Unreine Tiere und Schweinefleisch essen

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    • @ Kira : Bei Obst und Gemüse braucht man sich nicht so viel sorgen wie bei Fleisch. Die Tiere essen doch die Pflanzen und reichern die Giftstoffe an, whttp://www.sta-forum.de/forum/index.php?form=PostAdd&threadID=163eshalb Fleisch (besonders Schwein) viel schädlicher ist. Aber du hast Recht, dass auch Obst und Gemüse heutzutage schon sehr schadstoffbelastet sind ; da heißt es eben: möglichst Bio-Produkte , am besten aus dem eigenen Garten

      @ DonDomi

      DonDomi schrieb:

      Ich muss halt auch anmerken, dass für mich nicht die Bibel der Massstab, sondern Jesu der Massstab ist, und bei Jesu ist ganz klar die Liebe das zentrale Element und nicht irgendwelche Gesetze.
      Das ist dann natürlich ganz 'was anderes. D.h. du nimmst nur die Evangelien an und andere Bibelzitate sprechen dich nicht an.
      Nun hat aber Jesus auch das ganze AT als Gottes Heilige Schrift angesehen! Ich mache daraus ein neues Thema jetzt speziell zum AT:
      Welchen Gewinn kann der Christ aus dem Alten Testament haben?
      Johannes 5,39.46.47:

      Bibelstelle

      Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's die von mir zeugt. ... Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir, denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?

    • DonDomi schrieb:

      @Jan:
      Ja ich habe auch die Lutherübersetzung, und für mich ist das doch recht klar. Dass Petrus nie etwas unreines gegessen hat liegt für mich völlig auf der Hand. Bei uns isst auch niemand Hund oder Meerschweinchen obwohl dies in andern Kulturen der Fall ist. Das hat eben etwas mit der Kultur zu tun, es ist für mich klar, dass ein damaliger "Isrealit" kein Schweinefleisch as, weil die Speisevorschriften in die Kultur übergegangen sind. So wie man bei uns eben kein Hund isst. Das ist eben
      das, was ich mir Kulturen meinte. Paulus schrieb ja in Kol. 2-16, dass man sich keine Gedanken über Speis, Trank und Sabbate machen soll, sondern man soll sich den Ewigkeitswerten zuwenden und dazu zähle ich die Speisevorschriften nicht, weil wir sowieso alle einen neuen Körper kriegen. Ich muss halt auch anmerken, dass für mich nicht die Bibel der Massstab, sondern Jesu der Massstab ist, und bei Jesu ist ganz klar die Liebe das zentrale Element und nicht irgendwelche Gesetze.

      Zu guter letzt nochmals die Frage: Weshalb sollen die Speisevorschriften noch gelten, aber die Vorschriften bezüglich Frisur und Rasieren nicht (die folgen gleich auf die Speisevorschriften und da wird einiges auch für unrein erklärt). Daraus kann man eben auch sehen, dass diese Gesetze für die Isrealiten waren zu ihrem Wohl aber auch zur klaren Abgrenzung gegenüber andern Völkern.
      da die Gesetze aus dem AT damals schon so in die jüdische Kultur übergegangen waren, zu der auch Jesus gehörte, wird in der Bibel, im NT nicht mehr so oft extra gesagt, dass man das halten muß, weil es Gottes Willen ist, sondern hat es als selbstverständlich angenommen. So lebten Jesus, die Jünger, die ersten Gemeinden(in den ersten paar hundert Jahren) alle nach diesen Grundsätzen, die ganz normal und fraglos waren. Damals hat noch niemand Gott (bzw. sein Gesetz) so angezweifelt! Über Schweinefleisch, Sabbat(4.Gebot) usw. gibt es deswegen auch keine Diskussionen, sondern nur über Götzenopferfleisch und andere
      selbstproduzierte Angelegenheiten. Das Bsp. aus Kolosser 2,16 "So laßt euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats." wird von meiner Genfer Studienbibel folgendermaßen kommentiert: "2,16f. In Kolossä wurden der Sabbat und die Festzeiten eingehalten, um dadurch die übernatürlichen Mächte oder Engel zu besänftigen, von denen man glaubte, daß sie den Lauf der Sterne beeinflußten, den Kalender bestimmten und das Schicksal der Menschen beherrschten. Doch das, so schreibt Paulus, ist eine Form der Knechtschaft, aus der Christus Männer und Frauen befreit hat."
      Es steckt etwas anderes dahinter als einfach nur das 4.Gebot und die Speisegesetze; es geht um jüdische Festsabbate und -neumonde und den Zweck des "Aberglaubens".

