Aus dem NICHTS

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  • Aus dem NICHTS

    Hallo zusammen,

    Vergangene Woche war im ORF wieder die sehr beliebte Serie über Wissenschaft und Experimente, die "Science Busters" zu sehen.

    Diesmal ging es um den Beginn des Universums, wie alles entstanden ist. Der Kabarettist Martin Puntigam befragte den Wissenschafter Werner Gruber nach dem Urknall und dem Beginn von Materie.

    Ich habe leider keinen Link, wo man das nachlesen oder nachschauen könnte, jedenfalls wurde die Entstehung aller Dinge folgendermaßen beschrieben:

    Zuerst war das Nichts

    dann war ein winzig kleiner Punkt, so klein, dass man ihn nicht sehen und kaum messen kann

    dieser Punkt ist im Urknall explodiert und daraus hat sich alles entwickelt



    auf die Nachfrage, woher der Punkt gekommen ist, kam die Antwort: Aus dem NICHTS.

    Fertig aus, das passt so, daran "glaubt" man also bei den Wissenschaftern. Gegen jedes Naturgesetz, gegen jedes realistische Denken. Von Nichts kommt was...und nicht nur etwas, sondern ALLES.


    Wie kann man so etwas glauben?

    viele Grüße

    Tricky

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tricky ()

  • tricky schrieb:

    auf die Nachfrage, woher der Punkt gekommen ist, kam die Antwort: Aus dem NICHTS.

    Fertig aus, das passt so, daran "glaubt" man also bei den Wissenschaftern. Gegen jedes Naturgesetz, gegen jedes realistische Denken. Von Nichts kommt was...und nicht nur etwas, sondern ALLES.


    Wie kann man so etwas glauben?
    Ich glaube es nicht. ;)


    Aber um deine Frage mal präziser zu beantworten: Ich denke mal (ohne diesen Wissenschaftler jetzt damit verurteilen oder beleidigen zu wollen), dass in diesem Fall das logische Denken aussetzt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, da sein Gott (Die Wissenschaft/Die Evolutionstheorie) ja etwas anderes lehrt. Und daran glaubt er. Auch, wenn es sich nur um eine Theorie handelt und nicht um eine zu 100% bewiesene Tatsache.

    LG dir.


    Aaron
  • Grundsätzlich muss man sagen, dass das alles ja keine dummen Menschen sind. Sie forschen mit den Mitteln und mit den Möglichkeiten, die sie haben.

    oberhummer.at/universum/
    ^der hier war sogar mal für den Nobelpreis nominiert.

    de.wikipedia.org/wiki/Werner_Gruber



    Deine Prämisse, Aaron, teile ich, dass bei vielen Wissenschaftern nicht sein KANN, was nicht sein DARF. Aber dass man mit dieser Prämisse die Logik und das Ursache-Wirkung Prinzip komplett aushebelt, als wäre es NICHTS, das ist ja der Wahnsinn der hier geschieht. Und keinen stört's. Sie ignorieren und widersprechen ihren eigenen Regeln, beispielsweise denen der Evolution (aus etwas, ist in langer Zeit etwas anderes geworden). Wenn man das aber konsequent fortsetzt, dann landet man im NICHTS. Also ist alles NICHTS und nichts ALLES, richtig?
  • @tricky

    Man sollte meiner Meinung nach erwähnen, dass Science Busters keine ernstzunehmende Wissenschaftssendung ist, sondern in die "Donnerstag Nacht" eingebettet ist, auf der Homepage steht "Topwissenschaft und Spitzenhumor müssen keine Feinde sein". Daher die bewußt gewählte sehr simplifizierte Sprache.

    Wissenschafter können nur jene Thesen vertreten, die eben wissenschaftlich abgesichert sind, da geht es vereinfacht um "ich habe beobachtet", "ich habe bewiesen", "das ist zum jetzigen Zeitpunkt anerkannte Lehrmeinung".

