Daniel 8 - das tägliche Opfer

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    • Lieber HeimoW !

      Du schreibst an mich:
      Ich finde dieses ständige, unreflektierte Katholikenbashing eines
      gläubigen Christen wirklich unwürdig. Eigentlich eine Schande - und
      sicher nicht der "Geist Christi"! Wollen wir so behandelt werden? (Math 7,12)


      Meine Antwort:
      1. Ja, wir werden so behandelt wie wir es NICHT gerne haben. Dies ist Tatsache.
      2. Ich habe wesentlich mehr negative Behandlung von Evangelikalen erlebt, weil ich in deren Augen die Frechheit hatte, mich als STA zu outen, weil schon allein die Anwesenheit eines STA als Bedrohung empfunden wird.
      3. Wir hatten jahrelang ein super Zusammenleben mit unseren Nachbarn, bis genau zu dem Tag, als wir gesagt hatten wir seien STA. Von unserem ganzen Strassenzug wo wir wohnen sind seither noch zwei Familien die trotzdem mit uns ein Wort wechseln, aber Einladungen erfolgen keine mehr.
      4. Es ist in meinen Augen gesehen unwürdig anderen "Katholikenbashing" vorzuwerfen, vor allem wenn diese wie in meinem Falle, NIE eine Wertung der Lehren der RKK ist, sondern nur ein klares Zitiere der Lehrsätze sind. Die im übrigen keine Geheimlehren und Verschwörungstheorien sind, sondern nur offizielle Tatsachen.
      5. Im Buche von Denzinger sind viele solcher schönen Worte (wie Du sie zitierst) zu finden, das soll uns aber nicht über die Tatsachen der Lehre hinwegteuschen. Im weiteren wiederhole ich es noch einmal, dass die RKK je nach Kulturkreis ein anderes Auftretensbild hat. In Deutschland gibt sich die RKK sehr protestantisch. Sicher die STA auch. Siehe STA aus dem Ostblock im Vergleich STA in Deutschland etc.
      6. Wenn man sich nicht über Lehren anderer Kirchen unterhalten darf, so sollte man auch solche Threads schliessen.
      7. Ich bin im Ton meines erachtens gegenäber der RKK nicht unhöflich!
      8. Ich empfinde Deine Kommentare gegen mich als persönliche Angriffe und auch nicht unbedingt super christlich.

      Liebe Grüsse
      HugoTobler :( :( :(
    • Vergebung der Sünden...

      Vielleicht klingen meine Worte ja banal und ohne Bezug auf Bibelfestigkeit oder andern Dingen mit denen man glänzen kann...niemand ausser Gott kann Sünden vergeben -NIEMAND- kein Priester kein Pastor
      kein Prediger...man muß Texte im Rahmen ihrer Zeit betrachten, wie die Menschen damals lebten an was sie glaubten und was Gesetz war...
      Aber auch hier denke ich das alles so sein soll wie es ist wir sündigen und wir können einem Freund oder Fremden verzeihen , aber Gott ist doch kein Zeremonienmeister, der auf einem Thron sitzt die Heerschar um ihn und er lässt da ein Schauspiel abgehn, das nach irgendwelchen Siegeln und Regeln zelebriert wird... was für einen menschlichen unvollkommenen Gott habt ihr euch da gemalt???
      Gott wird uns alle überraschen mit seiner Freude über unsere Heimkehr dereinst bei ihm...ob Täter oder Opfer...wie sonst hätte ER eine Welt erschaffen können, die ja davon lebt-das ein Tier das andere frisst- und sich immer wieder selber absorbiert...
    • ...eine Liebe so groß und so graoßartig, das
      wir als Menschen sie niemals verstehn werden können oder erfassen werden können

