Welche Wahrheiten haben STA, die andere Konfessionen nicht haben?

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    • Die Polarisierungen wegen unterschiedlichen Meinungen sind in der Adventgemeinde für Außenstehende sichtbar....

      Ich habe mit den Gepflogenheiten innerhalb der Adventgemeinde persönlich nichts Zutun.
      Sie gehören nicht zu meinem Alltag und zu meinem Glauben.

      W.Veiths Vorträge sind für mich als Christ inakzeptabel und nicht weiterzuempfehlen. In diesem Fall stehe ich hinter der STA, und finde das Redeverbot für Veith völlig angemessen. Ich frage mich sogar, warum die STA nicht schon viel eher zu dieser Maßnahme gegriffen hat. Sie hätten dadurch viel Schaden von ihrer Gemeinde schon im Vorfeld abwenden können. .

      Dennoch jeder darf an die „Wahrheiten“ seiner Wahl glauben. Gott sei Dank, dass wir (noch) in einem Land leben, wo dies erlaubt ist.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Pfingstrose schrieb:

      Noch eine letzte Frage, worauf bezieht sich dein Wort "Schaden" genau?
      Oh, ich möchte als "Außenstehende" nicht den „Schaden“ in der Adventgemeinde explizit bewerten – warum auch? Dies dürfen die Verantwortlichen in der STA übernehmen.
      Meines Wissens gibt es diesbezüglich genug Vorwürfe und Diskussionen innerhalb eurer Gemeinde
      Allein diese ewigen Streitereien bezeugen vom „Schaden“ in eurer Gemeinde. Noch einmal, ich habe damit nichts zu tun. Eure Streitereien zeugen von dem „Schaden“.

      Ich kann und darf, aber ich muss über euren „Schaden“ nicht berichten!

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Elli 59
      Achso, dann war das also nur eine Vermutung.

      Ich habe Auseinandersetzungen noch nie als Schaden verstanden, im Gegenteil. Man beschäftigt sich intensiver mit Themen und Aussagen von Personen, das erweitert nur den Horizont.
      Oberflächlichkeit gibt es genug, auch Verleumdungen gibt es genug.
      LG zurück :)
    • Sündenböcke ?

      Pfingstrose schrieb:

      Die Welt ist leider viel schlimmer als es der Mittelstandsbürger begreift und begreifen möchte.
      Das würde ich so nicht sagen. Vielleicht liegt es nicht am Unwissen oder nicht am "Nicht begreifen wollen" ? Es gibt viele Menschen die mit der Komplexität und Größe der "heutigen" Krisen nicht (mehr) klar kommen, manche leugnen das es Probleme gibt, andere suchen nach Antworten. Ist doch ein "ur-menschlicher" Drang, eine komplizierte und komplexe Welt verstehen und nach einem Muster erklären zu wollen. Am Anfang jeder großen Theorie stand eine Krise. Jede Epoche fand dafür Sündenböcke: im Mittelalter Juden und Hexen. Im 21. Jahrhundert westliche Nachrichtendienste oder mächtige Geheimbünde...

      Na warum sonst "boomen" solche "aufklärerischen" Vorträge ?

      Erkenne Dich selbst ?
      Ich kenne die Probleme, aber nicht die Antworten. Ich bin doch nur ein kleiner Bürger, machtlos gegen die Vorgänge der Welt und nur ein "armes Opfer" des Systems. Aber warum ? Warum ist das nur so ? "Freund", sagt der strahlende Referent da vorne am Rednerpult, "Lieber Freund, ich zerlege Dir das Weltgeschehen in einen binären Code aus Gut und Böse. Ich verspreche Dir, Du wirst die Zeichen der Zeit lesen können, die uns alle umgeben. Ich erkläre Dir die Theorie, Du bist geplättet von meiner klaren Sicht der Dinge und nun hast Du nicht nur Antworten, sondern besitzt in einem unübersichtlichen, multikausalen und chaotischen Umfeld den Schlüssel zu einem rar gewordenen Gut: Gewissheit.

      Diese Art der "Gewissheit" ist nicht immer einfach, weil sie es Menschen, die nicht alle Antworten haben, erlaubt zu denken, sie hätten sie. Und jeder der mir sagt, er wisse ganz genau wie die Welt läuft, er wisse von Geheimarmeen oder Verschwörungen von denen nicht mal Politiker wissen, ich verspreche, der weiß es nicht. Warum ich so sicher bin ? Weil mein Nachbar es nicht weiß, weil ich es nicht weiß, weil es nicht mal die "Mächtigen des Landes" wissen... Und wie kommen nun diese Aufklärer darauf, dass die gesamte Menschheit dümmer als sie selbst sein sollten ?

      Die einzige angemessene Haltung, die der Mensch hinsichtlich der großen Fragen haben kann, ist nicht diese arrogante Sicherheit, durch die sich dieses Wissen um Verschwörung auszeichnet,
      sondern Zweifel. Zweifel ist bescheiden und demütiger.

      Wenn die Welt sich also in eine Zukunft schleppt, geschwächt von Freimaueren, Jesuiten, Zionisten, Aliens und Dover Demon's, dann werde ich hoffentlich daran denken, was das eigentliche Problem war: Das es wohl keine Theorie, geschweige denn ein Heilmittel gegen eine Denkstörung gibt, die es erlaubt, sich so etwas zu wünschen oder darzustellen. Der Druck der heutigen Welt lastet auch so schon -ganz ohne Verschwörer - schwer genug auf vielen Menschen...

      Pfingstrose schrieb:

      Wenn es nicht stimmt, dann vermisse ich Gegendarstellungen und zwar zum Thema Jesuiten, Freimaurer und Ökumene.
      Das enttäuscht mich jetzt ein bisschen. Ich dachte, dass Walter Veith aufgeklärt hätte ? Wer praktisch alles weiß, was Freimauer so machen, der müsste aber eigentlich schon auch wissen, warum es keinen Gegendarstellung gibt. Das Unterstellen weltweiter Konspiration hat eine fast 300jährige Tradition. Und auch das tatenlose Hinnehmen gegenüber solchen Inhalten und Menschen hat in der Freimaurergeschichte Tradition.


      Abschließend noch eine kleine Überlegung: Du kennst ja sicher die ganzen Märchen welche sich um die STA-Pioniere oder das STA-Logo ranken, oder ? Und da möchte ich mit den Worten eines Artikels aus dem advent. Jugendmagazin "Salvation & Service" welcher sich zum Thema "EGW - Eine Freimaurerin?" äußert abschließen: "Wenn Freimaurer auf ihrem Grab einen Obelisken stehen haben, sind dann alle Gräber, die einen Obelisken haben, von Freimaurern ? Wenn Freimaurer gewisse Symbole und Zeichen verwenden, sind dann alle und alles, wo die Symbole und Zeichen zu finden sind, Freimaurer ? Ein Pferd hat 4 Beine, aber nicht alles, was 4 Beine hat, ist ein Pferd ! Wenn es regnet, dann ist die Straße nass, aber wenn die Straße nass ist – muss es dann geregnet haben ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Pfingstrose schrieb:

      Ich bin froh, dass du keine Vorträge machst. Deine Art würde sicher auch als hochmütig kritisiert werden.
      Ja, dass kann gut möglich sein. Manchmal bin ich hochmütig, zu dieser Charakterschwäche stehe ich, und somit ist die Kritik an meiner Person nicht ganz unberechtigt.

      Die Demut muss aber schon sehr demütig sein, um andere als "hochmütig" zu bezeichnen.
    • Die Realität

      Pfingstrose schrieb:

      Wenn es nicht stimmt, dann vermisse ich Gegendarstellungen und zwar zum Thema Jesuiten, Freimaurer und Ökumene.


      Der Prediger J. A. Gratz hatte die idee einer sozialen Hilfsorganisation. Die die Stadt fets in der Hand habende SPÖ - deren Spitzenbeamten - gaben das Konzept Univ. Prof. TillTesarek, Linkssozialist, Jude, Leiter eines Kinderambulatoriums in Wiens ärmstem Bezirk - der lehnte es ab. Worauf Tesarek zum Geheimjesuiten, Knecht der Erzdiözese - - in der gemeindeinternen Fama mutierte. Jahre später konnte der Prediger F. Stronegger mit dem Rathausklüngel beseer verhandeln: Die "Sozialhilfe der Adentmission " ist eine hochprofessionelle, allseits anerkannte Einheit, qualitativ absolute Spitze.

      Baue einmal ein Einfamilienhaus, was Grösseres, ein Werkstattgebäude, eine Kpelle: die üblichen Boshaftigkeiten der Baubehörde hab ich für mich nur über den Vorsitzenden der Gewerkschaft und dann Nationaratspräsidenten Pöder in rechtlich korrekte Bahnen bringen können. Wäre es eine Kapelle (vor vielen Jahren Bogenhofen), so ist natürlich Rom hinter den Schikanen der kleinen Bürokraten.

      Im Krieg gab es andere Sorgen, aber ich hatte da oben im Wald schon eine Höhle ausfindig gemacht, wo sich unsere kleine Gemeinde entweder nach Hitlers Endsieg, Untergang, der Russenherrschaft und Erstarken der Katholiken irgendwann einmal vor Roms Verfolgerheer verstecken könnte. Und dann trat ein neuer Schüler in unsere zweite Klasse ein (ausser mir und ein paar Protestanten katholisch). Der stellte sich also vor und nannte korrekt seine Nationalien "Moritz XX, geboren yyy, wohnhaft zzz, Religion : Römisch - katholisch - und ich geriet in Panik. Und dann kam die Mittelschule. Aufnahmsprüfung, wir alle warten in der Vorhalle. Die Tür öffnet sich - und ein katholischer Priester tritt auf und verteilt die Prüfungsaufgaben. Panik ! Das "Tier" - Du bist dem Tier ausgeliefert!!!" - - Er konvertierte späte zum Protestantismus, bei ihm als unserem Mathematiklehrer hatte ich nie Schwierigkeiten. Und dass ich die Klestils von gegenüber nicht grüsste - und sie uns auch nicht - na ja, der alte Klestil liess den Fronleichnamsumzug immer vor unserem Hause halten und irgend ein Gebet sprechen. Das grosse Haus war als einziges nicht mit Birkenästen geschmückt. Jahrzehnte später, nach lange still dahinköchernder Feindschaft habe ich diesen von uns initiierten Kriegszustand beendet, viel zu spät, indem ich die Tochter begrüsste : "Ja , Frau Klestil, wir haben uns schon sorgen gemacht, (stimmt, das ganze Grätzel sorgte sich) Sie im Spital - und jetzt sind sie wieder wohlbehalten zuhause !"

      Also: Wozu die bunten Geschichten über die demnächst kommende blutige Verfolgung ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()