Welchen Körper haben wir auf der neuen Erde?

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    • @Seealder

      Es ist klar, dass alles aus Atomen besteht. Auch der Staub. Es ist deshalb legitim zu sagen, dass Gott den Menschen aus Atomen geschaffen hat, ebenso wie Gott Eva, Tiere, Planeten, Sonnensysteme aus Atomen geschaffen hat. Was möchtest du aber damit aussagen/begründen?

      Die Frage ist doch, ob es den Tod vor dem Sündenfall existiert hat. Nicht theoretischen Tod, also Was-Wäre-Wenn, wenn Adam und Eva vom Baum des Lebens nicht gegessen hätten. Sondern praktischen Tod, ob sich das wirklich so ereignete, dass jemand den Tod gestorben ist.

      Meine Antwort darauf: Nein, vor dem Sündenfall ist niemand gestorben. Genesis macht keine Andeutung, dass vor dem Sündenfall jemand gestorben ist.

      Dann werden alle, die in Jesus gelebt und Gottes Gebote gehalten haben, am Baum des Lebens unsterbliche Kräfte finden. {GFH 184.2}
      Hier stellt sich die Frage: würden denn die Menschen sterben, wenn sie die Früchte vom Baum des Lebens nicht essen werden? Warum wird der Baum des Lebens so sehr in der Bibel betont? Theoretisch könnte sein, dass jemand, der davon nicht essen wird, eines Todes sterben kann. Praktisch jedoch, würde das niemals eintreffen, den (praktischen) Tod wird es niemals mehr geben
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Meine Antwort darauf: Nein, vor dem Sündenfall ist niemand gestorben. Genesis macht keine Andeutung, dass vor dem Sündenfall jemand gestorben ist.

      Danke für diese klare Stellungnahme.

      Wie soll das auch gehen, dass in einem von Gott, dem LEBENSSPENDER, geschaffenen Ökosystem, Platz für das Antileben ist, also den Tod? Gott würde sich ad absurdum führen! Warum sollte sich in einer mit Gott in Harmonie stehenden Natur, irgendjemand den Tod, das Nichtexistieren, wünschen? Nicht mal der Mensch hat das gemacht, er hat nur einfach nicht gehorcht und die Folge (samt Folgen für die gesamte belebte Natur) leichtertig in Kauf genommen.
    • Es ist klar, dass alles aus Atomen besteht. Auch der Staub. Es ist deshalb legitim zu sagen, dass Gott den Menschen aus Atomen geschaffen hat, ebenso wie Gott Eva, Tiere, Planeten, Sonnensysteme aus Atomen geschaffen hat. Was möchtest du aber damit aussagen/begründen?
      wie du selbst ja schon richtig erkannt hast, spiegelt allein schon die Reihenfolge des Geschaffenen, die in der Schöpfungsgeschichte angerissen wird im groben Raster, eine natürliche und naturverbundene Harmonie wieder, wo klar erkennbar wird, dass alles aufeinander abgestimmt wurde, und Gott somit nichts, aber auch absolut nichts schafft, was nicht in dem Rahmen passt, wohin er das setzt, was er geschaffen hat. Es geht hier um das Prinzip der wechselseitigen Abhängigkeit zueinander, um die Beachtung der zuvor festgelegten Naturgesetze, die auch denn berücksichtigt werden müssen, wenn man etwas unabhängig davon erschaffen kann (was ja hier immer wieder so gerne betont wird, dass Gott nicht an die Naturgesetze gebunden sei) und dieses dann aber den Naturgesetzen nach seiner Vollendung unterwirft. Ich kann also hier auf der Erde keinen Menschen aus Stoffen schaffen, die nicht Bestandteil der Natur sind, in dem ich dann ein von dieser Natur abhängiges Leben hineinsetze. (Natürlich, Gott kann, das ist nicht die Frage, aber wenn dieses Wesen nicht in sehr abstrakter und somit dann auch unnatürlicher Weise ernährt werden muß und soll, also unabhängig von seinem eigentlichen Lebensraum, dann muss es dem Lebensraum angepasst sein, damit es sich vom Lebensraum auch ernähren kann)
      Darum hatte ich schon früher betont, dass es deshalb heißt, dass der Mensch aus jenen Stoffen geschaffen wurde, aus die auch die Erdoberfläche besteht, um damit anzuzeigen, dass der Mensch davon abhängig ist und sie deshalb bewahren und pflegen muss, so, wie auch sein eigentlicher Auftrag dann war wie auch schon aus dem Zusammenhang in 1.Mose 26-30 erkennbar ist.
      Für mich interessant ist auch der Vergleich, dass der Mensch zu 70% aus Wasser besteht, so, wie auch die Erdoberfläche zum gleichen Prozentsatz aus Wasser besteht. Und dass er auch aus Stoffen besteht, die es allesamt im natürlichen belebten Erdbereich gibt.
      (nochmals für die ewigen Kritiker meiner Darstellungen: Hier geht es nicht darum, anzuzweifeln, dass der Mensch von Gott geschaffen wurde, dies habe ich noch nie irgendwo behauptet - es sind hier ergänzende Aussagen, Vertiefungen, die ich mache; wer sie nicht für wichtig hält, braucht sie ja auch nicht zu beachten; es ist jedoch nie etwas gegen die Schöpfung durch Gott)
      Es ist ein rein menschliches Bild, dass wir uns von der Schaffung des Menschen durch Gott machen, wenn wir annehmen, dass nun Gott irgendwie eine Masse Lehm nahm, diese knetete, formte und innere sowie äußere Strukturen gibt, wie ich es auch schon in einem entsprechenden Schöpfungsvideo der Adventisten gesehen habe. Dies heißt nicht, dass es so gewesen ist. Wie also Gott den Menschen dann schuf, ist aus der Bibel nicht erkennbar, nur aus was er ihn schuf. Wenn ich das Wie mit dem Vers in 2.Mose 8,13 vergleiche, wo Gott die Stechmücken quasi aus dem Nichts aus der Erde heraus entstehen ließ, so bedeutet es für mich, dass der Mensch augenblicklich erschaffen wurde. Und Gott sprach, und es entstand. Es spielt dabei keine Rolle, wie lange nun tatsächlich jener Vorgang dauerte, denn dafür wurde keine zeit angesetzt. Die zeit die hier angegeben wird als 6. Schöpfungstag besagt nur zwischen Abend und Morgen. Auch die Stechmücken waren sofort da, warum also nicht auch der Mensch?
      Und doch darf ich davon ausgehen und darauf hinweisen, dass bei der Schaffung des Menschen die Naturgesetze ganz gewiss nicht außer Kraft gesetzt wurde, sondern in Harmonie und wechselseitiger Abhängigkeit alles erschaffen wurde, so, wie schon der strukturierte Aufbau der Schöpfung an Hand des Hexameron erkennen lässt.

