Exodus als Wegweiser und Belehrung für die Endzeit

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    • Das Thema ist eigentlich "Exodus als Wegweiser und Belehrung". Ich habe dieses Thema jetzt nicht von Anfang an verfolgt aber irgendwie sind wir jetzt beim Thema angelangt "Wie sind die Schriften von Ellen White zu verstehen?", "Wann wird sich Joel 3 erfüllen?", "Was ist das Mahlzeichen des Tieres?"

      Komischerweise enden alle Themen mit diesen Thema sobald man Ellen Whites Schriften benutzt um sich mit einem Thema zu beschäftigen.

      HeimoWs und Seeadlers Bedenken sind vollkommen berechtigt wenn es um Propheten an sich und natürlich Ellen White geht. Gleichzeitig, und jetzt bitte nicht böse verstehen, gehören die beiden zu den Personen hier im Forum dazu die Ellen Whites Aussagen nur dann benutzen, wenn es in ihren Kram passt und wenn sie eine andere Vorstellung über etwas haben, dann wird das eben als fehlerhafte Schriftauslegung von Ellen White bezeichnet. Ich weiß, dass nicht alles, was Ellen White geschrieben hat von Gott kommt sondern vieles entstammt auch einfach bloß ihrem persönlichen Bibelstudium, was Fehler beinhalten kann, aber mir fehlt doch ein wenig die gewisse Ehrfurcht vor ihren Schriften und dass es sich hier wirklich z.T. um Gottes direkte Botschaften an die Person Ellen White handelt. Also wenn man bei Ellen White mit einigen ihrer Aussagen nicht einverstanden ist, dann sollte man zumindest andere Gedankengänge von ihr wiederfinden, wo sie wenigstens das Prinzip von einem unterstützt und man so aufzeigen kann, dass auch bei Ellen White noch nicht alles so klar und deutlich war und es auch noch bei ihr in der beredeten Thematik Entwicklungsbedarf gab. Alles andere ist meiner Ansicht nach einfach nicht korrekt und fair. Außerdem kann es gut möglich sein, dass Ellen White gerade wegen einer Vision oder eines Traumes, den sie hatte, an gewissen Lehren, auf die sie durch ihr Bibelstudium gekommen ist, so festhält weil Gott ihr das bestätigt hat. Ich bin überzeugt, dass einige von uns die Schriften von Frau White einfach noch zu wenig kennen um das wenigstens ansatzweise beurteilen zu können. Deshalb fehlt mir einfach ein wenig diese gewisse Ehrfurcht hier im Forum gegenüber ihren Schriften.

      Beim Sonntagsgesetz muss man einfach die Vorstellungen von vielen ein wenig korrigieren. Es wird nicht DAS Sonntagsgesetz geben sondern es wird viele kleine Sonntagsgesetze geben die Stück für Stück immer deutlicher dann zum Mahlzeichen des Tieres werden. Der Sabbat wurde ja auch nicht von einem Moment zum anderen auf den Sonntag verlegt sondern das war ein langer Prozess mit vielen kleinen Zwischenstufen.

      Und jetzt Joel 3. Ich bin überzeugt, dass viele Menschen vom Geist Gottes geführt werden. Sogar bei Nichtchristen merke ich oft, dass Gottes Geist in ihnen wirkt und sie zum Guten führen will auch wenn die betreffenden Personen das gar nicht merken. Und natürlich ist das noch mehr bei gläubigen Christen der Fall. Aber ich denke, dass die Gabe der Prophetie eine ganz besondere Gabe ist sowie die Gabe der Heilung. Natürlich könnte man das jetzt auch so uminterpretieren und sagen, durch meine Wörter, meinen Beistand und meine Verpflegung kann ich andere Menschen psychisch wie physisch heilen. Das ist jedoch nicht das Gleiche was die Bibel mit der Gabe der Heilung meint. Die Jünger haben bloß durch Händeauflegen oder ein Wort Menschen geheilt. Das geht über das Natürliche hinaus. Und genauso ist das auch bei der Geistausgießung in Joel 3. Hier werden Menschen Träume und Gesichte haben. Etwas was über das Natürliche hinaus geht. Jeder Mensch kann Träume haben und manchmal steckt auch eine Bedeutung dahinter aber das ist nicht das Gleiche was Joel 3 meint. Und wenn man Ellen Whites Visionen und Träume mal untersucht, wird man das sehr schnell erkennen. Deshalb wäre ich vorsichtig zu sagen, dass Joel 3 sich schon an einem selber erfüllt hätte.

