Ist STA-Gemeinde Babylon? Kann STA-Gemeinde Babylon werden?

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    • Ist STA-Gemeinde Babylon? Kann STA-Gemeinde Babylon werden?

      Ich habe schon oft gehört und gelesen, dass STA langsam Babylon wird oder geworden ist, z.B. durch Einzug bestimmter angeblich unbiblischer Lehren in die Gemeinde oder durch die Gastmitgliedschaft der ACK.

      Hier ein Beispiel einer solchen Aussage aus dem Thread Glaube auch ohne Besuch der Gemeinde:

      ...wenn die Gemeinde oder sich Prediger nicht verbessern lassen wollen und lieber Menschenlehren lehren und glauben, dann nützt ein Besuch der Gemeinde auch nichts mehr. Es besteht dann sogar das Risiko, dass man selbst irgendwann diese Irrlehren, die dort verkündigt werden annimmt und dadurch später mit in Babylon landen wird!!!
      Was ist davon zu halten? Kann die Gemeinde der Endzeit, die durch Gott mehrere Jahrzehnte aufgebaut und durch welche das Licht für die ganze Welt gepredigt wurde, Babylon werden?

      Ich zitiere E.White an dieser Stelle (Zeugnisse für die Gemeinde, Band 2, Nr. 48 ), aber nur stückweise (wichtige Stellen von mir markiert). Am besten, ihr lest das ganze Kapitel selbst, dort ist nämlich viel mehr themenbezogenes geschrieben.

      Jahrelang habe ich durch meine Zeugnisse darauf hingewiesen, daß jene einer argen Täuschung zum Opfer fallen, die behaupten, sie hätten eine große Erkenntnis, und dabei dafür eintreten, das niederzureißen, was der Herr durch seine menschlichen Werkzeuge aufgebaut hat. Solche Leute arbeiten nicht im Sinne Christi. Wer da behauptet, die Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten seien Babylon oder ein Teil Babylons, tun besser daran, zu Hause zu bleiben. Sie sollten innehalten und darüber nachdenken, welche Botschaft wir in dieser Zeit zu verkündigen haben. Statt mit Gottes Dienern zusammenzuarbeiten, um ein Volk zuzubereiten, das am Tage des Herrn bestehen kann, treten sie auf die Seite des Verklägers der Brüder, der sie Tag und Nacht vor Gott verklagt... {Sch2 320.1}

      Wenn es auch in der Gemeinde Böses gibt und bis zum Ende der Welt geben wird, ist die Gemeinde in diesen letzten Tagen dazu bestimmt, das Licht der Welt zu sein, die durch die Sünde befleckt und verdorben ist. Obschon die Gemeinde schwach und unvollkommen ist, obschon sie der Rüge, der Warnung und der Beratung bedarf, ist sie das einzige auf Erden, auf das Jesus mit größter Hochachtung schaut. Die Welt ist eine Werkstatt, in der Jesus durch gemeinsames menschliches und göttliches Wirken die Kraft seiner Gnade und göttlichen Barmherzigkeit immer wieder an den Herzen der Menschen erprobt. {Sch2 320.2}

      Gott hat auf Erden eine Gemeinde, die das zu Boden getretene Gesetz hochhält, die die Welt aber auch auf das Lamm Gottes hinweist, das die Sünden der Welt tilgt. Die Gemeinde ist die Hüterin des Reichtums der Gnade Christi, und durch die Gemeinde wird schließlich die letzte und volle Entfaltung der Liebe Gottes vor der Welt dargestellt werden, die seiner Herrlichkeit voll werden soll. Das Gebet Christi, daß seine Gemeinde einig sein möge, wie er mit dem Vater eins ist, wird schließlich Erhörung finden. Die Gabe des Heiligen Geistes soll ihr immerwährend reichlich verliehen werden, so daß das Volk Gottes in der Welt von der Erlösungsmacht Gottes zeugen kann. {Sch2 321.2}

      Es gibt in der Welt nur eine Gemeinde, die in dieser Zeit in den Riß tritt, die die Lücken verzäunt und wieder baut, was lange wüste gelegen ist. Wenn irgend jemand die Aufmerksamkeit der Welt und der Kirchen auf diese Gemeinde lenkt, indem er sie verleumderisch als Babylon bezeichnet, der arbeitet im Dienste des Verklägers der Brüder. Ist es möglich, daß aus unserer Mitte Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden und Meinungen äußern, die Satan über alle, die Gottes Gebote halten und den Glauben Jesu haben, in der Welt verbreitet sehen möchte? Gibt es nicht genug Arbeit, um euren Eifer zu befriedigen, indem ihr in Finsternis und Irrtum lebenden Menschen die Wahrheit
      bringt?
      {Sch2 321.3}


      Wer nur einen Begriff davon hat, worin dieser Kampf besteht, der wird seine Waffen nicht gegen die kämpfende Gemeinde richten, sondern mit all seiner Kraft an der Seite des Volkes Gottes gegen die Verschwörung des Bösen streiten. {Sch2 322.1}