      ______________________________ *Bitte keine Doppelposts!*

      Kol.3,2:"Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist;" :

      Gottes Gesetz ist doch ewig gültig; und ich würde es zu dem, was droben ist, zum Himmlischen zählen; Gottes Gesetz ist doch göttlich; sogar in Offenbarung, also für die Endzeit wird davon geschrieben:

      Offb.11,19:"(-Gericht-) Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar;" Die (mind.) 10 Gebote werden am Ende immernoch Maßstab sein!

      Wonach wir nicht trachten sollen, ist das, was auf Erden ist, das Menschliche, also das Fleischliche, wie gut es mir auf Erden geht, die Versuchungen, aber auch menschliche Gesetze (zusätzliche von Menschen geschaffene) /menschl. (pure Werks-)Gerechtigkeit.


      In der Offenbarung findet man weitere Warnungen bzgl. der Relevanz des Gesetzes:
      Off.2,5: "So denke nur daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und..."
      2,16.17: "Tue Buße, wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes (=Gottes Wort, mind. das AT ->Weisungen, Gesetze) ... Wer überwindet, dem will ich geben..."
      2,23: "..und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken (des Gesetzes (Bundeslade im Himmel))."

      Bei den Sendschreiben geht es immer um das Überwinden (des Irdischen) und die Werke (Gute Werke, die in den Gesetzen definiert werden(Rö-7,12))!

    • Naturwissenschaft und Glaube

      Liebe adventistische Freunde!

      Es ist Eines mit Bibeltexten um sich zu werfen und ein Anderes sich tiefe Gedanken zu machen und Fragen zu stellen:

      WARUM wurden eigentlich gewisse Tiere für rein und ander für unrein von Gott befunden?!

      Viele säkulare Menschen heute essen ja unabhängig von religiösen Gründen kein Fleisch. zB. meine Tante.

      Kamel, Schwein, Hase, Pferd werden zB. namentlich als nicht zum Verzehr gemacht erwähnt. Warum?

      a.) Kamele und Dromedare schwitzen wenig bis gar nicht. Zusätzlich hallten sie auch ihren Harn(stoff) und die darin enthaltenen Giftstoffe zurück! Dh. dieses Fleisch ist wesentlich höher toxisch den das von anderen Tieren.

      b.) Auch das Schwein schwitzt nicht. Weiters ist der natürlicher Müllverwerter der Natur, - es ißt Pflanzennahrung, es ißt Fleisch, es ißt verdorbenes Fleisch, es ißt eitriges Fleisch, Kot, ... Dh. das Schwein hat ein hochtoxisches Fleisch (die Gifte sind vorallem im Fett gespeichert!). Dem Schwein macht das wenig Probleme, da dies ja seine Funktion in der Natur ist und somit sein Körper damit (Giften) umgehen kann. Heute reagieren viele Menschen schon (hyper)allergisch auf das Fleisch vom Schwein aufgrund der Gifte, vorallem Akne bei Kindern. Der hohe Fettgehalt + Harnstoff macht es zusätzlich zu einem Hauptverursacher von zB. Gicht, Herzinfakt, Schlaganfall und Ablagerungen im Gehirn.

      c.) (Wild)Hase und Wild-Pferd essen ihren eigenen Kot um ihren Eiweißbedarf zu decken. Bei hochwertiger Nahrung (Kornfutter, Kunstfutter) muss das Pferd dies jedoch nicht regelmäßig tun...

      d.) Wels, Aal, Krebse, Hummer, ... leben wie das Schwein am Land von dem Müll im Meer bzw. am Meeresboden. Man fängt sie am Besten in der Nähe eines Kanalisationseinlaufes ins Meer.

      e.) Achja, das delikat-pikante an der Haifloss-Schwanz-Suppe ist der kristalline Harn(stoff) von dessen Fleisch. Beim trocknen der Flossen in der Sonne kann man oft sogar den Harnstoff an der Schnittstelle in der Sonne kristall-blitzen sehen. (Mahlzeit!) esrtzdfgr

      Der LIEBE Gott hat schon was gedacht, als er meinte wir sollten nicht alles essen...

      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

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    • @Franz:

      Deine Aussagen sind völlig richtig. Schweinefleisch machte ja lange Zeit sehr grosse Probleme. Vor allem die rasch eintretende Fäulnis macht es gefährlich. Das hat dann hauptsächlich mit der Aufbewahrung vom Fleisch zu tun. Schweinefleisch verdirbt vor allem in der Hitze sehr schnell. Vergegenwärtigen wir und doch mal, wann die Speisevorschriften verfasst wurden: Das war zu einer Zeit, wo man noch keinen Kühlschrank kannte, ja ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Nahrungsmittel überhaupt irgendwie gekühlt aufbewahren konnten in Israel. Daher ist es natürlich äusserst ratsam kein Schweinefleisch zu essen, da es relativ rasch zu einer Nahrungsmittelvergiftung kommen kann. Die Bibel hat also völlig recht, dass Schweinefleisch unrein ist. Die Verbote waren aber auch immer der Zeit angepasst, das darf man auch nie vergessen, die Verbote waren zur damaligen Zeit völlig richtig, ob sie es heute noch sind ist eine andere Frage:
      Jesus selbst sagte, dass die Seele durch die Nahrung keinen Schaden nehmen kann, folglich auch nicht durch Schweinefleisch.