    Wie ich das mit dem Urknall in der Schule gelernt habe, bin ich immer wieder auf der Frage "sitzengeblieben", woher dieser Punkt denn dann gekommen ist, und wieso in diesem kleinen Punkt alle Elemente der Erde enthalten sein konnten. Das frage ich bis heute auch immer jene Leute, die nicht an Gott glauben, darauf finden sie dann keine Antwort und das ist mein Anknüpfungspunkt um über Gott zu sprechen. Woher kam dieser kleine Punkt, was war rund um diesen kleinen Punkt, wieso war in diesem kleinen Punkt schon alles drinnen, was wir jetzt auf der Erde haben (z. B. Wasser, Metalle etc.) wie kann ich mir vorstellen, dass das Weltall unendlich ist, wer hat diesen Raum zur Verfügung gestellt, wieviel Raum ist überhaupt vorhanden etc.?

    Wenn die Leute lange genug darüber nachgedacht haben, kommen sie meiner Erfahrung nach automatisch auf die Frage nach Gott.
  • Hallo Tricky,

    und? frage ich mich immer wieder, was machen wir jetzt?
    lassen sich nun die sogenannten Erkenntnisse "der Wissenschaft" mit den biblischen Berichten bzgl. einer "Schöpfung" vereinbaren?
    Wenn ja, welche?
    Wenn nein, bei welchen Themen/Aussagen gibt es problematische Überschneidungen?
    ================================================================================================================
    warum setzten sich "Wissenschafter" und Bibelgläubige überhaupt an einen Tisch?
    Worüber wollen sie denn sprechen?

    Wenn hier halbe (Lehr) Bücher hereingestellt werden, was bringt das aus der Sicht der Gläubigen?
    Wo ist ihr dadurch "erweitertes" Glaubensbild? etc.

    Soweit ich sehen kann, bleibt es dabei:
    Bibelgläubige leben ihren Glauben aus den bibl. Berichten--und wollen damit nicht "die Wissenschaft" bekehren.
    Wissenschafter haben offenbar manchmal den inneren Drang ihre Naturwissenschaftlichen Erkenntnisse mit einer ihnen völlig unzugänglichen geistlichen Ebene zu harmonisieren----und mit diesen Erkenntnissen (wo sind diese genau?) ---Gläubige bekehren?

    "Die Wissenschaft" konnte mit ihren Thesen noch nie einem Sünder helfen, seine Sünden los zu werden.
    trotzdem !"drängt" sie sich mit ihren Thesen auf, will Antworten geben wo nicht gefragt wurde----- jedenfalls empfinde ich das so.
    Y.
  • Yokurt schrieb:

    Soweit ich sehen kann, bleibt es dabei:
    Bibelgläubige leben ihren Glauben aus den bibl. Berichten--und wollen damit nicht "die Wissenschaft" bekehren.
    Wissenschafter haben offenbar manchmal den inneren Drang ihre Naturwissenschaftlichen Erkenntnisse mit einer ihnen völlig unzugänglichen geistlichen Ebene zu harmonisieren----und mit diesen Erkenntnissen (wo sind diese genau?) ---Gläubige bekehren?

    Ich habe per se nichts gegen Wissenschaft. Vor allem dann, wenn man die Ergebnisse als das wertet, was sie sind: Der zu einem Zeitpunkt festgemachte Stand an Wissen. Heute so, morgen anders, übermorgen wieder ganz anders...Wissen halt, eine Tochter der Zeit!
    Will mir die Wissenschaft aber in mein Glaubensbild hineinregieren, dann lehne ich dankend ab.

    Womit ich Probleme habe ist, dass diese Theorien in Schulbüchern stehen und begriffen bzw. gelernt werden müssen. Man kann nicht daran vorbei gehen, wenn man per Schulpflicht gezwungen wird, dieses wertende Wissen zu erlernen. Das macht mich wütend, weil der Urknall, die String-Theorie oder die ganzen Flausen rund um die dunkle Materie als Faktum dargestellt werden - und eben nicht als Theorie. Einem Kind, das glauben will, wird so etwas präsentiert. Aus dem NICHTS...friß oder stirb.

    Schaut euch mal den Anhang an, den ich hier bereitstelle. Ist vom vergangenen Sonntag aus der Kleinen Zeitung.
    Dateien
  • Yokurt, deine Wissenschaftsaversion wäre für einen Psychologen ein gefundenes Fressen.

