Welchen Körper haben wir auf der neuen Erde?

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    • Das klingt nach New Age.
      natürlich, man kann alles in diesem sinne sehen, so wie man auch sehr schnell von Esoterik spricht, wenn etwas außerhalb der Lehrmeinung abgegeben wird.
      hast du dir schon einmal eine solche Verschmelzung vorgestellt: Und wenn ja, was hast du dabei empfunden?

      Weißt du, wenn ich hier das Lehrgerüst ansehe, dann ändert sich auf der Neuen Erde wirklich nicht viel. Gott ist erhaben und unerreichbar auf einem Thron und alle anderen sitzen etwas abseits davon. Das ist aber nicht das, wie ich mir die neue erde vorstelle und wie ich die Bibel verstehe. Denn wenn wir auferstehen und verwandelt werden so sind wir in diesem Moment eins mit Jesus Christus, welcher wiederum eins mit Gott ist. Das heißt, wir tun automatisch das, was Gott in uns durch uns tun möchte. Johannes 14,20 beschreibt unter anderem auch die Beziehung einer Mutter zu seinem ungeborenen Kind in sich. So sehe ich auch meine Beziehung mit Gott, die hier und jetzt geistig zu verstehen ist und auf der neuen Erde real sein wird.

      Hier geht es nicht um den Tag der Erkenntnis nach der Auferstehung, sondern um den heutigen Tag, wo wir Gott erkennen und seine Herrlichkeit präsentieren, und die Welt erkennen kann, dass Gott Jesus gesandt hat. Von Vergöttlichung (im Sinne von Verschmelzung mit Gott) eines Menschen ist hier keine Rede. Das ist die bekannte Lüge Satans "ihr werdet wie Gott sein".
      dadurch, dass wir einen an sich erstrebenswerten Zustand als eine Absicht Satans darstellen, verhindern wir zwangsläufig das Bestreben einer solch innigen und nicht äußerlichen Verschmelzung. Es steht ja auch geschrieben, dass wir schon jetzt das ewige Leben haben, wiewohl wir nach wie vor sterblich sind, also haben wir es hier mit zwei Komponenten zu tun, die hier zugleich ausgesagt werden, der geistigen, wie ich sie gerade an Hand der Beziehung einer Mutter zum ungeborenen Kind zu veranschaulichen Suche und des realen Einsseins von Gott und Mensch trotz leiblicher Trennung, indem wir automatisch den Willen Gottes auf der Neuen Erde tun. Es ist wie die göttliche Trinität, zwischen Gott, Jesus und den Heiligen Geist, erweitert mit dem Menschen

      Seeadler
    • von seeadler:
      natürlich, man kann alles in diesem sinne sehen, so wie man auch sehr schnell von Esoterik spricht, wenn etwas außerhalb der Lehrmeinung abgegeben wird.
      hast du dir schon einmal eine solche Verschmelzung vorgestellt:


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      Das heißt, in der Welt schon eins sein mit Christus, das wir auf der neuen Erde eins sein können, mit Christus im Vater, wir werden wieder das wie Gott uns von Anbeginn geschaffen, das wir auf der neuen Erde bestehen können. Es gibt weder Streit, noch Zank, weder Geiz noch Neid, alles ist in Harmonie, es gibt keine Ecken und Kanten. Alles hat Klang und Farbe, es gibt keine Unordnung, alles und alle ergänzen sich. Der Löwe liegt beim Lamm, das Kind spielt mit der Natter.








    • @Seeadler

      deine Antwort auf meine Frage ist für mich nicht überzeugend.

      Warum soll der Tod eines Tieres "überflüssig sein"? Wie alt wird ein Kaninchen? Wie viel Junge kann ein Kaninchen im Laufe seines Lebens bekommen? Rechne mal aus, wenn dann ein Kaninchen beispielsweise so alt wäre wie Adam, wie viele Kaninchen es dann von nur einem Pärchen geben würde. Es wäre eine Plage!!! Oder nehmen wir Mäuse oder andere Nager, alles Geschöpfe Gottes, deren Lebensalter noch kürzer ist. Es würde binnen kürzester zeit allein im Paradies wimmeln vor lauter Mäusen.
      Ich habe dir an einer anderen Stelle schon mal geschrieben, dass durch den Tod das Problem der Überpopulation nicht gelöst wird, sondern nur verlangsamt. Daher, würde der Sündenfall nicht zustande kommen, käme es irgendwann mal zu dem Punkt, wo die Überpopulation seinen Höhepunkt erreichen würde. Was hat also Gott dabei gedacht, welche Lösung hat er sich von Anfang an einfallen lassen? Sicherlich hatte Gott eine Lösung, zum Beispiel weitere Vermehrung stoppen. Für Gott ist nichts unmöglich, also halte ich den Tod eines Tieres für nutzlos.

      Wenn kein Tier sterben würde, sie aber in uns gewohnter Natur ständig Junge bekommen, so schätze ich mal, wäre selbst der Garten Eden bereits nach einem Monat überfüllt von Tieren...
      Vielleicht waren die Vermehrungsrate damals nicht so groß gewesen wie heute. Aber wahrscheinlich gab es eine andere Lösung aus dem Problem. Für Gott ist nichts unmöglich.

      die alle wiederum etwas zu Essen brauchen, das gleiche was der Mensch auch isst. Die Nahrung würde nicht ausreichen......
      Vielleicht wurde die Nahrung sehr rasch produziert. Die Welt von heute ist im sündigen Zustand, und kann/muss nicht so einfach auf damals proiziert werden.

      Und dann haben wir da die ganze breite Palette von Mikroorganismen, wie beispielsweise Bakterien, die allesamt in der Natur ebenfalls einen festen Platz und ihre Existenzberechtigung haben.
      Hier kommen wir wieder zu der Frage, welcher Tod nun als negativ zu sehen ist. Ich glaube, und bin fest davon überzeugt, dass die Bakterien keine intelligente Wesen sind, und deren Auslöschung keinen negativen Tod darstellt. Wenn wir von unterschiedlichen Arten von Tod sprechen, dann meine ich, es gibt natürlichen Tod, und es gibt unnatürlichen Tod.

      Dass der Tod etwas widernatürliches ist, ist eine Folge des Bewusstseins für Gut und Böse, es ist die Folge der Frucht vom Baum der Erkenntnis.
      Ich sehe das so. Alles, was der Mensch von Geburt an als schlecht empfindet, ist nicht Bestandteil der perfekten Schöpfung. Kinder weinen beim Tod ihres Lieblinghamsters. Eine meiner Ratten ist in diesem Winter eines "natürlichen" Todes gestorben. Ich empfand es nicht als natürlich, sondern als Verlust, gefolgt von Traurigkeit. Das Bewußtsein für Gut und Böse in diesem Fall finde ich nicht als Folge des Sündenfalls, sondern bereits als Teil der Schöpfung und der Geburt. Dem Tod eines lebendigen Wesens, das wir als lebendig wahrnehmen, begegnen wir mit Kummer und Tränen. Dagegen nehmen wir eine Bakterie oder eine Blume nicht als lebendig wahr, auch wenn sie nach mancher Definition etwas lebendiges darstellen mag, und bekommen daher keine schlechte Emotionen. Diese Reaktion ist automatisch ein Teil des Menschen, das schon bei seiner Geburt vorhanden ist. Deshalb darf eine Katze nicht mit einer Rose oder einer Amöbe als gleichwertig betrachtet weren.

      So, wie es übrigens auch die Bibel selbst tut, wenn sie davon spricht, dass etwas sterben muss, um daraus etwas anderes entstehen zu lassen!!
      Das ist zwar kein Argument für deine These, aber mich würde die Bibelstelle(n) interessieren, auf die du dich berufst.


      Solche Vergleiche mit Eizelle, Same, Israel und Jesus sind absolut ungeeignet, um eine richtige Aussage über die Tiere zu treffen. Wenn du bei diesen Prozessen und Ereignissen vom Tod reden willst, dann ok. Aber - wie du sagstest - es gibt unterschiedliche Arten vom Tod. Und es gibt solche Arten, die aus meiner Sicht nicht natürlich sind, und mit anderen Tod-Arten nicht verallgemeinert werden sollen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Wäre dann auch interessant, wie sich EGW rechtfertigt, daß sie wieder einmal konträr zur Bibel steht.

      Mir macht es nichts es gleich falsch zu sehen wie EGW, was die Unstervlichkeit des Menschen auf der neuen Erde angeht. Anscheinend legt EGW den Text im Korintherbrief auch mit Unsterblichkeit aus.
    • stephan schrieb:

      Zitat von Seeadler
      Wenn kein Tier sterben würde, sie aber in uns gewohnter Natur ständig Junge bekommen, so schätze ich mal, wäre selbst der Garten Eden bereits nach einem Monat überfüllt von Tieren, die alle wiederum etwas zu Essen brauchen, das gleiche was der Mensch auch isst. Die Nahrung würde nicht ausreichen......

      Titat von Stephan
      Ich kann aus der Bibel nicht erkennen, wie lange es von der Schöpfung bis zum Sündenfall dauerte. 2 Tage ? 2 Wochen ? 2 Monate ?
      Da von deinem gedanklichen Problem in der Bibel nichts steht, gehe ich davon aus, dass es nicht existierte.
      Nur weil etwas nicht in der Bibel beschrieben wird, heißt es nicht, dass es das problem nicht gab. Vielmehr beschränkt sich die Bibel hier auf den Aspekt des geistig, geistlichen, also auf den Glauben, um den es auch schon in der Genesis primär geht. Gemeint ist hier jedoch nicht der sklavische Glaube einer Wortgläubigkeit, also nur das zählt, was geschrieben steht, sondern eine klare schrittweise Hinführung zu Gott, die nun mal damit beginnt, dem Menschen klar zu machen, dass Gott alles geschaffen hat, was es im gesamten Kosmos gibt!
      Es steht ja hier auch nirgendwo später etwas von anderen Gegenden auf der Erde; das heißt aber nicht, dass es keine anderen Gegenden gab und somit auch vollkommen anders geartete Probleme, die die Bibel überhaupt nicht erwähnt, weil sie für den reinen Glauben nicht relevant sind.

      Die Genesis beschreibt das Hinführen zu Gott, das Kennenlernen Gottes, seiner Allmacht und Stellung und seine Position zu dem Geschaffenen. Der Exodus ist dann der nächste Schritt, nachdem wir Gott kennen gelernt und ihm zu vertrauen beginnen. Dass wir uns von der bisherigen Welt, in der wir uns befanden, also aus der Sicht Gottes in Ägypten, verabschieden und uns von Gott führen lassen hin zu einem Leben mit Gott. erst dann folgen die notwendigen weiteren Schritte in 3., 4. und 5. Mose. Dies ist das primäre Ziel der 5 Bücher Mose, und nicht das Festhalten, ob sich irgend eine Geschichte darin exakt so zugetragen hat, wie es da steht. Es geht stets darum, den Sinn dieser Geschichten für uns selbst zu erfassen, für unsere Beziehung zu Gott.

      Du kennst ja einen meiner Lieblingssprüche: Wäre Christus 1000 mal in Bethlehem geboren, aber kein einzigstes Mal in dir, so wärst du auf ewiglich verloren!

      Darum ist es wichtig, herauszufinden, wofür jene Geschichten in der Bibel stehen, und weniger, ob es sich so zugetragen hat. Wer sich an letzteres verbeißt und meint, das dies wichtig sei, der versteht den sinn der Bibel nicht für unser Leben und auch für Menschen in einer weit entfernten Zukunft. Schon ein paar mal habe ich geschrieben, dass die Bibel zeitlos ist. Und die Geschichten, die du darin findest und lesen kannst, kannst du stets auch in die Gegenwart versetzen

      Seeadler
    • stephan schrieb:

      Ich kann aus der Bibel nicht erkennen, wie lange es von der Schöpfung bis zum Sündenfall dauerte. 2 Tage ? 2 Wochen ? 2 Monate ?
      Da von deinem gedanklichen Problem in der Bibel nichts steht, gehe ich davon aus, dass es nicht existierte.

      Meine Meinung(Punkt 3.) , die aber nur eine gewisse Annahme , keine biblisch beweisbare Aussage ist, lautet:

      1.) Schöpfung des Universums Gottes durch den sog. "URKNALL" vor 13,7 Milliarden Jahren

      2.) Schöpfung von Adam und Eva (laut biblischer Berechnungen) : 4.114 v.Chr.

      3.) Leben im Paradies. im "Garten Eden" : 4.114 v.Chr. - 4.026 v.Chr. = 8 8 Jahre

      4.) Sündenfall: 4.026 v.Chr.

      5.) Leben unter der Sünde: 4.026 v.Chr . - 1974/ 1975 = 6.000 Jahre

      6.) Letzte Phase der Gnadenzeit - noch unter der Sünde: 1974 / 1975 - 2019/ 2020 = 4 5 Jahre (Dan.12,12 - Dan.12,11)

      7.) Entrückung der Gemeinde Jesu: (???) 2019 / 2020 n.Chr.