      Eine so große Liebe, dass er seinen eingeborenen Sohn nicht verschont hat. Wer meint, dass Gott keine Sünden verurteilt, der schaue mal zum Kreuz. Es ist ein Gesetz im Himmel wie auf Erden, dass jede Schuld gesühnt werden muss. Natürlich kann die jeder in Anspruch nehmen, jedoch ist die Voraussetzung für ein Geschenk, dass man dieses auch annimmt. Wenn das alles so unwichtig wäre und egal für die Seligkeit, frage ich Dich, wofür wir das Evangelium predigen? Wofür gibt es überhaupt Gottes Wort? Satan wird vernichtet werden, und Gegenspieler ist Gott. Auf welcher Seite willst Du stehen?
      Außerdem möchte ich Dich fragen, ob Du gerne im Himmel mit den Menschen zusammenwärst, die Gott und alle anderen hassen? Was wäre die Folge? Ein erneuter Krieg. Dasselbe Desaster wie auf Erden wäre die Folge. Unter diesen Umständen würde ich auf das ewige Leben verzichten wollen.
    • RE: Frage zu Daniel 8

      Atze schrieb:

      Bibelstelle

      LUTHER 1912 Dan.8, 9-14 9


      Es geht um das tägliche oder (aus anderer Übersetztung) beständige Opfer, welches das kleine Horn im himml. Heiligtum Jesus wegnimmt. ...(


      Ich denke die erste Frage, die sich stellt, ist die Auslegung was "das Tägliche" oder "Beständige" eigentlich bedeuted, denn dafür gibt es auch zumindest zwei unterschiedliche Auffassungen, zu einem das Opfer (wobei das Wort soviel ich weiß im Urtext nicht vorkommt sondern erst später hinzugefügt wurde), und zu anderem die Interpretattion also Heidentum...
      Viele Grüße,
      h264
    • "h246" schrieb:

      ist die Auslegung was "das Tägliche" oder "Beständige" eigentlich bedeuted,


      Gebete (symbolisiert als Rauch im Heiligtum) gehen zu Gott. Das beständige Opfer (Christus) ist nicht mehr wirksam, wenn der Papst (oder Priester) selber die Sünden vergibt. Die Gebete gehen an Christus vorbei (gelangen nicht zu ihm, sondern eben nur zum Priester, der die Sünden an seiner statt wegnehmen möchte). So gibt es eben keine Sündenvergebung, das Opfer ist unwirksam oder wurde weggenommen, vom Papst (Priester oder dem kleinen Horn)der die Sünde dem Beichtendem abgenommen hat.
    • Was ist das "tamid"? Dazu habe ich schon etwas geschrieben.

      Das kleine Horn verunreinigt das Heiligtum indem es das "tamid" = "Tägliche / Regelmäßige" wegnimmt. Das "tamid" steht für den ganzen Dienst im Heiligtum der "regelmäßig" gemacht worden ist. Das kleine Horn nimmt den Fürsprachedienst des himmlischen Hohenpriesters weg indem es die wahren Stellvertreter Gottes hier auf Erden tötet und den Fürsprachedienst für sich beansprucht.


      Überall in der Bibel wenn es um den alttestamentarischen, zeremoniellen Dienst im Heiligtum geht, begegnet man diesem Wort mehrmals. Das Öl in dem Leuchter wurde "regelmäßig" = "tamid" nachgefüllt. Die Schaubrote wurden jeden Sabbat "regelmäßig" = "tamid" gewechselt usw. Es geht hier also nicht nur um das Opfer, welches "regelmäßig" = "tamid" dargebracht worden ist sondern um den ganzen priesterlichen Dienst. Anders ausgedrückt geht es einfach um den Fürsprachedienst weil der Priester sich um das Volk gekümmert hat, er hat es belehrt, zurecht gewiesen, Gott näher gebracht, usw. Durch dieses Handeln kam dann auch die wahre Vergebung weil das Volk seine Sünden erkannte, Buße tat und ein neues Leben mit Gott führen wollte. So sieht zumindest das Ideal aus.