    Frage, kannst du aus dem Nichts einen Computer zaubern, womit du deine Zeilen hier veröffentlichen kannst? kannst du aus dem Nichts ein Auto kreieren, mit dem du deine Einkäufe erledigen kannst. kannst du ohne technische Hilfsmittel, ohne die Wissenschaft alle möglichen Leuten innerhalb einer Sekunde auf der Erde erreichen.?

    Kannst du allein mit Hilfe deines Glaubens all die Dinge ersetzen, die dir die Wissenschaft mittlerweile geboten hat, und die du ohne zu zögern und ohne Gewissensbisse benutzt und dabei über die herziehst, die dir diese Möglichkeit erst geboten haben????

    Du bist nicht wirklich ehrlich! denn du kannst nicht einerseits die Wissenschaft vollkommen ablehnen und sie so zusagen als unnütz wenn nicht sogar teuflich abstempeln, zugleich sie aber selbst benutzen, und von den Errungenschaften der Wissenschaft profitieren.

    Ich würde mal trocken sagen im Sinne deines Anliegens: Ohne die Wissenschaft müsstest du zum Evangelisieren zu Fuß von hier nach Japan oder China laufen, vielleicht würde sich dann das Evangelium auf der erde in ein paar Tausend Jahren ausgebreitet haben... da kämen wir wieder der aussage im 2.Petrusbrief näher : Ein Tag ist wie 1000 Jahre! Und in diesem sinne könnte man dies sicherlich durchaus in 7 tagen schaffen, ganz ohne Wissenschaft - vielleicht.

    Seeadler

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

  • Womit ich Probleme habe ist, dass diese Theorien in Schulbüchern stehen und begriffen bzw. gelernt werden müssen. Man kann nicht daran vorbei gehen, wenn man per Schulpflicht gezwungen wird, dieses wertende Wissen zu erlernen. Das macht mich wütend, weil der Urknall, die String-Theorie oder die ganzen Flausen rund um die dunkle Materie als Faktum
    dargestellt werden - und eben nicht als Theorie. Einem Kind, das glauben will, wird so etwas präsentiert. Aus dem NICHTS...friß oder stirb.
    Tricky, dann kannst du ja nach Amerika reisen, da ist seit geraumer Zeit das Bestreben, die Wissenschaft vollkommen im Sinne des Kreationismus und Intelligent- Design zu ersetzen und die Schulbücher umzuschreiben. Die Wissenschaft soll nur noch im Rahmen einer biblischen Verbindlichkeit gelehrt werden dürfen.

    Übrigens kein ernsthafter Wissenschaftler würde von sich sagen, von dem, was er oder man herausgefunden hat, dass dies der Weisheit letzter Schluss ist. man spricht wissenschaftlich gesehen immer von einer Theorie. Die Theorie ist der höchstmöglich erreichbare Wissensstand. Das Problem ist hier, dass es mittlerweile zahllose Hypothesen gibt, die aber durch die Medien als wissenschaftliche Theorien dargestellt werden. bevor aber etwas als wissenschaftliche Theorie im Ernstfall anerkannt wird, wird es auf Herz und Nieren geprüft.

    ich denke, Karoline hat hierzu das passende geschrieben!

    Seeadler

    Nachtrag: Ich hatte übrigens schon einmal hier Stellung bezogen mit dieser Aussage, dass alles aus dem Nichts käme. Für die wissenschaft ist dies nichts Neues. Dies wird schon als mögliche Hypothese seit Jahrzehnten von wirklich guten Wissenschaftlern vertreten. Nicht so von solchen, die sich kurzfristig profilieren wollen, also ihre eigenen Thesen verkaufen wollen. Die String-theorie ist so zusagen auch nur ein versuch, dieses Nichts erklären zu wollen. Wie du ja schon sagtes, sicherlich hat dazu jeder etwas zu sagen - so auch der Wissenschaftler

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  • Hallo Karoline

    Karoline schrieb:

    Man sollte meiner Meinung nach erwähnen, dass Science Busters keine ernstzunehmende Wissenschaftssendung ist, sondern in die "Donnerstag Nacht" eingebettet ist, auf der Homepage steht "Topwissenschaft und Spitzenhumor müssen keine Feinde sein". Daher die bewußt gewählte sehr simplifizierte Sprache.

