Wer ist der Antichrist?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo lieber HeimoW,
      Zitat von »Yokurt«
      ... der Frage hat sich das Wesen der Kath. Kirche---tatsächlich (positivs) geändert

      Wer hat diese Frage gestellt?.
      auch Antworten zu ggf.nicht ausdrücklich gestellten Fragen sind im Zusammenhang mit unserem Thema höchst relevant und gehören klar gestellt. Außerdem schwingt diese Frage in Bezug auf (noch) antrichsristliche Gesinnung, (oder nicht mehr) überall mit.

      Zitat von »manfred«
      Und das wir die deutsche Ausgabe nicht mehr verwenden sollen, kommt von einem Professor von Bogenhofen, kannst ja mal nachfragen.

      Das mag sein, muss aber deshalb kein "guter Rat" sein. Auch ein "Professor von Bogenhofen" kann sich irren.
      ob es ein guter Rat war, bzw. ob die von mir zitierte Ausarbeitung von Proff. Hans Heinz zum Wesen des Römischen Katholizismus den offiziellen "adv. Standards und Verständnis weltweit entspricht, ja das solltest Du doch ja mal--ganz sachlich--selbst prüfen, um überhaupt zu einem persönlichen Urtei kommen zu können.

      Wenn Du also dermaleinst geprüft haben wirst, würde mich deine sachliche Stellungnahme,--- Zustimmung oder Ablehnung samt Begründungen dazu---sehr interessieren.

      Die angebotene Hilfestellung auf die grundsätzliche Irrtums-Möglichkeit jedes Menschen ist in der (Prüf) Praxis ----rasch endenwollend.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt

      PS: Außerdem: ob eine These (atze) stimmt oder nicht prüfen Adventisten doch bekannterweise ausschliesslich an der Schrift---und nicht an menschlichen Überlegungen, was denn dann sein könnte oder nicht sein könnte., oder etwa nicht? Genau dieses "Hinken" wollen nach beiden Seiten" ist das Problem.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yokurt ()

    • Yokurt schrieb:

      Warum verhalten wir uns, zumindes oft, nicht auch konsequent nach diesem Vor "Bild" ?--und bezeugen, daß wir mit "Solchen" eben nicht "Eines Sinnes und einer Gesinnung sein können. ? es wäre biblisch korrekt.
      Diese Frage ist äußerst schwierig zu beantworten, da es meiner Meinung nach nicht DEN EINEN Grund gibt, stattdessen aber ein Sammelsurium unterschiedlich gewichteter Gründe. Diese können meiner Meinung nach theologischer Natur sein, aber auch - was für den Otto-Normal-Gottesdienstbesucher meist ausschlaggebender ist - sozialer Natur sein. Zur theologischen Seite möchte ich nur soviel sagen, dass:
      1. ...nicht jeder "auf Anhieb" alle adv. Erkenntnisse hat, sondern diese auch wachsen. In wie weit man sich diesen Wachstum bewusst oder unbewusst verschließt, lasse ich jetzt mal offen. Es gibt sicher beides.
      2. ...nicht alle theologischen Probleme "eindeutig" zu klären sind. Exegetisch gibt es zwar eindeutige, aber manchmal auch zwei oder mehrdeutige Ergebnisse. Welche Auslegung ist nun 100% verbindlich? Es können daher bei Entscheidungsträgern Unsicherheiten auftreten, was eventuell auch mit Punkt 1 zusammenhängen kann. Niemand will jemanden aus der Gemeinde ausschließen wegen einer Sache, bei der man sich selbst nicht sicher ist (Dies können (leider) auch adv. Glaubenspunkte sein!). Ein Grund für eine solche Unsicherheit kann der allgegenwärtige Säkularismus sein, der auch nicht vor der Gemeinde halt gemacht hat.
      Gründe sozialer Natur für ein nicht konsequentes Ausschließen von Geschwistern hängen meiner Meinung nach oft mit Geschwistern zusammen, die in die Gemeinde hineingeboren wurden. Es gibt teilweise große familiäre Verpflechtungen, die es sowohl für die Entscheidungsträger schwer machen "unangenehme" Entscheidungen zu fällen, also auch für den "Auszuschließenden" von sich aus sein gewohntes soziales Umfeld freiwillig zu verlassen. Ich denke, viele Adventistenkinder stehen vor der Entscheidung: Passe ich meinen Glauben an die Gemeinde an oder biege ich mir meine Gemeinde so zurecht, dass sie zu meinen Glauben passt indem ich Verantwortung übernehme. Die dritte (und häufigste?) Entscheidungsmöglichkeit: Die Gemeinde verlassen, was aber gleichzeitig bedeutet familäre Bindungen oder gemeindeinterne Positionen aufzugeben (wenn vorhanden) - und irgendwo anders neuanfangen (ohne gewisse Vorschusslorbeeren).