      So sehe ich das zumindest.
    • Über Daniel 8 wurde schon viel geschrieben und diskutiert. William Miller erkannte, das Kapitel 8+9 zusammengehören. Zu wenig beachtet wurde bisher die Parallele Dan. 9:26.27. mit 8:11. Das "Beständige" ist der (alte und neue) "Bund" der "erhoben"/wichtig gemacht wird. Die Ausrottung des Gesalbten ist das "Niederschlagen" der "Wohnung" seines "Heiligtums". Johannes 2:21.22. erklärt diesen Zusammenhang. Einige Zeit nach der Auferstehung Jesu wurde der Frevel/Lästerung gegen den "heiligen Bund" verübt: Daniel 11:28.ff. Matthäus 24:15.ff. 2. Thessalonicher 2. Erst seit Daniel 8:14./Jahr 1844 soll der Frevel beseitigt werden. Es geschieht durch die Botschaft der "Siebten Posaune" Offenbarung 11:15.-18. Leider haben STA nur einen "undeutlichen Ton" (1. Korinther 14:8.) gegeben, da sie den wahren Zusammenhang von 7. Posaune und "Entsühnungstag" nicht verstehen.
    • 2300 Jahre - Zeitpunkt des Beginns

      2300 Jahre - Zeitpunkt des Beginns

      Den Beginn der "2.300 Abende und Morgen"(Daniel 8,14) konnte William Miller in Daniel 8 nicht finden! Ich habe diesen in den Versen Daniel 8,8-10 gefunden, wo u.a. gesagt wird, dass das "kleine Horn" , also das kleine Horn der Griechen = der Nachfolger=Diadoch Alexanders des Großen(=Alexander der Große ist das "große Horn" der Griechen[Daniel 8,5!]), Lysimachos "Gewinne im Osten und Süden errungen hatte"(Dan.8,9) und "einige von dem Heer(=der anderen 3 Diadochen!)zur Erde warf und zertrat." (also besiegte!) [Daniel 8,10] Das "große Horn" ist also Alexander der Große (Dan.8,5+8) und das "kleine Horn" ist Lysimachos(Dan.8,9) , der historisch nachweisbar Gewinne im Süden(287 v.Chr. Makedonien gewonnen!) und im Osten(Kleinasien gewonnen!) verzeichnen konnte. Daniel 8,8-10 beschreiben also die Diadochenkämpfe um die Nachfolge und Ausdehnung des Reiches Alexander des Großen, die 301 v.Chr.(Schlacht auf der Ebene von Ipsos!) ihren vorläufigen und 281 v.Chr.(bei der Schlacht von Kurrupedion) ihren endgültigen Abschluß fanden! Nachzulesen im BROCKHAUS unter Diadochenkämpfe und in guten Geschichts-Lexika und - Werken!

      Somit ist der Beginn der 2.300 Abende+Morgen = der 2.300 prophetischen Tagen = 2.300 prophetischen Jahren, 281 v.Chr.(=Ende der Diadochenkämpfe, laut Dan.8,8-10). Somit gilt folgende Berechnung: 281 v.Chr. + 2.300 Jahre(Daniel 8,14) = 2019/2020 n.Chr. !!! Sollte also bis dahin wieder der jüdische 3. Tempel in Jerusalem("das Heiligtum" aus Dan.8,14!) errichtet werden? Die gegenwärtigen, aktuellen Streitereien um den Tempelberg (Al-Aksa-Moschee/Feldsendom und Klagemauer) lassen eine derartige Entwicklung als durchaus für möglich erscheinen!!!

      Wenn wir von Dan.1,1 (606/605 v.Chr.) 1.290 Jahre(Dan.12,11) und 1.335 Jahre(Dan.12,12) weiterrechnen, kommen wir ebenfalls auf das Jahr 2019/2020 n.Chr. !!! Alles nur purer Zufall oder doch echte biblische Prophetie??? Wir werden es sehen und hoffentlich noch erleben

      Wenn Jeanne Dixon("Der Antichrist ist am 5.2.1962 geboren!") und der Jesuit Holtzhauser ("Der Antichrist wird im Alter von 55 1/2 Jahren erscheinen!") Recht haben sollten, würde der Antichrist somit im August 2017 erscheinen! Vor dessen Auftretren auf der Weltbühne, müsste nach Meinung vieler Christen, vorher die Entrückung der Gemeinde Jesu stattfinden, die den Antichristen noch zurückhalten würde! (siehe 2.Thessalonicher 2,7+8) Wenn dies alles so stimmen sollte, dann ist die Stunde unserer Erlösung und die Wiederkunft Jesu zur Entrückung sehr, sehr nahe! Deshalb lasst uns mit 1. Kor. 16,22 und mit Offb. 22,20 ausrufen : "Maranatha!"(="Unser Herr kommt!")und"Ja, komm, Herr Jesus!"
    • Zunächst möchte ich daran erinnern, (2. Petrus 1:20. "Keine Weissagung ... eine Sache eigener Auslegung ist."), dass jeder Text durch mindestens "2 oder 3 Zeugen", andere Texte, zu erklären ist. Kein Mensch (ob er Hoekema oder auch anders heißen mag) ist "allein" der richtige Ausleger! Aus jeder ehrlichen menschlichen Auslegungsbemühung kam Richtiges und Falsches heraus. Auch die Auslegung der Milleriten/Adventisten ist eine bunte Mischung verschiedener "Farben", für die man sich nicht "blind" stellen sollte. Als Suchender bemühe ich mich, objektiv zu bewerten, nicht zu verteufeln.

      Zu Daniel 8: Das "kleine Horn" erwuchs aus der Himmelsrichtung Westen (nicht aus einem der vier Diadochen). Es ist der "freche und verschlagene" König (Kapitel 11:21.), das römische Kaisertum (Cäsar, Augustus ff.). Die "Epiphanes-Theorie" ist nur eine Erfindung der Pharisäer, welche geschickt verhindern soll, dass man die Erfüllung durch Jesus von Nazareth erkennt.

      William Miller verfolgte den richtigen Ansatz, indem er die "70 Wochen" Dan. 9 (des Messias Jesus) als Erklärung zu Dan. 8 ("abgeschnitten"/bestimmt) betrachtete. Der Beginn ist ESRA 7, also das Jahr 457 vor u. Z.
      Der Fehler W. Millers/S. Snows bestand darin, das Ende der 2300 Jahre/1844 mit der Erfüllung des "Yom Kippur" (3. Mose 16) gleichzusetzen. Miller war vor seiner Hinwendung zu Jesus (Jesaja 53) Freidenker/Freimaurer gewesen und daher interessiert, das "Weltende"/Wiederkunft Christi in der Prophetie zu finden. Laut Jesus (Matthäus 24:36.) wird der "Termin" seiner Wiederkunft=weltgeschichtlicher Yom Kippur in der Bibel nicht vorausgesagt.
      Was bedeutet "Rechtfertigung des Heiligen" (Daniel 8:14.) also? Es ist die Beseitigung des Frevels am heiligen Bund (AT und NT) des Messias Jesus (Daniel 11:28. ff. Matthäus 24:15. 2. Thessalonicher 2:3.4. Offenbarung 13:5.) und zugleich die Überprüfung der und Lebenden anhand des "Lebensbuches des Lammes" (Daniel 7:9.10. Offenbarung 6:9.-11. Kap. 11:15. Kap. 14:6.-13.) Die King-James-Übersetzung (die Miller las) gibt "rechtfertigen" fälschlich mit "reinigen" wieder.

      1844 begann also die "Siebte Posaune", nicht der "Yom Kippur"=Wiederkunft Christi!

      Der Auslegungsfehler der späteren Siebenten-Tags-Adventisten (Offenbarung 3:15.-17.): Sie geben nicht zu, dass 1844 kein "Yom Kippur" begann sondern erst die "Siebte Posaune"!

      Der methodische Fehler der STA ist folgender: Sie fügen zu einem Fehler eine bessere Erkenntnis hinzu, aber sie geben den Fehler nicht zu und ersetzen ihn nicht durch die bessere Erkenntnis. Nach demselben Prinzip entstand die "Tradition" der griechisch-römischen "Kirchenväter".
    • freudenboten schrieb:

      1844 begann also die "Siebte Posaune", nicht der "Yom Kippur"=Wiederkunft Christi!
      Da stellt sich aber ein Problem: Denn nach der 6. Posaune(Offb.9,13-11,14) werde "der dritte Teil der Menschen" (Offb.9,15+18)getötet werden; das wären heute bei 7,5 Milliarden Menschen = 2,5 Milliarden; mir ist nicht bekannt, dass dies schon geschehen wäre! (Man kann sich aber heute sehr wohl vorstellen, dass durch den Einsatz von Atombomben und/oder Wasserstoffbomben diese enorme Zahl erreicht werden kann - auch durch ABC-Waffen!)
      Nun sagen manche Ausleger unter den STA, dass dies bereits in der Vergangenheit passiert sei.(Die 6. Posaune sei das Osmanisch-Türkische Reich(Offb.9,14), welches gemäss Offb.9,15 vom 28.Juli 1449 - 11. August 1840, 391 Jahre + 15 Tage bestanden habe) Ob die 65 Millionen durch die Inquisition und die 1.260jährige Gewaltherrschaft der Päpste ermordeten Menschen, - zusätzlich zu den vielen Millionen ermordeter Indianer - dieses 1/3 der Weltbevölkerung ausgemacht haben, müsste erstmals untersucht werden! Also die Frage: Wieviele Millionen/ Milliarden(?) Menschen lebten in der Zeit zwischen 538 und 1798 auf der Erde?
      Die 7. Posaune (Offb.11,15-19) beginnt mit den Worten: "Nun gehört die Herrschaft über die Welt unserem Herrn und seinem Christus..." ---> Hier sagen nun die Zeugen Jehovas, dass dies das Jahr 1914 betreffe, als Satan aus dem Himmel geworfen wurde (Offb.12,9-17). Dies halte ich in der Tat für plausibel, da es seit 1914 die schlimmsten Grausamkeiten gab, die jemals auf Erden stattgefunden haben - also ein gewaltiges seither nicht stattgefundenes Toben und Wüten Satans auf Erden mit I. + II. Weltkrieg, mit Atombombenabwürfen, mit über 200 Kriegen seit 1945, mit dem Terror (11.9.2001) usw...) Übrigens: 1844 + 70 Jahre = 1914! (Für mich ist diese Zeit, die in Offb.14,7 beschriebene "Stunde des Gerichts")

      Du liebe/ lieber(?) freudenboten wirst, so nehme ich jedenfalls an, aus Offb.11,18 ("...und es ist gekommen...die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen...Heiligen...") schließen, dass dies das von den STA so bezeichnete "Untersuchungsgericht im Himmel" seit 1844 ist. Sehe ich das richtig? Wenn ja, kann man das wohl so sehen; denn der folgende Vers 19 spricht ja vom Erscheinen der Bundeslade(mit den 10 Geboten) im Himmel. Das Erdbeben wird wohl - laut adventistischer Auslegung - das große Erdbeben von Lissabon aus dem Jahre 1755(1.11.) mit ca. 90.000 Toten gewesen sein. (siehe: EGW: DER GROSSE KAMPF(DGK), Seite 308/309) Als weitere Wehe-Zeichen, die nach 1755 das baldige Kommen Jesu andeuten würden, wurden genannt:
      1. 19.5.1780: Verfinsterung der Sonne und des Mondes (Mark.13,24) in Neuengland (DGK: Seite 309-312)
      2. 1798: Verhaftung des Papstes durch Napoleons General Berthier (Tödliche Wunde - Offb.13,3) zugleich Ende der 1.260 Jahre langen Herrschaft (538 - 1798) des Papsttums im Mittelalter (DGK: Seite 309/359/439f.)
      3. 12./13. November 1833: Der grosse Strenenfall in Nordamerika(Matth.24,29/ Offb.6,13) Meteor-Regen der Leoniden: 2.000.000 pro Stunde (DGK: Seite 335 - 337)
      4. 22.10.1844: Jesus tritt in das Allerheiligste im Himmel nach den 2.300 Jahren aus Dan.8,14 und beginnt sein "himmlisches Untersuchungsgericht" bis zu seinem 2.Kommen (DGK: Seite 401-402/419-436): [ Denkbar?:1844 + 175 (7 x 25 Jahre)Jahre = 2019(???)]
      Auch wurde gesagt, dass diese 7.Posaune die 3-fache Engelsbotschaft aus Offenbarung 14,6ff. enthalte und dass die Ereignisse von 1755 - 1780 - 1833 bereits in Offb.6,12.13 geschildert wurden; die Zeit der 7. Posaune hätte somit 1840 bzw. 1844 begonnen und würde andauern bis zur Neuen Erde.

      Nun könnte man m.E. die Reihenfolge 1755 +25 Jahre = 1780 + 18 Jahre = 1798 + 35 Jahre = 1833 + 11 Jahre = 1844 auch im Jahre 1948 beginnen lassen. Das Jahr 1948, in welchem am 14. Mai die Staatsgründung Israels geschah, wird von vielen Bibelauslegern als der Beginn der ENDZEIT angesehen, da "Israel der Zeiger an der Weltenuhr Gottes ist!" Also:
      1. 14. Mai 1948: Staatsgründung Israels (Jesaja 66,8)
      2. 6. - 22. Oktober 1973: Jom-Kippur-Krieg (Daniel 11)
      3. 1991: Beginn der Geheimverhandlungen zwischen Israel und der PLO, aus dem heraus sich die Osloer-Friedensverträge 1993 entwickelten. (1948 + 45 Jahre(Dan.12,11f.) = 1993)
      4. 2026: Dieser Zeitpunkt liegt in der Zukunft (7 Jahre nach 2019) - 2019-2026 sind vielleicht "die letzte Jahrwoche" aus Daniel 9,27(?)
      5. 2037: 70 Jahre nach der Eroberung Jerusalems durch Israel(Jes.66,10/Luk.21,24) - mögliche Dauer "dieser Generation" aus Matth.24,34 wäre somit 70 Jahre gem. Ps.90,10: von 1967 - 2037, denn 1967 "sind die Heidenzeiten abgelaufen"!(---> siehe Lukas 21,24)

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    • freudenboten schrieb:

      Zu Daniel 8: Das "kleine Horn" erwuchs aus der Himmelsrichtung Westen (nicht aus einem der vier Diadochen).
      Die Bibelstelle lautet :


      [url=https://www.bibleserver.com/text/ELB/Daniel8,9]Daniel 8,9[/url] Und aus dem einen von ihnen kam ein einzelnes Horn hervor, zunächst klein, aber es wurde übermäßig groß gegen Süden und gegen Osten und gegen die Zierde.
      Du verwechselst das wohl mit mit dem vom Westen kommenden Ziegenbock aus [url=https://www.bibleserver.com/text/ELB/Daniel8,5]Daniel 8,5[/url]


      freudenboten schrieb:

      Es ist der "freche und verschlagene" König (Kapitel 11:21.), das römische Kaisertum (Cäsar, Augustus ff.). Die "Epiphanes-Theorie" ist nur eine Erfindung der Pharisäer, welche geschickt verhindern soll, dass man die Erfüllung durch Jesus von Nazareth erkennt.
      Die "Epiphanes-Theorie" wird schon von Josephus Flavius in seinen Jüdischen Altertümern Buch 10, Kapitel 11 beschrieben. Willst du behaupten, dass diese in der Zeit zwischen Jesu Tod und der Niederschrift senes Buches entwickelt wurde, die er dann nur übernahm ? Er betont aber, dass dies seine eigene Meinung ist. Das schließt zwar nicht aus, dass diese Theorie schon länger im Umlauf war, aber zumindest legt es nahe, dass er sie nicht einfach nur traditionsgemäß kundtat. Und wieseo sollte die Theorie verhindern, dass man die Erfüllung durch Jesus erkennt ?
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      12./13. November 1833: Der grosse Strenenfall in Nordamerika(Matth.24,29/ Offb.6,13) Meteor-Regen der Leoniden: 2.000.000 pro Stunde (DGK: Seite 335 - 337)

      Norbert Chmelar schrieb:

      Also:

      14. Mai 1948: Staatsgründung Israels (Jesaja 66,8)

      6. - 22. Oktober 1973: Jom-Kippur-Krieg (Daniel 11)
      Übrigens gab es zwischen 1948 und 1973 auch - wie 1833 - einen beachtlichen "Sternenfall"!

      17.11.1966: Leoniden Sternenfall in den mittleren USA: etwa 5000 Meteore in 20 Minuten sind gezählt worden! (---> siehe Offb.6,12.13)
      ===> Dieser Vorgang hat sogar einen Eintrag in die 24 bändige BROCKHAUS-Lexikon-Edition bewirkt!

      PS: Durch die vielen "Zeichen" in der Zeit von 1755 - 1833 konnten die Anhänger der Adventbewegung (Milleriten u.a.) in der Tat annehmen, dass W.Miller - mit seiner Prophezeiung von 1843/1844 vom Zweiten Kommen Jesu - Recht haben könnte. ... "Aber der Herr verzog...!"

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    • Atze schrieb:

      Irdische vergebene Sünde bleibt trotzdem bestehen, bis zur endgültigen Löschung durch Jesus C. im himmlischen Heiligtum.
      Wenn man jemandem auf der Erde vergibt oder verzeiht, so zeigt es die Vergebungsbereitschaft was wir mit der Fusswaschung besiegeln. Vergebungsbereitschaft ist Gottes Charakter, den wir auch haben sollen und im Gebet " Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern" offenbaren. Öffentliche Sünden öffentlich bekennen und umgekehrt auch öffentlich annehmen. Das ist Demut. Fehler eingestehen.
      Dies hat hat aber noch nichts mit der endgültigen Tilgung zu tun, die erst geschieht wenn Jesus das Blut auf den Bock legt und in die Wüste schickt.
      Nein! Jeder der das Kreuzesopfer Jesu im Glauben ergreift - für den sind seine Sünden vergeben und ausgelöcht - als wären sie nie gewesen! ["Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde!"(1.Joh.1,7)]
      Im Sakrament des Heiligen Abendmahls wird uns - wenn wir Buße getan haben - immer wieder unsere Schuld vergeben = ausgetilgt! Bereits im AT - in Micha 7,19 - wird dies uns angekündigt mit den schönen Worten, dass er "alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen" wird; durch diese symbolische Sprache macht JAHWEH deutlich, dass wenn Sünden im Meer versenkt werden, sie dann weg sind und nicht wieder hervorgeholt werden (können)!

      Dein letzter Satz ist absolut absurd! Als wenn es im himmlischen Heiligtum einen tatsächlichen Ziegenbock geben würde; selbst wenn Du es symbolisch auffassen würdest und damit Satan meinst, wird dies dadurch nicht richtiger, da Satan längst aus dem Himmel geworfen wurde(---> siehe Offb.12,8.9).
      Der Opfertod Jesu auf Golgatha war das ein für alle Mal (siehe meine NR. 27 unter dem Thema 1844 vom Sonntag, 19:29) erbrachte Versöhnungs- und Erlösungsopfer, das alles in 3.Mose 16 vorgeschattete Tun im Tempel endgültig abgelöst hat, denn weshalb sonst sollte bei Jesu Tod der Vorhang zwischen Heiligtum und Allerheiligstem zerrissen worden sein? Es ist daher kein Tilgungsdienst Jesu im Allerheiligsten je mehr notwendig! Wann werdet ihr Adventisten dies endlich einsehen?