Versager, Nachlässige, Faule nach E.G.White in die Vernichtung ?

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    • Versager, Nachlässige, Faule nach E.G.White in die Vernichtung ?

      Als ich neulich im Bibelkommentar von E.G.White las, wurde mir Angst und Bange Dort schreibt Frau White zu Offb20:12 i.V.m. 1.Kor. 3,13 und Maleachi 3,16-17, dass Engel im Himmel alle TAten der Menschen genau aufschreiben.

      "In den Büchern des Himmels werden Spott und oberflächliche Bemerkungen der Sünder genau aufgeschrieben ...In dem himmlischen Höfen wird das Namensregister aufgerufen, in dem jeder Name verzeichnet steht und die himmlischen Boten stellen sich bereit. Ist jemand nachlässig, so ist es aufgeschrieben; wenn fleißig, so steht es vermerkt; wenn faul, so steht diese Tat gegen seinen Namen vermerkt... Die Welt hat Ansprüche gegen euch. Wenn ihr versagt als Lichter in der Welt zu erscheinen, wird jemand im Gericht aufstehen und euch für das Blut von Seelen verantwortlich machen....Gott richtet jeden Menschen nach seinen Werken. Er richtet nicht nur, sondern stellt Tat für Tag Stunde um Stunde unseren Fortschritt in guten Taten fest...Wenn an jenem Tag offenbar wird, dass wir unsere bösen Taten nicht völlig bereut haben, werden unsere Namen aus dem Lebensbuch gelöscht....Wenn Menschen Sünden begehen, die dem Herrn zu schwerwiegend sind, um vergeben zu werden, werden ihre Namen aus dem Buch gelöscht, und sie werden der Vernichtung preisgegeben...." (Zitat E.G. White aus: Der Bibelkommentar zu Offb 20, 21).

      Das hört sich beängstigend an. Komme ich nach meinem Tod vor den "Volksgerichtshof", um wegen angeblicher Faulheit oder Nachlässigkeit zum Tode verurteilt zu werden ? Was ist mit den Kranken, Schwachen, Behinderten, Bettlägerigen ? Werden diese alle wegen unterlassener Hilfeleistung der Vernichtung preisgegeben ? Ist Gott ein so strenger Despot, dass er einen Leistungsglauben propagiert, der Versager nicht duldet ? Oder sind Leute wie Adolf Hitler, Josef Stalin usw. gemeint, die Millionen in den Tod rissen ? Sonst muss der Normalbürger ja tagtäglich Angst haben, ob Gott ihn wegen seines Versagens nicht der Vernichtung peisgibt ? Ist Jesus Christus nicht für unsere Sünden gestorben, hat er nicht für die Folgen unserer Sünde/n am Kreuz für uns bezahlt ?
    • 10Veith2010 schrieb:

      Als ich neulich im Bibelkommentar von E.G.White las, wurde mir Angst und Bange Dort schreibt Frau White zu Offb20:12 i.V.m. 1.Kor. 3,13 und Maleachi 3,16-17, dass Engel im Himmel alle TAten der Menschen genau aufschreiben.
      Wenn eine Religion nur noch Angst macht. dann solltest du der Sache auf den Grund gehen, warum das so ist. Entweder werden Zitate oder Bibelstellen falsch verstanden, oder man hat aus Gründen warum auch immer ein schlechtes Gewissen. Oder aber, man sieht alles zu Einseitig, zu Schwarz, zu Eingeengt und und und.....Der wahre Glaube kennt keine Angst. Die Wahrheit macht frei.
      So gesehen sollte dir das Zitat von Ellen White auch keine Angst machen, sondern eventiell zum Denken und/oder zum Handeln anregen.


      10Veith2010 schrieb:

