Wozu auf Fleisch und Fisch verzichten?

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    • Gott hat eben nicht geboten, dass wesentliche Teile das Opfers vertilgt werden mussten. Dies ist unbiblisch. Der Priester musste nur ein wenig essen, um die Sünde Symbolisch zu internalisieren. Und er musste nur ein klein wenig Blut ins Heiligtum bringen. Der Resten wurde verbrannt. Abgesehen davon, dass Fleisch essen auch nach wissenschaftlichem Standpunkt gesehen absolut ungesund ist. Im weiteren sagte Gott, zum Volk Israel, dass er die Krankheiten Ägyptens nicht über sein Volk bringen wird, wenn es ihm treu ist. Und darum konnte Gott wohl auch für die Priester die Fleisch essen mussten ein Wunder tun!

      Es ist doch hochinteressant wie Menschen nicht vom Fleisch essen lassen wollen, obwohl es gesundheitlich keinen Sinn macht. Und obwohl es klar im Wort geschrieben steht, dass er das Fleischessen zuliess, damit der Mensch nicht mehr so lange wie vor der Sintflut leben sollte.

      Im weiteren ist bei genauem Studium der Bibel im speziellen des ST klar ersichtlich, dass nur das kultische Fleischessen von Gott gewollt war.
    • RE: HeimoW

      HugoTobler schrieb:

      Kannst Du mir irgend einen wissenschaftlichen Grund nennen, warum man Fleisch essen sollte?


      Nein, ich kann Dir nur einen Grund nennen, einen biblischen: Gen 9,3.; (Gen 27, Gen 43, Ex 12, Ex 16, Ex 29, Lev 7 - zeigt übrigens dass Deine Behauptung "Der Priester musste nur ein wenig essen" falsch ist nur das Fett sollte verbrannt werden, der Rest gegessen!, usw.... oder 1. Kö 17,6.)

      Was die "Wissenschaft" sagt, ist mir nicht so wichtig, zumal fast jede "Studie" nur dann relevant ist, wenn man die Randbedingungen ausreichend kennt. Und ich begründe auch nicht z.B. Rotweinkonsum mit irgendwelchen "wissenschaftlichen" Studien, die es ja zuhauf gibt.

      Für mich zählt einfach das, was ich in der Bibel lese und da ist Fleisch (reiner Tier) ein von Gott gegebenes Nahrungsmittel.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich glaube nicht, dass man die Zeit damals mit der heutigen Zeit gleichsetzen kann. "Damals" gab es keine genmanipulierten Züchtungen, keine Klontiere, keine genmanipulierte Tiernahrungangereichtert mit Antibiotika, keine Luftverschmutzung in dem Ausmaß wie heute - wenn überhaupt, keine Wasserverunreinigungen durch Öl, Atommüll und Chemikalien ... und vieles mehr an Negativem. Und diesem Stress - indem man das lebende Schlachtvieh von einem Kontinent zum anderen karrt, gab es auch nicht. Von der "modernen" Tierhaltung (Tierproduktion zum Zwecke der "Gaumenfreuden") ganz zu Schweigen. Diese Stresshormone werden ebenso mit dem Fleisch konsumiert, wie eben all die angeführten "Nebenerscheinungen", die im heutigen Fleisch zu finden sind.

      Es wird hier ja nicht gefragt, ob Gott Fleisch erlaubt oder verboten hat, sondern, warum man (eventuell) auf Fleisch und Fisch verzichten soll(te). Also zu sagen, die Priester oder Jesus haben Fleisch bzw. Fisch gegessen, sind heute nicht unbedingt Gründe, Fleisch zu essen.

      Der biblische Aspekt lässt sowieso nicht zu, von einem (empfohlenen) Fleischverbot zu reden. Dass Ellen White zum Fleischverzicht "aufgerufen" hat, ist für mich nicht zugleich ein biblisches Gebot. Auch wenn Gott von der negativen Entwicklung in Punkto Nahrung - nicht nur beim Fleisch - wusste, so hat er nicht geboten, in der "Endzeit" auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Das sollte man auseinander halten (können).

      Ich denke, in diesem Thread können eigentlich nur die persönlichen Argumente angeführt werden, die nicht bindend für andere sein können/dürfen. Wer also meint, im Genuss muss Fisch und Fleischverzehr enthalten sein, soll es essen, egal wie "gesund" oder ungesund diese Speise ist. Und wer meint, von "Körndeln" (Körnern) Obst und Gemüse leben zu wollen, der soll es tun. Wozu rechtfertigen für etwas, wo es nichts zu rechtfertigen gibt?

