Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

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    • Ghasel schrieb:

      Mir ging es darum, dass Gott offensichtlich einen Menschen geschaffen hat,
      der neugierig genug war, nach Erkenntnis zu streben.
      Naja, aber das sagt uns die Bibel doch schon beim Schöpfungsakt - das der Mensch diese Neugierde hat.

      Gott schuf uns, lt. Bibel, um ein "Gegenüber" zu haben. Wie stellts du dir eine solche Beziehung vor? Gott sitzt gelangweilt neben dir im Paradies (da allwissend) und du sitzt stupide und desinteressiert herum (da dich nichts interessiert). Ich glaube, das Gott uns geschaffen hat, weil er sich darauf gefreut hat mit uns Zeit zu verbringen und mitzuerleben wie wir die Welt, die er für uns gemacht hat, immer tiefer erforschen, darüber stauen und weiterforschen.
      Allerdings war es nicht sein Wille, dass wir "erforschen" wie es ist zu sterben. Hier hat es Satan mal wieder geschafft das Gute in etwas Schlechtes zu verdrehen.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • @christ.ai

      ich weiß doch, daß es auf alle kritischen Fragen, Ellen White betreffend, eine Antwort gibt.
      Man muß ja welche haben, denn die Fragen sind ja da.
      Daß mit den Antworten aber nicht mal alle STA etwas anfangen können, weiß ich aber halt auch. ;)
      Ist mir aber auch egal, ich konnte nur das "wenn sie eine Prophetin Gottes ist, muß ja irgendwas dran sein" nicht unkommentiert stehen lassen.
    • freudenboten schrieb:

      Der Baum der "Erkenntnis" wäre nicht "verlockend" gewesen, wenn Eva (und anschließend Adam) sich nicht schon vorher durch Unglauben von Gott getrennt hätte.

      Unglaube ist die Ursünde des Menschen.

      Und diesen "Urgedanken" hast du woher? Eva hätte sich nicht vom Adam trennen sollen.... so rum war das.

      .
    • Yppsi schrieb:

      Nein, dann müsste nicht irgendwas dran sein, sondern dann würde alles 100% stimmen, und sie würde und müßte zumindest unter den STA absolut unumstritten sein!

      Ist sie das?
      Ist sie aber schon gar nicht ! Aber es gibt einige - mehrtere - viele , welche praktisch für sie de Verbalinspiration postulieren.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Yppsi schrieb:

      ich weiß doch, daß es auf alle kritischen Fragen, Ellen White betreffend, eine Antwort gibt.
      Man muß ja welche haben, denn die Fragen sind ja da.
      Daß mit den Antworten aber nicht mal alle STA etwas anfangen können, weiß ich aber halt auch.
      Irrtum, dieser Schlussfolgerung kann ich nicht zustimmen.

      Nur weil die Frage existiert, gibt es darauf keinesfalls auch automatisch eine Antwort. Und selbst wenn es eine Antwort gibt, so muss diese Antwort nicht zwingend biblisch fundiert und hinreichend befriedigent sein. Sonderbarerweise sind dies aber die Antworten auf die EGW-Gegnerfrage. Und wie gesagt - mit Jeremia haben nicht nur einige von Gottes Volk seinerzeit nichts anfangen können, es waren sogar die meisten von Gottes Volk . Oder mit Jesaja, Amos, Jesus, ...

      Diese Antwort scheint dir nicht gefallen zu haben - ich vermute, weil sie nicht deine Meinung unterstützt. Ändert aber nicht den Umstand, dass dein Argument damit hinreichend mit der Bibel als Fundament beantwortet wurde.

      Ich kann mich ja irren, aber bisher hat hier niemand ein Argument angeführt das NICHT biblisch wiederlegt werden konnte. Vielleicht ist diese EGW ja doch eine echte Prophetin von diesem Gott der Bibel. Prüft es mal selbst nach. Ich habe dies nämlich schon gemacht.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Sind wir wieder alle stolz darauf, wie wenig wir von EGW halten, ist ok. Sei jedem gegönnt.

      Zu der Ausgangsfrage. Warum der Baum der Erkenntnis?

