Soll in Sünde Verharrender getauft werden?

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    • Soll in Sünde Verharrender getauft werden?

      [Jakob der Suchende:
      Dieser Thread soll als Fortsetzung des Threads "Wer darf getauft werden? - Alkoholproblem" dienen.
      Bitte sachlich diskutieren.
      Frage des Thread: soll jemand, der in Sünde verharrt, getauft werden? Oder soll man mit der Taufe lieber abwarten?
      "In Sünde Verharrender" ist jemand, der ganz offensichtlich gegen die Gebote Gottes lebt.
      Der "Grad" und die Häufigkeit der Sünde(n) werden bewußt nicht erwähnt und bleiben offen für die Diskussion.]





      drJohn: Bleib Du in deinem Sünderchlub, ich bleib in der Gemeinde Jesu
      Diese Aussage in dem besprochenen Kontext impliziert, dass du der Meinung bist, mit dem Sündigen aufgehört zu haben. Stimmt meine Vermutung?
      solange ich das nicht selber sage, solltest Du das nicht vermuten. Die den Sieg über die Sünde haben werden damit nicht prahlen.

      Wenn du meinst JA, bist du der erste Mensch, von dem ich höre, dass er nicht mehr sündigt.
      Schade dass Du den nicht kennst, der sündlos über diese Erde ging. Zitat: wenn ein Mensch Chrisus annimmt, erhält er die Macht das Leben Christi zu führen " COL 314(CGI 225)I glaubst Du das?

      nKindergarten? es geht um Sieg über die Sünde. Wen der Sohn frei macht, den macht er recht frei. Ich brauch meine Person nicht in den Mittelpunkt zu stellen, Christus in uns schenkt den Sieg.

      ich habe jetzt auch mal einen Eindruck, den Eindruck nähmlich dass es euch Freude macht das ernste Thema ins lächerliche zu ziehen.

      Wenn NEIN, dann sprichst du über dich selbst ein Urteil, denn dann bist du nicht in der Gemeinde Jesu, sondern im Sündenclub.
      Ich gehöre dem Sündenchlub nicht mehr, dank dem, der mich frei gemacht hat.

      Ich würde also gerne wissen, ob du meinst, nicht mehr zu sündigen? Kurze Antwort "JA" oder "NEIN" reicht.
      Das weiß ich nicht genau, ich kann nicht in die Zukunft schauen.

      drJohn: der Schattendienst hat uns das doch deutlich vor Augen geführt. Ein Sünder, der in den Tempel eindrang wurde mit dem Tode bestraft. Im heiligen Bezirk kann keine Sünde/Sünder bestehen, Gott ist ein verzehrendes Feuer. Es kann keine Gemeinschaft zwischen Gott und der Ungerechtigkeit geben.
      Was genau meinst du mit dem "Tempel"? Die Sünder gingen zum Tempelhof und haben für ihre Sünden geopfert - nach dem Gesetz Mose. Und keiner von ihnen ist dadurch gestorben. Also Priester waren nicht sündlos, sondern mussten sich reinigen und waschen, bevor sie in den Tempel hineingehen konnten.
      Sorry, die Sünder gingen in den Vorhof, nicht in den Tempel. Der Priester durfte nur hinein, wenn er sich vorher gereinigt hatte, Diese Rinigung stand für die Sünde.

      Johannes spricht in 1Joh 1.7 nicht die Menschen vor ihrer Taufe und ihrem Eintritt in die Gemeinde an, sondern (auch) die getauften Brüder und Schwester.
      es bestand und besteht ein Unterschied zwischen Sünde aus versehen und Sünde aus Gewohnheit und Abhängigkeit. Die Sünde aus Versehen wurde vergeben und wird vergeben. Die, die sündigen aus Gewohnheit und Gebundennheit stehn nicht unter der Vergebung des Blutes.Sie mussen sic h erst bekehren. Das ist die Lehre der Bibel, nicht die meine. ich hoffe, ich konnte Dir dienen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Jacob der Suchende () aus folgendem Grund: (1) einleitenden Text hinzugefügt. (2) Text formatiert.

    • Ich denke, die Fragestellung hier ist falsch.

      Denn kein Mensch, der getauft werden möchte, ist in diesem Moment wirklich frei von Sünde. Jedoch mit der Taufe wird ihm die bisher begangene Sünde nicht angerechnet. Die Taufe reinigt ihn von den bisher begangenen Sünden; bzw bekommt er, wie man so schön aus adventistischer Sicht sagt, das Kleid der Gerechtigkeit verliehen!

      Der eigentliche Kampf mit der Sünde beginnt erst mit der Taufe, nicht schon vorher - siehe die 40 Jahre der Wüstenwanderung der Israeliten und die 40 Tage Jesu in der Wüste.

