NDV, SDV, Österreich und DSV distanzieren sich von Walter Veith's antisemitischen Äusserungen und Verschwörungstheorien

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  • @Yokurt,

    soll das jetzt heißen, wir dürfen/sollen/müssen auf Personen aufs Schlimmste schimpfen, wenn sie anderes verkündigen als adventistisches Gedankengut?

    Klar kann man die Person nicht ganz von der Sache trennen. Darum geht es mir auch nicht. Womit rechtfertigt man, dass man Veith Rattenfänger schimpft und somit zugleich Leute, die Veits Vorträge mögen, als Ratten?

    Versteht man hier nicht, worum es geht? Es geht nicht um die Kritik. Es geht um das Abwerten einer Person. Wenn das wirkich ok ist, bin ich falsch in der Kirche. Nur bin ich mir sicher, dass dies eben nicht OK ist.

    ***
  • Hallo Nachtperle,

    langsam----- ;) ,
    Klar kann man die Person nicht ganz von der Sache trennen. Darum geht es mir auch nicht
    dann sind wir ja der gleichen Meinung---eine gute Ausgangsbasis, beide Betrachtungsseiten möglichst in ausgewogener Beziehung zu sehen (versuchen)
    =====================================================================================================================================
    d.H:
    dürfen/sollen/müssen auf Personen aufs Schlimmste schimpfen, wenn sie anderes verkündigen als adventistisches Gedankengut?
    NEIN! sondern lediglich ggf. die adv. Gegen-Sicht "zur Sache" darstellen, ---damit meine "Distanz" zur Sache (und folgerichtig zum Autor) ersichtlich wird. Hatte ich doch in meinem Beitrag versucht an zu deuten.
    Womit rechtfertigt man, dass man Veith Rattenfänger schimpft und somit zugleich Leute, die Veits Vorträge mögen, als Ratten?
    demgemäß mit Nichts zu rechtfertigen (siehe oben).
    Versteht man hier nicht, worum es geht? ---- Es geht um das Abwerten einer Person.
    Werten--Abwerten, hier ist Fingerspitzengefühl nötig.

    Wenn das wirkich ok ist,----
    ist es ja auch nicht,---

    mich faszinieren immer wieder, die (rethorische) Art und Weise, wie (seriöse) Theologen an notwendige "Richtigstellungen" von theologischen Aussagen/Ausarbeitungen etc heran gehen. Alles Nötige wird zur Sache gesagt, sogsar persönliches Verhalten angesprochen----und trotzdem bleibt der Kritisierte in seinem Menschsein unversehrt, wird nicht "niedergemacht"
    l.g.Y.
  • Nachtperle schrieb:

    Denn das ist eben nicht Christlich.

    Schlangenbrut, Otterngezücht, übertünchte Gräber (in heutiger Sprache: Giftzwerge, Scheinheilige, Lügner) sind Worte, die Jesus benutzt hat um das zu beschreiben und anzuprangern was seine Gegner nicht in der Öffentlichkeit haben wolten.
    Die Bibel kennt auch viele religionspolemische Wendungen und Sprüche, die heute weder als politisch korrekt noch als christlich verstanden würden aber komischerweise eben trotz allen anders lautenden Forderungen zu tiefst biblisch sind.

    Es ist also nicht möglich etwas das regelmäßig - auch als Prophetenworte - in der Bibel vorkommt generell als unchristlich darzustellen ohne dabei die Wahrheit zu entstellen.
    Das wäre genauso sinnig wie die Behauptung Ironie sei nicht teil der Sprachlichen und rhetorischen Mittel.

    Es geht mir dabei nicht darum die von Dir kritisierten "Beschimpfungen" generell zu verteidigen, aber Du versuchst diese Wortwahl generell als unchristlich darzustellen udn das ist ebensowenig zulässig.
    Yokurt hat ja auch dargelegt, daß - zumindest ab einem bestimmten Punkt - die Sachkritik auch die Person trifft!

    Ich gehe dabei noch einen wesentlichen Schritt weiter: Wo systematische Fehler geschehen MUSS das mit den Personen verbunden werden, die diese Fehler machen, tragen und stützen. Das war bei den Propheten ganz normal und diese handelten auf direkten Befehl Gottes!

    Ich kann sachlich nur sagen, daß Veith seine irrige Meinung bezüglich der Bibelüberlieferung so weit ich weiß bis heute nicht korrigert hat und damit offenkundige Fakten leugnet - wie das in einer bestimmten christlichen Richtung, die er versucht zu bedienen - üblich ist. Das ist innerhalb dieser Gruppe ein seit Jahrzehnten zu recht kritisierter systematischer Fehler, der - weil die ausstehende Korrektur nicht erfolgt - als persönlicher Starrsinn (aller Beteiligten) wider besseres Wissen interpretiert werden muß.

    Wer wirklich auf der Suche nach der Wahrheit ist, der ist in der Lage dazu zu lernen und sich selbst von den Fakten (nicht vonn willürlichen behauptungen) korrigieren zu lassen. Das ist übrigens etwas was jeden Reifen Christen als elementare Eigenschaft auszeichnet! Wo das fehlt wird man früher oder später den Weg der Heiligung in Frage stellen müssen weil sich eine dem Wachsen und Lernen entgegengesetzte Grundhaltung entwickelt.
    maranatha Stephan
    bibelarbeit.info
  • Nachtperle schrieb:

    Es kann jeder sehen wie er will.