      Dass wir heute aus den Erkenntnissen der Wissenschaft, wie einzelne Entstehungszyklen nachweisbar überall verifiziert werden können, und sich somit ein eventuell extrem langer Zeitraum für die Bildung der einzelnen Stufen ergeben könnte, unter Berücksichtigung jetziger Erkenntnisse berührt in keinster Weise die Aussage der Bibel (Siehe auch hier meine Anmerkungen im Rahmen der Relativität) Denn heute verwendet man Zeitmessungen nach heutigen, jetzigen physikalischen Bedingungen, die nach meinen persönlichen Erkenntnissen jedoch vollkommen anders waren zur Zeit der Schöpfung (Einen radioaktiven Zerfall als Zeitindikator gab es zur Zeit der Schöpfung noch nicht)

      Die Frage ist doch, ob es den Tod vor dem Sündenfall existiert hat. Nicht theoretischen Tod, also Was-Wäre-Wenn, wenn Adam und Eva vom Baum des Lebens nicht gegessen hätten. Sondern praktischen Tod, ob sich das wirklich so ereignete, dass jemand den Tod gestorben ist.
      nun ja, eine etwas merkwürdige Umdrehung des eigentlichen Kernsatzes! Die Frage ist hier nicht, ob es passiert ist, denn auch ich selbst bin nachweislich nicht in den letzten 30 Minuten hier gestorben und habe auch nichts von irgend einem Tod vernommen oder mitbekommen, während ich diese Zeilen an dich schreibe. Dies erklärt also nicht die Grundsatzfrage, ob der Mensch da schon sterben konnte. Und diese Frage hatte Stofi mit einer einfachen logischen Antwort bejat, wofür sich auch Yokurt bedankte, als sie darauf hinwies, dass es ja dann wohl nicht diesem "Zauberbaum" bedurfte, also den Baum des Lebens. Warum also diese strikte Verdrehung der eigentlichen Aussage?
      Denn es ist in meinen Augen, also nach meinem Verständnis schon wichtig, festzustellen, dass der Mensch auch in Gegenwart Gottes in Eden sterben konnte, wie er es ja dann auch offensichtlich ebenfalls kann, wenn er auf der Neuen Erde ist, wenn er NICHT VOM BAUM DES LEBENS ISST. Vorausgesetzt, der Baum des Lebens muß so verstanden werden, dass er Leben erhält, indem man von seiner Frucht nimmt. Wenn dem so ist, so konnten und können jene Menschen auch in Gegenwart des Baumes des Lebens sterben.
      Meine Antwort darauf: Nein, vor dem Sündenfall ist niemand gestorben. Genesis macht keine Andeutung, dass vor dem Sündenfall jemand gestorben ist.
      es geht hier auch um die grundsätzliche Frage, nicht ob Adam und Eva, die einzigsten menschlichen Wesen in Eden gestorben seien, sondern Tiere, Pflanzen, ja selbst auch in uns Menschen der Tod als natürliche Konsequenz der Veränderung der Zellen zugegen ist. Tod heißt hier nichts anderes, als das Auflösen einer komplexen Struktur, die durch die Schöpfung entstanden ist. Um es vereinfacht darzustellen, Gott hat uns Pflanzen zur Speise gegeben. Wenn wir die von Gott geschaffenen vollkommenen Pflanzen pflücken, also von ihrem Lebensraum trennen - dann sterben sie! Das ist ein vollkommen natürlicher Tod. wenn sich also Adam und Eva ernähren mussten im Garten Eden, dann haben sie dazu beigetragen, dass eine andere Lebensart gestorben ist. Auch Pflanzen und Tiere gehören zum Leben. Wir wissen auch nicht, wie lange Adam und Eva im Garten Eden verweilten. Ich nehme an, mehrere Jahrzehnte bereits. Und in dieser Zeit werden sicherlich auch Tiere eines natürlichen Todes gestorben sein, weil ihre Lebenserwartung nicht auf unendlich eingestellt war und sie überdies auch keinen Lebensbaum besaßen, der ihr leben gewährleistete.

      Hier stellt sich die Frage: würden denn die Menschen sterben, wenn sie die Früchte vom Baum des Lebens nicht essen werden? Warum wird der Baum des Lebens so sehr in der Bibel betont? Theoretisch könnte sein, dass jemand, der davon nicht essen wird, eines Todes sterben kann. Praktisch jedoch, würde das niemals eintreffen, den (praktischen) Tod wird es
      niemals mehr geben
      Dein letzter Satz ist eine Annahme von dir, die man mit jener Stelle begründen kann, die im Korintherbrief steht, die ich bereits zitiert habe:
      zunächst der Hinweis, dass es nicht unser jetziger Leib sein kann:
      50 Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.

      dann der Hinweis auf die Unsterblichkeit und Unverweslichkeit :
      53 Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.
      Der Baum des Lebens wird hierbei überhaupt nicht berücksichtigt. Wenn es also hier heißt der neue Leib ist unverweslich (also kein Zelltod) und unsterblich, dann wird dieser Neue Leib auch nicht sterben und somit ewig bestehen - unabhängig von der Existenz des Baumes des Lebens.

      Somit sind wir wieder bei der Frage, was stellt der Baum des Lebens dar?

      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      Somit sind wir wieder bei der Frage, was stellt der Baum des Lebens dar?
      Somit ist die längst aufgeworfene - bewusst ignorierte? - Frage noch immer nicht geklärt: Wenn nur Gott unsterblich ist, wie vereinbart sich das mit deinem Gedanken, dass der Mensch unsterblich ist/wird?

      Der Baum des Lebens wurde ebenfalls bereits zu erklären versucht, aber ebenfalls ignoriert.

      Du baust auf deine Thesen als Fakt auf und vergißt, gewisse Bibeltexte zu berücksichtigen.

      Wenn ich meine These auf meine Idee 2+2= 7 als Fakt aufbaue, bekommen meine Folgerungen zwar einen Sinn und eventuell sind sogar in Harmonie. Die Sache hat nur einen Haken: Mein Gebäude ist auf einem Irrtum aufgebaut.

