Die Haltung der Katholiken zu Sexualität

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Die Haltung der Katholiken zu Sexualität

      Hallo zusammen,

      Die Überschrift des Themas ist vielleicht etwas irreführend. Aber ich möchte hier Themen und Aussagen von katholischen Theologen bzw. offizielle Publikationen zum Thema Sexualität sammeln und besprechen. Anlässlich unseres Sabbatschulthemas am 18.08. habe ich mich an eine Zitatesammlung des salzburgischen Bischofs Andreas Laun erinnert, die vor kurzem in meiner Tageszeitung veröffentlicht wurde.

      derstandard.at/1342947333935/C…as-Laun-ueber-Sexualitaet

      Hier der Text im Vollzitat:

      Bischof Andreas Laun schreibt "Klartext" über Sexualität.
      Wer ein richtiger Blogger ist, macht nicht unbedingt gern Werbung für einen Kollegen. Aber was Bischof Andreas Laun derzeit in seinem Blog "Klartext" schreibt, ist tatsächlich bemerkenswert. Gleich dreimal hintereinander nimmt er sich des katholischen Angstthemas Sexualität an und lässt nicht - wie sonst so gerne - den Hardliner heraushängen. Im Gegenteil!

      So bezeichnet er die Position, wonach Homosexualität die "größte Sünde" sei, als eine "unselige Tradition". Denn: "Obwohl diese These in der Tradition tatsächlich, auch von 'prominenten' Autoren, ab und zu behauptet wurde: Sie ist falsch und sollte auf der Müllhalde der peinlichen Irrtümer entsorgt werden!"
      Er kommt zu dem Schluss, dass man zu biblischen Zeiten kaum etwas über das Wesen der homosexuellen Neigungen wusste und "darum auch nichts darüber, wie differenziert und behutsam sie zu werten sind!".

      Laun bleibt mit seiner Position damit zwar immer noch auf der Linie des Weltkatechismus, wonach die gelebte Homosexualität Sünde sei, bereitet aber gleichzeitig für eine Überwindung dieser Haltung den Boden auf. (Warum hier eine Änderung kommen wird und muss - darüber bei anderer Gelegenheit.)
      Dann kritisiert der Salzburger Weihbischof, dass in jüngster Zeit neue religiöse Bewegungen selbst die natürliche Empfängnisregelung kritisch bewerteten und eine Haltung aufkomme, dass Frauen so viele Kinder zu gebären hätten wie möglich. Dagegen Laun: "Aber so ist es eben nicht, Gott hat dem Menschen den Verstand gegeben, und zwar dazu, dass wir ihn benützen, Ihn zu erkennen, aber auch, um unser Leben zu bewältigen."

      In einem dritten Beitrag kritisiert er Beichtväter, die Ehepartnern vermitteln, dass Sexualität ohne Kinderwunsch sündhaft sei. Ganz dem Motto "Klartext" verpflichtet, bezeichnet er diese vor dem Konzil durchaus verbreitete Haltung als "Häresie der Prüderie". Laun unterstreicht nicht nur, dass Ehepartner ihr Zusammensein genießen sollen, sondern bringt noch ein ungewohntes Bild: Die Sexualität steht dem Ehepaar offen, "wenn sie als Akt der Liebe - 'andächtig' wie die heilige Kommunion - vollzogen wird!". Solch kleine Anleitung zum sexuellen Tantra ist in der katholischen Kirche viel zu selten zu hören und zu lesen. Schön, dass man da von einem zölibatären Bischof noch etwas lernen kann.

      PS: Ist es nur Zufall (freilich kein Begriff in der katholischen Theologie), dass diese scharfe Abgrenzung zu den Fundamentalisten genau zu jener Zeit erfolgt, da das Salzburger Domkapitel bald aus einem Dreiervorschlag des Papstes den neuen Salzburger Erzbischof wählen muss? Einmal stand Laun schon am Ticket. Damals entschied sich das Domkapitel für Georg Eder ...
      PPS: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Verantwortung der Päpste und des Vatikans am internationalen Missbrauchsskandal geklärt werden muss. Der derzeitige Papst hat bisher lediglich zur Schuld einzelner Priester und Bischöfe Stellung genommen. Zu den Vorgängen innerhalb der vatikanischen Mauern fand er kein Wort. Benedikts beharrliches Schweigen dazu macht ihn als Papst unglaubwürdig. (Wolfgang Bergmann, derStandard.at, 23.7.2012)


      Zur Vorgeschichte: Andreas Laun fällt in den österreichischen Medien immer wieder mit extrem-konservativen Positionen auf. Umso erstaunlicher sind die Aussagen in seinem Blog. Von "Häräsie der Prüderie" wird da geschrieben, kein Wort mehr von "Sex nur zum Kinderkriegen...und ja nicht in der falschen Stellung" - allerdings auch von

      "Die Sexualität steht dem Ehepaar offen, "wenn sie als Akt der Liebe - 'andächtig' wie die heilige Kommunion - vollzogen wird!"


