Ellen White: welche Aufgabe hatte sie?

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    • ingeli schrieb:

      Im Grunde wird Gott damit unglaubwürdig gemacht, wen man ihm nicht traut das er Ellen White als Sein Werkzeug benutzt hat um sein Wort bzw. den Inhalt von seinen Wort an die Menschen der heutigen Zeit zu bringen.


      Wer mit Gott lebt weißt das er durch seinen HL Geist wirkt!

      Erfahrungen zu lesen macht Sinn aber Gegenwart zu bewältigen macht wenig Sinn zurückzuschauen. Das sagt uns Jesus im Gleichniss von Sämann...
    • stadenker schrieb:

      kannst du das bitte näher erklären?


      Wenn ich eine Biographie vom Altkanzler Schmitt lese dann werde ich Sachen finden mit denen ich etwas anfangen kann die mir mein Horizont erweitern.

      Bei meinen täglichen Aufgaben muß ich schon selber entscheiden und auf die Hilfe Gottes vertrauen.

      Bei EGW war es nicht anders ,sie ist als junger Mensch mit Aufgaben betraut worden die ohne der Hilfe Gottes nicht möglich gewesen wären!

      Auch sie hat in alten Biografien gelesen und Ratschläge angenommen um sich zu orientiertieren. Sie wird leider immer als Einzelperson betrachtet dabei war Sie ein Teil mit Anderen, in dieser Gemeinschaft.
    • ingeli schrieb:

      Lassen wir mal die Behauptung bei Seite das Ellen White höher gestellt wird als die Bibel.
      Im Grunde wird Gott damit unglaubwürdig gemacht, wen man ihm nicht traut das er Ellen White als Sein Werkzeug benutzt hat um sein Wort bzw. den Inhalt von seinen Wort an die Menschen der heutigen Zeit zu bringen.
      [...]


      Ich halte diese Aussage für höchst gewagt. Nur weil die Adventisten glauben, dass Frau White eine Prophetin ist heisst das noch lange nicht, dass man Gott nicht traut, wenn man da anderer Meinung ist. Die Situation ist heute nämlich wesentlich anders als im Alten Testament. Da gab es ein klar definiertes Gottes Volk und genau eine "Religion" die von Gott geleitet wurde. Heute gibt es dutzende von Christlichen Gemeinschaften und jede hat das Gefühl sie sei von Gott geführt. Ob das wirklich so ist, weiss ich nicht. Aber diese Vielfalt macht es eben auch schwierig zu definieren, wer ein "Prophet" ist und wer nicht und da muss dann jeder selbst entscheiden, welchen Glauben er für den richtigen hält. Und da ist es dann eben so, dass einige glauben, dass Frau White eine Prophetin ist und andere eben nicht. Das hat aber nichts mit dem Vertrauen in Gott zu tun, sondern viel mehr mit Vertrauen in eine Glaubensgemeinschaft.
    • DonDomi schrieb:

      Ich halte diese Aussage für höchst gewagt. Nur weil die Adventisten glauben, dass Frau White eine Prophetin ist heisst das noch lange nicht, dass man Gott nicht traut, wenn man da anderer Meinung ist. Die Situation ist heute nämlich wesentlich anders als im Alten Testament. Da gab es ein klar definiertes Gottes Volk und genau eine "Religion" die von Gott geleitet wurde. Heute gibt es dutzende von Christlichen Gemeinschaften und jede hat das Gefühl sie sei von Gott geführt. Ob das wirklich so ist, weiss ich nicht. Aber diese Vielfalt macht es eben auch schwierig zu definieren, wer ein "Prophet" ist und wer nicht und da muss dann jeder selbst entscheiden, welchen Glauben er für den richtigen hält. Und da ist es dann eben so, dass einige glauben, dass Frau White eine Prophetin ist und andere eben nicht. Das hat aber nichts mit dem Vertrauen in Gott zu tun, sondern viel mehr mit Vertrauen in eine Glaubensgemeinschaft.


      Du hast es gut auf den Punkt gebracht! Ich sehe es auch so (ähnlich). Kein Mormone (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) käme auf die Idee, Joseph Smith als "von Gott gesandt und eingesetzt" anzuzweifeln. Adventisten sehen das anders. Zweifeln sie Gottes Macht damit an?

      Zeugen Jehovas sind überzeugt, dass der "treue und verständige Sklave" die leitende Körperschaft in der Weltzentrale der ZJ ist. Zitat von der ZJ Website: "Dieser treue und verständige Sklave ist das Organ, durch das Jesus seine echten Nachfolger heute, in der Zeit des Endes, versorgt". Auch sie sind überzeugt, dass Gott diesen "Sklaven" als Sprachrohr - direkte Verbindung zu Jehova - dient. Alle Christen, die das anzweifeln trauen Gott nicht?