      ***
    • Somit ist die längst aufgeworfene - bewusst ignorierte? - Frage noch immer nicht geklärt: Wenn nur Gott unsterblich ist, wie vereinbart sich das mit deinem Gedanken, dass der Mensch unsterblich ist/wird?
      es wurde hier schon mehrfach genannt: auch von dir und du ignorierst deine eigenen Bibelverse:
      50 Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
      Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.
      54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
      Der Baum des Lebens wurde ebenfalls bereits zu erklären versucht, aber ebenfalls ignoriert.
      was wurde denn erklärt, was ich nicht selbst schon angesprochen hatte als Erklärung? Deine Erklärung bezüglich des Baumes des Lebens beißt sich gewisser maßen mit jenem Bibeltext im Korintherbrief. Der Korintherbrief wurde viele Jahrzehnte vor der Offenbarung geschrieben. Und die Menschen konnten bis dahin dann ebenso lesen, dass dem Menschen mit seiner Neuschaffung Unsterblichkeit gegeben wird, und so, wie es da ausgedrückt wird, ist dies auch notwendig, um in der Gegenwart Gottes existieren zu können.
    • Seeadler schrieb:

      was wurde denn erklärt, was ich nicht selbst schon angesprochen hatte als Erklärung? Deine Erklärung bezüglich des Baumes des Lebens beißt sich gewisser maßen mit jenem Bibeltext im Korintherbrief. Der Korintherbrief wurde viele Jahrzehnte vor der Offenbarung geschrieben. Und die Menschen konnten bis dahin dann ebenso lesen, dass dem Menschen mit seiner Neuschaffung Unsterblichkeit gegeben wird, und so, wie es da ausgedrückt wird, ist dies auch notwendig, um in der Gegenwart Gottes existieren zu können.
      Die Leute - die welche Lesen konnten - konnten daher genau von diesem Paulus erfahren, dass nur Gott unsterblich ist. Es geht nicht um den Baum des Lebens, sondern um die Unsterblichkeit.

      Wie erklärst du die Unsterblichkeit des Menschen mit der Tatsache, dass nur Gott unsterblich ist?

      ***
    • Wie erklärst du die Unsterblichkeit des Menschen mit der Tatsache, dass nur Gott unsterblich ist?
      das ist das Wesen und Geheimnis der Spiritualität. Denn es ist letztendlich das "Einssein" des Neuen Menschen mit Gott im Sinne von
      Johannes 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch
      also die Verschmelzung des neuen Menschen mit Gott selbst. Und dann ist es klar, dass auch der Mensch unsterblich ist, wie Gott unsterblich ist.
    • @Seeadler

      es geht hier auch um die grundsätzliche Frage, nicht ob Adam und Eva, die einzigsten menschlichen Wesen in Eden gestorben seien, sondern Tiere, Pflanzen, ja selbst auch in uns Menschen der Tod als natürliche Konsequenz der Veränderung der Zellen zugegen ist. Tod heißt hier nichts anderes, als das Auflösen einer komplexen Struktur, die durch die Schöpfung entstanden ist. Um es vereinfacht darzustellen, Gott hat uns Pflanzen zur Speise gegeben. Wenn wir die von Gott geschaffenen vollkommenen Pflanzen pflücken, also von ihrem Lebensraum trennen - dann sterben sie! Das ist ein vollkommen natürlicher Tod. wenn sich also Adam und Eva ernähren mussten im Garten Eden, dann haben sie dazu beigetragen, dass eine andere Lebensart gestorben ist. Auch Pflanzen und Tiere gehören zum Leben. Wir wissen auch nicht, wie lange Adam und Eva im Garten Eden verweilten. Ich nehme an, mehrere Jahrzehnte bereits. Und in dieser Zeit werden sicherlich auch Tiere eines natürlichen Todes gestorben sein, weil ihre Lebenserwartung nicht auf unendlich eingestellt war und sie überdies auch keinen Lebensbaum besaßen, der ihr leben gewährleistete.
      Dazu habe ich folgende Gedanken:

      1)

      Wenn der Tod eines Tieres ok ist, wieso wird er so schmerzhaft empfunden (von Menschen und sogar von Tieren)? In einer perfekten Schöpfung kann nichts sein, was einen Menschen oder ein Tier traurig macht. Der Tod eines Tieres ist sogar überflüssig: wozu?

      2)

      Es könnte sein, dass Tiere anders beschaffen wurden und sich vom Baum des Lebens nicht ernähren mussten, um ewige Existenz zu haben. Die Bibel verbindet niemals die Tiere mit dem Baum des Lebens.

      3)

      Deine Definition vom "Tod" führt dich zu solchen Vorstellungen. Ich sehe das Abpflücken von Früchten etc. nicht als natürlichen Tod dieser Früchte. Nicht alles, was einen destruktiven Charakter hat, wirklich schlecht und den Tod bedeutet. Auch vom Baum des Lebens werden die Früchte genommen und gegessen werden, und das ist kein Tötungsakt. Was das Abpflücken und Essen von Pflanzen betrifft, sehe ich das nicht als Töten, und darf mit dem Töten von Tieren nicht verwechselt werden.

      4) Aus (3) folgend, muss der "Zellentod" nicht wirklich den Tod bedeuten.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Seeadler

      Nachtperle:

      Wie erklärst du die Unsterblichkeit des Menschen mit der Tatsache, dass nur Gott unsterblich ist?
      Seeadler:

      das ist das Wesen und Geheimnis der Spiritualität. Denn es ist letztendlich das "Einssein" des Neuen Menschen mit Gott im Sinne von

      Johannes 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch

      also die Verschmelzung des neuen Menschen mit Gott selbst. Und dann ist es klar, dass auch der Mensch unsterblich ist, wie Gott unsterblich ist
      Das klingt nach New Age.

      Aber der Kontext von Joh 14.20 ist der gleiche wie

      Joh 17.15 Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt wegnimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen. 17.16 Sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin. 17.17 Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit. 17.18 Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; 17.19 und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. 17.20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, 17.21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. 17.22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, daß sie eins seien, wie wir eins sind 17.23 - ich in ihnen und du in mir -, daß sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 17.24 Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. 17.25 Gerechter Vater! - Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast. 17.26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

      Hier geht es nicht um den Tag der Erkenntnis nach der Auferstehung, sondern um den heutigen Tag, wo wir Gott erkennen und seine Herrlichkeit präsentieren, und die Welt erkennen kann, dass Gott Jesus gesandt hat. Von Vergöttlichung (im Sinne von Verschmelzung mit Gott) eines Menschen ist hier keine Rede. Das ist die bekannte Lüge Satans "ihr werdet wie Gott sein".

      Die Frage bleibt, wie die im Korinther-Text geannte Unsterblichkeit und Unverweslichkeit mit dem Baum des Lebens in Verbindung gerbacht werden soll. Denn der Baum scheint eine außerordentliche Rolle in Zukunft zu spielen, da ständig erwähnt wird. E.White sagte folgendes (was für mich nicht ganz verständlich und zum Teil "entziffert" werden soll):

      Alle kommen in derselben Größe aus ihren Gräbern, wie sie hineingelegt wurden. Adam, der mitten unter der auferstandenen Schar steht, ist von erhabener Höhe und majestätischer Gestalt, nur wenig kleiner als der Sohn Gottes. An ihm wird ein auffallender Gegensatz zu den späteren Geschlechtern deutlich; in dieser Beziehung sieht man die tiefgehende Entartung des Menschengeschlechts. Alle aber stehen auf in der Frische und Kraft ewiger Jugend ... Wieder zum Baum des Lebens in dem lange verlorenen Paradies zugelassen, werden die Erlösten zunehmen, bis sie zu der vollen Größe des Menschengeschlechts in seiner ursprünglichen Herrlichkeit herangewachsen sind. {CKB 203.2}
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Jacob

      Jacob der Suchende schrieb:

      Die Frage bleibt, wie die im Korinther-Text geannte Unsterblichkeit und Unverweslichkeit mit dem Baum des Lebens in Verbindung gerbacht werden soll. Denn der Baum scheint eine außerordentliche Rolle in Zukunft zu spielen, da ständig erwähnt wird. E.White sagte folgendes (was für mich nicht ganz verständlich und zum Teil "entziffert" werden soll):
      Für mich und mein persönliches biblisches Verständnis ist das eine klare Sache.

      Da nur Gott unsterblich ist, kann nicht auch der Mensch unsterblich sein. Beide Aussagen sind von Paulus. Korinther wie auch Timotheus. Da sich Paulus kaum selbst widersprochen hat, sehe ich dieses "Unsterblichkeit anziehen" als etwas, was wir anziehen. Egal, was du anziehst, es bleibt angezogen und ist nicht Jacob. In Verbindung mit dem Baum des Lebens, bringe ich die bleibende Abhängigkeit von Gott. Denn der im neuen Jerusalem stehende Baum des Lebens wird vom Wasser, das vom Thron her kommt (also von Gott) ernährt. Der Strom fließt - wie es scheint - durch den Baum durch. Denn links und rechts von der Straße und dem Strom stand der Baum des Lebens, den Johannes sah. Johannes sah keine Bäume, sondern EINEN Baum.

      Dieser Baum nun - egal, welches Symbol man ihm zuordnen will - ist die Verbindung vom Menschen zu/mit Gott. Der Mensch ist und bleibt von der Gnade Gottes abhängig. Aber er hat im neuen Jerusalem ein "Anrecht" auf diesen Baum, auf die Gnade Gottes. Die Gnade Gottes beschenkt den Menschen mit dem ewigen Leben. Dadurch werden wir nicht sterben. Aber wir haben die Unsterblichkeit nicht in uns. Die hat nur Gott. Wir ziehen sie an. Theoretisch könnte uns diese "Unsterblichkeit" wieder ausgezogen werden. Wird sie aber nicht, weil sich die Menschen gerne, freiwillig und bewusst für Gott entschieden haben und unter dieser Gnade leben (wollen).

      Diese Menschen haben sich also für Gott entschieden. Diese Kinder Gottes haben sich durch den Heiligen Geist von einem fleischlichen Menschen zu einem geistlichen Menschen formen lassen. Das dies nötig ist, zeigt Jesus dem Nikodemus. Diese Veränderung geschieht von Innen her. Also nicht der Leib wird verändert, sondern die Gesinnung. Und genau das müssen wir heute schon mit uns geschehen lassen (wollen). Eigentlich sollte das für uns die weit wichtigere Frage und "Sorge" sein.
      Der Glaube, die feste Zuversicht, dass Gott uns durch seinen Heiligen Geist zu sich hin verändern kann, wird in uns den Wunsch wecken, zu Handeln. Wir wollen in Christus wandeln. Das ist unsere Entscheidung und zeigt sich auch - heute schon - in unserem Leben. Dazu fordert uns Paulus im Kolosserbrief 2,6f auch auf.

      Diese von uns gewünschte und vom Heiligen Geist geleitete Veränderung zu Jesus hin, macht uns zu glücklichen Menschen die ein Anrecht am Baum des Lebens, (ewiges Leben aus Gottes Gnade) haben.

      So ist mein biblisches Verständnis zu diesem Thema.

      ***
    • Ist es so betrachtet nicht ein Vorteil, daß der Sündenfall stattgefunden hat.

      Etwas besseres hat uns nicht passieren können, denn dadurch haben wir unsere Situation entscheident verbessert.

      Wäre Adam und Eva auch ohne Sünde im Garten Eden sterblich gewesen, so haben wir uns verbessert.
      Wobei das nicht essen vom Baum des Lebens auch Sünde sein könnte, weil man die Gnade nicht annimmt.

      Vielleicht ist Baum des Lebens auch ein Symbol auf Jesus?

      Denn dann bekommen wir einen unverweslichen Leib.

      Also hätte die ganze Sache etwas gebracht.
    • manfred schrieb:

      Ist es so betrachtet nicht ein Vorteil, daß der Sündenfall stattgefunden hat.
      Alleine diese Aussage zeigt doch schon, dass da was nicht stimmen kann. Denn wie kann die Schöpfung Gottes durch Satans Werk besser werden, oder einen Vorteil bringen.


      manfred schrieb:

      Etwas besseres hat uns nicht passieren können, denn dadurch haben wir unsere Situation entscheident verbessert.
      Inwiefern?



      manfred schrieb:

      Wäre Adam und Eva auch ohne Sünde im Garten Eden sterblich gewesen, so haben wir uns verbessert.
      Warum wurden Adam und Eva den sterblich? Die Bibel gibt darüber genaue Auskunft. Und wie hat es sich der Mensch verbessert?

