Woher kommt das Böse? Von innen heraus oder von außen?

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    • Woher kommt das Böse? Von innen heraus oder von außen?

      hallo zusammen,

      in dem thread über die Natur Jesu, der wie bemo richtig bemerkte eigentlich schon der dritte seiner Art ist, taucht immer wieder der Begriff auf : "Neigung oder Veranlagung zur Sünde". Hier wird behauptet, dass dies schon so zusagen in den Genen verankert wäre sich somit von einem zum anderen als Erbgut überträgt.
      Ich finde dies eine gewagte Hypothese mit mehreren negativen Nebeneffekten, die dabei auch nicht berücksichtigt werden. Denn wenn etwas schon von vornherein vorprogrammiert ist, also in diesem Fall im "Genom" enthalten ist, dann kann kein Mensch wirklich etwas dafür, dass er sündigt. Denn fest steht dann, dass er, wie Yokurt in diesem Fall dann richtig schreibt, auf jeden Fall sündigen wird. Denn er kann ja gar nicht anders, weil ihm das quasi mit in die "Wiege" gelegt wurde. Ich könnte einen solchen Menschen dann nicht wirklich zur Verantwortung ziehen für seine sündigen taten. Dies ist nun vergleichbar mit der Neigung, Brustkrebs zu bekommen. Auch dies ist vererbbar und kann somit jede Frau treffen, deren Mutter schon diese Veranlagung weiter gegeben hat. Das heißt, dieses unschuldige Wesen, was da geboren ist, bei dem liegt die Wahrscheinlichkeit, Brustkrebs zu bekommen, streng genommen bei 50% - oder banal ausgedrückt: Es kann sein, dass es passiert, es muss aber nicht sein. Doch wenn es passiert, so kann dieser Frau dann dafür keine schuld gegeben werden. Denn die Veranlagung oder Neigung hat sie ja mitbekommen.

      Nun handelt es sich bei diesem Beispiel um eine physische krankhafte Veränderung, die genetisch bedingt sein kann. Ein solches Beispiel lässt sich nicht ohne weiteres auf ein verhalten übertragen, also auf die Psyche und damit einhergehendes eventuelles Fehlverhalten - oder schlicht auch dem Charakter eines Menschen, wo man nach wie vor gerne annimmt, dass auch dieses genetisch vererbt werden würde. Alles, was mit der Physiologie zu tun hat, also dem gesamtheitlichen Komplex des biologischen Aufbaus des Körpers kann genetisch vorbestimmt werden - alles andere, also Charaktereigenschaften, die die individuelle, nicht die gesamtheitliche Wesensart betrifft, sind Faktoren, die erst gebildet werden müssen, die neu entstehen und individuell ausgerichtet sind. Bestimmte Verhaltensmuster grundsätzlicher Natur ergeben sich schon allein aus dem Komplex der physiologischen Vorbedingungen. Hier müsste man dann im Einzelnen darauf eingehen, was darunter fällt.

      Die hier relevante Frage ist ja nun, woher käme quasi die Neigung zum Bösen, also zur Sünde, Sünde zu tun? Wo sollte sie im menschlichen Genom verankert sein, welches in erster Linie ja die Physiologie des Menschen berücksichtigt. Wenn die Neigung zur Sünde in der Physiologie verankert ist, so kann sie nicht verändert werden und ist gleich zu setzen mit der Neigung zum Krebsgeschwür. Das hieße aber, hier passiert dann etwas im menschlichen Körper, was physische Veränderungen hervorruft, die dann wiederum zu einem Fehlverhalten führen können. Die Veränderung der Physiologie würde dann zur Veränderung der Psychologie führen. So etwas wäre abstrakt gesehen denkbar, wenn hierbei ein Hormon ausgeschüttet werden würde, was dann wiederum zu einem Fehlverhalten des Menschen führt, welches dann aber auch wieder näher definiert werden müsste. Wir haben hier die breite Paillette von Östrogenen, Gestagene, Testosteron, und andere mehr, die beispielsweise mit Beginn der Fruchtbarkeitsphase auftauchen und dann unser ganzes Leben mit bestimmen und somit auch unser verhalten nachhaltig verändern.
      Die Hormone des Menschen bilden somit ein Bindeglied zwischen dem physiologischen Aufbau und Prozess eines Körpers und seiner psychologischen Ausrichtung, also dem verhalten des Menschen aufgrund dieser inneren Vorgänge. jeder Mensch reagiert da anders darauf. Um es hier dann wiederum banal auszudrücken, wenn es das Böse definierbar geben sollte, als "Bodenstoff", so ist es hier in den Hormonen angesiedelt und beeinflusst unser gesamtes Leben, ob wir wollen oder nicht. Wir können uns dem nicht entziehen. ...

