Wer ist der Antichrist?

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    • Yppsi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      DER PAPST IST DER ANTICHRIST!
      Nur ... die Bibel ... lesen. !

      Der Papst kann es laut Schrift nicht sein.
      Hallo Yppsie!
      Wenn es der Papst nun nicht ist, wer wird dann in Daniel 7 und in Offenbarung 13 beschrieben?
      Wer hat "Zeiten (=Kalender) und Gesetz (= die 10 Gebote) geändert" ? Wer hat "die Heiligen des Höchsten verfolgt" ?
      U.A.w.g.!
    • christ.ai schrieb:

      Eben hier liegt das Problem mit den "schönen Worten". Wort und Tat müssen übereinstimmen, denn ansonsten bricht man schnell alle 5 Merkmale. Es gibt ein treffendes Sprichwort zu dieser Diskrepanz zw. den Worten des aktuellen Papstes und dessen Taten:

      "Das was Du tust, ist so laut, dass ich nicht hören kann, was Du sagst!"
      Das ist eben der Knackpunkt. Johannes schreibt selber : 1. Johannes 3,17 Wer aber den zeitlichen Lebensunterhalt hat und seinen Bruder darben sieht und sein Herz vor ihm zuschließt, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? 18 Kindlein, lasset uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit!

      Die Anspielungen auf die Merkmale des Antichristen aus 1. Johannes 4,2 und 2. Johannes 1,7 über den im Fleisch kommenden Christus sind nicht als Lippenbekenntnis gemeint. Es geht hier weder um die Geburt noch um die Auferstehung oder die Wiederkunft Jesu, sondern um ein stetig präsentes Erscheinen des Sohnes Gottes im Leben des Glaubenden durch seinen christusgemäßen Wandel :

      1.Johannes 3:16 Daran haben wir die Liebe erkannt, daß er sein Leben für uns eingesetzt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben einzusetzen.


      Die deutsche Übersetzung der griechischen Partizipe des Verbs "kommen" sind da schnell missverständlich übersetzt, als handele es sich um etwas Zukünftiges oder Vergangenes, aber gerade das bilden Partizipe nicht ab.

      Im Angesicht von 1. Johannes 3,17-18 und dem Prunk der Kirchen spottet sie Christus mitten ins Gesicht.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Yppsi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      DER PAPST IST DER ANTICHRIST!
      Nur ... die Bibel ... lesen. !
      Der Papst kann es laut Schrift nicht sein.
      Hallo Yppsie!Wenn es der Papst nun nicht ist, wer wird dann in Daniel 7 und in Offenbarung 13 beschrieben?

      Norbert, das weiß ich nicht und interressiert mich auch nicht!
      Ich weiß aber, daß wir uns nicht fürchten müssen.
      Ich beschäftige mich nicht mit Fragen, auf die es keine Antworten, sondern nur Mutmaßungen gibt!
      Weil's nichts bringt und weil die Gefahr, daß man sich versündigt, sehr hoch ist!
      Denk mal darüber nach!
    • philoalexandrinus schrieb:

      Gerhard Pfandl hat einmal bei einer Predigertagung in Bogenhofen vorgerechnet, dass ELLEN GOULD WHITE ebeflaas "666" ergibt.
      Siehe meinen Beitrag HIER.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Wie oft wurde hier im Forum schon der Papst als der Antichrist tituliert? Also als das Böseste, was es nach dem Satan gibt.
      Theoretisch kann die ganze heute lebende Menschheit dies lesen!
      Jetzt stellt euch, also die dies taten, mal vor, er ist es nicht!

      Über solche Sachen mache ich mir Gedanken. (Und empfehle dies auch anderen)
    • Über Daniel 7,25 nachdenken!

