Wer kommt in den Himmel? Nur die, die an Jesus glauben, oder auch Andersgläubige?

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    • @Nachtperle,

      Nachtperle schrieb:

      Armin Krakolinig schrieb:

      Kann mir einer von Euch eine plausible und für mich nachvollziehbare und ganz nüchterne und gut biblisch begründete Erklärung auf diese Fragen geben?
      Römer 2 war ja schon die Antwort und ich kann ihn nur wieder als Beispiel anführen.

      Wenn Römer 2 die Antwort auf alle meine oben gestellten Antworten ist, dann müsste ich schlussfolgern, dass z. B. ein Abraham und auch die Heiden, die im AT vor Gott gerechtfertigt wurden, nicht deshalb gerechtfertigt wurden, weil sie so ganz speziell schon an Jesus, den Sohn Gottes als der zweiten Person Gottes glaubten, und auch nicht, weil sie in ihm den einzigen Weg, die Wahrheit und das Leben und den einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen glaubten, auch nicht, weil sie schon im Voraus an seinen stellvertretenden Tod glaubten und sein Opfer im vorausschauenden Glauben annahmen, sondern weil sie Gottes Güte einfach auf irgendeine Weise zur Buße leitete, und sie dadurch auch mit Geduld und guten Werken, nach Preis und Ehre und nach einem unvergänglichem Wesen trachten, und weil sie nicht nur Hörer des Gesetzes waren, sondern auch Täter, auch wenn sie noch nicht das geschriebene Gesetz, wie die Juden kannten, aber nach ihrem Gewissen dem Gesetz entsprechend lebten, wie es Gott ihnen je nach ihrer Situation offenbarte.

      Wolltest Du das mit Deinem Hinweis auf Römer 2 sagen?

      Armin
    • Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Niemand kommt zum Vater denn durch mich, das gilt auch für einen Buddist und einen Moslem, so verstehe ich das. Niemand, heißt es ist keiner ausgenommen.

      Ich glaube, das ist eine klare Aussage bzw. die klarste Aussage !
    • Armin Krakolinig schrieb:

      Wolltest Du das mit Deinem Hinweis auf Römer 2 sagen?
      Nein, das wollte ich nicht sagen. Aber wenn du meinst, du musst auf Grund dessen etwas schlussfolgern, dann tu es einfach.

      Eine andere Möglichkeit wäre, nicht so detailiert beschreiben, was ich meinen könnte oder auch nicht. Denn das was du machst, ist der Versuch das Thema in eine Richtung treiben. So empfinde ich deine fertigen Geschichten zu meinen Beiträgen. Nicht nur hier.

      Schlussfolgere, wenn du musst. Und wenn du nicht musst, dann gibt deine Erklärung einfach ab, ohne erst langsam - und wie ich es empfinde gefinkelt - darauf hinzuarbeiten. Das mag ich nicht.

      Ich sagte es ja schon. Man kann mich nicht wie mit einer Leine in eine gewollte Richtung treiben.

      ***
    • Himmelhoch schrieb:

      Ich kann mich Jacob nur anschliessen. ...Gott wäre meiner Meinung nach nicht gerecht, .


      Das ist ziemlich egal, ob Gott Deiner (oder meiner) Meinung nach gerecht wäre.

      ER ist gerecht, was er tut ist gerecht - gerade in dem Sinn, dass das Verhalten Gottes Gerechtigkeit definiert und nicht unsere Vorstellung von Gerechtigkeit.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Jacob der Suchende schrieb:

      @Heimo

      Ich denke, nur wer an Jesus Christus glaubt - was immer das im Detail bedeutet - kann erlöst werden.

      Wer an Allah glaubt ist ein Heide.
      Kehren wir das ganze um. Niemand kann 100%-sicher sagen, wie Gott ist und welche Religion die richtige ist. Jeder Religion wohnt eine "Unsicherheit" inne. Wir haben keine Beweise, sondern nur logische Schlussfolgerungen, die uns eine Religion mehr plausibel erscheinen lassen als andere Religionen.

      Nein, da kann ich Dir nicht zustimmen. Glaube schliesst das aus, es ist keine "logische Schlussfolgerung" sondern eine durch Erfahrung bestätigte Überzeugung (sh. Hebr 11). Soweit dem Menschen "Unsicherheit" innewohnt ist das Zweifel und kontraproduktiv.


      Jacob der Suchende schrieb:

      Nehmen wir also an, das Christentum wäre falsche Religion, und Jesus Christus wäre ganz anders als was die Christen über Ihn glauben. Und die Umstände hätten sich dann mit der Zeit so entwickelt, dass heute viele an Jesus Christus irrtümlich glauben. Angenommen, es wäre so.

      Diese Annahme gibt es für mich nicht.

      Jacob der Suchende schrieb:

      Fändest du es gerecht, wenn Allah dich mit dem gleichen Maßstab richten würde, wie du es gerade tust?

      Es ist irrelevant, was ich finde. Gott offenbart sich als jemand der alle Menschen für gefallenen Sünder erkennt und denen die an Jeussu Christus glauben eien Begnadigung anbietet. Und Allah ist eine Erfindung seines "Propheten" Mohammed - er existiert nicht.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @manuelaw:

      manuelaw schrieb:

      @HeimoW
      Ich weiß nicht wie Du den Ausdruck "Heide" definierst. Die Muslime glauben doch an den gleichen Gott wie wir. ...


      NEIN, das tun sie nicht und es ist ein dramatisches Zeichen für seine Abfall von der biblischen Offenbarung, wenn der verstorbene Papst Johannes Paul II so etwas behauptet hat.
      Allah ist nicht GOTT!
      Und nur weil die Muslime Allah "Gott" nennen (oder Allah übersetzt Gott heisst) ist Allah noch lange nicht der Gott der Heiligen Schrift, der Schöpfer Himmels und der Erde, der sich in Jesus Christus als Mensch geoffenbart aht, für unsere Erlösung gestorben ist und im Heiligen Geist jetzt unter und in uns wirkt.

      Allah ist ein Götze ebenso wie Baal oder die Astarte oder Zeus oder ....

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Nachtperle,

      Nachtperle schrieb:

      Armin Krakolinig schrieb:

      Wolltest Du das mit Deinem Hinweis auf Römer 2 sagen?
      Nein, das wollte ich nicht sagen. Aber wenn du meinst, du musst auf Grund dessen etwas schlussfolgern, dann tu es einfach.

      Eine andere Möglichkeit wäre, nicht so detailiert beschreiben, was ich meinen könnte oder auch nicht. Denn das was du machst, ist der Versuch das Thema in eine Richtung treiben. So empfinde ich deine fertigen Geschichten zu meinen Beiträgen. Nicht nur hier.

      Schlussfolgere, wenn du musst. Und wenn du nicht musst, dann gibt deine Erklärung einfach ab, ohne erst langsam - und wie ich es empfinde gefinkelt - darauf hinzuarbeiten. Das mag ich nicht.

      Ich sagte es ja schon. Man kann mich nicht wie mit einer Leine in eine gewollte Richtung treiben.

      Dazu kann ich nur sagen, dass Du mir wohl viel zu selbstbewusst zu sein scheinst, als dass Du Dich von mir langsam und gefinkelt mit einer gedanklichen Leine in eine bestimmte Richtung treiben ließest. Aber eigentlich hast ja Du und auch Yokurt mich und vor mir auch schon die Leser dieses Treads mit dem Hinweis auf Römer 2 in eine bestimmte biblische Richtung geführt, um dort die göttliche Antwort auf die Frage in diesem Thread zu finden. Oder ist etwa das, was im gesamten Kapitel in Römer 2 steht, nicht die richtige Antwort darauf? War das auch nicht so von Euch beiden gedacht?

      Mit meinen Fragen wurde eigentlich Dir und auch Yokurt die Gelegenheit gegeben, gleich deutlich zu machen, welche ganz konkrete Antwort Römer 2 Deinem und auch Yokurt´s Verständnis nach, auf die Frage gibt, wie Heiden und auch Juden vor und auch nach Christus gerettet bzw. gerechtfertigt und selig werden können. Ich kann jedenfalls in diesem ganzen Kapitel kein Wort davon erkennen, dass. hier von einem ganz bestimmten Glauben an Jesus dem Sohn Gottes zu lesen ist, und dass für Juden und Heiden in AT-Zeit der Glaube an seinen erstes Kommen und seinen unbedingten zukünftigen, stellvertretenden Tod eine Bedingung zu ihre Seligkeit war. Ich kann in Römer 2 auch nicht erkenne, dass die persönliche Annahme des zukünftigen Opfers Jesu eine Bedingung zur Seligkeit der Juden und Heiden im AT war?