      Doch mir stellt sich die Frage, wenn das Böse schon allein Bestandteil unseres Körpers ist, unserer Physiologie, also die Neigung zur Sünde, wie sie hier genannt wird, wie kommt es dann in unseren Körper? Also, wie gesagt, all die vorhandenen Hormone, die in unserem Körper gebildet werden, haben Einfluss auf unser "gesellschaftliches soziales Verhalten" und somit auch auf unser Denken, auf unsere Triebhaftigkeit..... also auch auf unser verhalten im Sinne von etwas sündhaftes zu tun oder zu lassen.

      Wo also in uns und was kann man in Beziehung setzen zur Annahme, dass wir eine "Neigung zur Sünde" hätten?

      Ich möchte in diesem thread versuchen, herauszufinden, ob es wirklich eine innere Angelegenheit ist, oder von außen initiiert wird.


      Gruß
      Seeadler

      Quellen:
      de.wikipedia.org/wiki/Hormone#Einteilung_nach_Herkunft
      [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Testosteron[/url]
      [url]http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96strogen[/url]
      [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Das_B%C3%B6se[/url]
      de.wikipedia.org/wiki/Physiologie
    • Ich gebe zu bedenken, das schon im Mutterleib Babys so einiges von den Erwachsenen in die Wiege mit-bekommen: wenn die Mutter viel Musik hört, oder selber singt, den "Bauch" verwöhnt, oder aber sich mit ihrem Mann ständig streitet.... Das Kleine bekommt sehr wohl fast alles mit, vor allem durch positive oder negative Hormone (Schwingungen, Re-, Di-sonanzen). Nicht umsonst haben ausgewählte Mütter der Patriarchen, bzw. Propheten oder Gottes-Botschafter, in der Bibel eine ganz strickte, heilige Lebensweise in der Schwangerschaft befohlen bekommen. Oder aber die erwählten Frauen waren sowieso "heilige" Personen (Maria, Elisabeth).

      Man wundert sich oft, woher es das Baby hat, grade noch am Fläschchen - und schon jähzornig, wie ein alter Metzger. Ich glaube, dass der teufel den Menschen gleich vom Baby an mit verschiedenen Reizen zur falschen Charakterentwicklung führen will. Die ersten Jahre im Leben eines Menschen sind die einprägsamsten. Wäre ja nur logisch, dass grade dort sich satan den größten Teil abreißen will. Wie viele Kinder (Babys) sind von Dämonen besessen. Kinder sind dem teufel das leckerste Fressen.

      Deshalb verstehe ich auch den hier schon öfter erwähnten Text aus 1.Mose 5,1-3



      "Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes
      und schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«1 zur Zeit, da sie geschaffen wurden.
      Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set;....."


      so, dass Adam, eben schon als gefallenes Wesen, seine Kinder im sündhaften Milieu gezeugt hat. Sorgen? Ärger? Schwindel? Rechfertigung? Stolz? ... keine Ahnung, womit sein und Evas Gemüt voll waren? Jedefalls hat er im Paradies fast reflektorisch mit einer Lüge, Ausrede, Beschuldigung, Angst ...nach der Sünde reagiert. Er musste es nicht erst kennenlernen, sondern es kam aus ihnen, wie ein Reflex heraus. Ist das die Auswirkung des Baumes der Erkenntnis vllt. ???? Was auf dem Prinzip der "unsichtbaren" Schwingungen und anderen Wellenphänomenen basiert, sieht man nach aussen als wäre es schon in den Genen drin, denn die Reaktionen scheinen oft "aus dem nichts - einfach so - ohne Grund " zu kommen.

      Dass Gott den Menschen nicht auf das Schlechte programmiert hat, ist wohl sehr logisch. Im Gegenteil, Gott hat uns die alle beste Ausstattung für die Entwicklung eines volkommmenen Charakters wirklich in die Gene gegeben.

      .
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    • Stofi schrieb:

      Man wundert sich oft, woher es das Baby hat, grade noch am Fläschchen - und schon jähzornig, wie ein alter Metzger. Ich glaube, dass der teufel den Menschen gleich vom Baby an mit verschiedenen Reizen zur falschen Charakterentwicklung führen will. Die ersten Jahre im Leben eines Menschen sind die einprägsamsten. Wäre ja nur logisch, dass grade dort sich satan den größten Teil abreißen will. Wie viele Kinder (Babys) sind von Dämonen besessen. Kinder sind dem teufel das leckerste Fressen.

      @Stofi

      Das kann ich nicht glauben, dass Babys, die so damit beschäftig sind zu wachsen und zu gedeihen, schon Kämpfe mit dem Teufel ausfechten müssen. Kannst du mir da bitte entsprechende Bibelstellen nennen? Was wäre die Antwort darauf, dass Kinder (Babys) von Dämonen besessen sind? Landen wir dann beim Exorzismus?

