Mt 24,32: Der Feigenbaum als Symbol für Israel

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Mt 24,32: Der Feigenbaum als Symbol für Israel

    Hallo Ihr Lieben!

    Matthäus 24, 32

    32 Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.
    33 Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.
    34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.
    35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.


    Der Feigenbaum ist ein häufiges Bild auf Israel, siehe 5.Mose 8, 7-8

    7 Denn Jahwe, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Niederung und im Gebirge entspringen;
    8 ein Land von Weizen und Gerste und Weinstöcken und Feigenbäumen und Granatbäumen;


    Micha 4, 4

    4 Und sie werden sitzen, ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, und niemand wird sie aufschrecken. Denn der Mund Jahwes der Heerscharen hat geredet.

    Hosea 9, 10

    10 Ich fand Israel wie Trauben in der Wüste; wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, in seinem ersten Triebe, ersah ich eure Väter. Sie aber gingen nach Baal-Peor und weihten sich der Schande, und sie wurden Greuel wie ihr Buhle.

    Joel 1, 7

    7 Sie hat meinen Weinstock zu einer Wüste gemacht und meinen Feigenbaum zerknickt; sie hat ihn gänzlich abgeschält und hingeworfen, seine Ranken sind weiß geworden.

    Nun wenn ich Matthäus 24 so lese ist doch eines zu erkennen, das Gott Israel nicht verworfen hat, oder gar vergessen. Nach zwei Jahrtausenden. Besonders seit der Gründung des Staates Israel 1948 ist dieses Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk unübersehbar. Deshalb kann heute jeder am wieder grünenden Feigenbaum Israel erkennen, daß Gott zu seinem Wort und zu der Erwählung Israels steht.

    Eines dürfte uns doch klar sein, denn dies fordert uns doch heraus, zu Israel und seinem Gott Stellung zu beziehen. Das andere was nicht unbeachtet sein soll, ist nähmlich, Gott beurteilt uns Menschen auch nach unserer Haltung zu seinem Volk: "Gesegnet sei, wer dich (Israel) segnet, und verflucht, wer dich verflucht!" (4. Mose 24,9). So was ich von euch gelesen habe, besteht eine Gefahr eine Schieflage, die durch aus Gefahren mit sich bringen können.



    Herzliche grüsse, Blume
  • EGW "Das Leben Jesu" S. 106
    In der letzten großen Auseinandersetzung des Kampfes mit Satan
    werden die Menschen, die Gott treu sind, es erleben, daß sie von jeder
    irdischen Hilfe abgeschnitten werden. Weil sie sich weigern, Gottes Gesetz
    zu übertreten, um irdischen Mächten zu gehorchen, wird es ihnen
    verboten werden, zu kaufen oder zu verkaufen. Ein Erlaß wird schließlich
    ergehen, daß sie umgebracht werden sollen. Offenbarung 13,11-17.
    Doch den Gehorsamen ist die Verheißung gegeben: „Der wird in der
    Höhe wohnen, und Felsen werden seine Feste und Schutz sein. Sein
    Brot wird ihm gegeben, sein Wasser hat er gewiß.“ Jesaja 33,16. Durch
    diese Verheißung werden die Kinder Gottes leben. Wenn die Erde,
    von Hungersnot heimgesucht, verödet, werden sie gespeist werden.
    „Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, und in der Hungersnot
    werden sie genug haben.“ Psalm 37,19. Auf jene Zeit der Not blickte
    der Prophet Habakuk voraus, und seine Worte drücken den Glauben
    der Gemeinde aus: „Da wird der Feigenbaum nicht grünen, und es
    wird kein Gewächs sein an den Weinstöcken. Der Ertrag des Ölbaums
    bleibt aus, und die Äcker bringen keine Nahrung; Schafe werden aus
    den Hürden gerissen, und in den Ställen werden keine Rinder sein.

    Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem
    Heil.“ Habakuk 3,17.18.


    Mt. 21/18 Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn. 21/19 Und als er einen Feigenbaum an dem Weg sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Nimmermehr komme Frucht von dir in Ewigkeit! Und sogleich verdorrte der Feigenbaum. 21/20 Und als die Jünger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum sogleich verdorrt? 21/21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berg sagen werdet: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! so wird es geschehen. 21/22 Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen.

    Das Leben Jesu S. 573
    Währenddessen ging Christus unbemerkt zum Tempel. Hier
    herrschte wohltuende Stille; denn das Geschehen auf dem Ölberg hatte
    das Volk hinausgetrieben. Der Heiland blieb nur kurze Zeit an dieser
    heiligen Stätte, auf die er mit Trauer blickte. Dann verließ er mit seinen
    Jüngern diesen Ort und kehrte nach Bethanien zurück. Als das Volk
    ihn suchte, um ihn zu krönen, war er nirgends in der Stadt zu finden.
    Die ganze Nacht verbrachte Jesus im Gebet, und am frühen Morgen
    ging er wieder zum Tempel. Auf dem Wege dahin kam er an einem
    Feigenhain vorbei. Er war hungrig, und „er sah einen Feigenbaum
    von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände.
    Und da er hinzukam, fand er nichts als nur Blätter denn es war nicht
    die Zeit für Feigen.“ Markus 11,13.
    Die Zeit der reifen Feigen war noch nicht gekommen, außer in bestimmten
    Gegenden; und auf den Höhen um Jerusalem konnte man
    sagen: „Es war nicht die Zeit für Feigen.“ Doch in dem Garten, zu
    dem Jesus kam, schien ein Baum allen anderen weit voraus zu sein. Er
    war bereits mit Blättern bedeckt, und es liegt in der Natur des Feigenbaumes,
    daß die wachsende Frucht erscheint, noch ehe sich die Blätter
    entfaltet haben. Deshalb versprach dieser im vollen Blätterschmuck
    stehende Baum gut entwickelte Früchte. Aber der Schein trog. Beim
    Absuchen seiner Zweige vom niedrigsten bis zum höchsten fand Jesus
    „nichts als nur Blätter“, eine Fülle prunkenden Laubwerks, nichts weiter

    Da verwünschte er den Baum und sprach: „Nun esse von dir niemand
    mehr eine Frucht ewiglich!“ Markus 11,14. Am nächsten Morgen,
    als Jesus mit seinen Jüngern den gleichen Weg ging, erregten die
    verdorrten Zweige und die verwelkten Blätter ihre Aufmerksamkeit.
    Petrus sagte verwundert: „Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht
    hast, ist verdorrt.“
    Markus 11,21.
    [...]
    Das Verfluchen des Feigenbaumes war ein in die Tat übersetztes
    Gleichnis. Jener unfruchtbare Baum, der mit seinem Blätterschmuck
    vor dem Herrn prunkte, war ein Sinnbild des jüdischen Volkes. Der
    Heiland wünschte seinen Jüngern die Ursache und die Gewißheit von
    Israels Schicksal zu verdeutlichen. Er rüstete darum den Baum mit
    sittlichen Eigenschaften aus und erhob ihn zum Ausleger göttlicher
    Wahrheit. Die Juden nahmen unter allen Völkern eine bevorzugte Stellung
    ein, indem sie ihren Bund mit Gott bekannten. Sie waren von
    Gott in auffallender Weise begünstigt worden und beanspruchten darum,
    gerechtfertigter zu sein als jedes andere Volk. Doch sie waren
    durch die Liebe zur Welt und durch ihre Gewinnsucht völlig verderbt.
    Sie rühmten sich ihrer Erkenntnis und waren doch unwissend gegenüber
    dem Willen Gottes. Außerdem waren sie voller Heuchelei. Gleich
    dem unfruchtbaren Feigenbaum reckten sie ihre vielversprechenden
    Zweige, üppig und schön anzusehen, hoch empor, dennoch brachten
    sie „nichts als nur Blätter“. Die jüdische Religion mit ihrem großartigen
    Tempel, ihren geweihten Altären, ihren geschmückten Priestern und
    ihren eindrucksvollen Gottesdiensten bot wirklich einen außerordentlichen
    Anblick dar; doch Demut, Liebe und Barmherzigkeit fehlten.
    Auch alle andern Bäume in dem Feigengarten waren ohne Früchte;
    doch diese blätterlosen Bäume weckten keine Erwartungen und konnten
    daher auch keine Enttäuschung verursachen. Durch diese Bäume
    wurden die Heiden versinnbildlicht. Sie ermangelten ebenso wie die
    Juden der Gottseligkeit; aber sie gaben auch nicht vor, Gott zu dienen,
    und sie brüsteten sich auch nicht mit der Behauptung, besser als andere
    zu sein. Das Wirken und die Wege Gottes lagen ihnen im dunkeln;
    bei ihnen war noch „nicht die Zeit für Feigen“. Markus 11,13. Sie warteten
    noch auf den Tag, der ihnen Hoffnung und Licht bringen würde.
    Die Juden, die von Gott größere Segnungen erhalten hatten, waren für
    den Mißbrauch dieser Gaben verantwortlich. Die Vorrechte, derer sie
    sich rühmten, vergrößerten nur noch ihre Schuld.
    [...]
    Diese Warnung gilt für alle Zeiten. Christi Fluch über den Baum,
    den seine eigene Schöpfermacht geschaffen hatte, steht als Mahnung
    über allen Gemeinden und allen Christen.


    EGW Das Leben Jesu S. 490
    Christus sprach in diesen letzten Monaten seines Dienstes viel in
    Gleichnissen. Die Priester und Rabbiner verfolgten ihn mit ständig
    wachsendem Haß, und seine Warnungen an sie kleidete er in Sinnbilder.
    Sie konnten seine Andeutungen nicht mißverstehen; dennoch fanden
    sie in seinen Worten keinen Anhalt, um ihn anzuklagen. Im
    Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner zeigte das selbstgerechte
    Gebet: „Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute“,
    den großen Unterschied zu der Bitte des Bußfertigen: „Gott, sei mir
    Sünder gnädig!“ Lukas 18,11.13. Auf diese Weise tadelte Jesus die Heuchelei
    der Juden. Durch die Bilder vom unfruchtbaren Feigenbaum
    und von dem großen Abendmahl sagte er das verhängnisvolle Schicksal
    des unbußfertigen Volkes voraus.
    All denen, die seine freundliche
    Einladung zum Festmahl geringschätzig verworfen hatten, galten die
    Worte: „Ich sage euch, daß der Männer keiner, die geladen waren,
    mein Abendmahl schmecken wird.“ Lukas 14,24.
  • Mt. 21/18 Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn. 21/19 Und als er einen Feigenbaum an dem Weg sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Nimmermehr komme Frucht von dir in Ewigkeit! Und sogleich verdorrte der Feigenbaum.
  • Nun Liebe tricky

    Ich habe einen Link gefunden dazu: bibelbrunnen.de/Dokumente/Feuerdasnichterlischt2.php

    Frage: Ist es wirklich sicher, daß das griechische Wort, das mit "ewig" übersetzt wird, die Bedeutung von "endlos" hat? Könnte es nicht von der Wortherkunft her vielleicht einfach "ein Zeitalter lang" bedeuten?

    Wie man an vielen Beispielen zeigen könnte, entscheidet die Herkunft eines Wortes wenig oder nichts; was zählt, ist der Sprachgebrauch. Es ist ganz richtig, daß "aionios" von "aion" (Zeitalter) herkommt, deshalb mag "ein Zeitalter lang" eine seiner Bedeutungen gewesen sein. Aber das Wort nahm sehr schnell den Sinn von ewig an, und in diesem Sinn wird es in der Schrift verwandt, wie eine gute Konkordanz schnell zeigt. Das Wort wird in der Bibel in Verbindung mit Gott, mit dem Geist, mit dem Heil, mit der Erlösung, mit dem Leben und mit vielen anderen Glaubenswahrheiten gebraucht. Daher können wir sagen, daß, wenn dieses Wort nicht Unendlichkeit ausdrücken sollte, wir gar nichts kennen, was unendlich ist.


    Denn zu beachten ist ja Paulus gesagt hat in Römer 11, 25-27

    25 Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;
    26 und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;


    Nun eines ist ja dazu bemerken: Was ja viele schon unlängst aufgefallen ist, seit seiner Berufung gab Israel den Völkern Anstoss. Israel wurde immer wieder angegriffen, bedrängt, gefangen genommen, isoliert und zum Sündenbock gemacht. Israel war eigentlich immer umstritten. Das ist kein Wunder, denn hinter Israel steht Gott und Gott gegenüber kann der Mensch, können Völker, nicht neutral sein.

    Wie willst du auch Matthäus 24, 32 dann erklären Liebe tricky?




    Herzliche grüsse, Blume
  • 26 und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
    @Blume - Wer oder was ist Israel ???


    Ben salomo hat das ganz klar geschrieben, im Thread >> Bedingungen für Jesu Kommen>> da müßte es doch klick machen !

    Hallo, lieber Blume.


    Hier zunächst meine Antwort auf Deine Beiträge Nr. 44 und fünf und vierzig vom Sonntag.

    Das politische Israel hörte vor 2000 Jahren tatsächlich auf. Alle politischen Juden gingen damals in die Gefangenschaft und Sklaverei. Die Beute in der Tempelbank reichte dazu, den schwer verschuldeten römischen Staat mit einem Schlag zu entschulden und noch zusätzlich das Colosseum zu bauen. Und heute, nach 2000 Jahren, steht eben dieses politische Israel wieder auf. Aber heute ist dieses Israel eine Mischung aus Juden, Schwarzen, Gelben und zum grössten Teil Türken. Vom alten politischen Israel ist nur ein kleiner Rest vorhanden.
    Gott interessiert sich aber nicht für das politische Israel, sondern für das echte und wahre, das Volk der Überwinder Für die Menschen, die mit Gottes Hilfe den Satan überwinden (und nicht die Römer, Palästinenser oder Perser), so wie es Jesus tat.

    Nicht das ganze Volk Israel ging vor 2000 Jahren unter und in die Gefangenschaft.. Der an Jesus gläubige Teil Israels wurde nämlich verschont, weil sie sich nach Matth. 24:1-20 gerichtet hatten. Den politischen Teil des Volkes hat Gott verworfen. Jesus hat den Feigenbaum verflucht für immer.
    Aber den gläubigen Teil Israels hat Jesus gerettet, weil sie ihm gehorsam waren....................



    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

  • Lk 13/6 Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine. 13/7 Er sprach aber zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Hau ihn ab! Wozu macht er auch das Land unbrauchbar? 13/8 Er aber antwortet und sagt zu ihm: Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn graben und Dünger legen werde; 13/9 und wenn er etwa Frucht bringen wird, [gut], wenn aber nicht, so magst du ihn künftig abhauen.

    Mk 11/20 Und als sie frühmorgens vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum verdorrt von den Wurzeln an. 11/21 Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. 11/22 Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott! 11/23 Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird es werden. 11/24 Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch werden. 11/25 Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.



    1 Kor 12/13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.

    Gal 3/28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.

    Röm 2/28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche [Beschneidung] im Fleisch Beschneidung; 2/29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung [ist die] des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.




    Bedingungen für Jesu Kommen

    Wer/Was ist Israel?

    Dispensationalismus: was ist die Gemeinde?


    Römer 9-11: Israels Rolle in der Endzeit?

    Daniel 9.24-27: siebzig Jahrwochen

    Dispensationalismus: der Sinn für Tieropfer in der Endzeit?
  • @Blume

    Zuerst muss man klarstellen, dass strenggenommen Israel ungleich Feigenbaum ist. Zwar wird das Bild eines Feigenbaums (und nicht nur des Feigenbaums!) an manchen Stellen benutzt, um darunter Israel darzustellen, aber Feigenbaum ist nicht gleich Israel. Das bedeutet, nicht überall, wo Feigenbaum genannt wird, darunter auch Israel zu verstehen ist. Unter Feigenbaum werden auch Könige dargestellt (Ri 9.8ff). Das Bild eines verwelkten Feigenbaums wird auch benutzt, um das Ende des Menschenzeitalters zu beschreiben (Jes 34.4). Israel wird nicht nur mit dem Feigenbaum selbst beschrieben, sondern auch mit einer Frucht des Feigenbaums (Hos 9.10). Die endzeitliche Prophetie in Mic 4.4 benutzt den Feigenbaum, um darunter etwas anderes als Israel darzustellen.

    Ergebnis: Nicht alle Feigenbäume sind Israel.

    Frage: Ist in Mt 24 unter dem Feigenbaum unbedingt Israel gemeint?

    Meine Antwort: Nicht unbedingt.

    Frage: Kann in Mt 24 unter dem Feigenbaum Israel gemeint sein?

    Meine Antwort:

    "Vielleicht", wobei ich aus meiner Sicht das sehr stark bezweifle. Warum?

    Mt 24.32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 24.33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, daß es nahe an der Tür ist.

    Beim genauen Lesen wirst du feststellen, dass diese Stelle nicht sagt, dass wir an dem Feigenbaum erkennen sollen, daß "es nahe an der Tür ist", sondern:

    Wie wir am Feigenbaum den Sommer erkennen [Feigenbaum -> Sommer],

    so erkennen wir durch "wenn ihr dies alles sieht", daß "es nahe an der Tür ist" ["dies alles" -> "nahe an der Tür"].

    Die Frage ist, was ist "dies alles", das uns "nahe an der Tür" erkennen läßt?

    Meine Antwort: Die endzeitliche Ereignisse, die Mt 24.3-29 beschrieben sind. Diese Ereignisse beschreiben nicht den Feigenbaum und Israel, sondern etwas anderes.

    Das gleiche in Markus:

    Mk 13.28 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 13.29 So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, erkennen, daß es nahe vor der Tür ist.

    Duch den Feigenbaum erkennen wir, wann Sommer kommt.

    Aber durch "dies" erkennen wir, dass "es nahe vor der Tür ist". "Dies" meint die Ereignisse, beschrieben in Mk 13.4-25.

    Wenn du aber an dieser Stelle unter dem Feigenbaum Isreal verstehen möchtest, hier eine Stelle für dich (was schon mehrfach genannt wurde):

    Mk 11.13 Und er sah von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände, und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. 11.14 Und er begann und sprach zu ihm: Nimmermehr in Ewigkeit soll jemand Frucht von dir essen!
    .. Mk 11.21 Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.

    Ich glaube, Jesus hat nicht gelogen, wenn Er sagte, nimmermehr in Ewigkeit soll dieser Feigenbaum Frucht tragen.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jacob der Suchende ()

  • Hallo Ihr Lieben!

    Nein Lieber Jakob der Suchen, ich wollte mit Sicherheit, Jesus derartiges unterstellen, mit keinen Wort. Das Problem liegt daran, das der begriff ewig nicht immer gleich für immer bedeutet. Drüber habe ich ja schon zetiert:

    Frage: Ist es wirklich sicher, daß das griechische Wort, das mit "ewig" übersetzt wird, die Bedeutung von "endlos" hat? Könnte es nicht von der Wortherkunft her vielleicht einfach "ein Zeitalter lang" bedeuten?

    Wie man an vielen Beispielen zeigen könnte, entscheidet die Herkunft eines Wortes wenig oder nichts; was zählt, ist der Sprachgebrauch. Es ist ganz richtig, daß "aionios" von "aion" (Zeitalter) herkommt, deshalb mag "ein Zeitalter lang" eine seiner Bedeutungen gewesen sein. Aber das Wort nahm sehr schnell den Sinn von ewig an, und in diesem Sinn wird es in der Schrift verwandt, wie eine gute Konkordanz schnell zeigt. Das Wort wird in der Bibel in Verbindung mit Gott, mit dem Geist, mit dem Heil, mit der Erlösung, mit dem Leben und mit vielen anderen Glaubenswahrheiten gebraucht. Daher können wir sagen, daß, wenn dieses Wort nicht Unendlichkeit ausdrücken sollte, wir gar nichts kennen, was unendlich ist.


    Ausführlicher kannst du ja in bibelbrunnen.de/Dokumente/Feuerdasnichterlischt2.php nachlesen.

    Da mit ist ja Matthäus 24, 32 keinen wiederspruch was Jesus zuvor geredet hatte von den Unfruchtbaren Feigenbaum.

    Ihr dürft ja auch nicht in euren Argumentation nicht vergessen, es gibt noch einige Prophetien die sich noch nicht erfüllt hat, bis zum heutigen Tag. Aber bevor sich diese erfüllen, müssen einige sich erfüllt haben, denn Jesus sagte doch in Matthäus 24, 34

    34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.

    Nun Ihr Lieben, nachdem Jesus auf den Feigenbaum hingewiesen hat, fügt er ja hinzu: "Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist." Um Missverständnisse zu vermeiden, dieses Geschlecht kann nicht die Menschen bedeuten, die lebten, als Christus auf der Erde war, denn sie sind ja alle gestorben, obwohl die Ereignisse von Kaptel 24 noch nicht stattgefunden haben.

    Nun, die Frage ist hier doch gegeben, was hat der Herr wohl gemeint mit den Ausdruck "dieses Geschlecht"? Das scheint mir so, das ihr diese Aussage übersehet, was aber mir als eine wichtige Aussage erscheint, und nicht zu unterschlagen ist. Viele Christen glauben, daß der Gedanke dahintersteht: "Die Generation, die die Anfänge hiervon erlebt, wie auch das Ende erleben." Damit wird gemeint, die gleichen Menschen, die sehen, wie Israel seine Eigenstaatliche zurückgewinnt (oder die Anfängen der Trübsal erleben), werden auch den Heern in den Wolken des Himmels kommen sehen.

    Ein andere Erklärung ist diese: Dass "Geschlecht" so viel Rasse bedeutet. Das ist auch eine gute Übersetzung des grieschichen Wortes, es bedeutet so viel wie Menschen der gleichen Art, Herkunft oder Familie (siehe Matth. 12,45; 23,35.36). Demnach sagte Jesus voraus, dass die jüdische Rasse überleben würde, um die Vollendung von allen überleben.

    In Matthäus 24, 35 sagte er ja noch zu grünenen Feigenbaum ein Unterstreichung von seiner Rede:

    35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.

    Mit diese Rede greift er die Verheißung von Jeremia 31, 35-37 auf:

    35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
    36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.
    37 So spricht Jahwe: Wenn die Himmel oben gemessen, und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen alles dessen, was sie getan haben, spricht Jahwe.


    Das bedeutet doch, dass Gott, nachdem er in Jeremia 31, 32-34 den neuen Bund verkündigt hat, sogleich festhält, dass jüdische Volk auf jeden Fall überleben wird, solange Sonne und Mond exitierten. Weder Jesus noch Jeremia vertreten also die These, das die Kirche Israel als Gottesvolk abgelöst habe



    Herzliche grüsse, Blume
  • Lk 13/6 Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine. 13/7 Er sprach aber zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Hau ihn ab! Wozu macht er auch das Land unbrauchbar? 13/8 Er aber antwortet und sagt zu ihm: Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn graben und Dünger legen werde; 13/9 und wenn er etwa Frucht bringen wird, [gut], wenn aber nicht, so magst du ihn künftig abhauen.

    Mk 11/20 Und als sie frühmorgens vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum verdorrt von den Wurzeln an. 11/21 Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. 11/22 Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott! 11/23 Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird es werden. 11/24 Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch werden. 11/25 Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.



    1 Kor 12/13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.

    Gal 3/28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.

    Röm 2/28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche [Beschneidung] im Fleisch Beschneidung; 2/29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung [ist die] des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.




    Bedingungen für Jesu Kommen

    Wer/Was ist Israel?

    Dispensationalismus: was ist die Gemeinde?


    Römer 9-11: Israels Rolle in der Endzeit?

    Daniel 9.24-27: siebzig Jahrwochen

    Dispensationalismus: der Sinn für Tieropfer in der Endzeit?