    Das stimmt auch sicher nicht - vor allem dann nicht wenn es um die (biblische) Wahrheit geht.
    Und das tut es hier im Grunde genommen die ganze Zeit ...
    Es kann hier also eben nicht um etwas Beliebiges gehen sondern wir sprechen hier von etwas viel Grundsätzlicherem als vordergründig sichtbar wird.
    maranatha Stephan
    bibelarbeit.info
  • Nachtperle schrieb:

    Was hast du für Beweise, dass Lügen über Ausgeschlossene verbreitet werden.

    Kannst Du das Gegenteil beweisen?
    Ich kenne sogar aus eigener Erfahrung und von Berichten solche systematischen Vorkommnisse aus weit weniger sektirerischen Gruppen, die ihre Mitglieder systematisch geistlich mißbrauchen.
    Ich hatte viele Jahre regelmäßig Besuch von Zeugen und habe auch ihre Entwicklung - wenn man das überhaupt so nennen darf - beobachtet.
    maranatha Stephan
    bibelarbeit.info
  • Yokurt schrieb:

    und trotzdem bleibt der Kritisierte in seinem Menschsein unversehrt, wird nicht "niedergemacht"


    Dazu ist aber ein ungeheuer hohes sprachliches Niveau, Selbstreflektion, Sorgfalt und Übung notwendig, die von den wenigsten Forenteilnehmern mitgebracht werden dürfte!
    Wünschenswert wäre das schon - aber faktisch finden sich immer ein paar die das nicht können oder auch einige die das nicht wollen.
    maranatha Stephan
    bibelarbeit.info
  • @Stephan Zöllner,

    ich bin der Überzeugung, dass wir uns nicht mit Jesus messen können. Und wenn Jesus sagt, wir sollen nicht richten, wird er wissen, warum er uns das verordnet. Im Gegensatz zu uns kannte Jesus die Beweggründe der Pharisäer. Jesus kennt auch den Beweggrund von Veith. WIR kennen ihn nicht. WIR können nur spekulieren.

    Ich wurde von dem Beispiel Jesu nicht überzeugt, dass wir Menschen richten und sie öffentlich bloßstellen dürfen, weil wir der Meinung sind, dass Veith ein Rattenfänger ist. Ich bin immer noch überzeugt, das steht uns nicht zu. Weißt du denn mit Gewissheit, WARUM Veith so spricht? Kennst du seine Beweggründe?

    Es ist ein Unterschied, ob die Sachkritik die Person trifft, oder ob die Person nicht nur Kritisiert wird, sondern auch mit Unterstellungen der übelsten Art bedacht wird und ihm jeglicher positiver Beweggrund abgesprochen wird.

    Wenn Veith ein Sünder ohne Reue ist, dann sagt Paulus: Tut den Bösen aus eurer Mitte. Das muss laut Bibel nicht mit Diffamierung einhergehen oder eingeleitet werden. Ich weiß es nicht, ob Veith irgendwo Korrekturpflichte ist und das nicht getan hat. Und auf Spekulationen hin oder auf ein "soweit ich weiß" will ich keinen Menschen bloßstellen, seinen Ruf schädigen oder ihn öffentlich anprangern.

    Irgendwie verstehe ich nicht, wieso sich ein "reifer Christ" anmaßt, über andere zu richten.


    Wer wirklich auf der Suche nach der Wahrheit ist, der ist in der Lage dazu zu lernen und sich selbst von den Fakten (nicht vonn willürlichen behauptungen) korrigieren zu lassen. Das ist übrigens etwas was jeden Reifen Christen als elementare Eigenschaft auszeichnet! Wo das fehlt wird man früher oder später den Weg der Heiligung in Frage stellen müssen weil sich eine dem Wachsen und Lernen entgegengesetzte Grundhaltung entwickelt.
    Kann so auch nicht ganz stimmen, denn da würde uns die Bibel nicht davor warnen den Schwachen im Glauben zu schaden. Und ein Warnen vor Irrlehrern wäre ebenfalls nicht nötig, wenn ohnehin jeder in der Lage ist ...


    Aber so hat halt jeder seine Ansicht und verbindet diese gerne mit der "Wahrheit".


    ***
  • Zurück zum eigentlichen Thema

    Ich möchte zum eigentlichen Thema zurückkommen und versuchen, etwas zur Versachlichung beizutragen:

    Ausgelöst wurde die Diskussion über den Veith-Vortrag "König des Nordens 2" durch den EANN-Artikel "Veiths gefähliches Spiel mit der Judenfrage - ein beunruhigender Fakten-Check".

    Im EANN-Forum nehmen Walter Veith und Stan Sedlbauer (amazing discoveries) zu der im Artikel geäußerten Kritik Stellung:

    Zitat:
    Die Behauptungen und Begründung in der Stellungnahme des privaten
    Missionswerks „EANN“ zeugen eigentlich davon, dass man den Inhalt nicht
    verstanden hat und bewusst den Bruder schädigen möchte. Vielleicht
    sollte man sich den Vortrag nochmals ansehen. Bei amazing discoveries
    sind die Vorträge jederzeit zu bestellen.

    Nun sehe ich es als meine Pflicht an, mich mit der geäußerten Kritik und der Zurückweisung der Kritik auseinander zu setzen in dem ich den Vortrag im Original betrachte. Nur so kann ich mir ein (möglichst) objektives Bild verschaffen.