      @Seeadler

      Interessante Fragestellung. Mich beschäftigt folgende Frage: was ist mit Geisteskrankheiten? Im weltlichen Schuldrecht kennt man die Schuldunfähigkeit (ein Grund, die Schuld an einer Handlung auszuschließen), kennt auch die Bibel Gründe, weshalb jemand der sündigt, nicht für sein Verhalten verantwortlich sein könnte? Mittlerweile kann man ja durch verschiedenste moderne Untersuchungsmethoden Veränderungen im Gehirn sichtbar machen, die bestimmte Krankheiten mit sich bringen. Aus gegebenem Anlass habe ich mich in den letzten Monaten mit Narzissmus beschäftigen müssen (Lügen ohne Schuld- und Schamgefühle, Mangel an Einfühlungsvermögen, Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch etc.), eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist eine Persönlichkeitsstörung nach ICD 10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme der WHO), ist jemand, der so krank ist, ein Sünder, oder eben nicht, weil er doch krank ist? Ich war immer wieder ganz bestürzt, wie böse so ein Mensch sein kann. Woher kommt das Böse in dem Fall, von innen oder von außen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karoline ()

    • Karoline schrieb:

      Das kann ich nicht glauben, dass Babys, die so damit beschäftig sind zu wachsen und zu gedeihen, schon Kämpfe mit dem Teufel ausfechten müssen. Kannst du mir da bitte entsprechende Bibelstellen nennen? Was wäre die Antwort darauf, dass Kinder (Babys) von Dämonen besessen sind? Landen wir dann beim Exorzismus?
      Liebe Karoline,
      dass Babys schon mit der Versuchung oder gegen die Sünde Kämpfen müssen, habe ich mit keinem Buchstaben gesagt. Aber dass der teufel schon und grade auf die Kleinsten sein Einfluss ausübt..... das ist doch eine Tatsache. Schau Dich doch nur um oder lese das AT. Eigene Kinder hast Du wahrscheinlich nicht? Ich weiß es nicht. Besessene Kinder sind auch kein Märchen...

      Wir wollen einfach dort landen, dass man als Erwachsene Menschen und als Eltern Veratwortung vor Gott für unsere Kinder tragen. Was bekommen die Kleinsten bei/von uns mit? in welchem Klima wachsen sie auf? welches Beispiel geben wir ihnen?, sorgen wir uns gewissenhaft um ihre seelische, geistige und körperliche Gesundheit ... in ALLEN Lagen des Lebens? lassen wir sie Anteil haben an unseren PRAKTISCHEN Glauben? Es sind Kinder, sie saugen alles auf wie ein Schwamm auf. Das das Kind eines Wiederholungsverbrechers auch zu einem wird, ist sehr wahrschweinlich. Ein VerbrecherGen hat es aber nicht, wieso "vererbt" es dann doch? (rhetorisch).

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    • Karoline schrieb:

      Im weltlichen Schuldrecht kennt man die Schuldunfähigkeit (ein Grund, die Schuld an einer Handlung auszuschließen), kennt auch die Bibel Gründe, weshalb jemand der sündigt, nicht für sein Verhalten verantwortlich sein könnte?
      Lk 23,34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun.


      .
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    • Stofi,


      Zitat von »Stofi«


      Man wundert sich oft, woher es das Baby hat, grade noch am Fläschchen - und schon jähzornig, wie ein alter Metzger. Ich glaube, dass der teufel den Menschen gleich vom Baby an mit verschiedenen Reizen zur falschen Charakterentwicklung führen will. Die ersten Jahre im Leben eines Menschen sind die einprägsamsten. Wäre ja nur logisch, dass grade dort sich satan den größten Teil abreißen will. Wie viele Kinder (Babys) sind von Dämonen besessen. Kinder sind dem teufel das leckerste Fressen.


      Antwort und Fragen von Karolinie


      @Stofi

      Das kann ich nicht glauben, dass Babys, die so damit beschäftig sind zu wachsen und zu gedeihen, schon Kämpfe mit dem Teufel ausfechten müssen. Kannst du mir da bitte entsprechende Bibelstellen nennen? Was wäre die Antwort darauf, dass Kinder (Babys) von Dämonen besessen sind? Landen wir dann beim Exorzismus?


      Das sind keine uninteressanten, sondern wichtige Fragen und Überlegungen.

      Habe dazu in meiner Sammlung eine interessante Aussage von Ellen White bezüglich Jesu Babyzeit gefunden, aus der hervorgeht, dass es bei Jesus so war, dass er erst ab dem Zeitpunkt mit Satan in Konflikt geriet, da er schon seine Verstandeskräfte gebrauchen konnte.

      „Auch unser Heiland hatte mit den Mächten der Finsternis zu kämpfen, und diese Mächte kämpften gegen ihn und das besonders, als er in unsere Welt gekommen war. Satan stand im Widerstreit mit ihm. Sobald Jesus seine Verstandeskräfte gebrauchen konnte, geriet er in Konflikt mit den Mächten der Finsternis. .-....“ (Christus ist Sieger“ S. 251)
      Hier müsste man sich fragen, ob das auch wieder nur auf das Jesuskind zutrifft, aber auf kein anderes Kind auf dieser Erde? Könnt ihr Euch das von Gott so vorstellen? Was für ein Gottesbild ergäbe denn das?

