Ellen White: welche Aufgabe hatte sie?

    • Hier ein paar Zitate, die beschreiben was sie selbst darüber dachte.......

      Wenn ich euch nun eine Botschaft der Warnung und des Tadels sende, erklären viele von euch, dies sei nur die Meinung von Schwester White. Dadurch habt ihr den Geist Gottes beleidigt. Ihr wißt, wie der Herr sich durch den Geist der Weissagung offenbart hat. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zogen an mir vorbei. Mir wurden Gesichter gezeigt, die ich nie zuvor gesehen hatte, und Jahre später erkannte ich sie, als ich sie sah. Ich wurde aus dem Schlaf geweckt, erfüllt mit einem lebendigen Empfinden hinsichtlich der Dinge, die meinem Geist kurz zuvor offenbart worden waren, und ich schrieb um Mitternacht Briefe, die von einem Ende des Kontinents zum anderen gingen und großen Schaden von Gottes Sache abgewandt haben, weil sie mitten in einer Krisensituation ihr Ziel erreichten. Dies ist für viele Jahre meine Aufgabe gewesen. Eine Macht drängte mich, Fehler anzuprangern und zu tadeln, von denen ich keine Kenntnis besaß. Ist dieses Werk der letzten 63 Jahre von oben oder von unten? {FG1 27.1}