      Denn zwar wurdest du von deinen bisherigen Sünden frei gesprochen, weil das Blut Christi für dich an den Vorhang gespritzt wurde. Du bist aber deshalb noch lange nicht frei, von der gewohnheitsmäßigen und fleischlich gebundenen auch weitgehendst von den Hormonen hervorgerufenen Sünden. Hier beginnt erst dein Kampf gegen dich selbst, gegen dein eigenes Fleisch. Und hier ist es dann notwendig, Christus zu bitten, einem zu helfen. Dies ist aber kein "Schwupp-di.wub" Prozess, nach dem Motto, ich hab´s jetzt Jesus übergeben, und nu habe ich keine Sünden mehr.

      Im Gegenteil, jetzt erst, nach der Taufe beginnt der eigentliche aktive Kampf gegen die Sünde, weil dir dann in dem Moment auch bewusst und klar wird, worin du sündigst, wo deine schwächen liegen. Auch das kommt nicht von heute auf morgen, sondern ist ebenfalls ein Prozess: Das Erkennen seiner Sündhaftigkeit und Fehlbarkeit. Denn Gott, bzw. der Heilige Geist wird mir zeigen, worin meine Sünden bestehen.... und im Gebet und Glauben kann ich dann dagegen angehen. Aber auch das funktioniert nicht wie ein Automat: Ein Euro reingeschmissen - und schon ist die Sünde draußen.

      Dr. John, du hast mich auch schon gefragt, ob ich daran glaube, dass mir Jesus die Kraft gibt, zu widerstehen, damit ich sündlos bin. Natürlich glaube ich das. Mein Geist hat hierin überhaupt keine Bedenken und Probleme.... einzig es ist mein Fleisch, welches mir ein Strich durch die rechnung macht, und somit auch meinen Geist beeinflusst. Satan wirkt auf uns primär über das Fleisch, über unsere Wahrnehmung, über unsere fleischlich gebundenen orientierten Sinne (auch dazu hatte ich einen thread eröffnet, der dann letztendlich ebenfalls als esoterisch abgewertet wurde)

      .......

      Seeadler
    • Hallo

      "aus Glaubenspunkt 22" schrieb:


      Das schließt auch ein, dass wir für unseren Leib, der ein Tempel des Heiligen Geistes ist, in vernünftiger Weise Sorge tragen.
      Neben ausreichender körperlicher Bewegung und Ruhe wollen wir uns so gesund wie möglich ernähren und uns der Speisen enthalten, die in der Heiligen Schrift als unrein bezeichnet werden. Weil wir uns nicht schaden wollen, enthalten wir uns auch alkoholischer Getränke, des Tabaks, jeglicher Drogen und lehnen den Missbrauch von Medikamenten ab.


      Wenn ich dies hier lese ist für mich kein Diskussionsbedarf mehr vorhanden unabhängig davon ob man Alkohol trinken oder rauchen als Sünde betrachtet. Natürlich sollte man alles tun um der Frau mit dem Alkoholproblem Beistand zu geben und Hilfe leisten ihr Laster aufzugeben( und das erfordert bestimmt eine Menge). Das ist unsere oberste Christenpflicht bei jemanden, der sich für Gott entscheiden möchte. Man muss ihr aber auch in Liebe erklären, dass es bestimmte Regeln und Prinzipien gibt, nach denen sich jedes Mitglied zu richten hat.

      Wir setzen seit geraumer Zeit unsere Messlatte immer niedriger und passen uns der sekulären Welt an und stürzen einen Pfeiler nach dem anderen um. Ich erinnere nur noch mal an Gaubensp. 18 der schon mehr oder weniger nicht mehr vorhanden ist und selbst von gewissen Moderatoren dieses Forums ganz offen abgelehnt wird. Was unterscheidet und denn bald noch von dem Rest? In gewissen Gemeinden erinnert der Gottesdienst immer mehr an eine Theatheraufführung oder ein Unterhaltungsprogramm. Wenn dann Gemeindeleiter rauchen oder nicht trockene Alkoholiker getauft werden wundert mich das ehrlich gesagt auch nicht mehr.

      „Quo Vadis STA?“

      Gruss Atze
    • Atze, ich habe dein Eindruck, du scheinst hier etwas gehörig miss zu verstehen.

      Der Weg der Heiligung beginnt mit der Taufe, er ist nicht mit der Taufe vollendet!!!! Der Weg zur Vollkommenheit fängt dann an, und ist da noch nicht erreicht!!!! Kein mensch ist im Moment der Taufe subjektiv gesehen frei von Sünde - er wird nur frei gesprochen, wiewohl er die Sünde noch immer in sich trägt. Doch hier setzt der bis zum Lebensende währende Prozess der heiligung ein - und Heiligung heißt zugleich auch Reinigung und Veredelung....

      Ich denke, ein grundlegendes Problem besteht darin, dass viele meinen, dass sie im Moment der Taufe sündlos seien. Und aus diesem Grund nehemen sie sich die Freiheit über andere, die offen zugeben, dass sie es noch nicht sind, zu richten und sie zu maß regeln. Damit begehen sie ebenso eine Sünde, auch wenn sie meinen, sie wären schon frei von Sünde.......

