Walter Veith - warum Verkündigungsverbot in den Gemeinden der STA?

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    • stephan schrieb:

      Je nach dem, wo meine persönliche Meinung hintendiert, das nehme ich als "wahr" an. Tendiere ich mehr zu den Theorien, gucke ich N24, tendiere ich mehr zur (mMn) Wahrheit, gucke ich n-tv.
      Und will ich mich nicht wirr machen lassen, gucke ich das und jenes nicht! Es sei denn, es wird der Fall "Walter Veith" behandelt. Warum er Redeverbot hat, oder auch nicht. Dann schaffe ich mir schnellstens ein TV-Gerät an. Dabei hatte er doch nie Redeverbot. :P

      Wenn seine persönliche Meinung ist, dass Milch ungesund ist, soll er sie doch haben. Solange er kein Gebot daraus macht, ist es doch egal. Ratschläge, wie man sich ernähren soll, gibt es ja die Verschiedensten.

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    • Der Richtigkeit halber noch eine Ergänzung zur Lebenserwartung von 1900.
      Statistisch erfasst liegt sie bei etwas über 40 Jahren. Da jedoch vor Allem in der ländlichen Bevölkerung Kinder erst viel später formal registriert wurden, kann man ein paar Jahre realistischerweise zurück gehen.
      Die Kinder wurden dann nur in die Kirchenbücher eingeschrieben. Aufnahme in Krankenhäuser erfolgte ebenfalls kaum.
      Zur Berechnung sind jedoch die staatlichen Registrierungen herangezogen worden.
    • Jacob der Suchende schrieb:

      ... Alles kann man als Verschwörungstheorie sehen - das ist immer subjektiv. Auch die Inhalte deiner Beitäge könnten aus der Sicht einer dritten Person eine Verschwörungstheorie in sich tragen. Jeder sieht es anders. ...
      ...
      Noch einmal: Verschwörungstheorie im absoluten Sinne gibt es nicht, es ist die subjektive Einschätzung des Betrachters. Was einem klar und logisch ist, ist dem anderen absolut unklar und eine Art "Verschwörungstheorie". Für dich ist das eine "geheime Botschaft", für einen anderen, der sich mit dem Thema sehr intensiv auseinandergesetzt hat, ein offenes Blatt Papier.


      Nein Jakob, das ist eine in meinen Augen unzulässige Verallgemeinerung bzw. ein Verwischen des Sachverhalts. Wie immer gibt es Dinge im "Graubereich" aber es gibt auch klare Dinge und was ich bisher von henriette gelesen habe ist kaum auch nur im Graubereich zu einer Verschwörungstheorie anzusiedeln - im Gegensatz zu anderen postings.
      Man kann "Toleranz" auch übertreiben, ich denke dagegen, man muss Ding auch klar benennen dürfen. Und wenn jemand Bibeltexte mit Verschwörungstheorien verbindet, dann ist das nicht "Auslegung" sondern immer noch Verschwörungstheorie. Und es hängt nicht nur vom Standpnkt des Betrachters ab. So wie es einen "Stand der Technik" gibt, gibt es auch einen "common sense" (z.B. in der chrstlichen Auslegung). Wer eine klare Verschwörungstheorie nicht erkennt (und leider gibt es derer gerade im Bereich der Gläubigen mehr als uns lieb sein kann) ist entweder davon "befallen" also ein Anhänger der Theorie oder es mangelt ihm in kritischem Ausmass des Heiligen Geistes bzw. der Gabe "Geister zu unterscheiden".
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      Liebe Grüße, Heimo
    • Also ich habe in einem (inzwischen gelöschten - W.Veith hat hier offensichtlich Freunde) Thread bereits ausführlich geschrieben, dass ich Veith aufgrund eiens konkreten Vortrags für jemanden halte, der Zitate missbräuchlich verdreht und, wenn er repräsentativ für unsere Kirche wäre, kein Adventist sein wollte.
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      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Also ich habe in einem (inzwischen gelöschten - W.Veith hat hier offensichtlich Freunde) Thread bereits ausführlich geschrieben, dass ich Veith aufgrund eiens konkreten Vortrags für jemanden halte, der Zitate missbräuchlich verdreht und, wenn er repräsentativ für unsere Kirche wäre, kein Adventist sein wollte.
      Deshalb finde ich es auch vollkommen richtig, wenn einem Prediger, der nicht die Lehre der Kirche vertritt, in der Kirche nicht predigen darf. Von daher halte ich es nicht nur bei Walter Veith als richtige Entscheidung, Predigtverbot zu erteilen. Predigtverbot ist aber kein Redeverbot... das wollte ich mit meiner Bemerkung sagen.