      Warum habe ich nicht beansprucht, eine Prophetin zu sein? Weil in diesen Tagen viele, die nachdrücklich beanspruchen, Propheten zu sein, eine Schande für die Sache Christi darstellen; und weil mein Werk weit mehr einschließt, als der Begriff „Prophet“ ausdrückt. {FG1 33.1}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ein vielfältiges Werk
      Gott hat mir offenbart, auf welch vielfältige Weise er mich gebrauchen würde, um ein besonderes Werk voranzubringen. Mir sind Visionen gegeben worden verbunden mit der Verheißung: „Wenn du die Botschaften treu weitergibst und bis zum Ende aushältst, wirst du von der Frucht des Lebensbaumes essen und vom Wasser des Lebens trinken.“ {FG1 33.3}
      Der Herr gab mir viel Licht über die Gesundheitsreform. Zusammen mit meinem Mann sollte ich ein ärztlicher Missionar sein. Ich wurde aufgefordert, der Gemeinde ein Beispiel zu geben, indem ich Kranke in meinem Hause aufnahm und für sie sorgte. Dies habe ich getan, indem ich Frauen und Kindern eine intensive Behandlung zuteil werden ließ. Als in besonderer Weise beauftragte Botin des Herrn hatte ich auch über das Thema der christlichen Mäßigkeit zu sprechen. Von ganzem Herzen habe ich dieses Werk getan, indem ich über das Thema Mäßigkeit in seinem umfassendsten und letzten Sinn vor großen Versammlungen sprach. {FG1 33.4}
      Ich wurde angewiesen, diejenigen, die angeblich der Wahrheit glauben, immer wieder auf die Notwendigkeit hinzuweisen, die Wahrheit auch auszuleben. Dies bedeutet Heiligung, und Heiligung meint die Ausbildung und den ständigen Gebrauch jeglicher Fähigkeit zum Dienst des Herrn. {FG1 34.1}
      Ich wurde ermahnt, diejenigen nicht zu vernachlässigen und links liegen zu lassen, die vom Weg abgekommen waren. Ich wurde in besonderer Weise ermahnt, gegen jede anmaßende Aktion oder Entscheidung zu protestieren, die von seiten derjenigen, die die Autorität eines Amtes besitzen, gegenüber den Verkündigern des Evangeliums vorgenommen wird. So unerfreulich diese Pflicht auch sein mag, muß ich doch den Unterdrücker tadeln und für Gerechtigkeit eintreten. Ich muß deutlich machen, daß es nötig ist, in allen unseren Institutionen Unparteilichkeit und Gerechtigkeit zu üben. {FG1 34.2}
      Wenn ich sehe, wie Leute in Vertrauensstellungen betagte Mitarbeiter vernachlässigen, habe ich diese Sache jenen vorzutragen, deren Pflicht es ist, für diese zu sorgen. Prediger, die treu ihren Dienst getan haben, dürfen nicht vergessen oder geringgeschätzt werden, wenn ihre Kräfte nachlassen. Unsere Vereinigungen dürfen nicht die Bedürfnisse jener mißachten, die die Last des Werkes getragen haben. Der Apostel Johannes wurde nach Patmos verbannt, nachdem er im Dienst des Herrn alt geworden war. Und auf dieser einsamen Insel erhielt er mehr Botschaften vom Himmel, als er je während seiner vorherigen Lebenszeit erhalten hatte. {FG1 34.3}
      Nach meiner Heirat wurde ich beauftragt, mein besonderes Interesse mutterlosen und vaterlosen Kindern zuzuwenden und einige von ihnen selbst zu versorgen, um schließlich Heime für sie zu finden. Auf diese Weise gab ich anderen ein Beispiel dafür, was sie selbst tun könnten. {FG1 34.4}
      Obwohl ich gerufen wurde, oft zu reisen und viel zu schreiben, habe ich Kinder im Alter von drei und fünf Jahren zu mir genommen, für sie gesorgt, sie erzogen und für verantwortungsvolle Aufgaben vorbereitet. Von Zeit zu Zeit habe ich Jungen im Alter von 10 bis 16 Jahren in meinem Hause aufgenommen, ihnen mütterliche Fürsorge und eine Ausbildung zum Dienst angedeihen lassen. Ich habe es als meine Pflicht empfunden, unserem Volk dieses Werk nahezubringen, wofür jede Gemeinde eine besondere Verantwortung empfinden sollte. {FG1 34.5}
      Während ich in Australien weilte, habe ich dieses Werk fortgesetzt, indem ich Waisenkinder in meinem Hause aufnahm, die in der Gefahr standen Versuchungen ausgesetzt zu werden, die zum Verlust des Heils führen konnten. {FG1 35.1}
      In Australien arbeiteten wir* auch als christliche ärztliche Missionare. Gelegentlich wurde mein Heim in Cooranbong zu einer Heimstätte für Kranke und Leidende. Meine Sekretärin, die eine Ausbildung am Battle Creek Sanatorium erhalten hatte, stand mir zur Seite und tat das Werk einer Missionskrankenschwester. Sie erhielt keinen Lohn für ihre Dienste, aber wir gewannen das Vertrauen der Menschen durch das Interesse, das wir den Kranken und Leidenden entgegenbrachten. Etwas später wurde das Erholungsheim in Cooranbong errichtet, und diese Last wurde uns dann abgenommen. {FG1 35.2}