      Noch etwas zum Schluss: In vielen Ländern esse ich auch kein Schweinefleisch, weil es mir graust, wenn ich sehe wie das Fleisch beim Verkauf aussieht. Das ist bereits halbverdorben, obwohl es noch nicht lange daliegt.
    • DonDomi schrieb:

      ...
      Zum Schweinefleisch: Ja Schweinefleisch verdirbt sehr rasch und kann unrein sein. Allerdings hat man das, seit man die Fleischbeschau eingeführt hat sehr gut im Griff.
      ...
      Vor allem die rasch eintretende Fäulnis macht es gefährlich. Das hat dann hauptsächlich mit der Aufbewahrung vom Fleisch zu tun. Schweinefleisch verdirbt vor allem in der Hitze sehr schnell. Vergegenwärtigen wir und doch mal, wann die Speisevorschriften verfasst wurden: Das war zu einer Zeit, wo man noch keinen Kühlschrank kannte, ja ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Nahrungsmittel überhaupt irgendwie gekühlt aufbewahren konnten in Israel.
      ...
      Ebenso trinke ich Alkohol in massen, was erwiesenermassen auch gesund ist.
      Hallo DonDomi,

      Als Ex-Naturwissenschaftler der Elektrotechnik möchte ich einige populäre Irrtümer versuchen zu enttarnen/richtigzustellen. Ich sage es gleich vorweg:
      Ich gehe nicht zimperlich mit verbreiteten Irrtümer um - den Menschen der diese Irrtümer (oft irrtümlich/unwissend) verbreiten bzw. sein persönlich Lebensstilpraxis persönlich anzugreifen liegt mir jedoch fern! Ich versuche jedem Menschen höflich und mit Respekt zu begegnen.

      a.) DonDomi - wie du in meinem Beitrag nachlesen konntest - geht es nicht um "schnell eintretende Fäulnis" oder "fehlende Kühlschränke oder Fleischbeschau" "in der Antike"...
      Diese deine Fäulnis-These als Antwort an meinen Gedankenanstoß zur "Toxizität" (= "Giftstoffbelastung/konzentrazion"), von Schwein, Kamel, div. Aasfischen, etc. - ist analytisch fehlerhaft.
      Schnell eintretende Fäulnis kann jeoch als weiteres Argument zur Toxizität und gegen das Schwein gewertet werden anstelle es als klassische "Kultur-Ausrede" zu benutzen...

      b.) Ob du viel , wenig, gerne oder ungerne Alkohol trinkst ist nicht meine Angelegenheit, jedoch:
      Alkohol ist immer ungesund.
      Da selbst (Haus)Ärzte den Irrtum "moderates Trinken ist gesund" vertreten und verbreiten, hat das Deutsche Ärzteblatt 2002, als wesentliches Massenfachmedium in der Ärztefortbildung im deutschprachigem Raum ganz klar Stellung bezogen:
      aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=31285
      Deutsches Ärzteblatt | Jg. 99 | Heft 16 |19. April 2002 | A1103ff, Serie: Alkoholismus. "Moderater Alkoholkonsum: Gesundheitsförderlich oder schädlich?"

      Fazit:
      >>> Alkohol (Äthanol) – auch in Form eines Getränkes – ist kein Medikament. Auch Wein nicht darüber sollte uns eine noch so einseitige Werbung („Das tägliche Gläschen Wein schützt Herz und Kreislauf; „Die frohe Botschaft vom gesunden Wein“) nicht hinwegtäuschen. Auch wenn alkoholische Getränke für viele Deutsche Bestandteil des täglichen Lebens sind, erlaubt dies noch keine positiven Aussagen bezüglich der Gesundheit .
      Die Wirkung von Alkohol ist ambivalent: Auf der einen Seite erleichtert er soziale Kontakte, verursacht aber gleichzeitig weitreichende soziale und gesundheitliche Probleme, die sehr oft verdrängt werden.
      ...
      Mit Sicherheit belegen sie nicht, dass Alkoholkonsum – und sei er auch moderat – die Gesundheit fördert.
      ...
      Für den Einzelnen kann folgende Erkenntnis hilfreich sein: Das Trinken von Alkohol – selbst in moderaten Mengen – ist mit einem gewissen Gesundheitsrisiko verbunden. Dieses gesundheitliche Risiko steigt zwar deutlich mit der konsumierten Alkoholmenge, ist aber selbst bei Genuss von einem Glas Wein oder Bier täglich vorhanden. Weniger Alkohol ist besser, mehr Alkohol birgt mehr Risiken. Ein risikofreies Alkoholtrinken gibt es nicht. <<<