      Hinsichtlich dessen und der katholischen Geschichte mit Sexualität, die unser Gesellschaftsbild wesentlich geprägt hat, habe ich mich gefragt, inwieweit Kirche oder die Religion zu der man gehört, sich in intime Angelegenheiten wie Sex einmischen darf oder soll?



      Als ich das Zitat heute in der Gemeinde in der Sabbatschulvorbereitung vorgelesen habe, habe ich sofort die Antwort bekommen: "Da redet ja einer, der weiß ganz sicher wovon er spricht" (Zölibat und so). Trotzdem ist unser gesellschaftliches Verständnis von Sexualität natürlich von der Religion geprägt.


      viele Grüße

      Tricky
    • tricky schrieb:

      Trotzdem ist unser gesellschaftliches Verständnis von Sexualität natürlich von der Religion geprägt.
      Dies nicht weil ich gern widerspreche:
      yaledailynews.com/news/2010/fe…hful-few-a-balancing-act/

      dies ist scheinbar nicht die einzige Quelle, die etwas Anderes behauptet. Religion hat scheinbar immer weniger Einfluß auf das tägliche Leben das Menschen. Religion mutiert scheinbar zu einer Philosophie, zu einem intellektuellen Hobby, zu einem Werkzeug des anhaltenden Wettbewerbs - "ich habe es dir ja gesagt".

      Das obige Zitat scheint dies nur noch zu bestätigen! Alles aus der Religion, was irgendeinen Einfluß auf das praktische Leben hat, in irgendeinem Widerspruch zu der von der Gesellschaft diktierten Norm steht, muß abgeschafft werden, DAMIT die Religion nicht mehr das tägliche beeinflußt, oder zumindest der durch Allgemeinheit akzteptierten Normen nicht mehr widerspricht.

      Möglicherweise haben manche andere Beweggründe ... Ich glaube aber, daß darunter der Versuch steckt, die Religion modern zu machen, offener und attraktiver für Menschen zu gestalten, damit der WEGLAUF aus den Gemeinden gestoppt wird.

      PS: Entschuldige, daß ich von deinem Thema abgewichen bin.
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • Natürlich ist Homysexualität Sünde. Steht ganz klar in der Bibel. Dagegen kann man nichts sagen, solange man die Bibel für wahr hält.
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Angeboren oder nicht?

      Die Frage, die sich hier stellt, ist die, ob Homosexualität angeboren ist oder nicht. Darüber ist sich die Wissenschaft nicht einig! Wenn es nicht angeboren ist - wofür die gute Schöpfungsordnung Gottes ("Er schuf sie als MANN und FRAU"!!! [Gen.1,27]) spricht - dann ist sie von der Bibel her eindeutig Sünde und vor Gott ein Gräuel (Lev.18,22) und zumindestens "widernatürlich" (----> siehe Römer 1,26); sollte sie allerdings angeboren sein, dann kann man wohl kaum mehr von Sünde sprechen!

      PS: Württembergs Landessynode hat in 2 Abstimmungen sowohl die Homo-Ehe abgelehnt und für eine Homo-Segnung beschlossen mit 3/4-Mehrheit in den einzelnen Gemeinden, fehlten 2 Stimmen für eine die Kirchenverfassung notwendige 2/3-Mehrheit! Noch steht damit Württemberg als einzige Kirche innerhalb der EKD wie ein Fels in der Brandung treu zur Bibel! Fragt sich nur, wie lange noch? 2019 sind wieder Kirchenwahlen...!