      Natürlich gibt es Fälle, wo Menschen von heute auf Morgen noch unmittelbar bei der Taufe zum Nichtraucher geworden sind - siehe mich und meine damalige Frau.... aber sollen dann die, die dann wieder schwach geworden sind, oder es eben noch nicht geschafft haben, entweder "exkommuniziert" werden oder dann ihr Leben lang von der taufe ausgeschlossen sein? ich erinnere nochmals an den Prozess der Taufe beim Volk Israel, als diese Ägypten verließen.... Die wenigsten von ihnen waren nach dieser Taufe bereits sündlos!!!!

      Die taufe besagt zunächst einmal, dass ich den Willen habe, Ägypten zu verlassen, und begebe mich daher mit all meiner Sündenlast und Schuld über den Fluss in Gottes Hand.... In diesem Moment habe ich mich von Satan entfernt und lasse mich nun von Gott leiten und erziehen. Und die sgeht nun mal nicht ohne Rückschläge, ohne massive Probleme, ohne einem mühsamen Weg des Kreuzes...

      Der Tempel, von dem Dr. John spricht, in dem wir absolut sündfrei eintreten, ist ganz gewiss kein irdischer Tempel, es ist der Tempel, den wir nach unserer Erlösung, und vor allem Verwandlung und Vollendung der Heiligung bei der Wiederkunft Christi in Angesicht Christi betreten.


      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • "Seeadler" schrieb:

      Der Weg der Heiligung beginnt mit der Taufe, er ist nicht mit der Taufe vollendet!!!!

      Das möchte ich damit auch nicht abstreiten. Aber es kann nicht sein, dass man „alles“ tauft was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Die geistige Taufe sollte schon vor der Wassertaufe abgeschlossen sein. Das beinhaltet sich gänzlich von dem alten Leben und Lebensstil trennen zu wollen. Und da darf man auch verlangen, dass dies für die Gemeinde sichtbar ist. Und gerade bei einem recht krassen Problem wie Alkoholsucht ist es n.m.E. wichtig zu sehen, dass Jesus bereits sein Werk tut. Was ist, wenn sie es nicht schafft? Willst Du sie dann 1 Jahr nach der Taufe rausschmeißen oder es dann fortwährend einfach so hinnehmen? Wir als STA sehen zur geistigen Taufe auch das Unterlassen wollen von Alkohol und Tabakgenuss. Dass ein Gemeindeleiter wie Du es darstellst für sein vergehen nicht gleich rausgeschmissen werden sollte sehe ich auch so. Jedoch würde ich mit Sicherheit ein ernstes Wörtchen mit ihm reden, und bei Nichteinsicht mir weitere Dinge überlegen. Sollte er ein ernsthaftes Problem haben muss ihm natürlich geholfen werden. Aber einfach die Dinge hinnehmen ist in jedem Fall falsch. Soll die Gesundheitsbotschaft mit der Reinhaltung unseres Tempels die nächste Botschaft sein die verworfen wird? Welchen Maßstab willst Du ansetzen? Gar keinen? Dann kannst Du als nächsten Schritt auch Zuhälter taufen, die beteuern, dass sie in naher Zukunft ihren Job aufgeben werden.

      Gruss
      Atze

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atze ()

    • drJohn schrieb:

      ... es bestand und besteht ein Unterschied zwischen Sünde aus versehen und Sünde aus Gewohnheit und Abhängigkeit. Die Sünde aus Versehen wurde vergeben und wird vergeben. Die, die sündigen aus Gewohnheit und Gebundennheit stehn nicht unter der Vergebung des Blutes.Sie mussen sic h erst bekehren. Das ist die Lehre der Bibel, nicht die meine. ich hoffe, ich konnte Dir dienen?
      Ja, eigentlich ist das klar und deutlich gesagt!


      Seeadler schrieb:

      Ich denke, die Fragestellung hier ist falsch.
      Ich denke, die Fragestellung ist richtig! Denn sie lautet: Soll IN SÜNDE VERHARRENDER getauft werden? Die Antwort ist ein klares NEIN!


      Denn kein Mensch, der getauft werden möchte, ist in diesem Moment wirklich frei von Sünde.
      Das war auch nicht die Frage bzw. die Voraussetzung für die Taufe. Aber mir ist es eigentlich ganz klar, wie drJohn und Atze schreiben.




      Du bist aber deshalb noch lange nicht frei, von der gewohnheitsmäßigen und fleischlich gebundenen auch weitgehendst von den Hormonen hervorgerufenen Sünden.
      Wie erklärst du dir die Bibelverse 1. Johannes 3,

      3. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.
      4. Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
      5. Und ihr wißt, daß Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde.
      6. Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
      7. Kinder, laßt euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist.
      8. Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre.
      9.Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.
      10.Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt.

      Ich glaube nicht, dass wir uns vor Gott auf unsere Hormone ausreden können oder auf sonst welche "Gewohnheiten". Und wir können solche Texte nicht einfach ignorieren.
      Wer ein Kind Gottes ist, verharrt nicht in der Sünde! Er will nicht mehr sündigen und mit der Hilfe Gottes geht das auch. Wie oft haben wir der Sünde schon entsagt, weil wir es wirklich wollten und Gott um Beistand baten, damit wir nicht in die Fänge Satans gelangen?