    Ich empfinde die Sendung als grundsätzlich sehr lobenswert, weil eine Materie, die generell schwer zu begreifen ist, durch einfache Beispiele und dem lockernden Element der Komik, einfacher zugänglich gemacht wird. Über die Qualifikation der Teilnehmenden Professoren braucht man ebenfalls nicht diskutieren, das sind in ihrem Fach und nach den Maßstäben der Wissenschaft angesehene Personen.


    Wissenschafter können nur jene Thesen vertreten, die eben wissenschaftlich abgesichert sind, da geht es vereinfacht um "ich habe beobachtet", "ich habe bewiesen", "das ist zum jetzigen Zeitpunkt anerkannte Lehrmeinung".

    und genau das trifft ja nicht zu. Es sind eben viele Dinge NICHT bewiesen. Sie sind theoretisch da...und solange der Theorie nichts widerspricht, ist die Theorie Fakt. Zumindest muss man das so lernen.


    @Seeadler
    Tricky, dann kannst du ja nach Amerika reisen, da ist seit geraumer Zeit das Bestreben, die Wissenschaft vollkommen im Sinne des Kreationismus und Intelligent- Design zu ersetzen und die Schulbücher umzuschreiben. Die Wissenschaft soll nur noch im Rahmen einer biblischen Verbindlichkeit gelehrt werden dürfen.

    Diese Typen, die das verbreiten, sind mir ebenso unsympathisch.
    Halten wir doch aus Schulen die unbewiesenen Theorien raus. Und das gilt auch für Gott. Niemand würde an Gott glauben, nur weil ihm davon im Unterricht erzählt wird. Religion hat an Schulen als Wertevermittlung nichts verloren...außer im Rahmen des freiwilligen Religionsunterrichtsbesuchs.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tricky ()

  • und genau das trifft ja nicht zu. Es sind eben viele Dinge NICHT bewiesen. Sie sind theoretisch da...und solange der Theorie nichts widerspricht, ist die Theorie Fakt. Zumindest muss man das so lernen
    Tricky, ich verstehe dein Dilemma, oder erweitert gesagt, da geht es dir bestimmt nicht alleine so. Aber ich selbst kenne dieses Problem hautnah, Theorien bleiben so lange faktisch als Begründung, bis eine neue Theorie diese ersetzen und ablösen kann - siehe auch die von mir kritisierte Gravitationstheorie Isaak Newtons. Isaak Newton würde sich im grabe umdrehen, wenn ich ihm ins Gesicht sagen würde, dass dies nur eine Theorie nicht aber eine Tatsache sei. Und leider gibt es da genügend Wissenschaftler die ähnlich denken, und deshalb für "neues" absolut unempfänglich sind.

    das allerdings gibt es auch im religiösen Bereich, was man hier in diesen Forum unschwer nachvollziehen kann. Der Dogmatismus ist auch hier weit verbreitet.

    Gruß
    Seeadler
  • Wenn es um die Wissenschaft geht, unterscheide ich folgende Gebiete, die unbedingt getrennt betrachtet und in Diskussionen nicht vermischt werden sollen:

    1) Was formal bewiesen und jederzeit geprüft werden kann, ist im Grunde genommen die wahre Wissenschaft. Denn hier kann man tatsächlich vom gewonnenen Wissen sprechen. Dieses Wissen wird dafür eingesetzt, Computer und Internet zu konstruieren, die wir heute benutzen. Dieses Gebiet der Wissenschaft ist völlig ok und auch nicht gegen die Bibel.

    2) Das andere Gebiet gehört zu der philosophischen Wissenschaft. Hier wird vermutet, es werden für bestimmte Probleme Erklärungsmodelle gebaut. Strenge Beweise gibt es hier nicht, sondern die Behauptungen sind der Art "es könnte so (mit gewisser Wahrscheinlichkeit) sein...". Zu diesem Gebiet gehört auch die Evolutionstheorie. Sie ist aus wissenschaftlicher Sicht das beste Modell (keine Tatsache!) für die Beschreibung der Entwicklung des Lebens. Aber dafür gibt es keinen strengen Beweis. Es gibt zwar viele Beweise für die einzelnen Teilvermutungen innerhalb des evolutionistischen Modells, aber es gibt keinen Beweis, dass sich diese Teilvermutungen zu einer großen Vermutung nur auf evolutionistische Weise zusammensetzen lassen können.