      Auch heute verstehen sich Gläubige mitunter als von Gott gesandt Propheten. Auch unter den STA. Wie weit darf das ernst genommen werden? Wie sehr wird das geprüft? Vertraut man Gott einfach, dass er jeden, der sich als Prophet fühlt auch wirklich von Gott eingesetzt wurde? Macht man Gott unglaubwürdig, wenn man diese "Ernennungen" nicht ohne wenn und aber als von Gott eingesetzt anerkennt?

      Ist es nicht auch ein massiver Vorwurf (Frage an Moderator Stadenker) wenn man Gläubigen vorwirft, dass sie die Geister nicht unterscheiden können, und daher Ellen White nicht so sehen kann, wie der Vorwerfende?

      Hat Gott nun einen Propheten erweckt, der uns sagen soll, dass in "den letzten Tagen" das Fleischgebot (reines Fleisch essen dürfen) aufgehoben wird und Vegetarisches Pflicht ist? Oder ist es vielleicht doch nur eine Wunsch-Auslegung? Hat Gott nun den "treuen Sklaven" ernannt, dem absolut zu gehorchen ist? Oder ist es eine Idee/falsch verstandenes biblische Auslegung? Hat Gott Joseph Smithzu goldene Tafeln geführt, die ihm verpflichten, den Inhalt den Menschen zu offenbaren? Oder ... Tja, so könnte man fortsetzen.

      Man sollte die Leute nicht immer gleich verurteilen, bewerten wollen oder mit massiven Vorwürfen überschütten, wenn sie anders glauben, als selbt geglaubt wird. Und Moderatoren bitte ich, auch diesen, meist als ungerechtfertigten "Vorwurf" ernst zu nehmen und gemäß ihrer eigenen Vorschriften bezüglich Vorwürfen zu handeln. Entweder alle oder gar nicht. Sonst entsteht der Verdacht auf Parteilichkeit. Und auch das trägt nicht zu einem guten Klima bei.
      In einer Diskussion gibt es nun mal auch Vorwürfe, eventuell Beleidigungen und härtere Worte. Es darf den erwachsenen Usern zugemutet werden, dass sie solche Worte vertragen und im Stande sind selbst dafür sorgen, dass solche Unebenheiten geklärt werden. Mit löschen wird nichts geklärt. Nur unter den Teppich gekehrt und bei der nächsten Diskussion wieder hervorgeholt. Weil die Sache eben nicht in Ordnung gebracht werden konnte. Das ist nicht im Sinne der Bibel. DASS es aber zu Differenzen kommen kann und wie man damit ALS BETEILIGTER damit umgehen soll, zeigt uns die Bibel sehr deutlich.

      ***
    • DonDomi schrieb:

      ingeli schrieb:

      Lassen wir mal die Behauptung bei Seite das Ellen White höher gestellt wird als die Bibel.
      Im Grunde wird Gott damit unglaubwürdig gemacht, wen man ihm nicht traut das er Ellen White als Sein Werkzeug benutzt hat um sein Wort bzw. den Inhalt von seinen Wort an die Menschen der heutigen Zeit zu bringen.
      [...]


      Ich halte diese Aussage für höchst gewagt. Nur weil die Adventisten glauben, dass Frau White eine Prophetin ist heisst das noch lange nicht, dass man Gott nicht traut, wenn man da anderer Meinung ist. Die Situation ist heute nämlich wesentlich anders als im Alten Testament. Da gab es ein klar definiertes Gottes Volk und genau eine "Religion" die von Gott geleitet wurde. Heute gibt es dutzende von Christlichen Gemeinschaften und jede hat das Gefühl sie sei von Gott geführt. Ob das wirklich so ist, weiss ich nicht. Aber diese Vielfalt macht es eben auch schwierig zu definieren, wer ein "Prophet" ist und wer nicht und da muss dann jeder selbst entscheiden, welchen Glauben er für den richtigen hält. Und da ist es dann eben so, dass einige glauben, dass Frau White eine Prophetin ist und andere eben nicht. Das hat aber nichts mit dem Vertrauen in Gott zu tun, sondern viel mehr mit Vertrauen in eine Glaubensgemeinschaft.
      Vom Gefühl her würde ich sagen, dass die RK die wahre Kirche ist, denn sie bietet dem Gefühl eine Menge . Die wahre Kirche wird muss aber von der Bibel her definiert werden, da rutscht die RK in den Götzendienst. Wenn heute jeder selber entscheiden muss oder kann oder darf, wer ein Bote Gottes ist, dann ist dass das Ende der Kirche Jesu, egal wen Du als Kirche Gottes ansiehst.