      Vielleicht reicht mal ein intensives Nachsinnen über z. B. diese Bibeltexte anstatt gleich drauf los zu schreiben um uns zu rechtfertigen. Das brauchen wir hier nicht. Das müssen wir vor Gott tun. Und wir sollten es auch tun können. Reinen Gewissens.



      Seeadler schrieb:

      Mein Geist hat hierin überhaupt keine Bedenken und Probleme.... einzig es ist mein Fleisch, welches mir ein Strich durch die rechnung macht, und somit auch meinen Geist beeinflusst. Satan wirkt auf uns primär über das Fleisch, über unsere Wahrnehmung, über unsere fleischlich gebundenen orientierten Sinne ...
      Deshalb spricht wohl Paulus vom geistlichen Menschen und vom fleischlichen Menschen. Der geistliche Mensch hat seinen Blick auf Christus gerichtet und solange das der Fall ist, kann ihm Satan nichts anhaben. Und so ist es auch möglich, nicht mehr zu sündigen.



      Atze schreibt:
      Wir setzen seit geraumer Zeit unsere Messlatte immer niedriger und passen uns der sekulären Welt an und stürzen einen Pfeiler nach dem anderen um. Ich erinnere nur noch mal an Gaubensp. 18 der schon mehr oder weniger nicht mehr vorhanden ist und selbst von gewissen Moderatoren dieses Forums ganz offen abgelehnt wird. Was unterscheidet und denn bald noch von dem Rest? In gewissen Gemeinden erinnert der Gottesdienst immer mehr an eine Theatheraufführung oder ein Unterhaltungsprogramm. Wenn dann Gemeindeleiter rauchen oder nicht trockene Alkoholiker getauft werden wundert mich das ehrlich gesagt auch nicht mehr.
      Wenn das wirklich so ist, wie hier beschrieben, sind die Sorgen und Fragen mehr als berechtigt:

      „Quo Vadis STA?“


      ***
    • Ich glaube, daß zu diesem Thema genügend gesagt wurde. OHNE hier in die Diskussion (wieder) einsteigen zu wollen:
      es wäre ein großer Fehler nur einige wenige Eigenschaften Gottes herauszupicken und zu glauben, so ist der Wille Gottes.
      Ja - Gott ist ein heiliger, ein gerechter, und wenn nötig ein strafender Gott
      ABER:
      er ist auch ein überaus geduldiger, liebevoller, verzeihender und sich aufopfernder Gott ...
      Er ist all das zusammen ... und vieles mehr.
      Dann zu glauben, daß sich Gott am meisten für Einhaltung der Regeln und Gesetze interessiert, würde Ihm sicher nicht gerecht werden!
      Ich diskutieren nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • greatest schrieb:

      Ich glaube, daß zu diesem Thema genügend gesagt wurde. OHNE hier in die Diskussion (wieder) einsteigen zu wollen:
      es wäre ein großer Fehler nur einige wenige Eigenschaften Gottes herauszupicken und zu glauben, so ist der Wille Gottes.
      Ja - Gott ist ein heiliger, ein gerechter, und wenn nötig ein strafender Gott
      ABER:
      er ist auch ein überaus geduldiger, liebevoller, verzeihender und sich aufopfernder Gott ...
      Er ist all das zusammen ... und vieles mehr.
      Dann zu glauben, daß sich Gott am meisten für Einhaltung der Regeln und Gesetze interessiert, würde Ihm sicher nicht gerecht werden!
      Das ist so auch weder gesagt, noch gemeint!

      Von Regeln und Gesetzen wurde hier ja nicht gesprochen. Ich bin jedoch versucht, die GANZE Bibel ernst zu nehmen und auch Texte zu verstehen, die nicht so in das Klischee der Allversöhnung passen. Das sollte uns Christen doch möglich sein, denke ich.

      Ich denke, wir wissen alle hier, dass Gott ein liebender, gütiger Gott ist. Sonst hätten wir alle Null Chancen.

      Die Liebe zu Gott wird uns treiben, die Sünde zu lassen. Je größer die Liebe, desto ...

      ***
    • "Greatest" schrieb:

      Dann zu glauben, daß sich Gott am meisten für Einhaltung der Regeln und Gesetze interessiert, würde Ihm sicher nicht gerecht werden!

      Er selber hat uns zu unserem Schutz Regeln und Gesetz gegeben. Sollen wir uns an denen auch noch zu schaffen machen inkl. der 10 Gebote? Ja nur die Liebe zählt. Liebe setzt aber auch Grenzen, erzieht und hat Regeln, sonst hätten wir die Schrift mit den 10 Geboten nicht bekommen brauchen. Schau mal im AT nach, was passierte wenn die Israeliten sich mit dem anderen Volk einließen und vermischten. Wer hat da wen bekehrt? Die Botschaft der Absonderung gilt auch heute noch. Wenn ich dazu jetzt E.G.W wieder zitieren würde werde ich auch hier im Forum der STA wieder belächelt.
      Dass Christus und Gesetz zusammengehört wollen auch bei uns immer weniger Glieder wahrhaben....ein weiterer Meilenstein der uns immer zu denjenigen unterschieden hat, die nur auf die Gnade pochen und meinen wir brauchen uns an kein Gesetz mehr halten, da Christus bereits für alles gesühnt hat. Sehr einfach und verführerisch.... deshalb geht man ja immer mehr diese Richtung, die uns in unserem laodizäischem Schlaf unterstützt.

