Der 18. Glaubenspunkt

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    • Daniels schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:

      Was ist mit all den anderen zahllosen Adventisten, durch die Gott gesprochen hat und spricht? Müssen die dann nicht auch erwähnt werden? Der eine oder andere GK-Präsident beispielsweise? Oder Autoren wichtiger adventistischer Bücher?
      Von diesen Personen weiß man nicht genau, welche von Gott geleitet werden, welche ihrer Worte wirklich von Gott stammen etc.. Man ist unsicher, ob diese Personen Gottes Instrumente sind, durch die Gott spricht. [...]
      Genau das weiß man von Frau White auch nicht. Niemand! Du darfst das glauben; aber wissen tust Du es nicht. Die Begriffe Wissen und Glauben muss man schon genau auseinanderhalten.

      Daniel
      Prüfet und das Gute behaltet, ich glaube das man mit der Zeit ein Feingefühl bekommt, was Gotteswort ist und was Menschenwort ist. Gotteswort fällt in uns hinein, das kann ein aufbauendes oder auch ein mahnendes Wort sein.
      Gott hat uns allen die Unterscheidungsgabe mit gegeben, das wir IHN erkennen können in seinen Wort.

      @Wartende, Gott ist ein lebendiger Gott und er zeigt sich da, wo Menschen für ihn aktiv werden oder sind. Gott ist bzw. wird spürbar wenn ich mit ihm in Verbindung trete, mit ihm kommuniziere.
      Wir sollen ihn ausprobieren, immer wieder um den hl.Geist bitten, alles was wir tun im Namen Jesu tun, sollen wir auch mit IHM tun.

      Wie oft sind wir von einer Predigt begeistert, Gott will uns dadurch ansprechen und uns zeigen wo wir stehen und wo wir weiter gehen sollen, dürfen.
      Wann kann ich was berichten, wenn ich was erlebt habe und wenn ich bzw. eine Gemeinde sich für Gott und die Menschen einsetzt, dann kann sie mit Begeisterung berichten, erzählen.
      Wachstum in einer Gemeinde heißt, wir Geschwister müßen zusammen wachsen und gemeinsam an einen Strang ziehen, aktiv werden für Gott, den hl.Geist in uns wirken lassen, und uns auch von ihm führen lassen.
      Den er will unsere Begrenzungen auflösen und macht Dinge möglich, die wir uns nicht vorstellen können.
      Dann gibt es auch keine Unzufriedenheit in der Gemeinde, sondern Begeisterung für den Herrn.
    • hallo kleinstein,

      auch von mir ein Willkommen an dich mit deiner Brise an wohltuender "Aufmüpfigkeit".

      Als für mich 1990 um diese Zeit die Frage der Taufe ins Haus stand hatten meine damalige Frau und ich das gleiche Problem mit jenem Glaubenspunkt 18 in Bezug auf Ellen White. Zumal schon vorher in der "Kennenlernphase" der Adventisten es in meinen, unseren Augen ein wenig zu oft um Ellen G. White ging.
      Wir wollten zwar getauft werden aufgrund der Glaubenslinien, die sich nach der Bibel ausrichteten, aber nicht auf Grund einer Glaubenslinie, die von uns gleichzeitig verlangt, Ellen G. White zu akzeptieren. Denn nichts anderes wird meiner Meinung nach von einem verlangt, wenn er die Glaubenspunkt akzeptieren muss, um getauft zu werden.
      Nun waren wir beide zuvor sechs jahre bei den Zeugen Jehovas und damit in gewisser Weise gebrannte Kinder. denn bei ihnen musst du neben der Bibel zwar nicht Ellen G. White akzeptieren, aber ihre Wachturm- und Erwachetlektüren, also die "Pseudokatechesen" der Jehovas Gemeinde.
      Wir wollten damals nicht vom Regen in die Traufe.
      darum haben wir beide damals mit einem etwas unguten Gefühl die Taufe vollzogen. Denn grundsätzlich fanden wir die Glaubenslinie der Adventisten als biblisch konform - aber auch wir wollten nicht auf einen Ellen G. White "hin getauft werden".