      Fakt ist, die Botschaften der von Gott berufenen Propheten (Boten) worden allesammt nicht angenommen. Da befindet sich EGW in guter Gesellschafft. Ich kenne keinen biblischen Propheten, der so auf Herz und Nieren auf Echtheit überprüft wurde wie EGW, und doch meint man auch heute noch, dies immer wider tun zu müssen. Im Grunde geht es nicht um sie sondern um ihre Botschaft--Aufrufe zur Busse und Abkehr von der Sünde. Das hat zu allen Zeiten den fleischlichen Gläubigen nicht gefallen.

      Wenn man die Kriterien, die man bei EGW ansetzt bei den biblischen Schreibern ansetzen würde, dann wäre es um dessen Echtheit schlecht bestellt. Welcher Prophet hat denn was geschrieben?
      Ich würde sagen die 5 Bücher Mose, bis auf den Teil nach Moses Tod, sind zimlich gesichertund die Psalmen Davids. Bei Josua fängt es schon, nicht mehr gesichert. Richter, Ruth, Samuel, unbekannt. Die Chronisten schrieben auch Könige, wer waren die Chronisten?
      Salomo hat einiges geschrieben, aber gesichert ist nicht was. Er war kein Prophet sondern ein weiser Mensch. Esra werden einige Schriften zugeteilt, doch er war kein Prophet sondern Schriftgelehrter. Die Verfasserschaft und die Abfassungszeit des Buches Daniels sind Gegenstand heftiger Diskussionen bist heute. Von Jesaja-die restlichen Propheten, wer waren die Schreiber? Jeremia hatte den Baruch. Doch alles bezeichnet man heute als Gottes Wort! Jesus brachte es auf den Punkt: Glauben sie Mose und den Propheten nicht, dann glauben sie.....!
      Paulus meinte, alle Schrift von Gott eingegeben, ist nütze für die, die das Heil erlangen wollen. Wer hat denn die Evangelien geschrieben? Matthäus, der Zöllner Matthäus? gesichert ist das nicht. Markus, ein Zeitzeuge Jesu, bei der bei Kreuzigung noch ein Jüngling war, der sich nicht fangen ließ, den Paulus später nicht mehr mitnehmen wollte aber am Ende ihm nützlich gewesen war. Lukas, ein Arzt und Jornalist, der alles genau rechachierte, von Eingebung oder Visionen schrieb er nichts. Dennoch achten wir alles als Gottes Wort. Das NT wurde nicht von Gott als Gottes Wort betittelt sondern von späteren Kirchenführern.

      EGW schrieb selber über ihren Dienst, er sei mehr als der eines Propheten.

      Daher halte ich die heutigen EGW-Krittiker (bezogen auf STAs) für unehrliche Menschen. Wie sagte Jesus? Übertünchte Gräber! :sad:
    • @Petepassio:
      Für mich ist und bleibt Frau White keine Prophetin. Ich bitte das einfach zu respektieren. Ich gehe auch nicht hin und untersuche die Texte von Frau White auf Fehler, sorry das ist mir zu unnütz. Man muss aber schon sagen, ich kenne keinen Propheten der derart viele "Visionen" wie Frau White hatte und niederschrieb. Dadurch macht sie sich natürlich angreifbar, besonders wenn sie anscheinen Visionen mit kopierten Texten beschreibt. Es macht übrigens einen Unterschied, ob ich selber aktiv kopiere oder ob jemand über mich schreibt. Es wäre etwas anderes wenn sie jemanden gehabt hätte, der ihre Visionen niederschrieb. So aber hat sie anscheinend kopiert um ihre Visionen zu beschreiben, ich verstehe nicht warum man so etwas tun muss und für mich ist das unglaubwürdig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • ingeli schrieb:

      @DonDomi: kennst du Prophetie in der Jetztzeit bzw. was soll ein Prophet den heute zu den Menschen sprechen bzw. was glaubst du was Gott heute sprechen würde ?

      Gibt es in deiner Kirche Prophetie?


      Bei uns glauben wir, dass die Predigt durch den heiligen Geist geleitet wird, sprich er muss den Prediger anregen. Das ist zwar keine Prophetie weil da eigentlich nichts neues gesagt wird, aber Prophetie ist heute glaub ich auch nicht mehr notwendig. Für mich übermittelt die Predigt Gottes Wort. Btw. der grösste Teil der Arbeit der Propheten im AT war nicht Prophetie sondern verkünden des Wortes Gottes. Aber Prophetie im eigentlichen Sinne kenne ich heute nicht mehr. Es gibt ja den heiligen Geist und der kann jeden in alle Wahrheit führen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

    • Ist es nicht auch ein massiver Vorwurf (Frage an Moderator Stadenker) wenn man Gläubigen vorwirft, dass sie die Geister nicht unterscheiden können, und daher Ellen White nicht so sehen kann, wie der Vorwerfende?

      @Nachtperle
      Einen Propheten von einem falschen Propheten sollen Gläubige unterscheiden können. Das Gläubige Menschen das immer können, das bezweifle ich zutiefst, denn wie viele Menschen sind auf falsche Propheten schon reingefallen?