      Gruss
      Atze
    • Nachtperle schrieb:

      Das ist so auch weder gesagt, noch gemeint!


      es war auch nicht auf deinen Beitrag bezogen ... :P ;)

      PS: wir brauchen uns auch nicht an die Gesetze zu halten! Wir WERDEN uns an die Gesetze halten! Das ist ein wichtiger Unterschied!

      nu aber wirklich: *winke winke* und *bin weg*
      Ich diskutieren nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • Hallo Nachtperle, die zentrale Botschaft des 1.Johannes 3 ist nicht das, was du aufführst!

      Es ist die Liebe und Zuwendung, das Verständnis für die Geschwister und jeder anderen Seele auf dieser Erde, und vor allem zu wissen, dass wir alle zeitlebens stets und immer wieder der Hilfe Christi bedürfen bis an unser Lebensende. Denn niemand, absolut niemand ist im Moment der Taufe sündlos - wiewohl er sündlos vor Gott gesprochen wird, wie ich es erklärt habe, aber der Kampf beginnt erst dann wirklich. Satan kämpft nicht mit jenen, die ohnehin ihm gehören - sondern mit jenen, die ihn verlassen haben und somit gegen ihm kämpfen.

      1.Johannes 3,23 Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes
      Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot
      gegeben hat.
      1.Johannes 3,14 Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben gekommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer nicht liebt, der bleibt im Tod.


      Nachtperle, mir fällt immer mehr auf, dass eben jene eigentlich verhanden sein sollende Liebe dem Sinn weicht, ja sündlos sein zu müssen und wenn man es schon bei sich merkt, wie schwer es ist, so wirkt die sünde seines Bruders, seiner schwester gleich noch wesentlich schwerer, weil man mit ihnen einen Spiegel vorgesetzt bekommt, wie schwer es ist, gegen die sünde anzukämpfen. Und dieser Spiegel führt dazu, dass man hart und ungrecht wird, fordernd und erwartend, dass man mehr erwartet, als es Gott selbst tut.... weil man nicht selbst zur Ruhe gekommen ist.
      Denn es mag ja sein, dass viele Geschwister dann schaffen "sündlos" zu sein (was sie aber niemals sind, wie uns die Bibel lehrt - und auch hier im Forum schon so oft betont wurde, auch von dir und Yokurt mir gegenüber, als ich damals die berechtigte Frage stellte, wie ihr sicher sein könnt, dass alle Menschen sündigen, denn ich wäre es nicht. Es war für euch glasklar, dass absolut kein Mensch sündlos wäre... und jetzt auf einmal dieses Horn, in das du bläst?! Wie Dr. John schon gefragt wurde, so frage ich auch dich: Bist du denn sündlos? Ihr seit beide getauft!

      Jedenfalls habe ich immer öfters beobachtet, bei all dem Willen, ohne Sünde da stehen zu wollen, werden die Geschwister immer härter und liebloser zueinander und achten auf jede Kleinigkeit, die auch nur nach Sünde riechen könnte.... ich denke nicht, dass dies aus 1. Johannes 3 abgeleitet werden kann

      Und in jenem ersten satz, den du aufführst aus dem Brief:
      1.Joh. 3,3 Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist.


      Hier werden die bereits getauften Brüder angesprochen und aufgefordert, sich zu reinigen! Hier wird nicht behauptet, dass sie schon rein wären! Die Reiniggung ist keine handlung von zwei Minuten im Rahmen der Taufe, sie beginnt mit der Taufe! Vor Gott jedoch sind wir rein, weil uns Christi Blut bedeckt.... Gott sieht dann nicht unsere Sündhaftigkeit, die auf einmal weggezaubert wäre, sondern er sieht in uns Christus! Aber der Kampf beginnt hier "hinter den Kulissen", hinter dem Vorhang des Offenbarungszeltes. Denn so, wie auch Christus nach seiner taufe versucht wurde, werden auch wir nach unserer Taufe vor allem versucht und bekämpft. Unser ZIEL ist es, hier standhaft zu sein und zu WERDEN ; dies bedeutet jedoch nicht, dass wir es auch schon sind!

      Seeadler
    • Seeadler schrieb:


      Und in jenem ersten satz, den du aufführst aus dem Brief:
      1.Joh. 3,3 Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist.


      Hier werden die bereits getauften Brüder angesprochen und aufgefordert, sich zu reinigen! Hier wird nicht behauptet, dass sie schon rein wären! Die Reiniggung ist keine handlung von zwei Minuten im Rahmen der Taufe, sie beginnt mit der Taufe!
      Seeadler
      grundsätzlich sind alle Briefe an Gläubige gerichtet. Das Problem ist damals wie heute. Getauft sein heißt nicht bekehrt sein. Die Unbekehrten verursachen die Probleme in der Gemeinde. Nicht mit der Taufe beginnt die Heiligung sondern mit der Wiedergeburt, die durch die Taufe symbolisiert wird.
    • Lieber dr. John

      Mich würde mal interessieren, in welcher Gemeinde Du Deine geistliche Heimat findest.