      Soweit mal mein völlig unpassender Beitrag hier im Thread.
    • Auszug , Erfahrungen und Gesichte, sowie geistliche Gaben
      In diesem Brief führt der Apostel den Gegenstand des zweiten Kommens des Herrn ein. Er beschreibt dann den Zustand der ungläubigen Welt zu der Zeit, indem er sagt: Sie werden sagen: „Es ist Friede; es hat keine Gefahr,“ wann der Tag des Herrn über sie kommen wird und das Verderben sie plötzlich wie ein Dieb in der Nacht überfällt. Dann ermahnt er die Gemeinde angesichts dieser Dinge, zu wachen und nüchtern zu sein. Unter den folgenden Ermahnungen sind die angeführten Worte: „Den Geist dämpfet nicht“ usw. Manche mögen denken, daß diese drei Briefe einen gänzlich verschiedenen Sinn haben; es besteht aber eine natürliche Verbindung in ihrer Reihenfolge. Jemand, der den Geist dämpft, wird auch die Weissagungen verachten, welche eine rechtmäßige Frucht des Geistes sind. „Ich will meinen Geist ausgießen ... und eure Söhne und Töchter sollen weissagen.“ Joel3,1. Der Ausdruck: „Prüfet aber alles“, ist auf den Gegenstand der Abhandlung, die Weissagung, beschränkt, und wir sollen die Geister mit dem Prüfstein prüfen, den Gott uns in seinem Worte gegeben hat. Unsere Zeit ist reich an geistlichen Täuschungen und falschen Weissagungen, und zweifellos findet dieser Text hier eine besondere Anwendung. Aber beachte, der Apostel sagt nicht: Verwerfet alles, sondern: Prüfet alles und das Gute behaltet. „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen; auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen. Und ich will Wunderzeichen geben im Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf. Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des Herrn kommt. Und es soll geschehen, wer des Herrn Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Errettung sein, wie der Herr verheißen hat, auch bei den andern übrigen, die der Herr berufen wird.“ Joel 3.

      Diese Weissagung Joels, die von der Ausgießung des Heiligen Geistes in den letzten Tagen spricht, war zu Anfang des christlichen Zeitalters noch nicht erfüllt. Dies erhellt aus den Wundern am Himmel und auf Erden, die in diesem Texte angeführt sind und Vorboten des großen und schrecklichen Tages des Herrn sein sollen. Obgleich wir die Zeichen gehabt haben, ist dieser schreckliche Tag noch zukünftig. Das ganze christliche Zeitalter mag die „letzten Tage“ genannt werden; aber zu sagen, daß die letzten Tage schon seit 1800 Jahren in der Vergangenheit liegen, ist einfältig. Sie reichen bis zum Tode des Herrn und der Errettung der Übrigen von Gottes Volk. „Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Errettung sein, wie der Herr verheißen hat, auch bei den andern übrigen, die der Herr berufen wird.“

      Diese Übrigen, die in den Zeichen und Wundern, die den großen und schrecklichen Tag des Herrn ankündigen sollen, die Zeichen der Zeit erkannten, sind zweifellos die Übrigen vom Samen des Weibes, von dem in Offenbarung 12,17 geschrieben wird — das letzte Geschlecht der Gemeinde auf Erden. „Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin, zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi.“

      Die Übrigen von dem Samen des Weibes werden die Gaben haben. Es wird ein Streit gegen sie erregt werden, weil sie Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu Christi haben. Offenbarung 12,17. In Offenbarung 19,10 sagt es, daß das Zeugnis Jesu der Geist der Weissagung ist. Der Engel sagte: „Ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder, die das Zeugnis Jesus haben.“ Im 22. Kapitel wiederholt er dasselbe wie folgt: „Ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder, der Propheten.“ Bei der Vergleichung sehen wir die Kraft des Ausdrucks: „Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung.“ Das Zeugnis Jesu schließt jedoch alle Gaben dieses einen Geistes ein. Paulus sagt: „Ich danke meinem Gott alle Zeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seid durch ihn an allen Stücken reich gemacht, an aller Lehre und in aller Erkenntnis; wie denn die Predigt von Christo in euch kräftig geworden ist, also daß ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesu Christi.“ 1.Korinther 1,4-7.