      Und heute, nach nunmehr 22 Jahren der Zugehörigkeit, muss ich sagen, dass sich der Geist der Weissagung der Endzeitgemeinde, wie sie in der Bibel prophezeit wird, im falle der Adventisten wohl voll und ganz auf diese Person konzentriert. "Schlimmer" noch, jeder, der nach ihr eventuell als ebensolcher Prophet auftreten würde, hat dann nicht nur das Prüfverfahren nach der Bibel zu erdulden, sondern neben und gleichwertig zur bibel auch das nach Ellen G. White, weil sie als anerkannte Prophetin Gottes gilt - gleich wie die Propheten des Alten Testaments.

      Jedoch, ich habe damit ein grundsätzliches Problem: Denn die Bibel spricht an keiner einzigsten stelle von irgend einer wegweisenden wegbereitenden endzeitlichen Prophetin, die dann gar auch noch das Volk Gottes anführt, sondern viel eher lese und las ich darin, dass es VIELE Menschen, "Knechte und Mägde" gibt, die diese Fähigkeit haben und damit auch diese Endzeitgemeinde, oder schlicht das Wesen der Auserwählten der letzten Tage charakterisieren.
      Wenn es hier also nur einen Menschen gibt, auf dem dies zutrifft, was in Joel und anderen Stellen prophezeit wird, dann kann damit nicht die Adventgemeinde gemeint sein. denn sie beruft sich ja lediglich auf sie. Eine einzige "Prophetin" dann eventuell als Aushängeschild zu benutzen, dass man eben jene Endzeitgemeinde wäre, die im Besitz der Gabe der Weissagung sei, ist dann ein wenig "dürftig" oder schlicht unglaubhaft. Es ist sowieso ein Unding, wenn dann nachkommende Propheten, wie auch immer man sie sehen möchte, nicht nur an der Bibel sondern zugleich auch an Ellen White gemessen wird. Kein Prophet des Alten Testaments bekam die Legitimation durch einem vorangegangenen Propheten, oder gar von ihm quasi "ein Zeugnis" aufgestellt.

      darum, lieber Kleinstein, ich gebe dir vollkommen recht, Ellen White hat in den Glaubenspunkten nichts zu suchen, auf die hin ich ja getauft werde. Ich werde nach dem Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist getauft - nicht aber nach Ellen G. White.


      Gruß
      Seeadler

      dann müsste man sich wirklich hinsetzen und EGWs Schrifttum aufteilen: In persönliche Meinung, und in von Gott Offenbartes. Diese Arbeiten vermisse ich ein wenig.
      das denke ich auch. denn vieles von dem, was sie schrieb, lässt sich durchaus auch ohne göttlicher Inspiration durch benutzen des Verstandes und sehr guter Beobachtungsgabe und logischem Denken nachvollziehen. Wer jetzt nun auf die geringe Schulbildung von Ellen White verweisen möchte, dies ist für mich kein Argument, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies kein Maßstab sein kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • @Seeadler

      Wir wollten zwar getauft werden aufgrund der Glaubenslinien, die sich nach der Bibel ausrichteten, aber nicht auf Grund einer Glaubenslinie, die von uns gleichzeitig verlangt, Ellen G. White zu akzeptieren. Denn nichts anderes wird meiner Meinung nach von einem verlangt, wenn er die Glaubenspunkt akzeptieren muss, um getauft zu werden.
      Ich bin der Meinung, dass man auch ohne Akzeptanz des 18. Glaubenspunktes in die Gemeinde aufgenommen werden dürfte. Ich weiß nicht, wer welche Erfahrungen gemacht hat, aber kann man heute trotzdem ein Adventist werden, ohne diesem Glaubenspunkt zuzustimmen?

      wir wollten nicht auf einen Ellen G. White "hin getauft werden".
      Das ist in meinen Augen eine "Verdrehung" der Absicht des 18. Glaubenspunktes. Man wird nicht "in E.White hin getauft".

      ...muss ich sagen, dass sich der Geist der Weissagung der Endzeitgemeinde, wie sie in der Bibel prophezeit wird, im falle der Adventisten wohl voll und ganz auf diese Person konzentriert. "Schlimmer" noch, jeder, der nach ihr eventuell als ebensolcher Prophet auftreten würde, hat dann nicht nur das Prüfverfahren nach der Bibel zu erdulden, sondern neben und gleichwertig zur bibel auch das nach Ellen G. White, weil sie als anerkannte Prophetin Gottes gilt - gleich wie die Propheten des Alten Testaments.
      Dass sich die Gemeine sehr auf E.White konzentriert, ist verständlich, denn man hält sie für eine Prophetin. Ihr besonderes Gewicht besteht zudem darin, dass sie Prophetin der Endzeit ist, mit besonderer Botschaft an Menschen der Endzeit.