      Du sagtest ja selbst, dass Du nicht zu einer der normalen Adventgemeinde gehörst, weil diese Dir zu ungläubig scheinen. Aber wo gibt es eine Gemeinde, die so heilig und untadelig ist, wie das hier aus Deinen Worten klingt?

      Kannst Du dazu etwas sagen? Oder ist das Geheiimsache?

      benSalomo.
    • RE: Lieber dr. John

      benSalomo schrieb:

      Mich würde mal interessieren, in welcher Gemeinde Du Deine geistliche Heimat findest.

      Du sagtest ja selbst, dass Du nicht zu einer der normalen Adventgemeinde gehörst, weil diese Dir zu ungläubig scheinen. Aber wo gibt es eine Gemeinde, die so heilig und untadelig ist, wie das hier aus Deinen Worten klingt?

      Kannst Du dazu etwas sagen? Oder ist das Geheiimsache?

      benSalomo.



      nein das ist kein Geheimnis. Doch ich gehöre zur einer normalen Gemeinde, aber besuche sie nur selten, weil ich ein schlechtes Gewissen bekomme wenn ich mir das alles anhören muss was da vorgebracht (das meiste) wird. Wir machen Hausgemeinde.

      ja wo gibt es die heilige Gemeinde? Die gibt es, Gott kennt die seinen :)



      Ps. was ich Dich noch fragen wollte, wenn W.Meyer heute noch leben würde, dann wäre er so ca 80 Jahre. Wie kann es sein, dass Du ihn als Kind schon kanntest. Meinst Du damit, als Du Kind warst oder er Kind war? :thumbup:
    • Seeadler schrieb:

      Hallo Nachtperle, die zentrale Botschaft des 1.Johannes 3 ist nicht das, was du aufführst!
      Das mag schon sein, dass es nicht die ZENTRALE Botschaft ist. Aber ist sie deshalb weniger oder gar gar nichts wert?


      Seeadler schrieb:

      Es ist die Liebe und Zuwendung, das Verständnis für die Geschwister und jeder anderen Seele auf dieser Erde, und vor allem zu wissen, dass wir alle zeitlebens stets und immer wieder der Hilfe Christi bedürfen bis an unser Lebensende.
      Sehe ich auch so. Allerdings hat das weder mit Liebe, Zuwendung und Verständnis zu tun, wenn wir Texte einfach ignorieren oder ihnen eine untergeordnete Rolle zuweisen. Es hat mit Liebe wenig zu tun, wenn wir unsere Geschwister mit Ohrenkitzel beruhigen und sie so in die Irre führen. Dass ohne Christus uns nichts möglich ist, ist mir klar. Andererseits bin ich überzeugt, dass wir durch Christus in uns ein Leben im Sinne Christi führen können und werden. Wir sollten Jesus ja auch nicht mehr aus unserem Leben verbannen. Wir müssen uns klar sein, das wir uns nur durch den Heiligen Geist als Kinder Gottes bewegen können. Die Frage ob ein Christ das tut oder nicht, steht da gar nicht an. Denn ein Missachten ändert nichts an der Aussage der Bibel.
      Wie anders verstehst du die Texte in den Versen 4. 6. 8. 9., als sie in der Bibel stehen?


      Denn niemand, absolut niemand ist im Moment der Taufe sündlos
      Das hat auch niemand behauptet. Das wurde aber ohnehin schon erklärt.



      - wiewohl er sündlos vor Gott gesprochen wird, wie ich es erklärt habe, aber der Kampf beginnt erst dann wirklich. Satan kämpft nicht mit jenen, die ohnehin ihm gehören - sondern mit jenen, die ihn verlassen haben und somit gegen ihm kämpfen.
      Genau! Und nur mit der Hilfe Gottes können wir überwinden. Aber es ist möglich. Das bin ich überzeugt. Man darf halt den eigenen inneren Schweinehund nicht immer Satan zuschieben. Natürlich nützt er den aus. Kann er aber nur, wenn wir in diesem Moment Jesus aus dem Auge verloren haben.


      Seeadler schrieb:

      1.Johannes 3,23 Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes
      Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot
      gegeben hat.
      1.Johannes 3,14 Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben gekommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer nicht liebt, der bleibt im Tod.
      Jetzt müsstest du nur noch erklären, WAS du darunter verstehst, an den Namen seines Sohnes zu glauben? Was du verstehst unter der Liebe, die wir untereinander haben sollen? Ohrenkitzel hat mit dieser Liebe nichts zu tun.

      Was glaubst du, warum konnte Johannes das so sagen und im "selben Atemzug" aber davon sprechen, dass ein Kind Gottes nicht sündigt? Diese Liebe bedarf genauerer Untersuchung.



      Seeadler schrieb:

      Nachtperle, mir fällt immer mehr auf, dass eben jene eigentlich verhanden sein sollende Liebe dem Sinn weicht, ja sündlos sein zu müssen und wenn man es schon bei sich merkt, wie schwer es ist, so wirkt die sünde seines Bruders, seiner schwester gleich noch wesentlich schwerer, weil man mit ihnen einen Spiegel vorgesetzt bekommt, wie schwer es ist, gegen die sünde anzukämpfen. Und dieser Spiegel führt dazu, dass man hart und ungrecht wird, fordernd und erwartend, dass man mehr erwartet, als es Gott selbst tut.... weil man nicht selbst zur Ruhe gekommen ist.
      Eigentlich wirklich schade, dass ein Hinweis aus der Bibel als lieblos verstanden wird. Das Gegenteil sollte es sein. Denn wenn wir auf Fehler aufmerksam gemacht werden, können wir sie mit Gottes Hilfe lassen. Was ist an einem solchen Spiegel denn nun wirklich so lieblos?

      Was meinst DU, erwartet Gott denn von uns selbst?



      Denn es mag ja sein, dass viele Geschwister dann schaffen "sündlos" zu sein (was sie aber niemals sind, wie uns die Bibel lehrt - und auch hier im Forum schon so oft betont wurde, auch von dir und Yokurt mir gegenüber, als ich damals die berechtigte Frage stellte, wie ihr sicher sein könnt, dass alle Menschen sündigen, denn ich wäre es nicht. Es war für euch glasklar, dass absolut kein Mensch sündlos wäre... und jetzt auf einmal dieses Horn, in das du bläst?! Wie Dr. John schon gefragt wurde, so frage ich auch dich: Bist du denn sündlos? Ihr seit beide getauft!
      Sündlos sein ist nicht das Selbe, wie nicht sündigen. Die Bibel sagt: Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht Gottes Reich. Christus ist für uns gestorben und hat uns so von unseren Sünden befreit. Was aber nicht heißt, dass ein Christ weiter in der Sünde verharren darf und trotzdem ins Reich Gottes einkehren kann. Die Frage ist ja deutlich genug: "Soll ein in Sünde VERHARRENDER getauft werden? Und da liegt wohl auch die/eine Kernaussage.

      Es ändert die biblischen Aussagen nicht, wenn ICH in der Sünde verharre. Aber es hat Konsequenzen für mich. Der Zugang zum Reich Gottes bleibt mir so versperrt. Nur bin ich kein Maßstab. In keine Richtung.


      Seeadler schrieb:

      Jedenfalls habe ich immer öfters beobachtet, bei all dem Willen, ohne Sünde da stehen zu wollen, werden die Geschwister immer härter und liebloser zueinander und achten auf jede Kleinigkeit, die auch nur nach Sünde riechen könnte.... ich denke nicht, dass dies aus 1. Johannes 3 abgeleitet werden kann
      Das mag sein, dass dein Empfinden so ist. Ich empfinde nicht so. Aber das haben wir ja auch schon bei dem "Spiegel vorhalten" gemerkt. Mich macht so ein Hinweis nicht hart oder lieblos. Ich leide auch nicht darunter, dass man mich auf meine Sünden aufmerksam macht. Im Gegenteil. So Manches konnte ich durch Gebet und den Wunsch Gott nicht zu kränken lassen, gerade weil mich meine Mitmenschen darauf aufmerksam gemacht haben. Die Liebe sollte uns drängen ... Mir fallen dann immer die 10 Worte ein, die von einem "du sollst" zu einem "du wirst" werden.


      Seeadler schrieb:

      Und in jenem ersten satz, den du aufführst aus dem Brief:
      1.Joh. 3,3 Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist. Hier werden die bereits getauften Brüder angesprochen und aufgefordert, sich zu reinigen! Hier wird nicht behauptet, dass sie schon rein wären! Die Reiniggung ist keine handlung von zwei Minuten im Rahmen der Taufe, sie beginnt mit der Taufe! Vor Gott jedoch sind wir rein, weil uns Christi Blut bedeckt.... Gott sieht dann nicht unsere Sündhaftigkeit, die auf einmal weggezaubert wäre, sondern er sieht in uns Christus! Aber der Kampf beginnt hier "hinter den Kulissen", hinter dem Vorhang des Offenbarungszeltes. Denn so, wie auch Christus nach seiner taufe versucht wurde, werden auch wir nach unserer Taufe vor allem versucht und bekämpft. Unser ZIEL ist es, hier standhaft zu sein und zu WERDEN ; dies bedeutet jedoch nicht, dass wir es auch schon sind!
      Das sehe ich nicht so. Denn die Reinigung (= Bekehrung) MUSS vor der Taufe stattfinden.

      Richtig! Die Versuchung wird uns nicht genommen. Aber müssen wir der Versuchung wirklich nachgeben? Überlege mal ... Man muss da nicht gleich Extrem sein, wenn man behauptet: NEIN!

      Die Realität zeigt, dass ein NEUBEKEHRTER meist standhafter ist in seinem Glaubensleben, als so mancher, der schon seit Zeiten meint Bekehrt zu sein, gerettet zu sein und somit ein Kind Gottes zu sein.

