1844 - ein prophetisches Datum

    • 1844 - ein prophetisches Datum

      Huhu,

      um die Frage eben au dem Chat aufzugreien... was passierte Eurer Meinugn nach 1844?

      Liebe grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Nix. Zumindest nicht im Himmel. Als ob man dort an unsere Zeitrechnung gebunden ist...

      Und hier unten auf der Erde? Die Reinigung des Heiligtums (wir, also der Tempel des Heiligen Geistes) von der irrigen Annahme, dass wir Gottes Handeln unserer Zeitrechnung unterwerfen könnten? :)
    • 1844 fängt aus meiner Sicht die Endzeit an.

      Da es historisch für mich ausgeschlossen ist, dass die 2.300 Abende und Morgen (in meinen Augen 2.300 Jahre) in der Vergangenheit passiert sind (Antiochus, usw.), ist das passiert, was uns in Daniel 8 prophezeit wurde:

      Dan 8/14 Und er sagte zu mir: Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum [wieder] gerechtfertigt.

      Man könnte auch sagen, dass der globale große Versöhnungstag begonnen hat. Auch das Gericht mit der Welt ist in eine neue Phase eingetreten.


      Das alles jetzt hier aber biblisch bis ins Detail zu erklären, dafür fehlt mir die Zeit. Ich kann nur die Überschriften nennen. Einem Daniel-, Heiligtums- sowie Offenbarungsstudium steht ja nichts im Weg, oder? Gutes Buch dazu:

      adventistbookcenter.at/1844-leicht-gemacht-de.html
    • Miller und Snow verstanden die Erfüllung des "Yom Kippur" (3. Mose 16) als Ende dieser Welt=Wiederkunft Christi=Beginn des Millenniums. Das war biblisch korrekt. Nicht korrekt war die Gleichsetzung mit Daniel 8:14. Die King James Bibel spricht fälschlich vom "Reinigen" des Heiligen, richtig ist aber "Rechtfertigen". In 3. Mose 16:30. geschieht nur "Reinigen", (nicht "Rechtfertigen",) das Symbol der Handauflegung fehlt, es gibt kein Rechtfertigungsopfer am Yom Kippur. D. h. am "Entsühnungstag" findet keine Vergebung für Gläubige statt=keine "Gnadenzeit" mehr. Entsühnungstag/Reinigung bedeutet, dass bereits zuvor vergebene Sünden auf den Sündenbock/Satan gelegt werden. Der Ausdruck "Großer Versöhnungstag" ist eine falsche Übersetzung, unbiblisch. "Entsühnungstag" symbolisiert die noch zukünftigen Ereignisse: Offenbarung 14:14.-20:15. Daraus folgt: Die zukünftige Wiederkunft Christi ist Beginn des "Yom Kippur", nicht bereits 1844. Das "Vorwiederkunftsgericht"=Rechtfertigung aus dem "Lebensbuch des Lammes" begann 1844 (Daniel 8:14.), siehe Dan. 7: 9.10. Offenbarung 6:9.-11. und 11:15.-18. sowie 14:1.-13. --- Daniel 8:14. ist die "Siebte Posaune"/"Yom Teruah". Erst mit der Wiederkunft beginnt der "Yom Kippur"!
    • freudenboten schrieb:

      Entsühnungstag/Reinigung bedeutet, dass bereits zuvor vergebene Sünden auf den Sündenbock/Satan gelegt werden.
      Beides wird von Theologen - siehe z.B. Anthony A. Hoekema Im Internet unter:
      bitflow.dyndns.org/german/Anth…Der_Siebente_Tag_1995.pdf (S. 88 -105ff)
      als unbiblisch bezeichnet!

      freudenboten schrieb:

      Das "Vorwiederkunftsgericht"=Rechtfertigung aus dem "Lebensbuch des Lammes" begann 1844 (Daniel 8:14.), siehe Dan. 7: 9.10. Offenbarung 6:9.-11. und 11:15.-18. sowie 14:1.-13.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Seele1986 schrieb:

      wie man so viel Wut und Engagement in die Widerlegung der Lehre anderer legen kann?
      Es hat das doch nicht mit Wut zu tun, sondern es geht um biblische Argumente! Und ich bin der Meinung, dass der Autor Hoekema hier sachlich - biblisch argumentiert. Teilnehmer hier im Adventisten Forum können ja mit vernünftigen Argumenten versuchen, dessen Argumentation zu erschüttern - dazu ist dieses Forum doch da, um zu diskutieren - pro und contra. Und die STA sagen ja von ihrem eigenen Selbstvertsändnis, dass sie durchaus bereit sind, ihre Lehren - anhand der Bibel zu überprüfen und sich notfalls auch selbst zu korrigieren, wenn sich neue Aspekte ergeben haben. Also ich habe keine Wut, wirklich nicht, liebe Seele1986! Mir geht es um die Sache!

