Jesaja 7,14: Geburt Jesu von einer Jungfrau?

    • Pfingstrosen schrieb:

      Schön, wenn sich Männer so nüchtern über dieses unmögliche Thema der "Ewigen Jungfrau" unterhalten....
      Als Frau empfinde ich dieses Thema nochmal so absurd. Einen Menschen zu erhöhen ist schon abwegig, seine Sexualität zu instrumentalisieren
      ist geradezu lästerlich der Schöpfungsordnung entgegen. Es ist auch eine indirekte Abwertung aller anderen Frauen gegenüber.
      Warum sagt man dem Männerverein nicht direkt, dass solche Ansichten
      krank sind?
      Man instrumentalisiert Maria auf vielfältige Weise, macht sie zur Mutter aller, zur "reinen " Ersatzfrau, anbetungswürdigen Mutter Gottes....
      alles falsch und unbiblisch.....
      Wieviele nüchtern und gesund denkende Menschen halten vom christlichen Glauben nichts, weil sie immer das Falsche damit assoziieren...
      und wer ist dafür verantwortlich?
      WER IST DAFÜR VERANTWORTLICH???

      Definitiv die falschen Lehren der Katholische Kirche, die eigentlich alles instrumentalisiert....Jesus als Kind, Jesus am Kreuz,Maria,das Abendmahl, die Taufe etc.....gibt es einen Bereich, der unvermischt biblisch rein ist?

      Die Reinheit, die die Jungfräulichkeit symbolisieren soll, sollten die lieben Leute mal auf ihre Kirchenlehre anwenden.

      Warum akzeptiert man die vielen Veränderungen eigentlich noch als "christlich" im apostolischen Sinn?

      Die biblische Geschichte fordert von uns nur einen Bruchteil an Toleranz unverständlicher Bibelstellen, im Gegensatz zu den vielen "Geheimnissen" , die die RKKirche produziert.
      Nicht ganz, nicht ganz alleine der RKK : Das Heidentum kannte dieas Hochhalten der Jungfälichkeit für das einzelne Mädchen auch auf irgendwelchen Südseeinseln. ´ging es um Brautkazuf,wa der Kaufpreis oder überhaupt die Marktgänigkeit höher. Und in Athen hatten sie die Athena parthneos - - Und das wurde schon den lieben kleien Männlein eingebleut - wenn sie einmal gross sind, so richtige Männer :D a gibt es die hohe, ehrbare, keusche (wussten die Knaben, was sie mit solchen Begriffen anfange sollten ?) , die Mutter - - und die puella publica. Als es noch Hoheiten, Fürsten, Kaiser, Könige gab : Da musste die Braut natürlich Jungfrau sein. Der Kronprinz hingegen , kaum aus der Pubertät, wurde vo einer adeligen Dame - hohe Ehre ! - natürlich verheiratet, in diverse Künste und Fertigkeiten eingeführt. eine andere hoachherrschaftliche Dame fädelte dann seine Affären ein ( Kaiser Franz Joseph, Kronprinz Rudolph, Mary Vetsera , die war ja noch eine mündige MinInderjährige !)

      Da "gehen zwei miteinander" - und sie - eine auf die Weiblichkeit eingechränkte Eigenschaft - wird schwanger. Ich weiss von zweien, die öfentlich vor der Gemeinde Busse tun mussten. Eine dritte gab 1965 bei einer agung in Freudenstadt ihr Zeugnis ab : Kaum von ihrem damailgen Zukünftigen und jetzigen Jetzigen in die Gemeide eingeführt, noch lange nicht getauft, wurde sie vor den Ausschuss geladen !! Aber da gabes ja auch ihn ? Und vor der Hochzet in einer anderen Gemeinde fragt der Prediger die Brautmutter in einem Verhör dritten Grades, ob ihre Tochter - - Na jaaa - aus war es mit der Gemeindehochzeit. Dabei steht für das eben Vorgefallene in der Bibel nur, 2. Mose 22, 18 - was von Morgengbe und zur Ehe haben. . Nicht einmal ein Sperling als Sündopfer ! 5. Mose 22 : Da wird es etwas peinlicher - nachlesen !! Welcher Brautvater derer, die sich ganz nach der Bibel richten, hebt das Leintuch der Brautnacht sehr gut als Beweisnmittel auf ? - -Aber bitte, man halte auch Vers 29 hoch ! - und spare sich in diesem Falle Demütigungen - der Frau !