      "In den Büchern des Himmels werden Spott und oberflächliche Bemerkungen der Sünder genau aufgeschrieben ...In dem himmlischen Höfen wird das Namensregister aufgerufen, in dem jeder Name verzeichnet steht und die himmlischen Boten stellen sich bereit. Ist jemand nachlässig, so ist es aufgeschrieben; wenn fleißig, so steht es vermerkt; wenn faul, so steht diese Tat gegen seinen Namen vermerkt... Die Welt hat Ansprüche gegen euch. Wenn ihr versagt als Lichter in der Welt zu erscheinen, wird jemand im Gericht aufstehen und euch für das Blut von Seelen verantwortlich machen....Gott richtet jeden Menschen nach seinen Werken. Er richtet nicht nur, sondern stellt Tat für Tag Stunde um Stunde unseren Fortschritt in guten Taten fest...Wenn an jenem Tag offenbar wird, dass wir unsere bösen Taten nicht völlig bereut haben, werden unsere Namen aus dem Lebensbuch gelöscht....Wenn Menschen Sünden begehen, die dem Herrn zu schwerwiegend sind, um vergeben zu werden, werden ihre Namen aus dem Buch gelöscht, und sie werden der Vernichtung preisgegeben...." (Zitat E.G. White aus: Der Bibelkommentar zu Offb 20, 21).
      Ich will da jetzt gar nicht näher auf die Person White eingehen. Aber wenn man diesen Beitrag so rausgefasst aus einem Ganzen dann hier serviert, kann es eventuell einen ganz anderen Sinn ergeben, als White in ihrer Gesamtschau aussagen wollte.

      Dieser Satz so alleine hingestellt ergibt für mich Unsinn:

      Wenn Menschen Sünden begehen, die dem Herrn zu schwerwiegend sind, um vergeben zu werden, werden ihre Namen aus dem Buch gelöscht, und sie werden der Vernichtung preisgegeben....

      Es gibt laut Bibel keine Sünden, die Gott zu schwer sind, die er nicht vergeben kann. Es gibt die Sünde gegen den Heiligen Geist, die nicht vergeben wird. Aber keine Sünden, die - wenn um Vergebung gebeten wird - nicht vergeben werden können, weil sie zu schwer sind.

      Ich würde dir vorschlagen: Lies mehr in der Bibel und weniger Ellen White. Wenn sie dir Angst macht, ist sie nicht das Richtige für dich!


      10Veith2010 schrieb:

      Das hört sich beängstigend an. Komme ich nach meinem Tod vor den "Volksgerichtshof", um wegen angeblicher Faulheit oder Nachlässigkeit zum Tode verurteilt zu werden ? Was ist mit den Kranken, Schwachen, Behinderten, Bettlägerigen ? Werden diese alle wegen unterlassener Hilfeleistung der Vernichtung preisgegeben ? Ist Gott ein so strenger Despot, dass er einen Leistungsglauben propagiert, der Versager nicht duldet ? Oder sind Leute wie Adolf Hitler, Josef Stalin usw. gemeint, die Millionen in den Tod rissen ? Sonst muss der Normalbürger ja tagtäglich Angst haben, ob Gott ihn wegen seines Versagens nicht der Vernichtung peisgibt ? Ist Jesus Christus nicht für unsere Sünden gestorben, hat er nicht für die Folgen unserer Sünde/n am Kreuz für uns bezahlt ?
      Bist du Adventist? Dann kennst du ja die adventistische biblische Ansicht dazu. Etwas anderes können wir Adventisten dir hier auch nicht sagen. Das Gott Menschen für etwas verurteilt, was nicht in ihrer Macht zu tun steht, sollte dir klar sein.

      Was ist "Unterlassen von Hilfeleistung"? Damit kannst du dir dein Gewissen mitunter unnötig belasten. Sei ausgeglichen. Gott verlangt weder von dir, noch von anderen etwas, was sie nicht können.

      Wenn du vor Gott solche Angst hast, wäre ein Studium für dich gut, dass dir Gott mal in seinen Facetten näher bringt. Denn Angst ist keine Vertrauensbasis. Glaube an Gott ist aber nichts anderes als Vertrauen in Gott. Und da gibt es dann keine solche Angst mehr.

      ***
    • Ellen White war ein Mensch, der mit zunehmendem Alter und zunehmender Erkenntnis auch reifer wurde. Wenn man etwas aus ihrer Feder zitiert, sollte man immer auf das Datum ihrer Äußerung und den gesamten Zusammenhang achten, auch darauf, an wen sie das gerichtet hat. Sonst kann man schnell jemand mit einem Zitat erschlagen.


      Solche Zitate lese ich, nehme sie aber nicht als das letzte Wort, sondern stelle sie in den Zusammenhang des gesamten Wortes. Also ihrer eigenen Worte und den Worten der Bibel. Letztere sind das Maßgebliche.


      Die Bibel lehrt nach meinem Verständnis, dass es mehrere Arten von Gericht gibt.
      Ein Gericht, das in Dan.7:9+10 beschrieben wird. In diesem Gericht sind keine Menschen gegenwärtig. Dort wird darüber entschieden, wenn Gott für würdig erachtet, im Reiche Gottes ewig leben zu dürfen.