      Wenn man auf höhere Ebenen der Gemeinde kommt, dann spielen sicher noch "gemeindepolitische" Gründe ein wichtige Rolle, die "konsequente" Entscheidungen verhindern...


      Ach, ich glaub, ich hab dich jetzt falsch verstanden - ging es dir um konsequentes Abgrenzen vomn anderen Konfessionen/Religionen oder um konsequentes Abgrenzen von falschen Glaubensvorstellungen in der STA?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Hallo lideber Bemo,

      kurz geantwortet zunächst:du hast völlig Recht, was die ev. Auswirkungen bertreffen würde--darüber möchte ich gerne ncoh einiges später zu deinen drei Punkten anmerken.

      Allein----worum es mir vorerst geht, ist zunächst die Frage nach dem Maßstab zur Beurteilung und Feststellung ob ggf. eine bedeutende nicht mehr tragbare und tolerierbare Abweichung vom adv. (theologischem) Glaubensverständnis gem unseren adv.Mindeststandards vorliegt.

      Was nun offizielle ad. nicht aufgebbare Mindeststandards sind , welche die adv. Identität sichern, ---darüber versuche ich gerade mit Jakob im anderen Thread Klarheit zu bekommen.

      Sind es die 28 Glaubenspunkte ?
      Ist der Glaube an E. White (Aussagen) innerhalb oder außerhalb dieser Glaubenspunkte?
      usw

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Yokurt schrieb:

      PS: Außerdem: ob eine These (atze) stimmt oder nicht prüfen Adventisten doch bekannterweise ausschliesslich an der Schrift---und nicht an menschlichen Überlegungen, was denn dann sein könnte oder nicht sein könnte., oder etwa nicht? Genau dieses "Hinken" wollen nach beiden Seiten" ist das Problem.
      Eine These an der Realität zu prüfen ist nicht "hinken nach beiden Seiten", sondern den gottgegebenen Verstand zu nutzen. Wenn eine Theorie aus der Bibel abgeleitet wird und mit der Realität nicht zusammenstimmt dann ist wohl an der Ableitung was falsch.
      Das ist das große Übel, dass man(che) nicht systematisch zwischen Bibelwort und Auslegung unterscheiden will (wollen).
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Yokurt schrieb:

      ...Sind es die 28 Glaubenspunkte ?
      Der Glaube an E. White (Aussagen) innerhalb oder außerhalb dieser Glaubenspunkte?

      Ja, der (bedauerlicherweise häufig praktizierte) Glaube dass (übrigens meist sehr selektiv zitierte) Aussagen von EGW ewiggültig bzw. (quasi) verbal inspiriert sind ist außerhalb der Glaubenspunkte, auch wenn sich die, die das praktizieren meist als besonderes "treu" definieren und als Bewahrer des authentischen Adventismus gerieren!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo lieber HeimoW,

      Fakt ist doch denke ich zunächst, atze`s Aufzählung, dessen was Adventisten gem. der 28 Glaubenspunkte bereits alles in Frage stellen.--auch in Österreich.

      Fakt ist wohl auch, daß die Schrift einen solchen Zustand als für das weitere geistliche Wachstum (abgesehen mal von den weitern Aussagen dazu von e. White) als hinderlich anführt, oder etwa nicht ?

      In diesem Sinne atze`s Aussagen als der Schrift als der Schrift völlig fremde These zu bewerten kann ich so nicht erkennen, denn sie wiederholt doch sinngemäß die Schriftaussagen zu diesem Thema, oder nicht?

      Übrigens: was ist das Kennzeichen einer bibl gestützten These (welche an der Realität mit gesundem Menschenverstand ertst noch geprüft werden muß) zum Unterschied von anderen Schriftaussagen ? (die unabhängig von der Realitätsprüfung verbindlich gelten müßen) ?

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Nochmal lieber HeimoW ;)

      ich spreche natürlich nicht von
      +) selektiv zitierten Aussagen von EGW
      +) auch nicht von (quasi) verbal inspiriert (em Verständnis)

      und somit nicht von Jenen, die das praktizieren meist als besonderes "treu" definieren und als Bewahrer des authentischen Adventismus gerieren!
      ===============================================================================================================================
      was mich aber schon interessiert ist unser offizielles Verständnis von "authentischerm Adventismus" möglichst exakt zu erkennen.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Yokurt schrieb:

      Fakt ist doch denke ich zunächst, atze`s Aufzählung, dessen was Adventisten gem. der 28 Glaubenspunkte bereits alles in Frage stellen.--auch in Österreich.


      Fakt ist, dass die, die das Behauptete nicht tun (also keine Glaubenspunkte in Frage stellen), nicht wachsen, sondern kurz aufblühen und rasch untergehen. Aber wenn Du meinst, kannst Du ja Theorien nachhängen, die sich in der Realität nicht als wahr beweisen....