      Und dass sie sagt : "Ws ist jetzt, Du hältst Deien Grundsätze hoch hoch hoch - und meine Bedürfnisse denkst du garnicht ???" Das gibt es heute, das gab es vor 50 und vor 100 Jheren - - Aber wir halten immer noch das schöne Bild hoch von IHM, dem Bösen, der sie, diei Arme bedrängt -- - - und bauendas letztlich auf dem Marienkult auf. Auch Raimund Fuchs baut seine Wertung der "Jungfräulichkeit" auf Maria auf !

      1. Korinther 7 leitet durch eine schon in der Vulgata festgehaltene Fehlübersetzung zu der - durch die nachfolgenden Texte widerlegten - Annamhme von Paulus als ""Weiberfeind". Gar nix. er fordert das gleiche Recht, die gleiche Emotionalität, das gleiche Bedürfnis für beide zu respektieren !

      3. Mose 21, 7. - - 13., 14. : - Nur Jungfau, keine Witwe noch Verstossene noch Gecshwächte noch Hure - - als Agttin für den Priester, damikt sein Sme nicht verderbt werde.


      Spätestens seit Jesus sollten - müssten - MÜSSEN wir Mann und Frau mit gleicher Ehrfurcht begenen, auch mit ihren Fehlern, Begabungen´, nun einmal geschehenen Unbesonneheiten Dummheiten, Bedürfnissen, Begehren. Nich nachlässig werden, aber auch im Stillen und ohne öffentlihe Demütigung einmal an den Mantel der Vergessenheit denken - - - -

      Und mit dem verdeckten Marienkult in unseren Herzen Schluss machen.

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    • Zumeist wird aber heute die griechische Antike und auch die animistische Südsee als sinnenfreudiger gesehen.
      Dem platonischen Denken wirft man allgemein nicht seinen Dualismus von Körper und Seele, Materie und Idee vor, sondern erst in Verbindung mit dem Christentum wird daraus jene Leibfeindlichkeit, die so viele gruselt.

      Kierkegaard beschreibt in "Entweder - Oder", dass das Christentum die Sinnlichkeit überhaupt erst erschaffen habe, die sie dann verdammt;
      der Hellenismus, mit seiner Figuration von Erotik (Eros, Aphrodite) machte daraus eigentlich auch eher eine Idee, ein Ideal, das kaum Umsetzung hat; ähnlich der Minne und der Romantik, wie auch den heutigen Hollywood-Idealen von andauernder Treue und erotischem Hochgefühl, deren sich die Filme bedienen.
      Mit dem Christentum, mit dem Verbot der Sinne, geschieht ein Effekt, wie ihn Paulus bezüglich Gesetz & Sünde generell beschreibt: durch das Gesetz kommt die Sünde überhaupt erst;
      durch das Verbot wird das Sinnliche reizvoll.

      Heute ist zumeist wieder alles vollkommen offen und dargestellt (porneia = zeigen, darstellen), und dadurch unsagbar langweilig.
      Man kann das also von mehreren Seiten betrachten.

      Schaut man sich gewisse Mariendarstellungen in der Kunstgeschichte an, so kann von "Keuschheit" keine Rede sein.
      Es ist diese verschrobene Verkittung von Ideal, Natur und Gottesgebot, das so destruktiv ist, weil es Menschen ja eingebleut wurde und noch wird.
      Eine Kollegin, die ich damals eingearbeitet habe, erzählte mir noch, dass sie als Mädchen vom Priester hörte, die Blutung der Frau rühre aus der Erbschuld Evas. Gleiches lernen ja auch die Jungs.
      Das kann nur gesunde und stabile Menschen geben, nicht wahr?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      Lukas1

      26 Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth, gesandt,
      27 zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Josef, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria.
      28 Und er kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadete! Der Herr ist mit dir.
      29 Sie aber wurde bestürzt über das Wort und überlegte, was für ein Gruß dies sei.
      30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
      31 Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen.
      32 Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
      33 und er wird über das Haus Jakobs herrschen5 in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein.
      34 Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß?
      35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.
      36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war.
      37 Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.(Luther: Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich)

      38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.