      Da Dein Zitat in Zusammenhang mit Offb.20 steht (was zu prüfen wäre) beziehen sich die Äußerungen von Ellen White auf Menschen, die so wie so verloren sind. Über sie sitzen die Erlösten im Himmel 1000 Jahre lang zu Gericht. Von denjenigen, über die in diesem Gericht in Offb.20:4 entschieden wird,kommt niemand auf die Neue Erde. Es sind allesamt nicht Erlöste Menschen.


      Dies habe ich jetzt mal schnell aus dem Ärmel geschrieben, ohne den Zusammenhang des Zitates zu überprüfen. Bei genauer Prüfung kann das Ergebnis durchaus noch anders ausfallen.
      benSalomo.
    • E.G. White muss man eben regelrecht studieren, ehe man sich ein Urteil erlaubt.

      E.G. White muss man eben regelrecht studieren, ehe man sich ein Urteil erlaubt. Hat es in Bezug auf E.G.White schon Dissertationen gegeben ? Was den Volksschriftsteller Karl May angeht, der etwa parallel zu E.G.White in Deutschland lebte, gibt es einen Forschungs- und Studienverein, die Deutsche Karl-May-Gesellschaft, die immer noch Leben und Werk Karl Mays erforscht und immer noch immer wieder Neues zu Tage bringt, was man vorher noch nicht wusste (karl-may-gesellschaft.de/index.php ). Das mit Winnoutou und Old Shatterhand ist nur ein klitzekleiner Aspekt seines umfangreichen Schaffens z.B.auch als Komponist. Für die Erforschung von Leben und Werk E.G. Whites stelle ich mir auch eine solche Studiengemeinschaft in Deutschland vor. Gut, wer fliessend Englisch spricht, kann ja eines über
      whiteestate.org/ erfahren. Ich denke, dass nur wenige Menschen sich ein angemessenes Urteil über E.G.White erlauben können. Ich weiss nur, dass Frau White nie der Bibel widersprach, sondern sich als Ergänzung zur Bibel verstanden hat. Man kann unglaublich viel missverstehen.

      ich habe einen Link gefunden, der mir das Studium E.G.Whites etwas erleichtert: egwwritings.org/ in elf Sprachen, auch in Deutsch.

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    • Lieber 10Veith2010!

      Du hast sicherlich Recht: E.White ist zwar für uns als Adventisten eine Autoritätsperson, allerdings sollte man tatsächlich lernen Ihre Aussagen zu verstehen. Man muß sie studieren. Und wenn an aller erster Stelle die Bibel steht, so kann man sie verstehen lernen.

      Im Bezug auf das obige Zitat, denke ich, ist eine einfache Erklärung möglich:
      das was E.White hier schreibt, ist nur ein kleiner Auszug dessen, was Gott unter "Sünde" versteht! Und wenn der Mensch sich dessen bewußt wird, daß Sünde viel mehr ist, als allgemein bekannt, dann wird es beängstigend!

      Und dieses Gefühl ist nicht nur nachvollziehbar, sondern unbedingt erforderlich. Denn dann versteht der Mensch erst den Umfang wie verdorben er eigentlich ist. Und dann versteht er, daß er niemals sündlos leben kann, so lange er auf dieser Erde lebt. Und auf der anderen Seite erkennt er besser: was Liebe und Gnade Gottes bedeuten!
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

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    • Gibt es auch als Andriod-App, ob der Apfel das auch hat weiß ich nicht.
      Und die Lutherbibel ist dabei.

      Was hören wir selbst, jeder einzelne da heraus, bei Versager, Nachlässiger, Faul, ganz ehrlich haben wir nicht solche Charakterzüge und wollen es vielleicht nicht hören, weil eben diese Seiten zum schwingen kommen.
      Da ist viel Wahrheit drinnen.
    • Wenn Menschen dem Bösen total verfallen