      Würde diese Beschreibung von Ellen White nicht eher den Gedanken vermitteln, dass Kleinkinder ganz allgemein vor der Zeit, wo sie ihre eigenen Verstandenkräfte zur Unterscheidung von Gut und Böse noch nicht recht einsetzen können, einen besonderen Schutz von Gott vor solchen Angriffen der Mächte der Finsternis erwarten können. Möglich, dass hier wohl gläubige Eltern, die für ihre Kinder um einen solchen Schutz auch beten und sie auch dementsprechend vor äußeren spirististischen Einflüssen bewahren, auch eher vor solchen dämonischen Angriffen bewahrt bleiben, als dies bei ungläubigen und sogar okkult belasteten Eltern der Fall sein kann.

      Darüber hinaus kann das auch ein Hinweis darauf sein, dass solche kleinen Kinder bis zur Zeit, wo sie ihre Verstandeskräfte noch nicht recht zur Unterscheidung zw. Gut und Böse einsetzen können, von Gott für ein aus unserer Sicht fehlerhaftes, zorniges und aggressives Verhalten auch noch nicht zur Rechenschaft gezogen wird? Adam und Eva wurden ja auch nicht als Babies geschaffen und der Versuchung Satans ausgesetzt, sondern als erwachsene Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen und geistlichen Fähigkeiten. Das sollten wir auch bei der Kindheit Jesu berücksichtigen, sonst hätte ja Gott von Jesus im Baby- und Kindesalter schon mehr verlangt als von Adam und Eva im Paradies!

      Satan konnte Adam und Eva auch dann erst verführen, nachdem sie über die Gefahren durch den Feind und seine Absichten genau informiert wurden. Wäre das nicht so gewesen, wäre es von Gott schon sehr sonderbar gewesen, wenn er dann die beiden trotzdem voll für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen hätte. So etwas tut jedoch unser Gott nicht. Deshalb wird er auch niemanden, der in unschuldiger Unwissenheit verkehrte Dinge getan hat, wegen dem verloren gehen lassen. Oder doch?

      All das sind Überlegungen, die viel mit unserem Gottesbild zu tun haben:

      Danke jedenfalls für eure Fragen und Überlegungen dazu!

      Armin






    • Bedenken wir, das die Eltern die Kinder haben, die ihnen im Charakter ähnlich sind. Wie ging es uns oft, das wir dachten oder sagten, so wie mein Vater oder Mutter möchte ich nicht werden.
      Wie oft ertappen wir uns, wo wir selber merken, ich bin meiner Mutter oder Vater ähnlich.

      Lk 12,53 Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter,

      Diese Bibelstelle zeigt deutlich, das zum einen die Charakterien gegen einander sind, das hier das Gesetz vom Balken und Splitter zum tragen kommt, das Spiegelgesetz.

      Das heißt ganz klar, das wir auch einen Charakter vererbt bekommen.
    • @Seeadler

      Was mich an diesem Thema wundert ist, dass du es unter dem Forenbereich "Bibel" eröffnet hast und die Bibel in deinem Eingangspost weder erwähnst noch daraus zitierst. Es wurden lediglich Wikipedia Links als zusätzliche Quelle erwähnt. Würde es nicht besser unter "Wissenschaft" oder "Philosophie" passen? Ich kann das gerne verschieben, besser in "Wissenschaft" oder besser in "Philosophie"?

      Die Frage gilt nicht für die anderen Teilnehmer an diesem Thema, sondern nur für den Themenersteller!
    • Hallo Stofi !

      Dein Zitat:

      Stofi schrieb:

      Man wundert sich oft, woher es das Baby hat, grade noch am Fläschchen - und schon jähzornig, wie ein alter Metzger. Ich glaube, dass der teufel den Menschen gleich vom Baby an mit verschiedenen Reizen zur falschen Charakterentwicklung führen will. Die ersten Jahre im Leben eines Menschen sind die einprägsamsten. Wäre ja nur logisch, dass grade dort sich satan den größten Teil abreißen will. Wie viele Kinder (Babys) sind von Dämonen besessen. Kinder sind dem teufel das leckerste Fressen.
      Wenn Du Mal die Lebensgeschichte von Walter Veith hörst, dann wirst Du die Bestätiging des oben gesagten feststellen. Vor seiner Bekehrung wrude sein jüngster Sohn vom Teufel übel geplagt. Wir müssen nicht vergessen, dass unbekehrte Menschen noch zu Satans Reich gehören und noch nicht zu Gottes-Reich. Ich hatte nie mehr gebetet, als meine Kinder noch in ihrer Mutter waren und als sie noch klein waren. Got hatte diese Gebete erhört und mene Kinder gesegnet. Durch die Fürbitte waren sie nicht mehr unter dem Reich Satans.