      ***
    • @Nachtperle

      Der biblische Aspekt lässt sowieso nicht zu, von einem (empfohlenen) Fleischverbot zu reden. Dass Ellen White zum Fleischverzicht "aufgerufen" hat, ist für mich nicht zugleich ein biblisches Gebot. Auch wenn Gott von der negativen Entwicklung in Punkto Nahrung - nicht nur beim Fleisch - wusste, so hat er nicht geboten, in der "Endzeit" auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Das sollte man auseinander halten (können).

      Ich denke, in diesem Thread können eigentlich nur die persönlichen Argumente angeführt werden, die nicht bindend für andere sein können/dürfen. Wer also meint, im Genuss muss Fisch und Fleischverzehr enthalten sein, soll es essen, egal wie "gesund" oder ungesund diese Speise ist. Und wer meint, von "Körndeln" (Körnern) Obst und Gemüse leben zu wollen, der soll es tun. Wozu rechtfertigen für etwas, wo es nichts zu rechtfertigen gibt?
      Ich möchte drei Bemerkungen machen:

      1) Wenn die vielen Visionen zum Thema Ernährung von Gott waren, dann sollte man - korrekterweise - nicht "Ellen White zum Fleischverzicht aufruft" schreiben, sondern "Gott zum Fleischverzicht aufruft". Auf diese Weise ändert sich die Gewichtung der Worte und hat psychologisch wieder eine andere Wirkung.

      2) Wenn die Menschen, die sich ständig vom Fleisch ernähren, irgendwann dadurch krank werden sollten, dann ist ihre Krankheit selbstverschuldet. Und wenn dadurch auch große Leiden entstehen sollten (was z.B. bei Krebskranken der Fall ist), dann sind diese Leiden selbstverschuldet. In diesem Fall hat Gott volles Recht, auf die Heilung des Kranken zu verzichten, mit dem HInweis auf die durch Ellen White einmal gegebenen Empfehlungen, die aber - zum eigenen Schaden - ignoriert wurden.

      3) Einer der Gründe, warum Gott durch Ellen White die Empfehlung gegeben hat, kein Fleisch zu essen, besteht darin (laut Worten von Ellen White), dass durch die ständige Fleischernährung der Mensch für die geistige Aufnahme und seine Standhaftigkeit gegen die Sünde geschwächt werden. Es ist also die Frage, wie stark der Mensch sein ewiges Leben schätzt, dass er bereit ist, für diese Perle alles aufzugeben, was ihn auf dem Weg dazu hindert. Ein anderes passendes Beispiel ist das Wohnen in der Stadt, wo die Wahrscheinlichkeit zum (gedanklichen) Ehebruch viel höher ist als wenn man außerhalb der Stadt oder in einem Dorf wohnt. Aus dem gleichen Grund - weniger in Sünde zu fallen - wurde die Empfehlung gegeben, aus der Stadt - möglichst - auszuziehen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Was die Wissenschaft sagt: Zitat Heimo

      Was die "Wissenschaft" sagt, ist mir nicht so wichtig, zumal fast jede "Studie" nur dann relevant ist, wenn man die Randbedingungen ausreichend kennt. Und ich begründe auch nicht z.B. Rotweinkonsum mit irgendwelchen "wissenschaftlichen" Studien, die es ja zuhauf gibt.
      Es ist doch sehr interessant, dass die Wissenschaft nur dort für Dich relevant ist, wo sie Deinem Denken entspricht.

      Eine Studie ist nicht nur dann Relevant, wenn man die Randbedingungen kennt. Es ist keine Studie von irgendwelchen Randbedingungen abhängig, sondern von nachvollziehbaren und jederzeit wiederholbaren und prüfbaren Bedingungen. Dies ist in der China Studie und den anderen die ich angebe absolut ich wiederhole absolut gegeben. Es hat auch kein ernsthafter Wissenschaftler diese Untersuchungen in Zweifel gezogen.

      Ebenfalls sind die heute ältesten Menschen STA in Kalifornien die über 100 Jahre alt werden und alle ohne Ausnahme Vegan leben. Und sie werden nicht nur alt, sondern sind auch bis ins hohe Alter fit.
    • Margit schrieb:

      Warum aß Jesus, als er den Jüngern als Auferstandener erschien, Fisch? Ich meine, er als Schöpfer müßte doch wissen, dass es nicht gesund ist.


      Es wurde in diesem Forum schon an anderer Stelle diese Frage diskutiert. Darum wiederhole ich es nicht noch einmal. Es gibt berechtigte Zweifel, ob die Übersetzung mit "Fisch" korrekt ist, da in der Zeit Jesu, das Wort für "Fisch" auch für eine bestimmte Brotart verwendet wurde.

      Ich persönlich glaube aber, dass Jesus durchaus auch Fisch gegessen hat. Aber ich würde auf diese Stelle auf die Du Dich beziehst keinen grossen Stellenwert legen, eben weil eine gewisse Unsicherheit bestehen bleibt.

      Bleibt noch die Frage warum Jesus Fisch gegessen haben könnte? Wenn Fleischkonsum eine gewisse Grenze nicht überschreitet, so ist Gesundheitlich kaum ein Schaden zu erwarten. Dies war in der Zeit Jesu gewiss so, da alle von Nachtperle angeführten Gedanken wie Umweltverschmutzung etc. damals nicht vorhanden waren. Heute ist jedoch Fleischkonsum nicht mehr zu rechtfertigen.

      Das Volk Israel war auch keine ausgesprochene Fleischessernation, Dieser krank machende Fleischkonsum wie wir ihn heute kennen war damals unbekannt.
    • Fleisch kein von Gott gegebenes Nahrungsmittel

      HeimoW schrieb:

      Für mich zählt einfach das, was ich in der Bibel lese und da ist Fleisch (reiner Tier) ein von Gott gegebenes Nahrungsmittel.


      Es ist ein eklatanter Unterschied, ob Gott Fleisch essen erlaubt, oder ob er es zulässt. Nach der Sintflut gab es noch zu wenig Pflanzen, so dass die Menschen am Anfang Fleisch essen mussten.

      Was die Priester anbetrifft, so habe ich klar geschrieben, dass es einen Unterschied gibt, ob Fleisch essen zu kultischen Zwecken, oder zur Nahrung diente.

      Das Fleisch essen der Priester als allgemeine Regel zu nehmen ist nicht statthaft.

      Lies 4. Mose, da siehst Du wie Gott das Fleisch essen liebt. Und Gott hat dem Volk Israel Manna gegeben obwohl wie Beweis in 4. Mose Zeigt Fleisch im Überfluss hätte gegeben werden können.

      Fleisch essen macht Süchtig, dies ist auch der Hauptgrund, warum Menschen mit aller Verzweiflung das Fleisch essen verteidigen müssen.
    • Warum aß Jesus, als er den Jüngern als Auferstandener erschien, Fisch? Ich meine, er als Schöpfer müßte doch wissen, dass es nicht gesund ist.
      Auch schreibt Ellen White, dass der Fleischverzicht nicht absolut, sondern nach gegebenen finanziellen oder gesundheitlichen Verhältnissen geschehen muss (was der Grund ist, warum es kein allgemeingültiges Verbot für Fleischernährung geben kann/darf). Dass jemand finanziell oder gesundheitlich auf das Fleisch vollständig nicht verzichten kann, ist etwas anderes als wenn das jemand kann. Im Fall Jesu, warum er Fisch gegessen hat, wissen wir nicht. Damals war die Armut so groß, dass es nicht darum ging, wie man am gesündesten (zur Ehre Gottes) bleibt, sondern wie man überlebt.

      Ständiger Verweis auf die Erlaubnis der Fleischernährung zur Priesterzeit finde ich auch verkehrt. Dürfen wir uns "beliebig" von unseren Frauen mit einem Scheidebrief scheiden lassen (5Mo 24.1)? Dieses Gesetz gab zwar die Erlaubnis damals, wurde aber aufgrund der Hartnäckigkeit des Volkes gegeben. Jesus weist auf diesen Umstand hin und macht das Gesetz für Seine und spätere Zeit zunichte. Genau so ist es zu untersuchen, welche Gesetze unter welchen Umständen auf unsere Zeit 1:1 übertragen werden dürfen und warum. Das Gesetz (nicht die 10 Gebote gemeint) ist kein absolutes Regelwerk, es ist eine Beispielsammlung, die an Zeit, Ort und sonstige Verhältnisse gebunden ist.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Im Fall Jesu, warum er Fisch gegessen hat, wissen wir nicht. Damals war die Armut so groß, dass es nicht darum ging, wie man am gesündesten (zur Ehre Gottes) bleibt, sondern wie man überlebt.
      Wir sollen uns an Jesu Leben ein Beispiel nehmen. Das wird oft gesagt. Wir können sündlos leben, wenn wir Jesus als Vorbild haben. Das habe ich schon oft gehört oder gelesen. Aber hier machen wir doch gerne mal eine Ausnahme. Beim Fleischessen geht es doch schon lange nicht mehr darum, was Gott sagt. Ich habe den Eindruck, dass den "Fleischessern" permanent vorgehalten wird, wie schwach im Glauben sie doch eigentlich sind. Fleisch macht süchtig. Deshalb wird Fleisch gegessen.... 8| Es werden da Dinge an den Haaren herbeigezogen. Wer Fleisch ißt, schadet der Umwelt, aber dass die Sojabohne auch nicht im eignen Garten wächst und tausende Kilometer weit transportiert werden muss, fällt mal eben unter den (bei uns hier wohl zu reich gedeckten) Tisch. Scheinbar haben wir keine anderen Sorgen... Wieso den anderen nicht einfach stehen lassen in Toleranz - Fleisch essen, Fisch essen, vegetarisch sein, vegan sein - ohne diesen berühmten Zeigefinger, der in Teilen der Adventgemeinde besonders groß gewachsen scheint.
    • Jacob der Suchende schrieb:

      1) Wenn die vielen Visionen zum Thema Ernährung von Gott waren, dann sollte man - korrekterweise - nicht "Ellen White zum Fleischverzicht aufruft" schreiben, sondern "Gott zum Fleischverzicht aufruft". Auf diese Weise ändert sich die Gewichtung der Worte und hat psychologisch wieder eine andere Wirkung.
      Das kann ich nicht, weil eben Ellen White und nicht Gott zum Fleischverzicht aufruft. Ich verstehe diese Empfehlung oder diese Aufforderung - wie man es halt sehen will - als persönliche Ansicht von Ellen White. Denn selbst, wenn man sie als Prophetin versteht, ist nicht alles, was sie gesprochen hat, ist von Gott inspiriert.

      2) Wenn die Menschen, die sich ständig vom Fleisch ernähren, irgendwann dadurch krank werden sollten, dann ist ihre Krankheit selbstverschuldet. Und wenn dadurch auch große Leiden entstehen sollten (was z.B. bei Krebskranken der Fall ist), dann sind diese Leiden selbstverschuldet. In diesem Fall hat Gott volles Recht, auf die Heilung des Kranken zu verzichten, mit dem HInweis auf die durch Ellen White einmal gegebenen Empfehlungen, die aber - zum eigenen Schaden - ignoriert wurden.
      Somit stempelst du Gott zum Heiler der Fleischlosen? Diese werden geheilt von Gott, weil sie kein Fleisch aßen und vielleicht daher nicht selbst schuld sind an ihrer Krankheit? Ich lehne diese Ansicht als Anmaßung deinerseits ab.

      3) Einer der Gründe, warum Gott durch Ellen White die Empfehlung gegeben hat, kein Fleisch zu essen, besteht darin (laut Worten von Ellen White), dass durch die ständige Fleischernährung der Mensch für die geistige Aufnahme und seine Standhaftigkeit gegen die Sünde geschwächt werden. Es ist also die Frage, wie stark der Mensch sein ewiges Leben schätzt, dass er bereit ist, für diese Perle alles aufzugeben, was ihn auf dem Weg dazu hindert. Ein anderes passendes Beispiel ist das Wohnen in der Stadt, wo die Wahrscheinlichkeit zum (gedanklichen) Ehebruch viel höher ist als wenn man außerhalb der Stadt oder in einem Dorf wohnt. Aus dem gleichen Grund - weniger in Sünde zu fallen - wurde die Empfehlung gegeben, aus der Stadt - möglichst - auszuziehen.
      Auch hier verstehe ich die Bibel und das Gleichnis Jesu als Missbrauch zum Zweck der persönlichen Ansicht untermauern. Du darfst es aber gerne so sehen. Nur sollte man es nicht zum "Gebot" machen.

      Mich nervt der Ellen White-Kult zusehends.

      ***
    • E.G.White und Fleisch essen

      Aus: Bewusst Essen!

      664. Das Licht, das mir gegeben worden ist, weist darauf hin, dass wir in nicht sehr ferner Zukunft auf jede Form tierischer Nahrung verzichten werden müssen. Sogar Milch muss dann weggelassen werden. Die Krankheiten breiten sich rasch aus. Der Fluch Gottes ruht auf der Erde, weil der Mensch sie verflucht hat. Die Gewohnheiten und Handlungen der Menschen haben die Erde in einen Zustand versetzt, dass die tierischen Nahrungsmittel durch andere ersetzt werden müssen für die menschliche Familie. Fleisch ist dabei überhaupt nicht notwendig. Gott kann uns etwas anderes geben.

      665. Wüsstet ihr um die Art des Fleisches, das ihr esst, und könntet ihr die Tiere, aus denen das Fleisch hergestellt wird lebend sehen, würdet ihr euch voll Ekel von euren Fleischspeisen abwenden. Denn gerade die Tiere, deren Fleisch ihr esst, sind häufig so krank, dass sie von selbst sterben würden, wenn man sie ihrem Schicksal überliesse. Sie werden jedoch getötet und auf den Markt gebracht, solange noch leben in ihnen ist. Ihr nehmt Körpersäfte und Gifte der schlimmsten Art direkt in euren Körper auf und seid euch dessen gar nicht bewusst.

      Deutlicher und besser als E.G.White kann man es gar nicht beschreiben!

      Ich erinnere voll Häme an die endlosen Gammelfleisch Skandale in Deuschland die jedes Jahr aufgedeckt werden, wo der kleinste um 60 Tonnen ging, oder um den Pferdefleisch Skandal der ganz Europa heimsuchte. Grauselig! Ätsch!

      In der Schweiz beginnt man erst jetzt mit viel staatlicher Subvention die Gammelställe zu sanieren, erst jetzt und das dauert noch Jahrzehnte bis alles saniert ist. Und das "nota bene" nur im zuge der Globalisierung, wo man dann die Kleinbauern ausradiert und Grossbauern bevorzugt.
    • Nachtperle schrieb:

      Mich nervt der Ellen White-Kult zusehends.


      Das ist nur möglich, weil Du E.G.White nicht selber liest!
      Ich habe in meinem Kommentar 53 kurz zwei kleine Aussprüche von E.G.White eingefügt und die sind wie alles was ich von E.G.White lese klar und vernünftig, sachbezogen und nachvollziehbar!
    • Margit schrieb:

      Wieso den anderen nicht einfach stehen lassen in Toleranz - Fleisch essen, Fisch essen, vegetarisch sein, vegan sein - ohne diesen berühmten Zeigefinger, der in Teilen der Adventgemeinde besonders groß gewachsen scheint.
      Sehe ich auch so. Jeder der meint, ohne Fleisch nicht leben zu wollen, der soll es doch bitte mit reinem Gewissen essen dürfen. Und ich verstehe - wenn ich die Bibel zu Rate ziehe, dass Fleischessen vom reinen Tier von Gott erlaubt wurde. Nicht nur, bis es wieder genug Pflanzen auf der Erde gibt. Gott hätte das den Menschen mitgeteilt, wenn es so wäre.

      Wenn jemand von "Grünzeug" leben will, ist es doch seine persöniche Sache und sein Recht so zu leben. Aber bitte - ohne dem Fleischesser ständig das Sündigen vorzuwerfen, weil er Fleisch ist.

      Und wer meint, Ellen White hat hier das letzte gültige Wort, der möge sich an ihre Aussagen mit aller Konsequenz halten. Ebenfalls für sich und nicht, um anderen ein schlechtes Gewissen zu machen.

      Wenn ich etwas nicht mag, dann ist es, mit Aussagen von Ellen White die Aussagen der Bibel ungültig zu machen. Das wird hier mit weit her geholten Argumenten laufend gemacht, wenn es ums Fleisch essen oder nicht geht.

      ***
    • Propheten Verständnis

      Nachtperle schrieb:

      Mich nervt der Ellen White-Kult zusehends.


      Ein Prophet laut Bibel ist erst in zweiter Linie ein Mensch, welcher durch Gott etwas über die Zukunft aussagt. In erster Linie ist ein Prophet ein Ausleger des Wortes Gottes.

      In dieser Beziehung ist E.G.White das Beste, was ich je in religiösen Dingen gelesen habe, und darum schäme ich mich nicht sie andauernd zu zitieren.
    • HugoTobler schrieb:

      Das ist nur möglich, weil Du E.G.White nicht selber liest!
      Wenn du meinst, dass es so ist, lassen wir es so stehen. Ich habe Rechtfertigung da nicht nötig!


      Ich habe in meinem Kommentar 53 kurz zwei kleine Aussprüche von E.G.White eingefügt und die sind wie alles was ich von E.G.White lese klar und vernünftig, sachbezogen und nachvollziehbar!
      Das ist für mich völlig OK, dass du es so siehst und dich hoffentlich strikte daran hältst. Aber bitte, du für dich, ich für mich und der Nächste für sich. Wie er Gottes Willen anhand der BIBEL versteht. Ich respektiere es, dass ihr auf Grund von Whites Aussagen Fleisch nicht esst. ich respektiere aber genau so, wenn jemand auf Grund der biblischen Aussagen Fleisch sehrwohl und ohne schlechtem Gewissen isst.

      ***
    • HugoTobler schrieb:

      Ein Prophet laut Bibel ist erst in zweiter Linie ein Mensch, welcher durch Gott etwas über die Zukunft aussagt. In erster Linie ist ein Prophet ein Ausleger des Wortes Gottes.
      Soll so sein. Dennoch hat ein Prophet auch persönliche Ansichten und Vorlieben.



      In dieser Beziehung ist E.G.White das Beste, was ich je in religiösen Dingen gelesen habe, und darum schäme ich mich nicht sie andauernd zu zitieren.

      Freut mich für dich! Für mich ist es immer noch die Bibel. Vielleicht fehlt mir das Wichtigere noch. Vielleicht kann ich irgendwann mal die Bibel getrost weglegen und Ellen White folgen. Noch bin ich nicht so weit.

      Da dies aber hier nicht zum Thema gehört, bitte mir per PN oder in einem eigens dafür geschaffenen Thread antworten. Danke!

      ***
    • E.G.White macht keine Bibelangaben ungültig

      Nachtperle schrieb:

      Wenn ich etwas nicht mag, dann ist es, mit Aussagen von Ellen White die Aussagen der Bibel ungültig zu machen. Das wird hier mit weit her geholten Argumenten laufend gemacht, wenn es ums Fleisch essen oder nicht geht.


      Ich denke, wir sollten uns mit unserer Argumentation gegen E.G.White nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. E.G.White lehr in dieser Sache nichts, was gegen die Bibel ist. Dies kann man nur behaupten, wenn man E.G.White nicht selber liest. Ich habe in einem meiner vorherigen Kommentare zwei Zitate von E.G.White gebracht, die klar die Stossrichtung der Gedanken von E.G.White aufzeigen.

      Ich füge hier ein weiteres an aus: "Bewusst Essen"!
      666. Oft werden die Tiere auf den Markt gebracht und als Nahrung verkauft, wenn ihre Krankheit so fortgeschritten ist, dass ihre Eigentümer Angst haben, sie noch länger zu behalten. Manche Mastverfahren erzeugen Krankheiten. Von Licht und reiner Luft abgeschlossen atmen solche Tiere die Gerüche schmutzerregender Ställe ein und ernähren sich womöglich noch von verdorbenem Futter. Ihr ganzer Organismus wird früher oder später mit Fäulnisstoffen verseucht.

      Wenn man dieses Zitat liest, dann denkt man, dass es sich so in der Zeit von E.G.White verhalten hat. Aber es ist heute noch schlimmer las damals. Aber wir haben uns so weit von der wirklichen Landwirtschaft entfern, dass wir dies gar nicht mehr sehen. Und es ist in der Tat so, dass wir keine Möglichkeit haben einen blick in die Zuchtanstalten zu werfen, weil diese sorgfältig abgeschlossen werden und auch allen Personen verschlossen bleiben, die die Umstände erkunden wollen. Es gibt nur einige wenige staatliche Anstalten die extra für Besucher präpariert sind und die besucht werden können.
    • Du machst Dich über E.G.White lächerlich

      Nachtperle schrieb:

      Freut mich für dich! Für mich ist es immer noch die Bibel. Vielleicht fehlt mir das Wichtigere noch. Vielleicht kann ich irgendwann mal die Bibel getrost weglegen und Ellen White folgen. Noch bin ich nicht so weit.


      Wenn ich schreibe, dass das was E.G.White geschrieben hat das Beste ist, was ich an religiöser Literatur gelesen habe, so ist damit impliziert, dass es noch etwas besseres geben muss an dem ich das messen kann. Und das ist die Bibel! Die Bibel ist nicht religiöse Literatur, sondern der Maßstab!