Heirat zwischen Adventist und Nichtadventist

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    • Heirat zwischen Adventist und Nichtadventist

      Hi,

      ich möchte in 1 1/2 Jahren mein Indonesische Freundin heiraten. Sie ist Adventistin und möchte natürlich am liebsten in einer Adventistischen Gemeinde heiraten.
      Ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen meine Gemeinde zu verlassen um Mitglied in einer Adventgemeinde zu werden.
      Weiter ist erschwerend, das wir beide geschieden sind.
      Soweit ich es verstanden habe, muss soetwas im vorfeld gründlich von der Gemeinde und dem entsprechenden Pastor (der Englischen können muss) geprüft werden.
      Was würdet ihr mir raten, wie soll ich vorgehen?

      Boris
    • Also ich würde dir erstmal raten mit dem Prediger zu reden wie die Situation aussieht.
      Bei Scheidungen ist es immer gut mit jemanden darüber zu reden.
      Da muss erstmal geschaut werden, ob Ehebruch im Spiel war usw.

      Oder mal mit deiner Freundin reden, ob sie wirklich darauf besteht.
      PS: ich bin selber in einer ähnlichen Situation....

      Also alles Gute! Und ich hoffe du hälst uns auf dem laufenden.
      Wenn du noch Fragen hast zu meiner Situation können wir das gerne in Form von privaten Nachrichten :wink:
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • Hallo Boris,

      wenn ich zusammenfassen darf:
      ihr beide habt bereits eine negative Erfahrung hinter euch
      ihr beide gehört unterschiedlichen christlichen Gemeinden an

      was ist der Hintergrund der Empfehlung?
      der Hauptgrund dürften die Folgen einer "Mischehe" sein - die unterschiedlichen Ansichten:
      • Glaubensansichten ( was feiern wir / was essen wir / was dürfen wir / wie beten wir / usw. suw)
      • Kindererziehung (was erlauben / was verbieten / wann verzeihen / wann bestrafen / was sie glauben sollen / was sie nicht glauben sollen / in welche Gemeinde werden sie später gehen / usw. usw.)

      Ich glaube, daß dies eine (wenn nicht DIE) Herausforderung werden wird!
      Ich darf aktuell beobachten (insg. 3 verschiedene Familien) was die Folgen solcher "Mischehen" sind.
      • eine ist bereits geschieden
      • die zweite: da können sie sich nicht mehr riechen
      • die dritte: beide sind vom Leben enttäuscht und wissen nicht mehr weiter (Schuld an der Enttäuschung ist logischerweise jeweils der andere)

      Meine Hauptaussage daher:
      Es sind immer alltägliche Dinge, die zu einer großen Herausforderung werden, und an denen Ehen dann doch scheitern.

      Du muß dir bis ins Detail bewußt werden, was es für euch bedeuten würde, und ob eure Gemeinsamkeiten groß genug sind!
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • Ich stimme dir zu @greatest!
      Es ist sicher, dass die Situation schwere ist als bei anderen Paaren, aber es gibt auch Paare, die bei denen alles normal abläuft und die sich dann trotzdem trennen.

      Also es ist nicht unbedingt gesagt, dass es schief gehen muss.
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • @greatest
      Es gibt nur einen Gott und dieser Gott hat auch nur eine Kirche. Wenn sich Mitglieder verschiedener Denominationen nicht grün sind, ist das ein rein menschliches Problem.
      Auch Jesus war mit diesen Problemen konfrontiert (heilen am Sabbat, mit gesocks rumhängen ...).
      Was Sabbat, Alcohol und Ernährung angeht, weis ich was mich erwartet und ich muss mich auch nicht besonders umstellen.
      Da wir aus aus extrem unterschiedlichen Kulturen kommen müssen wir so oder so einen Weg finden.

      Ich werd erstmal bei den lokalen Gemeinden nachfragen
    • Gott kann für viele Probleme Lösungen anbieten.

      Die Frage ist eine andere:
      was machen Menschen aus ihren Situationen?

      die Praxis in solchen Situation zeigt leider, daß Menschen solche Herausforderungen nicht meistern können, und daß dabei teilweise zu unterschiedliche Welten auf einander prallen.

      Wenn ihr vor Problemen stehen werdet, die in der Verschiedenheit eurer Personen begründet sein werden, wirst du sicherlich in der Praxis sehen, daß die von dir angesprochene Empfehlung nicht unbegründet ist, sondern ihre Richtigkeit hat.

      Wenn du dir sicher bist, die Herausforderung meistern zu können - möge Gott dich dabei unterstützen!
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von greatest ()

    • Beziehungsqualität = Glaubenskonformität? eher nicht

      Die Qualität einer Beziehung wird nicht von der Religionszugehörigkeit bestimmt sondern von vollkommen anderen Faktoren!
      Eine Beziehung auf solche Fragen zu reduzieren ist also hochgeradig kontraproduktiv und führt nur dazu, daß auf meist falsche Dinge wert gelegt wird.

      Ich bin Adventist und seit inzwischen über 10 Jahren glücklich verheiratet.
      Weil wir beide Jesus lieben und konsequent nachfolgen (und nicht unseren Kirchen!) war der Glaube nur in sehr wenigen Situationen die Quelle der Konflikte.

      Es ist also viel sinnvoller sich mit der eigenen Persönlichkeit, den Beziehungsmustern zu beschäftigen sowie sich mit den gescheiterten Beziehungen auseinander zu setzen und aus vergangenen Fehlern zu Lernen.
      Der Rest ist nach meiner Erfahrung eher frommes Getue und vorgeschobenes "Blabla", denn Beziehungen werden im Alltag nicht von Glaubensbekenntnissen bestimmt!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stephan Zöllner () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler und Wortvertauscher

    • Hallo lieber b.bukowski,

      Für brauchbare Antworten --als Entscheidungsgrundlage für dich --sehe ich einen Info-Notstand bei einigen wichtigen aber grundsätzlichen "Themen":
      Ist es dir möglich ein wenig mehr "Preis zu geben"?

      +) zu deiner Person:
      Wo geographisch bist Du "beheimatet"? und wo lebst Du derzeit?
      Welche religiöse Gemeinschaft besuchtst Du derzeit ? bist Du dort getauftes Mitglied ?
      Was sind deine derzeitigen Gründe, (pers./religös/Andere) war um Du dir nixht vorstellen kannst deine Gemeinde zu verlassen?
      Was hindert dich--andersrum gefragt--"Adventist" zu werden? (Es gibt ja nur einen Gott, hast du geschrieben)
      Warum glaubst Du, daß der Pastor "Englisch" sprechen können müßte?
      Zu welcher Thematik willst Du "bei der lokalen Gemeinde nachfragen.? Sie können ggf. auf der "Sachebene" helfen, nicht jedoch (für dich) das Beziehungsproblem "deuten"---schon gar nicht entscheiden.
      Außerdem--je nach dem WEN Du dazu fragen wirst, (Leute deiner /ihrer Gemeinde/etc) wirst Du (von deren Interessen getragene !!) Antworten erhalten, also Vorsicht.

      +) zu deiner Partnerin:
      Wo geographisch ist Sie beheimatet ? und wo lebt Sie derzeit ?
      Was erwartet Sie für eine Entscheidung von dir ?
      Würde Sie ggf. deiner rel."Gemeinschaft beitreten?

      Es ist ja unschwer zu erkennen, daß all die Antworten zunächst auf das schwierige Thema : "Beziehungen zwischen extrem unterschiedlichen Kulturen " abziehlt,----nicht von ungefähr, wie Du ja bereits aus den vorhergehenden Beiträgen erkennen kannst. Die Sorge, welche darin zum Ausdruck kam--noch dazu bei verschiedenen Glaubens"Gesinnungen". Die Praxis bestätigt immer wieder diese Hinweise zur Vorsicht.