      Wäre das so gewesen, würde es wohl keinen Heiden und wahrscheinlich auch keinen Juden aus dieser Zeit im Himmel geben. Denn aus welchen alttestamentlichen Aussagen wäre denn ersichtlich, dass sowohl Heiden als auch Juden zu dieser Zeit - wenn sie Vergebung und Erlösung von ihren Sünden haben wollten - an den Tod bzw. an die Verspottung, Verachtung und die Ausrottung des Messias durch sein eigenes Volk glauben mussten, von dem allen in Jes. 53 und auch in Daniel 9,26 wortwörtlich die Rede ist?
      Und wenn der Glaube an Jesus als den Sohn Gottes und der Glaube an den Tod Jesu und die persönliche Annahme seines Opfers eine absolute Bedingung zur Seligkeit von Juden und Heiden und Nichtchristen im NT wäre, würde es wohl auch von all diesen Menschen in NT-Zeit, die nie etwas von der Geschichte Jesu hörten, niemand in Zukunft im Himmel anzutreffen. Denn wie hätten sie an all das glauben können, wen ihnen das durch all die Zeiten des NT hindurch niemand verkündet hat? Wären all diese Menschen in diesem Fall verloren, nur weil sie nichts von Jesus
      und seinem Tod und auch von seiner Wiederkunft etc… hörten und wussten?

      Welche Erklärung findest Du also in Römer 2, um die Frage zu beantworten, ob nur Christen oder auch Heiden und Nichtchristen gerettet werden? Wenn Du diesbezüglich nicht von mir in eine bestimmte Richtung geführt werden willst, dann würde ich Dich bitten, doch mich etwas in Deine gedankliche Richtung zu führen und mir und auch den anderen Lesern mal etwas von Deiner konkrete Gedankenrichtung zu dem Thema aus Römer 2 zu erzählen.


      Natürlich bin ich ja nicht nur an Deinen Gedanken interessiert, sondern auch der anderen Lesern, aber ich befürchte schon etwas, dass ich auch da wieder die falsche Person bin, die auf solche Antworten wartet! Ob es wirklich so ist?

      Trotzdem liebe Grüße und einen schönen Tag!
      Armin

    • Hallo Armin,

      Armin Krakolinig schrieb:

      Dazu kann ich nur sagen, dass Du mir wohl viel zu selbstbewusst zu sein scheinst, als dass Du Dich von mir langsam und gefinkelt mit einer gedanklichen Leine in eine bestimmte Richtung treiben ließest. Aber eigentlich hast ja Du und auch Yokurt mich und vor mir auch schon die Leser dieses Treads mit dem Hinweis auf Römer 2 in eine bestimmte biblische Richtung geführt, um dort die göttliche Antwort auf die Frage in diesem Thread zu finden. Oder ist etwa das, was im gesamten Kapitel in Römer 2 steht, nicht die richtige Antwort darauf? War das auch nicht so von Euch beiden gedacht?
      Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Und ich spreche: Nein, so wie von dir wieder kitzegenau erklärt, war es von mir nicht gedacht.


      Armin Krakolinig schrieb:

      Mit meinen Fragen wurde eigentlich Dir und auch Yokurt die Gelegenheit gegeben, gleich deutlich zu machen, welche ganz konkrete Antwort Römer 2 Deinem und auch Yokurt´s Verständnis nach, auf die Frage gibt, wie Heiden und auch Juden vor und auch nach Christus gerettet bzw. gerechtfertigt und selig werden können.

      Die Gelegenheit habe ich auch genutzt, um MEINE Meinung zu sagen.

      Ich kann jedenfalls in diesem ganzen Kapitel kein Wort davon erkennen, dass. hier von einem ganz bestimmten Glauben an Jesus dem Sohn Gottes zu lesen ist, und dass für Juden und Heiden in AT-Zeit der Glaube an seinen erstes Kommen und seinen unbedingten zukünftigen, stellvertretenden Tod eine Bedingung zu ihre Seligkeit war. Ich kann in Römer 2 auch nicht erkenne, dass die persönliche Annahme des zukünftigen Opfers Jesu eine Bedingung zur Seligkeit der Juden und Heiden im AT war?
      Das habe ich SO auch gar nicht behauptet!


      Wäre das so gewesen, würde es wohl keinen Heiden und wahrscheinlich auch keinen Juden aus dieser Zeit im Himmel geben. Denn aus welchen alttestamentlichen Aussagen wäre denn ersichtlich, dass sowohl Heiden als auch Juden zu dieser Zeit - wenn sie Vergebung und Erlösung von ihren Sünden haben wollten - an den Tod bzw. an die Verspottung, Verachtung und die Ausrottung des Messias durch sein eigenes Volk glauben mussten, von dem allen in Jes. 53 und auch in Daniel 9,26 wortwörtlich die Rede ist?
      Habe ich ebenfalls nicht SO behauptet!



      Und wenn der Glaube an Jesus als den Sohn Gottes und der Glaube an den Tod Jesu und die persönliche Annahme seines Opfers eine absolute Bedingung zur Seligkeit von Juden und Heiden und Nichtchristen im NT wäre, würde es wohl auch von all diesen Menschen in NT-Zeit, die nie etwas von der Geschichte Jesu hörten, niemand in Zukunft im Himmel anzutreffen. Denn wie hätten sie an all das glauben können, wen ihnen das durch all die Zeiten des NT hindurch niemand verkündet hat? Wären all diese Menschen in diesem Fall verloren, nur weil sie nichts von Jesus
      und seinem Tod und auch von seiner Wiederkunft etc… hörten und wussten?
      Auch das habe ich SO nicht behauptet. Was ich allerdings gesagt habe: Es führt kein Weg an Jesus vorbei in den Himmel oder ins Reich Gottes.


      Armin Krakolinig schrieb:

      Welche Erklärung findest Du also in Römer 2, um die Frage zu beantworten, ob nur Christen oder auch Heiden und Nichtchristen gerettet werden? Wenn Du diesbezüglich nicht von mir in eine bestimmte Richtung geführt werden willst, dann würde ich Dich bitten, doch mich etwas in Deine gedankliche Richtung zu führen und mir und auch den anderen Lesern mal etwas von Deiner konkrete Gedankenrichtung zu dem Thema aus Römer 2 zu erzählen.

      Die Frage hast du wieder mal so gestellt - bewusst oder auch nicht - dass es nur eine Richtung zulässt. Die ist aber unzulässig, weil ich SO ja gar nicht gesagt habe. Ich habe weder gesagt, dass NUR Christen gerettet werden, noch habe ich gesagt, dass ALLE Heiden und Nichtchristen gerettet werden. Das könnte - wenn es für das Konzept nötig wird - wieder dafür ausgelegt werden. Da muss man ja vorsichtig sein....

      Römer 2 zeigt auf, dass auch Menschen aus anderen Völkern (Nationen) von Gott beurteilt aber auch verurteilt werden.

      ***
    • Heimo

      Schlussendlich weiss keiner von uns Menschen mit hundertprozentiger Sicherheit, wer oder was Gott ist. Auch du nicht.

      Wichtig ist, dass Glaube Kraft und Halt gibt und in uns Menschen das Gute fördert. Für die einen bewirkt dies Jesus, für die anderen Allah.

      Ob man nun betet und Jesus ruft oder ob man Hilfe bei Allah sucht: Für mich ist es schlussendlich der gleiche Gott, der zuhört und allen gleichermassen Kraft gibt.

      Himmelhoch
    • Himmelhoch schrieb:

      Für mich ist es schlussendlich der gleiche Gott, der zuhört und allen gleichermassen Kraft gibt.


      Es steht Dir frei, Dir eine virtuelle Welt zurechtzubasteln. Du kannst auch einen Hund Katze nennen oder als Esel bezeichnen. Allerdings begibst Du Dich damit der Möglichkeit des sinnvollen Meinungsaustausches, denn Du definierst Dir dann Deine "persönliche" Welt mit Deinen selbstbestimmten Begriffen, eigenen Definitionen, die andere nicht teilen (können) - wodurch Kommunikation erschwert bis unmöglich wird.

      Faktisch ist Gott nicht Allah und Allah nicht Gott, denn beide werden von ihrem Wesen deutlich unterschiedlich, ja sogar gegensätzlich beschrieben.

      ...wer das nicht zu erkennen vermag ist entweder uninformiert, uninteressiert oder irregeführt.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Heimo

      Ich kenne genügend Muslime in meinem persönlichen Umfeld und ich weiss, wie sie Allah definieren. Sie definieren ihn so, wie zumindest ich Gott definiere.

      Nicht jeder definiert Gott gleich, sogar Adventisten sind sich nicht immer einig, wie man hier in diesem Forum sieht.

      Schönen Abend

      Himmelhoch
    • Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt

      Naja, Gott ist heilig und gerecht. Aus muslimisch-salafistischer Sicht kommen wir Christen wohl in die Dshehenna, in die Hölle. In der Bibel, Offenbarung 21, Vers 8, heisst es:

      "...Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod...."

      Das hört sich übel an für die Betroffenen. Die Ungläubigen ? Die Definition fehlt ja, wer denn nun die Ungläubigen sind. Mose, Elia und Henoch sind ja im Himmel und sie sind gestorben lange Zeit bevor Jesus geboren wurde. Und was ist mit den Indianern Amerikas vor Kolumbus, die ehrlichen Herzens Gott gesucht haben ? Sie wußten nichts vom Christentum. Und was ist mit den gläubigen Juden und den Rabbinern, die in Jesus eben nicht den erwarteten Messias sehen ? Warum sollte Gott sie verdammen ? Es ist vielmehr umgekehrt: Der Mensch schließt sich selbst von Gott aus. Und was ist Gott ? Allah ? Jahwe, der ursprüngliche Kriegs-und Wettergott des Altertums ?

      War Petrus nicht auch feige und log dreimal ? Markus 14,30:
      "...Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen...."

      Kommt Petrus also in den Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt, weil er feige gelogen hat ? Ich Wootfewf meine nicht. Was ist also gemeint ?
    • Kommt mein Hund auf die Neue Erde ?

      Insgesamt ein schwieriges Thema. Manche Katholiken sagen: Ungetauft kommt niemand in den Himmel ! Was ist mit den Aborigines aus Australien das erste Jahrtausend nach Jesus Christus ?Sind sie verdammt ? Ich meine, Gott verdammt niemanden, aber der Mensch kann sich selbst verdammen wie z.B. Reichsführer SS Heinrich Himmler, Gaddafi, Pol Pot, Idi Amin, General Franco, Kaiser Nero usw. Oder ich etwa auch bei meinem Sündenregister ? Und was ist mit den Tieren und Pflanzen ? Kommt mein Hund auf die Neue Erde ? Oder nur Menschen ?
    • Himmel oder Hölle?

      Zum einen hatte der Taufbefehl und der Befehl Jesu deutlich gemacht, dass die Menschen ihr Vertrauenin Jesus setzen und durch ihn Gerechtigkeit vor dem Vater erlangen. Nicht durch unsere Werke damit sich niemand rühme. Die Mission würde nicht erforderlich sein, wenn alle Menschen auch ohne Taufe und Verkündigung gerrettet würden. Leider werden die Ungläubigen das ewige Leben durch Ablehnung der Erlösung nicht erlangen.
    • Hi

      Ich möchte einen weiteren Aspekt in diese Diskussion bringen. Es gibt, wenn ich es richtig verstanden habe, zwei Möglichkeiten in den Himmel zu kommen. Die erste ist: Dabei sein bei der Wiederkunft Jesu. Da sehe ich schon den Glauben an Jesu als notwendige Voraussetzung. Aber dann gibt es ja noch das Endgericht, wo jeder nach seinem Tun und Handeln gerichtet wird. Und da glaube ich, ist es nicht zwingend notwendig an Jesu zu glauben (vor allem wenn man nicht mal die Möglichkeit dazu hatte).

      Ich finde aber auch die Frage von Armin spannend, was geschieht mit all den Menschen, die vor Jesu Zeit lebten? Müssen die alle übers Endgericht oder haben die andere Möglichkeiten.

      Gruss
      DonDomi
    • ein Aborigine aus Australien, der vor 1000 im Outback gelebt hat

      Mir ist ein Zitat in die Hände gekommen, das ich hier passend finde:

      "...Warum ist es so schwer, dem wahren Gott die Treue zu halten? Israel hat diese Schwierigkeit immer wieder schmerzlich erfahren; die Bibel verschweigt es nicht. Es gibt so vieles, das uns schwanken läßt. Wer an Gottes Handeln Maß nimmt, wird als Träumer abgetan. Was ist denn wirklich mächtig? Was ist denn wirklich zwingend? Die Sehnsucht nach Gerechtigkeit oder die Gier nach mehr, sei es Macht, Geld, Bewunderung? Doch Gott ist anders als wir. Nicht nur hält er den Untreuen die Treue, erschüttert und unerschütterlich, nein, er steht auf, er kommt allen entgegen, heilt unsere Untreue und schenkt uns alles, was wir brauchen für Umkehr und für wirklichen Neuanfang. Bilder paradiesischer Fülle sprechen am Ende des Hoseabuches von Gottes Güte und Unerschöpflichkeit. Er will, daß wir bei ihm auf den Geschmack kommen...." zitiert aus: MAGNIFICAT - das Stundenbuch März 2012, Seite 171 (magnificat.de)

      Passend finde ich hier auch Psalm 139:

      "... Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
      Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.
      Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
      Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
      Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
      so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. ..."

      Der Chinese Watchman Nee sagte einmal: "...Wenn du so schwach bist, daß du einsiehst, daß du überhaupt nichts vermagst, dann wird Gott alles tun..." (Nee, Watchman. Das normale Christenleben. 8. Aufl Wuppertal 1981,Seite 101).

      Ich muss keine Angst haben, das Gott mich verstösst, wenn ich noch nie etwas von Jesus Christus gehört habe. Warum sollte nicht ein Aborigine aus Australien, der vor 1000 im Outback gelebt hat, auferstehen zum Ewigen Leben ?

      Ganz davon abgesehen sind die Missionare Christi mitunter äusserst brutal vorgegangen, um das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden und haben auch vor Mord nicht zurückgeschreckt (z.B. die spanischen Eroberer in Amerika oder die brutalen Kreuzzüge). Im Internet habe ich eine Stelle über das butale Vorgehen zur Missionierung der Heiden durch Karl den Großen gefunden:

      "...Noch Ende des achten Jahrhunderts war also der Glaube an die heidnischen Götter derartig tief verwurzelt und das Christentum keinstenfalls angenommen. Karl der Große scheute weder vor der mit der Detonierung des Vatikans vergleichbaren Zerstörung des Heiligtums Irminsul, noch vor Massakern zurück, um die renitenten Heiden zu "be-kehren". Im Blutbad zu Verden (~780) wurden an die 5000 Sachsen enthauptet... ..."

      Wer war also näher an Gott, diejenigen, die von Jesus Christus wussten und die Heiden ermordeten oder der friedliche Aborigine oder Indianer, der nie etwas über Jesus Christus erfahren hat und im Einklang mit der Schöpfung lebte ? Es kann sein, das Christus zu den Missionaren sagen wird:

      Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter! (Mt 7,23)






    • Himmelhoch schrieb:

      Ich kenne genügend Muslime in meinem persönlichen Umfeld und ich weiss, wie sie Allah definieren. Sie definieren ihn so, wie zumindest ich Gott definiere.


      Wie gesagt, jeder kann sich seine "private Scheinwelt" zusammendefinieren. Dass dabei Fakten ausgeblendet werden stört die Wenigsten, die das tun. Wenn Du Dir Gott so "definierst", wie ein Muslim Allah, dann ist das sehr bedauerlich und jedenfalls nicht konsequent biblisch.

      Wer liest wie Allah im Koran dargestellt wird und wie sich Gott in der Bibel offenbart der erkennt den Unterschied.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ohne Jesus den Christus, keine Erlösung, ohne Jesus den Christus, kein ewiges Leben, Ohne Jesus den Christus kein Weg zum Vater.
      Wer Jesus annimmt, an ihn glaubt, ob er nun Moslem,Buddist oder Hindu ist, oder sonst einer Religion angehört, der wird Einlass finden in das Himmelreich, wo Christus der Fürsprecher für uns sitzt, zur Rechten des Vaters.

      jeder der Jesus annimmt, der wird eingehen ins Reich Gottes, Jesus verkündete das Reich Gottes.

      Es gibt viele Religionen, so wie zB.Buddismus, Hindu und Islam, die bei Jesus stehen geblieben sind, das sie ihn nicht als Retter und Erlöser annehmen.
    • Es ist wie mit der Sintflut damals

      Soweit ich das in meinem sozialen Umfeld betrachte, bin ich an meinem Arbeitsplatz der einzige Christ und auch sonst weit und breit. Die Unwissenheit über den christlichen Glauben erschreckt mich teilweise. Vorurteile grassieren aus purer Ignoranz. Man will mit Gott nichts zu tun haben (ich bin mir selbst der Nächste und sehe den Splitter im Auge der anderen, obwohl ich selbst einen Balken drin habe - dies ist die Haltung, die zunehmend in Europa grassiert). Ich meine, wenn diese Leute mit Gott nichts zu tun haben wollen, weil sie ihr Ich in den Mittelpunkt stellen und mit "Ellenbogendenken" sich durch die Gesellschaft schlagen, dann können sie das ja machen, aber Gott zwingt sie auch nicht in die Auferstehung zum Ewigen Leben. Es ist wie mit der Sintflut damals. Wie haben sie Noah verspottet und ins Lächerliche gezogen und dann war es eines Tages zu spät.