      Chaqu' un à son gout...

      Ebenso ist die Behauptung von Atze noch gar nicht verifiziert, das spare ich mir - denn es ist vergeblich, wie mir die Geschichte der "Übrigen" in den letzten 40 Jahren (wo ich das beobachten kann) zeigt - die verschwinden von selbst. Darüberhinaus bin ich davon überzeugt, dass weder der Mensch, noch die Kirche, mit der besten oder korrektesten Lehre von Gott angenommen wird, sondern der Mensch, der wahrhaftig nach dem Willen und Wort Jesu (und damit meine ich mehr als die 10 Gebote und anderes als die Gesundheitsreform) lebt.
      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • "Heimo" schrieb:

      Aussagen von EGW ewiggültig bzw. (quasi) verbal inspiriert sind ist außerhalb der Glaubenspunkte.

      Nun, wenn Du meinst Dein Fahrradargument erlaube Dir quasi alles von Schwester W. Geschriebene was Dir nicht passt wie beispielsweise die Ernährungslehre vom Tisch wischen zu können, dann ist dem wohl nichts mehr hinzuzufügen. Aber wie Du schon schreibst:
      „Chaqu' un à son gout...“

      "Heimo" schrieb:

      Fakt ist, dass die, die das Behauptete nicht tun (also keine Glaubenspunkte in Frage stellen), nicht wachsen, sondern kurz aufblühen und rasch untergehen.

      Habe ich etwas verpasst? Natürlich stellen sich immer Fragen. Aber derjenige, der sich hat Taufen lassen ist im Normfall von der richtigen und letzten Gemeinde der STA überzeugt. Da ist es für denjenigen auch normal die theologischen Grundsätze die das Markenzeichen der letzten Gemeinde sind in Einklang mit der Schrift zu bringen. Wenn ich an den theologischen Grundsätzen beginne zu zweifeln zweifle ich auch automatisch daran in Jesu Endzeitgemeinde zu sein.

      "Heimo" schrieb:

      Darüberhinaus bin ich davon überzeugt, dass weder der Mensch, noch die Kirche, mit der besten oder korrektesten Lehre von Gott angenommen wird, sondern der Mensch, der wahrhaftig nach dem Willen und Wort Jesu (und damit meine ich mehr als die 10 Gebote und anderes als die Gesundheitsreform) lebt.

      Da magst Du ausnahmsweise richtig liegen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass wir deshalb ein Chaos ohne Richtlinien in der Gemeinde akzeptieren können wo praktisch alles als Wahrheit und richtig angesehen werden kann was ich mir selber zurechtlege und das auch noch evtl. predige und weitergebe.

      Gruss
      Atze
    • Hallo, lieber Atze,

      Alles hat wohl seine Berechtigung und seinen Stellenwert! ist aber eben auch auch seineVerhältnismäßigkeit zu prüfen.

      Zitat HeimoW
      Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass weder der Mensch, noch die Kirche, mit der besten oder korrektesten Lehre von Gott angenommen wird, sondern der Mensch, der wahrhaftig nach dem Willen und Wort Jesu (und damit meine ich mehr als die 10 Gebote und anderes als die Gesundheitsreform) lebt.
      +) hat seine Berechtigung, er betont ja "DARÜBER HINAUS! ----

      Zitat Atze:
      Das bedeutet aber noch lange nicht, dass wir deshalb ein Chaos ohne Richtlinien in der Gemeinde akzeptieren können wo praktisch alles als Wahrheit und richtig angesehen werden kann was ich mir selber zurechtlege
      +) die Grundlage der Gemeinschaft aber VORHER ist eben ein einheitliches Glaubens-Lehrverständnis.

      +) Wird diese "Einheit im Glauben" durchsäuert, entsteht diese von der Schrift strickt abgelehnte "Vielfalt (der Lehren) in der Einheit (von einer Menschenansammlung) = so etwas wie Ökumene: Alle verbindet die Liebe zu Jesus Christus, Jeder glaubt--und lebt, und lehrt gem. seinem Lehrverständnis.
      Genau diesen Sauerteilg lehnte Jesus aber in seinem Hohepriesterlichen Gebet für seine Nachfolger ab.

      +) Beide Gedanken gem. o.a. Ztate sind zu beachten, Eines auf Kosten des Anderen tut der Gemeinde Gottes jedenfalls nicht gut.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Dein Beitrag Nr. 85 vom 22.9. verdient eine Antwort.