      Anmerk.: Zeitnahe wurde diese Artikel(serie) auch in der Deutschen Apoteker Zeitung (DAZ) veröffentlicht um auch dies Apotheker zu schulen und seniblisieren.
      Ein weiterer noch aktueller Kurzartikel wäre: "Forschung verstehen, Gesunder Alkohol: Ein Mythos - Auch wenig Alkohol schadet" (DAZ, 2009)

      Liebe Grüsse,
      franz
      .

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von franz_at ()

    • Hi

      Ich möchte doch noch mal kurz dazu Stellung nehmen. Ich selber trinke auch nicht jeden Tag Alkohol, ich würde mich sogar als sehr moderater Trinker bezeichnen, auch wenn das einige Bekannte, vor allem in Vereinen anders sehen. Meist trinke ich Alkohol in Gesellschaft, für mich ist Bier, Wein oder auch Spirituosen ein reines Genussmittel. So betrachte ich es und so handhabe ich es auch. Mein Vater war Alkoholiker und daher weiss ich genau wieviel Schaden Alkohol anrichten kann.
      Beim Schweinefleisch sehe ich das weniger eng. Ich habe mal eine Studienarbeit gemacht über unerwünschte Nebeneffekte von neuen Technologien. Das fängt bei Strahlen von Mobilfunkgeräten an, geht über Weichmacher in PET-Flaschen und endet bei Zigaretten. Wenn man es eben ganz genau nimmt, dann müsste man auf dan heutigen Lebensstandard verzichten. Daher verstehe ich es eben nicht, wie man Schweinefleisch zu einem derartigen Dogma macht. Für mich ist es kein Problem, wenn jemand sagt ich esse kein Schweinefleisch weil es ungesund ist. Aber schon oft habe ich erlebt, dass man von sehr überzeugten Adventisten meistens das selbe gefragt wird: -Warum gehst Du nicht am Samstag in den Gottesdienst und isst Du Schweinefleisch. Und dann frage ich mich halt schon, ist der Konsum von Schweinefleisch entscheidend für meinen Glauben. Und da bin ich eben der Meinung, dass der Glauben etwas ganz anderes ist. Jesus selbst sagte ja, dass man von der Nahrung nicht verunreinigt wird. Der Körper ist sowieso vergänglich, daher kann man auch keine Ewigkeitswerte erlangen durch den Verzicht auf Schweinefleischprodukte. Allerdings und das muss auch jedem bewusst sein, ich muss eben auch die Folgen tragen von Schweinefleisch oder Alkoholkonsum, wobei es auch da schwierig abzuschätzen ist, was nun wirklich die Ursache einer Krankheit war. Ich kenne Menschen, die haben immer extrem auf ihre Gesundheit und gesunde Nahrung geachtet und sind relativ jung und qualvoll an einer Krankheit gestorben und andere haben sehr viel, geraucht, nicht auf Nahrung geachtet und sind trotzdem sehr alt geworden ohne irgendwelche Krankheiten. Wenn man nämlich schon derart auf dieses Gesetz achtet muss man sich auch fragen, welche positiven Folgen hat es für Dich und für mich.

      Gruss DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Ich möchte doch noch mal kurz dazu Stellung nehmen. Ich selber trinke auch nicht jeden Tag Alkohol, ich würde mich sogar als sehr moderater Trinker bezeichnen, auch wenn das einige Bekannte, vor allem in Vereinen anders sehen. Meist trinke ich Alkohol in Gesellschaft, für mich ist Bier, Wein oder auch Spirituosen ein reines Genussmittel. So betrachte ich es und so handhabe ich es auch. Mein Vater war Alkoholiker und daher weiss ich genau wieviel Schaden Alkohol anrichten kann.
      Beim Schweinefleisch sehe ich das weniger eng. Ich habe mal eine Studienarbeit gemacht über unerwünschte Nebeneffekte von neuen Technologien. Das fängt bei Strahlen von Mobilfunkgeräten an, geht über Weichmacher in PET-Flaschen und endet bei Zigaretten. Wenn man es eben ganz genau nimmt, dann müsste man auf dan heutigen Lebensstandard verzichten. Daher verstehe ich es eben nicht, wie man Schweinefleisch zu einem derartigen Dogma macht. Für mich ist es kein Problem, wenn jemand sagt ich esse kein Schweinefleisch weil es ungesund ist. Aber schon oft habe ich erlebt, dass man von sehr überzeugten Adventisten meistens das selbe gefragt wird: -Warum gehst Du nicht am Samstag in den Gottesdienst und isst Du Schweinefleisch. Und dann frage ich mich halt schon, ist der Konsum von Schweinefleisch entscheidend für meinen Glauben. Und da bin ich eben der Meinung, dass der Glauben etwas ganz anderes ist. Jesus selbst sagte ja, dass man von der Nahrung nicht verunreinigt wird. Der Körper ist sowieso vergänglich, daher kann man auch keine Ewigkeitswerte erlangen durch den Verzicht auf Schweinefleischprodukte. Allerdings und das muss auch jedem bewusst sein, ich muss eben auch die Folgen tragen von Schweinefleisch oder Alkoholkonsum, wobei es auch da schwierig abzuschätzen ist, was nun wirklich die Ursache einer Krankheit war. Ich kenne Menschen, die haben immer extrem auf ihre Gesundheit und gesunde Nahrung geachtet und sind relativ jung und qualvoll an einer Krankheit gestorben und andere haben sehr viel, geraucht, nicht auf Nahrung geachtet und sind trotzdem sehr alt geworden ohne irgendwelche Krankheiten. Wenn man nämlich schon derart auf dieses Gesetz achtet muss man sich auch fragen, welche positiven Folgen hat es für Dich und für mich.

      Gruss DonDomi

      Schön deine Lebensbeichte über den Alkohol zu hören... Spaß beiseite...
      ps: Mein Paps war auch Trinker, seiner auch, und die (Ur)Großväter allerseits auch... Ich jedoch nicht! ;)
      pps: Schön, dass dass mit dem "gesunden Gläs'chen" bzw. "historisch-kulturspezifischen Ansätzen der Bibelauslegung" schon mal vom Tisch zu sein scheint...


      Du hast Recht: Sabbat und Schweinfleischkonsum ist nicht auf eine Ebene zu stellen:
      -) Der Sabbat ist Teil der 10 Gebote Gottes, welche er mit seinem eigenen Finger geschrieben hat.
      (Da wir in einem "weltweiten" Online-Forum sind sollte man noch dazusagen, biblisch-gesprochen: Gebot Nr.4 "Sabbatheiligung".)
      -) Schweinefleischkonsum hat nichts/wenig mit den 10 Geboten zu tun. "Wir" essen es aufgrund der bibl. Speisevorschriften nicht. Wahrscheinlich liegen diesen hygienische, toxische, gesundheitliche und kultische Gründe zugrunde...

      Lg, franz
      .

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    • DonDomi schrieb:

      Es ist schon lustig, dieser Tempelvers kommt von jedem Adventisten, scheint ein besonders wichtiger Vers zu sein. Was ist mit den Versen aus dem Markusevangelium? Dort sagt Jesus recht deutlich, dass Nahrung einen nicht verunreinigen kann.

      Dann zu Frau White: Für mich haben im Bezug auf meinen Glauben die Worte von Frau White keinen Stellenwert.
      ...
      Ja dieser "Tempelvers" aber auch...

      Warum hat Paulus das an die Korinther 2x so betont? (1.Kor. 3,16+17; 1.Kor. 6,13-20)

      Das Problem zu Korinth war (und ist leider auch heute wieder) folgendes, die Korinther als (Neu)Bekehrte waren noch Anhänger der alten griechisch-römischen Lehre, die da lautete:
      Nur der Geist ist wichtig und ewig, - der Leib ist nichts nütze! Ich kann/muss Gott nur mit meinem Geist dienen!
      Daher haben die Korinther wochentags+sonntags noch die alte heidnische Tempelhurerei betrieben und sabbats waren sie spirituel-fromme (Neu)Christen im Geiststudium...
      Für Paulus war und ist jedoch das Leben im Geist nicht vom Körper tennbar! Er wird im Bezug auf den Leib (Essen-Bauch, Hurerei, Alkohol,..) sehr deutlich:

      1.Kor. 6,13 Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichte machen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe. 14 Gott aber hat den Herrn (Jesus) auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.
      15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! 16 Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist "ein" Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden "ein" Fleisch sein« (1.Mose 2,24). 17 Wer aber dem Herrn anhängt, der ist "ein" Geist mit ihm. 18 Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, ist außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am/gegen eigenen Leibe. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? [1.Kor 3,16] 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist/verherrlicht Gott mit eurem Leibe (und Geist).

      Siehe auch die weiteren dramatischen Worte von Paulus an die Korinther hierzu:
      1.Kor.10,1-11: Alkoholismus, Gelage, Hurerei und Götzendienst Israels als Wahrnung
      1.Kor.10,14-22: Die Unvereinbarkeit von Abendmahl und Götzendienst
      1.Kor. 5,1+9-11 Gegen sexuellen Verkehr zwischen Eltern und Kindern; Götzendienst, Alkoholismus, etc.

      Lg, franz

      ps: Spurgeon oder Frau White oder Andere könnten dir sicher im Bibelstudium etwas weiterhelfen...
      .

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    • Hi

      Ja ich kenne die Stellen. In einer anderen Übersetzung heisst es wir sollen mit dem Körper nicht zügellos umgehen. Und ich glaube das trifft die Sache im Kern. Es ist das Mass, dass den Unterschied ausmacht. Es besteht ein Unterschied ob ich ein Trinker, Alkoholiker bin oder ob ich ab und an mal ein Glas Wein oder ein Bier trinke.
      Dann noch was zur Hurerei: Es geht in eine ähnliche Richtung: Hurerei zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht mit Liebe geschieht und dass es letztendlich Triebgesteuert ist. Ja es geht dann eben soweit, dass Hurerei zum Mittelpunkt des Lebens werden kann und das ist dann besonders schlimm, weil dann hat man sich von Gott entfernt. Interessant finde ich auch, dass alle Sünde mit Ausnahme der Hurerei ausserhalb des Leibes geschieht. Daraus kann man ableiten, dass ein Bier trinken Grundsätzlich keine Sünde ist, es geschieht ja am Leibe und da Hurerei die einzige Sünde ist, die am Leibe geschieht, kann ein Bier trinken keine Sünde sein.
      Ich glaube der Satz: "Wer aber dem Herrn anhängt der ist ein Geist ihm" bringt es so schön auf den Punkt: Es kommt darauf an, an was wir uns anhängen resp. was wir in den Mittelpunkt stellen. Steht der Herr an erster Stelle im Mittelpunkt, dann sind Diskussionen wie: Darf ein ab und an ein Glas Wein trinken, oder darf ich ein Stück Schweinefleisch essen völlig nebensächlich. Man könnte jetzt sagen: In dem Fall hängst Du nicht dem Herrn an. Allerdings finde ich das recht vermessen denn nur der Herr weiss wie es in unserem Herzen aussieht und daher überlässt man solche Beurteilungen auch besser ihm.

      Ich hoffe Du verstehst ein wenig, was für mich Glauben ist, und wo ich meine Akzente setzen möchte. Ob sie wirklich richtig sind, das sollen anderen, der Herr entscheiden, aber eines kann ich Dir versichern ich versuche es nach bestem Wissen und Gewissen zu tun, auch wenn es mir oft nicht gelingt. Für mich ist Jesus der Maststab, darauf konzentriere ich mich und weniger auf Gesetzestexte aus dem Alten Testament.
    • Guter Gedankenanstoß

      @DonDomi

      Als letztes ein Gedankenanstoss an alle Adventisten (nicht dass ich schlecht finde was ihr macht): Könntet ihr nicht viel mehr für euer Geistiges Wohl tun, wenn ihr euch darauf konzentriert anstatt einen schönen Teil der Energie in "Details" wie Essensvorschriften steckt. Ich fühle mich übrigens nicht als etwas besseres, weil ich andere Schwerpunkte setze...

      Das sehe ich ganz ähnlich - grundsätzlich jedenfalls, auch wenn wir uns über konkrete Einzelheiten sicherlich noch "streiten" müßten ;)

      STA wird scherzhaft manchmal mit Schweinefleisch-Tabak-Alkohol "Übersetzt" weil genau das häufig das ist was von bestimmten STA transportiert wird.

      Aber genau damit hatte Jesus ja mit seinen Zeitgenossen das große Problem: Doppelte Moral transportiert unrelevante und isolierte Kriterien für die Rechtsgläubigkeit.
      Jesus hat dazu aber etwas entscheidendes gesagt: "Ihr sollt das eine tun und das Andere nicht lassen!"

      Eine Richtige Einstellung und ein vom geist Jesu geprägter Charakter führen auf die iene oder andere Art dahin, daß wir Gottes Gebote und Richtlinien ernst nehmen und uns angemeseen und vernünftig daran orientieren.
      Damit sind Speisegebote und Hygiene bestimmt nicht vom Tisch aber sie werden nicht zum Maßstab der Rechtsgläubigkeit erhoben sondern als nützliche Hilfestellungen für unsere Gesundheit erkannt und geachtet.

      Interessanterweise hat man inzwischen bei sehr vielen Tieren, die ausdrücklich als unrein bezeichnet werden, festgestelt, daß sie höhere Schadstoff-Konzentrationen oder Körpergifte enthalten als reine Tiere.
      Zum Teil kann ich sogar wissenschaftlich die genetischen Mechanismen erklären, die zu diesem Zustand geführt haben und heute noch führen. Ebenso wie die Bibel diese Entwicklung / Veränderung dokumentiert hat, die auch historisch nachprüfbar ist.

      Ich halte also die Speiseforschriften heute keineswegs für verfehlt oder überholt aber ich Stimme Dir darin zu, daß die Priorität auf der charakterlichen Entwicklung oder heiligung in der Beziehung zu Christus liegt.
      Diese schließt meiner Meinung und Erfahrung auch das gesunderhalten seiner Selbst in allen Lebensbereichen mit ein. Darum gehe ich jetzt auch ins Bett - ist wenn man müde ist um diese Uhrzeit angemessen, vernünftig und gesundheitsfördernd :)
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Hi
      Finde ich sehr gute Gedanken: Über Einzelheiten kann man sich immer streiten, allerdings habe ich auch keine Mühe andere Ansichten zu akzeptieren, für mich kommt es eben auf die grossen Züge, auf die Einstellung an. Dann verblassen eben viele Einzelheiten und Details. Gott ist derart grossartige und voll von Liebe, dass wir uns an dieser Liebe orientieren sollten und dann glaub ich sind wir auf dem richtigen Weg, egal welcher Konfession man angehört.
    • Gottes Charakter

      Natürlich ist Gott großartig und liebevoll, aber ER ist auch konsequent und gerecht.
      Er ist dabei kein kleinlicher "Erbsenzähler" aber er nimmt es schon genau, denn er kann Dinge, Sünden nicht bei einem Christen / Nachfolger durchgehen lassen während Er einen NichtChristen dafür verurteilt.

      Darum hat ER uns ja seine Gesetze gegeben UND seinen Sohn als Vorbild und SühneOpfer geschenkt.
      Unser guter alter Paulus hat ja im Römer klar gemacht, daß die Gnade das Gesetz nicht aufhebt sondern seine Gültigkeit sogar unterstreicht, denn ein Begnadigter hat sich ja auch weiterhin an das Gesetz zu halten sonst verwirkt er die gewährte Gnade möglicherweise.

      Über das Gewähren der Gnade entscheidet die Einstellung zum Gesetz (Anerkennen des Gesetzes) dabei deutlich mit, denn nur wer eingestehen kann schuldig geworden zu sein kann begnadigt werden ...
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Ich gebe Dir da recht. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang die Bibel anders. Es ist für mich kein Problem, wenn jemand die entsprechenden Passagen anders auffasst. Und genau da kommt eben die Grosszügigkeit von Gott zum Zug, weder Du noch ich weiss wirklich was die ganze Wahrheit ist. Wir lesen die Bibel und ziehen daraus unsere Schlüsse, halten diese für richtig und hoffentlich orientieren wir uns auch daran. Deswegen verurteile ich auch niemanden, genauso wenig möchte ich meine Aussagen für hundert Prozentig richtig halten, wir alle glauben etwas und können lange nicht alles beweisen. Und gerade in diesem Punkt wünsche ich mir manchmal von den Gläubigen Offenheit, denn wir tun,so hoffe ich zumindest, dies aus vollster Überzeugung und nach bestem Wissen und Gewissen, auch wenn uns sehr Vieles nicht gelingt. Und genau das wird Gott auch bewerten.
    • Schwieriger Bezug

      Ich gebe Dir da recht. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang die Bibel anders.

      Bei diesen beiden Sätzen kann ich leider nicht zuordnen worin Du mir zustimmst und was Du aus der Bibel anders verstehst - evtl. liegt das aber auch daran, daß ich jeztzt ins Bett gehöre :) (n8)
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Stephan Zöllner schrieb:

      Ich gebe Dir da recht. Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang die Bibel anders.

      Bei diesen beiden Sätzen kann ich leider nicht zuordnen worin Du mir zustimmst und was Du aus der Bibel anders verstehst - evtl. liegt das aber auch daran, daß ich jeztzt ins Bett gehöre :) (n8)

      Ich meinte damit die Einzelheiten die Du ansprichst, ich nehme mal an Du sprichst damit auf die Essensvorschriften an. Ich meine damit Beispielsweise auch den Traum den Petrus hatte. Viele Adventisten sagen, das sei nur symbolisch gewesen. Für mich steckt aber mehr dahinter, es geht für mich auch darum Gewohnheiten anderer Kulturen zu akzeptieren, solange sie nicht im Widerspruch zum Gebot Jesu stehen. Gerade Essensvorschriften gehören für mich zur Kultur, die unser Herz nicht beeinflussen. Nur was das Herz (oder die Seele, wie andere sagen) beeinflusst, das ist schlecht.
    • ich finde schon, dass unsere Nahrung unser Gemüt beeinflusst. Zucker wäre ein Beispiel, wo es recht deutlich wird, ob wir zu wenig oder zu viel zu uns nehmen. Er kann uns träge machen, wenn wir zu viel davon nehmen - und das hat auch Auswirkungen auf unseren Geist. Wir können schwach werden, wenn wir unterzuckert sind - auch dann habe ich nicht die optimale geistliche Verfassung.
      Ich denke, dasselbe gilt auch für Fleisch. Zu viel an Fleisch kann bestimmt bei einigen Menschen das Aggressionspotential fördern, manche brauchen aber vielleicht Fleisch, weil sie von Natur aus etwas schwächlicher sind oder krank, all das beeinflusst das Gemüt.
      Ich denke, man kann Gott durchaus zutrauen, dass es Sinn hatte, dass er - wenn wir schon Fleisch essen wollen, was ja nicht nötig wäre - uns von bestimmten Fleischsorten "befreien" will, weil sie nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für unser geistiges Empfinden schlecht sind.
      Heutzutage redet jeder von Ganzheitlichkeit, die Wissenschaft hat erkannt, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verwoben sind, und dass diese Wechselwirkung einach nicht wegzuleugnen ist. "Du bist was Du isst" lautet ein altes Sprichwort, und ich denke, da ist viel dran. Unser Essen prägt uns, es verändert uns, und wir haben teilweise überhaupt keine Ahnung wie stark wir von diesen Dingen beeinflusst sind. Gott weiß es aber, und wir sollten ihm daher vertrauen.
    • Hi

      Die Nahrung kann nur dann unseren Geist beeinflussen, wenn sie aus welchem Grund auch immer in den Vordergrund rückt, ja sogar in den Mittelpunkt. Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen: Man kann sich so sehr darauf versteifen, dass man nur das isst, was in der Bibel steht, dass man den Kerngedanken des Evangeliums aus den Augen verliert. Ich achte schon beim Essen, das ich ausgewogen esse, auch kaufe ich saisonal ein. Ich kaufe im Winter sicherlich kein Sommergemüse. Aber das zuviel Fleisch zu Aggressionen führen kann, ist wohl ein völliger Humbuk, sorry dass ich das so sage. Es ist in keinster Weise schlüssig warum das so sein soll, davon steht auch in der Bibel nichts und ich kenne auch keine Studien, die das irgendwie untermauern.
      Ich persönlich bekomme Magenkrämpfe, am Nachmittag, wenn ich am Mittag nicht genügend esse resp. Nahrung zu mir nehme, die zu wenig Energie in sich trägt (das muss kein Fleisch sein). Das hat aber nicht primär etwas mit der Nahrung zu tun, sondern mit meinem Essensrythmus.
      Die Essensvorschriften in der Bibel betreffen lediglich den Körper nicht aber den Geist, das sagt Jesus selbst.
    • hallo,

      vielleicht mag es keine studien darüber geben, ob Fleisch das Aggressionpotential fördern kann, aber Hinweise und Vermutungen gibt es in der Richtung auf jeden Fall. Ich hab auch nicht gesagt, dass das bei jedem Menschen so sein muss. Das ist aber auch nicht so entscheidend; ich fasse aber nun mal Gottes Weisungen so auf, dass sie ganzheitlich gemeint sind, und Bereiche betreffen, die wir gar nicht nachvollziehen können bzw. die uns oft nicht bewusst sind. Es gibt viele Hinweise über die Sinnhaftigkeit der Speisegebote wenn man sie aus rein gesundheitlichen Gesichtspunkten betrachtet; ich glaube aber, dass da noch mehr dahinter steckt und dass es durchaus etwas damit zu tun hat wenn vom Tempel des heiligen Geistes gesprochen wird, und dass wir Gott mit unserem Leibe preisen sollen...Für mich gehört dazu die Speisegebote zu achten, auch wenn das sicherlich nicht der Mittelpunkt des Glaubens sein sollte. Christsein sollte sich nicht übers Essen und Trinken definieren (...denn das ist ja bekanntlich nicht das Himmelreich...). Und doch hat es seine Berechtigung die Dinge zu achten, davon bin ich überzeugt.
    • Sorry, ich habe etwas herumgestöbert und dieses Thema "ausgegraben", bloß weil es interessant ist.

      ladylockenlicht777 schrieb:

      vielleicht mag es keine studien darüber geben, ob Fleisch das Aggressionpotential fördern kann, aber Hinweise und Vermutungen gibt es in der Richtung auf jeden Fall.
      : D Es gab durchaus eine Studie darüber, dass sich das Verhalten der Häftlinge in einem Gefängnis in den USA verändert hat. Sie ernährten sich eine Zeit lang (freiwillig, wer es wollte) vegetarisch und reagierten nicht mehr aggressiv, wenn sie provoziert wurden z.B. Kennt jemand das Seminar von Paul Volk?

      Für mich ist es klar und dazu einfach: Wenn du Gott und somit auch dich selbst liebst und erkennst was gut ist, nämlich das, was Gott dir anbietet, dann nimmst du es an.