      Wie verstehst DU denn die Aussage, dass Gott allein unsterblich ist? Wann meinst du, ist ER das geworden? Oder wann wurde ihm die alleinige Unsterblichkeit genommen? Durch wen?


      manfred schrieb:

      Vielleicht ist Baum des Lebens auch ein Symbol auf Jesus?
      Kannst du dieses "Vielleicht" begründen?


      manfred schrieb:

      Denn dann bekommen wir einen unverweslichen Leib.
      Den hatten Adam und Eva auch. VOR dem Sündenfall. Oder wann meinst du, wären Adam und Eva verwest, wenn sie nie gesündigt hätten?


      manfred schrieb:

      Also hätte die ganze Sache etwas gebracht.
      Entschuldige, wenn ich das jetzt mal so sage und dir damit eventuell Unrecht tue. Aber ich habe das Gefühl, du hast diese Frage hier zwar aufgeworfen, aber dich nicht wirklich damit auseinander gesetzt. Weder hier noch sonst wo. Deine eigenartige Reaktion lässt mich das vermuten.

      ***
    • Vielleicht ist Baum des Lebens auch ein Symbol auf Jesus?

      Denn dann bekommen wir einen unverweslichen Leib.

      Also hätte die ganze Sache etwas gebracht.
      Du sagst es, Manfred! darum auch mein Hinweis auf Wikipedia in den vorangegangenen Post´s, wo dieser Gedanke etwas weiter erklärt wird.
    • @Nachtperle und andere

      Zu dem Baum des Lebens möchte ich einige Zitate von E.White nennen, die uns vielleicht zu dem besseren Verständnis dieser Frage bringen.

      In der Mitte des Gartens wuchs der Baum des Lebens, dessen Frucht die Kraft hatte, das Leben immerwährend zu erhalten. Wäre Adam Gott gehorsam geblieben, so hätte er sich stets des freien Zugangs zu diesem Baum erfreuen dürfen und würde ewig gelebt haben. Als er aber sündigte, trennte Gott ihn von dem Baum des Lebens und unterwarf ihn dem Tode. {GK 535.3}
      Sie wurden von Engeln besucht und erfreuten sich des Umgangs mit ihrem Schöpfer ohne verhüllenden Schleier. Sie waren voll Tatkraft, die ihnen der Baum des Lebens vermittelte, ihre Geisteskräfte kaum geringer als die der Engel. {PP 27.2}
      Funktion des Baums vor dem Sündenfall.

      Hätten Adam und Eva von jedem Wort gelebt, das aus Gottes Mund kam (siehe 5.Mose 8,3), wären sie nie gefallen und hätten das Anrecht auf den Baum des Lebens nicht verloren. {CS 205.3}
      Nach dem Sündenfall kein Anrecht mehr auf den Baum des Lebens.

      Ich wurde auf Adam und Eva im Paradies aufmerksam gemacht. Sie aßen von dem verbotenen Baume und wurden aus dem Garten vertrieben. Dann wurde das flammende Schwert um den Baum des Lebens gesetzt, damit sie nicht von der Frucht essen und unsterbliche Sünder sein würden, denn der Baum des Lebens verlieh fortgesetztes Leben. Ich hörte einen Engel fragen: „Wer von der Familie Adams ist durch das flammende Schwert gegangen und hat von dem Baum des Lebens gegessen?“ Und ein anderer Engel antwortete: „Keiner von Adams Familie ist durch das flammende Schwert gegangen und hat von diesem Baum gegessen, deshalb gibt es auch keinen unsterblichen Sünder. Die Seele, die sündigt, soll den ewigen Tod sterben, einen Tod, der ewig dauert, von dem es keine Hoffnung und keine Auferstehung gibt. Dann wird der Zorn Gottes versöhnt sein. {EG 41.3}
      Der Baum des Lebens hätte beide in Sünde gefallene Menschen ihr Leben verlängert / verewigt.

      Es war Satans überlegter Plan, daß Adam und Eva Gott ungehorsam seien, sich sein Mißfallen zuziehen und dann von dem Baum des Lebens nehmen sollten, damit sie für ewig in Sünde und Ungehorsam leben möchten und auf diese Weise die Sünde unsterblich sei. {EG 137.2}
      Der Baum des Lebens steht im Zusammenhang mit den Plänen Satans.

      Jesus ist die Quelle der Kraft, der Ursprung des Lebens. Er führt uns zu seinem Wort und reicht uns Blätter vom Baum des Lebens zur Gesundung unserer sündenkranken Seele. {WA 473.2}
      Der Baum des Lebens im übertragenen Sinne bedeutet die Gnade und Heilung Gottes.

      Weisheit „ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten“. Sprüche 3,18. {SGA 379.4}
      Verbindung zwischen Baum des Lebens und Weisheit.

      Und ich sah einen Tisch aus reinem Silber. Er war viele Meilen lang, doch unsere Augen konnten ihn überblicken. Ich sah die Frucht vom Baum des Lebens, Manna, Mandeln, Feigen, Granatäpfel, Trauben und viele andere Früchte. {CKB 203.1}
      E.White sah unter dem Baum des Lebens nicht (nur) eine symbolische Darstellung (der Gande z.B.), sondern einen realen Baum, der Früchte bringt.

      Dort konnten wir den Baum des Lebens und den Thron Gottes sehen. Vom Thron floß ein Strom reinen Wassers, und auf jeder Seite des Flusses stand der Baum des Lebens. Auf beiden Seiten des Stromes gab es jeweils einen Stamm des Baums, beide Stämme aus reinem, durchsichtigem Gold. Zuerst dachte ich, es wären zwei Bäume. Ich sah noch einmal hin und bemerkte, daß sie sich in der Krone zu einem Baum vereinigten. So war es zu erklären, daß der Baum des Lebens auf beiden Seiten des Lebenswassers stand. Seine Zweige neigten sich bis zu unserem Standort. Die Frucht war herrlich. Sie sah aus wie Gold und Silber. Early Writings 17 (1851). {CKB 202.3}
      Ein Baum auf beiden Seiten des Stroms.

      Wenn die kleinen Kinder, mit Unsterblichkeit bekleidet, sich aus ihren Gräbern erheben, machen sie sich sofort auf den Weg in die Arme ihrer Mütter. Sie kommen wieder zusammen, um sich nie mehr zu trennen. Aber viele der Kleinen werden dort keine Mutter haben ... Sie werden von Engeln aufgenommen und zum Baum des Lebens geführt. {CKB 205.6}
      Hier wird sowohl von der verliehenen (von mir: durch Gnade erhaltenen) Unsterblichkeit gesprochen, als auch von dem Baum des Lebens und seiner notwendigen Funktion.

      Aber wenn du treu bist, sollst du bald vom Lebensbaum essen und vom Wasser des Lebens trinken... {FS 17.2}
      Der Engel sagte zu mir: „Wenn du die Botschaften gewissenhaft ausrichtest und beharrst bis ans Ende, dann sollst du die Frucht vom Baum des Lebens essen und das Wasser vom Strom des Lebens trinken.“ {FS 19.2}
      Es gibt auch Wasser des Lebens.

      Die Menschen hatten eine praktische Erkenntnis des Bösen, aber Christus kam in diese Welt, um ihnen zu zeigen, dass er für sie den Baum des Lebens gepflanzt hat, dessen „Blätter zur Heilung der Völker dienen“. Offenbarung 22,2. {CS 27.3}
      Danach sah ich, wie Jesus sein Volk nach dem Lebensbaume hinführte, und wiederum vernahmen wir seine holde Stimme, schöner als irgend eine Musik, die je an ein menschliches Ohr schlug, als er sagte: „Die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker. Esset alle davon.“ An dem Baum des Lebens hing die schönste Frucht, von welcher die Heiligen reichlich nehmen durften.
      Dann werden alle, die in Jesus gelebt und Gottes Gebote gehalten haben, am Baum des Lebens unsterbliche Kräfte finden. {GFH 184.2}
      Die sterbliche, vergängliche, anmutlose, einst mit Sünde befleckte Gestalt wird vollkommen, schön und unsterblich. Alle Fehler und Gebrechen bleiben im Grabe. Wieder zum Baum des Lebens in dem lange verlorenen Paradies zugelassen, werden die Erlösten zunehmen, bis sie zu der vollen Größe des Menschengeschlechts in seiner ursprünglichen Herrlichkeit herangewachsen sind. Die letzten noch verbliebenen Spuren des Fluches der Sünde werden beseitigt und die getreuen Christi erscheinen in der Herrlichkeit des Herrn, unseres Gottes, und werden an Leib, Seele und Geist das vollkommene Bild ihres Herrn widerstrahlen. {GK 644.1}
      Funktionen des Baums des Lebens.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo liebe Nachtperle,
      Dein Beitrag und dein Zitat:
      So ist mein biblisches Verständnis zu diesem Thema.
      hat mich-- als ich es unterwegs am Handy las, veranlasst zu Hause angekommen den PC "zu starten, denn dein Beitrag zeigt mir:
      ====================================================================================================================
      +) die Bibel ist eine "Botschaft"---adressiert an verlorene Sünder ----

      d.h.: es ist von Gott nicht als "wissenschaftliches Werk" zur Befriedigung wissenschaftlicher Interessen und Forschungsdranges (auch und besonders nicht im Bereich der Schöpfung) bezweckt.

      +) dein gesamtes in diesem Beitrag ersichtliche "Glaubenskonzept" zum Thema --bestehend aus vielen Einzelpunkten" ist ausnahmslos der Schrift entnommen und aus der Schrift heraus erkannt und "geglaubt"

      d.h.: keine einziger Glaubenspunkt in deinem Beitrag davon bedurfte irgendeines angeblich wissenschaftlich erkannten "ergänzenden glaubensstärkenden Beweises" als Zustimmung :!:
      ===================================================================================================================
      abgesehen vom Fehlen jeder wissenschaftlichen Hilfe zb. zu diesem Thema hier, habe ich darüber hinaus auch keine "zusätzlichen" wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem (Glaubens) Thema gelesen.

      d.h. z.B: die wissenschaftlichen Beiträge --als Hilfe--um ein bibl. Glaubenskonzept zu formulieren, oder gar ergänzend--durch weiterführende"vertiefende Fakten--zu vertiefen sind einfach nicht gegeben---auch hier nicht nach rd, 7o Beiträgen.

      Warum versagt hier "die Wissenschaft" so kläglich ? ich empfehle dazu die grundlegenden Gedanken von HeimoW in deinem Thread "Glauben #2)

      liebe Grüße dir aus Wien
      Yokurt
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: In der Mitte des Gartens wuchs der Baum des Lebens, dessen Frucht die Kraft hatte, das Leben immerwährend zu erhalten. Wäre Adam Gott gehorsam geblieben, so hätte er sich stets des freien Zugangs zu diesem Baum erfreuen dürfen und würde ewig gelebt haben. Als er aber sündigte, trennte Gott ihn von dem Baum des Lebens und unterwarf ihn dem Tode. {GK 535.3}

      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat
      Sie wurden von Engeln besucht und erfreuten sich des Umgangs mit ihrem Schöpfer ohne verhüllenden Schleier. Sie waren voll Tatkraft, die ihnen der Baum des Lebens vermittelte, ihre Geisteskräfte kaum geringer als die der Engel. {PP 27.2}

      Funktion des Baums vor dem Sündenfall.
      Sehe ich genau so! Adam und Eva waren nicht unsterblich, wären aber ewig am Leben erhalten worden.


      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat : Hätten Adam und Eva von jedem Wort gelebt, das aus Gottes Mund kam (siehe 5.Mose 8,3), wären sie nie gefallen und hätten das Anrecht auf den Baum des Lebens nicht verloren. {CS 205.3}

      Nach dem Sündenfall kein Anrecht mehr auf den Baum des Lebens.
      Sehe ich genau so.


      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Ich wurde auf Adam und Eva im Paradies aufmerksam gemacht. Sie aßen von dem verbotenen Baume und wurden aus dem Garten vertrieben. Dann wurde das flammende Schwert um den Baum des Lebens gesetzt, damit sie nicht von der Frucht essen und unsterbliche Sünder sein würden, denn der Baum des Lebens verlieh fortgesetztes Leben. Ich hörte einen Engel fragen: „Wer von der Familie Adams ist durch das flammende Schwert gegangen und hat von dem Baum des Lebens gegessen?“ Und ein anderer Engel antwortete: „Keiner von Adams Familie ist durch das flammende Schwert gegangen und hat von diesem Baum gegessen, deshalb gibt es auch keinen unsterblichen Sünder. Die Seele, die sündigt, soll den ewigen Tod sterben, einen Tod, der ewig dauert, von dem es keine Hoffnung und keine Auferstehung gibt. Dann wird der Zorn Gottes versöhnt sein. {EG 41.3}

      Der Baum des Lebens hätte beide in Sünde gefallene Menschen ihr Leben verlängert / verewigt.
      Genau! Und da ist es wieder egal, welche Beschaffenheit oder welches Symbol man dem Baum zuordnet. Er steht mit Leben abhängig von Gott in Verbindung.




      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Es war Satans überlegter Plan, daß Adam und Eva Gott ungehorsam seien, sich sein Mißfallen zuziehen und dann von dem Baum des Lebens nehmen sollten, damit sie für ewig in Sünde und Ungehorsam leben möchten und auf diese Weise die Sünde unsterblich sei. {EG 137.2}
      Der Baum des Lebens steht im Zusammenhang mit den Plänen Satans.
      Da ich bemüht bin, NUR die Bibel sprechen zu lassen, lasse ich diese Begebenheit aus. Akzeptiere sie aber. Sünde unsterblich? Überfordert mich momentan etwas. Muss ich mir genau angucken.




      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Jesus ist die Quelle der Kraft, der Ursprung des Lebens. Er führt uns zu seinem Wort und reicht uns Blätter vom Baum des Lebens zur Gesundung unserer sündenkranken Seele. {WA 473.2}

      Der Baum des Lebens im übertragenen Sinne bedeutet die Gnade und Heilung Gottes.
      So ist es! Und ... Abhängigkeit von Gott in alle Ewigkeit.





      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Weisheit „ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten“. Sprüche 3,18. {SGA 379.4}

      Verbindung zwischen Baum des Lebens und Weisheit.
      So gesehen: JA!




      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Und ich sah einen Tisch aus reinem Silber. Er war viele Meilen lang, doch unsere Augen konnten ihn überblicken. Ich sah die Frucht vom Baum des Lebens, Manna, Mandeln, Feigen, Granatäpfel, Trauben und viele andere Früchte. {CKB 203.1}

      E.White sah unter dem Baum des Lebens nicht (nur) eine symbolische Darstellung (der Gande z.B.), sondern einen realen Baum, der Früchte bringt.
      Sehe ich auch so. Kann aber auch respektieren, wenn jemand dem Baum NUR symbolisch versteht. Denn so oder so ist der Baum des Lebens nur in Verbindung mit der Gnade Gottes "sinnvoll und brauchbar".




      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Dort konnten wir den Baum des Lebens und den Thron Gottes sehen. Vom Thron floß ein Strom reinen Wassers, und auf jeder Seite des Flusses stand der Baum des Lebens. Auf beiden Seiten des Stromes gab es jeweils einen Stamm des Baums, beide Stämme aus reinem, durchsichtigem Gold. Zuerst dachte ich, es wären zwei Bäume. Ich sah noch einmal hin und bemerkte, daß sie sich in der Krone zu einem Baum vereinigten. So war es zu erklären, daß der Baum des Lebens auf beiden Seiten des Lebenswassers stand. Seine Zweige neigten sich bis zu unserem Standort. Die Frucht war herrlich. Sie sah aus wie Gold und Silber. Early Writings 17 (1851). {CKB 202.3}

      Ein Baum auf beiden Seiten des Stroms.
      So sagt es auch die Offenbarung: In der Mitte der Straße und des Stromes, diesseits und jenseits war der Baum des Lebens.


      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Wenn die kleinen Kinder, mit Unsterblichkeit bekleidet, sich aus ihren Gräbern erheben, machen sie sich sofort auf den Weg in die Arme ihrer Mütter. Sie kommen wieder zusammen, um sich nie mehr zu trennen. Aber viele der Kleinen werden dort keine Mutter haben ... Sie werden von Engeln aufgenommen und zum Baum des Lebens geführt. {CKB 205.6}
      Hier wird sowohl von der verliehenen (von mir: durch Gnade erhaltenen) Unsterblichkeit gesprochen, als auch von dem Baum des Lebens und seiner notwendigen Funktion.
      Mir fällt wieder auf, dass die Unsterblichkeit angezogen wird. Der Mensch hat sie nicht in sich.




      Jacob der Suchende schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Aber wenn du treu bist, sollst du bald vom Lebensbaum essen und vom Wasser des Lebens trinken... {FS 17.2}

      Jacob der Suchende schrieb:

      Der Engel sagte zu mir: „Wenn du die Botschaften gewissenhaft ausrichtest und beharrst bis ans Ende, dann sollst du die Frucht vom Baum des Lebens essen und das Wasser vom Strom des Lebens trinken.“ {FS 19.2}

      Es gibt auch Wasser des Lebens.
      Beides deutet auf Leben unter der Gnade Gottes hin. Denn die Frucht und das Wasser wird von Gott gegeben.

      Jacob der Suchende schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat :
      Die Menschen hatten eine praktische Erkenntnis des Bösen, aber Christus kam in diese Welt, um ihnen zu zeigen, dass er für sie den Baum des Lebens gepflanzt hat, dessen „Blätter zur Heilung der Völker dienen“. Offenbarung 22,2. {CS 27.3}

      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat:
      Die Menschen hatten eine praktische Erkenntnis des Bösen, aber Christus kam in diese Welt, um ihnen zu zeigen, dass er für sie den Baum des Lebens gepflanzt hat, dessen „Blätter zur Heilung der Völker dienen“. Offenbarung 22,2. {CS 27.3}

      Danach sah ich, wie Jesus sein Volk nach dem Lebensbaume hinführte, und wiederum vernahmen wir seine holde Stimme, schöner als irgend eine Musik, die je an ein menschliches Ohr schlug, als er sagte: „Die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker. Esset alle davon.“ An dem Baum des Lebens hing die schönste Frucht, von welcher die Heiligen reichlich nehmen durften.

      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat: Dann werden alle, die in Jesus gelebt und Gottes Gebote gehalten haben, am Baum des Lebens unsterbliche Kräfte finden. {GFH 184.2}
      Die sterbliche, vergängliche, anmutlose, einst mit Sünde befleckte Gestalt wird vollkommen, schön und unsterblich. Alle Fehler und Gebrechen bleiben im Grabe. Wieder zum Baum des Lebens in dem lange verlorenen Paradies zugelassen, werden die Erlösten zunehmen, bis sie zu der vollen Größe des Menschengeschlechts in seiner ursprünglichen Herrlichkeit herangewachsen sind. Die letzten noch verbliebenen Spuren des Fluches der Sünde werden beseitigt und die getreuen Christi erscheinen in der Herrlichkeit des Herrn, unseres Gottes, und werden an Leib, Seele und Geist das vollkommene Bild ihres Herrn widerstrahlen. {GK 644.1}

      Funktionen des Baums des Lebens.
      Was auch zeigt - wie ich es verstehe - dass die Menschen nicht vollkommen an Leib, Seele und Geist sein werden, sondern erst noch mit der Hilfe Gottes (durch die Blätter des Baumes) darin zunehmen, wachsen und in Vollkommenheit vollendet werden.

      ***
    • Wenn der Tod eines Tieres ok ist, wieso wird er so schmerzhaft empfunden (von Menschen und sogar von Tieren)? In einer perfekten Schöpfung kann nichts sein, was einen Menschen oder ein Tier traurig macht. Der Tod eines Tieres ist sogar überflüssig: wozu?
      Warum soll der Tod eines Tieres "überflüssig sein"? Wie alt wird ein Kaninchen? Wie viel Junge kann ein Kaninchen im Laufe seines Lebens bekommen? Rechne mal aus, wenn dann ein Kaninchen beispielsweise so alt wäre wie Adam, wie viele Kaninchen es dann von nur einem Pärchen geben würde. Es wäre eine Plage!!! Oder nehmen wir Mäuse oder andere Nager, alles Geschöpfe Gottes, deren Lebensalter noch kürzer ist. Es würde binnen kürzester zeit allein im Paradies wimmeln vor lauter Mäusen.
      Wenn kein Tier sterben würde, sie aber in uns gewohnter Natur ständig Junge bekommen, so schätze ich mal, wäre selbst der Garten Eden bereits nach einem Monat überfüllt von Tieren, die alle wiederum etwas zu Essen brauchen, das gleiche was der Mensch auch isst. Die Nahrung würde nicht ausreichen......
      Und dann haben wir da die ganze breite Palette von Mikroorganismen, wie beispielsweise Bakterien, die allesamt in der Natur ebenfalls einen festen Platz und ihre Existenzberechtigung haben. Wenn auch diese sich ohne Hinderung ständig vervielfältigen könnten, dann wäre die Erde schon nach wenigen Jahren ein einzigster Tummelplatz vom Mikroorganismen, die dann zwangsläufig ihre "Wirte" aufessen müssten, um weiterhin überleben zu können..... usw.....
      Dass der Tod etwas widernatürliches ist, ist eine Folge des Bewusstseins für Gut und Böse, es ist die Folge der Frucht vom Baum der Erkenntnis. Ich rede hier nicht vom gewaltsamen Tod, der dadurch entsteht, dass Menschen Tiere töten, oder sich Tiere gegenseitig töten, sondern vom natürlichen Tod. Der gewaltsame Tod, den hat es tatsächlich nicht im Garten Eden gegeben, da bin ich mit dir einer Meinung. Das heißt, eigentlich nicht ganz, denn Gott selbst tötete offenbar ein Tier, um den Menschen mit dem Fell des Tieres zu bekleiden. (ein Hinweis auf das Opferlamm Jesus Christus)
      Deine Definition vom "Tod" führt dich zu solchen Vorstellungen. Ich sehe das Abpflücken von Früchten etc. nicht als natürlichen Tod dieser Früchte. Nicht alles, was einen destruktiven Charakter hat, wirklich schlecht und den Tod bedeutet. Auch vom Baum des Lebens werden die Früchte genommen und gegessen werden, und das ist kein Tötungsakt. Was das Abpflücken und Essen von Pflanzen betrifft, sehe ich das nicht als Töten, und darf mit dem Töten von Tieren nicht verwechselt werden.
      Wie ich schon schrieb, ich unterscheide verschiedene Arten des Todes. So, wie es übrigens auch die Bibel selbst tut, wenn sie davon spricht, dass etwas sterben muss, um daraus etwas anderes entstehen zu lassen!! Dies sollte man nicht überlesen und in seinen Gedanken über den tod mit einfließen lassen. So dient der Tod einer Pflanze, wie ich es bezeichnet habe, dazu, das Leben eines anderen Wesens, wie zum Beispiel den Menschen oder das Tier zu erhalten. Und im natürlichen Werden und Vergehen hat der natürliche Tod regulierende selbst reinigende Eigenschaften, die ebenfalls dazu dienen, um der Art selbst ein Weiterleben zu gewährleisten (siehe mein anfängliches Beispiel mit der Überpopulation). Man kann hier also nicht von einem destruktiven Charakter sprechen und ebenso wenig diese Art von natürlichen Tod negativieren, wie es dann durch den Baum der Erkenntnis anfing; warum dann der Mensch damit Probleme hatte und diese Probleme auch auf die Tiere übertrug.
      4) Aus (3) folgend, muss der "Zellentod" nicht wirklich den Tod bedeuten.
      ich erinnere an meinen Vergleich zwischen 1.Mose 3,15 und der Entstehung eines Menschen schlechthin. Samen und Eizelle müssen sterben, damit Neues Leben geschaffen werden kann. der männliche Samen(Zelle) hat somit seine Schuldigkeit getan, und die weibliche Ei(zelle) wurde der Brutplatz für neues Leben. In ihr entsteht durch die Vereinigung beider Chromosomenpaare eine vollkommen neue Schöpfung und löst die vorangegangene Schöpfung auf. [ das jüdische Volk als Gottes Volk musste sterben, es war die Eizelle - und Jesus Christus, der göttliche Samen musste ebenfalls sterben. Daraus aus dieser Vereinigung entstand das Neue Gottesvolk.... und für sie gilt dann die aussage in 1.Mose 3,16 ]

      Gruß
      Seeadler
    • Warum versagt hier "die Wissenschaft" so kläglich ? ich empfehle dazu
      die grundlegenden Gedanken von HeimoW in deinem Thread "Glauben #2)
      Yokurt, meine Erfahrung, auch in diesem Forum bestätigt, zeigt, dass einige Menschen aus einer vollkommen normal gläubigen Gemeinschaft eine Sekte gestalten und sie als solche für ihre eigenen Zwecke benutzen und auch in diesem Sinne auftreten. Leider wird dadurch das vorherige positive Bild einer Gemeinschaft doch sehr in Mitleidenschaft gezogen! Ich sagte ja schon in diesem sinne, wenn du diese Gemeinschaft symbolisieren würdest - ich wäre ganz sicher niemals Adventist geworden! (und es wundert mich schon noch immer, dass du solch einen Einfluss hier in diesem eigentlich weltoffenen Adventistenforum geltend machst!

      Seeadler

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    • Seeadler schrieb:

      Wenn kein Tier sterben würde, sie aber in uns gewohnter Natur ständig Junge bekommen, so schätze ich mal, wäre selbst der Garten Eden bereits nach einem Monat überfüllt von Tieren, die alle wiederum etwas zu Essen brauchen, das gleiche was der Mensch auch isst. Die Nahrung würde nicht ausreichen......


      Ich kann aus der Bibel nicht erkennen, wie lange es von der Schöpfung bis zum Sündenfall dauerte. 2 Tage ? 2 Wochen ? 2 Monate ?
      Da von deinem gedanklichen Problem in der Bibel nichts steht, gehe ich davon aus, dass es nicht existierte.