      Wer nach Offb 20 gerichtet wird, ist schon verloren. Es gibt wie wir ja wissen, Abgründe des Verbrechens, die so scheusslich sind, dass sie den Täter für immer von Gott abtrennen. Man denke nur an den Zweiten Weltkrieg, z.B. an Auschwitz. Durch Zufall ist im Jahr 2007 ein wertvolles historisches Dokument, ein Fotoalbum aus der Vernichtungsarbeit in Auschwitz in die Hände des Holocaust Museums in Washington D.C. gelangt. Vom 15. Mai bis zum 8. Juli 1944 wurden 437.402 Juden aus Ungarn in Auschwitz vernichtet, darunter viele Kinder. Sie wurden auf 147 Züge verteilt und wie Vieh abtransportiert. In 54 Tagen wurden so täglich etwa 8.000 ungarische Juden industriell-fabrikmässig getötet. 80 Prozent wurden sofort nach ihrer Ankunft vergast. Der Sommer 1944 machte Auschwitz zum Inbegriff des Bösen ! Einer der Massenmörder, Herr Karl Höcker, entging seiner gerechten Bestrafung um Jahrzehnte und starb friedlich in einem Bett. Erst Anfang des 21. Jahrhunderts konnte das Holocaust Museum in Washington D.C. nachweisen, dass Höcker einer der schlimmsten Massenmörder aller Zeiten war. Er war Adjutant des Lagerkommandanten von Auschwitz I (Stammlager). Am 14. Januar 2007 erst erhielt das U.S. Holocaust Memorial Museum ein Paket, das das originale Fotoalbum von Karl Höcker aus seiner Tätigkeit in Auschwitz mit 116 Fotos enthielt, dazu handschriftliche Kommentare Höckers. Dies war der Beweis. Ein unschätzbar wertvolles Dokument, dass die Wahrheit ans Licht brachte. Erschütternd für die Historiker aus Washington war die Tatsache, dass einige der Fotos glückliche und fröhliche Menschen zeigte, die abends nach der täglichen Ermordung von 8000 Männern, Frauen und Kindern ausgelassen in Auschwitz feierten. Das unfassbar Monströse war, dass es Menschen waren, die das getan haben und die sich so dem ungeheuer Bösen hingegeben haben. Man sieht auf den Fotos des Höcker-Albums die Gesichter von grauenhaften Mördern, die abends nach ihrem Arbeitstag ein wenig Zerstreuung suchen als seien sie gerade nach einem anstrengenden Tag im Büro nach Hause gekommen. Sie hatten keinerlei Schuldgefühle, kein schlechtes Gewissen und sie konnten gut schlafen. Die Mörder waren stolz auf ihre täglichen Tötungsleistungen. Ihre Taten waren entsetzlich. Das so unglaublich irritierende am Höcker-Album von Auschwitz ist die Tatsache, dass auf den Fotos die Täter als ganz normale Menschen abgebildet sind. Würde man Kreaturen, Monster, Dämonen auf den Fotos von Karl Höcker sehen, die so etwas getan haben, hätte der Betrachter der Fotos weniger Probleme - aber die Fotos zeigten gewöhnliche Menschen, die getan haben, was unvorstellbar grauenhaft ist. Die Täter wurden zu Meistern der Hölle und des Bösen.
      youtube.com/watch?v=HUpDGFswBdo
    • Aber nicht die Verbrechen trennen uns (oder die Täter) endgültig von Gott sondern unsere endgültige Weigerung der Reue. Auch Leute wie Höcker haben die Möglichkeit zu Reue und Busse. Gott vergibt alles was wir ehrlich und aufrichtig bereuen und natürlich müssen wir dann auch umkehren.
    • Ellen White war sicher eine fromme Adventistin.
      Mehr nicht.

      Die Kopfverletzung ist belegt, heute würde man von religiösem
      Wahn sprechen oder zumindest einer entsprechenden Störung in Folge.
      Gut zu erklären und gar nicht mal so selten.

      Viel aufschreiben, ein Sendungsbewusstsein und die unverrückbare Überzeugung, es wäre so,
      sind typisch.
      Es klingt immer abgehoben, prophetisch, heilig.

      Allerdings hat Frau White auch viel abgeschrieben...

      Es ist einges über sie veröffentlicht, zum Glück auch kritisches.
      Vieles ihrer "Vorhersagen" ist nicht eingetreten, das meiste hat Horoskopniveau
      und die "Gesichte" dürften typische Ich Störungen in der Psychose gewesen sein.
      Manches klärt sich also im Zuge der Wissenschaftsentwicklung völlig unromantisch auf.

      Leider haben sich die Adventisten nie eingestanden, einfach mal falsch zu liegen.
      Gott kommt nicht...nein Miller hat nicht geirrt,
      Gott ist nur nicht sichtbar...., sitzt jetzt im Himmel über den Büchern.

      Mit Verlaub" Wie narzisstisch stellt ihr euch denn euren Glauben vor?!?!
      Es gibt genügend Unrecht auf der Welt, aber gott kümmert sich um eure "Faulheit" und bösen Gedanken...