      Ja, Du zeigst, dass Du die Gemeinde, aber auch die Welt leider nur schwarz-eiß siehst. Das ist eigentlich schade, denn Gott hat uns von Natur aus mit der Fähigkeit des Buntsehens ausgestattet. Raubtiere sehen nur schwarz-weiß, nicht aber Menschen. Damit können sie nämlich die volle Schönheit und Vielfalt der Schöpfung Gottes erkennen und auch einschätzen und beurteilen.


      Da schreibst Du:
      "Solange wir in der Gemeinde auf zwei Beinen hinken indem wir weiter die Baalspropheten um uns herum als gegeben hinnehmen und uns nicht absondern wie uns gesagt ist wird sich nichts ändern."


      Wen meinst Du denn mit "Baalspropheten" ? Und wen nehmen wir als gegeben hin? Auf Grund Deiner weiteren Äußerungen muss ich annehmen, dass Du die Geistlichen anderer Konfessionen meinst. Da kann ich Dich aber beruhigen. Auch die sind nicht schwarz-weiß, jedenfalls nicht diejenigen, die ich kennen gelernt habe, und das sind nicht wenige. Und einige wurden in der Vergangenheit sogar Adventisten, wie evangelische Pastoren und katholische Bischöfe.



      Weiter behauptest Du: "Ordnung und Gehorsam bzw. Loyalität Gott gegenüber lässt sich mit Toleranz kaum vereinbaren"


      Also, wenn ich Toleranz, also Duldung, von anderen erwwarte, darf ich ihnen diese nach den Worten Jesu nicht verweigern. "Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen zuerst", sagt der Herr.. Du scheinst mir hier Toleranz mit "Übernahme ihrer Lehren" zu verwechseln. Siese Angst äußern zwar manche übereifrigen Geschwister, wenn es um Kontakte mit Andersgläubigen geht, doch konkrete Beispiele vermögen sie nicht zu nennen. Es handelt sich meiner Erfahrung nach dabei um einen Popanz oder Strohmann, der da drohend aufgebaut wird. Und dadurch erzeugen diese Geschwister natürlich Uneinigkeit, die erst verschwindet, wenn sie einsichtig werden.


      "Lese in diesem Bezug mal1Kön.18. Dann verstehst Du vielleicht den Zusammenhang von Sichtung,"


      In 1. Kön. 18 gheht es um das Gottesurteil auf dem Karmel und darum, dass Israel unter Anführung des Königs sowohl Baal als auch JHWH anbetete. Ich kann ja noch nachvollziehen, dass Du Dich als eine Art von Elia-Verschnitt und Warner des Volkes Gottes verstehst, aber von einem Hinken auf beiden Seiten habe ich in der Adventgemeinde noch nichts bemerkt. Da aber nur der Einzelne und nicht die gesamte Freikirche als Körperschaft erlöst wird, mag es solch ein Hinken bei diesem oder jenem durchaus geben. Da sollen wir helfen beistehen. Aber das Urteil spricht Gott, nicht wir.


      "sowie die Anerkennung von Ellen W. die so viele Glieder ablehnen und eine dicke Mauer zwischen die Einigkeit schlägt."


      Die Anerkennung als Prophetin war im AT und ist auch im NT und heute immer Sache des Einzelnen. Ich anerkenne sie als solche, aber ich weiß nicht, ob Du es so tust wie ich. Deswegen finde ich Deine Behauptung reichlich gefährlich. Sie verurteilt manche in Bausch und Bogen, weil sie nicht Deinen Vorstellungen folgen können. Auch hier gilt für mich: Der Herr wird es richten. Ich muss aber persönlich dafür sorgen, dass ich mit meiner Haltung nicht andere Erlöste, die dieser Haltung /noch) nicht folgen können, aus der Gemeinde vergraule oder ihnen das "Glauben" durch extremistische scharz-weiß´Haltung schwer machen.


      Es bleibt dabei, lieber Atze, dass die Gemeinde Gottes eine sehr bunte Gemeinde ist. Das war sie schon immer und ist sie bis heute. Jesus sagt, dass er am Ende die Schafe von den Böcken scheiden wird. Und am Ende sammeln die Engel Gottes erst das Unkraut aud dem Acker Gottes. Und am Ende, so sagt Ellen White, sieht sie, wie große Scharen von angeblich gläubigen Gemeindegliedern die Gemeinde vor der letzten Verfolgung verlassen, aber noch mehr kommen von der Seite des Feindes herüber und schließen sich Gottes Volk an.. Und deshalb bitte ich Dich, raufe nicht schon jetzt das Unkraut aus, . Überlass das den Engeln. Die können das besser aLs wir.
      lg v. benSalomo.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Hallo Ben Salomo,
      da fällt mir etwas auf:

      Atze schrieb:

      ... Gehorsam bzw. Loyalität Gott gegenüber lässt sich mit Toleranz kaum vereinbaren. ...
      Das ist die Haltung und der Geist der in der katholischen Kirche des Mittelalters zur Inquisition und Unterdrückung der Gläubigen geführt hat, was wir zu Recht noch heute missbilligen und als gegen Gottes Willen gerichtet sehen. Interessant, dass gerade Leute die so vehement diese Kirche verurteilen, dieselben Prinzipien vertreten. :verwirrt:
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich habe 33 Jahre lang Tag für Tag mit Nicht-STA aller Schattierungen zu tun gehabt, und ich weiß, wie es ist, wenn man gemieden, ja, angemacht wird, nur weil das Vorurzeil ."Achtung! Böse Sektierer!" im Raum steht. Diese Vorurteil verhindert erfolgreich jedes vernünftige Gespräch.