    Genau dies habe ich versucht und "amazing discoveries" per Mail um die Zustellung des besagten Vortrages gebeten.
    Als Antwort habe ich bekommen: "Die Vorträge werden erst ab Januar 2013 zur Verfügung stehen ... ich könne sie über die Homepage bestellen".

    Daraufhin habe ich AD erneut per Mail kontaktiert und darauf hingewiesen, dass dieses aktuelle Thema keinen Aufschub bis ins Jahr 2013 duldet.

    Antwort von AD (Zitat): "Es besteht keine Veranlassung, den Vortrag als Download zur Verfügung zu
    stellen. Er wird, wie alle anderen Vorträge auch, unmittelbar nach
    Fertigstellung als DVD verkauft. Walter Veith hat keine Äußerung gemacht, die
    die Anklagen rechtfertigen."

    Es ist mit dieser Vorgehensweise von AD nicht möglich sich eine sachliche Meinung zu bilden! SCHADE! SEHR SCHADE!!

    Da seitens W. Veith und AD kein Betrag geleistet wird um Klarheit in den Vorgang zu bringen, halte ich die Vorgehensweise unserer Kirchenleitung für absolut gerechtfertigt. Ein klar formuliertes Redeverbot wäre meines Erachtens die konsequente Folge.

    Bei einem so brisanten Thema wie der Judenfrage MUSS sich unsere Gemeinschaft klar positionieren und dass heißt in diesem Fall eben auch distanzieren. Und zwar nicht nur von dem Vortrag sondern auch von der Person Walter Veith.

    Ein "gemäßigteres" Vorgehen wäre nur möglich gewesen, wenn sich der Redner klar und offen geäußert und entschuldigt hätte.
    Statt dessen wird jegliche Kritik zurückgewiesen.
  • Nachtperle schrieb:

    ... Wer meint, Veith ist ein Rattenfäger, soll das Veith sagen. Hier ist es nicht angebracht.
    ...
    Womit rechtfertigt man, dass man Veith Rattenfänger schimpft und somit zugleich Leute, die Veits Vorträge mögen, als Ratten?
    Das würde dann stimmen, wenn die Bezeichnung "Rattenfänger" nicht gebräuchlich für ein bestimmtes Verhalten wäre, das Veith, nach Ansicht nicht Weniger hier, an den Tag legt. Es hat auch niemand hier seine Fan's als Ratten bezeichnet, weil "Rattenfänger" eben ein stehender Begriff ist, der mit den Tieren nichts zu tun hat, sondern von einem Märchen abgeleitet wird wo es um Kinder geht und nicht um Tiere.

    Ich kann mit dieser beleidigten Art wenig anfange. Veith ist hier (vielleicht von wenigen Ausnahmen abgesehen, wenn überhaupt) nicht "beschimpft" oder persönlich angegriffen worden. Für jeden einigermaßen Gutwilligen ist klar erkennbar, es geht um die Art seiner "Verkündigung".
    Veith wird mit "Zähnen und Klauen" gegen etwas verteidigt, das schlimmstenfalls ansatzweise da ist, die Mitdiskutanten, die Veiths Art indiskutabel finden werden aggressiv attackiert und es wird ihnen Unchristlichkeit und Böswilligkeit vorgeworden. Ich finde das sehr sonderbar - und dann ist man überrascht wenn der Ausdruck "Jünger" fällt. Wie soll man das sonst nennen?
    .
    Liebe Grüße, Heimo
  • Nachtperle schrieb:

    Und nochmals: Die Vorträge können, sollen, dürfen öffentlich kritisiert werden. Aber Veith öffentlich etwas zu unterstellen, was in die eigene persönliche Abneigung gegen die Person passt, ist nicht zu akzeptieren.
    ...
    Den Vorschlag Veith seine Kritik persönlich mitzuteilen, oder das Bedauern das er sich hier nicht wehren kann ist in diesem Fall wohl völlig unangebracht. So eine Vorgangsweise ist nur dann gerechtfertigt wenn ein Redner ausschließlich im lokalen Bereich der eigenen Gemeinde auftritt.
    Hast du verstanden, um welche Art der Kritik es hier geht? Oder ist es bewusst so von dir gestaltet, dass es so aussehen sollte, Veiths Vorträge dürfen nicht kritisiert werden? Das habe ich nämlich nicht mal ansatzmäßig gesagt. Ich kann dir in der Öffentlichkeit sagen, dass ich mit deiner Ansicht aus dem oder dem Grund nicht einverstanden bin. Das kann ich öffentlich kritisieren und dir die Möglichkeit geben, dich zu rechtfertigen. (Veith kann das hier nicht) Es ist aber nicht angebracht, dass ich dich als Person öffentlich einen Idioten schimpfe, weil ich meine, wenn du so schreibst, kannst du nur ein Idiot sein. Das kann ich dir - wenn ich es schon anbringen muss - persönlich sagen. Ähnlich sehe ich das mir Veith. Wer meint, Veith ist ein Rattenfäger, soll das Veith sagen. Hier ist es nicht angebracht.