      Aber ich bin sicher, auch dafür gibts genügend gelernte Adventistenantworten.
    • Gern und mir ist natürlich bewusst, dass ich provokativ wirke in einem solchen Forum.
      Ich möchte anonym bleiben.
      Ich bin aufgewachsen unter Adventisten.- Dem rechten Flügel könnte man auch sagen.
      Mein Vater war Prediger, hat in Friedensau studiert... ich habe Ellen White also i.v. injiziert bekommen.
      Ich habe also nicht nurt Wissen, dass
    • Henriette,

      Schön und gut. Du bist frustriert. Nehme ich zur Kenntnis. Das sind aber keine Beweise zu deinen "Feststellungen". Wenn du so nett wärst, wenn du schon in das Forum kommst um uns "aufzuklären. Dann bitte doch mit Beweisen.

      Nur eine genaue stichhaltige Beweisführung für die Richtigkeit deiner Worte macht hier Sinn. Oder du lässt es einfach. Wenn du kein Adventist mehr sein willst, ist das doch voll OK. Aber warum hier diese frustigen Meldungen? Noch dazu, wo du ja selbst erkannt hast, dass diese deine Worte nicht viel nützen.

      ***
    • @Henritte89: ich kann dich verstehen, weil ich glaube das es dir mit deinen Glauben in dem du aufgewachsen bist genau so frustriert bist, wie ich, von meinen Glauben in der katholischen Kirche.
      ich wünsche dir das du deinen persönlichen Weg zu Gott findest, du ganz alleine ohne Vorschreibungen von irgend einer Seite.
      Verzeih deinen Eltern, sie haben sicher das beste gewollt bzw. sie konnten es dir nicht besser vermitteln.

      Ich bin aus der Katholischen Kiche ausgetreten das ich den Glauben an Gott und an mich selber nicht verliere. Es gab viele Wiedersprüche in mir und ich folgte dem was ich in mir spürte. Das wünsche ich dir auch das du zu dir selber findest und diese Zeit abschließen kannst, wo du vieles aufoktriert bekommen hast.

      Unser größtes Bedürfnis ob bewußt oder unbewußt ist die Vergebung.
    • Hallo Nachtperle, ich bin nicht frustriert.
      Ich wurde, wie viele in dieser Gemeinschaft als Kind religiös missbraucht.
      Das ist aber ein Schicksal mit dem Menschen leben können.
      Entweder gehen sie den Weg dann mit oder sie verabschieden sich konsequent und beginnen ein neues Leben.
      Vorausgesetzt natürlich sie schaffen das von ihrer Persönlichkeit und ihrem Temperament.
      Es ist ein Teil meiner Geschichte.
      Ich schaue nicht mit Groll zurück.
      Allerdings zu "verzeihen" gibt es da auch nichts.
      Ich habe hier im Forum nach fortschrittlichen und sich entwickenden Ansichten geschaut.
      Nach Reflexion und frischem Wind.
      Ein wenig "Hoffnung" also.
      Das habe ich bei diesem Thema nicht gefunden.
    • Ich glaube mein 2. Teil der abgerissenen Antwort ist hier wiederum verschwunden.
      Nur ganz kurz,...natürlich habe ich Ellen White gelesen.
      "Gedanken vom Berg der Seligpreisungen" erhielt ich zur Konfirmation.
      Kritische seriöse und unseriöse Meinungen zu ihr findet ihr alle im Netz.
      Jeder mag sich seine Meinung dazu bilden.
      Kopfverletzung und durchaus ambivalente Zeitzeugenberichte sind belegt.
      Dazu braucht ihr mich nicht, da muss ich nichts "beweisen".
      Zu seiner Zeit war es auch nichts außergewöhnliches.
      In der katholischen Kirche sind ziemlich viele Frauen heilig gesprochen worden die die gleichen Phänomene
      aufwiesen.
      Jeglicher "Gesetzesglaube" sollte seine Zeit gehabt haben.
      Gericht... Zweifel müssen zugelassen sein.
    • Henriette

      henriette89 schrieb:

      Hallo Nachtperle, ich bin nicht frustriert.
      Da will ich mich entschuldigen, dass ich dich falsch eingeschätzt habe. Mir schien es momentan wie Frust.


      Ich wurde, wie viele in dieser Gemeinschaft als Kind religiös missbraucht.
      Das ist aber ein Schicksal mit dem Menschen leben können.
      Entweder gehen sie den Weg dann mit oder sie verabschieden sich konsequent und beginnen ein neues Leben.
      Vorausgesetzt natürlich sie schaffen das von ihrer Persönlichkeit und ihrem Temperament.
      Es ist ein Teil meiner Geschichte.