      Diese Satz gilt in beiden Richtungen: Von mir zum Nächsten und vom Nächstenm zu mir. Deswegen halte ich Standpunkttreue gepaart mit Toleranz für das oberste Gebot im christlichen Miteinander, ja, im Miteinander überall auf der Welt. Wer tolerant ist, übernimmt ja nicht den Standpunkt des Anderen, sondern respektiert ihn lediglich. Motto: Wie Du mir, so ich Dir, oder besser sogar noch umgekehrt.


      Unsere Gemeinde wurde vor einigen Wochen als Gastmitglied in unserer Orts-ACK aufgenommen.. Aus einem anderen Ort weiß ich, dass durch ACK-Jontakte jetzt ein Mensch Bibelunterricht erhielt. Unser Prediger hatte in einer freikirchlichen Gemeinde mit den Gliedern Sabbatanfang gemacht, was zu diesem Kontakt führte.


      Wir können uns aber nicht gegen Geschwister wehren, die am liebsten sähen, dass wir alle mal wegen dieses oder jenem Glaubenspunktes ins Gefängnis gehen oder "verfolgt" werden. Ich bitte diese Menschen, doch bitte nach Nordkorea oder vielleicht Nord-Nigeria oder den Iran aus zu wandern und dort das Evangelium zu predigen. Vielleicht fühlen sie sich dort wohler.
      LG v. benSalomo.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Lieber benSalomo,

      ich kann mich Deiner Einschätzung nur anschließen. Wer hinter jedem katholischen Strauch den Dieb sieht, dem ist nicht zu helfen....
      Und wer Toleranz als unchristlich (oder gar entgegen Gottes Willen) ablehnt ist Wegbereiter religiös verbrämter Gewalt.
      Wer die liest, wie Jesus mit den Menschen umgeht, die IHN ablehnen bzw. sogar kreuzigen und dann meint "Loyalität Gott gegenüber lässt sich mit Toleranz kaum vereinbaren..." ist mindestens auf einem Auge, wenn nicht auf beiden blind, aber fromme Blinde(nführer) gab es auch schon als Jesus hier lebte..... Die meinten auch, exklusiv im Besitz des Reiches Gottes zu sein. Tragisch wenn sich solche eklatante Fehler wiederholen...
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • "BenSalomo" schrieb:

      Also, wenn ich Toleranz, also Duldung, von anderen erwwarte, darf ich ihnen diese nach den Worten Jesu nicht verweigern.
      Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen zuerst", sagt der Herr.. Du scheinst mir hier Toleranz mit "Übernahme ihrer Lehren" zu verwechseln.

      Reichen Dir die unendlichen Beispiele aus dem AT etwa nicht aus um zu sehen, dass Anhänger falscher Lehren für Unruhen sorgten und mit ihnen die falschen Lehren auch in das Glaubensleben der Juden Eingang fanden? Gott ging sogar soweit diese nicht nur auszuschließen sondern sogar auszurotten. Was denkst Du warum? Weil Gott Spaß daran hatte, oder weil er damit sein Volk vor deren Einfluss schützen wollte?
      Wenn Du es schaffst zeige mir bitte auch nur eine Textstelle in der Gott oder Jesus falsche Lehren irgendwo innerhalb seiner Gemeinde toleriert.

      "BenSalomo" schrieb:

      aber von einem Hinken auf beiden Seiten habe ich in der Adventgemeinde noch nichts bemerkt.

      Also von der Uneinigkeit sowie der Bereitschaft zur Vereinigung mit den Hurentöchtern hast Du noch nichts gemerkt?

      "BenSalomo" schrieb:

      Die Anerkennung als Prophetin war im AT und ist auch im NT und heute immer Sache des Einzelnen.

      8| E..White ist in den Glaubenspunkten verankert und eine Säule des Adventismus in der Endzeitgemeinde!

      "BenSalomo" schrieb:

      aber noch mehr kommen von der Seite des Feindes herüber und schließen sich Gottes Volk an.

      Solange das Chaos bei uns existiert und die Sichtung nicht abgeschlossen ist wird niemand kommen. Diesen Kurs beizubehalten bedeutet die Wiederkunft Christi weiter und weiter hinauszuzögern.