      Keine Kirche, keine Firma, kein Verein wird es zulassen, dass jemand in den eigenen Räumlichkeiten gegen die Kirche/Firm/Verein predigen darf. Warum sollte es da bei den STA eine Ausnahme geben? Für mich völlig logisch.

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    • henriette89 schrieb:

      Der Richtigkeit halber noch eine Ergänzung zur Lebenserwartung von 1900.
      Statistisch erfasst liegt sie bei etwas über 40 Jahren. ...


      Es ist keine 50 Jahre her, dass in Österreich 10 mal mehr Säuglinge gestorben sind, als heute und vor nicht einmal 100 Jahren 40 mal mehr.
      Im Jahr 1927 starben nämlich 116 von 1000 , also über 11%. 2007 liegt die Säuglingssterblichkeit (Lebendgeborene gestorben im ersten Lebensjahr) im niedrigen einstelligenPromillebereich (0,37%)
      Liebe Grüße, Heimo
    • In seiner Biographie erwähnt Veith des öfteren seine Probleme als Zoologe an einer Universität in Südafrika wegen seines Glaubens. Betrachtet man die unsachliche, selbstverliebte und naive Rabauken- Rhetorik in seinen Filmen auf Youtube, dann wird schnell klar, dass keine Universität so jemanden in einem Professorenteam haben will, nicht aus fachlichen, sondern aus menschlichen Gründen. Insofern erweist er dem wertvollen Glaubens an die Schöpfung einen Bärendienst, durch seine Vorträge mag er vielleicht einige Menschen gewinnen, um so mehr verhindert er mit seinen lächerlichen Auftritten aber eine seriöse Auseinandersetzung mit diesem Thema, was für die Mission aber vielmehr ein Gewinn wäre, vor allem ein nachhaltiger. Durch diese Art von Vorträgen wird der Glaube an die Schöpfung lächerlich gemacht. Diese Erfahrung konnte ich in unserem Ort machen, vor dem Vortrag gab es einige sachliche Diskussionen zu diesem Thema, nachher nur mehr peinliche Enttäuschung.

      mit lieben Grüßen
      conradi
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • conradi schrieb:

      ... Durch diese Art von Vorträgen wird der Glaube an die Schöpfung lächerlich gemacht. Diese Erfahrung konnte ich in unserem Ort machen, vor dem Vortrag gab es einige sachliche Diskussionen zu diesem Thema, nachher nur mehr peinliche Enttäuschung.
      Exakt das ist das Problem!
      Liebe Grüße, Heimo
    • sanfterengel schrieb:

      @BWgter: er wird auch in Hannover sein. Die Info habe ich auf dem herbstjugendtreffen unabhängig von mehreren Predigern und anderen Teilnehmern bekommen. Veith hat in bestimmten Punkten Besserung versprochen, unter der Bedingung darf er wieder in den Gemeinden reden. Andere Dinge, die ihm zur Last gelegt wurden, waren gar nicht seine Schuld, sondern lag an der örtlichen gemeindeorganisation - was mir von Predigern, die sogar gegen ihn sind, bestätigt wurde.
      Hier muss einiges dringend berichtigt werden:

      Ja, Veith spricht in Hannover. Eben auf der Jahrestagung von ASI-Deutschland, von dem sich NDV und SDV, also die gesamte Freikirche in Deutschland, distanziert haben. Die Jahrestagung ist in einem Kongresszentrum, das ASI angemietet hat, nicht in einer Adventgemeinde. Bitte bringe doch noch eine Quelle dafür, dass Veith "unter Bedingungen" wieder in Gemeinden sprechen darf. Das wäre sehr hilfreich!