      Ich habe das im Forum schon mal geschrieben irgendwo. Meiner Meinung nach ist Gott freiwillig in vielen Punkten transparent. Transparent für seine Geschöpfe. Damit sie verstehen können, sein Handeln nachvollziehen können und ihn deshalb lieben können. Jesus hat sich beispielsweise für alle sichtbar auf der Erde bewegt, ist sündlos geblieben und hat sich sogar von seinen Geschöpfen kreuzigen lassen. Musste er das tun? Nein, er tat es freiwillig - aus Liebe.

      Genauso macht es Gott mit dem Baum der Erkenntnis, der ja nur Sinn macht, wenn vorher im Himmel bereits das Problem mit Satan bestand. Kein Satan, keine Rebellion gegen Gott, kein Zweck eines Baums der Erkenntnis. Gott stellt also den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden um vor all seinen Geschöpfen zu zeigen, dass er gerecht ist und dass man wählen kann zwischen dem Vertrauen ZU ihm und dem Misstrauen GEGEN ihn. Wir wissen alle wie es ausgegangen ist. Gott hat das FREIWILLIG getan, sollte ich das nicht schon geschrieben haben.

      Man könnte also sagen, dass Gott den Baum der Erkenntnis braucht um transparent zu zeigen, dass sich die Geschöpfe FÜR ihn entscheiden. Denn ohne Möglichkeit sich GEGEN Gott zu entscheiden gibt es keinen Beweis dafür, dass man ZU Gott steht. Man kann auch davon sprechen, dass Gott den Baum der Erkenntnis GEBRAUCHT (im Sinne von verwenden!) hat um die Möglichkeit der Rebellion gegen ihn anschaulich darzustellen. Leider hat sich der Mensch GEGEN Gott entschieden.

      Und sollte das noch nicht klar herausgekommen sein: Gott muss gar nichts. Aber er tut vieles und das können wir interpretieren, annehmen und Schlüsse über das Wesen Gottes ziehen (sofern unser Verstand das zulässt).
    • Der Baum der Erkenntnis bedeutet zwei Dinge: Erkenntnis des Guten und Bösen und die Wahrheit, dass Gott allein darüber regieren kann (daher das Verbot);
      denn der Mensch kann seither zwar Gut und Böse erkennen, aber darüber regieren kann er nicht.

      Aufgerichtet wurde der Baum ebenfalls aus zwei Gründen: Wahrheit und Liebe.
      Denn Gott verheimlicht nicht, dass es das Böse gibt, den Widerspruch, das Abwenden; er ist wahrhaftig in allem.
      Und Liebe und Freiheit gibt es nur, wenn der Mensch auch widersprechen kann, sich auch abwenden kann.

      Du kannst dich von mir abkehren, dann aber wirst du sterben.
      Die Schlange lenkte das Herz auf das Begehren: "Vielleicht kann ich selbst ja Gott sein?!"
      Die Erkenntnis war dann: Ich bin nackt und bloßgestellt vor Gott, ich will mich vor ihm verbergen und selbst mein eigen sein; er soll mich nicht sehen.
      Sieht er mich und verantwortet mich, so sage ich: Die war Schuld, der war Schuld; eigentlich bist Du ja Schuld!, und alldas.
      - Was wäre gewesen, wenn sie gesagt hätten: Vater, vergib uns! Wir haben uns blenden lassen und einen schlimmen Fehler gemacht!
      Gott ist barmherzig!

      Doch so ging und geht es.
      Der Mensch muss nun mit diesen Gewalten umgehen lernen: Dem Kain sagt er: Gib Acht, das Böse ist vor deiner Tür! Warum bist du grimmig?
      Und Kain kann sich nicht für seinen Bruder einfach freuen, sondern ist voller Neid und Zorn, tötet den eigenen Bruder und macht wahr, was Gott über ihn beurteilt hat.

      So geht es und geht es, Tag für Tag, im Kleinen wie im Großen ...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Bei Kain wird das Ursprungsmotiv der Sünde sichtbar: Neid gegen Mitgeschöpfe.