      PS: Außerdem habe nicht ich auf die Internetseite:
      bitflow.dyndns.org/german/Anth…Der_Siebente_Tag_1995.pdf
      hingewiesen, sondern das hat Heidrich getan.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Teilnehmer hier im Adventisten Forum können ja mit vernünftigen Argumenten versuchen, dessen Argumentation zu erschüttern -
      Warum sollte man sich das antun?Das raubt mir nur Zeit und Kraft und bringt überhaupt nichts.
      Ich mache es mir da ganz einfach. Wenn ich jetzt sterben würde, dann wird im Himmel klar sein, ob ich zur ersten Auferstehung auferstehe.
      Offb 20,6 Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.
      Offb 20,5 Die andern Toten aber wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden.

      Da ja logischerweise vorher eine Unterscheidung stattfindet, muss es also etwas wie eine "Untersuchung"geben.
      Wie das aussieht und wo das hineininterpretiert wird , das ist mir nicht wichtig.
      Auch nicht, ob ein bekannter "adventistischer Schreiber" seine Gedankengänge gut durchdacht hat oder nicht...da würde man ja nie fertig werden, wenn man aus Meinungen Einzelner, auf die Meinung der ganzen Kirche schließt....

      Ich kenne keinen einzigen Adventisten, der meint, dass er aus dem Halten der "Gesetzte" heraus gerettet würde. Aber gerne würde ich so verwurzelt in Jesus sein, dass mich absolut nichts mehr interessiert, das irgendwie mit Sünde zu tun hat, geschweige den etwas tun, dass ihn ans Kreuz gebracht hat. Ist das nicht ein Wunsch jedes Christen?

      Ich denke, dass solche Bücher immer Vorurteile schaffen....wie oft mir andere Christen durch diese Vorurteilsbrille begegnet sind, sie meinen mehr zu wissen über einen , als man selbst. Schubladisierung ist auch wirklich ein Problem an dem man selbst arbeiten muss, um es nicht auch selbst zu tun.

      Ob die Sicht auf das Untersuchungsgericht richtig ist oder nicht....Fakt ist, dass , sofern jemand an die Wiederkunft Jesu glaubt, es einen Punkt auf No Return geben muss....zu glauben, dass eine "Endzeit" begonnen hat, die vielleicht 1844 angefangen hat und bald enden wird, ist zumindest eine Antriebsfeder wach zu werden und nicht weiter zu schlafen.....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • @Norbert Chmelar

      Ich verstehe echt nicht, warum Du seitenlange Texte aus einem Buch hier postest. Du bist hier in einem adventistischen Forum und auch als Nichtadventis sollte man durchaus verstehen, dass solche Postings schlicht und einfach sinnlos sind. Erstens liest das kaum einer, es ist einfach zu viel und zweitens kann man damit kaum einen Adventisten bekehren, zu oft werden wohl Einwände gegen das Untersuchungsgericht und adventistische Sonderlehren gebracht. Man darf durchaus Argumente gegen diese Glaubenspunkte bringen, aber Du tust das derart exzessiv, dass es Kontraproduktiv wird. Besser wäre es wenn Du Dich mehr auf Deinen eigenen Glauben konzentrieren würdest, ich kenne nämlich kaum jemanden der derart viel über alle andern Glaubensgemeinschaften postet und auch derart viel Zeit dait verbringt. Entweder bist Du suchend, dann habe ich ein gewisses Verständnis oder sonst ein Problem mit Deinem eigenen Glauben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Wie ging Jesus mit seinen Jüngern um, die die Bibel aufgrund falscher Erwartungen falsch auslegten? Lukas 24:13. ff. Er gründete seine Argumentation in der Messiasfrage damals auf Mose und die Propheten. Wenn man sich über biblische Themen verständigen will, sollte man nicht von heutigen Auslegern (Matthäus 24:24.) ausgehen. Inzwischen muss man außerdem auch Menschen abholen, die "Mose und die Propheten" für Märchenbücher halten. Einfach nur zu wiederholen, was heutige "Schriftgelehrte" ausführen, genügt nicht!
    • Von Hoekema braucht man nur einen Satz zu lesen, um zu erkennen, dass er das "biblische" (nicht adventistische) Vorwiederkunftsgericht nach Daniel 7:09.ff. falsch auffasst. In Offenbarung 13:8. steht: "... deren Namen nicht geschrieben stehen/werden im Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist von Anbeginn der Welt." Das Buch des Lebens geht auf Genesis 3:15.21. zurück. Es beinhaltet alle Menschen vor (Hiob 19:25.-27.) und nach dem 1. Kommen Christi (Johannes 3:16.), welche den Glauben Jesu haben (Offenbarung 14:12.), d. h. an seinen stellvertretenden Tod für alle von Adam an und seinen Sieg über den ewigen Tod. Im Vorwiederkunftsgericht wird nicht geprüft, ob Dein Gehorsam oder Glaube vollkommen war, sondern ob Du überhaupt glaubst oder nicht an den Namen des Ewigen, Menschgewordenen (Johannes 3:18.).
      Das Vorwiederkunftsgericht ist nicht der Entsühnungstag sondern die Zeit (Offenbarung 10:5.-7. Kap. 14:6.-13.) von der Siebten Posaune (Daniel 8:14. Offenbarung11:15.-18.) bis zum Entsühnungstag (Offenbarung 11:19. Kap.14:14.ff.)
      Im mosaischen Jahreskalender entspricht dieses "keine Zeit mehr" (Offb. 10:6.) den Tagen zwischen Yom Teruah und Yom Kippur (3. Mose 23:24.-27.) Matthäus 24:36. "Von dem Tage aber und von der Stunde (des endgültigen Yom Kippur) weiß niemand ...)
      Der Fehler der Milleriten bestand darin, das Ende der 2300 Jahre (Dan. 8:14.) mit dem Yom Kippur gleichzusetzen statt mit dem vorangehenden Yom Teruah.
      Der Fehler der STA nach 1844 besteht darin, den Fehler der Milleriten nicht zu korrigieren und die beiden Tage zu vermischen.