      Keine prahlerischen Ansprüche
      Zu beanspruchen, eine Prophetin zu sein, ist etwas, was ich nie getan habe. Wenn andere mich so bezeichnen, streite ich nicht mit ihnen. Aber mein Werk ist so umfangreich, daß ich mich nicht anders als eine Botin des Herrn nennen kann, beauftragt, eine Botschaft des Herrn zu seinem Volk zu tragen und das Werk in jeder Weise zu tun, die er für richtig hält. {FG1 35.3}
      Als ich kürzlich in Battle Creek war, sagte ich vor einer großen Versammlung, daß ich nicht beanspruche eine Prophetin zu sein. Zweimal bezog ich mich auf diesen Sachverhalt: „Ich beanspruche nicht, eine Prophetin zu sein.“ Sollte ich anderes als dies gesagt haben, so mögen nun alle verstehen, daß meine Aussage in dem Sinn zu verstehen war, daß ich nicht den Titel eines Propheten oder einer Prophetin beanspruche. {FG1 35.4}
      Ich verstand, daß einige sehr begierig waren zu erfahren, ob Schwester White noch dieselben Ansichten vertrat, die sie Jahre zuvor auf dem Gelände des Sanatoriums, im Gotteshaus und auf den Lagerversammlungen rund um Battle Creek gehört hatten. Ich versicherte ihnen, daß die Botschaft, die sie heute verkündigt, dieselbe ist, die sie während der 60 Jahre ihres öffentlichen Wirkens verkündigt hat. Sie hat denselben Dienst für den Herrn zu tun, der ihr schon als junges Mädchen aufgetragen wurde. Sie erhält Unterweisungen von demselben Lehrer. Ihre Anweisungen lauten: „Mache anderen bekannt, was ich dir offenbart habe. Schreibe die Botschaften nieder, die ich dir mitteile, damit Menschen sie besitzen können.“ Dies ist es, was sie sich bemüht zu tun. {FG1 36.1}
      Ich habe viele Bücher geschrieben, und sie fanden eine weite Verbreitung. Aus mir selbst konnte ich die Wahrheit, die in diesen Büchern steht, nicht hervorbringen, aber der Herr hat mir die Hilfe seines Heiligen Geistes zuteil werden lassen. Diese Bücher, durch welche die Weisungen des Herrn, die er mir während der vergangenen 60 Jahre erteilt hat, weitergegeben werden, enthalten Licht vom Himmel und werden jeglicher Prüfung standhalten. {FG1 36.2}
      Auch im Alter von nun 78 Jahren bin ich immer noch tätig. Wir alle sind in der Hand des Herrn. Ich vertraue ihm; denn ich weiß, daß er jene niemals verläßt oder versäumt, die auf ihn trauen. Ich habe mich seinem Schutz anvertraut. {FG1 36.3}
      „Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt.“ 1.Timotheus 1,12. The Review and Herald, 26. Juli 1906. {FG1 36.4}
      Das Werk eines Propheten und mehr
      Während meiner Ausführungen sagte ich, ich beanspruche nicht, eine Prophetin zu sein. Einige waren über diese Aussage überrascht, und weil so viel darüber gesprochen wird, möchte ich eine Erklärung abgeben. Andere haben mich eine Prophetin genannt, aber ich habe diesen Titel nie beansprucht. Ich hielt es nie für meine Pflicht, mich in dieser Weise zu bezeichnen. Jene, die in unseren Tagen mit Nachdruck beanspruchen, Propheten zu sein, sind oft eine Schande für die Sache Christi. {FG1 36.5}
      Mein Werk umfaßt weit mehr als dieser Name bezeichnet. Ich betrachte mich selbst als eine Botin, der der Herr Botschaften für sein Volk anvertraut hat. Brief 55, 1905. {FG1 37.1}
      Ich wurde nun angewiesen, mich in meinem Werk nicht durch jene behindern zu lassen, die sich in Vermutungen darüber ergehen, deren Gedanken mit so vielen schwierigen Problemen zu kämpfen haben, die mit dem vermeintlichen Werk eines Propheten verbunden sind. Mein Auftrag umfaßt das Werk eines Propheten, aber er endet nicht damit. Er umfaßt weit mehr als die Gedanken jener, die die Saat des Unglaubens gesät haben, erfassen können. Brief 244, 1906.* {FG1 37.2}
      Der Erhalt und die Mitteilung des Lichts
      Häufig werden Fragen nach meinen Zustand während einer Vision und danach gestellt. Darauf möchte ich antworten, daß ich, wenn der Herr es für nötig hält, eine Vision zu geben, in die Gegenwart Jesu und der Engel versetzt und von irdischen Dingen völlig gelöst werde. Ich kann nicht weiter sehen, als der Engel mir zeigt. Oft wird meine Aufmerksamkeit auf Szenen gerichtet, die sich auf der Erde ereignen. {FG1 37.3}
      Gelegentlich werde ich weit in die Zukunft getragen, und es wird mir gezeigt, was einmal stattfinden wird. Dann werden mir wieder Dinge gezeigt, die in der Vergangenheit stattgefunden haben. {FG1 37.4}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Wenn ich aus der Vision komme, erinnere ich mich nicht sofort an alles, was ich gesehen habe, und die Dinge stehen nicht völlig klar vor mir, bis ich schreibe, dann erscheint die Szene vor mir, die mir in der Vision gezeigt wurde, und ich kann sie ungehindert niederschreiben. {FG1 37.5}