    Du scheinst gar nicht zu bemerken, dass Du hier selbst praktisch ausschließlich mit Unterstellungen "argumentierst". Du unterstellst Anderen eine "eigene persönliche Abneigung gegen die Person". Mit welchem Recht tust Du das? Wer gibt Dir das Recht, mir z.B. eine "persönliche Abneigung" gegen eine Person zu unterstellen? Und gleichzeitig den Umgang mit dieser Person zu beklagen - wie gehst du mit mir als Person um?

    Wenn jemand Vorträge ins web stellt, dann kann ich diese Vorträge im web kritisieren, dann gibt es keinen Grund mit ihm persönlich zu sprechen. Wenn sich jemand zu einer öffentlichen Person macht, dann ist er eine solche. Veith ist eine öffentliche Person. Und. die laufende Diskussion hat sich daran entzündet, dass seine Vorträge überschwänglich angepriesen wurden - daraufhin kam Kritik an seinen Vorträgen (kaum oder gar nicht an seiner Person - denn die kennt man ja hier gar nicht). Wenn Veith hier propagiert wird, dann ist es legitim und angebracht, ja sogar notwendig, ihn hier zu kritisiere, vor seinen Auslegungen zu warnen. Und im Gegensatz zu manchen anderen Diskussionsthemen ist hier die Warnung sogar in einer Linie mit dem, was die Gemeindeleitung publiziert: "Hier wird eine spekulative Weltsicht verbreitet, die in der Bibel keine Grundlage findet und vom eigentlichen Anliegen des Evangeliums ablenkt." So eine klare Aussage hinsichtlich der "Qualität" seiner Verkündigung bedarf normalerweise keines weiteren Kommentars.
    .
    .
    Liebe Grüße, Heimo
  • Nachtperle schrieb:

    ... Und wenn Jesus sagt, wir sollen nicht richten, wird er wissen, warum er uns das verordnet. Im Gegensatz zu uns kannte Jesus die Beweggründe der Pharisäer. Jesus kennt auch den Beweggrund von Veith. WIR kennen ihn nicht. WIR können nur spekulieren.

    Wenn Jesus sagt, wir sollen nicht Richten, dann geht es wohl darum, dass wir niemandem die Errettung absprechen können oder wollen. Sonst könnte ich mit dem gleichen Recht fragen: Warum richtest Du die, die Veith kritisieren? Bist du Jesus? ...
    Es ist ein Missbrauch dieses Bibeltextes, wenn er dazu verwendet wird, die Kritik am Verhalten eines Menschen "abzustellen".

    Der Beweggrund von Veith ist aber für die Kritik an seiner Verkündigung irrelevant. Hier wurde ihm auch nicht unterstellt er hätte falsche Motive, es wird nur klar festgestellt, seine Verkündigung ist mangelhaft, jedenfalls aus der Perspektive des adventistischen Mainstreams. Und jetzt behaupte ich ( =eine Unterstellung), das ist so gewollt, von ihm und seinen Unterstützern. Das sind Leute, die die Gemeinde überwiegend für "lau" halten und für zu angepasst. Aber die Regel ist eben, "wer Wind sät, kann Sturm ernten" und das geschieht mit Veith.
    Veith polarisiert, ich nehme an bewusst, und ich weiß auch, dass ich jedenfalls sowohl die Art als auch den Inhalt ablehne. Das hat mit "Richten" ebensowenig zu tun wie mit der "Person".
    .
    Liebe Grüße, Heimo
  • HeimoW schrieb:

    Der Beweggrund von Veith ist aber für die Kritik an seiner Verkündigung irrelevant. Hier wurde ihm auch nicht unterstellt er hätte falsche Motive, es wird nur klar festgestellt, seine Verkündigung ist mangelhaft, jedenfalls aus der Perspektive des adventistischen Mainstreams. Und jetzt behaupte ich ( =eine Unterstellung), das ist so gewollt, von ihm und seinen Unterstützern. Das sind Leute, die die Gemeinde überwiegend für "lau" halten und für zu angepasst. Aber die Regel ist eben, "wer Wind sät, kann Sturm ernten" und das geschieht mit Veith.
    Veith polarisiert, ich nehme an bewusst, und ich weiß auch, dass ich jedenfalls sowohl die Art als auch den Inhalt ablehne. Das hat mit "Richten" ebensowenig zu tun wie mit der "Person".
    Ich nehme dies als DEINE Meinung zur Kenntnis. Dass ich darüber anders denke, wirst wohl DU zur Kenntnis nehmen müssen.

    HeimoW schrieb:

    Du scheinst gar nicht zu bemerken, dass Du hier selbst praktisch ausschließlich mit Unterstellungen "argumentierst". Du unterstellst Anderen eine "eigene persönliche Abneigung gegen die Person". Mit welchem Recht tust Du das? Wer gibt Dir das Recht, mir z.B. eine "persönliche Abneigung" gegen eine Person zu unterstellen? Und gleichzeitig den Umgang mit dieser Person zu beklagen - wie gehst du mit mir als Person um?
    Du fühlst dich also angesprochen? Das ist ja schon mal was..... ich habe niemanden per Namen genannt, außer da, wo es eindeutig eine für mich unangebrachte Beschimpfung der Person gegenüber ist. Wenn es für dich auch als "Normal" oder "Geläufig" abgetan wird. Für mich ist es das nicht. Wenn DU also von Veith-Jüngern sprichst, spreche ich dich an, ohne dir etwas zu unterstellen. Unterstellt hast ja DU. Wie ich mit der Person umgehe? Ich frag(t)e sie - in diesem Fall DICH, was dich überzeugt, dass diese Personen Veith-Jünger sind, die du so bezeichnest.