      Liebe Grüsse
      HugoTobler :)
    • HugoTobler schrieb:

      Wenn Du Mal die Lebensgeschichte von Walter Veith hörst, dann wirst Du die Bestätiging des oben gesagten feststellen. Vor seiner Bekehrung wrude sein jüngster Sohn vom Teufel übel geplagt. Wir müssen nicht vergessen, dass unbekehrte Menschen noch zu Satans Reich gehören und noch nicht zu Gottes-Reich. Ich hatte nie mehr gebetet, als meine Kinder noch in ihrer Mutter waren und als sie noch klein waren. Got hatte diese Gebete erhört und mene Kinder gesegnet. Durch die Fürbitte waren sie nicht mehr unter dem Reich Satans.
      Ja, HugoTobler, seine Geschichte kenne ich. Und, leider sind es viel zu viele, denen es ähnlich und noch schlimmer erging. Ich glaube aber nicht, dass Kinder (es gibt keine unbekehrten Kinder!!!!!) erst dem teufel gehören. Kinder sind ein Geschenk Gottes und erst kommen sie nach den Eltern. Wenn die Eltern gläubig sind, haben die Kinder erst das beste Umfeld. Wenn die Eltern ungläubig sind, können es "aber" trotzdem brave Kinder sein.

      .
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    • Tricky, wie du an den Antworten ersehen kannst, wird schon ständig versucht, den Bezug zur Bibel herzustellen, was ja auch mein Bemühen ist, auch wenn ich es nun nicht explizit im Eröffnungthread geschrieben habe. Aber wie du ja schon mittlerweile mitbekommen hast, kann man keine meiner Beiträge wirklich nur einem Bereich zu ordnen, weil ich stets versuche von allen Seiten her das Problem zu betrachten - und wie ich sehe, funktioniert dies hier in der bisherigen Runde ebenfalls recht gut. Auch wenn ich über Strahlung und Schwingungen schreibe, habe ich stets die Bibel im Hinterkopf und versuche hier den Kontext zwischen Bibel und Wissenschaft herzustellen. Die Betrachtung des Bösen oder der Sünde ist nun mal kein philosophisches oder rein wissenschaftliches Thema, es geht zutiefst in den Glauben hinein.
      Ich finde es nicht gut und auch nicht richtig, wenn man ständig bemüht ist die Themen zu trennen, weil man dann die Zusammenhänge nicht erkennen kann. Wie du ja schon in dem anderen thread festgestellt hast, wo es um die Natur Jesu geht, habe ich ebenfalls darauf aufmerksam gemacht, dass die biblische Geschichte mit dem 12 jährigen Jesus und dem auferweckten 12 jährigen Mädchen sehr wohl auch etwas mit der physiologischen Entwicklung des Menschen zu tun hat. Das 12. Lebensjahr und die angrenzende Zeit da herum stellt einen ungeheur wichtigen Entwicklungsschritt für jeden Menschen dar. Und es ist für mich vollkommen einleuchtend, dass die Bibel auch dieses Thema auf seine Weise behandelt - so, wie es damals überschaut werden konnte..

      Und für das Leitthema dieses threads könnte man durchaus auch die aussage Jesu als Motivation sehen, dies zu ergründen, bevor er starb und mit den Worten schloss, "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!". Diese Aussage ist hier schon gefallen, und ich hatte schon vor einiger Zeit gefragt, was meinte Jesus damit! ich bekam damals keine Antwort darauf.

      Wie gesagt ich sehe dieses Thema nicht als ein wissenschaftliches oder ein philosophisches Thema, auch wenn ich hier sicherlich einiges dazu sagen könnte, doch dafür sind dann meine Kenntnisse nicht ausgefeilt genug - mich interessiert die Frage grundsätzlich, und ich möchte erfahren, wie andere darüber denken. Außerdem weiß ich nicht, welche klare Antwort die Bibel darauf hat - auch wenn ich hier noch einiges gerade in Bezug mit dem Vergleich Satans mit dem König von Tyros anbringen wollte (beispielsweise)


      Gruß
      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • . Wer sich nur ein bisschen in der Physiologie des Menschen, bzw. in der Medizin und Psychologie auskennt, muss doch in alle dem die faszinierende Weisheit Gottes erkennen...?
      Die Entwicklung des Embryos bis zum Baby, was da so alles angelegt ist, wie die Zellteilung und Differenzierung vor sich geht.... !

      Auch Emotionen, Gedanken, Fähigkeiten, Intelekt, und dass Lachen gesund macht, usw. gehören zur dieser sagenhaften Schöpfung und Ausstattung Gottes. Das Böse als solches ist sowieso ein Geheimnis, und die Frage, woher z.B. Babys, die noch nichts getan haben, schon jähzornig sein können? oder wie unheimlich schnell sie lernen die Umwelt zu versklaven oder zu erpressen, ... :D :D .... ist mE durch und durch-aus legitim und grade bei gläubigen Menschen sehr Nachdenkens- (Diskussions-) wert.

      .