      Manchmal werden die Dinge, die ich gesehen habe, wieder von mir genommen, nachdem ich aus der Vision gekommen bin, und ich kann sie nicht in mein Gedächtnis zurückrufen, bis ich vor eine Gruppe gebracht werde, auf die sich diese Vision bezieht. Dann kommen mir die Dinge, die ich gesehen habe, wieder mit Macht zum Bewußtsein. Ich bin gleichermaßen vom Geist des Herrn abhängig, wenn ich eine Vision berichte oder niederschreibe, wie wenn ich sie habe. Es ist mir unmöglich, mich an Dinge zu erinnern, die mir gezeigt wurden, wenn der Herr sie mir nicht dann, wenn er es für richtig hält, zum Bewußtsein bringt, damit ich sie berichte oder niederschreibe. Spiritual Gifts II, 292.293 (1860). {FG1 37.6}
      Obwohl ich gleichermaßen beim Erhalt wie bei der Niederschrift meiner Visionen vom Geist des Herrn abhängig bin, sind doch die Worte, die ich verwende, um das zu beschreiben, was ich gesehen habe, meine eigenen; es sei denn, sie wurden von einem Engel gesprochen, was ich dann immer durch Anführungszeichen kenntlich mache. The Review and Herald, 8. Oktober 1867. {FG1 38.1}
      Die Frage wird gestellt: Wie kann Schwester White hinsichtlich der Dinge Bescheid wissen, von denen sie so überzeugt spricht, als habe sie selbst die Autorität, diese Dinge zu sagen? Ich kann in dieser Weise sprechen, weil sie plötzlich in der Unklarheit meiner Gedanken aufleuchten wie der Blitz aus einer dunklen Wolke während eines Gewittersturms. Einige Szenen, die mir Jahre zuvor gezeigt wurden, kehrten nicht in mein Gedächtnis zurück, aber wenn die Weisung, die damals gegeben wurde, nötig ist, manchmal sogar, während ich vor einer Versammlung stehe, kehrt die Erinnerung scharf und deutlich wie ein Blitz zurück, indem mir diese besondere Weisung zum Bewußtsein gebracht wird. Bei diesen Gelegenheiten kann ich es nicht unterlassen, die Dinge zu sagen, die in meinen Gedanken aufleuchten — nicht weil ich etwa eine neue Vision gehabt hätte, sondern weil mir das, was mir vielleicht Jahre zuvor gezeigt wurde, wieder nachdrücklich zum Bewußtsein gekommen ist. The Writing and Sending Out of the Testimonies to the Church 24. {FG1 38.2}
      Kein Anspruch auf Unfehlbarkeit
      Wir haben viele Lektionen zu lernen und viele, viele zu verlernen. Gott und der Himmel allein sind unfehlbar. Jene, die meinen, sie würden niemals eine liebgewordene Ansicht aufgeben müssen oder Anlaß haben, eine Meinung zu revidieren, werden enttäuscht werden. {FG1 38.3}
      Solange wir mit unbeweglicher Beharrlichkeit an unseren eigenen Ideen und Überzeugungen festhalten, können wir nicht zu der Einheit kommen, um die Christus betete. The Review and Herald, 26. Juli 1892. {FG1 38.4}
      Was Unfehlbarkeit betrifft, so habe ich sie niemals beansprucht; Gott allein ist unfehlbar. Sein Wort ist wahr, und in ihm ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichts. Brief 10, 1895. {FG1 38.5}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • 5. März 1909
      Ich mache mir Sorgen um Bruder A., der für einige Jahre ein Mitarbeiter in Südkalifornien war. Er hat einige seltsame Aussagen gemacht, und es schmerzt mich zu sehen, wie er die Zeugnisse insgesamt verwirft wegen einer Sache, die ihm ein Widerspruch zu sein scheint — einer Aussage, die von mir über die Anzahl der Zimmer im Paradise Valley Sanatorium gemacht wurde. Bruder A. sagt, daß ich in einem Brief an einen Bruder in Südkalifornien geäußert hätte, das Sanatorium umfasse 40 Räume, während es in Wirklichkeit nur 38 Zimmer waren. Dies nennt Bruder A. mir gegenüber als den Grund dafür, daß er sein Vertrauen in die Zeugnisse verloren habe ... {FG1 39.1}
      Die
      Information über die Anzahl der Räume im Paradise Valley Sanatorium
      wurde nicht als eine Offenbarung vom Herrn gegeben, sondern einfach als
      eine menschliche Meinung. Niemals wurde mir die exakte Anzahl der Räume
      in irgendeiner unserer Gesundheitseinrichtungen offenbart; und die
      Kenntnis, die ich über diese Dinge erlangt habe, wurde mir durch den
      Umgang mit jenen zuteil, bei welchen man diese Kenntnis voraussetzen
      konnte. Wenn ich über diese allgemeinen Dinge spreche, wollen meine
      Worte nicht zu dem Glauben verleiten, daß ich meine Kenntnisse in einer
      Vision vom Herrn erhalte und sie als solche ausgebe ... {FG1 39.2}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Seele1986 schrieb:

      Diese Idee, er hat ja im Prinzip nichts "neues" gelehrt, tötet alles. Ist das hier bewusst?
      Man sagt das vor allem seit Auschwitz. Eine Art reformiertes Judentum mit ein bisschen "Du bist auch Gottes Kind und nicht nur Gebotsknecht"; wie gesagt: das bewerkstelligt das Judentum heute längst selbst.
      Da missverstehst du - denke ich - die Bedeutung von "nichts Neues". Im welcher Weise? Nun, Jesus hat in keinster Weise etwas anderes gesagt, als ER es bereits zu den Autoren des AT gesagt hat. Ist es nicht sonderbar, dass immer behauptet wird, Jesus hätte im NT ein neues Evangelium verkündet - obwohl JESUS persönlich der Gott des AT IST. ER sprach mit Abraham über Sodom. Er war am Sinai, Er erfüllte den salomonischen Tempel mit seiner Herrlichkeit. Was glaubt ihr den warum Jesus sagte in Jo. 8, 58 - "Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich.". Weil Jesus der Gott des AT ist!

      Und? ist Gott IMMER DER GLEICHE - gestern, heute, morgen und in Ewigkeit?

      @Bogi111, wo sind die von dir angeführten "neuen Gebote" denn inhaltlich etwas anderes als die Gebote die Jesus im AT verlangt hat einzuhalten? Das einzig neue ist das im NT der sogenannte "Neue Bund" erklärt wird. Aber dieser neue Bund war bereits im AT vorhanden. Mose, Noah, Hiob, Abraham, Issak, Jakob, David, Amos, Jesaja, Elia, Elisa, ... und viele andere lebten im neuen Bund. Oh Schreck, das war ja VOR dem NT.

      So ist die Aussage - Jesus hat im NT nichts Neues verkündet - völlig zutreffend.

      Ansonsten wäre Jesus entweder "nicht der ewig Gleiche" oder aber schizophren. Ist er aber beides nicht.


      Bogi111 schrieb:

      Stofi und genau dieses banale Prinzit oder den Unterschied, hast Du nicht wirklich verinnerlicht.
      Im Alten gab es Gebote ,wenn sie nicht beachtet wurden,wurde die Todesstrafe vollzogen!!!!
      Zu den neuen Geboten zählen...
      „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.“ (Joh. 13,34)
      „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! … Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.“ (Joh. 14,1.11)
      „Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat.“ (1.Joh. 3,23)

      Das alles aus Gnade und Barmherzigkeit,weil er die Todesstrafe des AT auf sich genommen hat!
      So, ist das wirklich so? Gibt es keine Todesstrafe mehr für Sünder?

      Gewiss, im AT lebten die Gläubigen in der Hoffnung AUF Jesus Opfer. Wir haben aber den Vorteil das wir auf ein Opfer nicht mehr hoffen müssen. Wir - heute - können gewiss sein, das Gott für uns die Strafe auf sich selbst nimmt. Aber was passiert mit denen die dieses Opfer nicht annehmen, oder aber denen die auf eine Fälschung hereinfallen. Leben die auch "in alle Ewigkeit"?

      Sicher, da wir keine Theokratie mehr haben und sich die gesellschaftlichen Gegebenheiten völlig anders darstellen als damals, werden die AT-Gesetzt bezüglich der Todesstrafe nciht mehr umgesetzt bzw. sind abgeschafft.
      Aber sind die Ausführungen von Mose über "Segen und Fluch" im 5. Mose wirklich nicht mehr gültig?

      Also ich sehe die Auswirkungen tagtäglich in der Tagesschau, in der Gesellschaft, in der Politik, in der Wirtschaft, in meiner Nachbarschaft, auf der Arbeitsstelle, ...


      HeimoW schrieb:

      Ich denke, das ist geübte Praxis bei Jesaja, man unterscheidet was sich erfüllt hat, was man für conditional halt und was noch zu erwarten ist.
      Das gleiche kann ich über EGW´s Schriften sagen, und was sagt das jetzt über JESAJA aus?

      HeimoW schrieb:

      ...
      Nur bei EGW tun manche so, als wäre alles was sie jemals geschrieben hat (von den biblischen Propheten haben wir nur eine besonder Auswahl, durch die Kanonbildung) allezeit unverändert und unkonditional gültig.

      Wenn man zuerst einmal auswählt, was zeitlos relevant sein könnte und dann überlegt ob dem wirklich so ist, dann würde man mit dem Schrifttum von EGW verantwortungsbewusst umgehen. Wenn man aber irgendwelche "Zeugnisse" noch dazu häufig des Kontextes entblösst, für etwas verwendet was EGW selbst nicht wollte (zur Entscheidung von Lehrfragen oder um den Bruder bzw. die Schwester argumentativ zu "besiegen"), dann betreibt man Missbrauch. Leider ist der relativ häufig unter uns zu finden. Was sie schreibt wird in aller Regel bedenkenswert sein, aber es kann eben auch "verworfen" werden., ohne damit Gott zu "verwerfen".
      ...
      Kann es sein, dass du die letzten 20 Jahre in der Schlafkammer in Stasis warst?

      So wie du dies hier - zu recht - verurteilst, geht heute nur noch ein kleiner - sehr kleiner - Teil von "Vorvorgestrigen" um. Auch STA´s sind entwicklungsfähig.


      HeimoW schrieb:

      ...
      Unabhängig davon ist für mich zwischen einer kanonischen Schrift und dem Schrifttum von EGW ein prinzipieller Unterschied. (Primär- versus Sekundärliteratur). EGW ist so viel oder so wenig wie ein Zeitgenosse, der vom Geist Gottes getrieben was zu sagen hat. Siehe auch den oben zitierten Text. Wer prophetisch redet (schreibt) ist nicht per se autoritativ, sondern sein Reden muss beurteilt werden (siehe auch 1 Thess 5,21).
      ...
      EGW ist also auf gleicher Stufe zu sehen wie ein X-belibiger Autor von religösen Büchern ihrer Zeit. Interessant. Ich glaub so was habe ich schonmal - vom Konzept her - irgendwo gelesen ... ... Denk ... ach ja Jeremia und einige andere Propheten, über die hat man ähnliches zu ihrer Zeit gesagt. Daher hat man ihre Phantasereien auch nicht ernst genommen.

      ... Und dann kamen die Babylonier und haben den aufgeklärten Eliten der damaligen Zeit mal gezeigt, wie man die Botschaften die Gott durch Propheten mitteilen lässt "bewerten" sollte. War ein lange Marsch durch die Wüste - für diese "Eliten".
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • HeimoW schrieb:

      ...
      Und ich kann damit leben, dass Du z.B. zu anderen Schlüssen hinsichtlich mancher Aussagen von EGW kommst, als ich - beides ist (nach meinem Bibelverständnis) legitm. Aber ich wehre mich, wenn jemand Dinge von EGW für autoritativ hält verlangt, dass andere das auch täten (und das ist jetzt allgemeingültig, nicht zwischen Dir "persönlich" und mir gemeint). Ich bin bereit, Deine Ansicht zu respektiern ohne sie zu teilen, erwarte mir aber umgekehrt den gleichen Respekt.
      ...
      Auf die Basis könne wir uns gerne einigen.


      HeimoW schrieb:

      ...Für "sündhaft" kann ich ein Zitieren von EGW nicht halten, ich würde auch nicht "sündhaft" als Term verwenden, wenn es um (meines Erachtens) unpassendes Zitieren geht. Gott muss beurteilen, wo der Missbrach beginnt und wie Er damit umgeht.
      Die von dir beschriebenen und vor Jahrzehnten "übliche" Verwendungsweise" von EGW-Texten hat aber dazu geführt, dass heute der "Trend" bei vielen Gliedern der STA genau ins Gegenteil von damals geschlagen ist. Wo damals EGW als Keule verwendet wurde, wird heute nur die Erwähnung von EGW als "Affront" gewertete.

      Da fällt mir nur zu ein: Luzifer ist es egal wie du stirbst. Ob rechts oder links vom Weg. Hauptsache du bist für immer tod.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • christ.ai schrieb:

      Und? ist Gott IMMER DER GLEICHE - gestern, heute, morgen und in Ewigkeit?
      Ja, Er ist der gleiche. Er war auch der gleiche, als er dachte: Es reut mich, dass ich den Menschen erschuf; und als er sagte: Ich will hinfort die Menschheit nicht mehr schlagen;
      alldas, nachdem er einmal gesagt hatte: Lasset uns Menschen machen.