      Auch andere Propheten dürfen akzeptiert werden. Allerdings muss man dann ganz sicher sein, dass es sich dabei wirklich um Propheten handelt. Man hat sich voll und ganz überzeugt, dass E.White eine Prophetin ist. Bei anderen - sogenannten "Propheten" - ist dies (leider) nicht der Fall.

      Was das Prüfverfahren "nach E.White" betrifft, ist mir etwas Neues. Kannst du da konkrete Beispiele nennen, dass bzw. wo die Adventisten neue "Propheten" anhand der Worte von E.White prüfen?

      Jedoch, ich habe damit ein grundsätzliches Problem: Denn die Bibel spricht an keiner einzigsten stelle von irgend einer wegweisenden wegbereitenden endzeitlichen Prophetin, die dann gar auch noch das Volk Gottes anführt, sondern viel eher lese und las ich darin, dass es VIELE Menschen, "Knechte und Mägde" gibt, die diese Fähigkeit haben und damit auch diese Endzeitgemeinde, oder schlicht das Wesen der Auserwählten der letzten Tage charakterisieren.
      Es ist richtig, dass Gott viele Propheten senden kann/wird. Eine von diesen Propheten ist E.White. Sie wird aber als einzigste im 18. Glaubenspunkt erwähnt, weil Adventisten von ihr als einzigsten (außerbiblischen) ihnen bekannten Prophetin überzeugt sind. Würde ein anderer Prophet von Gott gesandt werden, der das Prüfverfahren überstehen würde, hätte man ihn ebenso als Propheten akzeptiert und im 18. Glaubenspunkt erwähnt.

      Wenn es hier also nur einen Menschen gibt, auf dem dies zutrifft...
      Nicht "auf dem dies zutrifft", sondern von dem man ganz überzeugt ist, dass es auf ihn zutrifft. Und ganz überzeugt ist man heute nur von E.White.

      Ich werde nach dem Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist getauft - nicht aber nach Ellen G. White.
      Ich und viele andere auch, auch wenn ich/viele dem 18. Glaubenspunkt zugestimmt habe(n).
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Daniels

      @Jacob
      Von diesen Personen weiß man nicht genau, welche von Gott geleitet werden, welche ihrer Worte wirklich von Gott stammen etc.. Man ist unsicher, ob diese Personen Gottes Instrumente sind, durch die Gott spricht. [...]
      @Daniels
      Genau das weiß man von Frau White auch nicht. Niemand! Du darfst das glauben; aber wissen tust Du es nicht. Die Begriffe Wissen und Glauben muss man schon genau auseinanderhalten.
      Ich gebe dir insofern Recht, dass wir im Prinzip alles nur glauben (können). Wir wissen nicht(s), wir glauben es.

      Das Leben von E.White, ihre Visionen, ihre Schriften, der Umgang der Adventisten mit ihr sind für uns plausible, überzeugende Argumente, sie für eine Prophetin zu halten. E.White hat die Entstehung und Entwicklung der Adventgemeinde geprägt. Es ist schwer, gleichzeitig von der Adventgemeinde als wahren endzeitlichen Gemeinde überzeugt zu sein, auf der anderen Seite aber E.White als Prophetin verwerfen.

      Ich rate, einen Blick in das Dokument "Ellen Gould White und der Geist der Weissagung" zu werfen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo,

      ich wurde nicht auf die Glaubenspunkte getauft, sondern auf Gott Vater Sohn und Heiligen Geist.
      Denn Glaubenspunkte sind veränderbar. Dies haben wir immer wieder feststellen können.

      Die Frage ist meiner Meinung nach eher, ob ich die Glaubenspunkte anerkenne. Ob ich mein Leben danach ausrichten möchte.
      Dies ist für mich ein großer Unterschied.

      L.G.
      Ruth
    • Jacob der Suchende schrieb:

      @Daniels Das Leben von E.White, ihre Visionen, ihre Schriften, der Umgang der Adventisten mit ihr sind für uns plausible, überzeugende Argumente, sie für eine Prophetin zu halten. ...
      Der Umgang mit EGW ist für mich eher ein Grund mein Adventist-sein kritisch zu hinterfragen und wenn die Art wie sich z.B. T. Wilson sich ihrer bedient die Zukunft unserer Kirche ist, dann werd ich mir überlegen müssen, ob das wirklich die Gemeinde Gottes ist und wieweit ich mich damit identifizieren kann. Das Prinzip "sola scriptura", das übrigens mit anderen Worten auch von EGW gepredigt wurde, wird da schon in einem schwer erträglichen Maße verlassen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Heimo

      Das Prinzip "sola scriptura", das übrigens mit anderen Worten auch von
      EGW gepredigt wurde, wird da schon in einem schwer erträglichen Maße
      verlassen.
      Kannst du mir Beispiele nennen (mit Quellen), wo das Prinzip Sola Scriptura verlassen wird, wenn es um die Formulierung der Dogmen geht? Adventisten benutzen E.White niemals in ihren wichtigen theologischen Schlussfolgerungen als Hauptargumente.

      "Sola scriptura" bedeutet nicht, dass wir die Schriften von E.White nicht brauchen, sonst hätte es keinen Sinn gehabt, überhaupt irgendetwas zu schreiben.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Zum einen kann ich überhaupt nicht verstehen, das man auf Ellen Withe getauft wird, DEr das so versteht muß sichwirlklich hinterfragen.
      Zum anderen schaue ich auf die Person oder erkenne ich tiefer, das es von Gott inspirierte Wort ist, die Weisheit Gottes.


      Röm 8,11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
      1Kor 5,4 Wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und mein Geist samt der Kraft unseres Herrn Jesus bei euch ist,
      1Kor 14,16 Wenn du Gott lobst im Geist, wie soll der, der als Unkundiger dabeisteht, das Amen sagen auf dein Dankgebet, da er doch nicht weiß, was du sagst?
      14,37 Wenn einer meint, er sei ein Prophet oder vom Geist erfüllt, der erkenne, dass es des Herrn Gebot ist, was ich euch schreibe.

      Hebr 3,7 Darum, wie der Heilige Geist spricht (Psalm 95,7-11): »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet,
    • Was wäre wenn man Ellen Withe ganz raus nimmt aus den Adventismus ? Nehme man dann nicht auch das Kennzeichen der Gemeinde heraus und sie wäre einfach eine Gemeinde wie jede andere.
      Ist sie eine wichtige Säule oder geht es auch ohne ihrer Schriften ?
      Ich bin davon überzeugt, das es nicht umsonst ist, das man sich dabei etwas gedacht hat, den Glaubenspunkt 18, miteinzubeziehen, nicht der Person wegen, sondern wegen den inspierten Wort Gottes durch Ellen Withe.

      Glaubt ihr es wäre möglich ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Wäre es nicht vernünftiger gewesen, statt der groß aufgezogenen Verteilungsaktion des E.G. White Buches vom "Schatten zum Licht" eine Verteilung von Bibeln zu organisieren. Vielleicht in einer ganz anders organisierten, und mit Ortsgemeinden individuell koordinierten Aktion. In vielen Heimen gibt es keine Bibel.

      mit lieben Grüßen
      conradi
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • conradi schrieb:

      Wäre es nicht vernünftiger gewesen, statt der groß aufgezogenen Verteilungsaktion des E.G. White Buches vom "Schatten zum Licht" eine Verteilung von Bibeln zu organisieren.
      Bibeln werden das ganze Jahr über von den Bibelstudien-Instituten (bspw. ibsi.at) verteilt. Die Bibel in jedes Heim ist ein Grundsatz der Adventisten, den ich schon immer kenne und schätze.
      Die Schwerpunktaktion mit dem Buch "Vom Schatten zum Licht" ist halt jetzt als Schwerpunkt dran.

      conradi schrieb:

      In vielen Heimen gibt es keine Bibel.
      Da bin ich mir in unserer westlichen Welt gar nicht sicher. Ich glaube, dass das Problem mehr daran liegt, dass fast überall Bibeln sind, aber keiner wirklich drin lesen mag. Aber ich kann das nicht statistisch belegen, ist nur mein Eindruck. Gibt es irgendwo eine Aussage/Erhebung dazu, in wie vielen Heimen es eine Bibel gibt?


      Also die Bibel in jedes Haus ist ein allezeit gültiger und gelebter Grundsatz der STA. Ich selbst habe schon als Kind Bibelgeschenkskarten verteilt. "Entdecken Sie jetzt...." --- und wenn man umblättert steht "...die Heilige Schrift".
    • conradi schrieb:


      Wäre es nicht vernünftiger gewesen, statt der groß aufgezogenen Verteilungsaktion des E.G. White Buches vom "Schatten zum Licht" eine Verteilung von Bibeln zu organisieren. Vielleicht in einer ganz anders organisierten, und mit Ortsgemeinden individuell koordinierten Aktion. In vielen Heimen gibt es keine Bibel.

      mit lieben Grüßen
      conradi
      Wir machen das bereits. Am Wochenende machen wir wieder eine Stadtaktion zum vierten Mal mit Bücherstand. Da kann jeder der möchte eine Bibel erhalten.
      Stückpreis € 0,65. Ist also nicht teuer und man findet bestimmt auch einen Sponsor. Wir haben 100 Stück. In der Regel gehen diese auch dann weg.
      Man muss sich ja nicht an der v. d. genannten Verteilaktion E.G. White Buches vom "Schatten zum Licht"beteiligen sondern kann selber in der Gemeinde aktiv werden.
      Wir machen das jetzt zum 4.mal.

      Beim Ersten mal hatten wir Angst.
      Beim Zweiten mal wurden wir mutiger.
      Beim Dritten Mal lief es fast wie von selbst.
      Ich bin gespannt wie es diesmal sein wird.

      Liebe Grüße Ruth
    • @HeimoW nett dass du wieder gegen Ted Wilson anfängst zu hetzen, lieber wäre mirdass man sich sachlich damit auseinander setzt als nur inhaltslos zu meckern.

      @conradi wir haben genau das mit der Bibel hier im Bezirk Allgäu vor, wir haben auch schon einen Oraganisator und Sponsor soweit ich das verstanden habe und es sollte bald anlaufen....
      Außerdem ist der große Kampf dennoch ein extrem wichtiges Missionsbuch für Menschen die bereits feste Speise suchen und diese Menschen gibt es genau so viele wie total verweltlichte.
      Aber als Ellen White Missionsbuch Nummer eins sehe ich sowieso "Schritte zu Christus" - der bessere Weg- . Kein Buch ist so positiv und auf den Punkt bringend wie dieses von ihr.

      Manchmal frage ich mich warum generell nur Fehler gesucht werden und Polemik betrieben wird wenns um die Gemeinde geht. Warum wird hier der 18te Glaubenspunkt so aufgebauscht wenn ihr es doch garnicht wollt'? Keiner wird doch gezwungen für sich exakt alles so zu glauben wie es ausformuliert wurde. Allerdings gehört Ellen Whites Lebenswerk zur Gemeinde und ohne sie wäre die Gemeinde eben nicht die STA-Gemeinschaft.

      Es gibt Abspaltungen der STa die Ellen White nicht annerkennen, vielleicht versucht ihr einfach mal dort das Glück, das selbe gilt auch für Ted Wilsonkritiker.

      Sorry mir geht echt der Hut huch wie sich ständig ausgejammert wird wie mies und schlecht doch unser GK Präsi ist. @HeimoW bist du nur in der Lage Killerphrasen auszuschütten und dann nichtsmehr als Begründung zu liefern? MIr wird das sonst immer angekreidet wenn ich keine Argumente vorbringe dann bitte ich doch um gleiches Recht für Alle.

      Danke
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Baptist ()

    • kleinstein schrieb:


      @Jonajim
      Es werden noch immer unkommentierte Werke von ihr verteilt und sollen sogar an die Öffentlichkeit verschenkt werden (ich habe da die Buchverteilaktion vor Augen). Das wäre dann aber ein wenig verantwortungslos - da der Glaubenspunkt keine Unterscheidung zwischen den Textpassagen macht, wie ich sie oben vorgeschlagen habe.
      ...