      .
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    • Dass Gott den Menschen nicht auf das Schlechte programmiert hat, ist wohl sehr logisch. Im Gegenteil, Gott hat uns die alle beste Ausstattung für die Entwicklung eines volkommmenen Charakters wirklich in die Gene gegeben.
      Hallo Stofi.
      Ich denke, diese Aussage ist hier schon mal gleich richtig am Anfang platziert, weil es mir ja auch in erster Linie um die Anfänge geht, oder anders ausgedrückt, ich möchte versuchen, zu verstehen wie sich das "Böse" seinen Weg bis in unsere Tage bahnen konnte, und dabei ganz offensichtlich fortlaufend mehr wird, konkreter und offenbarer wird, nicht mehr versteckt, sondern quasi aus der Deckung heraus gekommen ist und sich offen zeigt. Weshalb ich auch annehmen würde, dass die Versuchungen, die Jesus einst erleiden musste, zu seiner Zeit, von denen im anderen thread über ihn geschrieben wurde, "nichts" sind zu dem, was heute auf Ihm zukommen würde und vor allem hätte er es mit wesentlich ausgeklügelteren Methoden von Fallstricken und Gemeinheiten zu tun, wie damals. Selbst seine Wunder von einst hätten lange nicht den Effekt heute, sie würden unter die Lupe genommen werden und wissenschaftlich zerrissen werden und jeder wüsste auf einmal eine ganz klare rationale Erklärung für das, was er getan hatte - so dass Jesus heute wohl kaum als Sohn Gottes durch seine Wundertaten anerkannt werden würde.
      Dies klingt hart, und ich bitte um Vergebung, wenn ich es eventuell nicht richtig ausgedrückt habe.... doch ich habe mich oftmals gefragt, was wäre, wenn heute Jesus Christus so käme, wie damals, was würde er heute erleben?

      Dies hat nun nichts mit deiner Aussage oben zu tun, oder vielleicht doch; denn ich glaube, dass wir auch heute noch, jeder Mensch exakt das gleiche Grundpotential an genetischen Informationen mitbekommen, wie einst Adam. In jedem von uns ist somit auch der Informationssatz enthalten, den schon Adam mit bekam. Die Frage stellt sich mir nur, wie viel mehr noch dazu gekommen ist im laufe der Zeit, ob sich eben auch das Böse schlechthin seinen Platz in den Genen erobert hat; sich so zusagen drauf gesattelt hat, oder wie Hugo an anderer Stelle sagte, dass es vielleicht ein entsprechender "Schalter" gibt, der hier entweder aus oder eingeschaltet wurde, je nach dem, was die jeweils gegenwärtige Umfeldsituation von uns abverlangt. Denn es sind ja nun mal die jeweils äußeren Faktoren, in denen wir hinein geboren werden, denen wir uns irgendwie anpassen müssen - und hier könnten dann die berühmten Schalter der "Epigenetik" greifen und zum Zuge kommen.

      Die Frage ist ja nun auch, ob sich die Gene im Laufe der Jahrtausende nicht auch irgendwie verändert haben, eben durch das jeweilige Anpassungsprinzip und der ständig neuen Vermischung des Genoms bei jedem neuen Menschen

      Gruß
      Seeadler
    • das ist wirklich ein schwer zu ergründendes Thema. Wenn ich an Satan denke, frage ich mich, wie konnte er überhaupt zum Bösen als solchem werden. Er war aus Gottes Hand als höchster Engel geschaffen worden und hatte nichts "Böses" um sich herum, niemand war zu diesem Zeitpunkt da der ihn hätte verführen können. Da war es für Adam und Eva viel "leichter" zu sündigen, denn sie wurden ja von Satan verführt. Da ist es eben die Frage "wo kommt das Böse" überhaupt her. Bevor Adam und Eva "gefallen" sind hatten sie auf keinen Fall eine sündige Natur, anschließend war ihre Natur dem Bösen gegenüber zumindest geschwächt und es war und ist noch "leichter" zu sündigen als damals im Paradies. Auch bei Krankheiten wie z.B. Krebs ist die Gefahr für die Kinder größer zu erkranken als im Durchschnitt, wenn Eltern oder Großeltern Krebs hatten. Aber sie müssen nicht krank werden. So sehe ich das bei der Sünde auch. Nicht als "Erbsünde" wie es die kathl. Kirche lehrt, aber doch als Schwäche gegenüber Versuchungen. Wir sind geschwächt und deshalb ist es wahrscheinlicher das wir sündigen als damals bei Adam und Eva vor ihrem Fall. Und alles was von außen an Versuchungen an uns herantritt macht die Wahrscheinlichkeit noch größer das wir sündigen. Aber wir müssen trotzdem nicht sündigen, das ist immer noch unsere Entscheidung und wie fest wir uns an Jesus halten.

      Gruß Wartende
    • Eigentlich eine ganz einfache Sache:

      Das Böse hat im Inneren nach außen begonnen. Denn wenn es noch gar nichts Böses gab, kann es auch nicht von Außen auf das Wesen einwirken. Daher muss das Böse von innen her seinen Anfang haben.

      Wer hätte denn Satan mit dem Bösen versucht, wenn er doch der Ursprung des Bösen ist?

      Mit der Zeit, wo das Böse auch von Außen auf den Menschen wirkt, gibt es natürlich beides. Das Böse von Innen und aber auch das Böse von Außen!