      Denn es kann ganz leicht geschehen---jetzt oder erst viel später sichtbar !!--daß "Mitglieder verschiedener Denominationen" sich glaubensmäßig "nicht grün sind".
      Besonders dann, wenn sie "ihre" Glaubensgesinnung ernst nehmen. !
      Dein "Jesus Beispiel" ist deshalb unglücklivh gewählt, weil es mit eurer Situation nicht vergleichbar ist. Jesus war mit den angeführten " Problemen" zwar konfrontiert, aber mit den Problem Trägern weder verheiratet, noch gezwungen, eine dauerhafte nahe menschliche Beziehung mit ihnen einzugehen, wenn sie nicht "Einssein" können mit Jesus (und seiner Gesinnung)

      Du "mußt" keinesweg auf die o.a. Fragen eingehen------fühle dich also völlig frei

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Hallo lieber Stephan Zöllner,

      Deine Erfahrung:
      Die Qualität einer Beziehung wird nicht von der Religionszugehörigkeit bestimmt sondern von vollkommen anderen Faktoren!
      ganz allgemein "dem Volk" als eine Art "Gesetz der Meder und Perser" nun ohne entscheidende Zusatz-Bedingungen, oder Voraussetzungen zu "empfehlen" halte ich für problematisch, warum ?
      weil:
      Eine Beziehung auf solche Fragen zu reduzieren ist also hochgeradig kontraproduktiv und führt nur dazu, daß auf meist falsche Dinge wert gelegt wird.
      hier von beiden eine "Zusatzbedingung", eine Voraussetzung für das Gelingen beinhaltet ist , welche eben nich generelle vorausgesetzt werden kann. (bei Euch aberals ehre Ausnahmeerscheinung gegeben gewesen sein mag)

      Besonders--wie immer wieder beobachtbar--in der Praxis, besonders bei stark motiviertem religiösen "Glaubensleben/-überzeugung" DAS entscheidende Element werden kann--und immer wieder wird !

      Mag sein, daß in "diesen Fällen" auf meist falsche Dinge Wert gelegt wird"---entscheidend in der Praxis ist aber, DASS es so geschieht. Das ist eher die erkennbare Regel, mit allen entspr. Folgen.

      liebe Grüße
      Yokurt
    • Wende Dich einfach mal an ein paar Adventisten in Deiner Umgebung und frage nach wer für die Trauung in Frage kommen könnte:

      bielefeld.adventist.eu/links


      ps ich bin in Lemgo geboren bin inzwischen aber viel in D-Land herum gekommen
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Hallo lieber Boris,
      Habe nun wider was Entscheidendes dazu gelernt :happy:
      Es geht nur um die Frage, wie eine Heirat in einer Advent Gemeinde zu realisieren ist.
      Erst jetzt ist (mir) klar, warum wir alle um eteas "bemühten" dir klar zu machen, was aus deiner Sicht gar nicht die Frage war.--Interessant.

      Auf deine Eingangsfrage
      Was würdet ihr mir raten, wie soll ich vorgehen?
      wäre notwendigerweise zunächst die Rückfrage angebracht gewesen: "Wobei"? raten.

      tja---Kommunikation ist nicht leicht. Ich (und Andere auch) haben in deinen Beitrag Fragen "hineingelesen" deren Antworten Dich gar nicht interessierten.
      Vielleicht sollten sie dich aber doch (ergänzend) interessieren ;)
      l.g.Y.
    • b.bukowski schrieb:

      Es geht nur um die Frage, wie eine Heirat in einer Advent Gemeinde zu realisieren ist. Sie lebt zur Zeit noch in Indonesien und spricht kein Deutsch. Daher suche ich jemanden der auch Englisch spricht.
      Ich werde die nächsten Wochen Gemeinden in der nahe aufsuchen.
      Ich wohne im Raum Lemgo/Detmold.
      Ich kenne die Verhältnisse in Deutschland nicht ausreichend, aber allgemein ist es wohl so, dass Deine Braut hier in einer Gemeinde Mitglied und bekannt sein sollte damit eine Trauung in der Gemeinde in Frage kommt. Was ihr vorhabt scheint mir schwierig (ich spreche von der Trauung - zur Ehe will ich mich mal nicht äußern). Wenn nicht jemand außerhalb der Usancen handelt, wird das wohl nicht klappen.

      Was wäre mit einer Trauung in ihrer Heimatgemeinde? Du kannst ja wohl ausreichend Englisch.
      .
      Liebe Grüße, Heimo