      Yppsi schrieb:

      Norbert, das weiß ich nicht und interressiert mich auch nicht!
      ...
      Ich beschäftige mich nicht mit Fragen, auf die es keine Antworten, sondern nur Mutmaßungen gibt!
      Man braucht sich um des Seelenheiles Willen nicht damit beschäftigen aber die Stelle "er wird Festzeiten und Gesetz ändern" steht halt Mal an markanter Stelle im Propheten Daniel im 7. Kapitel in Vers 25. Ich persönlich finde, dass hier eindeutig das Papsttum gemeint sein kann, was auch der Reformator Martin Luther so sah.
      Auch wenn in Dan.7,25 davon gesprochen wird, dass die hier beschriebenen Macht , "die Heiligen des Höchsten vernichten wird" - so kann man in der Tat auch hier das Papsttum sehen.
      Auch darüber sollte man nachdenken!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • christ.ai schrieb:

      OK, du sieht also das Problem bei mir darin, dass Johannes zum einen den oder die Antichrist/-en in seiner Zeit "sieht", auf dem Hintergrund, dass er Jesus in Kürze wiedererwartet und es die "letzte Stunde ist".
      Ich sehe das Problem (nicht speziell bei Dir, denn es gibt ja viele die so oder ähnlich auslegen) darin, dass der Ausdruck "Antichrist" relativ singulär verwendet und dabei gleich definiert wird - und zwar so, dass ich nur ausserchristliche Mächte / Personen mit dem Terminus belegen kann ohne - meines Erachtens - den Begriff zu missbrauchen (solange der Begriff "den Antichristen" aus der Bibel meint).

      Das bedeutet aber nicht, dass ich den Papst als unproblematisch oder gar vorbildlich sehe. Im Gegenteil Johannes Paul II (und er dient hier nur als Beispiel) hat viele Dinge gelehrt und vertreten, die den Kern des biblischen Glaubens konterkarieren. Von seiner Marienverehrung angefangen, bis zu Aussagen dass der islamisch Gott der gleiche wäre wie der Gott, den wir anbeten usw. Meine Gegnerschaft veranlasst mich aber nicht den biblischen Begriff "Antichrist" zu überdehnen. Ich kann mich auch ohne die Nutzung dieses Terminus ausreichend abgrenzen.
      Zu den Christen, die eine, nach meinem Verständnis, problematische Lehre haben, kommt aber eben vor allem auch der/die "Antichrist(en)" als zentrales Problem für das Leben des Gläubigen und die werden häufig übersehen - auch in ihrem Bedrohungspotential - wenn wir das Unheil oder die Verfolgung von Mitchristen ausgehend erwarten - nur weil das vor Jahrhunderten bei uns so war.
      Und ebenso wie bei den "Religionskriegen" die wir heute erleben z.B. Sunniten vs. Schiiten im Nahen Osten, oder vor wenigen Jahrzehnten Protestanten vs. Katholiken in Irland, müssen wir uns fragen: Wieweit waren die "religionsgetriebenen" Verfolgungen vor Jahrhunderten wirklich religiöse Konflikte und wieweit waren sie der Kampf um die politische Macht?

      Conclusio: Nur weil ich es nicht für richtig halte in einer negativen Polemik gegen die RKK oder auch die (weitgehend bibelzerstörende) Evangelische Kirche zu versinken oder zu verharren, weiß ich dennoch dass ich gute (theologische) Gründe habe Siebenten Tags Adventist zu sein. Nachdem das Heil aber nicht aus der Zugehörigkeit zu einer Organisation kommt, sondern aus der persönlichen Beziehung zu Gott, habe ich nicht das Bedürfnis andere Christen zu bedrängen oder gar zu verurteilen - Gott sieht ins Herz und Er wird recht (und hoffentlich gnädig) richten.

      christ.ai schrieb:

      Merkmale des Johannes (gemäß deiner Liste, mit zwei Ergänzungen von mir):
      Danke, aber ich verstehe Deine Ergänzungen nicht. Warum sollte V24 den Antichristen (mit-)definieren? Er ist doch ein Aufruf an die Gläubigen - oder?
      Liebe Grüße, Heimo
    • christ.ai schrieb:

      Wenn ja, so frage ich mich, was Johannes mit dem folgenden Versen aussagen wollte:
      ------------------------------------------
      1. Joh. 2, 18 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, sind jetzt viele Widersacher Christi aufgetreten; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.
      19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, dass sie nicht alle von uns sind.
      ------------------------------------------
      Hört sich ehrlich gesagt so an, dass der oder die Antichristen direkt aus der Gemeinde kommt/-en. Oder? Diese von Johannes gebrauchte Formulierung schliesst aussenstehende Personen defacto aus - oder verstehe ich das jetzt falsch?
      Auch sagt der Text doch klar aus, das der Begriff nicht Singulär Verwendung findet, sondern "viele Widersacher Christi" auftreten werden.