      ***
    • woher kommt das Böse ?
      aus alle dem, was dem Guten entgegensteht, von Gott kommt alles Gute.
      Was ist das Böse ?
      Neid, Geiz, Eifersucht, Hochmut, Stolz, Gier, Besitzenwollen, daraus entsteht das Böse, das heißt ich handle aus Neid und Eifersucht dementsprechend....
      Aus Wohlwollen und Liebe handle ich auch dementsprechend....

      Das Böse kommt von Satan, der uns zum bösen verführt, wenn wir mit Jesus leben, dann hat das böse keine Chance. Denn Jesus ist der Schutz vor den Bösen
    • klar kommt das Böse von Satan. Aber er wurde doch von Gott vollkommen geschaffen. Bei ihm konnte im Gegensatz zu uns nichts Böses von außen an ihn heran kommen, außer es wäre etwas anderes Böses bereits vorhanden gewesen, aber dann fangen wir wieder von vorne an.

      Bei ihm und nur ihm konnte deshalb das Böse, böse Gedanken, Neid, Eifersucht usw. nur von innen kommen, da stimme ich Nachtperle zu. Bei uns stürmt das meiste von außen auf uns ein und ich behaupte mal wenn wir innerlich stark genug wären könnte uns das nicht schaden. Das war wohl auch bei Adam und Eva so. Sie waren innerlich nicht stark genug, obwohl sie auch "sehr gut" geschaffen waren und deshalb hatten sie keine Widerstandskraft gegen Satan. Mit "stark genug" meine ich das starke Festhalten an Gott, alles andere wäre Werksgerechtigkeit.

      Ich wünsche eine gute Nacht

      Wartende
    • Aus gegebenem Anlass habe ich mich in den letzten Monaten mit Narzissmus beschäftigen müssen (Lügen ohne Schuld- und Schamgefühle, Mangel an Einfühlungsvermögen, Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch etc.), eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist eine Persönlichkeitsstörung nach ICD 10
      (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme der WHO), ist jemand, der so krank ist, ein Sünder, oder eben nicht, weil er doch krank ist? Ich war immer wieder ganz bestürzt, wie böse so ein Mensch sein kann. Woher kommt das Böse in dem Fall, von innen oder von außen?
      Hallo Karoline

      wenn man Satan mit irgend einer krankhaften Veranlagung in Verbindung bringen könnte, dann sicherlich mit dieser Krankheit. Und letztendlich wollte ich auch im Rahmen dieses threads gerade dieses thema erörtern, weil ich es eben auch in der Bibel erkenne. Narzissmus ist "des Pudels Kern" wenn man mal das so salopp ausdrücken will. Denn hierbei geht es ja um die Erkenntnis des ICH, und tiefer gehend eine übersteigerte Wertschätzung des ICH und somit auch eine übersteigerte Eigenliebe.

      Ich denke, hier hatte Yokurt im anderen thread eine für mich wichtige Aussage gemacht, als er sagte, dass beispielsweise die Sünde zugleich den Zustand beschreibt, in den man sich befindet, wenn man von Gott weg ist, also die Loslösung von der Gegenwart Gottes. Doch diese Loslösung ist auch Teil unserer eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist in uns heute nun mal verankert. Sie ist gleichsam dem Zustand der Erkenntnis des eigenen ICH. Weg vom väterlichen und mütterlichen hin zum eigenen Ich. Ich bin wer, ich habe eine Bedeutung ich bin ich. Darum ist dieses für mich persönlich zugleich mit dem Sündenfall verbunden. der Sündenfall begann mit der Feststellung der eigenen von Gott unabhängigen Persönlichkeit - oder auf die Familie bezogen mit der eigenen von den Eltern unabhängigen Persönlichkeit.
      Bezieht man dies jetzt auf die Aussage von Yokurt, so könnte man schlußfolgern, je größer nunmehr die Distanz zu Gott wird, um so mehr nimmt auch die Neigung zur Sünde zu - was auch immer dies zunächst einmal sei. Beim Narzissmus kommt hier an dieser Stelle dann die klare Richtung zum ICH zum Vorschein. Der Hang zur in diesem Fall übersteigerten Eigenliebe. Und dieser kann dann dazu führen, dass man das Verhältnis zu allen anderen Menschen um so mehr negativiert, je positiver man sich selbst empfindet. Es ist wie eine Wagschale. Die Grenze der Wagschale oder der ausgeglichene zustand im zunächst relativen Sinn ist rechts auf jeden Fall Gott, links bin ich. und auf der Zwischenmenschlichen Ebene ist rechts der Nächste und ich bin wiederum links.

      Wir alle kennen das so genannte 11.Gebot: "Liebe Gott von ganzem Herzen, und liebe deinen Nächsten wie Dich selbst!"

      Hier wird das Ich, also die Liebe zum ich nicht verteufelt, nein, sie muß sogar seinen Platz haben. denn wer sich nicht lieben kann, der kann auch seinen Nächsten nicht lieben, und der kann auch nicht von sich behaupten Gott zu lieben. beim Narzissmus kippt jedoch diese Wagschale in Richtung des ICH, der übersteigerten Eigenliebe. Also man könnte demnach auch sagen, eine größere Distanz zu Gott ist zugleich eine übersteigerte Beziehung zum ICH.