      Im Großen Kampf hab ich natürlich auch gelesen. Aber die Geschichtsauslegung in Teilen und einige spätere Kapitel sind mir wirklich zu abgespacet, um es mal so auszudrücken. Da finde ich einfach auch falsches Zeug geschrieben. Es ist doch eigenartig, wenn ein Prophet falsch deutet oder vorhersagt!


      Das Problem ist kleinstein, dass man bei Kommentaren in Ellen Whites Büchern auch sehr schnell das Richtige mit falschen Gedanken kommentieren will um ihre Aussagen abzuschwächen. Deshalb bin ich da sehr vorsichtig mit Kommentaren. Das ist nicht immer so evident.

      Was den Großen Kampf angeht, finde ich dieses Buch eine echte Bereicherung. Gerade wenn es um die Endzeit geht, ist dieses Buch unheimlich wichtig weil wir Ereignisse geschildert bekommen, die noch vor uns liegen und welche Gefahren es in unserer Zeit so gibt. Obwohl dieses Buch super interessant ist, gibt es auch in diesem Buch gewisse Aussagen, denen ich nicht zustimmen kann. Aber alles in allem ist es gerade für andere Christen ein wichtiges Buch, denke ich. Ellen White verstand sich ja auch selber als kleines Licht was auf das größere Licht hinweist. Und in diesem Sinne ist dieses Buch sicherlich hilfreich um einiges zu überdenken.

      Dass ein Prophet falsches Zeug deutet, ist für mich persönlich kein Problem weil Gott keine Wissensmaschine ist, die einem einfach das richtige Verständnis so hinterher schmeißt. Das braucht viel Zeit und Kraft. Da kann also noch viel Entwicklung passieren. Außerdem sind die meisten Propheten selten in ihrer Zeit von der großen Masse als wahre Propheten anerkannt worden weil sie vieles gesagt haben, was in den Augen der meisten einfach als unwahr angesehen worden ist. Und wenn wir Ellen White kennen, dann wissen wir was sie über die Gemeinde sagt, dass die meisten Adventisten vom adventistischen Glauben abfallen werden, Ellen White als unwahre Prophetin darstellen werden und sogar gegen treue Adventisten vorgehen werden. Das nur mal so als Hintergrundinformation.

      Das ist also schon ein sehr heikles Thema hier, wie man damit umgehen soll.
    • ruth schrieb:

      .... Am Wochenende machen wir wieder eine Stadtaktion zum vierten Mal mit Bücherstand. Da kann jeder der möchte eine Bibel erhalten. ...
      Beim Ersten mal hatten wir Angst.
      Beim Zweiten mal wurden wir mutiger.
      Beim Dritten Mal lief es fast wie von selbst.
      Ich bin gespannt wie es diesmal sein wird.

      Liebe Grüße Ruth


      Ich wünsche Euch Gottes Segen dabei und viele interessante Gespräche / Kontakte.
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Jonajim
      Ich finde dein Statement überaus interessant. Du schreibst, dass du einige Aussagen in EGWs "Großem Kampf" nicht unterschreiben kannst. Aber dann unterliegt es ja deiner persönlichen Meinung, was du dir nun von ihren Worten annimmst, und was nicht. Damit sind wir uns übrigens völlig einig. Und in der Hinsicht sehe ich dann keinen Unterschied mehr zwischen Ellen White und anderen adventistischen Großautoren, die sicher viel inspiriertes Wort geschrieben haben und ab und zu mal auf dem Holzweg waren.

      Und ich bleib dabei: Angenommen, Ellen White war psychisch krank und narzisstisch gestört. Klaro kann sie in scheinbarer Demut schreiben, dass sie nur ein kleines Licht ist, das auf ein größeres hinweist. Wenn sie aber gleichzeitig meint, dass nur die Abgefallenen ihre Werke in Zweifel ziehen werden, dann fröstelt es mich. Vielleicht rühre ich da an eine heilige Kuh ( ;) ) , wer weiß. Wenn wir keine Sekte sein wollen, dann brauchen wir einfach den Schneid, diese Frau in Grund und Boden kritisieren zu dürfen. Was dann am Ende übrig bleibt - mag uns gut und heilig sein.