      Das Zeugnis Jesu befand sich in der korinthischen Gemeinde; und was war die Folge? Sie hatten keinen Mangel an irgendeiner Gabe. Dürfen wir deshalb nicht erwarten, daß die Übrigen, wenn sie im Zeugnis Jesu völlig begründet sind, keinen Mangel an irgendeiner Gabe haben werden, wenn sie auf das Kommen unseres Herrn Jesu Christi warten?

      R.F. Cottrell

      @jonajim schrieb:
      Und wenn man Ellen Whites Visionen und Träume mal untersucht, wird man das sehr schnell erkennen. Deshalb wäre ich vorsichtig zu sagen, dass Joel 3 sich schon an einem selber erfüllt hätte.

      Wer geistige Gaben hat wird sich damit nicht prahlen bzw. soll sich nicht damit aufwerten, die geistigen Gaben sollen wir in der Gemeinde einsetzen wo das Haupt Christus ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Jonajim,

      ich denke, wir sind uns einig, dass es sich bei der von mir zitierten Aussage in Joel 3 nicht um den normalen "Heiligen Geist" geht, der bereits bei jedem wirkt und mehr und mehr wird, je mehr sich dieser dem Wort Gottes bzw. dem Ruf Gottes zuwendet. Denn der Heilige Geist spielt generell die Vermittlerrolle zwischen Gott und dem Menschen. Der Heilige Geist führt zu Gott. In diesem Sinne wäre es auch unsinnig und falsch verstanden, wenn jemand behaupten würde, bei und durch die Bekehrung und letztendlich durch die Taufe (manche glauben ja, die Taufe sei nicht notwendig) bekäme man erst den heiligen Geist "geschenkt". Denn das, was man da dann quasi als "Einstandsgeschenk" bekommt, sind die so genannten Geistesgaben, die auf einem persönlich zugeschnitten sind. Auch hier wissen offenbar viele nicht, dass diese nicht willkürlich vergeben werden, sondern schon auch von dem Vermögen, den eigenen menschlichen Gaben eines Menschen abhängt. Denn letztendlich soll ja dann die Geistesgabe ein Teil des Lebens der betreffenden Person werden, die dann im Dienst des Herrn steht.
      Und schon in diesem Stadium ist es durchaus möglich, dass jemand die Gabe der Weissagung und Prophetie im engeren Sinne bekommt, bzw wird hier auch von der Gabe der "Erkenntnis" gesprochen.
      Jedenfalls, in individueller sehr persönlicher Form erfährt dann jeder Bekehrte und Täufling bereits das Ausgießen des Heiligen Geistes, oder in der bereits angesprochenen Allegorie der Taube die "Niederkunft" der Taube auf diesem Menschen, so, wie bei Jesus Christus, als sich dieser taufen ließ.

      In Joel 3 jedoch gehts klar und deutlich zur Sache, um es mal so auszudrücken, hier wird der Geist auf JEDEN MENSCHEN ausgeschüttet. Und das überall auf der Erde. jedoch sind die Früchte dieses Ausgießens des Heiligen Geistes - was ich als die "Sintflut des Geistes" bezeichnet habe - vollkommen unerschiedlich. Ein gläubiger Mensch, also ein Mensch, der bereits Gott angenommen hat, und zugleich eine intensive Beziehung zu Gott pflegt, wird mit diesem "Geschenk", mit diesem Geist vollkommen anders verfahren, als ein mensch, der überhaupt nichts mit Gott zu tun haben möchte. Ja, und selbst der Wissenschaftler wird von diesem Geist profitieren, der überall auf der Erde ausgegossen wird, unabhängig von der Region , von den betreffenden dort wohnenden Menschen.

      Die Frage ist hier, warum ist dies so, und was bezweckt in diesem fall das Ausgießen des Geistes in dieser globalen Form, wie wir es in joel 3 lesen können - und ich betone es gerade wegen dem Einwand von Yokurt noch einmal, Ellen G. White war eine der ersten Personen, die den Nutzen dieses Ereignisses vollkommen richtig umgesetzt hat, also im Sinne , wie es auch gedacht war. Sie war aber und sollte auch nicht die einzigste bleiben, die diesen Geist in diesem göttlichen sinn umgesetzt und angenommen hat - WEIL SIE SICH VOLL UND GANZ DAFÜR GEÖFFNET HAT !!! Mehr als dieses Fett drucken, Groß schreiben und unterstreichen geht leider nicht, um das hervorzuheben, was hierfür nun mal zwingend notwendig ist, um den Geist DER DA IST DER ALLGEGENWÄRTIG IST, auch in der richtigen Form empfangen und anwenden zu können.

      Ich hatte geschrieben, dass die meisten Tauchermasken aufsetzen, weil sie meinen dass sie in der Sintflut des Geistes ertrinken könnten. Denn sie merken sehr wohl, dass Gott Ihnen diesen Geist geben möchte, aber sie haben Angst, sie können nicht loslassen, sie sind einfach nicht offen und bereit - sie glauben nicht wirklich, sie sind wie Petrus, der den Glauben auf dem Wasser verliert und zu sinken droht. Der Geist umgibt uns alle und wirkt auf alle Menschen gleichermaßen ein. Der Geist von joel 3, der die Menschen Träumen lässt, ihnen Gesichte zeigt, sie fähig macht, weiszusagen wird von den Menschen vollkommen unterschiedlich auf- und angenommen und auch umgesetzt. Wir verdanken deshalb dem gleichen Geist, der damals Ellen White inspirierte, um ihre Schriften nieder zu schreiben, den Fortschritt in der Gesellschaft, in sozialen Fragen, vor allem auch in der Wissenschaft. der Geist Gottes bringt auch ein größeres Verständnis in allen wissenschaftlichen Bereichen... Wie heißt es doch an einer Stelle so schön, wenn die Menschen nicht reden, so, wie es ellen White damals getan hat, so werden die Steine reden. Und diese reden im wahrsten Sinne des Wortes seit der gleichen zeit, wie auch Ellen White und all die anderen aus der "Erweckungszeit" Die Steine erzählen uns im Rahmen der Archäologie, der Paläontologe und vielen anderen Bereichen ebenso etwas über die Geschichte der Menschheit und bringen Licht ins Dunkel, wie zugleich auch die rein für das Wort Gottes offenen Menschen vollkommen neue Erkenntnisse zur Bibel offenbaren, das Verständnis für die Schriften erneuern.

      Die frage ist, worum geht es denn eigentlich? Wozu soll es nütze sein, das Ausgießen des Heiligen Geistes in dieser besonderen GLOBALEN weise wie in Joel 3 beschrieben. Doch bestimmt nicht, damit wir Christen, wir Gläubigen uns hier in diesem forum darüber streiten, ob nun jemand schon die Gabe der prophetie haben darf oder nicht, und wem ich sie zubillige, und wem nicht. das sind Dinge, die uns satan einzureden versucht, der hier seine berühmte Phrase anbringt.... "ja, sollte denn Gott gesagt haben.. aber nein... mitnichten hat er dies...!" Und schon wird selbst der eigene Bruder, die eigene Schwester in Zweifel gezogen, verhöhnt, respektlos behandelt und sich über jene gestellt, die um Aufklärung bemüht sind.....

      nun ja, es gäbe hier wirklich sehr viel dazu zu sagen.... doch, wie ich schon anmerkte, wer nicht offen dafür ist, der wird es auch nicht begreifen und verstehen wollen. Es ist doch so schön beruhigend an irgend einen Gott zu glauben, der nicht wirklich unter uns ist, sondern Milliarden von Lichtjahren entfernt erscheint, und Hauptsache wir haben hin und wieder einen auf Erden, dem wir das göttliche zuerkennen, Hauptsache wir selbst sind davon nicht betroffen.... und wenn dies dann jemand behauptet, wie ich das von mir tue, na, denn bin ich ein falscher Prophet, einer der vielen falschen Christusse, vor denen man warnen muß; da nehmen wir doch lieber eine Person, die schon den Heiligenschein von uns bekommen hat, und die auch weit genug entfernt von uns ist: Ellen G. White.

      Seeadler

      Übrigens, Jonajim, ich habe hier Ellen White noch niemals zitiert. Und ich werde auch kein Urteil über sie abgeben, aber ich mache darauf aufmerksam, dass sie nun mal nicht die einzigste ist - sie ist vielleicht eine der ersten. wenn sie die einzigste wäre, dann ist die Adventgemeinde die falsche Gemeinde. Oder aber es geht gar nicht mehr um irgend eine gemeinde, sondern individuell um jeden einzelnen gläubigen in der Endzeit; ganz egal, wo sich jener befindet.

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