      Geister zu unterscheiden ist eine Gabe des Heiligen Geistes, mit der ein Gläubiger beurteilen kann, welcher Geist an Menschen wirkt. Diese Gabe hat nicht jeder in der Gemeinde.

      Wen meinst du konkret, dass er massiv ein Vorwurf bringt, und das wir da womöglich eingreifen müssten?
    • DonDomi schrieb:

      Bei uns glauben wir, dass die Predigt durch den heiligen Geist geleitet wird, sprich er muss den Prediger anregen. Das ist zwar keine Prophetie weil da eigentlich nichts neues gesagt wird, aber Prophetie ist heute glaub ich auch nicht mehr notwendig. Für mich übermittelt die Predigt Gottes Wort. Btw. der grösste Teil der Arbeit der Propheten im AT war nicht Prophetie sondern verkünden des Wortes Gottes. Aber Prophetie im eigentlichen Sinne kenne ich heute nicht mehr. Es gibt ja den heiligen Geist und der kann jeden in alle Wahrheit führen.
      Ich bin überzeugt, dass die Predigt durch den Heiligen Geist geleitet wird. Und zwar so, dass jeder Zuhörende - wenn er ein offenes, bereites Herz hat - genau das hört, was der Geist ihm sagen will. Das mögen durchaus verschiedene Schwerpunkte sein. Der Heilige Geist sagt nicht jedem das Selbe, sondern das, was der Hörende grad braucht.

      Unter Prophetie verstehe ich nicht ausschließlich Vorhersagen. Es können sowohl Vorhersagen, wie auch Warnungen, Verheißungen oder ein erneuter Hinweis auf etwas schon Gesagtes und noch mehr sein. Und nach meinem derzeitigen Verständnis wird es weiterhin Prophetie geben. Es wurde ja auch vorausgesagt, also prophezeit, dass es so sein wird. Zumindest verstehe ich es so.

      Ja, und ich bin überzeugt, dass diese Gabe in der "Familie Gottes" zu finden ist. Was nicht heißt, dass dies Adventisten sein müssen. Übrigens: Gott hat auch Ungläubige als Werkzeug genommen.

      @stadenker:

      Ich glaube nicht, dass die Moderatoren wo eingreifen müssen. Ich glaube eher, dass ihr ohnehin zuviel eingreift. Und du? Du zeigst deine erste "große Liebe" zur Moderation in deinen Aktivitäten. Das ist meist so, wenn neu ernannt. Schade! Ein (Möchtegern?) Erzieher mehr im Forum. (Und das ist mein persönliches Beobachten). Ich habe bei meiner Beobachtung nur versucht, mit einem Moderatorenauge zu schauen. Hm...

      ***
    • Petepassio schrieb:


      Daher halte ich die heutigen EGW-Krittiker (bezogen auf STAs) für unehrliche Menschen. Wie sagte Jesus? Übertünchte Gräber! :sad:

      Was soll man von Diskutanten halten, die die biblischen Schreiber abwerten um EGW zu verteidigen!?

      In meinen Augen ist das verwerflich.
      Liebe Grüße, Heimo
    • philoalexandrinus schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Lichtkleid??

      Was ist damit gemeint?

      Vergleich : Die europäische Tradition, seit es in der Kunst die Möglichkeit von Illustrationen gibt, stellt Adam und Eva im Paradies ganz einfach nackt dar, so in der "Bibliotheka pauperum" an der Schöngrabner Pfarrkirche, so am Verduner Altar in Klosterneuburg, so auf dem Deckblatt der ersten Version der King James - Bibel.( Was dann US - Katholiken in eine Forum zur Attacke wegen der "obszönen" Bibel veranlasste). So auch so ziemlich alle Bilderbibeln der neueren und neuesten Zeit.

      Bei den Mormonen schon ( also einige Zeit vor EGW) sind die beiden von einem "Lichtkleid" eingehüllt, so nebulos, gazeähnlich, halt "korrekt"bekleidet" nach Puritaner (?) Vorstellung. Dazu fand ich auch modernere Bilddarstellungn, die etwas nach "Krieg der Sterne" aussahen.

      Manchmal ist ein Vergleich - oder überhaupt eine Betrachtung - der künstlerischen Darstellungen von diesem oder jenem sehr interessant.
      Könnte das Lichtkleid mit dieserBibelstelle zusammen hängen?


      Psalm 104
      1 Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr groß; mit Pracht und Majestät bist du bekleidet,
      2 du, der sich in Licht hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie eine Zeltbahn,
    • es scheint - bezogen auf Adam und eva - da eine Idee in der Welt gewesen zu sein, in der Zeit um 1800 - siehe Joseph Haydn : "Schöpfung" :

      "Mit Würd`und Hoheit angetan - -" 1798 - - mit Texten nach Miltons "Paradise lost - ".