      Zusammenfassung: 1844/Yom Teruah = letzte Gnadenzeit --- Zweites Kommen Christi/Yom Kippur = Ende der Gnadenzeit
    • Hallo DonDomi,

      DonDomi schrieb:

      Ich verstehe echt nicht,------
      auf dem Hintergrund all seiner Postings, was Umfang/Inhalt/Exzessivität und erforderliche Angemessenheit etc betrifft, betrachtet drängt sich auch bei mir deine Einschätzung

      DonDomi schrieb:

      oder sonst ein Problem mit Deinem eigenen Glauben.
      schon seit längerem auf.

      "Vielschreiberei" über Andere und die Lust Sinnvolles und Sinnloses vermengt, ohne (Augen) "Maß" für die Situation in diesem Umfang einfach das Forum damit zu überschütten, lenkt immer erfolgreich von den eigenen Problemen ab.---

      Auch die Tatsache gegen jede Kritik, die Form von Gesprächsregeln betreffend "immun" zu sein, weist ja in die gleiche Richtung.----
      is halt so------
      y.
    • Hallo Pfingstrosen,

      Pfingstrosen schrieb:

      Von welchen eigenen Problemen lenkt ihr denn ab?
      Also ich bin Vollkommen :happy: ----unvollkommen. das mal grundsätzlich festgestellt.
      ausserdem habe ich schon etliche Male---direkt Norbert ansprechend---auf seine diesbezüglichen Unverhältnismäßigkeiten hingewiesen.

      Es gibt Regeln im Gesprächsumgang.
      Auch in einer Foren (Gruppe) darf man darauf hinweisen-----usw
      Im direkten Gespräch wäre dieses schon längst abgebrochen worden----wegen Unzumutbarkeit.
      l.g. dir
      y.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      anhand der Bibel zu überprüfen und sich notfalls auch selbst zu korrigieren, wenn sich neue Aspekte ergeben haben.
      Hallo Norbert, die Stärke der STA sehe ich eben darin, alles zu prüfen und abzuwägen,als gegenwärtige Wahrheit.

      Ich sehe kaum eine Kirche die das Wort Gottes so auf den Kopf stellt wie die STA.

      Sehe Dir die Kirchen an,die auch aus der 1844 Bewegung entstanden sind.

      Immerhin gibt uns die Bibel (Daniel) einige Hinweise das nach den 2300 etwas geschieht! Dan.8

      14 Und er antwortete mir:

      Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen vergangen sind; dann wird das Heiligtum wieder sein Recht erhalten.


      Wichtig wäre doch diese Frage zu beantwoten, warum es für diese Zeit vorhergesagt wurde und warum war es nötig!!!


      Offensichtlich hat die STA bis jetzt keine neuen Erkenntnisse, an diesem Glaubenspunkt Nr.24 etwas zu ändern.
      24. Christi Dienst im himmlischen Heiligtum: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

      Etwas zum studieren:

      NJ25-Zusammenfassung.pdf