      So ein kurzer verständlicher Text und Generationen füllen seitenweise Abhandlungen, mutmaßen, bezweifeln, machen sich lustig....
      wir Menschen sind schon sehr seltsam.
      Nur mal so in die Runde gefragt:
      Hat jemand gezweifelt, als er es das erste Mal las?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • "SOLLTE DEM EWIGEN ETWAS UNMÖGLICH SEIN?"

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      Seele1986 schrieb:

      Idealen von andauernder Treue
      Was spricht dagegen? Das 6. Gebot(nach luther. Zählung) sagt doch: "Du sollst nicht die Ehe brechen!" ===> Damit wird doch die eheliche Treue manifestiert - oder etwa nicht?

      Pfingstrosen schrieb:

      35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten
      An Philo und andere NTliche Griechisch-Kenner, die Frage, wie man das Wort "überschatten" noch übersetzen und/oder auslegen kann? Danke für die Antworten, hier!

      Pfingstrosen schrieb:

      Hat jemand gezweifelt, als er es das erste Mal las?
      Ich nicht eine Sekunde! Warum sollte der ALLMÄCHTIGE und der HEILIGE GEIST nicht in der Lage sein, seinen Eingeborenen Sohn in der Jungfrau Maria als Mensch entstehen zu lassen? ===> Zudem es schon in der Biologie, die Zeugung ohne männlichen Samen, die sogenannte "Parthenogenese" gibt!
      ===>
      "SOLLTE DEM EWIGEN ETWAS UNMÖGLICH SEIN?" ( 1Mo 18,14 / Jer 32,27 )
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      Seele1986 schrieb:

      Zumeist wird aber heute die griechische Antike und auch die animistische Südsee als sinnenfreudiger gesehen.
      Dem platonischen Denken wirft man allgemein nicht seinen Dualismus von Körper und Seele, Materie und Idee vor, sondern erst in Verbindung mit dem Christentum wird daraus jene Leibfeindlichkeit, die so viele gruselt.

      Kierkegaard beschreibt in "Entweder - Oder", dass das Christentum die Sinnlichkeit überhaupt erst erschaffen habe, die sie dann verdammt;
      der Hellenismus, mit seiner Figuration von Erotik (Eros, Aphrodite) machte daraus eigentlich auch eher eine Idee, ein Ideal, das kaum Umsetzung hat; ähnlich der Minne und der Romantik, wie auch den heutigen Hollywood-Idealen von andauernder Treue und erotischem Hochgefühl, deren sich die Filme bedienen.
      Mit dem Christentum, mit dem Verbot der Sinne, geschieht ein Effekt, wie ihn Paulus bezüglich Gesetz & Sünde generell beschreibt: durch das Gesetz kommt die Sünde überhaupt erst;
      durch das Verbot wird das Sinnliche reizvoll.

      Heute ist zumeist wieder alles vollkommen offen und dargestellt (porneia = zeigen, darstellen), und dadurch unsagbar langweilig.
      Man kann das also von mehreren Seiten betrachten.

      Schaut man sich gewisse Mariendarstellungen in der Kunstgeschichte an, so kann von "Keuschheit" keine Rede sein.
      Es ist diese verschrobene Verkittung von Ideal, Natur und Gottesgebot, das so destruktiv ist, weil es Menschen ja eingebleut wurde und noch wird.
      Eine Kollegin, die ich damals eingearbeitet habe, erzählte mir noch, dass sie als Mädchen vom Priester hörte, die Blutung der Frau rühre aus der Erbschuld Evas. Gleiches lernen ja auch die Jungs.
      Das kann nur gesunde und stabile Menschen geben, nicht wahr?
      Diesbezüglich st die christliche Religionsgeschichte traurig : Keine Rede etwwa von der Heidin Ruth, welche auf Rat iher israelischen Schwiegermutter sich holte, was ihr zustand. Keine Rede von Bathseba, des Hethiters ( ! ) Frau, der vom Gatten Vernachlässigten, die Weltgeschichte machte : 1. Könige 1,28.ff (!!) . Und wer hat schon Andronicus und Junia vor Augen ; Aquila und Prsicilla - - die ganz offensichtlich voll harmonisch miteinander lebten und missionierten ?
      Siehe meine gestrigen , heute ergänzten Beitrag.

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      Pfingstrosen schrieb:

      Lukas1


      Nur mal so in die Runde gefragt:
      Hat jemand gezweifelt, als er es das erste Mal las?
      Nein, ich nie: Wir hatten darüber gesprochen, vorher, un dich hbae gsagt, ich nehme sie so wie sieist, mit allen prägenden Erinnerungen, mit oer ohne bleibende NArben.. Pater semper incertus - so die Römer ("Der Vater ist immer ein Unsicherheitsfaktor") Dass eine Jungfrau schwanger wird - vom Heiligen Geist - daran hängt des ganzen Erlösungsplanes zweiter Teil ! Joseph, der fromme Mann, znächst sicher schwer enttäuscht, Schon einmal überlegt ? - Das erste Gespräch zwischen Maria und Joseph nach dem Besuch des Engels ? Oder auch,als sich die ersten Wölbungen Iihres Leibes zeigten ? ), hat sie in ihrer Schwangerschaft nur legitimiert, indem er ihr den Scheidebrief geben wollte und sich damit als Vater deklarierte.und es in sich getragen, dass ihm die höchste Ehre eines Israeliten genommen worden ist : Vater seine erstgeborenen zu sein (Pinchas Lapide weist darauf hin).

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      Teil 3 : der Evangelist Matthäus hat keinen dummen Fehler gemacht, als er die Jesaja-Stelle mit einer Jungfrau in Verbindung brachte. Die jüdischen Übersetzer der Septuaginta haben Jesaja 7,14 völlig richtig im Zusammenhang gedeutet und sich für <<parthenos>>, Jungfrau entschieden. Matthäus zitierte auch keine fehlerhafte theologische Deutung mit <<dogmatischer Brisanz>>, sondern <<beruft sich auf eine jahrundertealte jüdische Wiedergabe der Prophezeiung des Jesaja>>.
      ...
      Die Jungfrauengeburt in Neuen Testament ist etwas völlig anderes. Hier findet eben gerade kein intimer Kontakt zwischen Gott und Maria statt. Warum wird dieser elementare Unterschied übersehen?
      ...
      2017 haben(hätten - hätt es heißen müssen - Anm. von mir) wir kein grosses Reformationsfest ... gebraucht, sondern einen neuen Reformator, der den liberalen Theologen entgegenhält: <<Das Wort sie sollen lassen stahn<<!

      Ende des Artikels von ALEXANDER SCHICK in MITTERNACHTSRUF - Dezember 2017 (Auszüge aus Seiten 6-14)
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      UGotsaRevealTheTruth schrieb:

      So oder so ähnlich begründen ja Juden, dass sich dieser Vers nicht auf Christus bezieht. Wie kann man das widerlegen, da es sich ja schon irgendwie plausibel anhört.
      Wunder sind nicht "widerlegbar". Letzlich muss man sie glauben. Wäre es beweisbar, so könnte es "repliziert werden". Aber da hier eine "ausserirdische Macht" am Werke war, kann es nicht "repliziert" werden. Es ist uns heute mittels Hochtechnologie möglich eine "jundfräuliche " Schwangerschaft zu imitieren. Aber das ist 2000 Jahre später.

      Plausibel hört sich im übrigen so manches an. Vor 600 Jahren erst, war es plausibel das die Erde eine Scheibe sei. Vor 150 Jahren galt Tabakrauch als heilsam bei Lungenerkrankungen und frische Luft als schädlich. Vor 60 Jahren wurde ein Sicherheitsgurt im Auto als "Blödsinn" angesehen. usw. usw.

      Wer der Meinung ist, dass dieser Text auch anders übersetzt werden kann, der mag - wie in vielen Fällen - einfach mal den Kontext beachten. Und schon lichtet sich der Nebel - zumindest bei Menschen, die glauben WOLLEN. Wer dies nicht will, für den ist "selbst das Licht Finsternis".

      Und ansosnten: Egal ob man die jungfräuliche Geburt anerkennt oder nicht - Jesus ist und bleibt auch ohne dieses eine Merkmal der Messias. Wer sich aber auf den Irrweg begibt und eine biblische Wahrhiet ablehnt, der wird alsbald weitere Wahrheiten ablehen und letztlich die Bibel als ganzes.

      Juden behaupten seit Jesu Geburt "das kann er nicht sein". Logisch, dass jeder Strohhalm genommen wird um den eigenen Unglauben rechtfertigen zu können.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Neu

      christ.ai schrieb:

      Und ansosnten: Egal ob man die jungfräuliche Geburt anerkennt oder nicht - Jesus ist und bleibt auch ohne dieses eine Merkmal der Messias. Wer sich aber auf den Irrweg begibt und eine biblische Wahrhiet ablehnt, der wird alsbald weitere Wahrheiten ablehen und letztlich die Bibel als ganzes.
      Wer schon an dem Schöpfungsbericht zweifelt, wird alles nicht Fassbare bezweifeln!

      Leider kennen die meisten die Bibel nicht, sonst würden sie das ja auch anzweifeln..
      Römer 9
      Kinder der Verheißung
      6 Aber ich sage damit nicht, dass Gottes Wort hinfällig geworden sei. Denn nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen;
      7 auch nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder. Sondern »nach Isaak soll dein Geschlecht genannt werden« (1. Mose 21,12).
      8 Das heißt: Nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern nur die Kinder der Verheißung werden zur Nachkommenschaft gerechnet.
      9 Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht (1. Mose 18,10): »Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.«
      10 Aber nicht allein hier ist es so, sondern auch bei Rebekka, die von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger wurde.
      11 Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, da wurde, auf dass Gottes Vorsatz der Erwählung bestehen bliebe –
      12 nicht aus Werken, sondern durch den, der beruft –, zu ihr gesagt: »Der Ältere wird dem Jüngeren dienen« (1. Mose 25,23),
      13 wie geschrieben steht (Maleachi 1,2-3): »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst

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    • Was Luther heute zur Jungfrauengeburt sagen würde

      Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Artikel von ALEXANDER SCHICK in MITTERNACHTSRUF - Dezember 2017 (Auszüge aus Seiten 6-14)
      Was Luther heute in Sachen Jungfrauengeburt anmerken würde (aus dem obigen Artikel!):

      "Und was würde Luther zur <<Jungfrauen-Diskussion>> sagen? Für den Reformator stand fest, dass Jesaja 7,14 eine der gewaltigsten Prophezeiungen auf Jesus Christus darstellt. Als 1534 seine komplette Bibelübersetzung zum ersten Mal erschien, schrieb Luther in seiner Vorrede über den Propheten Jesaja, dass dieser wie sonst kein anderer Prophet Jesus vorhersagen würde [Anm. von mir: insgesamt enthält Jesaja 73 Mesianische Prophetien!] und <<dass er auch die Mutter Christi, die Jungfrau Maria beschreibt, wie sie ihn [Jesus] empfangen und gebären soll>>.
      ...
      Wie würde Luther wohl urteilen, wenn er die neue Bibel sehen würde, die noch immer seinen Namen trägt?
      Wie damals würde er vor diesen hinzugefügten Sachworterklärungen warnen, die den Bibeltext verdrehen. Für Luther stand unumstösslich fest, dass Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde, dass Er leiblich auferstanden ist und dass Er eines Tages wiederkommen wird. An diesen reformatorischen Erkenntnissen müssen auch wir heute unbeirrt festhalten, denn nur mit Jesus Christus als dem wahren Gottessohn kann es wahre Rettung geben. Wer das leugnet, für den ist Jesus dann auch nicht mehr der alleinige Weg zu Gott, und da wundert es dann auch nicht, dass der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm und Kardinal Marx beim Besuch des Tempelberges in Jerusalem ihr Kreuz ablegen, um die Moslems nicht zu verärgern.
      Jesus ist nicht nur ein Vorbild im Glauben, nein, Er ist der Inhalt des biblischen Glaubens! In Apostelgeschichte 16,31 heißt es: <<Glaube an den Herrn Jesus und du wirst gerettet werden, du und dein Haus>>.
      Wer die neue Lutherbibel 2017 nutzt, der sollte sich klar machen, der Anhang mit den Sachworterklärungen atmet den Geist der liberalen, historisch-kritischen Theologie, der die Gottessohnschaft Jesu leugnet. Da bevorzuge ich doch lieber Bibelausgaben, die sich einer biblisch-historischen Theologie verpflichtet fühlen und für den Glauben hilfreiche Erklärungen bieten, wie die Elberfelder-Bibel mit Erklärungen."
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Was spricht dagegen? Das 6. Gebot(nach luther. Zählung) sagt doch: "Du sollst nicht die Ehe brechen!" ===> Damit wird doch die eheliche Treue manifestiert - oder etwa nicht?
      Norbert, machst du das heute absichtlich?
      Lies dir doch bitte das Ganze durch, wovon ich geschrieben habe ...