      Das tut mir ehrlich leid für dich. Schön, dass du dein Leben - wie es scheint - doch in den Griff bekommen hast. Das ist natürlich kein schönes Erlebnis. Deine Persönlichkeit, dein Temperament lässt anscheinend so ein Schaffen zu. Das wäre jedenfalls fein. Und es stimmt! Das ist DEINE Geschichte, so wie jeder seine Geschichte hat.


      Ich schaue nicht mit Groll zurück.
      Allerdings zu "verzeihen" gibt es da auch nichts.
      Ich denke, es steht uns nicht zu, dir da etwas vorzuschreiben, oder gar etwas zu verurteilen. Theorie und Praxis klaffen da eben sehr weit auseinander. In der Theorie geht alles und leicht. Die Praxis lehrt uns oft anderes.



      Ich habe hier im Forum nach fortschrittlichen und sich entwickenden Ansichten geschaut.
      Nach Reflexion und frischem Wind.
      Ein wenig "Hoffnung" also.
      Das habe ich bei diesem Thema nicht gefunden.
      Ja, das mag sein, dass du hier nicht gefunden, was du gesucht hast. Bedenke aber dennoch.

      Wir können für deine Geschichte nichts! Du kommst und beschimpfst uns fast und kommst mit den typischen Worten, die wir hier zur Genüge kennen: Wie eingelernte Adventistenantworten. Oder, Adventisten haben sich nie eingestanden falsch zu liegen. Das mag ja deine Ansicht sein. Dennoch solltest du uns nicht Eingelerntes vorhalten, wenn Antworten nicht deinem Muster entsprechen. Das kenne ich und es nervt. Weil es ja so auch gar nicht stimmt! Du scheinst zumindest mit den Reaktionen gut umgehen zu können. Das sehe ich wiederum sehr Positiv.

      Dennoch: Wir stellen uns unseren Glauben nicht narzisstisch vor. Warum diese Beleidigungen? Wir glauben auch nicht, dass der Herr jetzt im Himmel über den Büchern sitzt. Allerdings sind wir - besser gesagt ICH, weil ich kann nur von mir sprechen - also bin ich überzeugt, dass es für Gott ein leichtes ist, Trotzdem er "über den Büchern sitzt" die Welt unter Kontrolle zu haben. Auch wenn es für viele nicht so aussieht. Das hängt mit Vertrauen zu und in Gott zusammen, was dir möglicherweise derzeit fehlt.

      Danke, dass du eine kleinen Einblick in deine Geschichte gegeben hast. So kann man dich auch etwas besser verstehen. Dennoch wäre ich für Beweise deiner Feststellungen Dankbar. Denn so bleiben wieder unbewiesene "Feststellungen" im Raum stehen. Die gibt es hier schon zur Genüge. Ich denke, du verstehst das und auch uns ein bisschen, dass wir etwas schroffer reagiert haben. Und ich denke, DU lässt solche Aussagen nicht ohne Begründung im Raum stehen. Danke schon mal dafür.

      ***
    • Ich kenne beide Seiten, bis Anfang 20 habe ich geglaubt.
      (89 ist nicht mein Geburtsjahr)
      Beleidigung?
      In jeder aber auch jeder adventistischen Hochzeitsrede der ich beigewohnt
      habe wurde Vergleiche zu den "weltlichen Partnerschaften" gezogen.
      Natürlich waren die dann nicht so ernst, auf Dauer ausgelegt und so weiter...
      Der Vergleich mit "der Welt" findet stets statt.
      Wo fängt "beleidigen" an?
      Narzisstisch..., naja ein "Elitedenken"...richtiger Glauben und so...
      Wichtigkeit...
      Könnte man durchgehen lassen.

      Aber auch Rückblick ist wichtig.
      Immer.
      Rückblick brauchen wir damit Fehler nicht wiederholt werden.
      Wie sieht es damit aus?
      Mein Vater hat noch Weidenruten gebastelt um kleine Mädchen damit zu schlagen.
      Und er war in der Gemeinde nicht der Einzige.
      Ein Teil hat die harte Erziehung an den Kindern wiederholt.
      Zum Glück viele aber auch nicht.
      Ein Glaube der jedoch solches rechtfertigt,...egal wann passiert,
      muss Kritik aushalten können.

      Nun kann ich es aber auch lassen.
      Viele Grüße an alle.