    HeimoW schrieb:

    Wenn jemand Vorträge ins web stellt, dann kann ich diese Vorträge im web kritisieren, dann gibt es keinen Grund mit ihm persönlich zu sprechen. Wenn sich jemand zu einer öffentlichen Person macht, dann ist er eine solche. Veith ist eine öffentliche Person. Und. die laufende Diskussion hat sich daran entzündet, dass seine Vorträge überschwänglich angepriesen wurden - daraufhin kam Kritik an seinen Vorträgen (kaum oder gar nicht an seiner Person - denn die kennt man ja hier gar nicht). Wenn Veith hier propagiert wird, dann ist es legitim und angebracht, ja sogar notwendig, ihn hier zu kritisiere, vor seinen Auslegungen zu warnen. Und im Gegensatz zu manchen anderen Diskussionsthemen ist hier die Warnung sogar in einer Linie mit dem, was die Gemeindeleitung publiziert: "Hier wird eine spekulative Weltsicht verbreitet, die in der Bibel keine Grundlage findet und vom eigentlichen Anliegen des Evangeliums ablenkt." So eine klare Aussage hinsichtlich der "Qualität" seiner Verkündigung bedarf normalerweise keines weiteren Kommentars.
    Natürlich kannst du die Vorträge kritisieren. Besonders dann, wenn du sie kennst. Das hat aber jetzt nichts damit zu tun, dass jemand, dem Veiths Vortrag gefällt, als Veith-Jünger betitelt werden kann/soll/muss/darf. Du kannst das gerne anders sehen und musst dich nicht verteidigen. Deine Verteidigung ist in diesem Fall mager und greift nicht.

    Du hast Recht! Die unpassenden Vorträge bedürfen keines Kommentars. Es geht aber nicht um die Vorträge.... Veith-Jünger z.b. hat mit dem Vortrag nichts zu tun. Außer dass du jemanden so betitelst, der Veiths Vorträge positiv bewertet oder versteht.

    Du darst es sehen wie du willst. Nach meinem ermäßen ist so etwas eine Unterstellung, die weder mit dem Vortrag - um den es hier geht und den wir alle anscheinend noch nicht gehört haben - noch mit einem anderen Vortrag zu tun. DU magst deine Vorgehensweise als OK empfinden. Wirst es auch, sonst würdest du dich nicht so verteidigen. ICH sehe es anders.... Ich muss deine Ansicht als DEINE respektieren, und du respektiere bitte auch MEINE.

    ***
  • HeimoW schrieb:

    Wenn Jesus sagt, wir sollen nicht Richten, dann geht es wohl darum, dass wir niemandem die Errettung absprechen können oder wollen. Sonst könnte ich mit dem gleichen Recht fragen: Warum richtest Du die, die Veith kritisieren? Bist du Jesus? ...
    Es ist ein Missbrauch dieses Bibeltextes, wenn er dazu verwendet wird, die Kritik am Verhalten eines Menschen "abzustellen".
    Kritik und Richten ist nicht das Selbe. Wenn aber z.b. behauptet wird, dass Veith Jünger hinter sich herziehen will, ist das keine Kritik mehr... Für dich vielleicht schon, kann ich nicht sagen.

    Und nochmal auch für dich Heimo, weil diese "Kritik" gerne auf das Verhalten eines Menschen angewandt wird. Das ist es aber nicht. Denn hier wird nicht der Vortrag kritisiert, sondern Veith allerhand unterstellt. Was aber anscheinend in bestimmten Kreisen "normal" oder "gebräuchlich" zu sein scheint. Gut, das musste ich erst noch dazu lernen.


    HeimoW schrieb:

    Der Beweggrund von Veith ist aber für die Kritik an seiner Verkündigung irrelevant. Hier wurde ihm auch nicht unterstellt er hätte falsche Motive, es wird nur klar festgestellt, seine Verkündigung ist mangelhaft, jedenfalls aus der Perspektive des adventistischen Mainstreams. Und jetzt behaupte ich ( =eine Unterstellung), das ist so gewollt, von ihm und seinen Unterstützern. Das sind Leute, die die Gemeinde überwiegend für "lau" halten und für zu angepasst. Aber die Regel ist eben, "wer Wind sät, kann Sturm ernten" und das geschieht mit Veith.
    Veith polarisiert, ich nehme an bewusst, und ich weiß auch, dass ich jedenfalls sowohl die Art als auch den Inhalt ablehne. Das hat mit "Richten" ebensowenig zu tun wie mit der "Person".
    Natürlich wurden ihm falsche Motive unterstellt. Was ist es denn, wenn ich z.b. behaupte, du willst Jünger hinter dir herziehen? OK! Du nimmst an, dass Veith polarisiert. Mag sein. Ich beschäftige mich mit Veiths Vorträgen nicht. Mag auch sein, dass du die Inhalte ablehnst. Auch da kann und will ich nichts dazu sagen. Weil eben dem einen etwas zusagen kann, was der andere total ablehnt. Das mit Richten und der Person stimmt, solange du dich nur auf die Vorträge konzentrierst. Das war aber bisher nicht ausschließlich der Fall.

    Ich verstehe total, dass man dagegen ist, Veith unter den Umständen, wenn er sich nicht an adventistische und menschenwürdige Regeln hält, Redeverbot zu erteilen und auch die Gemeinden bittet, ihn keine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Das ist für mich völlig klar und auch richtig. Das ist aber das eine und hat nichts mit den Unterstellungen - die es aus meiner Sicht ja doch gibt - nichts zu tun. Das eine ist OK und Richtig. Das andere kann ich nicht als OK und Richtig sehen. Mag sein, dass ich mit dieser Ansicht alleine dastehe. Es ist aber dennoch meine Ansicht.

    ***

    Horst schrieb:

    Ich möchte zum eigentlichen Thema zurückkommen und versuchen, etwas zur Versachlichung beizutragen:

    Ausgelöst wurde die Diskussion über den Veith-Vortrag "König des Nordens 2" durch den EANN-Artikel "Veiths gefähliches Spiel mit der Judenfrage - ein beunruhigender Fakten-Check".
    Im EANN-Forum nehmen Walter Veith und Stan Sedlbauer (amazing discoveries) zu der im Artikel geäußerten Kritik Stellung:

    Zitat:
    Die Behauptungen und Begründung in der Stellungnahme des privaten
    Missionswerks „EANN“ zeugen eigentlich davon, dass man den Inhalt nicht
    verstanden hat und bewusst den Bruder schädigen möchte. Vielleicht
    sollte man sich den Vortrag nochmals ansehen. Bei amazing discoveries
    sind die Vorträge jederzeit zu bestellen.

    Nun sehe ich es als meine Pflicht an, mich mit der geäußerten Kritik und der Zurückweisung der Kritik auseinander zu setzen in dem ich den Vortrag im Original betrachte. Nur so kann ich mir ein (möglichst) objektives Bild verschaffen.

    Genau dies habe ich versucht und "amazing discoveries" per Mail um die Zustellung des besagten Vortrages gebeten.
    Als Antwort habe ich bekommen: "Die Vorträge werden erst ab Januar 2013 zur Verfügung stehen ... ich könne sie über die Homepage bestellen".

    Daraufhin habe ich AD erneut per Mail kontaktiert und darauf hingewiesen, dass dieses aktuelle Thema keinen Aufschub bis ins Jahr 2013 duldet.

    Antwort von AD (Zitat): "Es besteht keine Veranlassung, den Vortrag als Download zur Verfügung zu
    stellen. Er wird, wie alle anderen Vorträge auch, unmittelbar nach
    Fertigstellung als DVD verkauft. Walter Veith hat keine Äußerung gemacht, die
    die Anklagen rechtfertigen."

    Es ist mit dieser Vorgehensweise von AD nicht möglich sich eine sachliche Meinung zu bilden! SCHADE! SEHR SCHADE!!

    Da seitens W. Veith und AD kein Betrag geleistet wird um Klarheit in den Vorgang zu bringen, halte ich die Vorgehensweise unserer Kirchenleitung für absolut gerechtfertigt. Ein klar formuliertes Redeverbot wäre meines Erachtens die konsequente Folge.

    Bei einem so brisanten Thema wie der Judenfrage MUSS sich unsere Gemeinschaft klar positionieren und dass heißt in diesem Fall eben auch distanzieren. Und zwar nicht nur von dem Vortrag sondern auch von der Person Walter Veith.

    Ein "gemäßigteres" Vorgehen wäre nur möglich gewesen, wenn sich der Redner klar und offen geäußert und entschuldigt hätte.
    Statt dessen wird jegliche Kritik zurückgewiesen.
    Diesen Beitrag kann ich voll unterschreiben!

    Auch ich habe versucht, an den Vortrag zu kommen. Es war mir bisher nicht möglich und wird - wie es aussieht - auch so bleiben. Ich teile auch deine Ansicht, dass man sich bei so heiklen Themen von der Person distanzieren soll. Distanzieren und das, wie man teilweise Veith - auch schon vor dem Vortrag - hier begegnet, hat meiner Meinung nach mit Distanzieren nichts (mehr) zu tun.

    Derzeit haben wir weder Zugang zu dem Vortrag, der uns zum Distanzieren veranlassen sollte, noch gibt es eine öffetliche Stellungnahme der Kirchenleitung. Diese Stellungnahme wird ja in Kürze folgen.

    ***

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  • Hallo Horst, servus,

    Kleine Re-Aktion auf die Antwort bzgl. deiner Anfrage bei AD:
    Antwort von AD (Zitat): "Es besteht keine Veranlassung, den Vortrag als Download zur Verfügung zu
    stellen. Er wird, wie alle anderen Vorträge auch, unmittelbar nach
    Fertigstellung als DVD verkauft. Walter Veith hat keine Äußerung gemacht, die
    die Anklagen rechtfertigen."
    +) ich "lese diese Antwort in dem zeitlichen Kontext des Geschehens, nämlich die Reaktionen auf W. Veith´s Vortrag sind ja in vollem Gange. Was bedeutet das im Hinblick auf die Ablehnung den Vortrag vorweg als Download zur Verfügung zu stellen. ?

    -) grundsätzlich hilft uns der letzte Satz zu unserem Thema nicht weiter, da er lediglich als (eine weitere) Meinung, nämlich die von AD darstellt.Er kann also für unsere weiteren Überlegungen entfallen. Was bleibt?

    -) es könnte ganz lapidar monetäre Gründe seitens der Ad haben. (Verbreitung könnte den Verkauf im nächsten Jahr beeinträchtigen, so ggf. ihre Sorge)

    -) es könnte sein, daß wegen der bereits abgegebenen Stellungnahmen der Kirchenleitungen, bzw. die noch immer lfd. Gespräche eine "Übereinkunft" getroffen wurde, mit der Weitergabe zu zu warten, bis eindeutige Klarheit und Einvernehmnis der Kirchenleitungen in Bezug auf die zukünftige Haltung herrscht.

    -) es könnte auch--um die angeheizte Stimmung (nicht nur hier im Forum ;) ---zur Ruhe kommen zu lassen, das Motiv sein.

    -) es könnte auch ggf. Überlegungen geben, die "Letztfassung" der gegenständlichen DVD zu "überarbeiten", (mit einem entsprechenden Hinweis ;) was nicht (mehr) möglich wäre, wenn bereits jetzt die Rohfassung weiter gegeben würde.
    ===================================================================================================================================
    So gesehen, bin ich mir nicht mehr sicher noch jemals die ursprünglichen Äußerungen von W. Veith beurteilen zu können.
    Wir leben in der Zeit der schnellen Informationsgesellschaft und des Internet´s, da ist vieles möglich geworden. ;)
    l.g.Y.
  • Nachtperle schrieb:

    ...Ich frag(t)e sie - in diesem Fall DICH, was dich überzeugt, dass diese Personen Veith-Jünger sind, die du so bezeichnest. ...
    Das hier beobachtbare Verhalten.

    Nachtperle schrieb:

    ... Du nimmst an, dass Veith polarisiert....
    Nein, ich nehme nicht an, dass Veith polarisiert, ich WEISS es und es ist hier zu sehen. Ich nehme an er tut es absichtlich. Jedenfalls ist es das, was ich geschrieben habe, Du zitiert hast und dann uminterpretiert.

    Yokurt schrieb:

    ...So gesehen, bin ich mir nicht mehr sicher noch jemals die ursprünglichen Äußerungen von W. Veith beurteilen zu können....


    So sehe ich das auch und es wäre wohl klug einen solchen Vortrag nicht noch zu verkaufen. Man könnte ja wirklich mit dem Wiederbetätigungsgesetz in Konflikt kommen.

    Aber, der antisemitische Gehalt ist ja nur der Tropfen, der das Fass (wieder einmal) zum Überlaufen gebracht hat. Ich weiß dass man das hier nicht lesen und gar akzeptieren will, aber es geht um eine tiefreichende Auseinandersetzungen was ist "authentischer Adventismus?" Veith selbst wäre unsere langen Diskussionen gar nicht wert. Es geht darum, ob er und Menschen wie er das repräsentieren, wo wir unsere Kirche sehen wollen oder ob sie (ob wir) von denen repräsentiert wird, die dazu gewählt wurden und nach Meinung z.B. von ASI Deutschland (die eben deshalb auch Veith gegen den Willen der Gemeinschaftsleitung promoten) den "rechten Weg" verlassen haben. (Dass dieser Begriff heute doppeldeutig geworden ist, ist der Provokation oder der Ungeschicklichkeit von Veith geschuldet.)
    Ich will von Veith nicht repräsentiert werden (bzw. keiner Kirche angehören, die von ihm und seinesgleichen repräsentiert wird) und das habe ich schon vor Wochen geschrieben nachdem ich mal einen seiner Vorträge gehört habe.
    .
    Liebe Grüße, Heimo
  • HeimoW schrieb:

    Es ist ein Missbrauch dieses Bibeltextes, wenn er dazu verwendet wird, die Kritik am Verhalten eines Menschen "abzustellen".

    Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen!

    HeimoW schrieb:

    Es geht darum, ob er und Menschen wie er das repräsentieren, wo wir unsere Kirche sehen wollen oder ob sie (ob wir) von denen repräsentiert wird


    Für die Adventgemeinde geht es offensichtlich schon darum.

    Die Frage die sich mir stellt ist aber noch viel grundsätzlicherer Natur: Wie kann ICH Christus in dieser Welt angemessen repräsentieren?
    Das kann und darf mir Niemand abnehmen sondern es ist allein meine Entscheidung und Verantwortung das nach bestem Wissen und Gewissen zu tun.

    Unser Auftrag als SEINE Nachfolger ist definitiv nicht die STA zu vertreten sondern Botschafter an Christi statt zu sein. Das geht aber nur dann wirklich wenn ich sowohl Seine Botschaft als auch Sein sein verinnerlicht habe.

    Christus und Seine Versöhnungsbotschaft trägt man dauerhaft kaum mit unwahren Aussagen, Spekulationen oder Verschwörungstheorien.
    Die Botschaft lautet nämlich im Kern: Ich habe versagt und bedarf der Korrektur und Vergebung um in der Nachfolge / Heiligung wachsen und reifen zu können.
    maranatha Stephan
    bibelarbeit.info
  • Hallo,
    ich bin vor einigen Monaten umgezogen und habe leider immer noch kein Internet ;( daher muss ich auf mein Smartphone zurückgreifen, was umständlich macht längere Texte zu schreiben.