      Wer sich erhebt und auf eigene Verantwortung eine Lehre verkündigt, aber unter der Behauptung, von Gott gelehrt und geführt zu sein, es sich zur besonderen Aufgabe macht, niederzureißen, was Gott in Jahren aufgebaut hat, der tut nicht den Willen Gottes. Man soll wissen, daß solche Leute auf der Seite des Erzbetrügers stehen. Schenkt ihnen keinen Glauben. Sie sind Verbündete der Feinde Gottes und der Wahrheit. Sie können das Predigtamt als pfäffisches System verhöhnen. Wendet euch ab von ihnen und habt keine Gemeinschaft mit ihrer Lehre, gleichgültig, wieviel sie aus den Zeugnissen vorlesen und wie sehr sie versuchen, sich hinter den Zeugnissen zu verschanzen. Empfangt sie nicht, denn Gott hat ihnen das Werk nicht aufgetragen. Die Folge ihres Tuns wird Unglaube an die Zeugnisse sein. Und das Werk, das ich Jahre hindurch geleistet habe, machen sie so wirkungslos wie möglich. {Sch2 322.2}

      Fast mein ganzes Leben habe ich diesem Werk gewidmet, aber meine Last ist mir oftmals durch Männer erschwert worden, die sich erhoben, um eine Lehre zu verkündigen, die Gott ihnen nicht aufgetragen hatte. Diese bösen Arbeiter haben Auszüge aus den Zeugnissen gesammelt und sie in einen Rahmen des Irrtums eingespannt, um durch eine solche Anordnung ihren falschen Erklärungen Gewicht zu verleihen. Wenn es sich dann zeigt, daß ihre Lehre falsch ist, dann fallen die in jenem Zusammenhang angeführten Zeugnisse unter das gleiche Urteil. Und Weltmenschen, die nicht wissen, daß die angeführten Zeugnisse ohne meine Zustimmung gemachte Auszüge aus Privatbriefen sind, verwenden dies als Beweis, daß mein Werk nicht aus Gott ist und daß es nicht der Wahrheit, sondern dem Irrtum dient. Wer auf solche Weise das Werk Gottes in Verruf bringt, wird sein Handeln vor Gott zu verantworten haben. {Sch2 322.3}

      Gott hat eine Gemeinde, und diese Gemeinde besitzt ein von Gott eingesetztes Predigtamt... {Sch2 323.1}

      Der Herr hat seine bestimmten Werkzeuge, aber auch eine Gemeinde, die inmitten von Verfolgung, Kampf und Finsternis am Leben blieb. Jesus liebte die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben. Er wird sie zur Vollendung bringen, läutern, veredeln und emporziehen, damit sie inmitten der zersetzenden Einflüsse dieser Welt feststeht. Von Gott bestimmte Männer sind berufen worden, mit eifersüchtiger Sorge und beharrlicher Wachsamkeit darauf zu achten, daß die Gemeinde von den bösen Ränken Satans nicht überlistet wird, sondern ihren Platz in der Welt behauptet, um die Herrlichkeit Gottes unter den Menschen zu verbreiten... {Sch2 323.2}


      ...
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo Jacob,

      Das ist ein Gedanke, der auch mir gegenüber schon oft geäußert wurde. Interessanterweise eher im Internet, im Schutz einer gewissen Anonymität. Persönlich habe ich es noch nicht gesagt bekommen.

      Ich weiß nicht, ob es hilft, da es ein indirekter Hinweis ist. Im Zuge unserer Offenbarungsabende mit unserem Gemeindeprediger haben wir im Kapitel 12 das erste Mal von einer Frau gelesen. Die Frau stellt das Volk Gottes dar, was wahrscheinlich treffender ist als die Frau mit der Gemeinde gleichzusetzen. In Offenbarung 12 wird die Frau vom Drachen bedroht und verfolgt.

      Wo begegnet uns wieder eine Frau? In Offenbarung 17. Hier jedoch nicht als Volk Gottes, sondern als Hure Babylon.

      Handelt es sich bei den beiden Frauen aus Offenbarung 12 und Offenbarung 17 um die gleiche Frau? Wurde also aus dem Volk Gottes/der Gemeinde die Hure Babylon?


      Geschichtlich würde es nicht so schlecht passen. Das Christentum, und an vorderster Front die röm. kath. Kirche hat sich ja aus den Aposteln und deren Nachfolgern entwickelt. In den ersten Jahrhunderten war wahrscheinlich noch vieles gut gemeint und auch gut gedacht. Doch was hat sich daraus entwickelt? Das können wir in EGWs Buch "Der große Kampf" nachlesen.


      Wenn also diese Prämissen, die ich aufgestellt habe, stimmen und aus der Frau die Hure Babylon wurde, dann ist es theoretisch auch möglich, dass die Kirche der STA trotz ihrer Vergangenheit und dem richtigen/wichtigen Auftrag, den sie hat und erfüllt, zu einem Teil von Babylon wird. Ich glaube jedoch nicht an diese Entwicklung.


    • Handelt es sich bei den beiden Frauen aus Offenbarung 12 und Offenbarung
      17 um die gleiche Frau? Wurde also aus dem Volk Gottes/der Gemeinde die
      Hure Babylon?
      eine tolle Frage, Trcky, ich bin auf die antworten hierzu gespannt.

      Gruß
      seeadler
    • Handelt es sich bei den beiden Frauen aus Offenbarung 12 und Offenbarung
      17 um die gleiche Frau? Wurde also aus dem Volk Gottes/der Gemeinde die
      Hure Babylon?
      Meiner Meinung nach ist das nicht wichtig, ob aus der Frau der Off 12 eine Frau der Off 17 geworden ist. Diese Frage kann man mit jein beantworten.

      JA, weil die katholische Kirche sowie der "abgefallene Protestantismus" nicht vom Mars kommt, sondern ursprünglich von der esten Kirche stammt, jedoch mit der Zeit sich mit der Welt verbündete und falsche Lehren angenommen hat.

      NEIN, weil auch zu der Zeit der Frau aus Off 17 auch schon immer die Frau aus Off 12 existiert hat. Schon immer gab es neben abgefallenen, gesetzesuntreuen Kirchen andere kleine Gemeinden mit wenigen Menschen, die Gottes Gebote gehalten haben und von der großen Kirche verfolgt wurden.

      Das gleiche passiert in der Endzeit: es gibt sowohl eine Frau aus Off 12, die Gott-treu lebt, und es gibt eine Frau aus Off 17, die Gottes Willen missachtet.

      Offenbarung 14 spricht von der Drei-Engels-Botschaft, wo das Volk aus Babylon, aus Frau-Off-17 rausgehen soll. Und diese Botschaft wird nicht von Babylon, sondern von Frau-Off-12 verkündigt.

      Hier einige Stellen von EGW:
      Gott klagt nach Offenbarung 14,8 Babylon an, „denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker ...“ Gott schuf die Welt in sechs Tagen; er ruhte am siebten, heiligte ihn und sonderte ihn von allen anderen Tagen als seinen Tag ab, den alle Gläubigen zu allen Zeiten beachten sollten. Doch „der Mensch der Bosheit“, der sich über Gott erhob, der sich in den Tempel Gottes setzte und sich selbst als Gott ausgab, nahm sich vor, Zeiten und Gesetz zu ändern. Diese Macht ... veränderte den Ruhetag und setzte den ersten Tag der Woche an die Stelle des siebten. Und die protestantische Welt hat dieses „Erbe“ vom Papsttum übernommen, um es als heilig zu betrachten. Im Wort Gottes wird dies Hurerei genannt. The S.D.A. Bible Commentary VII, 979 (1900). {CKB 89.1}
      Gott hat sich ein Volk erwählt, eine Gemeinde auf dieser Erde, die er beauftragt hat, seine Gebote zu bewahren. Er hat ihr die unvergängliche Wahrheit anvertraut und sie dazu berufen, diese zu verkündigen. Wenn nötig, tadelt er die Gemeinde auch. Die Botschaft an die Gemeinde in Laodizea ist auch auf unsere Gemeinschaft anwendbar, der große Erkenntnis geschenkt worden ist, die aber nicht immer in diesem Licht wandelte. Wer nur große Worte macht, aber nicht wirklich in der Nachfolge Jesu lebt, steht in der Gefahr, daß Gott ihn „ausspeit“ aus seinem Munde (Offenbarung 3,16) — es sei denn, er tut Buße. Aber die Botschaft, unsere Gemeinschaft sei Babylon, und der Ruf, von ihr auszugehen, stammen nicht von Gott. {FG2 67.2}
      Das ganze Kapitel 18 der Offenbarung deutet an, daß unter Babylon die Kirchen zu verstehen sind, die die Botschaften der drei Engel nicht angenommen haben... {FG2 69.2}
      Wenn Leute behaupten, der Begriff Babylon könne auch auf diejenigen angewandt werden, die Gott zu Bewahrern seines Gesetzes berufen hat, dann kann Satan sich nur darüber freuen. Wo ein „falscher Ruhetag“ über den Sabbat erhoben wird, den der Herr gesegnet und den Menschen gegeben hat, und wo die Unsterblichkeit der Seele gelehrt wird, da kann man vom berauschenden Wein Babylons sprechen. Wo man sich der Wahrheit widersetzt und an Irrlehren festhält, da wandelt sich eine Kirche zu Babylon, in dem sich Herrscher, Kaufleute und Kirchenführer zu einer unheiligen Einheit zusammenfinden. {FG2 69.3}
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo Tricky

      tricky schrieb:

      Ich weiß nicht, ob es hilft, da es ein indirekter Hinweis ist. Im Zuge unserer Offenbarungsabende mit unserem Gemeindeprediger haben wir im Kapitel 12 das erste Mal von einer Frau gelesen. Die Frau stellt das Volk Gottes dar, was wahrscheinlich treffender ist als die Frau mit der Gemeinde gleichzusetzen. In Offenbarung 12 wird die Frau vom Drachen bedroht und verfolgt.
      Genau daran habe ich auch gedacht, als ich Jacobs Beitrag gelesen habe.


      tricky schrieb:

      Wenn also diese Prämissen, die ich aufgestellt habe, stimmen und aus der Frau die Hure Babylon wurde, dann ist es theoretisch auch möglich, dass die Kirche der STA trotz ihrer Vergangenheit und dem richtigen/wichtigen Auftrag, den sie hat und erfüllt, zu einem Teil von Babylon wird. Ich glaube jedoch nicht an diese Entwicklung.

      Ich sehe es so: Das Volk Gottes bleibt das Volk Gottes. Darunter verstehe ich alle, die Gott treu bleiben, egal wo ihre Kirche in der sie beheimatet sind, hinsteuert. Daher sehe ich es auch als realistisch, dass viele das Volk Gottes verlassen. Mitunter auch die Kirche als Institution. Und da kann ohne weiteres ein großer Teil der STA dazu gehören. Der Trend geht ja stark in Richtung Spaltung. Wenn man alleine hier von Gläubigen liest, die sich Adventisten nennen, muss man sich ernstlich Gedanken machen. Ich behaupte jetzt mal, dass der größere Teil der hier schreibenden Adventisten nur das Negative der Kirche sehen, finden und hervor heben.

      Viele sind mit der "Strenge" der Kirche unzufrieden. Andere wieder sehen in der Liberalisierung ein großes Problem. Die wenigsten sprechen hier positiv über ihre STA-Gemeinde. Und das, was man so über die Liberalisierung, die Modernisierung, das Anpassen an die Gesellschaft, das Missionieren als Unangenehm empfinden und noch vieles mehr, macht auch mich oft sehr nachdenklich. Man müsste sich fragen:

      -) Dienen wir Gott?

      -) Sind wir Gott in jeder Hinsicht treu?

      -) Kann man die Richtlinien Gottes liberalisieren? Modernisieren? Dem Zahn der Zeit anpassen?

      -) Woher kommt der ständige Gedanke, dass die Gemeinde Perfekt sein muss?

      -) Woher kommt es, dass sich sehr viele als "Propheten" sehen und sehr eigenartig reagieren, wenn ihre Ideen nicht sofort von der Kirchenleitung umgesetzt werden?

      -) Gott lässt uns durch die Bibel von vielen Strömungen warnen, die wir heute als "Wissenerweiterung" und als Wichtig verstehen wollen?

      -) Woher kommen die Nörgeleien in Bezug auf Kirche? Gemeinde? Geschwister? Lehre u.s.w.?

      Beobachten wir doch selbst mal: Wir können Hunderte Beiträge schreiben über den Ursprung des Bösen, den wir trotzdem nicht herausfinden. Wir finden aber sehr wenige Beiträge über Lobpreis, Danksagung, Freude, und positive Zukunftshoffnung.

      -) Womit beschäftigen sich unsere Gedanken mehrheitlich?

      Das alles kann dazu beitragen, dass wir vor lauter nörgeln, meckern und Wissen anhäufen auf das Wesentliche vergessen und uns so selbst aus dem Volk Gottes ausschließen.

      Also ganz ausschließen kann man es nicht, dass sich die STA-Kirche in der Führung Babylon immer mehr anpasst und letztendlich auch anschließt. Die Bereitschaft mit Kirchen, deren Lehren als offensichtlich falsch erkannt wurden (nicht nur von den STA) zusammen zu arbeiten ist eine Handlung, die ich nicht wirklich als biblisch Richtig erkennen kann. Sagt die Bibel: Geht aus ihr hinaus mein Volk, oder ermuntert sie, dass wir uns - wenn auch gut gemeint - ihr nähern und uns ihr sogar anbieten?

      Woher kommen die Spaltungen innerhalb der STA? Das sollte alles zu Denken geben. Und letztendlich müssen wir uns fragen: Wo stehe ich als Person? Egal was passiert. Das Volk Gottes muss niemand verlassen. Wir müssen aufpassen, dass wir weder zu liberal noch zu extrem und fanatisch werden.

      Meine persönliche Ansicht:

      Die STA als Kirche ist nicht Babylon. Aber die Gefahr, dass sich die Kirche immer mehr zu Babylon bewegt, die ist gegeben. Spaltungen (wie anscheinend in Deutschland die Süd und Nord Abgrenzung) und Nörgelei, Unzufriedenheit und ICHbezogenheit sind ein Nährboden für Satans Bestreben. Es liegt an jedem einzelnen, wie weit er Satan in die Hände spielt.

      ***
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Das gleiche passiert in der Endzeit: es gibt sowohl eine Frau aus Off 12, die Gott-treu lebt, und es gibt eine Frau aus Off 17, die Gottes Willen missachtet.

      Offenbarung 14 spricht von der Drei-Engels-Botschaft, wo das Volk aus Babylon, aus Frau-Off-17 rausgehen soll. Und diese Botschaft wird nicht von Babylon, sondern von Frau-Off-12 verkündigt.

      Das stimmt nur insofern, als sowohl in Offenbarung 12 also auch in Offenbarung 14 die Übrigen diejenigen sind, die ok sind:

      Offb 12/17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihrer Nachkommenschaft, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.

      Offb 14/12 Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren.

      Die Heiligen sind ja abgesondert, in erster Linie abgesondert von Babylon.


      Die Zitate von Ellen White sprechen eine eindeutige Sprache über diejenigen, die behaupten, dass die STA Babylon geworden ist:

      Aber die Botschaft, unsere Gemeinschaft sei Babylon, und der Ruf, von ihr auszugehen, stammen nicht von Gott. {FG2 67.2}
    • Ich hab dazu noch einige Gedanken.
      Wenn ich mir unsere Kirche als Organisation anschaue, dann muss ich ganz nüchtern feststellen, dass wir ein repräsentatives System haben. Es lässt sich jetzt natürlich darüber gut streiten, wieviel direkte Demokratie zugelassen werden sollte, denn wenn ich mir überlege über wieviele Ebenen hin Deligierte zur Generalkonferenz (GK) entsandt werden... "direkt" würde ich das jetzt nicht bezeichnen, aber es ist ein praktischer Kompromis, den man hier auf der Erde machen muss. Wie dem auch sei, die GK repräsentiert die weltweite STA-Organisation. Sie drückt damit aus, welche Lehren von der Allgemeinheit der Adventisten an der Basis mehrheitlich geglaubt werden. Ich würde daher sagen - rein theoretisch - dass die Qualität unserer Lehren von jeden Adventisten selbst abhängig ist, der basisdemokratisch seinen Willen kundtut, z.B. durch Wahlen. Wenn also die STA-Organisation, repräsentiert durch die GK und deren Glaubenspunkte, "abfallen" sollte, dann liegt das hauptsächlich an der Basis, die mehrheitlich das so gewollt hat. Jetzt stellt sich die Frage: Kann dies geschehen? Theoretisch ja, wie ich gerade versucht habe zu erklären. Aber wird es praktisch geschehen? Ellen White sagt - und das hoffentlich voll und ganz inspiriert - nein! Ich glaube, es ist möglich, das ein Teil innerhalb der STA-Organisation "babylonisches" Gedankengut vertreten kann/tut/wird, aber dies niemals die weltweite Mehrheit war/ist/wird. So gesehen, halte ich es auch für möglich das einzelne Ortsgemeinden Babylon sein können, ebenso wie einzelne Geschwister "babylonisch" denken können - dies wird aber niemals die weltweite Mehrheit sein (das schlußfolgere ich jedenfalls aus den EGW-Zitaten). Und so gesehen, ist es auch möglich das diese "abgefallenen" Gemeinden auch irgendwann die weltweite Kirche verlassen, weil sie sich der repräsentativen Mehrheit der Weltkirche nicht mehr beugen wollen/können. Man sollte halt wirklich im Hinterkopf behalten, das unsere STA-Organisation demokratisch ist, und damit auch die Lehrpunkte den allgemeinen Konsens wiedergeben. Dies schließt aber keine anderen Meinungen innerhalb der STA aus (natürlich nur bis zu einer bestimmten Grenze, aber das ist ein anderes Thema).

      Achja, und ich will jetzt keine Inquisation starten gegen jene Ansichten, die nicht Konform zur STA-GK sind. Jede solle nach seinen Gewissen handeln, und dazu gehört meiner Meinung nach auch ein fairer "Wettkampf" der Überzeugungen. Wenn man diesen damals nicht bei den Pionieren zugelassen hätte, wer weiß wo wir dann heute wären...
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Die wahre Gemeinde ( reine Frau) ist nie zu Babylon geworden. Nur die, die sich als Gemeinde ausgegeben hat wurde zu Babylon.

      Die wahre Gemende heute wird nicht zu Babylon, nur die, die sich als Gemeinde Gottes ausgibt aber nicht danach lebt, wird Babylon, bzw. ist schon Babylon. Die wahre Gemeinde war immer Gott treu. Nicht der Name zählt, der Glaube und Hingabe ist das Siegeszeichen.
    • tricky schrieb:

      Die Zitate von Ellen White sprechen eine eindeutige Sprache über diejenigen, die behaupten, dass die STA Babylon geworden ist:

      wie würdest Du denn folgende Aussage auslegen?
      Die Gemeinde ist im Zustand von Laodizea. Gott ist nicht in ihrer Mitte gegewärtig INL,99 (1898) zu lesen in "Christus kommt bald,Seite 37 (Adventverlag)
    • Hallo,
      ich hatte es schon mal angedeutet wie ich das sehe, und schließe mich der Begründung von Jacob im Allgemeinen an.
      Babylon wird in vielerlei Hinsicht von Schwester White interpretiert, was es also nicht einfach macht den Begriff Babylon genau zu definieren. Jedoch ist klar, dass dieser Begriff laut E.G.W. nicht auf unsere Gemeinde angewendet werden soll und darf. Aus diesem Grund scheint mir der Bezug zur Loyalität des Gesetz am plausibelsten. Die STA anerkennt als einzige Gemeinschaft nicht nur 9 sondern 10 Gebote. Da Babylon mit Ungehorsam und Abtrünnigkeit in Verbindung steht sehe ich die anderen Gemeinden als Mutter der Hurerei ( Urheber der Sonntagsanbetung) oder deren Anhänger als die Hurentöchter.
      Wenn man es so sieht, ist es auch nicht möglich, dass die STA jemals Babylon werden kann, auch wenn wie vorausgesagt, unsere Gemeinschaft sich vom Sabbat verabschieden wird oder muss, wenn das Sonntagsgebot kommt und durchgesetzt werden wird.

      "Frühe Schriften Ellen W. Seite 27" schrieb:

      Dann wurde mir eine Menge gezeigt, die in großem Schmerz weinte. Auf ihren Kleidern stand in großen Buchstaben geschrieben: “Du bist auf der Waage gewogen und zu leicht erfunden.” Ich fragte, wer diese seien, und der Engel sagte: “Das sind solche, die einst den Sabbat gehalten, aber wieder aufgegeben haben.” Ich hörte sie mit lauter Stimme rufen: “Wir haben an dein Kommen geglaubt und es mit Eifer gelehrt.” Aber während sie sprachen, fielen ihre Augen auf ihre Kleider, und sie sahen die Schrift und wehklagten dann laut. Ich sah, daß sie von den reinen Wassern getrunken und das übrige mit ihren Füßen beschmutzt hatten — sie hatten den Sabbat unter die Füße getreten — und deshalb auf einer Waage gewogen und zu leicht erfunden wurden.


      Wenn es soweit ist, und bei uns Sonntagsgottesdienst gehalten wird hat die Bezeichnung „STA“ keine Daseinsberechtigung mehr und infolgedessen trifft die Bezeichnung Babylon auch nicht am Schluss auf die STA zu.
      Die zu den Sonnenanbetern übergetretenen, bzw. Halter des falschen Sabbats sind jetzt ein Teil von Babylon. Die kleine Schaar wird allerdings weiterhin bis zum Schluss den Sabbat halten, ob in Hauskreisen oder auch nur im Wald auf der Flucht. Dies sind weiterhin die wahren Siebenten-Tags-Adventisten.

      "Erfahrungen und Gesichte sowie geistliche Gaben Seite 247" schrieb:


      Es wurde mir gezeigt, daß die “Übrigen” Jesu in das Allerheiligste nachfolgten, die Arche und den Gnadenstuhl sahen und von ihrer Herrlichkeit gefesselt wurden. Jesus hob dann den Deckel der Arche auf, und siehe da! Da waren die Steintafeln, mit den Zehn Geboten darauf geschrieben. Sie überblicken die lebendigen, göttlichen Aussprüche, fahren aber mit Zittern zurück, wenn sie das vierte Gebot unter den zehn heiligen Vorschriften von einem Kranz der Herrlichkeit umgeben und mit hellerem Lichte als die übrigen neun übergossen sehen. Sie finden dort nichts, was sie belehrt, daß der Sabbat abgeschafft oder in den ersten Tag der Woche verändert ist. Die Gebote lauten noch ebenso, wie sie von der Stimme Gottes in feierlicher und schrecklicher Majestät auf dem Berge gesprochen wurden, während die Blitze zuckten und der Donner rollte. Es ist noch dasselbe, wie es mit seinem eigenen Finger auf die Steintafeln geschrieben wurde: “Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes.” Sie sind erstaunt, wenn sie die Sorgfalt sehen, mit der die Zehn Gebote behandelt werden. Sie sehen sie in der Nähe Jehovas niedergelegt, überschattet und beschützt von seiner Heiligkeit. Sie sehen, daß sie das vierte der Zehn Gebote mit Füßen getreten und einen Tag beobachtet haben, der durch die Heiden und Papisten eingeführt ist, statt des von Jehova geheiligten Tages. Sie demütigen sich vor Gott und beklagen ihre begangenen Übertretungen.
    • wie würdest Du denn folgende Aussage auslegen?

      Die Gemeinde ist im Zustand von Laodizea. Gott ist nicht in ihrer Mitte gegewärtig INL,99 (1898 ) zu lesen in "Christus kommt bald,Seite 37 (Adventverlag)
      Ich würde das so verstehen: die Gemeinde war damals im Schlaf-Zustand allgemein, weil dort viele Glieder nicht besorgt waren, ein Leben entsprechend dem Empfang des Lichtes zu führen. Das bedeutet aber nicht, dass sich der Herr von der Gemeinde komplet abgewandt hat, denn damals gab es immer noch viele treue Diener, die für die Gemeinde gearbietet haben, unter ihnen E.White, und Gott war mit ihnen und half, die Gemeinde weiter aufzubauen. Außerdem, "nicht in ihrer Mitte gegenwärtig" bedeutet nicht, dass Gott die Gemeinde entgültig, also für immer verlassen hat.

      Im gleichen Buch lesen wir in nachfolgenden Abschnitten folgende Worte von EGW:

      Du suchst Dir Abschnitte aus den „Zeugnissen“, heraus, die vom Ende der Gnadenzeit und von der Sichtung unter Gottes Volk sprechen. Und Du behauptest, aus diesem Volk werde ein reineres, heiligeres Volk hervorgehen. Du tust dem Feind damit einen Gefallen ... Würden viele Deine Ansichten übernehmen und entsprechend handeln und reden, dann würde es zu einer so gewaltigen Welle von Fanatismus kommen, wie es sie kaum jemals unter Siebenten-Tags-Adventisten gegeben hat. Das ist genau das, was Satan möchte. Für die Gemeinde geschrieben I, 189.190 (1890). {CKB 38.4}

      Gott hat Dich nicht beauftragt, die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten als Babylon zu bezeichnen und die Gläubigen aufzufordern, sich von ihr zu trennen. Deine Argumente sind nicht stichhaltig, zumal mir der Herr ganz eindeutig das Gegenteil von dem gezeigt hat, was Du behauptest ... {CKB 38.5}

      Ich weiß, daß der Herr seine Gemeinde liebt, deshalb dürfen in ihr keine Spaltungen hervorgerufen werden. Wer auf solche Zwiespalt säenden Botschaften hört oder sie verbreitet, läuft in die Irre, bringt andere auf den gleichen verderblichen Weg und steht schließlich vor dem Nichts. Für die Gemeinde geschrieben II, 64.69.70 (1893). {CKB 39.1}

      Ich sage euch, meine Brüder, der Herr hat einen organisierten Leib, durch den er wirken will ... {CKB 39.2}

      Wenn jemand sich vom Leib des Volkes Gottes, das seine Gebote hält, abwendet, wenn er anfängt, die Gemeinde mit seinen menschlichen Maßstäben zu messen und ein Urteil gegen sie auszusprechen, dann dürft ihr wissen, daß Gott ihn nicht führt. Er ist auf dem Holzweg. Selected Messages III, 17.18 (1893). {CKB 39.3}
      Obwohl es Böses in der Gemeinde gibt und bis ans Ende der Welt geben wird, soll die Gemeinde in diesen letzten Tagen das Licht der Welt sein, die verdorben und durch die Sünde demoralisiert ist. Die Gemeinde, schwach und unvollkommen wie sie ist, hat Tadel, Warnung und Rat nötig; und doch ist sie das einzige Ziel auf Erden, dem Christus höchste Aufmerksamkeit schenkt. Testimonies to Ministers and Gospel Workers 45.49 (1893). {CKB 39.6}
      Die Gemeinde hat versagt, traurig versagt; sie hat die Erwartungen ihres Erlösers nicht erfüllt, und doch zieht sich der Herr nicht von seinem Volk zurück. Er trägt es immer noch in Geduld, nicht weil er irgend etwas Gutes an ihm finden würde, sondern damit sein Name nicht vor den Feinden der Wahrheit und Gerechtigkeit entehrt wird, damit die satanischen Mächte nicht triumphieren können, Gottes Volk vernichtet zu haben. {CKB 43.6}

      Lange hat er die Glieder seines Volkes mit ihrer Widerspenstigkeit getragen, ihrem Unglauben und törichten Verhalten. Mit Geduld und Mitleid hat er sie zurechtgewiesen. Wenn sie seine Weisung befolgen, wird er ihr verkehrtes Streben hinwegnehmen, sie mit einer ewigen Erlösung erretten und sie zu bleibenden Zeichen der Macht seiner Gnade machen. The Signs of the Times, 13. November 1901. {CKB 44.1}

      Wir sollten nicht vergessen, daß es für Christus in dieser Welt nichts Wichtigeres gibt als die Gemeinde, wie fehlerhaft und unvollkommen sie auch sein mag. Er wendet ihr seine ganze Fürsorge zu und stärkt sie immer wieder durch seinen Geist. Für die Gemeinde geschrieben II, 407 (1902). {CKB 44.2}
      Die kämpfende Gemeinde ist nicht die siegreiche Gemeinde, und die Erde ist nicht der Himmel. Die Gemeinde besteht aus irrenden, unvollkommenen Männern und Frauen, die zunächst in der Schule Christi ausgebildet, in Zucht genommen und erzogen werden — für dieses und für das ewige Leben. The Signs of the Times, 4. Januar 1883. {CKB 45.4}

      Manche Menschen meinen, wenn sie sich der Gemeinde anschließen, würden alle ihre Erwartungen in Erfüllung gehen und sie hätten es nur mit reinen und vollkommenen Mitmenschen zu tun. Sie sind Eiferer im Glauben, und wenn sie bei Gemeindegliedern Fehler sehen, sagen sie: „Wir haben die Welt verlassen, um nichts zu tun zu haben mit schlechten Charakteren, aber hier gibt es auch Böses“; und wie die Knechte im Gleichnis fragen sie: „Wo kommt das Unkraut her?“ Aber wir brauchen nicht enttäuscht zu sein, denn der Herr hat uns nicht zu der Annahme ermächtigt, daß die Gemeinde vollkommen ist; wir können es noch so eifrig versuchen, es wird uns nicht gelingen, die kämpfende Gemeinde so rein zu machen wie die triumphierende Gemeinde. Testimonies to Ministers and Gospel Workers 47 (1893). {CKB 46.1}
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

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    • Wenn es soweit ist, und bei uns Sonntagsgottesdienst gehalten wird hat die Bezeichnung „STA“ keine Daseinsberechtigung mehr und infolgedessen trifft die Bezeichnung Babylon auch nicht am Schluss auf die STA zu.
      Wie kommst du darauf, dass bei uns der Sonntagsgottesdienst gehalten werden soll? Wie soll das geschehen?

      So, wie ich die zitierten Stellen verstehe, handelt es sich nur um bestimmte Menschengruppe, die aufgehört hat, den Sabbat zu halten. Es handelt sich aber nicht um die ganze Gemeinde, die den Sonntagsgesetz offiziell predigt und so lebt.

      schiefguckenneu
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • "Jacb der S." schrieb:

      Wie kommst du darauf, dass bei uns der Sonntagsgottesdienst gehalten werden soll? Wie soll das geschehen?

      Wie soll es sonst geschehen wenn das Sonntagsgebot kommt? Wenn es durchgesetzt wird, wird spätestens dann die gesamte Gemeinschaft gezwungen werden den Sabbat aufzugeben, wenn es bestimmte Prediger nicht schon vorher geschafft haben durchzusetzen. Dann hat die STA die Wahl.

      a. Sich als öffentliche Gemeinschaft aufzulösen
      b. Weiter bestehen zu bleiben als Gemeinde die den Sonntag hält
      c. Sich geschlossen als Gemeinschaft einbuchten zu lassen um dann mit Gewalt aufgelöst zu werden

      Ich tippe auf b.
    • Beiträge den ACK betreffend verschoben nach: ACK das vertuschte/kontroverse Thema

      Beiträge zum Thema "Wehrdienst" nach: Kriegsdienstverweigerung

      BITTE BLEIBT BEIM JEWEILIGEN THEMA!
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Sequeira schrieb:

      wie würdest Du denn folgende Aussage auslegen?
      Die Gemeinde ist im Zustand von Laodizea. Gott ist nicht in ihrer Mitte gegewärtig INL,99 (1898 ) zu lesen in "Christus kommt bald,Seite 37 (Adventverlag)

      Wenn Du den Unterschied im Verständnis von Babylon und Laodizea nicht kennst oder negierst, dann zeigt das nur eine erschreckende Inkompetenz deinerseits, aber kein relevantes Argument.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Sequeira schrieb:

      wie würdest Du denn folgende Aussage auslegen?
      Die Gemeinde ist im Zustand von Laodizea. Gott ist nicht in ihrer Mitte gegewärtig INL,99 (1898 ) zu lesen in "Christus kommt bald,Seite 37 (Adventverlag)

      Wenn Du den Unterschied im Verständnis von Babylon und Laodizea nicht kennst oder negierst, dann zeigt das nur eine erschreckende Inkompetenz deinerseits, aber kein relevantes Argument.

      .


      ich glaube, Du hast ein echtes Problem. Du kannst nicht lesen! Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass STA Babylon ist. Der Grund für das Zitat war anderer Natur.
      Ich überlasse es Deiner Weisheit dies heraus zu finden.
    • Ist STA-Gemeinde Babylon?
      NEIN, Babylon hat sich bewußt für die Hurerei entschieden, diese legalisiert und eingeführt. Sie hat den wahren Gott verlassen.




      Kann STA-Gemeinde Babylon werden?
      NEIN. Die STA gehört nach der Biblischen Definition zur Braut Gottes, zu Seinem Volk. Sein - immer wieder abgetriftetes Volk - nennt dann Gott: die verlorene Tochter Zion.

      .
    • Jacob der Suchende schrieb:


      Was ist davon zu halten? Kann die Gemeinde der Endzeit, die durch Gott mehrere Jahrzehnte aufgebaut und durch welche das Licht für die ganze Welt gepredigt wurde, Babylon werden?

      War es denn Gottes Plan, das alte Israel als auserwähltes Volk zu verwerfen?
      War es Sein Plan, die Kirchen, aus denen die Adventisten einst kamen, zu verwerfen?
      Sind Seine Verheißungen und Berufungen wirklich ohne Bedingungen?