Ermutigung zur Mission - Bibeltexte

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    • Ermutigung zur Mission - Bibeltexte


      Wenn ich die Bibel lese, fallen mir immer wieder tolle Texte auf, die auf teilweise ganz unterschiedliche Weisen zur Mission aufrufen.
      Dazu möchte ich einfach einige Texte, die mir zu dem Thema bekannt sind anführen und hoffe, dass ihr noch mehr wisst.



      Apostelgeschichte 1,8:
      "aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde."

      Römer 10,13-15:
      "Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!«"

      1.Korinther 9,16:
      Denn daß ich das Evengelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige!"

      1.Korinther 12,31:
      "Und ich will euch einen noch besseren Weg zeigen."

      2.Korinther 2,14-17:
      "Von ganzem Herzen danke ich Gott dafür, dass er uns überall im Triumphzug Christi mitführt. Wohin wir auch kommen, verbreitet sich die Erkenntnis Gottes wie ein angenehmer Duft, dem sich niemand entziehen kann.Ob die Menschen nun die Botschaft annehmen und gerettet werden oder sie ablehnen und verloren gehen: Durch Christus sind wir ein Wohlgeruch für Gott. Für die einen ist es ein Verwesungsgeruch, der ihnen den Tod bringt; für die anderen aber ein angenehmer Duft, der ihnen neues Leben gibt. Wer aber ist für diese große Aufgabe geeignet? Nun, wir machen jedenfalls mit Gottes Botschaft keine Geschäfte wie so manche andere. Wir reden in aller Aufrichtigkeit und in Gottes Auftrag, weil wir mit Christus eng verbunden sind und uns Gott verantwortlich wissen."

      Epheser 4,11.12:
      "Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden."

      Philipper 2,11:
      "und alle Zungen sollen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters."

      Philipper 3,12:
      "..,weil ich von Christus Jesus ergriffen bin."

      Kolosser 1,27.28:
      "Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.

      2.Timotheus 4,2-8:
      "Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. Denn es wird eine Zeit kommen, da sie heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus. .. Ich(Paulus) habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben."

      1.Petrus 2,9:
      "Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk, seine königlichen Priester, ihr gehört ganz zu ihm und seid sein Eigentum. Deshalb sollt ihr die großen Taten Gottes verkünden, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Jan () aus folgendem Grund: Überarbeitung des Titels

    • Da hier einfach nichts weitergeht und ich gerne noch weiterschreiben würde, gibt es eben mal einen Doppelpost.
      Es gibt ja so interessante Aussendungstexte:

      z.B.Lukas 7,22 hab ich gerade gelesen:
      "Geht und verkündet (Johannes), was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt;"


      weitere Texte im Lukasevangelium:

      Lk 4,18.19:
      "»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.«

      Lk 5,10:
      "Fürchte dich nicht (,Simon(Fischer))! Von nun an wirst du Menschen fangen."

      Lk 6,31:
      "Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!" (Wenn ich das Evangelium hören möchte, muß ich es auch selber verkündigen)

      Lk 6,45:
      "Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über."

      Lk 8,16:
      "Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, damit, wer hineingeht, das Licht sehe."

      Lk 8,38.39:
      "Aber der Mann, von dem die bösen Geister ausgefahren waren, bat ihn, daß er bei ihm bleiben dürfe. Aber Jesus schickte ihn fort und sprach: Geh wieder heim und sage, wie große Dinge Gott an dir getan hat. Und er ging hin und verkündigte überall in der Stadt, wie große Dinge Jesus an ihm getan hatte."

      Lk 9,26:
      "Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel."

      Lk 9,59.60:
      "Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihr Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!"

      Lk 10,1-3:
      "Danach setzte der Herr weitere zweiundsiebzig Jünger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte, und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige.
      Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine
      Ernte. Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe."

      Lk 12,8.9:
      "Ich sage euch aber: Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes."

      Lk 12,49:
      "Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als daß es schon brennte!"

      ..

      Lk 24,46-49:
      "und sprach zu ihnen: So steht's geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalemund seid dafür Zeugen. Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe"

    • Mission wie Jesus und die Jünger?

      *fische einen alten Thread hoch*

      Möchte euch motiverien + empfehle euch: Studiert und überlegt wie in der Bibel (im NT) Mission praktiziert wurde. -- Das könnte uns für die Mission Heute im 21. Jhdt. Ideen und Hilfen geben...

      1.) WIE JESUS selbst grundsätzlich wirkte?
      a) Gebet
      b1) Heilen / Heilungen
      (Leiden, Krankheiten, körperl. Verletzungen)oder
      b2) Befreien (von Dämonen oder Sünden oder psychischen Krankheiten)
      b3) soziale Gemeinschaft mit allen Menschengruppen: Sündern, Zöllnern, Pharisäer/etc., Prostituierten, Ausländern, ...
      c) Predigen/Lehren (=geistlich)
      d) Ausbilden von Jünger/Mitarbeiter


      ---> Bemerkenswerte STARKE Tendenz von a) nach b) -- dann erst und c) und/oder d).
      ---> Gelegentlich aber auch, z.B. wenn er in Synagoge/Tempel (z.B. am Sabbat) war oder manchmal in jüdischem Gebieten: Tendenz von a) nach c) -- dann b) und/oder d).


      2.) Wie Jesus die JÜNGER aussandte?

      2.a) 1. Missionsreise -- 12 Jünger/Apostel in jüdische** Gebiete:

      **jüdisches Gebiet = gewisses: Bibelwissen, Gotteserkenntnis + Glaube vorhanden, ...
      Matthäus 10,1-8ff:
      1 Und als er seine 12 Jünger berufen hatte, gab er ihnen Vollmacht über unreine Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.
      2a Die Namen der 12 Apostel** aber sind diese: [...]
      [...]
      5 Diese Zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach: Geht nicht auf einen Weg/Straße der Nationen/Heiden, und geht nicht in eine Stadt der Samariter;
      6 geht [aber] vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!
      7 Wenn ihr aber hingeht, predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe gekommen.
      8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!
      [...]

      Apostel** , "apostolos" = Gesandter / Bote / Gesandter / Botschafter

      Fazit 2.a):
      In bereits gläubigen/bibelgegründeten Gebieten (damals Haus Israel) ermpfiehlt sich als Herangehensweise:
      Predigen und [dann] Heilung!
      Vorsicht: Jedoch nicht einfach Predigen ohne zu heilen/befreien!!



      2.b) 2. Missionsreise -- 70/72 Jünger in nicht-jüdische** Gebiete:
      **nicht-jüdisches Gebiet = kaum bis kein: Bibelwissen, Gotteserkenntnis + Glaube vorhanden, ...
      Lukas 10, 1.5-8ff:
      1 Nach diesem aber bestimmte der Herr 70/72 andere und sandte sie zu je zwei vor seinem Angesicht her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst kommen wollte.
      [...]
      5 In welches Haus ihr aber eintretet, sprecht zuerst: Friede diesem Haus!
      6 Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren.
      7 In diesem Haus aber bleibt, und esst und trinkt, was man euch gibt! Denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Geht nicht aus einem Haus in ein anderes!
      8 Und in welche Stadt ihr kommt, und sie nehmen euch auf, da esst [...] 9 und heilt die Kranken darin und sprecht zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.
      [...]


      Fazit 2.b):
      In nicht-gläubigen / nicht-bibelgegründeten Gebieten (so ist es meist heute) ermpfiehlt sich als Herangehensweise:
      Sozialkontakt / Freundschaft + Heilung und dann erst Predigen!

      -------------------------------------

      Conclusio:
      Seht ihr den Unterschied zwischen 2.a) und 2.b) im Bezug auf die heutige Situation?
      Wenden wir die seitens Jesu empfohlene Herangehensweise für unser Umfeld an?
      Ist das vielleicht mit ein Mit-Grund
      (neben fehlender Ausbildung und Erweckung) warum wir so uneffizient in der Mission wirken?


      Fortsetzung: 3). Jesu Missionsgedanken für die Gemeinde nach seiner Auferstehung/Himmelfahrt...
      *bis Morgen*
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John Q. Public ()