      Ich will da niemanden verurteilen. Ich will auch niemanden einen Spiegel vorhalten, der ihn eventuell depressiv stimmt. Ich will einfach mal die Bibel sprechen lassen. Deshalb auch meine Frage, wie DU und eventuell andere die Bibeltexte verstehst, die ich nochmal zitiert habe. Ich bin (noch) nicht "allwissend" und daher immer noch Lernbereit. Und wenn ich irre, und du zeigst mit das an Hand der Bibel, korrigiere ich mich gerne.

      ***
    • Hätte Jesus der Schwester die Taufe verwehrt, oder ist vielleicht gerade die Taufe die Chance aus der Alkoholsucht heraus zu kommen. Das Jesus Christus mit der Taufe sie an der Hand nimmt und er ihr die Sucht stillt. ER ihr die Kraft gibt, den sie wird ja auf den Namen Jesu getauft und nicht auf die Adventgemeinde.
      Wer weiß es wirklich ?
    • ingeli schrieb:

      Hätte Jesus der Schwester die Taufe verwehrt, oder ist vielleicht gerade die Taufe die Chance aus der Alkoholsucht heraus zu kommen.
      Nicht die Taufe ist die Chance, sondern die Bekehrung, die Neugeburt. Die Taufe folgt auf die Bekehrung. Was verstehst du unter Neugeburt?


      Das Jesus Christus mit der Taufe sie an der Hand nimmt und er ihr die Sucht stillt. ER ihr die Kraft gibt, den sie wird ja auf den Namen Jesu getauft und nicht auf die Adventgemeinde.
      Wer weiß es wirklich ?
      Womit begründest du diese Ansicht?

      Nach meinem Verständnis ist gerade das, dass wir im Namen Jesu getauft werden ein Grund "in der Sünde verharrende nicht zu taufen. Denn wenn ein Pastor im Namen Jesu tauft, trägt er auch Verantwortung dafür.

      Die Kraft wird nicht durch eine Taufe ohne Bekehrung geschenkt, sondern durch die Wiedergeburt. Und die Wiedergeburt ist: Der alte sündige Mensch stirbt, ein neuer Mensch in Christus wird geboren. Kann dieser in der Sünde verharren?
      Es mag natürlich so sein, dass Christen den Missbrauch von Alkohol nicht als Sünde sehen. Wie kann man das biblisch begründen?

      ***
    • Keiner weiß wie Jesus wirken kann, Taufe , Neugeburt, Bekehrung...........hin oder her,
      Keiner weiß wer in einer Sünde verharrt, auch in der Taufe, beim einen ist es offensichtlich, beim anderen sieht man sie halt nicht, wer ohne Sünde ist, der werfe............
      Wo ist der Bibelsatz, wer Alkohol trinkt ist ein Sünder, oft sind solche Menschen suchende, hilflos, haltlos.
      Keiner weiß wer Jesus näher ist, der der Alkohol trinkt oder der der besonders gut in Gesellschaft oder Gemeinde da steht.

      Gott gibt die Schwester nicht auf, nur Menschen geben ihr nicht die Chance ..........
      Ich will damit sagen das Christus den Taufauftrag ohne Einschränkung erteilte, im Gegenteil er forderte sogar die Sünder auf, sich taufen zu lassen. Es gibt im NT keine "Beobachtungszeiten" wo steht du darfst, du nicht. Die meisten Taufen die beschrieben werden waren "Spontantaufen".
      Die Verweigerung der Taufe aufgrund des Vorlebens ist somit unbiblisch.
      Sind diese Vorurteile, nicht schon ein Urteil über diesen Menschen, ich möchte diese Entscheidung nicht treffen, den auch für dieses muß ich vor Gott eingestehen, wenn er mich fragt, warum hast du die Taufe den Bruder oder der Schwester verweigert.

      Natürlich braucht so ein Mensch, Betreuung nach der Taufe und einen Ansprechpartner aus der Gemeinde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • @Ingeli,

      in diesem Thread ist das Thema die Frage: Soll ein in der Sünde verharrender getauft werden.

      Wenn diese Frage gestellt ist, ist das in der Sünde verharren des Taufwilligen offenbar bekannt. Sonst stellt sich diese Frage nämlich nicht. Denn auf eine Vermutung hin, wird niemand als in der Sünde verharren beschuldigt.

      Und dann stellt sich die Frage doch wirklich: Warum will jemand getauft werden, seine bewussten Sünden aber weiter leben. Da ist doch ein falsches Bibelverständnis. Und das zeugt - meiner Meinung nach - von echter Liebe zum Nächsten, wenn diesem in der Sünde verharrenden klar gemacht wird, dass so eine Taufe keinen Sinn macht. Und das kann und soll man diesem an Hand der Bibel zeigen.

      Ich verstehe auch gerade nicht, warum man jemanden eine Chance nimmt, wenn er nicht sofort getauft wird. Welche Chance hätte dieser Mensch, die er ohne Taufe nicht hat?

      ***