    Der Weg für die Kreationisten besteht darin, dass wir die einzelnen bewiesenen Teilvermutungen nehmen, daraus aber ein kreationistisches Modell konstruieren, das diesen bewiesenen Vermutungen nicht widerspricht. Weil wir leider nur sehr wenige Wissenschaftler haben, die im Bereich Kreationismus tätig sind, so hat diese Arbeit einen nur sehr kleinen fortschrittlichen Erfolg (bzw. erfolgreichen Fortschritt).

    Zu der Threadfrage möchte ich folgendes sagen: wenn ein Ungläubiger einen Gläubigen fragt, woher Gott kommt, kann der Gläubige diese Frage ebenso nicht beantworten.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Jacob der Suchende schrieb:

    Zu der Threadfrage möchte ich folgendes sagen: wenn ein Ungläubiger einen Gläubigen fragt, woher Gott kommt, kann der Gläubige diese Frage ebenso nicht beantworten.
    Stimmt so nicht ganz! Denn Gott "kommt nicht" er war immer schon. Dieses "Von Ewigkeit zu Ewigkeit" kann man allerdings nicht erklären. Das ist im Glaubensbereich (Gottvertrauen) aber auch nicht nötig, alles erklären zu können.

    Es gibt einfach vieles, was wir Menschen nicht erklären können. Das sind die Bereiche Gottes, für die wir auch gar nicht geschaffen sind. Auch wenn das viele Menschen nicht wahr haben wollen, und alles zu ergründen versuchen. Diese Versuche müssen mehr oder weniger scheitern.


    auf die Nachfrage, woher der Punkt gekommen ist, kam die Antwort: Aus dem NICHTS.

    Fertig aus, das passt so, daran "glaubt" man also bei den Wissenschaftern. Gegen jedes Naturgesetz, gegen jedes realistische Denken. Von Nichts kommt was...und nicht nur etwas, sondern ALLES.
    Ich hätte wahrscheinlich gefragt: und was ist das NICHTS? Wie sieht es aus? Wie kann aus dem NICHTS etwas entstehen? Genau genommen braucht man mehr Glauben, um DAS zu glauben. Komisch, dass sich Leute, die sich mit dem NICHTS so intensiv beschäftigen und den Ursprung vom NICHTS zu finden hoffen, sich fragen, wie man an die Schöpfung glauben kann. Dass Gott in sieben Tagen geschaffen hat, scheint also unlogischer, als dass etwas aus NICHTS wird. Da sage noch wer. Die Wissenschafter sind nicht gläubig! Es gibt keinen ungläubigen Wissenschafter. Mancher Glaube gehört in die Rubrik "Kuriositäten". Aber es ist ein Glaube.


    Vertraue mal auf NICHTS und lege dein Leben ins NICHTS! Da braucht es schon einen großen Glauben. Blöd ist nur, wenn man Schülern diese Kuriositäten als Tatsache aufzwingt. Sie müssen im Grunde in Vielem Unsinn verzapfen, wenn sie das Lehrfach positiv abschließen möchten.


    Dabei wäre es so einfach: Aus dem NICHTS (lernen) wird ein befähigter Arzt, Anwalt, Lehrer, Handwerker u.s.w. ...

    ***
  • 2) Das andere Gebiet gehört zu der philosophischen Wissenschaft. Hier wird vermutet, es werden für bestimmte Probleme Erklärungsmodelle gebaut. Strenge Beweise gibt es hier nicht, sondern die Behauptungen sind der Art "es könnte so (mit gewisser Wahrscheinlichkeit) sein...". Zu diesem Gebiet gehört auch die Evolutionstheorie. Sie ist aus
    wissenschaftlicher Sicht das beste Modell (keine Tatsache!) für die Beschreibung der Entwicklung des Lebens. Aber dafür gibt es keinen strengen Beweis. Es gibt zwar viele Beweise für die einzelnen Teilvermutungen innerhalb des evolutionistischen Modells, aber es gibt keinen Beweis, dass sich diese Teilvermutungen zu einer großen Vermutung nur auf evolutionistische Weise zusammensetzen lassen können.
    Hallo Jakob, wie du selbst an deinem verwendeten Beispiel siehst, besteht nach wie vor der Unterschied in der Ursachenanalyse. Wenn wir nur von einem beobachtbaren Istzustand ausgehen, so lässt sich daraus, also rein aus der Beobachtung heraus einiges an Gesetzmäßigkeiten ableiten. Und wenn diese ableitbaren Gesetzmäßigkeiten alle Einzelheiten berücksichtigt, die man in diesem rahmen ebenfalls beobachten und deshalb nachvollziehen kann, dnan kann man damit schon mal ´ne ganze Menge anfangen und etwas aufbauen. Weil hier wird ja nicht wirklich etwas Neues geschaffen, sondern nur das Beobachtbare, Nachvollziehbare entsprechend aufgenommen und in seine eigenen Ideen hinein gesetzt.
    Dies ist etwas, was deshalb nicht schief gehen kann, weil es nun mal nachprüfbar ist - man sieht die Effekte, die Reaktionen.
    Doch mit dem verstehen, warum dies so ist und nicht anders hat dies noch nichts zu tun. denn das Gebiet der Ursachenforschung ist weitaus schwieriger und umfangreicher.
    In diesem sinne lassen sich auch einige Krankheiten behandeln, weil man ihre Symptome sieht und nachvollziehen kann. und somit kann man ein Mittel erfinden, welches zunächst einmal die Symptome behandelt. damit ist man jedoch noch lange nicht der jeweiligen Ursache auf der Spur. Man nimmt nur einfach einen gegeben Zustand als die Ausgangssituation an, und baut darauf jegliche weitere Theorie auf. Für die industrielle verwertbare Wissenschaft reicht dies allemal.
    verstanden, warum es so und nicht anders funktioniert, wird es damit aber noch nicht.
    Auch mein "Lieblingsfeind" Isaak Newton hat sich dies "genauso einfach gemacht", indem er aus dem, was er sieht eine schlüssige Theorie aufgebaut hat, die aber die Ursache selbst absolut nicht erklärt. Aber egal. seine Theorien erklären das beobachtbare nachvollziehbare, was dann auch wunderbar in der Industrie, in der Entwicklung der Moderne Einzug gehalten hat. da stört es prinzipiell auch nicht weiter, wenn da ein paar Hundert Jahre später ein Albert Einstein beweist, dass die Ursache für seine Theorie weit komplexer und differenzierter ist, als er sie darstellte.

    Es geht hier also grundsätzlich um den unterschied, dass man etwas allgemein beobachtbares als ist- und Nullzustand her nimmt, und darauf dann eine Theorie aufbaut, mit dem Zweck einen möglichen Nutzen dieser Erkenntnisse zu haben. irgend jemand formuliert dann diesen Istzustand, den man als solches definiert hat als physikalisches chemisches Grundgesetz, nach dem sich dnan alles andere ausrichtet. Die wenigsten beachten dabei, dass hier schon die Beobachtung vollkommen falsche Schlüsse und Interpretationen zulässt. das spielt ja auch so keine rolle, wenn es damit zufriedenstellend erklärt wird, worauf man dann ein Gebäude errichten kann

    Also nochmals: jegliche physikalische chemische Errungenschaft unserer tage orientiert sich niemals auf eine Ursache selbst, sondern auf einen beobachtbaren analysierbaren Ausgangszustand, den man dann als den Ausgang 0 kennzeichnet und somit dogmatisiert. Nicht mehr die Ursache selbst ist dann von Interesse, sondern ein bestimmter Ausgangspunkt, der festgelegt wurde.

    Ich frage dich nun, Jakob, was ist im biblischen Glauben anders? geht es hier wirklich um Ursachenforschung und möglichen Erklärungen, oder nimmt man nicht auch hier einen bestimmbaren Ausgangspunkt, den man dann als die Stunde Null ansetzt. Wird nicht auch hier dann ein äußerst komplexes Gedankengerüst auf einen bestimmten Ausgangspunkt hin verfasst und dogmatisiert? Du siehst es ja, wenn man darüber hinaus fragt, wenn man diesen Ausgangspunkt selbst hinterfragt und analysiert, so wird man auch hier genauso angegriffen, wie im und bei der Wissenschaft,

    Ich denke deshalb, das Problem ist bei Beiden ein ganz anderes, sowohl im Glaubensbereich, als auch im wissenschaftlichen Bereich. Dies hängt gewissermaßen mit dem Baum der Erkenntnis zusammen. da wir davon "genascht" haben, sind wir nicht mehr mit einem gegeben Ausgangspunkt zufrieden, sondern forschen immer weiter und tiefer. Und dafür sind wir nicht geschaffen. Wir können dieses dann derart erworbene wissen weder wirklich verstehen noch irgendwie dann auch sinnvoll nutzen, also in der Form nutzen, dass es uns als Mensch mit unserem normalen Sinnen dienlich sein kann. Wir hätten genug zu tun, wenn wir uns im Sinne der Schöpfung nur auf das konzentrieren, was wir auch mit unseren uns gegebenen Sinnen ohne technische Hilfsmittel wahrnehmen können und unseren Urauftrag erfüllen würden - dann könnten wir wahrhaft ein Paradies schaffen; alles andere, was darüber hinaus geht und für uns Gefahr bringen kann, also all das, womit wir uns heute auch belasten, hätte Gott schon für uns erledigt und von uns abgewendet. Wir wissen also seit jener tragischen zeit Dinge mit denen wir nicht wirklich umgehen können, weil wir nun mal keine Götter sind und mit dem wissen Gottes nicht umgehen können.

    Doch nu ist es zu spät, nu müssen wir die Suppe auslöffeln, die wir selbst kreiert haben .
    Wie gesagt, dies bedeutet nicht, dass dies alles falsch ist, was wir so auf diese Weise erkennen, erforschen usw. Nur es nutzt uns leider nicht wirklich etwas - in diesem sinne muß ich Yokurt recht geben.
    Ich sehe gerade, dass sich auch Nachtperle mit dieser Problematik befasst hat:
    Es gibt einfach vieles, was wir Menschen nicht erklären können. Das sind die Bereiche Gottes, für die wir auch gar nicht geschaffen sind. Auch wenn das viele Menschen nicht wahr haben wollen, und alles zu ergründen versuchen. Diese Versuche müssen mehr oder weniger scheitern.
    ich denke, darum hätten wir auch nicht vom Baum der Erkenntnis essen sollen.....


    seeadler

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

  • tricky schrieb:

    Karoline schrieb:

    Man sollte meiner Meinung nach erwähnen, dass Science Busters keine ernstzunehmende Wissenschaftssendung ist, sondern in die "Donnerstag Nacht" eingebettet ist, auf der Homepage steht "Topwissenschaft und Spitzenhumor müssen keine Feinde sein". Daher die bewußt gewählte sehr simplifizierte Sprache.

    Ich empfinde die Sendung als grundsätzlich sehr lobenswert, weil eine Materie, die generell schwer zu begreifen ist, durch einfache Beispiele und dem lockernden Element der Komik, einfacher zugänglich gemacht wird. Über die Qualifikation der Teilnehmenden Professoren braucht man ebenfalls nicht diskutieren, das sind in ihrem Fach und nach den Maßstäben der Wissenschaft angesehene Personen.


    Wissenschafter können nur jene Thesen vertreten, die eben wissenschaftlich abgesichert sind, da geht es vereinfacht um "ich habe beobachtet", "ich habe bewiesen", "das ist zum jetzigen Zeitpunkt anerkannte Lehrmeinung".

    und genau das trifft ja nicht zu. Es sind eben viele Dinge NICHT bewiesen. Sie sind theoretisch da...und solange der Theorie nichts widerspricht, ist die Theorie Fakt. Zumindest muss man das so lernen.




    Hallo tricky,

    ad1) Ich wollte nur auf die simplifizierte Sprache hinweisen, in einer Wissenschaftssendung wäre das anders formuliert worden.

    ad2) Vielen Dank, dass du mich darauf aufmerksam machst, dass ich nicht gut genug formuliert habe. Ich meinte damit alle Zweige der Wissenschaft, und nicht nur die Evolution, viele mathematische Formeln sind schon lange bewiesen und entsprechend abgesichert. Jacob hat dazu etwas sehr gutes geschrieben.

    Während meiner Ausbildung hatte ich nie den Eindruck, dass mir da irgend etwas als "der Weisheit letzter Schluss" verkauft wurde, ich denke, das ist auch sehr häufig ein Mißverständnis, viele Dinge können gar nicht als Fakten gelehrt werden, weil es sich schlicht und einfach um eine Annahme handelt, die eben unter Wissenschaftern als die derzeit beste verfügbare Variante angesehen wird.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karoline ()

  • "Wissenschaft" und "wissenschaftlich" sind Begriffe, die wohl zu den missverstandendsten und missinterpretiertesten gehören.

    Wenn sich Wissenschaft in ihren selbst gegebene Grenzen (Erkenntnisgrenzen) bewegt, dann ist kaum ein Konflikt mit dem Glauben zu sehen. Ganz kurz könnte man sagen, die Wissenschaft stellt Behauptungen (Theorien) auf, die solange als "wahr" gelten als sie nicht falsifiziert oder durch "bessere" ersetzt wurden. Ob etwas das grundsätzlich nicht "falsifizierbar" ist (also etwa das NICHTS) daher überhaupt eine "wissenschaftliche" Theorie (im engeren Sinn) ist oder einfach eine Annahme, da keine "wissenschaftliche" (falsifizierbare) Theorie erstellt werden kann, ist diskussionswürdig.

    Meine Behauptung:



    1. Alles, was Wissenschaft ist ist per definitionem revidierbar.
    2. Alles was Glaube ist, ist per definitionem nicht revidierbar - oder man hat den (spezifischen) Glauben (Glaubenspunkt) aufgegeben.
    3. Vieles was als "Wissenschaft" ausgegeben wird ist also strengg enommen etwa so haltbar wie "Bachblüten" etc. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse als endgültig und unrevidierbar ausgibt ist ein "Glaubender" aber kein "Wissender"

    Wer Interesse hat, ausgehend von de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftstheorie lässt sich sicher viel dazu im web finden.

    .
    Liebe Grüße, Heimo

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

  • Glaube hilft dem Sünder sein Problem zu lösen--die Wissenwchaften nicht !

    ich denke, darum hätten wir auch nicht vom Baum der Erkenntnis essen sollen.....
    haben wir aber alle! --auch die Wissenschaftler, deswegen helfen auch deren wissenchaftlichen Erkenntnisse ---beim Sündenproblem--- :!: nicht weiter.

    Die Bibel aber liefert mir --im Glauben--ein "Erlösungskonzept"--die wissenschaftlichen Biliotheken aber nicht mal ein glaubwürdiges zusammenhängendes Konzept. Ständig werden die Teilgebiete "neu verstanden"---neues Licht, (altes Licht wird nicht erweitert, sondern ersetzt,) angeboten------unglaubwürdig.
    Y.
  • hallo Yokurt,

    --die wissenschaftlichen Biliotheken aber nicht mal ein glaubwürdiges zusammenhängendes Konzept. Ständig werden die Teilgebiete "neu verstanden"---neues Licht, (altes Licht wird nicht erweitert, sondern ersetzt,) angeboten------unglaubwürdig.
    und du meinst, dies wäre nur in der Naturwissenschaft so? Wie sieht´s denn aus mit der Theologie? Wie oft wurden auch hier Dinge in der Bibel entsprechend uminterpretiert, oder aber man tut Bücher hinein, und andere wieder heraus? Wie oft muß man feststellen, dass sich selbst die Texte nicht einmal gleichen von einer Bibel zur anderen? Und wieviel Auslegungsvarianten gibt es schon. Auch hier immer wieder ein "neues Licht" und das alte muß revidiert oder ganz ersetzt werden.

    Die Theologie ist hier als Glaubenswissenschaft auch nicht viel anders, als alle anderen Wissenschaften.

    Das Chaos vom Baum der Erkenntnis macht bei der Bibel keine Ausnahme.

    Seeadler