      Dass Veith keinerlei Fehler anzuhaften sind und nur örtliche Gemeinden Fehler begangen haben ist - Entschuldigung - blanker Unsinn. Ich verweise dazu auf eine Stellungnahme des Biblischen Forschungsinstituts bei der GK. Sie hat Veiths Aussagen geprüft, wonach der Einfluss von Okkultismus und Freimaurerei die Bibel verfälscht hat. In der Untersuchung kam man nach ausführlicher Prüfung zu dem Schluss:

      "Unsere Gemeinschaft benötigt die Verkündigung des Wortes Gottes, aber keine Theorien von angeblich okkultem Einfluss auf die Heilige Schrift. Wir konzentrieren uns auf Jesus, sein Kreuz, seinen Dienst im Himmel und seine Wiederkunft, aber nicht auf das Werk des Teufels. Gott schützt sein Wort, weil wir dadurch ihn und seinen Willen kennen lernen. Es ist mehr als enttäuschend zu erleben, dass Dr. Veith das Thema Textkritik in der Art und Weise angeht, in der er das tut. Wir glauben, dass dies unserer Gemeinschaft nicht förderlich ist, außerdem steht es nicht in Einklang mit den Informationen, die wir haben."

      Das ganze Dokument des BRI kann hier angesehen werden: advent-verlag.de/adventecho/ne…Stellungnahme-E-M-BRI.pdf
      Es lohnt sich, Hörensagen zu prüfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BWgter ()

    • Hallo lieber BWgter

      Danke für deinen Beitrag--und den ins -deutsche übersetzte Link zum Bericht des BRI.
      Unter-undHerausstreichen möchte ich aus aktuellem Anlaß für unsere heutige Zeit ganz besonders folgendes im Schlußwort und möchte dazu ergänzen:

      Unsere Gemeinschaft benötigt die Verkündigung des Wortes Gottes, aber keine Theorien von angeblich okkultem Einfluss auf die Heilige Schrift.
      bzw.angeblichen wissenschaftl/philosophischen "Neuen Erkenntnissen", gewonnen aus Methoden der Schriftauslegung welche für "die Schrift" untauglich sind. (z.b. hisytorisch kritische Methode und Ähnliches)

      Wir konzentrieren uns auf Jesus, sein Kreuz, seinen Dienst im Himmel and seine Wiederkunft, aber nicht auf das Werk des Teufels.
      auch nichtg auf die Prüfung(en) jeder unsinnigen These bis ins letzte Detail, wenn klar ist welchen "Werke`s) es ist. "Prüfet das Gute-------" bezieht sich eben nicht auf jeden Unsinn.

      Gott schützt sein Wort, weil wir dadurch ihn und seinen Willen kennen lernen.
      dazu brauchen "WIR" weder WWW (was wäre wen Fragen) noch außerbiblische Erkenntnisquellen

      Es ist mehr als enttäuschend zu erleben, dass Dr. Veith das Thema Text- kritik in der Art und Weise angeht, in der er das tut.
      Interessanterweise fühlt sich dazu so mancher "berufen", auch wenn er noch nicht mal von diesem "Spezialgebiet" (E. Müller) je etwas gehört hat.

      Wir glauben, dass dies unserer Gemeinschaft nicht förderlich ist, außerdem steht es nicht in Einklang mit den Informationen, die wir haben.
      wie wahr, ich bin froh, daß wir "Adventisten" Theologen mit einer klaren Sprache, transparenten nachvollziehbaren Ausdrucksweise sowie breiten Vertrauens-Konsens in ihre Persönlichkeit und Fachwissen haben.

      l.g.Y.
    • Generell beteilige ich mich eigentlich nicht mehr an Diskussionen rund um Walter Veith, weil die Diskussionen nicht wirklich sachlich geführt werden. Es geht zu oft auf die Person. Aber nicht nur bei Veith, auch bei anderen.

      Ich möchte folgende Bibelstelle zum Nachdenken geben:

      Mt. 5/21 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein. 5/22 Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! dem Hohen Rat verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr! der Hölle des Feuers verfallen sein wird. 5/23 Wenn du nun deine Gabe darbringst zu dem Altar und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, 5/24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und dann komm und bring deine Gabe dar.

      Auch wenn ich bei vielem nicht der Meinung von Veith bin, so sehe ich ihn doch als meinen Glaubensbruder an, auch wenn ich ihn persönlich gar nicht kenne. Und ich würde auch die Fußwaschung mit ihm machen. Ohne jemanden konkret hier anzusprechen, frage ich mich, ob in der Kritik nicht über das Ziel hinaus geschossen wird. Veith ist schlußendlich auch in unserer Gemeinde jemand, der wirklich x Menschen mit der Adventbotschaft bekannt gemacht hat. Aus meiner Sicht stellt es ein Problem dar, wenn ein Gläubiger bei seinen Thesen stehen bleibt, nicht jedoch, wie oft erlebt, das nur der Anfang für ein lebendiges Glaubensleben ist.

      Ich weiß schon, dass der Matthäus-Text mit der Betitelung "Raka" eine sehr harte Ausdrucksweise trifft und nicht unbedingt auf die Kritik an Veith hier angebracht ist. Trotzdem, denken wir darüber nach...was hätte Jesus zu Walter Veith gesagt? Was hätte Paulus von ihm gehalten?
    • Hallo lieber Tricky,

      auch etwas zum Nachdenken, bzw. zum Analysieren deinerseits:
      Es geht zu oft auf die Person.
      +) bitte trenne mal in Bezug auf Veith in diesem Thread alle Kritik "an der Sache" und stelle mal in einer kleinen Übersicht dar, wo es---und um was es --"um die Person" geht.

      dann reden wir "über die Kritik an der Person"weiter.
      liebe Grüße
      Yokurt
    • @Yokurt

      conradi schrieb:

      Betrachtet man die unsachliche, selbstverliebte und naive Rabauken- Rhetorik in seinen Filmen auf Youtube, dann wird schnell klar, dass keine Universität so jemanden in einem Professorenteam haben will, nicht aus fachlichen, sondern aus menschlichen Gründen.

      kleinstein schrieb:

      Das war das Werk eines irren Demagogen, der sich selber gern reden hört.

      kleinstein schrieb:

      Ein kleiner Zoologieprofessor aus Südafrika, der wegen seines Irrsinns aus der Fakultät flog, kennt natürlich alle Geheimnisse der Welt, was? Pah. Wohl jedem, der sich von seinem Gelaber fern hält.


      Das würde ich einem Bruder nicht nachsagen. Schon gar nicht öffentlich, wie hier im Forum. Mit ihm persönlich über diese Dinge zu sprechen fände ich ok.
    • Hallo tricky,

      Erstens: ist das die gesamte Summe der Kritik an der Person ? wenn nicht---bitte vor der zweiten Frage ergänzen.

      Zweitens: Besteht sie inhaltlich zu Recht? (was damit ausgedrückt werden soll--= sinnerfassend)) wenn nicht warum nicht? (bitte zu jedem Punkt gesondert)

      wenn das geklärt ist, können wir gern über Art und Form von Kritik sprechen.

      liebe Grüße
      Yokurt