      PPS: Bei der Schorndorfer "Bibel und Brezel" - Veranstaltung sagte mir eine Frau, sie sei nicht meiner Meinung (Ablehnung der Homo-Segnung); ihr Argument: "Die Kirche hat immer bei den Schwächsten - also in diesem Falle hinter den Homosexuellen - zu stehen!"
    • Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen

      In Sachen Sexualität hat sich die RKK bis auf die Knochen blamiert, als Papst Paul VI. die Pille zur Empfängnisverhütung verboten hatte! Daraufhin nannte man ihn "Pillenpaule"! Da bei der RKK die Ehe ein Sakrament ist und als unauflöslich gilt und damit eine Scheidung kirchenrechtlich nicht anerkannt wird, dürfen Wiederverheiratete Geschiedene nicht zur Kommunion gehen. Ihnen wird auch nicht gestattet, Sex mit dem neuen Partner zu haben.
      Der neue Papst wollte auch hier Reformen einführen, stieß aber in der Familien - Synode auf Widerstand, woraufhin er in der Schrift und Enzyklika (=päpstliches Lehrschreiben) >>AMORIS LAETITZIA<< die Zulassung der Wiederverheirateten Geschiedenen unter Bedingungen erlauben wollte, aber die letztendlichen Entscheidungen hierzu sollten die Bischöfe vor Ort treffen.

      Man sieht wie eine überholte Sexualmoral der RKK zu Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen, derjenigen Menschen führt, bei denen eine auf lebenslange Treue angelegte Ehe leider gescheitert ist. Zum Glück halten sich die wenigsten Katholiken sowohl an die Pillenenzyklika und genausowenig an das Sex-Verbot in der Zweitehe!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Katholisches Denken ist hier sher eigenartig. Das ist Saft und Kraft und Vitalität in somanchen Bräuchen; da sagte mir ein Pfarrer einmal, er habe viele Schfchen, welche allabendlich ind Gebet eien Passus des Vorwurfes an den lieben Gott eunüfen : Warum er denn bloss die Sexualität gecschaffen habe.Vo anderen Pfarren weiss ich - berichte vo ihre Beichtkindern, da Pfarre simpel im RAhmen des Beichtgeheimnissees esern schweigen - im kreis welcher Themender Herr farrer Kinder und Jugendliche bei der Beichte "verhörte" : No, die sind -"Beavo" noch nicht in aller ände - SAchen gefragt worden,von denen sie keine Ahnng hatten. - - Das simpel ist eine Perversion ! (Des Beichtvaters !!)

      Da gibtes bis Rembrandt die "Maria lactans" - Maria, das Jesukind stillend, in Gemälde und Plastik - nona, "oben one" - und der Herr Katechet hat us in der vierten Klasse der Volksschle - reine Kanbenklasse 1 lang un dbreit und polemisch über "offenen, halboffenen, geschlossenen BH" (was sind die bitte ?) i eligionsunterricht belehrt !

      Wesentlich scheint mir, was an "Katholischem", überhöht durch den Viktorianismus, in unsere Gemeinden hineischwappte. Ich weiss von zwei durch den Prediger rampinierten Ehen und einem völlig unsinnnig - weltfremden Berufsausbildungsverbot durch die Predigersgattin. Ja, und vom grossen Schweigen andereseitss..
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Katholisches Denken über Sexualität ist teilweise unbiblisch. Sexualität war im Paradies zum Bilde Gottes "sehr gut". Augustinus zählte sie zur Ursache des Sündenfalls???

      Nach dem Sündenfall diente sie zur Nachkommenschaft und führte zu dem einen Nachkommen = Menschensohn/Erlöser.
    • Nach dem Sündenfall diente sie zur Nachkommenschaft und führte zu dem einen Nachkommen = Menschensohn/Erlöser.

      ===> Ja, aber nur von seiner Mutter Seite her! Diese gebar den GOTTESSOHN als biologische Jungfrau (----> Jesaja 7,14 / Matthäus 1,18 / Lukas 1,26-38).

      Aber der VATER des Erlösers selbst, war der ALLMÄCHTIGE GOTT himself!

      Beitrag von jüngerjesu ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW gelöscht ().
    • Wenn es Gott gefallen hätte, wäre auch eine "Witwe" in Frage gekommen.

      Alma/almana Jesaja 7:14. heißt "ledige Frau", kann also eine noch nicht verheiratete oder auch verwitwete Frau bezeichnen.

      Die Übersetzung parthenos in der Septuaginta entspricht nicht dem hebräischen Original.

      Die römische Reichskirche machte aus der Jungfrauschaft eine Idolatrie: Maria als sündloses, Göttin-gleiches Wesen.