      Satan wollte dem Menschen im Paradies die "Herrschaft nach dem Bilde Gottes" stehlen, um jeden Preis, leider mit Erfolg.

      Allerdings glaube ich, dass "die Schlange"/der "Sohn der Morgenröte" (Jes. 14:12. dieser "Fall" geschah bei der Entrückung Christi) noch im Paradies (zwischen erstem letztem Schöpfungswerk) ein vollkommener/sündloser Cherub war (Hesekiel 28:13.14.)

      Der "Krieg der Sterne" ist eine persische Mythologie, keine biblische Lehre.

      Die Erlösung kommt nur durch den "Glauben", den Eva und Adam am "Baum" verloren hatten, durch den "Menschensohn".
    • freudenboten schrieb:

      Allerdings glaube ich, dass "die Schlange"/der "Sohn der Morgenröte" (Jes. 14:12. dieser "Fall" geschah bei der Entrückung Christi) noch im Paradies (zwischen erstem letztem Schöpfungswerk) ein vollkommener/sündloser Cherub war (Hesekiel 28:13.14.)
      Wir können den ersten Fall des "Lichtbringers" nicht genau datieren aus den biblischen Texten.
      Das ist eigentlich auch unerheblich. Fiel er zuvor schon von Gott ab, so wäre der Hinweis auf das Böse im Garten Eden nachvollziehbar;
      fiel er erst mit der Verführung des Menschen selbst ab, so wäre es auch gegeben, denn Gott weiß die Dinge zuvor schon.

      Wann genau der Gedanke kam: "Ich will mich in den äußersten Norden setzen", wissen wir nicht. Es ist unwichtig.

      Der große Kampf im Himmel aber, da stimme ich dir zu, begann mit Jesus.
      Denn nun gibt es nicht mehr nur religiöse Wege, die alle versuchen, eine Ethik zu halten, sondern es gibt einen wahren Weg aus dem Ungemach und dem Satan wurde das Recht abgesprochen.

      Mein Großvater sagte immer: "Der Satan ist entrechtet, aber noch nicht entmachtet."

      Darin befinden wir uns.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • "DAS SEIN-WOLLEN WIE GOTT!" WAR DIE URSÜNDE!

      freudenboten schrieb:

      Unglaube ist die Ursünde des Menschen.
      Ich würde eher sagen: "DAS SEIN-WOLLEN WIE GOTT!" war die Ursünde sowohl des Menschen, als auch die Ursünde Satans!

      Stofi schrieb:

      Eva hätte sich nicht vom Adam trennen sollen.... so rum war das.
      ... aber auch dann, hätte wahrscheinlich Adam das gleiche Begehren gehabt, wie seine Frau Eva - nämlich das >>Sein-Wollen wie Gott<<! Letzendlich ist es unerheblich wer zuerst in "den Apfel" biß - ob zuerst Adam und dann Eva oder zuerst Eva und dann Adam; schließlich haben die beiden ersten Menschen ("Mann und Frau") gesündigt und das ewige Leben im Paradiesgarten dadurch verloren.

      tricky schrieb:

      Genauso macht es Gott mit dem Baum der Erkenntnis, der ja nur Sinn macht, wenn vorher im Himmel bereits das Problem mit Satan bestand. Kein Satan, keine Rebellion gegen Gott, kein Zweck eines Baums der Erkenntnis. Gott stellt also den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden um vor all seinen Geschöpfen zu zeigen, dass er gerecht ist und dass man wählen kann zwischen dem Vertrauen ZU ihm und dem Misstrauen GEGEN ihn.
      Das ist gut beschrieben und erklärt!

      tricky schrieb:

      Denn ohne Möglichkeit sich GEGEN Gott zu entscheiden gibt es keinen Beweis dafür, dass man ZU Gott steht.
      stimmt.

      tricky schrieb:

      Leider hat sich der Mensch GEGEN Gott entschieden.
      Ja, leider - durch die menschlichen Gene (DNA/DNS) auch vererbt und weitergegeben von Adam und Eva bis zu uns heute!

      Seele1986 schrieb:

      Was wäre gewesen, wenn sie gesagt hätten: Vater, vergib uns! Wir haben uns blenden lassen und einen schlimmen Fehler gemacht!
      Gott ist barmherzig!
      Ja - eine berechtigte Anmerkung! Das schlimme an der "Sündenfall-Geschichte" ist, dass hier Adam und Eva nirgends - nicht ein einziges Mal Gott um Vergebung gebeten hatten bzw. dass sie einfach nach dem Sündenfall keine Buße getan haben; hätten sie Buße getan, wäre vielleicht das Urteil Gottes nicht so hart und endgültig ausgefallen - ich weiß das sind Spekulationen - aber darüber nachdenken muss erlaubt sein.

      Seele1986 schrieb:

      Fiel er (Luzifer/Satan) zuvor schon von Gott ab, so wäre der Hinweis auf das Böse im Garten Eden nachvollziehbar;
      Ja! ---> siehe oben!

      Seele1986 schrieb:

      Mein Großvater sagte immer:
      "Der Satan ist entrechtet, aber noch nicht entmachtet."
      Ganz richtig!
      Entrechtet wurde er auf Golgatha - sodass dem Teufel die Macht über den Tod genommen wurde (2.Tim 1,10) - spätestens mit der Auferstehung Jesu hat er - Satan - diese Macht verloren! (1.Kor 15,55)
      Entmachtet ist er
      1. erstens dann, wenn er für 1.000 Jahre gebunden sein wird (Offb 20,2/Offb 20,3) und wenn
        er
      2. zweitens dann nach den 1.000 Jahren nach dem letzten Aufstand endgültig besiegt sein wird.(Offb 20,10)
    • Bogi111 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Man gestatte mir die "ketzerische" Frage an Gott: >>Warum hast Du Luzifer so schön erschaffen,
      Ganz einfach,weil er von sich ausging....aber nach dieser Erfahrung mit seinem Engel "Luzifer" hat er beim Menschen eine "Sicherung" eingebaut... :D

      Nein Bogi, diese Antwort kann nur grottenfalsch sein, ist aber typisch für manche STA.

      Gott machte keine Erfahrungen!
      Gott kann man nicht enttäuschen!
      Ihr stimmt zwar zu, daß Gott allmächtig und allwissend ist, manche sprechen ihm diese Allmächtigkeit und Allwissenheit aber (unabsichtlich?) regelmäßig wieder ab.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yppsi ()

    • Yppsi schrieb:

      Nein Bogi, diese Antwort kann nur grottenfalsch sein, ist aber typisch für manche STA.

      Gott machte keine Erfahrungen!
      Yppsi,warum wollte Gott seine Schöpfung wieder ganz vernichten..?

      Natürlich wusste er das,was geschieht oder,deshalb hat er sich auf das Spielchen mit der Sintflut eingelassen....
      Was wäre gewesen wenn er niemanden gefunden hätte der die Arche baut..?

      Hätte ihm jemand einen Vorwurf gemacht das er sein Versprechen nicht einhalten kann mit dem Erlöser?

      Bitte lass die Unterstellungen was manche STA denken. Es reicht vollkommen aus wen Du Deine Meinung

      zu meinem Gedanken oder Glauben kundtust.
    • Bogi111 schrieb:

      Bitte lass die Unterstellungen was manche STA denken.

      Das sind keine Unterstellungen, sondern Feststellungen! Ausser das Forum verbreite ein falsches Bild von den STA?


      Und zurück zum Thema:
      Wenn es um Gott geht, dann stellen sich keine Fragen wie: "was wäre gewesen, wenn.....?"
      Gott sieht den Anfang und das Ende!
      Er wußte, daß Noah die Arche bauen würde!
      Er wußte auch von Anfang an, daß er die Menschen wieder vernichten muß.