      Milton scheint recht gut verbreitet gewesen zu sein, nach Osten und nach Westen.


      (Es gibt Leute, wlche behaupten, EGW habe die ganze Paradiesgeschichte von ihm abgeschrieben - oder so ???)

      ((- - - Lösung : Man lese Miltons "Paradise lost" und urteile dann.))

      ((( Ich nicht ! )))
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Hr Jonathan schrieb:

      Hr Jonathan schrieb:Könnte das Lichtkleid mit dieser Bibelstelle zusammen hängen?

      Psalm 104
      1 Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr groß; mit Pracht und Majestät bist du bekleidet,
      2 du, der sich in Licht hüllt wie in ein Gewand
      Ich halte ein "Lichtkleid" nicht für unmöglich - lasse es aber offen - denn die Bibel sagt uns nichts darüber; ob Adam und Eva ein solches hatten - den Engeln gleich? - wer weiß - durchaus denkbar, dass sie als sie die verbotene Frucht gegessen hatten, dieses Lichkleid dann verloren haben! Aber eine Lehre würde ich daraus nicht machen!
    • Ein Brief an Dr. Paulson
      St. Helena, Kalifornien
      14.Juni 1906
      Lieber Bruder,
      Dein Brief erreichte mich während meines Aufenthaltes in Südkalifornien. Für einige Wochen wurden meine Zeit und meine Kraft durch die Beschäftigung mit Dingen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung unseres dortigen Gesundheitswerkes stehen, und der Niederschrift der Botschaften, die mir hinsichtlich des Erdbebens und seiner Lehren gegeben wurden, beansprucht. {FG1 24.1}
      Nun aber muß ich die Briefe beantworten, die ich von Dir und anderen erhalten habe. In Deinem Brief sprichst Du davon, daß man Dich schon früh dazu erzogen hat, unbedingtes Vertrauen in die Zeugnisse zu haben, und führst aus: „Ich wurde zu der Schlußfolgerung und dem felsenfesten Glauben geführt, daß jedes Wort, welches Du jemals privat oder öffentlich gesprochen hast, und jeder Brief, den Du, unter welchen Umständen auch immer, geschrieben hast, ebenso inspiriert waren wie die Zehn Gebote.“ {FG1 24.2}
      Mein Bruder, Du hast meine Schriften mit Sorgfalt studiert, aber Du hast nie gefunden, daß ich jemals einen solchen Anspruch erhoben hätte, noch wirst Du finden, daß die Pioniere unseres Werkes zu irgendeiner Zeit diesen Anspruch erhoben haben. {FG1 24.3}
      In meiner Einführung zu Der große Kampf kannst Du meine unmißverständliche Aussage hinsichtlich der Zehn Gebote und der Bibel nachlesen, die Dir helfen sollte, in dieser Frage zu einem korrekten Verständnis zu kommen. Hier ist sie: {FG1 24.4}
      „Die Bibel bezeichnet Gott als ihren Urheber, doch sie wurde von Menschenhand geschrieben und zeigt auch in dem verschiedenartigen Stil ihrer einzelnen Bücher die wesenseigenen Züge der jeweiligen Verfasser. Ihre offenbarten Wahrheiten sind alle von Gott eingegeben (2.Timotheus 3,16), werden aber in menschlichen Worten ausgedrückt. Der Unendliche hat durch seinen Heiligen Geist den Verstand und das Herz seiner Diener erleuchtet. Er hat Träume und Gesichte, Symbole und Bilder gegeben, und alle, denen die Wahrheit auf diese Weise offenbart wurde, haben die Gedanken mit ihren Worten zum Ausdruck gebracht. {FG1 24.5}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Fortsetzung:
      Die Zehn Gebote sprach und schrieb Gott selbst. Sie sind göttlichen und nicht menschlichen Ursprungs. Die Heilige Schrift aber, mit ihren von Gott eingegebenen, in menschlichen Worten ausgedrückten Wahrheiten, stellt eine Verbindung des Göttlichen mit dem Menschlichen dar. Eine solche Verbindung bestand in Christus, der der Sohn Gottes und eines Menschen Sohn war. Mithin gilt von der Heiligen Schrift, was auch von Christus geschrieben steht: ‚Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.‘ Johannes 1,14. {FG1 25.1}
      In verschiedenen Zeitaltern von Menschen geschrieben, die ihrer gesellschaftlichen Stellung, ihrem Beruf, ihren geistigen und geistlichen Fähigkeiten nach sehr ungleich waren, sind die Bücher der Heiligen Schrift nicht nur besonders unterschiedlich in ihrem Stil, sondern auch mannigfaltig in der Art des dargebotenen Stoffes. Die verschiedenen Schreiber bedienen sich verschiedener Ausdrucksweisen-, oft wird die gleiche Wahrheit von dem einen nachdrücklicher betont als von dem andern. Und wo mehrere Schreiber denselben Fall unter verschiedenen Gesichtspunkten und Beziehungen betrachten, mag der oberflächliche, nachlässige oder vorurteilsvolle Leser da Ungereimtheiten oder Widersprüche sehen, wo der nachdenkende, gottesfürchtige Forscher mit klarer Einsicht die zugrunde liegende Übereinstimmung erblickt. {FG1 25.2}
      Da verschiedene Persönlichkeiten die Wahrheit dargelegt haben, sehen wir sie auch unter verschiedenen Gesichtspunkten. Der eine Schreiber zeigt sich von der einen Seite des Gegenstandes stärker beeindruckt; er erfaßt die Dinge, die mit seiner Erfahrung oder mit seinem Verständnis und seiner Vorstellung übereinstimmen. Ein zweiter nimmt sie unter einem andern Blickwinkel auf, aber jeder stellt unter der Leitung des Geistes Gottes das dar, was sein Gemüt am stärksten beeindruckte. So hat man in jedem eine bestimmte Seite der Wahrheit und doch eine vollkommene Übereinstimmung in allem. Die auf diese Weise offenbarten Wahrheiten verbinden sich zu einem vollkommenen Ganzen, das den Bedürfnissen der Menschen in allen Verhältnissen und Erfahrungen des Lebens angepaßt ist. {FG1 25.3}
      Es war Gottes Wille, der Welt die Wahrheit durch menschliche Werkzeuge mitzuteilen. Er selbst hat durch seinen Heiligen Geist die Menschen befähigt, diese Aufgabe durchzuführen. Was zu reden oder zu schreiben war, zu dieser Auswahl hat er die Gedanken geleitet. Der Schatz war irdischen Gefäßen anvertraut worden, aber nichtsdestoweniger ist er vom Himmel. Das Zeugnis wird mit Hilfe unvollkommener menschlicher Worte mitgeteilt und ist dennoch das Zeugnis Gottes. Das gehorsame, gläubige Gotteskind sieht darin die Herrlichkeit einer göttlichen Macht voller Gnade und Wahrheit.“ Der große Kampf 7-9. {FG1 26.1}
      Die Echtheit der Zeugnisse
      In völliger Übereinstimmung damit befinden sich meine Aussagen in dem Artikel „Die Zeugnisse werden geringgeschätzt“, verfaßt am 20. Juni 1882 und veröffentlicht in Testimonies for the Church V, 62-84. Daraus zitiere ich einige Abschnitte, die Du überdenken magst: {FG1 26.2}
      „Viele schauen voller Selbstzufriedenheit auf die langen Jahre, während derer sie für die Wahrheit eingetreten sind. Sie haben nun das Gefühl, für die Prüfungen und den Gehorsam der Vergangenheit eine Belohnung verdient zu haben. Aber gerade diese tiefgreifende Erfahrung hinsichtlich des Werkes Gottes in der Vergangenheit läßt sie vor ihm schuldiger werden, weil sie ihre Unbescholtenheit nicht bewahrt und nicht zur Vollkommenheit vorangeschritten sind. Die Glaubenstreue des vergangenen Jahres wird niemals das Versäumnis dieses Jahres entschuldigen. Die Treue, die ein Mensch gestern gezeigt hat, wird seine heutige Falschheit nicht entschuldigen. {FG1 26.3}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Viele entschuldigten ihre Mißachtung der Zeugnisse, indem sie sagten: ‚Schwester White wird von ihrem Ehemann beeinflußt; die Zeugnisse sind von seinem Geist und Urteil erfüllt.‘ Andere suchten nach einer Aussage von mir, die sie zur Rechtfertigung ihres Verhaltens und zur Erlangen persönlichen Einflusses verwenden konnten. Da entschied ich, daß nichts mehr aus meiner Feder kommen sollte, bevor nicht die umwandelnde Kraft Gottes in der Gemeinde zu sehen wäre. Aber der Herr hat diese Last auf meine Seele gelegt. Ich habe ernstlich für euch gearbeitet. Wieviel dies meinen Mann und mich gekostet hat, wird die Ewigkeit erweisen. Habe ich nicht Kenntnis über den Zustand der Gemeinde, nachdem der Herr ihn mir über Jahre immer wieder vor Augen geführt hat? Wiederholt wurden Warnungen gegeben, aber es gab keine entschiedene Wandlung ... {FG1 26.4}
      Wenn ich euch nun eine Botschaft der Warnung und des Tadels sende, erklären viele von euch, dies sei nur die Meinung von Schwester White. Dadurch habt ihr den Geist Gottes beleidigt. Ihr wißt, wie der Herr sich durch den Geist der Weissagung offenbart hat. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zogen an mir vorbei. Mir wurden Gesichter gezeigt, die ich nie zuvor gesehen hatte, und Jahre später erkannte ich sie, als ich sie sah. Ich wurde aus dem Schlaf geweckt, erfüllt mit einem lebendigen Empfinden hinsichtlich der Dinge, die meinem Geist kurz zuvor offenbart worden waren, und ich schrieb um Mitternacht Briefe, die von einem Ende des Kontinents zum anderen gingen und großen Schaden von Gottes Sache abgewandt haben, weil sie mitten in einer Krisensituation ihr Ziel erreichten. Dies ist für viele Jahre meine Aufgabe gewesen. Eine Macht drängte mich, Fehler anzuprangern und zu tadeln, von denen ich keine Kenntnis besaß. Ist dieses Werk der letzten 63 Jahre von oben oder von unten? {FG1 27.1}
      Als ich nach Colorado ging, trug ich eine solche Last für euch, daß ich in meiner Schwachheit viele Seiten schrieb, die auf eurer Lagerversammlung vorgelesen werden sollten. Schwach und voller Unruhe erwachte ich um drei Uhr morgens, um euch zu schreiben. Gott sprach durch Ton (Lehm). Ihr mögt sagen, dies war ja nur ein Brief. Ja, es war ein Brief, aber vom Geist Gottes eingegeben, um euch Dinge zum Bewußtsein zu bringen, die mir gezeigt wurden. In den Briefen, die ich schreibe, in den Zeugnissen, die ich vortrage, stelle ich euch das vor Augen, was der Herr mir gezeigt hat. Ich schreibe nicht einen Artikel in der Zeitschrift, der ausschließlich meine eigenen Gedanken enthält. Sie sind das Ergebnis dessen, was Gott mir im Gesicht offenbart hat — herrliche Strahlen des Lichtes, das vom Thron leuchtet ... {FG1 27.2}
      Welche Stimme werdet ihr als die Stimme Gottes akzeptieren? Welcher Macht hat es der Herr vorbehalten, eure Fehler zu korrigieren und euch euren Zustand zu zeigen, wie er ist? Welche Macht wirkt in der Gemeinde? Wenn ihr euch weigert zu glauben, bis jeder Schatten der Ungewißheit und jede Möglichkeit des Zweifels beseitigt ist, werdet ihr niemals glauben. Der Zweifel, der vollkommene Erkenntnis begehrt, wird sich niemals zum Glauben wandeln. Der Glaube fußt auf dem Zeugnis, nicht auf dem Beweis. Der Herr fordert uns auf, der Stimme der Pflicht zu gehorchen, wenn andere Stimmen um uns her uns drängen, einen entgegengesetzten Weg einzuschlagen. Es erfordert ernste Wachsamkeit von uns, die Stimme, die von Gott kommt, zu erkennen. Wir müssen unserer Neigung widerstehen, sie zu bekämpfen, und der Stimme unseres Gewissens ohne Wenn und Aber oder Kompromisse gehorchen, damit der Einfluß unserer Neigungen aufhört und nicht unseren Willen und unsere Triebe beherrscht. {FG1 28.1}
      Das Wort des Herrn kommt zu uns allen, die wir seinem Geist nicht widerstanden haben, indem wir beschlossen, nicht zu hören und zu gehorchen. Diese Stimme wird in Warnungen, Ratschlägen und Tadel gehört. Es ist des Herrn Botschaft des Lichts für sein Volk. Warten wir auf lautere Rufe oder bessere Gelegenheiten, mag das Licht von uns genommen und wir in Dunkelheit gelassen werden ... {FG1 28.2}
      Es schmerzt mich, sagen zu müssen, meine Brüder, daß eure sündige Weigerung, im Licht zu wandeln, euch in Dunkelheit gehüllt hat. Ihr mögt nun ehrlich sein in eurer Unfähigkeit, das Licht zu erkennen und ihm zu gehorchen; die Zweifel, die ihr gepflegt habt, und eure Weigerung, die Forderungen Gottes zu beachten, haben eure Wahrnehmungsfähigkeit verdunkelt, so daß Dunkelheit für euch Licht zu sein scheint und Licht Dunkelheit. Gott hat euch geboten, zur Vollkommenheit voranzuschreiten. Der christliche Glaube ist eine Religion des Fortschritts. Welche Segnungen der Herr auch schenken mag, er besitzt darüber hinaus die Fülle, einen unermeßlichen Vorrat, von dem wir nehmen dürfen. Der Skeptizismus mag die heiligen Forderungen des Evangeliums mit Spott, Verachtung und Ablehnung betrachten. Mag der Geist der Weltlichkeit viele vergiften und wenige unter seiner Kontrolle haben; mag Gottes Sache nur unter ständiger Anspannung und fortgesetztem Opfer bestehen, sie wird schließlich dennoch siegen. {FG1 28.3}
      Das Wort lautet: Geht voran; erfüllt eure persönliche Pflicht und legt alle Folgen in Gottes Hände. Wenn wir vorangehen, wo Jesus den Weg weist, werden wir auch seinen Triumph erleben und seine Freude teilen. Wir müssen an den Kämpfen teilhaben, wenn wir die Krone des Sieges tragen möchten. Wie Jesus, so müssen auch wir durch Leiden zur Vollkommenheit gelangen. {FG1 29.1}
      Hätte Christus ein Leben der Bequemlichkeit geführt, so könnten auch wir gefahrlos träge sein. Da sein Leben jedoch von ständiger Hingabe, Leid und Selbstaufopferung gekennzeichnet war, sollten wir nicht klagen, wenn wir daran Anteil erhalten. Wir können auch auf dem dunkelsten Pfad sicher wandern, wenn wir das Licht der Welt zum Führer haben ... {FG1 29.2}
      Als der Herr kürzlich eure Sache vor mich brachte und mir davon Kenntnis gab, daß ihr das Licht nicht angenommen hattet, das euch gegeben war, wurde ich aufgefordert, offen in seinem Namen zu euch zu sprechen, weil sein Zorn gegen euch entbrannt war. Diese Worte wurden zu mir gesprochen: ‚Dein Werk ist dir von Gott aufgetragen worden. Viele werden nicht auf dich hören, weil sie es ablehnten, auf den Großen Lehrer zu hören; viele werden nicht zurechtgebracht werden, weil sie die eigenen Wege für richtig halten. Trage trotzdem die Warnungen und Tadel, die ich dir geben werde, zu ihnen, ob sie sie hören werden oder nicht‘“ {FG1 29.3}
      Studiere in Verbindung mit diesen Zitaten erneut den Artikel „Natur und Einfluß der Zeugnisse“ in Testimonies for the Church V, 654-691. {FG1 29.4}
      Die Aussage, die Du aus Zeugnis Nr. 31 [Band V, 67] zitierst, ist korrekt: „In den Briefen, die ich schreibe, in den Zeugnissen, die ich vortrage, stelle ich euch das vor Augen, was der Herr mir gezeigt hat. Ich schreibe nicht einen Artikel in der Zeitschrift, der ausschließlich meine eigenen Gedanken enthält. Sie sind das Ergebnis dessen, was Gott mir im Gesicht offenbart hat — herrliche Strahlen des Lichtes, das vom Thron leuchtet.“ Dies trifft zu hinsichtlich der Artikel in unseren Zeitschriften und der zahlreichen Bände meiner Bücher. Ich erhielt meine Unterweisungen in Übereinstimmung mit dem Wort und den Verordnungen des Gesetzes Gottes. Ich wurde unterwiesen in der Auswahl der Lehren Christi. Befinden sich die Standpunkte, die in meinen Schriften vertreten werden, nicht in Übereinstimmung mit den Lehren Jesu Christi ? {FG1 29.5}
      Ellen G. White Writings in Multiple Languages
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Wenn du Adventist bist, dann müsste dir