      Wichtiger ist ihre Abstammung von Eva. Offenbarung 12:1.2.
    • Nur eine junge Frau, die schwanger wird, wäre kein Wunder gewesen!

      freudenboten schrieb:

      Die Übersetzung parthenos in der Septuaginta entspricht nicht dem hebräischen Original.
      Und doch haben die Juden welche ihre hebräische Bibel ins Griechische übersetzt hatten mit dem Wort parthenos = Jungfrau haargenau den theologischen Sinn der Aussage aus Jes.7,14 getroffen! Denn nur eine junge Frau, die schwanger wird, wäre kein Wunder gewesen!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Und doch haben die Juden welche ihre hebräische Bibel ins Griechische übersetzt hatten mit dem Wort parthenos = Jungfrau haargenau den theologischen Sinn der Aussage aus Jes.7,14 getroffen!
      Ich lese gerade ein Buch über das Leben des Augustinus. Wenn ich mir seine Schilderungen anschaue über die Rolle der Frau,
      die damals in der heidnischen Welt herrschte, dann kann ich mir vorstellen warum die Sexualität in der RKK so gedeutet wird.

      Der Trieb der Männer machte aus der Frau ein Sexobjekt,das der Mann auch noch Religiös untermauerte. Jungfräulichkeit war Göttlich..

      Davon gab es offensichtlich nicht viele..Leider hat sich das Blatt in das andere Extrem gewandelt und wurde genauso missbraucht.

      Leider wird die Frau bis heute auf eine rücksichtlose Art und Weise ,von der Männerwelt missbraucht und geschändet...

      Von dem Ideal das Gott geschaffen hat und Jesu eingetreten ist,ist die Welt Meilenweit entfernt... :(
    • Wenn es selbst bei Gläubigen sexuell krankt, was erwartest du dann in der Welt?
      Durch die Sünde ist Unvollkommenheit bis hin zur Pervertierung innerhalb und außerhalb der Kirche zu finden.

      Als Christ muss ich mich - auch im sexuellen Bereich - in der Verantwortung vor Gott sehen, Lasse ich die außen vor, krankt meine Beziehung zu Gott, oder ist zumindest nicht so klar und rein, wie sie sein soll.
      Das Ideal kann ich anstreben. Es ist eine Frage meiner Einstellung und ob ich das überhaupt will.

      Echte Männer Gottes können sich von Gott beschenken lassen und müssen ihren Trieben nicht ungehindert freien Lauf lassen.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • freudenboten schrieb:

      Wenn es Gott gefallen hätte, wäre auch eine "Witwe" in Frage gekommen.

      Alma/almana Jesaja 7:14. heißt "ledige Frau", kann also eine noch nicht verheiratete oder auch verwitwete Frau bezeichnen.

      Die Übersetzung parthenos in der Septuaginta entspricht nicht dem hebräischen Original.

      Die römische Reichskirche machte aus der Jungfrauschaft eine Idolatrie: Maria als sündloses, Göttin-gleiches Wesen.

      Wichtiger ist ihre Abstammung von Eva. Offenbarung 12:1.2.
      Du hast recht - und dat hat sie das ganze Christentum in eine Flhaltung hineingetrieben. Jungfrau : Ja. Ohne Erbsünde empfangen -UND OHHNE SÜNDE GEBLIEBEN - .HIER WIRD ES ENG - DAMIT VERSTEHT SICH DER EHELICHE VERKENHR ! - -NIX DA ; PARThENOS ANTE PARTUM ; IN PARTU; POST PARTUM - - - - - :


      Und sind wir uns ehrlich : Da ist die Schwesterx aus der STA -Gemeide. Niemand kennt ihr Schicksal, ihre Enttäuschungen - oder ihren selbstgewählten Lebensstil : Virgo intacta ! Besonderer rEhrerbietung wert !(Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Das Wunder der Menschwerdung des Allmächtigen setzte keine "Jungfrauschaft" Marias voraus.

      Die Tatsache, dass Jesus nicht leiblicher sondern adoptierter Sohn Josefs war und zugleich Marias erstes Kind, das war das Wunder. Sogar Mohammed anerkannte jenes "Wunder Allahs"..

      Außer im "Römischen Bekenntnis" hat die Bibel selbst sonst keine Textzeugen, welche die "Jungfrauschaft" Marias zur Bedingung sine qua non für die Menschwerdung des Allmächtigen (Johannes 1:14.) machen.

      Selbst in Offenbarung 12 spielt Jungfrauschaft keine Rolle. "Reinheit" meint die Ausschließlichkeit der Monogamie zwischen Gläubigen und Gott.(auch bei den teilweise "polygamen" Stammvätern Israels).