      Und ich hatte im thread, wo es um die Frage der Natur Jesu geht, geschrieben, dass gerade der Sündenfall eine Art Spiegel dar stellt. Der Sündenfall ist die Erkenntnis des ICH, und damit der Bruch der Beziehung zu Gott. Das Problem, welches ich hier allerdings sehe und erkenne ist, dass dies unvermeidlich ist. Jeder Mensch erkennt in jungen jahren sich selbst, spätestens mit der Zeit der Pubertät, der sexuellen Reife und damit dann auch der damit einhergehenden Loslösung von der elterlichen Dominanz. Denn auch hierfür gilt das was in der Schrift steht:
      1.Mose 2,24: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein "ein" Fleisch
      Diese Entwicklung geht physiologisch und zugleich psychisch gesehen einher mit der Erkenntnis: ICH bin wer, ICH habe ein Verlangen, ICH bin ICH. (Das ist genau das, worauf ich hier an vielen Stellen aufmerksam mache, und was man mir dem zufolge auch vorhält, weil man annimmt, dass sich alles um mich drehen würde. Nur wenn ich davon und darüber schreibe und dies zu erklären versuche in den vielen Situationen, wo dies von Bedeutung ist, ist es geradezu zwangsläufig, dass ich vom ICH reden muß - also mich quasi als Beispiel nehme. Doch wer das wirklich ernsthaft liest, ohne mich zu werten, der erkennt darin auch seine eigene Position, sein ICH, um das es hier geht, worauf ich aufmerksam machen möchte.
      Denn im Gegenzug wir das ICH gerne verleugnet und an seiner Stelle vom WIR geredet, oder von MAN, damit das Ich hier nicht zu sehr in Erscheinung tritt

      Wenn wir nun diesen Spiegel mit dem Baum der Erkenntnis verstehen lernen, so können wir auch erkennen, das Satan selbst im Himmel vor exakt dem gleichen Problem stand. Und der Ursprung der Sünde schon im Himmel das war, was du, Karoline als "Narzissmus" bezeichnest.....

      Gruß
      Seeadler
    • Nachtperle schrieb:

      Eigentlich eine ganz einfache Sache:

      Das Böse hat im Inneren nach außen begonnen. Denn wenn es noch gar nichts Böses gab, kann es auch nicht von Außen auf das Wesen einwirken. Daher muss das Böse von innen her seinen Anfang haben.

      Wer hätte denn Satan mit dem Bösen versucht, wenn er doch der Ursprung des Bösen ist.

      Mit der Zeit, wo das Böse auch von Außen auf den Menschen wirkt, gibt es natürlich beides. Das Böse von Innen und aber auch das Böse von Außen!
      Ich glaube, dass das auch nicht anders geht. Von innen oder von außen... das sind rein philosophische Fragen. Natürlich fängt das Böse im Herzen an.

      Aber die Frage ist ja eine andere: WIESO überhaupt? Wie kann das Böse auf ein mal im Herzen keimen, woher kommt es und wie kommt es zustande?

      Ich glaube, dass wir diese Fragen nicht beantworten können. Schreibt die Bibel nicht irgendwo, dass es ein Geheimnis ist?

      -------------------------------


      Dennoch:
      Hi 28,28 und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.


      --
      :greet:


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    • @ Ingeli
      Was ist das Böse ?

      Neid, Geiz, Eifersucht, Hochmut, Stolz, Gier, Besitzenwollen, daraus entsteht das Böse, das heißt ich handle aus Neid und Eifersucht dementsprechend....
      dies passt hier wunderbar zu den Früchten des "Narzissmus", das, womit sich offenbar auch Karoline auseinandersetzen muß bei anderen Menschen, wie sie andeutete. Denn dies geht geradezu zwangsläufig einher mit einem übersteigerten ICH - Bewusstsein. Der Narzissmus ist, wenn man so will, bereits das Übertreten der gerade noch kontrollierbaren Form des "Bösen". So zusagen die ganz linke Seite des Balkens zwischen Gut und Böse; andererseits gibt es so viele Facetten narzisstischen Verhaltens, dass sich jeder Mensch an irgend einer Stelle selbst darin wieder finden kann.

      (Aber noch einmal zur Klarstellung, ein ICH -Bewusstsein ist unablässig. Wer dies nicht hat, kann auch nicht zur Verantwortung für sein Tun gezogen werden. Offenbar war dieses Ich-Bewusstsein vor dem Sündenfall noch nicht vorhanden, so, wie auch in der biologisch psychischen Entwicklung eines Menschen dieses Ich-Bewusstsein erst mit der sexuellen Reife und der Erkenntnis des ICH kommt. Darum ist für mich der Sündenfall in seiner elementaren Bedeutung mit eben jenem biologischen unabdingbaren Prozess verknüpft.)

      Gruß
      Seeadler

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