      Die Protestanten werden ihren ganzen Einfluß und ihre Macht auf die Seite des Papsttums stellen. Durch einen landesweiten Akt, der den falschen Ruhetag erzwingt, werden sie ihr Leben und ihre Kraft dem verfälschten Glauben der römisch-katholischen Kirche unterstellen und damit Tyrannei und Unterdrückung des Gewissens wiederbeleben. Maranatha 179 (1893). {CKB 92.5}

      etwas bedeuten, nämlich eine Warnung, nicht naiv zu sein.
      Nein, es kann mir auch eine Weltsicht darstellen, die vor 150 Jahren vielleicht/wahrscheinlich angemessen war, aber heute nur dann uneingeschränkt/unreflektiert vertreten werden kann, wenn man vor vielen anderen Dingen die Augen verschliesst:

      sowohl vor dem zweiten Vatikanischen Konzil und seinen Auswirkungen, als auch der Säkularisierung Europas und der USA, der schwindenden religiösen Macht der rkk in Südamerika und anderen Gebieten der Welt, aufgrund der Evangelikalen einerseits und dem wachsenden Synkretismus andererseits, dem Erstarken des Islam sowie des Islamismus, und vieles mehr.

      Aber wir, wir verschliessen vor allem dem die Augen und argumentieren so, als würden wir vor 150 Jahren in den USA leben. Argumentieren wäre ja ein beherrschbares Problem, aber wir legen auch noch gleich die Bibel konsequent so aus - völlig negierend, wie dynamisch das unsere Pioniere (inkl. EGW) getan haben - auf die wir so stolz sind und auf die wir uns so gerne berufen... Wenn wir nur deren Beispiel folgen würden und versuchten herauszufinden, was UNS das Wort Gottes HEUTE zu sagen hat, wie eine heute plausible Auslegung der Propheten klänge usw ....
      Liebe Grüße, Heimo