      Dort ist er auch der gleiche. Es gibt aber einen Werdegang, einen so gegangenen Weg, eine fortschreitende Geschichte: eine Geschichte Gottes mit uns und von uns mit ihm.
      Der Gedanke "Er ist der gleiche" oder "Gott ändert sich nicht" wird häufig falsch verstanden, nämlich statisch.

      Es ist aber eine Geschichte. Was Jesus offenbarte, finden wir natürlich vorgezeichnet im Alten Testament, aber doch nur einzelnen erschloss sich das. Der Vorschatten ist der Vorschatten, die Offenbarung ist die Offenbarung.

      Ich lese die Schrift von Jesus her, nicht umgekehrt. Er verbindet Gott und Mensch.
      Das findest du im Alten Testament keineswegs! Dort naht sich der Mensch furchtsam dem Feuer, und letztlich muss der Priester vertreten für die Menschen, nach ganz genauen und festgelegten Kultregeln; andernfalls wird er getötet.
      Es sind dann die Propheten, die darauf hinweisen, dass es doch um das Herz gehe.
      Nun hat dieser Gott aber jenen Kult befohlen und die Menschen praktizieren ihn und verderben mitsamt des Kultes. ("Wenn ihr aber erkannt hättet, was es ist: Ich will Barmherzigkeit, nicht Schlachtopfer")
      Erkenntnis, Liebe, Barmherzigkeit, das muss letztlich dem Kult und der Religion entgegenstehen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seit fünf Generationen kommt meine Familie ohne EGW aus (obwohl sie das Heim meiner Grosseltern besucht hatte). Bestenfalls ärgerte ich mich im Volksschulalter - ohne KInderklassen - im Studium der SS - Lektion über Ungereimtheiten in den Anmerkungen; und der Hinweis auf Fehlübersetzungen in "Ruf an die Jugend" dem Studienobjekt der Jugendstunde - wurde mit der Drohung der "Sünde wider den Heiigen Geist" geantwortet.
      Den Tagebuchbericht um und über den Besuch im Heim meiner Vorfahren in Vohwinkel - mit im handschriftlichen Original vorliegend - entnehme ich: "scheulappen", , - da kommt eine sehr teuer gekleidte Dame und glaubt, alles möglich kritsieren zu dürfen - können - müssen. - - -

      Bitte, seit fünf Generationen - - -


      Jetzt 80, seit füher Jugend im Predigtdienst eingebunden, habe ich sie nie auch nur zitiert. Ich habe ein biblisches Problem wochenlang vor Augen gehabt und am Podium dargelegt. Meine entgültige Absage, mit der Osterpredigt 2017 endgültig das Podium zu verlassen, entsprach meiner Selbsteinschätzung und wurde nicht mit Negativem wie: "Na der, endlich - - " kommentiert.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      Warum habe ich nicht beansprucht, eine Prophetin zu sein? Weil in diesen Tagen viele, die nachdrücklich beanspruchen, Propheten zu sein, eine Schande für die Sache Christi darstellen; und weil mein Werk weit mehr einschließt, als der Begriff „Prophet“ ausdrückt. {FG1 33.1}
      Hier hat Frau White (zukünftig abgekürzt: EGW) vermutlich die vielen Sektengründer ihrer Zeit (Joseph Smith(Mormonen) / Charles Taze Russel(Zeugen Jehovas) / Mary Baker Edy (Christl.Wissenschaft u.v.a.) gemeint...!

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich wurde aufgefordert, der Gemeinde ein Beispiel zu geben, indem ich Kranke in meinem Hause aufnahm und für sie sorgte. Dies habe ich getan, indem ich Frauen und Kindern eine intensive Behandlung zuteil werden ließ. Als in besonderer Weise beauftragte Botin des Herrn hatte ich auch über das Thema der christlichen Mäßigkeit zu sprechen. Von ganzem Herzen habe ich dieses Werk getan, indem ich über das Thema Mäßigkeit in seinem umfassendsten und letzten Sinn vor großen Versammlungen sprach. {FG1 33.4}
      Da hat EGW sehr viel gutes getan!