    @Stephan
    Das was du einpaar Seiten vorher gefordert hattest zb. die Adventbotschaft usw. zu verbreiten und dies würde dir bei Veith fehlen, hier kann ich dir nur empfehlen die letzte Vortragsreihe anzuschauen, da geht es hauptsächlich um solche Dinge, was nicht heißen soll, das Veith dies nicht schon vorher zum Thema hatte.


    Ich bleibe bei meiner Meinung, Veith spricht für manche sehr unangenehme Dinge an, die es bei Einigen bitter aufstoßen lässt.
    Manchmal habe ich das Gefühl, als ob zb. die drei Engelsbotschaft in der Adventgemeinde ein Tabuthema wäre oder kommt mir das nur so vor?
    Ich habe noch nie erlebt, dass zb. auf Hope Channel eine Predigt gezeigt wurde, wo die drei Engelsbotschaft ausführlich gepredigt wurde; ich muss aber auch zugeben, dass wir zuhause kein Fernsehen haben :whistling: also ich komme nicht oft zum TV schauen, nur bei Bekannten usw.


    Gruß Nebu
  • Hallo Nebu,

    Nebula123 schrieb:

    Ich bleibe bei meiner Meinung, Veith spricht für manche sehr unangenehme Dinge an, die es bei Einigen bitter aufstoßen lässt.


    Für mich ist die biblische Prophetie eine sehr wichtige Botschaft. Ich habe selbst als Predigthelfer mehrfach darüber gesprochen.

    Doch ich orientiere mich hauptsächlich an der Bibel und EGW. Hat uns Gott diese Botschaften gegeben, damit wir daraus ständig neue (und dann immer wieder überholte) Auslegungen präsentieren. Das glaube ich nicht! Denn die Petrus sagt und in 2. Petr. 1, 19+20 dass keine Weissagung eine Sache eigener Auslegung ist.

    Die Prophetie zeigt mir, dass die gesamte Geschichte dieser Erde in Gottes Hand liegt. Auch wenn Dinge geschehen, die ich nicht sofort verstehe. Durch die Vorhersagen der Prophetie sehe ich jedoch hinterher, dass Gott nichts aus dem Ruder läuft und so vertraue ich ihm auch in der Zukunft.

    Spekulationen wie, wann, was genau in der Endzeit ablaufen soll halte ich nicht für schriftgemäß.

    Und was haben dann Spekulationen und Mutmaßungen über eine Freimaurer-Verschwörung, 9/11-Gerüchte, etc. für eine Bedeutung – für mich
    KEINE!

    Die Bibel rät uns, alle Dinge zu prüfen. Geheimbotschaften, Insiderwissen, wie W. Veith es in seinen Vorträgen darbietet kann ich aber nicht prüfen, weil ich ja kein „Eingeweihter“ bin. Wozu also diese Botschaft? Sie bringt mich in meinem Glauben nicht weiter.

    Soll ich mich mit den „Schlechten“ (Verschwörern) befassen oder mit dem, was unser guter Gott uns in der Bibel mitteilt? Es gibt eine Reihe von Vorträgen von W. Veith in denen die Bibel vor lauter Verschwörungstheorien überhaupt nicht oder kaum zu Wort kommt.

    Deshalb stehe ich diesen Vorträgen kritisch gegenüber.

    Nicht weil seine Botschaft für mich unbequem wäre!

    Und wenn man bedenkt, dass nach seinen Vorträgen Besucher hinterher zum Psychiater mussten, weil sie mit den überall lauernden Verschwörungen nicht mehr zu recht gekommen sind – dann frage ich mich schon, ob diese Vorträge in einer Adventgemeinde am richtigen Platz sind.

    Deshalb möchte ich aber niemanden als Veith-Jünger verurteilen oder W. Veith als Rattenfänger, … bezeichnen.


    Ich kritisiere die dargebotenen Vorträge (und bin auch auf Grund des aktuellen Vorfalls für ein Redeverbot) möchte aber weder über W. Veith noch seine Anhänger richten. Denn das steht mir nicht zu!


    Liebe Grüße





    Horst

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  • Und wenn man bedenkt, dass nach seinen Vorträgen Besucher hinterher zum Psychiater mussten, weil sie mit den überall lauernden Verschwörungen nicht mehr zu recht gekommen sind – dann frage ich mich schon, ob diese Vorträge in einer Adventgemeinde am richtigen Platz sind.

    Da fällt mir was zu ein...ich habe mal gehört, dass jemand vor Gericht die Bibel verbieten wollte oder zumindest ab 18 Jahren erst erlaubt sein sollte, weil da viele grausigen Dinge stehen würden.

    Zum Glück wurde die Forderung abgewiesen, ansonsten müsste man Zeitungen und Nachrichten allgemein ebenfalls verbieten, da ja dort auch zu oft hässliche Dinge beschrieben werden.
    Was ich damit andeuten möchte, die Wahrheit ist halt nicht schön, aber sollten wir deswegen unsere Augen verschließen? Die Realität läßt sich davon auch nicht ändern.
    Dies zeigt umso mehr, wie sehr wir den Schutz unseres Herren benötigen.

    Und noch etwas, da hier schon das Wort " Verschwörungstheoretiker" ( wird gerne als Instrument genutzt um Menschen unseriös darzustellen)gefallen ist, Veith betont immer in seinen Vorträgen, dass er lediglich nur die besagten Personen zitiert.
    Dies sollte bei aller Diskussion um ihn berücksichtigt werden.