      "benSalomo" schrieb:

      Von mir zum Nächsten und vom Nächstenm zu mir. Deswegen halte ich Standpunkttreue gepaart mit Toleranz für das oberste Gebot im christlichen Miteinander, ja, im Miteinander überall auf der Welt.

      Anscheinend hast Du noch nicht mit Dreieinigkeitsleugnern o.ä. in Deiner Gemeinde zu tun gehabt. Ich habe es bereits erlebt, dass diese Gruppe es schaffte eine ganze Gemeinde zu spalten und zu zerstören weil sie jede Gelegenheit suchten ihren geistigen Sondermüll an den Mann zu bringen. Ich kann Andersgläubige auch tolerieren. Aber bitte außerhalb der Gemeinde.

      "Atze" schrieb:

      ... Gehorsam bzw. Loyalität Gott gegenüber lässt sich mit Toleranz kaum vereinbaren. ...

      "Heimo" schrieb:

      Das ist die Haltung und der Geist der in der katholischen Kirche des Mittelalters zur Inquisition und Unterdrückung der Gläubigen geführt hat, was wir zu Recht noch heute missbilligen und als gegen Gottes Willen gerichtet sehen. Interessant, dass gerade Leute die so vehement diese Kirche verurteilen, dieselben Prinzipien vertreten.

      Dann hatte die mittelalterliche katholische Kirche der heutigen in diesem Punkt etwas voraus. Heute ist ja sogar „Behemian Grove“ kein Problem mehr für RKK und Papst.

      "Heimo" schrieb:

      Und wer Toleranz als unchristlich (oder gar entgegen Gottes Willen) ablehnt ist Wegbereiter religiös verbrämter Gewalt.

      Ok, lasst uns toleranter werden. Ladet alle ein. Wir sind sogar so tolerant, dass alle innerhalb unserer Gemeinde ihren alten Glauben nicht nur beibehalten sondern sogar leben können. Mit den Katholiken feiern wir zusammen die Eucharistie, mit den Anhängern des Voodoo beschwören wir die Puppen und mit den Charismatikern kreischen wir um die Wette.

      "Heimo" schrieb:

      aber fromme Blinde(nführer) gab es auch schon als Jesus hier lebte.....

      Da hast Du leider Recht.

      Gruss
      Atze
    • Atze schrieb:

      Reichen Dir die unendlichen Beispiele aus dem AT etwa nicht aus um zu sehen, dass Anhänger falscher Lehren für Unruhen sorgten und mit ihnen die falschen Lehren auch in das Glaubensleben der Juden Eingang fanden? Gott ging sogar soweit diese nicht nur auszuschließen sondern sogar auszurotten. Was denkst Du warum? Weil Gott Spaß daran hatte, oder weil er damit sein Volk vor deren Einfluss schützen wollte?
      Wenn Du es schaffst zeige mir bitte auch nur eine Textstelle in der Gott oder Jesus falsche Lehren irgendwo innerhalb seiner Gemeinde toleriert.
      Gut Atze, falsche Lehren einschleusen sehr ich ein, Da denke ich wie Du. Nun musst Du aber nicht nur allgemein warnen, sondern die Lehren klar benennen, die Du meinst Ich habe ja ausdrücklich betont, dass Toleranz nicht Übernahme von Lehren bedeutet.

      Atze schrieb:

      Also von der Uneinigkeit sowie der Bereitschaft zur Vereinigung mit den Hurentöchtern hast Du noch nichts gemerkt?
      Exakt. Das ist mir völlig unbekannt. Ich weiß nur von Uneinigkeit, die z.B. von Leuten wie Gabi Pietruska mit falschen Beschuldigungen bei Leichtgläubigen hervor gerufen wurden

      Atze schrieb:

      E..White ist in den Glaubenspunkten verankert und eine Säule des Adventismus in der Endzeitgemeinde!
      So sehe ich das auch. Ich sehe das aber für mich so und verlange von niemanden, das genau so zu sehen wie ich. Auch weiß ich, dass Ellen White nicht ohne Fehler war, die ich aber hier nicht ausbreiten möchte. Dafür gibt es einen anderen Thread.

      Atze schrieb:

      Solange das Chaos bei uns existiert und die Sichtung nicht abgeschlossen ist wird niemand kommen. Diesen Kurs beizubehalten bedeutet die Wiederkunft Christi weiter und weiter hinauszuzögern.
      Die Stunde des Kommens Christi hat der Vater festgelegt. Rt lässt sich von niemand in die Karten schauen. Für ein evtl. "Chaos" sehe ich z.Zt. keine Anzeichen, höchstens, dass sich einige, statt in die Welt hinein zu wirken, dazu berufen fühlen, "die Gemeinde zu reinigen". Doch sie schaffen nur Unruhe.