      ------------------------------------------
      1. Joh. 2, 22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
      ------------------------------------------
      Auch hier sehe ich eine Betonne von vielen Personen, denn ALLE die Jesus verleugnen werden von Johannes zum Antichristen "ernannt".
      Ich stimme Dir zu, es geht nicht um "eine" Person, denn Johannes gebraucht die Mehrzahl, ich wüsste aber nicht, wo ich mich auf eine Person festgelegt hätte.

      Was V19 betrifft so verstehe ich den so, dass es entweder um Juden geht, die den Messias nicht angenommen haben, falls Johannes an judenchristliche Gemeinden schriebt, oder aber es sind abgefallene Christen.

      Meine Kritik an der Benennung "Antichrist" für gläubige Katholiken ist dass sie eben (in der Regel) der Definition nicht entsprechen, wie Du oben ja auch ausgeführt hast.
      Liebe Grüße, Heimo
    • christ.ai schrieb:

      21 Ich habe euch nicht geschrieben, als wüsstet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wisst sie und wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt.
      22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
      23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
      24 Was ihr gehört habt von Anfang an, das bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohn und im Vater bleiben.
      Ja, ist ein Kontext - und es ist immer wichtig den zu sehen, aber spricht in V21 die Gemeinde an, in V22 und V23 über den Antichristen und in V24 spricht er wieder die Gemeinde an. so erscheint es mir jedenfalls...
      Liebe Grüße, Heimo
    • christ.ai schrieb:

      Korrekt, in Vers 24 wird die Gemeinde angesprochen. Und doch kann es auch als Merkmal von einem Antichristen gewertet werden.
      Tut mir leid, die Logik hinter der Aussage erschließt sich mir nicht. Warum sollte das so sein? Warum und doch?


      christ.ai schrieb:

      Denn wenn Johannes recht hat und die Antichristen kommen aus der Gemeinde, so heisst das nicht automatisch, dass sie ausserhalb der Gemeinde stehen und von diesem Standpunkt aus angreifen. Logischer ist es, dass sie dies von innen heraus machen, den sie sind ja schon da.
      Es können vielleicht auch Antichristen aus der Gemeinde kommen, aber jemand der die Merkmale des Antichristen hat (die ihm Johannes zuordnet, nämlich Christus als den menschgewordenen Sohn Gottes zu leugnen), der kann nicht innerhalb der Gemeinde sein, jedenfalls nicht für lang. Der kann allenfalls mal in der Gemeinde gewesen sein. Das wäre logisch - jedenfalls für mich.

      Ich kann mich den Meinungen Kelloggs entgegenstellen, aber dazu muss ich ihn nicht als "Antichrist" identifizieren, er ist dann gegebenenfalls einfach ein Irrlehrer - unter vielen. Gerade heute findet man deren zahllose (z.B. im web oder auf Youtube) und davon sind einige in der Gemeinde.
      Liebe Grüße, Heimo
    • christ.ai schrieb:

      Korrekt, in Vers 24 wird die Gemeinde angesprochen. Und doch kann es auch als Merkmal von einem Antichristen gewertet werden. Denn wenn Johannes recht hat und die Antichristen kommen aus der Gemeinde, so heisst das nicht automatisch, dass sie ausserhalb der Gemeinde stehen und von diesem Standpunkt aus angreifen. Logischer ist es, dass sie dies von innen heraus machen, den sie sind ja schon da.
      Und warum bleibst Du nicht bei dieser Erkenntnis?

      Was ist für mich am gefählichsten,der Papst, Tramp, Erdgan oder meine Schwester oder Bruder,der meine Kindlichen Glauben in Zweifel bringt?

      Ich hätte mir eine Gemeinde gewünscht in der mein kindlicher Glaube geschätzt und gestärkt worden wäre.
      Leider musste ich,vieleicht hat der Herr diesen Weg für mich bereit gehalten um den ganzen Müll der Meinungen loszuwerden einen "Umweg" gehen, um klar auf Jesus und sein Wort zu schauen...

      Warum in die Ferne schweifen,wenn das Schöne liegt so nah.... ;)