      Wichtig ist die Nachkommenschaft des "Menschensohnes" von Eva. Maria steht in der Linie, nicht über ihr.

      Galaterbrief 4:4.
    • PARThENOS ANTE PARTUM ; IN PARTU; POST PARTUM - - - - - : lieber Bogi muss leider schon wieder die deutsche Übersetzung anmahnen! Ich als Nicht-Lateiner würde mal übersetzen: Jungfrau vor der Geburt - In der Geburt - Nach der Geburt - und - so . Kath.Dogma >>Auch während der Geburt<<! Wie soll man sich das vorstellen? Wurde das Jungfernhäutchen bei der Geburt nicht durchstoßen...? Da hat mir noch kein kath. Dogmatiker eine vernünftige Antwort geben können. Und gibt es nicht die Reliquie gerade desselben?
    • Keinen auch noch so gutgemeinten Angriff auf Glaubensbekenntnis zulassen!

      freudenboten schrieb:
      Dass Wunder der Menschwerdung des Allmächtigen setzte keine "Jungfrauschaft" Marias voraus.
      • ====> Das zwar nicht - aber GOTT WOLLTE ES SO! ES WAR SEIN WILLE UND DURCH DEN HEILIGEN GEIST SO IN JESAJA 7,14 PROPHEZEIT!
      • Weiter hast Du geschrieben: ... die`"Jungfrauschaft" Marias zur Bedingung sine qua non für die Menschwerdung des Allmächtigen (Johannes 1:14.) machen.
      • ====> Gerade weil es Gottes Willen war, musste >>die`"Jungfrauschaft" Marias zur Bedingung sine qua non für die Menschwerdung des Allmächtigen<< werden!
      • Lieber freudenboten, Du siehst also wie Ernst es mir mit der Verteidigung des Apostolischen Glaubensbekenntnis "GEBOREN VON DER JUNGFRAU MARIA" ist! Jedwege auch noch so gut gemeinte Kritik daran, ist ein schlimmer :cursing: Angriff auf unseren Glauben - von den unheilvollen Worten einer Frau Käsmann oder eines Herrn Bedford-Strohm ganz zu schweigen!!!
    • Das römisch-katholische Bekenntnis (Symbolum Romanum/Nicänum-Konstantinopolitanum) mag zwar ernst gemeint sein, aber es enthält auch gnostisch verfremdetes Gedankengut aus der Bibel, nicht besser als der Koran Mohammeds, nur anders.

      Wir sollten uns mit Jesaja 7:14. im Original auseinandersetzen und die Problematik verstehen.

      Das Evangelium verleugnet nicht die Tatsache, dass Maria vor ihrer ersten Schwangerschaft Jungfrau war, als der Engel Gabriel am 25. Dezember-Neumond 8/7 vor europ. Zt. zu ihr kam (Lukas 1:26.ff.).

      Die Tatsache der Jungfrauschaft (ihr erstes Kind) ist aber nicht notwendig für unsere Erlösung durch Christus und außer in der Geburtsgeschichte sonst nirgends in der Bibel erwähnt, auch in Jesaja 7 nicht. (Siehe Wortlaut des Grundtextes, Diktionare) Die LXX-Übersetzung war nicht fehlerlos im Wortlaut, wie auch Luthers oder sonst andere Übersetzungen. Entscheidend war, dass Maria ohne menschlichen Ehemann schwanger wurde, ihr erstes Kind somit als "Wunder Gottes" (so auch Mohammed) betrachtet werden muss. (Schade, dass Mohammed den Tod und die Auferstehung leugnet)

      Also müssen wir uns entscheiden, ob wir dem Wort Gottes mehr glauben als der menschlichen Tradition. So mussten es auch die Jünger damals bei Jesus: Pharisäer oder Jesus. Die Überlieferungen der Ältesten waren nicht maßgeblich.

      "Geboren von der Jungfrau Maria" ist ein in sich widersprüchlicher Satz; denn keine Frau ist Jungfrau, wenn sie schon schwanger/gebärend ist, auch Maria war spätestens seit ihrem "Schwanger-Werden durch den Geist Gottes" (Matth. 1:20.21. Lukas 1:26.-38.) keine Jungfrau mehr. Eigentlich stellt der griechisch-römische Satz "Geboren von der Jungfrau.." im Symbolum einen versteckten Angriff auf 1. Johannes 4:2.3. dar: Die "Jungfrau/Göttin" Maria als Gottesersatz. Das ist Anti-Christentum, wie es auch Martin Luther aufdeckte. Mir fällt auf, dass die symbolische "Frau" in Offenbarung 12:1.2. kein "weißes" Kleid anhat (mit der Sonne bekleidet), obwohl der Gegensatz zur "Hure" Offb. 17:4. dies nahelegen würde. Warum verzichtet der Text auf dieses Detail?

      Gott benutzte seine Schöpfung/Segnung von vor dem Sündenfall "Seid fruchtbar und mehret euch!" Genesis 1:28. um in dem Nachkommen der sündigen Adam/Eva "Menschensohn/Gottessohn" zu werden.

      Die "Jungfrau-Symbolik" hat eine andere Botschaft, wie man aus der Reformationsgeschichte kennt: Die griechisch-römische (unreformierte/unbekehrte) Kirche behauptete gegenüber dem "Babylon-Vorwurf" (Götzendienst) von Seiten der Reformatoren, sie sei selbst religiös rein/jungfräulich geblieben. (vgl. Offenbarung 14:4.5.) Sie (Papstkirche) bezeichnete die Reformatoren als abgefallene Häretiker, obwohl sie Buße/Sinnesänderung predigten. Maria, die reine Magd, war tatsächlich in ihrem Glauben "Mir geschehe, wie du gesagt hast!" (Lukas 1:38.) ein Vorbild für alle Menschen, aber nicht als "Jungfrau" oder "Gottesgebärerin" sondern als Dienerin (griechisch doule). Das ist die Prophetie von Jesaja 7:14.: eine unverheiratete Dienerin/Magd vertraut Gott. Jesus wurde vom gläubigen Josef "adoptiert". Aber wir werden "von Gott adoptiert" in Christus, nicht von einer "Kirche" (Augustinus).

      Die Marienverehrung der griechisch-römischen Kirche ist der ins Dogma gegossene Unwille gegenüber Bekehrung zum Wort Gottes. "Herrin des Wortes" oder Dienerin...?

      Daher wundert es nicht, dass die römisch-kirchliche Macht in Daniel 7:25. "Lästerung", "Gräuel", "Veränderung von Zeit und Gesetz" sowie "Verlassen des heiligen Bundes" betreibt. (Daniel 11:28.ff.)

      Semper Reformandum
    • freudenboten schrieb:

      "Geboren von der Jungfrau Maria" ist ein in sich widersprüchlicher Satz; denn keine Frau ist Jungfrau, wenn sie schon schwanger/gebärend ist, auch Maria war spätestens seit ihrem "Schwanger-Werden durch den Geist Gottes" (Matth. 1:20.21. Lukas 1:26.-38.) keine Jungfrau mehr. Eigentlich stellt der griechisch-römische Satz "Geboren von der Jungfrau.." im Symbolum einen versteckten Angriff auf 1. Johannes 4:2.3. dar: Die "Jungfrau/Göttin" Maria als Gottesersatz. Das ist Anti-Christentum, wie es auch Martin Luther aufdeckte. Mir fällt auf, dass die symbolische "Frau" in Offenbarung 12:1.2. kein "weißes" Kleid anhat (mit der Sonne bekleidet), obwohl der Gegensatz zur "Hure" Offb. 17:4. dies nahelegen würde. Warum verzichtet der Text auf dieses Detail?
      Ich denke das man da wieder mehr hineininterpretiert als es gemeint war! Leider hat die Kirche die Bilder der Offenbarung,die eine weiße Frau, die Gemeinde Christi meinte, auf die Maria bezogen...
      Wenn man das Evangelium richtig ließt dann war Maria Jungfrau. Das ist auch wichtig weil die Bibel von Jungfreulichkeit auch in anderen Zusammenhängen spricht!
      Luk.1
      26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,
      27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
      28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!
      29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
      30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden.
      31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben.
      32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,
      33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
      34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?
    • Nach meiner Sicht, die nicht so abwegig ist, war Maria Jungfrau, bis der Engel Gabriel zu ihr kam und Lukas 1:35. eintrat. Zwischen Empfängnis und Geburt ist die Frau nicht mehr Jungfrau.

      Die römische Formulierung im Symbol "Geboren von der Jungfrau..." die ist irreführend und mit welcher Absicht?

      Um die Magna Mater-Verehrung (Ephesus) zu "tolerieren". Das erfüllt den Tatbestand Idolatrie von Offenbarung 2:20.ff.