      Atze schrieb:

      Anscheinend hast Du noch nicht mit Dreieinigkeitsleugnern o.ä. in Deiner Gemeinde zu tun gehabt. Ich habe es bereits erlebt, dass diese Gruppe es schaffte eine ganze Gemeinde zu spalten und zu zerstören weil sie jede Gelegenheit suchten ihren geistigen Sondermüll an den Mann zu bringen. Ich kann Andersgläubige auch tolerieren. Aber bitte außerhalb der Gemeinde.
      So deutlich hattest Du das in diesem Zusammenhang noch nicht genannt. Ja, ich kann Deinen Zorn verstehen. Aber Gott, so lernten wir vergangenen Sabbat, wird denen, die die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, kräftige Irrtümer schicken. Und es ist Gottes Gemeinde, nicht meine. Ich versuche nur, nach besten Kräften die Fahne Jesu hoch zu halten. Gott sorgt für das, was ich nicht kann.

      Atze schrieb:

      Ok, lasst uns toleranter werden. Ladet alle ein. Wir sind sogar so tolerant, dass alle innerhalb unserer Gemeinde ihren alten Glauben nicht nur beibehalten sondern sogar leben können. Mit den Katholiken feiern wir zusammen die Eucharistie, mit den Anhängern des Voodoo beschwören wir die Puppen und mit den Charismatikern kreischen wir um die Wette.
      Sag mal, Atze,musst so aus der Rolle fallen? Hast Du das nötig? Wer bei Übertreibungen nicht bei der Wahrheit bleibt, ist ein Lügner. Das habe ich schon als Kind aus einer Geschichte in den "Lebensbildern" gelernt. Bitte hole Du diese Lektion so schnell wie möglich nach.


      LG v. benSalomo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Atze schrieb:

      "BenSalomo" schrieb:

      Also, wenn ich Toleranz, also Duldung, von anderen erwwarte, darf ich ihnen diese nach den Worten Jesu nicht verweigern.
      Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen zuerst", sagt der Herr.. Du scheinst mir hier Toleranz mit "Übernahme ihrer Lehren" zu verwechseln.

      Reichen Dir die unendlichen Beispiele aus dem AT etwa nicht aus um zu sehen, dass Anhänger falscher Lehren für Unruhen sorgten und mit ihnen die falschen Lehren auch in das Glaubensleben der Juden Eingang fanden? Gott ging sogar soweit diese nicht nur auszuschließen sondern sogar auszurotten. Was denkst Du warum? Weil Gott Spaß daran hatte, oder weil er damit sein Volk vor deren Einfluss schützen wollte?
      Wenn Du es schaffst zeige mir bitte auch nur eine Textstelle in der Gott oder Jesus falsche Lehren irgendwo innerhalb seiner Gemeinde toleriert.
      ...

      Mir zeigt das das ganze AT. Gott hat Israel (insbesonders Juda) über etwa 1500 Jahre nicht endgültig verworfen, obwohl in diesem Zeitraum kaum einmal Sein Gesetz wirklich respektiert wurde. Gott zeigt nicht nur Seinen Ernst, sondern vor allem auch Seine Gnade und Geduld.
      Im Übrigen hat Dich schon benSalomo darauf hingewiesen, dass hier die Rede von "Toleranz" ist und nicht vom Übernehmen von Irrtümern oder gar Irrlehren. Ist es wirklich so schwer Begriffe konkret zu nehmen? Toleranz bedeutet, dass ich einen Menschen respektiere, OBWOHL ich mit seiner Meinung, seinem Verhalten etc. NICHT einverstanden bin. "Toleranz ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten."(Wikipedia). Toleranz ist nicht Appeasement oder Übernehmen fremder Werte.
      Cool down! Bitte! Nicht jeder, der sich differenziert ausdrückt ist ein Verräter am Glauben!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • "benSalomo" schrieb:

      Nun musst Du aber nicht nur allgemein warnen, sondern die Lehren klar benennen, die Du meinst Ich habe ja ausdrücklich betont, dass Toleranz nicht Übernahme von Lehren bedeutet.

      Vielleicht hätte ich mich anders ausdrücken sollen, auch wenn ich schon angedeutet habe was ich meine. Ich meine damit alle Lehren die sich in ihren Grundsätzen mit unseren Glaubenspunkten nicht vereinbaren lassen.

      "benSalomo" schrieb:

      Ich weiß nur von Uneinigkeit, die z.B. von Leuten wie Gabi Pietruska mit falschen Beschuldigungen bei Leichtgläubigen hervor gerufen wurden

      Und die Uneinigkeiten in Bezug der Glaubenspunkte die ich bereits auflistete innerhalb der Gemeinde sind Dir noch nicht aufgefallen?
      Und was Gabriele Pietruska damit zu tun hat verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich weiß nur dass Sie ohne Begründung von ihrem Predigeramt entlassen wurde. n.m.E. darum weil Endzeitprediger die unverblühmt die dreifache Engelsbotschaft bringen mit dem heutigem sekulärem Geist nicht mehr vereinbar sind und als Störenfriede für die Brüder im Herrn außerhalb der Gemeinde gelten. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

      "benSalomo" schrieb:

      Für ein evtl. "Chaos" sehe ich z.Zt. keine Anzeichen, höchstens, dass sich einige, statt in die Welt hinein zu wirken, dazu berufen fühlen, "die Gemeinde zu reinigen". Doch sie schaffen nur Unruhe.

      Aha, nicht diejenigen die die Gemeinde mit ihrem unvereinbarem geistigen Gut die Gemeinde verunreinigen sind Schuld sondern die, die sich dagegen wehren. Interessante These.

      "benSalomo" schrieb:

      Wer bei Übertreibungen nicht bei der Wahrheit bleibt, ist ein Lügner.

      Was wollte ich mit dieser Übertreibung bezwecken? Zu zeigen, dass selbst für Dich und Heimo die Toleranz Grenzen kennt. Nur sehe ich die Gefahr der geistigen Verunreinigung bereits mit der Tolerierung von unvereinbaren Glaubensgrundsätzen.

      "Heimo" schrieb:

      Mir zeigt das das ganze AT. Gott hat Israel (insbesonders Juda) über etwa 1500 Jahre nicht endgültig verworfen, obwohl in diesem Zeitraum kaum einmal Sein Gesetz wirklich respektiert wurde.

      Weil Gott in seiner Gnade eine Möglichkeit schaffte die Sünde aufzuheben indem man seine Sünde auf das Opfer legen konnte. Auch heute gilt weiterhin die Bedingung seine Sünde zu bekennen und Reue zu zeigen damit man weiterhin Gottes Kind bleibt. Sünde hat Gott nicht an einer Stelle toleriert.

      "Heimo" schrieb:

      Toleranz bedeutet, dass ich einen Menschen respektiere, OBWOHL ich mit seiner Meinung, seinem Verhalten etc. NICHT einverstanden bin.

      Das mag richtig sein, nur funktioniert das nicht mit Glaubenslehren innerhalb der Gemeinde. Der Rahmen ist abgesteckt. Wer den nicht akzeptiert sollte nach meiner Ansicht von selber die Konsequenzen ziehen oder zumindest schweigen. Natürlich dürfen Fragen gestellt werden, nur dürfen Glieder nicht damit bedrängt oder sogar „bekehrt“ werden. Die Leute die auf ihre Meinung beharren und es nicht lassen können die Glieder zu beeinflussen sollten gegangen werden wenn sie nicht freiwillig gehen, denn sie machen aus der Jungfrau eine Hure.

      Gruss
      Atze
    • Guten Morgen HeimoW,

      Wollt mich hier nicht einmischen, aber ich muß imer wieder erkennen, wie man Argumente ja doch bewußt oder unbewußt für "seine Sache" einsetzen kann, wenn ohne Beachtung des Kontextes zum Thema zitiert wird.
      =====================================================================================================================================
      +) Hier sprach Atze nach meinem Vertändnis die Situationen in den adv. Gemeinden an, gut--

      +) Es soll dort "Toleranz" zu bestimmten Problemfeldern geübt werden, gut---

      +) das Zusammenleben in religiösen Gemeinden erfolgt nach gewissen Norm-Vorstellungen gem ihrem Glauben, die durchaus stark von denen der Welt draussen abweichen können (Gemeindehaundbuch etc)
      ===================================================================================================================================
      +) wenn also nun über richtige oder falsch verstandene Toleranz in rel. Gemeinden diskutiert wird, (Vollversammlung etc) sehe (nicht nur ich) das Argument des "weltlichen Maßstab" (Wikipedia)
      Toleranz bedeutet, dass ich einen Menschen respektiere, OBWOHL ich mit seiner Meinung, seinem Verhalten etc. NICHT einverstanden bin. "Toleranz ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten."(Wikipedia).
      nicht hilfreich an.

      Dieser Maßstab nämlich würde in der örtlichen Gemeinde praktisch alles tolerieren:
      +) unadv. Meinungenund Verhalten
      +) Geltenlassen von unadv. Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten

      Ich meine daß auf besondere religiöse Gegebenheiten ganz allgemein gehaltene weltliche Definitionen als Argument nicht sinnvoll sind.
      Zum Thema Toleranz --und falsch verstandene Toleranz aus adv. Sicht gibt es einige Aufsätze unserer Theologen---ich muss mir diese mal raussuchen.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt