1.Johannes 1,9 - Wann vergibt Jesus unsere Sünden?

    • drJohn schrieb:

      a)bekennen heißt ja bereuen, das heißt, ich will das nicht mehr tun!
      Bekennen heißt: Ich habe mein Fehlverhalten, die Sünde erkannt und bekenne/bereue. Sehe ich wie du.

      Das heißt, wenn ich wirklich bereue, dann will ich diese falsche Tat nicht mehr tun. Stimmt!


      b) vergeben bezieht sich auf die Schuld, sie wird mir vergeben
      Ja, die Sünde die ich bekenne und ernsthaft bereue wird mir vergeben.


      c)reinigen heißt, die Sünde die ich tat nimmt Gott mir weg.
      Gott hat mir die Sünde vergeben. Sie wurde durch das Opfer Jesu zugedeckt. Der Psalmist beschreibt es in etwa so: Glücklich ist der, dessen Übertretung vergeben und dessen Sünde zugedeckt ist. Ob dieses "Zugedeckt" entfernen heißt, bin ich mir jetzt grad nicht sicher. Der Herr rechnet die vergebene Sünde aber nicht zu, sagt der Psalmist im Vers 2. Also ist die Sünde, diese Übertretung durch das "Nicht zurechnen" von mir genommen.


      drJohn schrieb:

      Gott tut zweierlei an mir, er vergibt und nimmt die Sünde weg.
      Er vergibt, deckt die Sünde zu und rechnet sie nicht an. Also kann gesagt werden. Diese Sünde wurde weggenommen.


      drJohn schrieb:

      Wenn sie weg ist von mir werde ich sie nicht mehr tun. Wenn ich sie dann wieder tu, ist die Sünde nicht weg und hab auch keine Vergebung. Wir empfangen entweder Beides, Vergebung und Reinigung oder keins von Beiden.
      Diese Sünde wirst du nicht mehr tun. Gott hat sie genommen. Aber du wirst eventuell genau so einen Fehltritt wieder tun. Das ist dann nicht diese vergebene Sünde, sondern eine "neue" Sünde.

      Wenn Vergebung mit dem Wegnehmen der Sünde einhergeht, scheint es mir logisch, dass es keine Vergebung gab, wenn die Sünde noch da ist. DANN wurde sie wahrscheinlich auch gar nicht wirklich bereut.
      Ich bin insofern mit dir, dass wir beides empfangen. Wenn wir sündigen und diese Sünde ehrlich bereuen, empfangen wir beides. Wenn wir nicht ehrlich bereuen, empfangen wir keines.

      Was aber nichts mit dem selben Fehltritt zu tun hat, den wir eventuell morgen begehen. Denn auch ehrliche Reue und der innige Wunsch zur Umkehr, kann uns umfallen lassen. Dann haben wir zweifellos die Chance, diesen erneuten Fehltritt zu bereuen. Mit der Hilfe Gottes wird es uns möglich werden, dieses Fehlverhalten, diesen Fehltritt ganz zu lassen. Das bin ich überzeugt.


      drJohn schrieb:

      Dann tat mir die Sünde vieleicht leid, weil ich die Folgen fürchte aber aufrichtig bereut habe ich sie nicht.
      Das teile ich nicht mit dir! Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Natürlich mag es auch das geben, dass nicht echt bereut wurde. Dann ist aber diese Sünde schon beim ersten mal nicht vergeben. Dann ist das Sünde treiben. Es ist nicht wirklich der Wunsch da, dieses Fehltritt zu lassen. Auf das Wollen folgt das Können. Beides gibt uns Gott.



      drJohn schrieb:

      liege ich richtig in meiner Auslegung?
      Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich ganz richtig verstanden habe. Du kannst aber die Antwort aus meiner Meinung zum Thema erkennen.

      ***
    • Yokurt schrieb:

      Hallo lieber drJohn,

      Y ich möchte dich bitten genau zu lesen, ich habe nichts davon geschrieben, dass es keine Vergebung mehr gibt, für die, die wieder sündigen.
      mein allgemeiner Hinweis bezog sich auf die einzige mir in der Schrift bekannte unvergebbare Sünde, als Hinweis zu eurem Thema---sonst gar nichts.

      Damit war zu deinen Aussagen doch von mir in keinster Weise thematisch irgend eine "böse Unterstellung oder Vergleich"" etc auch nur möglich ?( denke ich, oder? sorry, jedenfalls war eine solche von mir nicht beabsichtigt. Sie würde ja auch gar nicht "passen"
      l.g. Y.
      ja eben, Dein ganzer Beitrag passte nicht rein
      Gruss John

      defacto.la/


    • Hallo, lieber drJohn,
      ja eben, Dein ganzer Beitrag passte nicht rein
      sehe ich anders.
      +) mein erster Absatz/Gedanke in # 14) "passte" sehr wohl zu eurem Thema der Sündenvergebung

      +) mein zweiter Absatz in #14) war mein Empfinden und Reaktion auf so mancherlei "Themen" und ihre Art und Weise der Aufarbeitung in einem religiös/geistl. ausgerichtetem Forum.
      l.g.Y.
    • Yokurt schrieb:

      wenn ich hier in den verschiedensten Threads lese, einerseits welche unsinnige ungeistliche -- ja weltliche --Fragen hier gestellt werden und andererseits mit einem "Sauerteig"! aus biblisch verkürzten und wissenschaftlich/menschlich logischen/weltlichen Antworten "brilliert" wird, wird mir schlecht.
      Y.
      mein zweiter Absatz in #14) war mein Empfinden und Reaktion auf so mancherlei "Themen" und ihre Art und Weise der Aufarbeitung in einem religiös/geistl. ausgerichtetem Forum

      wenn dir dabei schlecht wird, dann wird dir sicherlich damit der Heilige Geist ausdrücken wollen, verlasse dieses Forum! Denn dies ist ja auch keine Sekte hier.

      Gruß
      S
    • Dr. John und Nachtperle,


      Zitat von »drJohn«

      Wenn sie weg ist von mir werde ich sie nicht mehr tun. Wenn ich sie dann wieder tu, ist die Sünde nicht weg und hab auch keine Vergebung. Wir empfangen entweder Beides, Vergebung und Reinigung oder keins von Beiden.
      Diese Sünde wirst du nicht mehr tun. Gott hat sie genommen. Aber du wirst eventuell genau so einen Fehltritt wieder tun. Das ist dann nicht diese vergebene Sünde, sondern eine "neue" Sünde.

      Wenn Vergebung mit dem Wegnehmen der Sünde einhergeht, scheint es mir logisch, dass es keine Vergebung gab, wenn die Sünde noch da ist. DANN wurde sie wahrscheinlich auch gar nicht wirklich bereut.

      Ich bin insofern mit dir, dass wir beides empfangen. Wenn wir sündigen und diese Sünde ehrlich bereuen, empfangen wir beides. Wenn wir nicht ehrlich bereuen, empfangen wir keines.
      woher weiß man denn, dass einem vergeben wurde? Und wie unterscheidet sich letztendlich wahre Reue und Buße von nicht wirklicher Reue und Buße? Denn natürlich möchte man das auch wirklich lassen, was man getan hat, wenn man um Vergebung bittet - sonst bräuchte ich nicht darum zu beten. Aber wir hatten ja schon den Diskurs wie das ist mit dem Willen des Geistes und der Schwachheit des Fleisches. Wohl keiner würde zu solch drastischen aber sicherlich hilfreichen Maßnahmen greifen, sein Auge heraus zu reißen oder seine Hand abzutrennen, wie die Bibel an einer Stelle fordert in bildhafter Weise.

      Meine Erfahrung ist auch die. dass es Menschen gibt, die zwar dann sagen können, ja, ich tue dieses und jenes nicht mehr, die dafür dann aber in ganz anderer Weise sündigen, zum Beispiel in Gehässigkeit und Lieblosigkeit, in Spott und Arroganz. Sie haben also die eine oder andere Sünde tatsächlich bezwungen und gelassen, dafür haben sie ein unerträgliches christliches Wesen angenommen, welches letztendlich schlimmer sein kann, als die Sünde, die sie zuvor gelassen haben! Denn die vorige Sünde hat ja gegebenenfalls sie selbst belastet, doch die neue Sünde kann dann andere um so mehr belasten. Es ist somit nur eine Verlagerung der Sündhaftigkeit geschehen, nicht aber eine wirkliche Einkehr, Einsicht und Wende.

      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      woher weiß man denn, dass einem vergeben wurde? Und wie unterscheidet sich letztendlich wahre Reue und Buße von nicht wirklicher Reue und Buße? Denn natürlich möchte man das auch wirklich lassen, was man getan hat, wenn man um Vergebung bittet - sonst bräuchte ich nicht darum zu beten. Aber wir hatten ja schon den Diskurs wie das ist mit dem Willen des Geistes und der Schwachheit des Fleisches. Wohl keiner würde zu solch drastischen aber sicherlich hilfreichen Maßnahmen greifen, sein Auge heraus zu reißen oder seine Hand abzutrennen, wie die Bibel an einer Stelle fordert in bildhafter Weise.
      "Man" muss das gar nicht wissen, ob vergeben wurde oder nicht. DU wirst es für dich selbst wissen und spüren. DU brauchst auch nicht unterscheiden, ob "man" wirklich bereut oder auch nicht. Denn du bist nur für DICH selbst vor Gott verantwortlich.

      Ob "man" eine Sünde wirklich lassen will oder nicht, kannst und sollst du gar nicht beurteilen. DU für DICH selbst weißt, ob DU DEINE Fehltritte wirklich lassen möchtest oder nicht. DU weißt, wie ernst DU es damit meinst. Was "man" tut, braucht dich nicht tangieren. Es geht DICH nichts an. So kannst und musst DU auch gar nicht wissen, ob und wie ehrlich jeMANd um Vergebung bittet. Daher brauchst du dir jeMANdes Kopf nicht zu zerbrechen. "Man" wird vor Gott für die eigenen Taten Rechenschaft ablegen, und DU nur für DEINE.

      Da wir hier alle bibelkundige Christen sind, brauchen wir nicht darüber zu diskutieren, wie das mit dem Auge ausreißen zu verstehen ist. DU kannst aber für DICH DEINE persönliche Anwendung herausarbeiten. Diese für DICH richtige Handlung darfst du aber nieMANden aufzwingen.



      Seeadler schrieb:

      Meine Erfahrung ist auch die. dass es Menschen gibt, die zwar dann sagen können, ja, ich tue dieses und jenes nicht mehr, die dafür dann aber in ganz anderer Weise sündigen, zum Beispiel in Gehässigkeit und Lieblosigkeit, in Spott und Arroganz.
      Natürlich gibt es das auch. Das ist aber nicht dein Problem, denn DU brauchst für den Anderen vor Gott nicht einstehen. Was du aber tun kannst ist, so jeMANden mit richtigem christlichen Verhalten begegnen. So jeMANden das wahre christliche Verhalten einfach in Stille und Demut vorleben.

      Nebenbei bemerkt:

      DU kannst DICH vor Gott nicht damit rechtfertigen, weil "man" DIR böse kam, musstes DU böse reagieren. Denn so sagt die Bibel nicht. Und als guter Christ wirst DU das Böse nicht mit Gleichem vergelten.

      Von daher ist es schon etwas komisch, dass DU die anderen zu beurteilen versuchst. Wie sieht es denn mit DIR aus? Kannst DU DIR da wirklich die Hände in reiner Unschuld waschen? Und wenn ja, bedenke immer noch, DU bist nicht "man" und "man" ist nicht Seeadler.



      Sie haben also die eine oder andere Sünde tatsächlich bezwungen und gelassen, dafür haben sie ein unerträgliches christliches Wesen angenommen, welches letztendlich schlimmer sein kann, als die Sünde, die sie zuvor gelassen haben!
      Es bleibt zu hoffen, dass DU DICH selbst so streng bewertest und analysierst, wie DU es bei den anderen tust.



      Denn die vorige Sünde hat ja gegebenenfalls sie selbst belastet, doch die neue Sünde kann dann andere um so mehr belasten.

      Woher willst DU das so genau wissen?



      Es ist somit nur eine Verlagerung der Sündhaftigkeit geschehen, nicht aber eine wirkliche Einkehr, Einsicht und Wende.
      Und woher willst DU DAS so genau wissen? Du kennst jeMANdes Sünde doch gar nicht, die dieser bereut und gelassen hat. Und DU weißt nicht mal annähernd, wie sehr sich diese "sie" sich bemühen ihr Fehlverhalten mit der Hilfe des Heiligen Geistes zu lassen.

      Wenn "man" nicht genau wüsste, WAS DU da jetzt anbringen wolltest. patschnief Täter und Opfer! Die übliche Rolle!

      ***
    • Seeadler schrieb:


      woher weiß man denn, dass einem vergeben wurde? Und wie unterscheidet sich letztendlich wahre Reue und Buße von nicht wirklicher Reue und Buße?Gruß
      Seeadler

      lieber Seeadler


      Reue und Busse bedeuten das selbe. Sie besagen, es tut mir Leid, das was ich tat, will ich nicht mehr tun.

      keiner kann dich zwingen zu sündigen - Unrecht zu tun. Wenn Du es tust, war es Deine Entscheidung. Bist Du auch dieser Meinung?

      Die meisten Menschen-Christen-Adventisten glauben, das gibt es nicht, dass man nicht sündigen braucht. Sie haben nicht verstanden was glauben heißt. Jesus sagte einmal, so wie Du glaubst, so wird dir geschehen. Glaubst Du das auch? Es ist hier die Frage, wem traut man mehr zu. Satan oder Christus, der alle Macht im Himmel und auf Erden hat. Glaube ich, dass er mir alle Zeit die Kraft geben kann, in jeder Versuchung zu überwinden? Voraussetzung ist natürlich ob Christus in mir lebt.

      Wenn er nicht in mir lebt, habe ich auch keine Kraft zu überwinden, ich werde weiter sündigen. Wenn er nicht in mir lebt, dann bin ich nicht wiedergeboren, dann bin ich auch kein Anwärter für das reich Gottes.

      Wer die Theolgie des Evangeliums Kol.1,27 nicht kennt oder versteht kann auch nicht danach leben.
      Gruss John

      defacto.la/


    • Nachtperle, sorry, es macht wirklich keinen Sinn, dich anzusprechen. ich werde mich also bemühen, es nicht mehr zu tun.

      @Dr, John, wie du auch hier in diesem Forum bemerkst, ist es praktisch unmöglich, über ein Thema etwas tiefer zu diskutieren, ohne dass sofort die Person in Frage gestellt wird, die sich darum bemüht. So muß es dann natürlich auch sofort ein Problem desjenigen sein, der die entsprechende Frage stellt. Gottseidank sind dies jedoch immer nur bestimmte Leute die dies tun.
      keiner kann dich zwingen zu sündigen - Unrecht zu tun. Wenn Du es tust, war es Deine Entscheidung. Bist Du auch dieser Meinung?
      ja
      Jesus sagte einmal, so wie Du glaubst, so wird dir geschehen. Glaubst Du das auch?
      absolut
      Wenn er nicht in mir lebt, habe ich auch keine Kraft zu überwinden, ich werde weiter sündigen. Wenn er nicht in mir lebt, dann bin ich nicht wiedergeboren, dann bin ich auch kein Anwärter für das reich Gottes.
      Ok; ich spüre Jesus Christus in mir, er arbeitet in mir, aber ich bin nicht frei von Sünde - also werde ich nicht ins Reich Gottes kommen!? Nun gut, ich werde mich trotzdem bemühen, zu mindestens anderen zu helfen, wenn ich es bei mir schon nicht schaffe.

      Gruß
      seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Ja Seeadler es ist tatsächlich
      "praktisch unmöglich, über ein Thema etwas tiefer zu diskutieren, ohne dass sofort die Person in Frage gestellt wird"
      da Du dich anderseits ---in zwiespältiger Weise--selbst "ad personam" mit dem Thema identifizierst:
      Ok; ich spüre Jesus Christus in mir, er arbeitet in mir, aber ich bin nicht frei von Sünde - also werde ich nicht ins Reich Gottes kommen!? Nun gut, ich werde mich trotzdem bemühen, zu mindestens anderen zu helfen, wenn ich es bei mir schon nicht schaffe
      Daß es in Wirklichkeit um deine Person geht war für mich ---aus deinen Beiträgen ablesbar-- schon längst vor #26 klar.Y.
    • Seeadler schrieb:

      Ok; ich spüre Jesus Christus in mir, er arbeitet in mir, aber ich bin nicht frei von Sünde - also werde ich nicht ins Reich Gottes kommen!? Nun gut, ich werde mich trotzdem bemühen, zu mindestens anderen zu helfen, wenn ich es bei mir schon nicht schaffe.

      Gruß
      seeadler



      Du bist mit Deiner Erkenntnis andern voraus. Die Einsicht steht an erster Stelle, dann ist auch Hoffnung auf Veränderung,Du musst nur Wollen.

      Nur die, die Gott von ganzem Herzen suchen, werden ihn finden.

      Laodizeachristen sehen nicht ein, dass sie eine Veränderung brauchen, sie glauben dass sie richtig stehen aber betrügen sich selber



      hier noch ein Geschenk für die Laodizeachristen:
      Niemand, der Gott wirklich liebt und fürchtet, wird damit fortfahren, das Gesetz in irgendeinem Punkt zu übertreten. Wenn der Mensch es übertritt, befindet er sich unter der Verurteilung des Gesetzes, und es wird für ihn ein Joch der Knechtschaft. Was auch immer sein Bekenntnis sein mag, er ist nicht gerechtfertigt, d. h. ihm ist nicht verziehen. ML 250Seine Gerechtigkeit wird nur dem Gehorsamen zugerechnet. 6BC 1072 (BK 373)

      Mögen alle, die behaupten, Gottes Kinder zu sein, verstehen, dass er ihren Sunden nicht mehr dienen wird als den Sunden des alten Israel. 4BC 1154 (BK 203)

      Menschen mögen ihre Charakterfehler jetzt entschuldigen, aber an jenem Tag werden sie keine Entschuldigung Vorbringen. COL 317 (CGI 227)

      Es gibt keine Sicherheit, keine Ruhe oder Rechtfertigung in der Übertretung des Gesetzes. Der Mensch kann nicht hoffen, vor Gott unschuldig zu stehen und im Frieden mit ihm, solange er in der Sunde fortfahrt. Er muss aufhören zu sündigen und treu und wahrhaftig werden. ISM 213 (ABI 225)
      Gruss John

      defacto.la/


    • Yokurt schrieb:

      Ja Seeadler es ist tatsächlich
      "praktisch unmöglich, über ein Thema etwas tiefer zu diskutieren, ohne dass sofort die Person in Frage gestellt wird"
      da Du dich anderseits ---in zwiespältiger Weise--selbst "ad personam" mit dem Thema identifizierst:
      Ok; ich spüre Jesus Christus in mir, er arbeitet in mir, aber ich bin nicht frei von Sünde - also werde ich nicht ins Reich Gottes kommen!? Nun gut, ich werde mich trotzdem bemühen, zu mindestens anderen zu helfen, wenn ich es bei mir schon nicht schaffe
      Daß es in Wirklichkeit um deine Person geht war für mich ---aus deinen Beiträgen ablesbar-- schon längst vor #26 klar.Y.
      Yokurt, wie du sicherlich sehen kannst, verstecke ich mich nicht sondern spiele mit offenen Karten und bin deshalb angreifbar, verwundbar. Ich habe mich noch nie versteckt oder gar verstecken müssen, sondern stehe für das was ich sage, tue und denke, ein. Meine Erfahrung dabei sagt mir jedoch, dass dies eigentlich nicht gut ist. denn eigentlich muß MAN genauso betrügen, belügen, falsch sein, etwas vorspielen, andere diffamieren und erniedrigen, etwas darstellen, was man nicht ist.... kurzum ein Bild abgeben, was mir mittlerweile gerade unter Christen sehr oft geboten wird.

      Aber, ich weiß auch, dass andere exakt die gleichen Probleme haben wie ich. Auch das hat mich die Vergangenheit gelehrt. Somit werde ich stets ein Beispiel dafür geben, sich zu öffnen, selbst wenn es ANDERE schamlos ausnutzen und für sich verwenden. Wenn ich ein Problem anspreche, dann heißt dies nicht, dass ich nicht damit fertig werde und einen weg gefunden habe, sondern ich möchte auch anderen die Möglichkeit bieten, sich ebenfalls zu öffnen. Doch wie sollen sie dies können, wenn ihnen zum Beispiel hier sehr gut vorgeführt wird, wie dann mit einem umgegangen wird. Also ist es doch besser, etwas vor zuspielen, was man gar nicht ist und auch nicht sein will, weil man keine Lust hat, hier als Prügelknabe herhalten zu müssen - deines und Nachtperles Lieblingswort ist ja nun mal die Opferrolle. Ihr selbst habt offensichtlich überhaupt keine Probleme.

      weißt du, auch in meiner Gemeinde habe ich gemerkt, wie schwer es vielen Menschen fällt, einfach aus sich heraus zu gehen, und ihren persönlichen glauben anzusprechen und offen zu legen. Somit habe ich mich selbst vorne hingestellt und darüber gesprochen, wie ICH empfinde, was ICH fühle, um sie dazu zu bewegen, es mir gleich zu tun. Denn normaler Weise gehe ich davon aus, dass man unter Geschwistern auch in einem Forum soweit Vertrauen haben kann, dass man sich auch öffnen kann. Offenbar täusche ich mich darin.

      Nachtperle kreidet es an, wenn ich von MAN spreche, und du kreidest es an, wenn ICH ICH benutze. Es spielt also ganz offensichtlich keine Rolle, in welchen Bezug MAN ein Problem setzt, es wird immer so gesetzt, dass es entsprechend negativ rüber komm, wenn MAN jemanden unbedingt aufs Korn nehmen möchte

      Seeadler
    • Du bist mit Deiner Erkenntnis andern voraus. Die Einsicht steht an
      erster Stelle, dann ist auch Hoffnung auf Veränderung,Du musst nur
      Wollen.
      Das Wollen alleine reicht oftmals nicht aus. Es wäre schön, wenn einem öfters ein "Dr.John" über den Weg laufen würde. Du hast mir schon einige Male weh getan, aber es hat mir geholfen über mich nachzudenken und mich an die Kandare zu nehmen. Ich bin dabei zu wachsen und mich dem zu nähern, was du schreibst. Doch so rigoros, wie ich mein Rauchen von jetzt auf nachher aufgeben konnte, klappt dies leider nicht in allen Fällen. Satan ist sehr mächtig und arbeitet gerade an denen, die sich ihm entgegen stellen. bei den anderen braucht er ja nichts zu tun. Und der Kampf wird nun mal immer härter, je näher die Wiederkunft Christi rückt. Er hat mir schon meinen Sohn genommen, und gerade ist er dabei, auch meine Ex-Frau zu benutzen (sie ist überfahren worden, zwei mal überrollt), um sowohl meinen anderen Sohn als auch mich treffen zu können, und ich spüre diesen Kampf in mir. wenn ich alleine wäre, würde ich es wohl nicht schaffen.......

      der Wille ist da, der Feind aber auch!

      lieben Gruß
      seeadler
    • Nachtperle schrieb:

      Seeadler schrieb:

      woher weiß man denn, dass einem vergeben wurde? Und wie unterscheidet sich letztendlich wahre Reue und Buße von nicht wirklicher Reue und Buße? Denn natürlich möchte man das auch wirklich lassen, was man getan hat, wenn man um Vergebung bittet - sonst bräuchte ich nicht darum zu beten. Aber wir hatten ja schon den Diskurs wie das ist mit dem Willen des Geistes und der Schwachheit des Fleisches. Wohl keiner würde zu solch drastischen aber sicherlich hilfreichen Maßnahmen greifen, sein Auge heraus zu reißen oder seine Hand abzutrennen, wie die Bibel an einer Stelle fordert in bildhafter Weise.
      "Man" muss das gar nicht wissen, ob vergeben wurde oder nicht. DU wirst es für dich selbst wissen und spüren. DU brauchst auch nicht unterscheiden, ob "man" wirklich bereut oder auch nicht. Denn du bist nur für DICH selbst vor Gott verantwortlich.

      Ob "man" eine Sünde wirklich lassen will oder nicht, kannst und sollst du gar nicht beurteilen. DU für DICH selbst weißt, ob DU DEINE Fehltritte wirklich lassen möchtest oder nicht. DU weißt, wie ernst DU es damit meinst. Was "man" tut, braucht dich nicht tangieren. Es geht DICH nichts an. So kannst und musst DU auch gar nicht wissen, ob und wie ehrlich jeMANd um Vergebung bittet. Daher brauchst du dir jeMANdes Kopf nicht zu zerbrechen. "Man" wird vor Gott für die eigenen Taten Rechenschaft ablegen, und DU nur für DEINE.

      Da wir hier alle bibelkundige Christen sind, brauchen wir nicht darüber zu diskutieren, wie das mit dem Auge ausreißen zu verstehen ist. DU kannst aber für DICH DEINE persönliche Anwendung herausarbeiten. Diese für DICH richtige Handlung darfst du aber nieMANden aufzwingen.



      Seeadler schrieb:

      Meine Erfahrung ist auch die. dass es Menschen gibt, die zwar dann sagen können, ja, ich tue dieses und jenes nicht mehr, die dafür dann aber in ganz anderer Weise sündigen, zum Beispiel in Gehässigkeit und Lieblosigkeit, in Spott und Arroganz.
      Natürlich gibt es das auch. Das ist aber nicht dein Problem, denn DU brauchst für den Anderen vor Gott nicht einstehen. Was du aber tun kannst ist, so jeMANden mit richtigem christlichen Verhalten begegnen. So jeMANden das wahre christliche Verhalten einfach in Stille und Demut vorleben.

      Nebenbei bemerkt:

      DU kannst DICH vor Gott nicht damit rechtfertigen, weil "man" DIR böse kam, musstes DU böse reagieren. Denn so sagt die Bibel nicht. Und als guter Christ wirst DU das Böse nicht mit Gleichem vergelten.

      Von daher ist es schon etwas komisch, dass DU die anderen zu beurteilen versuchst. Wie sieht es denn mit DIR aus? Kannst DU DIR da wirklich die Hände in reiner Unschuld waschen? Und wenn ja, bedenke immer noch, DU bist nicht "man" und "man" ist nicht Seeadler.



      Sie haben also die eine oder andere Sünde tatsächlich bezwungen und gelassen, dafür haben sie ein unerträgliches christliches Wesen angenommen, welches letztendlich schlimmer sein kann, als die Sünde, die sie zuvor gelassen haben!
      Es bleibt zu hoffen, dass DU DICH selbst so streng bewertest und analysierst, wie DU es bei den anderen tust.



      Denn die vorige Sünde hat ja gegebenenfalls sie selbst belastet, doch die neue Sünde kann dann andere um so mehr belasten.

      Woher willst DU das so genau wissen?



      Es ist somit nur eine Verlagerung der Sündhaftigkeit geschehen, nicht aber eine wirkliche Einkehr, Einsicht und Wende.
      Und woher willst DU DAS so genau wissen? Du kennst jeMANdes Sünde doch gar nicht, die dieser bereut und gelassen hat. Und DU weißt nicht mal annähernd, wie sehr sich diese "sie" sich bemühen ihr Fehlverhalten mit der Hilfe des Heiligen Geistes zu lassen.

      Wenn "man" nicht genau wüsste, WAS DU da jetzt anbringen wolltest. patschnief Täter und Opfer! Die übliche Rolle!

      ***
      Tut mir leid, aber wenn ich diese Antworten hier lese, dann wird mir schlecht und krieg ich Bauchweh, aber eines ist sicher richtig, das hier bzw. ihr Bibelkundige Christen seid.
      Im Grunde ist das nur ein runtermachen des Nächsten, echt traurig, vielleicht darf man auch von Bibelkundigen Christen nicht mehr erwarten.
      Vergeßt die Liebe nicht. Theorie und Praxis, es kann nur wer von was reden, der es umgesetzt hat und da klafft es dann auseinander.
      Eingige haben sich schon zurück gezogen, eigentlich schade.
    • Vor kurzem wurde in diesem Forum EGW zitiert, die sagt bekenne niemanden deine Sünde.

      Nun denke ich, daß die Hypothese bekennen ist gleich bereuen nicht dasselbe Wort ist.

      Den mit dem Bekennen gebe ich meie Sünden einfach nur zu.Ich nenne die Sünbde beim Namen.
      Die gestehe die Schuld die ich gemacht habe.

      Mit dem Bereuen ist der nächste Schritt gmeint: Tut mir die Sünde leid.

      Und dann kommt natürlich das Motiv, warum ich die Sünde bereue.

      Tut es mir leid, weil ich die Folgen der Sünde fürchte oder möchte ich tatsächlich das was ich getan habe nie wieder tun.
    • Bekenne niemanden deine Sünde, sagt Ellen Withe in den Zusammenhang, das wir unsere Sünden nur vor Gott bringen sollen, nicht vor einen Pfarrer und auch nicht vor Menschen.
      Habe ich mich gegen einen Menschen versündigt, das heißt offensichtlich mit Worten, dann werde ich mich vor diesen Menschen entschuldigen.
      Aber bekennen werde ich die Sünde nur vor Gott.

      Bekennen ist nicht gleich bereuen, wenn es nur beim bekennen bleibt ohne Reue, kann Gott uns nicht vergeben und auch nicht unser Nächster.
      Wenn ich sie ehrlichen Herzens vor Christus bringe, wird Christus mein Herz bewegen und mir echte Herzenreue schenken.
      Ohne Christus keine Reue.
    • In # 29) habe ich dich Seeadler lediglich auf deine eigene Inkonsequenz/Widersprüchlichkeit--um nicht sagen zu müßen auf deine Zwiespältigkeit--was deine Aussage in # 28 betraf,hingewiesen.

      Somit ist dein Vorwurf "und du kreidest es an, wenn ICH ICH benutze" in dem gegenständlichen Zusammenhang völlig fehl am Platz.
      ======================================================================================================
      Deine weiteren Reaktionen in # 31) darauf ---deine davon abgeleiteten Konsequenzen für dein zukünftiges Verhalten, deine Ziele, deine Wunschvorstellung durch deine Vorbildwirkung Andere ebenfalls dazu zu veranlassen sich zu "outen" etc, etc ---all das sind deine Entscheidungen und Verantwortung, ---auch das zu erwartende "feed-back".

      Das nur vorweg gesagt, denn deine o.a. "Widersprüchlichkeit" --so ist zu befürchten--könnte auf die Idee kommen, daß ich --mit meinem Beitrag als Auslöser ---und somit die Verantwortung ---für deine nötigen "Konsequenzen" zu tragen hätte (= deine Opferrolle !)

      Übrigens: Auch dein diesbezüglicher Vorwurf ist völlig unrealistisch und unterstreicht lediglich deine irrationale selbst gewählte Opferrolle: Ich habe bis heute noch niemals in diesem Forum diesen Ausdruck, weder direkt noch indirekt, weder dir gegenüber noch Anderen gegenüber, verwendet.
      Willkommen in der Wirklichkeit.wach auf !--es ist dafür die Zeit gekommen.
      l.g.Y.
    • Willkommen in der Wirklichkeit.wach auf !--es ist dafür die Zeit gekommen.
      ich weiß nicht, von welcher Wirklichkeit du sprichst. Die Wirklichkeit meines Lebens scheint sich doch erheblich von deiner zu unterscheiden, Yokurt. Ich würde mir jedoch nicht anmaßen, zu behaupten, das Leben eines anderen und dessen reale Wirklichkeit zu kennen.

      Seeadler
    • Seeadler:
      Yokurt:Willkommen in der Wirklichkeit.wach auf !--es ist dafür die Zeit gekommen.
      ich weiß nicht, von welcher Wirklichkeit du sprichst.
      Da kann ich dir weiterhelfen:Von dieser Wirklichkeit in # 36:
      In # 29) habe ich dich Seeadler lediglich auf deine eigene Inkonsequenz/Widersprüchlichkeit--um nicht sagen zu müßen auf deine Zwiespältigkeit--was deine Aussage in # 28 betraf,hingewiesen.
      sta_hisf Y
    • Yokurt, du verdrehst die Tatsachen. Denn eine Opferrolle entsteht dann, wenn ein anderer eine Richterrolle übernimmt, die ihm nicht zusteht. Nicht ich mache mich selbst zum Opfer, sondern du und Nachtperle macht es, indem ihr meint, über mich richten zu müssen. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Ihr spielt den Richter und schiebt mir die Position des Opfers zu, indem ihr eure Argumente so formuliert, dass aus meinen Reaktionen zwangsläufig eine Verteidigung wird. Und da ihr die Antwort schon wisst, wissen müsst, ist auch schon der nächste schritt einkalkuliert, Dies ist das wesenhafte Verhalten von Sekten - denn hier wird nicht gleich positioniert, sondern je nach belieben eine Rolle zugespielt. Somit hat man seinen Gegner in jeder Situation scheinbar im Griff. Solche Rollenspiele konnte ich zwischen 1983 und 1989 hautnah bei den Zeugen Jehovas miterleben.

      Seeadler
    • Nun lieber Seeadler, mit dieser entlarvenden Erkenntnis
      Ihr spielt den Richter und schiebt mir die Position des Opfers zu, indem ihr eure Argumente so formuliert, dass aus meinen Reaktionen zwangsläufig eine Verteidigung wird.
      ist zwar abermals dein Traum (a) Thema angesprochen, aber nicht meines aus # 29. Dabei möchte ich´s für meinen Teil nun belassen.
      l.g.Y.