      Meine Güte, das ist ja nervig!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      Die Frage, ob Maria, die Mutter Jesu, eine "junge Frau" oder eine "Jungfrau" war, ist nicht erlösungswichtig.

      Erlösungswichtig ist hingegen, dass Maria eine Nachkommin Evas war und Jesus der verheißenen "Menschensohn". (Offenbarung 12:1.)

      Tatsache ist, dass Griechen und Römer aus der "Jungfrauschaft" einen verlogenen heidnischen Kult machten.

      In den apostolischen Lehr-Briefen wird "Jungfrauschaft" nicht zu einem Lehrpunkt gemacht. Galaterbrief 4:4. betont:
      "Als aber die Zeit (Prophetie!) erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz (Mose) getan, ..."

      Kolosserbrief 1:8. "Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen ..."

      Vers 9. "Denn in ihm (Christus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit ..."

      Nicht in Maria werden wir erlöst, sondern in Jesus!

      Lukas 1:38. "Siehe, ich bin des Herrn Magd;" Nicht durch Jungfrauschaft hatte Maria Anteil an dem Erlösungsgeschehen sondern durch ihr Ja zur Schwangerschaft und Geburt aus dem Geist Gottes.
    • Neu

      freudenboten schrieb:

      In den apostolischen Lehr-Briefen wird "Jungfrauschaft" nicht zu einem Lehrpunkt gemacht. Galaterbrief 4:4. betont:
      "Als aber die Zeit (Prophetie!) erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz (Mose) getan, ..."
      Genau. Es wird, bis auf die Verheißung selbst und die Evangelien, nicht mehr erwähnt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      freudenboten schrieb:

      Die Frage, ob Maria, die Mutter Jesu, eine "junge Frau" oder eine "Jungfrau" war, ist nicht erlösungswichtig.
      Ich denke schon. Warum legt Gott beim Abraham großen Wert auf den von Gott Verheißenen,gezeugt durch den Geist!
      Bei einer älteren Frau die keine Kinder mehr gebären kann, ist es nicht so gravierend
      wie bei einer jungen Frau! Deshalb die Betonung der Jungfräuligkeit.
      Leider wird es von den einen als eine Bedingung der Frömmigkeit hingestellt und
      die anderen glauben, das der Erzeuger Joseph war....
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      freudenboten schrieb:

      Die Frage, ob Maria, die Mutter Jesu, eine "junge Frau" oder eine "Jungfrau" war, ist nicht erlösungswichtig.
      Doch, entscheidend sogar! Wäre die Geburt des Erlösers, wie die eines normalen Menschen, hätte er uns als wahrer Mensch nicht von unserer Sünde erlösen können - Nur weil er auch wahrer Gott war - durch die Jungfrauengeburt - konnte er uns erlösen, deshalb ist es entscheidend, dass Maria Jungfrau (>>parthenos<< auf Griechisch) und nicht nur "junge Frau" war!

      freudenboten schrieb:

      Lukas 1:38. "Siehe, ich bin des Herrn Magd;" Nicht durch Jungfrauschaft hatte Maria Anteil an dem Erlösungsgeschehen sondern durch ihr Ja zur Schwangerschaft und Geburt aus dem Geist Gottes.
      Der Engel sagte zu ihr: "Du bist voll der Gnade!"(Luk.1,28 - VULGATA) ---> die Katholiken feiern auf Grund dieser Stelle morgen, am 8. Dezember "das Hochfest der Unbefleckten (=sündlosen) Empfängnis" der Maria im Schosse ihrer Mutter Anna. Was will man auch theologisch schon dagegen vorbringen...?

      Sowohl als auch: Durch Ihr Ja zum Vorhaben Gottes (Zeugung durch den Heiligen Geist!) stimmte Maria damit Gottes Plan zu (""Siehe, ich bin des Herrn Magd!") - damit hatte Maria auch durch die im AT vorhergesehene Jungfrauengeburt (Jes.7,14) Anteil an dem Erlösungsgeschehen.
      Noch ein Argument für den 8.12.: Der wahre Gott und wahre Mensch Jesus Christus musste in >>etwas ganz Reinem<< eingehen. ===> Deshalb habe Gott Maria als einzigsten Menschen neben Jesus vor der Erbsünde bewahrt! ---> wie gesagt, die biblische Begründung finden wir in der Vulgata-Übersetzung von Lukas 1,28! (---> siehe oben!)
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:

      Nur weil er auch wahrer Gott war - durch die Jungfrauengeburt
      Er war nicht wahrer Gott durch die Jungfrauengeburt, sondern diese Geburt sollte ein Zeichen sein, an dem der Messias ersehen wird.
      Gottes Geist hätte auch im Beischlaf in Maria eingehen können; das wäre nicht der Punkt.

      Und man muss ehrlicherweise sehen, dass der Gedanke "die unberührte Frau hat den Gottessohn geboren" dazu geführt hat, dass man sagte "folglich ist die unberührte reiner als die berührte Frau";
      was anlehnt an den Tempelkult, wonach die Berührten kultisch unrein sind, die Frau ja sogar nach jeder Menstruation.

      Ich muss gestehen, ich komme in letzter Zeit mit diesen ganzen Sachen nicht mehr wirklich mit. Was ist das eigentlich alles, worüber wir da reden?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Neu

      Die Menschwerdung Gottes war nicht abhängig (nur begleitender Umstand) von der Tatsache der "Jungfräulichkeit", sondern vom Glauben Marias: "Mir geschehe, wie du gesagt hast." (Lukas 1:38.)

      Man sieht doch in der Geschichte, wohin die "heidnische" Fehlinterpretation der Jungfräulichkeit führte.

      Extra ecclesiam salus nulla est
    • Neu

      Jesaja 7:14. wurde in der Septuaginta "Ha-Alma" irreführend mit "he parthenos" (Jungfrau) übersetzt.

      Das Hebräische benutzt ein anderes Wort für Jungfrau - "Ha- Bethula".

      "Alma" sagt nichts über die "Jungfräulichkeit" aus sondern über den gesellschaftlichen "Status".

      Eine treffende deutsche Übersetzung wäre Maid/Magd, eine unverheiratete Frau.

      Daher ist die Aussage Marias Lukas 1:38. genau das/die Erfüllung dessen was Jesaja 7:14. sagt.

      Griechisch "doulé" = Magd/Dienerin (nicht parthenos) ist die korrekte griechische Übersetzung von hebräisch "Alma".

      Die Jungfräulichkeit Marias vor ihrer Heirat mit Josef ist lediglich ein Beweis, dass Josef nicht der leibliche Vater Jesu sein konnte.

      Für den Glauben an den Menschensohn/Gottessohn Jesus spielt der Begriff "Jungfrau Maria" keine entscheidende Rolle.

      Auch in Offenbarung 12:1.2. "Eine Frau, mit der Sonne bekleidet" "Und sie war schwanger" wird nicht die "Jungfräulichkeit" hervorgehoben sondern die "Schwangerschaft".

      Sogar Mohammed, der nicht an den "Menschensohn/Gottessohn" glaubte, erkannte die Schwangerschaft Marias als "Wunder Allahs" an.


      Für das "Weihnachts-Gedenken" ergibt sich folgende Tatsache aufgrund der Geschichte Zacharias und Elisabeths:

      Die erste Schwangerschaft Marias begann am altrömischen 25. Dezember = hebräischer 25. November.

      Die Monate = Neumonde wurden ab Frühlingsanfang gezählt. Altrömischer März vor Frühlingsanfang, hebräischer Abib nach Frühlingsanfang.

      Die Urchristen übernahmen den 25. Tishri (November) von den Juden (Johannes 10:22.) als 25. Dezember.

      Das Datum fällt in diesem gregorianischen Jahr auf den 13.12. (10. Tag nach Vollmond).

      Die Geburt Jesu geschah rund neun Neumonde später am Laubhüttenfest (Sept./Okt.) im Jahre 5/6 vor Null.

      Die Lücke im Bericht Lukas 2:38.-39. wird ergänzt durch Matthäus 2.

      So gesehen ist die Geburtsgeschichte Jesu historisch glaubwürdig.