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich wurde angewiesen, diejenigen, die angeblich der Wahrheit glauben, immer wieder auf die Notwendigkeit hinzuweisen, die Wahrheit auch auszuleben. Dies bedeutet Heiligung, und Heiligung meint die Ausbildung und den ständigen Gebrauch jeglicher Fähigkeit zum Dienst des Herrn. {FG1 34.1}
      Hatten vor EGW schon die Gebrüder Wesley und George Whitefield von den Methodisten erkannt!

      Pfingstrosen schrieb:

      muß ich doch den Unterdrücker tadeln und für Gerechtigkeit eintreten. Ich muß deutlich machen, daß es nötig ist, in allen unseren Institutionen Unparteilichkeit und Gerechtigkeit zu üben. {FG1 34.2}
      Ja, sehr gut! Hat sie sich auch gegen die Sklaverei der Südstaaten und gegen den Krieg (1861-1865 + 1914 = Weltkrieg I) gewehrt und gegen den Völkermord an den US-Indianern ?

      Pfingstrosen schrieb:

      Nach meiner Heirat wurde ich beauftragt, mein besonderes Interesse mutterlosen und vaterlosen Kindern zuzuwenden und einige von ihnen selbst zu versorgen, um schließlich Heime für sie zu finden. Auf diese Weise gab ich anderen ein Beispiel dafür, was sie selbst tun könnten. {FG1 34.4}

      Pfingstrosen schrieb:

      Von Zeit zu Zeit habe ich Jungen im Alter von 10 bis 16 Jahren in meinem Hause aufgenommen, ihnen mütterliche Fürsorge und eine Ausbildung zum Dienst angedeihen lassen.

      Pfingstrosen schrieb:

      Während ich in Australien weilte, habe ich dieses Werk fortgesetzt, indem ich Waisenkinder in meinem Hause aufnahm
      Da hat EGW sehr viel gutes getan! ---> siehe oben!

      Pfingstrosen schrieb:

      Zu beanspruchen, eine Prophetin zu sein, ist etwas, was ich nie getan habe. Wenn andere mich so bezeichnen, streite ich nicht mit ihnen. Aber mein Werk ist so umfangreich, daß ich mich nicht anders als eine Botin des Herrn nennen kann, beauftragt, eine Botschaft des Herrn zu seinem Volk zu tragen und das Werk in jeder Weise zu tun, die er für richtig hält. {FG1 35.3}

      Pfingstrosen schrieb:

      Jene, die in unseren Tagen mit Nachdruck beanspruchen, Propheten zu sein, sind oft eine Schande für die Sache Christi. {FG1 36.5}
      ---> siehe bereits oben!

      Pfingstrosen schrieb:

      Mein Werk umfaßt weit mehr als dieser Name bezeichnet. Ich betrachte mich selbst als eine Botin, der der Herr Botschaften für sein Volk anvertraut hat. Brief 55, 1905. {FG1 37.1}
      Mag sein dass Sie, Frau EGW, eine Prophetin des 18./19. Jahrhunderts war...

      Beitrag von philoalexandrinus ()

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      ingeli schrieb:

      @DonDomi: kennst du Prophetie in der Jetztzeit bzw. was soll ein Prophet den heute zu den Menschen sprechen bzw. was glaubst du was Gott heute sprechen würde ?

      Gibt es in deiner Kirche Prophetie?
      Mit welcher ErwartuNg gehst Du in die Predig, waserwartest Du ? - Auch, das Gott durhc den Geitgeleiteten zu DIR spricht ? Und, Du predigst (A, bitte keineendlosne Vorlesungen von EGW Zitaten !) bist Du Dir des Geistes der Prophetie bewusst, hörst Du auf ihn ´, spürst Du Deine Veratwortung ?

      ein Beispiel : Da existierte in der Gemeinde eine Sünde, welche viel Leid verursache sollte. Der Gastprediger, mit solch intimen Interna nicht vertraut, aushilfsweise zum Abendmahlsgottesdienst eingeteilt, lies "Und der Herrr, in der Nacht, in der er verarten ward - -" und stockt auf einmal mittn im Paulustext, . fndet sofort Jesaia 53 und liest dort ab vVers 4. weiter.

      Ein Gmeiendgleid ist in Tränen ausgebrochen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -