Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

    • Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

      Hallo,

      im Schöpfungsbericht heißt es

      1 Mo 2,9

      Bibelstelle

      Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.


      Standen die beiden Bäume direkt nebeneinander? Welche Auswirkung hat das auf die Sünde und den Menschen, die Freiheit? So mussten die Menschen täglich diesen Baum sehen.
      Warum hat Gott diesen Baum in die Mitte des Garten gesetzt, und nicht z.B. in eine dunkle Ecke?

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Interessanter Gedanke über den ich auch noch nicht nachdachte. Baum der Erkenntnis als das Symbol des Gehorsams, aber auch der Entscheidung oder des freien Willens, der im Mittelpunkt von Allem steht. Gott lässt uns diesen freien Willen. Vom Baum des Lebens durfte nur gegessen werden, solange nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen wurde. Das eine schließt das andere also aus, wobei sich Adam u. Eva zu entscheiden hatten. Über einen tieferen Sinn muss ich auch erst mal nachdenken.
    • sanfterengel schrieb:

      Hallo,

      im Schöpfungsbericht heißt es

      1 Mo 2,9

      Bibelstelle

      Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.


      Standen die beiden Bäume direkt nebeneinander? Welche Auswirkung hat das auf die Sünde und den Menschen, die Freiheit? So mussten die Menschen täglich diesen Baum sehen.
      Warum hat Gott diesen Baum in die Mitte des Garten gesetzt, und nicht z.B. in eine dunkle Ecke?

      Liebe Grüße

      Kathrin

      der Baum war nicht das Problem, Eva war das Problem!
    • Wenn unser christliches Leben in Ordnung ist, wählen wir den Baum des Lebens als unseren Mittelpunkt, wo Christus uns Leben spendet und er unsere Mitte ist. Das verlangt Vertrauen, und Gehorsam.
      Wählen wir den Baum der Erkenntnis als unsere Mitte oder Mittelpunkt steht unser Ego im Vordergrund und nicht Christus, welches Trennung von Gott und den Tod zur Folge hat.
    • Der Baum des Lebens, symbolisiert Gott, Gott ist das Leben, Gott ist der Odem des Lebens.
      Der Baum der Erkenntnis, symbolisiert ohne Christus keine Erkenntnis und ohne Christus kein Weg zum Baum des Lebens zu Gott, der die Mitte unseres Lebens sein soll.
      Das eine schließt das andere nicht aus.
      Damit meine ich, wir können nicht immer im Baum des Lebens sein, da wir noch in der Welt sind und durch den Baum der Erkenntnis werden wir immer wieder zum Baum des Lebens hingeführt.
      Je größer der Baum wird, desto stärkere Wurzel bekommt er, um so mehr sind wir in Gott durch Christus verwurzelt.
    • In Offenbarung 22 wird uns gezeigt, dass der Strom lebendigen Wassers direkt vom Thron Gottes und des Lammes seinen Ursprung hat. Und auch dort genau „in der Mitte“ zwischen ihrer Straße und dem Strom steht dann der Baum des Lebens „zu dieser und jener Seite“. Kraft unvergänglichen Lebens gibt der Baum. Gott setzt seine Kraft direkt in den Baum durch den Strom, der durch den Baum hindurchfließt. In Zukunft werden wir durch die Blätter Heilung erfahren. Aber die Heilung ist direkt von Gott, der seinen lebensspendenden Strom mit unvergänglichem Leben uns schenkt, indem wir uns vom Baum bedienen dürfen. Könnte es nicht genauso im Paradies gewesen sein, auch wenn uns nicht davon mitgeteilt wurde? Er stand nach meinem Sinn jedenfalls nicht umsonst genauso in der Mitte bzw. Mittelpunkt wie der zukünftige Baum des Lebens.
    • Warum wurden Adam und Eva von Gott mit dem Baum der Erkenntnis geprüft?

      In dem kleinen Büchle von E.G. White : Die Geschichte die die Welt verändert(e) - 96 Seiten, schreibt sie unter dem 2. Kapitel - Die ersten Menschen auf Seite 15/16 : "Gleich zu Beginn der Menschheitsgeschichte stellte Gott der Selbstsucht, jener unheilvollen Eigenschaft, die Satan zu Fall gebracht hatte, ein Hindernis in den Weg. Der "Baum der Erkenntnis" sollte für unsere Ureltern ein Prüfstein ihres Vertrauens, ihrer Liebe und ihres Gehorsams sein. Deshalb war es ihnen strikt verboten, von den Früchten dieses einen Baumes zu essen. Würden sie sich nicht an Gottes Weisung halten, hätte das den Tod zur Folge, weil Sünde naturgemäß von Gott trennt. 9

      Damit setzte Gott die Menschen zwar der Verführung durch Satan aus, schuf aber zugleich die Voraussetzung dafür, dass sie dem Versucher für immer entzogen werden würden, wenn sie ihm widerstünden."

      Aus dem fettmarkiertem Satz könnte man eine gewisse Kritik von Frau White an Gott herauslesen.

      Deshalb möchte ich die Frage aufwerfen:

      Kann man das Gott zum Vorwurf machen, dass JAHWEH Satan hat zum Menschen durchdringen lassen (in Form der Schlange) ?

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      9 1. Mose 2,16.17; vgl. Jesaja 59,2
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Kann man das Gott zum Vorwurf machen, dass JAHWEH Satan hat zum Menschen durchdringen lassen ?
      Eine Antwort auf diese schwierige Frage habe ich bei Ellen G. White in ihrem Buch >>DIE GESCHICHTE DER HOFFNUNG "VOM SCHATTEN ZUM LICHT" - DER GROSSE KAMPF ZWISCHEN GUT UND BÖSE, 2. Auflage 2015, Advent-Verlag Zürich, 704 Seiten<< - gefunden im Kapitel 32 - DIE SCHLINGEN SATANS unter der Überschrift SICHERHEIT DURCH GOTTVERTRAUEN UND GEBET auf Seite 481, Zitat:
      "Der Herr lässt es zu, dass sein Volk in die Feuerprobe der Versuchung gerät, nicht weil er Freude an dessen Leiden und Trübsal hätte, sondern weil dieser Vorgang für seinen Sieg notwendig ist. (???) Er kann sein Volk nicht ständig mit seiner eigenen Herrlichkeit vor Versuchungen abschirmen, denn das eigentliche Ziel der Prüfung ist, es darauf vorzubereiten, allen Verlockungen des Bösen zu widerstehen."

      Kommentar: Leider haben aber Adam und Eva versagt - mit Folgen bis auf uns heute, wie es Psalm 51,7 ("Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.") so eindringlich ausdrückt. Die Erbsünde und die darin enthaltene Neigung zum Bösen(=Konkupiszenz) ist bis auf jeden Menschen durchgedrungen, "da sie alle gesündigt haben!" (Röm 5,12)
    • Eine Frage, die mit "Kann man Gott den Vorwurf machen" beginnt, kann es, darf es gar nicht geben.
      Ebensowenig ist irgendwas für Gott notwendig.
      Egal und wenn Frau White 1000 mal schrieb, daß dies und das und jenes für einen Sieg notwendig sei.
      Gott hat diesen Weg gewählt. Warum sollten wir ihm überlassen und nicht immer hinterfragen wollen, spekulieren, oder Geschichten erfinden.
      Er hat ihn bestimmt nicht gewählt, weil es sonst keinen anderen gegeben hätte!
      Wenn man Frau Whites Geschichten liest, stellt sich immer die Frage, "Wusste denn diese Frau nicht, daß Gott allmächtig ist?
      War ihr denn nicht klar, daß ein einziges Fingerschnippen Gottes gereicht hätte und Satan wäre mit seiner ganzen Gefolgschaft für immer vernichtet gewesen und kein Mensch hätte jemals etwas von ihm erfahren?
      Gott wußte von anfang an, bevor er auch nur die kleinste Kleinigkeit erschuf, wie´s mal läuft, mit den Menschen, mit den Engeln und mit allem.
      Gott ist allmächtig und allwissend. Das scheint oft völlig in Vergessenheit geraten zu sein.
      Er braucht keinen Plan, keine Strategie, er muß sich nicht rechtfertigen, vor niemandem.
      Er ist Gott und steht über allem.
      Aber je mehr Ellen White man liest, um so mehr bekommt man ein Gottesbild, das einen ziemlich hilflosen Gesellen zeigt, der sich dauernd vor irgendwem rechtfertigen muß, immer aufpassen muß, daß niemand seinen Plan durchkreuzt, und daß er nichts falsch macht, was man ihm hinterher ankreiden kann usw.



      Sorry, mag für manche hart klingen, aber ich stehe dazu.
    • ... .
      Was wäre denn geschehen, wenn Eva nicht neugierig gewesen wäre?
      Was hätte Gott dann von uns gehabt?
      Eine Herde von Lämmern, die ihm ohne jedes Wenn und Aber gefolgt wäre?
      Wieso hätte er dann Menschen schaffen sollen, die über die Welt nachdenken?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Yppsi schrieb:

      Aber je mehr Ellen White man liest, um so mehr bekommt man ein Gottesbild, das einen ziemlich hilflosen Gesellen zeigt, der sich dauernd vor irgendwem rechtfertigen muß, immer aufpassen muß, daß niemand seinen Plan durchkreuzt, und daß er nichts falsch macht, was man ihm hinterher ankreiden kann usw.
      Können wir überhaupt begreifen in welcher Dimension Gott Luzifer geschaffen hat.

      Hesekiel 28,12-15
      12 Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sprich zu ihm: so spricht der Herr, HERR: Der du das Bild der Vollendung warst, voll von Weisheit und vollkommen an Schönheit, 13 du warst in Eden, dem Garten Gottes; allerlei Edelgestein war deine Decke: Sardis, Topas und Diamant, Chrysolith, Onyx und Jaspis, Saphir, Karfunkel und Smaragd und Gold. Das Kunstwerk deiner Tamburine und deiner Pfeifen war bei dir; an dem Tag, da du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. 14 Du warst ein schirmender, gesalbter Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg, du wandeltest inmitten feuriger Steine. 15 Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, da du geschaffen worden, bis Unrecht an dir gefunden wurde.



      Dann der Aufstand gegen Gott!

      Jesaja 14,13-14
      13 Und du, du sprachst in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.

      14 Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.“


      Da kann man als Gläubiger doch fragen haben oder ist das so absurd.
      Wenn dann jemand darauf eine halbwegs vernünftige Antwort gibt,denjenigen als "bekloppt" hinzustellen,
      zeugt nicht unbeding vom Bibelwissen..
    • Yppsi schrieb:

      Gott wußte von anfang an, bevor er auch nur die kleinste Kleinigkeit erschuf, wie´s mal läuft, mit den Menschen, mit den Engeln und mit allem.
      Gott ist allmächtig und allwissend. Das scheint oft völlig in Vergessenheit geraten zu sein.
      Er braucht keinen Plan, keine Strategie, er muß sich nicht rechtfertigen, vor niemandem.
      Er ist Gott und steht über allem.
      Korrekt er wusste es. Aber begreife einer mal die LIEBE. Sie ist irgendwie unbegreiflich und macht Dinge die "unlogisch" sind.

      Gott hätte Satan einfach nicht erschaffen brauchen - oder ihn heimlich "um die Ecke bringen können". Das hätte er gewiss besser vertuscht als die USA die Snowden-Affäre. Hat er aber nicht. Und offentsichlich IST es nötig gewesen, das Satan seine Lügen den Menschen darlegen konnte. Daher auch der Baum der Erkenntnis - der laut EGW ja auch nach einer gewissen Zeit aus dem Paradis entfernt hätte werden sollen. Eben eine zeitlich begrenzte Prüfung darstellte.

      Das sich Christen Gedanken machen, warum es diesen Baum eigentlich gegeben hat - nun dass ist bei vernuftbegabten Wesen eine logische Folge. Und Gott war wohl der Meinung, dass diejenigen die sich über diesen Sachverhlat Gedanken machen auch eine Antwort verdient haben. Da können wir jetzt natürlich anderer Meinung sein als es Gott war, aber er hat halt gegen unseren Willen die Antwort bzw. einen gewissen Teil der Antwort "geoffenbart". Muss ja nicht beachtet werden, ist nur für die gedacht, die sich die Frage stellen, warum es diesen Baum überhaupt geben musste.

      Yppsi schrieb:

      Aber je mehr Ellen White man liest, um so mehr bekommt man ein Gottesbild, das einen ziemlich hilflosen Gesellen zeigt, der sich dauernd vor irgendwem rechtfertigen muß, immer aufpassen muß, daß niemand seinen Plan durchkreuzt, und daß er nichts falsch macht, was man ihm hinterher ankreiden kann usw.
      Nun dann hast du zwei Möglichkeiten:
      1. EGW ist eine von Gott gesandte / beauftragte Prophetin und von daher müsste irgend etwas dransein, warum EGW den Sündenfall und das ganze Drumherum in dieser Form - wie sie es halt tut - darstellt. Fazit: DU müsstest deinen Standpunkt überdenken.

      2. Du stellst EGW in die Ecke der Märchenerzähler - vielleicht gleich neben die Gebrüder Grimm - und beachtes ihr Schrifttum nicht weiter.

      Das hat alles mit der Liebe Gottes zu tun. er hat uns halt eine freien Willen gegeben, und es steht dir frei zu wählen.

      Ghasel schrieb:

      ... .
      Was wäre denn geschehen, wenn Eva nicht neugierig gewesen wäre?
      Was hätte Gott dann von uns gehabt?
      Eine Herde von Lämmern, die ihm ohne jedes Wenn und Aber gefolgt wäre?
      Wieso hätte er dann Menschen schaffen sollen, die über die Welt nachdenken?
      Komische Frage: "Was hätte Gott dann von uns gehabt?" - Wie wäre es mit: Eine innige Gemeinschaft in Harmonie und gegenseitiger Achtung. In gewissen Maße sogar "auf Augenhöhe". Eine Menschheit die Gottes Liebe immer mehr und mehr verstanden hätte und ihn darum immer mehr und mehr geliebt hätte. Als in etwa DAS, was wir alle in einer Ehe suchen - aber auf dieser sündigen Erde nur selten bzw. nur für kurze Augenblicke finden.

      So in etwas könnte die Antwort sein auf deine Frage.
      Und auch wenn es für dich und wohl so machen anderen ein sondererbarer Gedanke ist - Ein Leben in Harmonie und Frieden ist keineswegs langweilig oder "das ewig Gleiche". Niemand sitz "auf einer Wolke und spielt Harfe den ganzen Tag".
      Nur weil wir als sündige Wesen uns eine Welt ohne Krieg, Kampf und gegenseitiges Verletzen nicht vorstellen können, heisst dies nicht, dass diese Dinge - Krieg, Kampf, Verletzungen, ... ... - Garanten für ein erfülltes LEben sind. Aus Gottes Sicht sind diese Dinge eher Garanten für ein trostloses Leben. Und trostlos IST das Leben hier ja auch. Egoismus wo man hinsieht, Millionen Hungertote, Menschen die verdursten oder vergiftet werden, weil Konzerne und Staaten Trinkwasser "gewinnbringender" nutzen. usw usw.

      Sich ein wenig mal in die Sichtweise Gottes zu versetzen, - nachdem man ansatzweise begriffen hat was HEILIGKEIT eigentlich bedeutet - hilft auch hier weiter. Hat es mir zumind.

      Aber im Blenden war der Teufel, der Satan die alte Schlange schon immer Meister. Und so blendet er auch in diesem Punkt uns Menschen. Ist sicher nicht schwer für Satan, er schafft es ja auch immer wieder uns die Sünde als schmackhafter darzustellen als den Gehorsam zu Gottes Geboten.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Kann man das Gott zum Vorwurf machen, dass JAHWEH Satan hat zum Menschen durchdringen lassen (in Form der Schlange) ?
      Klar kann man das! Wir Menschen tuen es seit Adam und Eva.Ist nur die Frage ob diese Frage richtig gestellt ist!

      Wie wäre es mit:

      Warum hat Gott den "Baum der Erkenntnis" im Paradies zugelassen?
      Und warum hat er es zugelassen, das sich Satan der Schlange bediente?

      Ich denke so herum kämen wir der Antwort näher. Das stellt Gott nähmlich nicht als Täter hin, sondern zeigt, dass wir davon ausgehen das Gott grundsätzlich vertrauenswürdig IST und daher einen guten Grund gehabt haben muss so zu handeln. Und diesen Grund findet man in der Bibel - oder eben bei EGW - dargelegt.

      Zweifel an Gottes Motiven - DAS will uns nur einer einreden. Na, wer ist das wohl.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Bogi111 schrieb:

      Hesekiel 28,12-15
      12 Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sprich zu ihm: so spricht der Herr, HERR: Der du das Bild der Vollendung warst, voll von Weisheit und vollkommen an Schönheit, 13 du warst in Eden, dem Garten Gottes; allerlei Edelgestein war deine Decke: Sardis, Topas und Diamant, Chrysolith, Onyx und Jaspis, Saphir, Karfunkel und Smaragd und Gold. Das Kunstwerk deiner Tamburine und deiner Pfeifen war bei dir; an dem Tag, da du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. 14 Du warst ein schirmender, gesalbter Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg, du wandeltest inmitten feuriger Steine. 15 Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, da du geschaffen worden, bis Unrecht an dir gefunden wurde.
      Man gestatte mir die "ketzerische" Frage an Gott: >>Warum hast Du Luzifer so schön erschaffen, "dass ihm seine Schönheit zu Kopf stieg" und er sich überhob über alles was Gott heißt und er daraufhin "sein wollte wie Gott"<<?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • christ.ai schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Aber je mehr Ellen White man liest, um so mehr bekommt man ein Gottesbild, das einen ziemlich hilflosen Gesellen zeigt, der sich dauernd vor irgendwem rechtfertigen muß, immer aufpassen muß, daß niemand seinen Plan durchkreuzt, und daß er nichts falsch macht, was man ihm hinterher ankreiden kann usw.
      Nun dann hast du zwei Möglichkeiten:1. EGW ist eine von Gott gesandte / beauftragte Prophetin und von daher müsste irgend etwas dransein,

      Nein, dann müsste nicht irgendwas dran sein, sondern dann würde alles 100% stimmen, und sie würde und müßte zumindest unter den STA absolut unumstritten sein!

      Ist sie das?
    • christ.ai schrieb:

      Komische Frage: "Was hätte Gott dann von uns gehabt?"
      ... für Dich vielleicht eine seltsame Frage,
      für uns beide sicher keine 'lustige' Frage ...

      Mir ging es darum, dass Gott offensichtlich einen Menschen geschaffen hat,
      der neugierig genug war, nach Erkenntnis zu streben.
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Man gestatte mir die "ketzerische" Frage an Gott: >>Warum hast Du Luzifer so schön erschaffen, "dass ihm seine Schönheit zu Kopf stieg" und er sich überhob über alles was Gott heißt und er daraufhin "sein wollte wie Gott"<<?
      Ich versuche mal eine Antwort:

      Weil Schönheit nur sündigen Menschen "zu Kopf steigt". Wenn du aber davon ausgehst, dass Satan ein heiliges Wesen war und man sich vergegenwärtigt, dass Schönheit etwas völlig normales im "Himmel" ist, dann stellt sich die obrige Frage nicht.

      Beispiel: Es gibt viele Völker, für die ist Gold einfach nur ein gelbes Metall - einfach nur schön anzusehen. Ansonsten aber nichts besonderes. Aber für die Europäer war es Grund genug Genozid zu begehen um dran zu kommen (Spanien, Portugal). Im gleicehn Maße verschiebt - anscheinend - die Sünde den Fokus.


      Yppsi schrieb:

      Nein, dann müsste nicht irgendwas dran sein, sondern dann würde alles 100% stimmen, und sie würde und müßte zumindest unter den STA absolut unumstritten sein!

      Ist sie das?
      Ein echt gute Frage @Yppsi. Da du keine Konfession angegeben hast kann ich noch nicht mal mit einer Gegenfrage kontern.

      Natürlich weisst du bereits die Antwort. Denn es gibt so machen STA der EGW nicht anerkennt.

      Wie komme ich jetzt aus dem Problem raus ... denk denk denk ... AHH

      War Jeremia im Volk - zu seiner Zeit - bei allen als Prophet anerkannt? ("Werft diesen Wehrkraftzersetzer in die Zisterne!")
      War Jesus im Volk - zu seiner Zeit - bei allen als Messias anerkannt? ("Kreuzigt Ihn!")
      War Mose im Volk bei allen als Führer anerkannt? (Rotte Kora, Aaron und Miriam, Murren, Murren, Murren, ...)
      Amos, Elisa, Elia, ...

      Nun, nach der Aufzählung - die unvollständig ist - erscheint es mir SO, als ob es schon immer so war, dass nie das GANZE Volk die Propheten Gottes anerkannt hat. Zumindest war dies bei einer signifikanten Zahl von Propheten so.
      Kann es bei dem biblischen Hintergrund sein, dass deine Frage irgendwie "unpassend" ist, bzw. davon zeugt das der Fragensteller die Bibel nicht studiert hat BEVOR er die Frage öffentlich stellte? Na, ist ja auch egal warum diese Frage aufkam. Es gibt schliesslich eine biblische Antwort darauf und diese Antwort lässt keine offenen Punkte zurück.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!