Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

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    • Yppsi schrieb:

      weil er damals schon das Ende sah.
      Und dieses Ende kann meiner Logik nach nur heißen: Alles Gut! Mit allen seinen Geschöpfen! Sonst hätte er sie nicht erschaffen.
      Das steht so nirgends in der Schrift, ist nur meine logische Schlussfolgerung....
      Doch - das steht mindestens 53 mal in der Schrift! Statt vieler nur 3:
      1. Bibelstelle

        1.Timotheus 2,4: [Gott] welcher will, dass alle Menschen gerettet werden

      2. Bibelstelle

        1.Timotheus 4,10: denn dafür arbeiten und kämpfen wir, weil wir auf einen lebendigen Gott hoffen, der ein Retter aller Menschen ist

      3. Bibelstelle

        1.Johannes 2,2: Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere, sondern auch für die der ganzen Welt.

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Versteh grad nur Bahnhof - wo war was falsch zitiert - dann aber sicher unbewusst - sorry...
      du hast in meinem Zitat eingetragen: er (Luzifer/ Satan) ...

      Ist ja nichts schlimmes, aber wenn das anfängt, dass man im Zitat des anderen einträgt, was man selbst darin versteht, dann können wir in Zukunft jedes Gespräch vergessen.

      Es ist ja so schon mühsam genug, dass man mehr mit Revision und Korrektur beschäftigt ist, weil andere einem was in den Mund legen, was man nie geschrieben hat.
      Wenn jetzt noch das veränderte Zitat überall steht, dann wird das ein undurchdringliches Wirrwarr, dem kein Leser mehr folgen kann ...

      Mir ging es nur ums Prinzip.
      Du hast es nämlich schon ein paar Mal gemacht, dass du jemanden zitierst und sagst "Ganz genau ..." und führst den Gedanken in deinem Sinne weiter, als sei es selbstverständlich, obwohl derjenige keinesfalls das sagt, was du dann schreibst.

      Das ist anstrengend. Nimm es mir nicht übel, bitte.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei?

      Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann?

      Welches Geräusch macht ein umfallender Baum, wenn niemand da ist, der es hört?

      Wenn ein Mann alleine ist und es ist keine Frau in der Nähe, ist er dann trotzdem im Unrecht?

      Das ungefähr ist das Niveau vom "Prädestinationsproblem".
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ich würde eher sagen: "DAS SEIN-WOLLEN WIE GOTT!" war die Ursünde sowohl des Menschen, als auch die Ursünde Satans!

      Stofi schrieb:

      Eva hätte sich nicht vom Adam trennen sollen.... so rum war das.
      ... aber auch dann, hätte wahrscheinlich Adam das gleiche Begehren gehabt, wie seine Frau Eva - nämlich das >>Sein-Wollen wie Gott<<! Letzendlich ist es unerheblich wer zuerst in "den Apfel" biß - ob zuerst Adam und dann Eva oder zuerst Eva und dann Adam; schließlich haben die beiden ersten Menschen ("Mann und Frau") gesündigt und das ewige Leben im Paradiesgarten dadurch verloren.

      Das stimmt nicht. Adam hat sich nur aus Liebe zur Eva verführen lassen. Er wusste ganz genau, was Eva jetzt erwartet und wollte aus Liebe zu ihr das gleiche Schicksal teilen.

      .
    • Eva war weder fern von Adam, denn er war bei ihr, heißt es; noch hat Adam aus Liebe ein Schicksal geteilt.
      Die "Liebe" trat sehr zurück, als Gott Adam ansprach und dieser auf seine Frau wies, wie die Frau auf die Schlange.

      Sie versteckten sich. Vom Ertragen oder Teilen des Schicksals kann keine Rede sein.

      Später wird Adam als "Mensch, durch den der Tod kam" benannt; nicht Eva separat. Denn es ist gemeint, dass der Mensch (adam) schlichtweg fiel, ebenso sein Leben (chawa).

      Was Eva und Adam verführte war nicht ein Mangel an Information, sondern Begehren.
      Die Schlange sprach die Frau an, weil sie das Begehren des Mannes ist. Hier wird ein Prinzip sichtbar, das sich durch die ganze Menschheit zieht.

      Der Fluch wurde das hilflose Bestreben des Mannes, zu herrschen und sie zu be-herrschen.
      Er mag so rational und nüchtern sein, wie er will, sie lenkt ihn durch einen Blick und er erweicht.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Das habe ich mir nicht aus dem Finger gesogen. Gott selber hat es offenbart.

      Zudem sagt 1.Tim.2,14 ".. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot."

      Eva wurde von der Schlange verführt, sie hatte Lust auf mehr zu sein. Adam hat sich bewusst zur Sünde entschieden....

      .
    • Stofi schrieb:

      Zudem sagt 1.Tim.2,14 ".. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot."
      OK! Diese Bibelstelle war mir gerade nicht eingefallen; so gesehen hast Du Recht!

      Wobei aber doch auch gesagt werden muß, dass Eva Adam verführte, auch von der verbotenen Frucht zu essen...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Stofi schrieb:

      Zudem sagt 1.Tim.2,14 ".. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot."
      OK! Diese Bibelstelle war mir gerade nicht eingefallen; so gesehen hast Du Recht!
      Wobei aber doch auch gesagt werden muß, dass Eva Adam verführte, auch von der verbotenen Frucht zu essen...
      Genau das meinte ich auch.
    • Sein-Wollen-Wie-Gott war Neid. (Wurzel des Bösen)

      Der Neid der "Schlange" richtete sich auf die "Herrschaft" der ersten Menschen und, da sie im "Bilde Gottes" waren auch gegen die Absichten des Schöpfers.

      Für den Menschen (Adam und Eva) begann die Sünde "ursprünglich" nicht im Begehren (Neid gegen Gott) sondern im Unglauben gegen Gottes Wort.

      Begehren und Ungehorsam (Tat-Sünde) folgen aus dem Unglauben.

      Aus Gnade verhieß Gott den ersten Menschen die Errettung "durch Glauben" an den Menschensohn (Gottessohn).
    • In Timotheus geht es um die Aufhebung dieses Kampfes, der seit dem Fall herrscht. Diese Aufhebung geht nur beidseitig.

      Eva wurde verführt. Ja, weil das der Hergang war: die Schlange sprach sie an.
      Und sie gab ihrem Mann und er nahm und aß, heißt es. Das ist keine Romantik, sondern das gleiche Begehren, das Eva zuvor hatte.

      Zudem wird dadurch noch etwas deutlich: die Schlange spricht nicht jeden Menschen einzeln an, sondern Menschen sprechen Menschen an und bewegen einander, lehren einander.

      Die Frau soll sich aus Liebe unterordnen, heißt es in der Schrift. Nicht, weil sie dazu gepeitscht wird, wie es ansonsten in der Menschheitsgeschichte oft stattfand und stattfindet.
      Keineswegs, weil sich der Mann sonst - in romantischer Entscheidung - dem Schicksal seiner Frau beigesellt, sondern weil er sich innerlich bewegen und leiten lässt durch seine Liebe; zuweilen auch von Gott wegleiten.

      Wie schwach er ist, sieht man doch: manche können ja nicht mal eine stillende Frau ertragen, wie der andere Thread zeigt.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Die Frau soll sich aus Liebe unterordnen, heißt es in der Schrift. Nicht, weil sie dazu gepeitscht wird, wie es ansonsten in der Menschheitsgeschichte oft stattfand und stattfindet.
      Keineswegs, weil sich der Mann sonst - in romantischer Entscheidung - dem Schicksal seiner Frau beigesellt, sondern weil er sich innerlich bewegen und leiten lässt durch seine Liebe; zuweilen auch von Gott wegleiten.
      Wie schrieb Luther in seinem Reformationslied "Ein feste Burg ist unser Gott" im Vers 4 : "Gut Ehr , Kind und Weib lass fahren dahin, sie haben's kein Gewinn...!"
    • Ich will übrigens gar nicht ausschließen, wenn das Urteil nur an Eva gegangen wäre, dass Adam gesagt hätte: Dann gehe ich mit meiner Geliebten!

      Allerdings sind wir Menschen meist nicht so und die Romantik ist eigentlich keine Realität, sondern eben eine Dichtung.
      Diese Szene ist kein Theaterstück, obgleich es sich durchaus so inszenieren ließe, sondern es offenbart geistige Realität, die sich bis heute durch die Welt und unser Innenleben zieht.

      Von Adams Willen zum Schicksal ist keine Rede, sondern vom Fall des Menschen ansich (als Mann und Frau), dem die Augen aufgehen und er erkennt Trennung und zugleich (paradoxerweise) Blendung.
      Der Garten Eden ist nicht irgendwo, sondern hier. Wir sehen aber nur noch, was wir daraus gemacht haben. Die Erkenntnis war eine Verblendung.

      Diese Texte müssen immanenter werden, wenn sie uns wirklich was sagen sollen.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)