      Sollten wir uns aber darüber nicht einig sein, daß Gott allmächtig und allwissend ist, dann brauchen wir nicht mehr weiter diskutieren.
      Wenn wir uns aber darüber einig sind, dann stellen sich viele Fragen, die hier im Forum gestellt und diskutiert wurden überhaupt nicht.
      Das soll jetzt aber nicht heißen, daß man nicht doch darüber nachdenken und reden kann.
      Nur eben nicht versuchen Gottes Gedankengänge zu zerpflücken, ohne immer im Hinterkopf zu haben, daß er alles im voraus schon wußte.
      Wenn wir uns aber dessen immer bewußt sind, dann müssen wir schnell kapitulieren, weil wir uns mit unserer beschränkten menschlichen Logik einfach nicht in Gott hineinversetzen können.
    • Meine menschliche beschränkte Logik sagt mir z.B., daß Gott das alles gemacht und erschaffen hat, obwohl er wußte, daß mit den Menschen und manchen Engeln alles so schief läuft, weil er damals schon das Ende sah.
      Und dieses Ende kann meiner Logik nach nur heißen: Alles Gut! Mit allen seinen Geschöpfen! Sonst hätte er sie nicht erschaffen.
      Das steht so nirgends in der Schrift, ist nur meine logische Schlussfolgerung.............und kann selbstverständlich total falsch sein.
    • Yppsi schrieb:

      Das sind keine Unterstellungen, sondern Feststellungen! Ausser das Forum verbreite ein falsches Bild von den STA?

      Yppsi schrieb:

      Wenn es um Gott geht, dann stellen sich keine Fragen wie: "was wäre gewesen, wenn.....?"

      Yppsi schrieb:

      Das soll jetzt aber nicht heißen, daß man nicht doch darüber nachdenken und reden kann.
      1. Das Forum hier ist nicht repräsentativ für alle STA (man beachte einfach mal wie wenige STA hier wirklich aktiv schreiben: vielleicht 10 von 40.000 deutschsprachigen STA)
      2. Was nun, dürfen diese WWW-Fragen nun gestellt werden oder nicht? Ich bin mit dir: Diese Frage rein theologisch oder philosophisch zu erörtern ist nicht sinnvoll. Wenn sie aber aus pädagogischer Natur erörtert wird um einen gewissen Zusammenhang oder Gottes Vorgehen zu reflektieren dann ist es ok - wie du ja selber schreibst: Zum "darüber nachdenken und reden". (Ich denke, letzteres war auch eher Ellen Whites Anliegen, denn ihre Bücher sind keine theologischen Aufsätze sondern eher homiletischer/pädagogischer Natur)
      3. Und woher weißt du nun, dass die STA so oder so denken bei dieser Frage?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Wenn wir uns mit dem Handeln Gottes beschäftigen und nach dem "warum" fragen, dann stelle ich mir das so ähnlich vor wie ein Einzeller, der sich überlegt, warum ein Laborassistent ihn in ein Reagenzglas tut ..... ?(

      Ich meine damit, dass wir Menschen gar nicht in der Lage sind, uns in Gott hinein zu versetzen und seine Motive zu verstehen.

      Jes 55,8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,
      9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

      Aber - was wir können und auch sollten, meine ich - ist, uns Gedanken darüber zu machen, was dieses Handeln Gottes für uns bedeutet.
      ZB dass die im Ungehorsam gegenüber Gott getroffene Entscheidung über gut und böse zwar dazu führt, dass wir unabhängig und selbstbestimmt werden, in unserer Stellung quasi 'Gott gleich', selbstbestimmt usw.
      Damit aber gleichzeitig in die Gottferne getrieben werden und die volle Last des Lebens ohne Gottes Führung selbst tragen und aushalten müssen, und damit nur scheitern können. Dh zwangsläufig unter die Herrschaft der Sünde und des Todes geraten.

      Nun kann die Erkenntnis dessen, was die 'Erkenntnis von gut und böse ohne Gott' anrichtet, uns dazu bringen, die Entscheidung über gut und böse freiwillig wieder zurück in Gottes Hände zu legen und uns seiner Führung wieder unter zu ordnen.

      Man kann es auch so ausdrücken: Adam und Eva haben die Frucht der Erkenntnis "geraubt" (gegen Gottes ausdrückliches Verbot), um dadurch Gott gleich werden zu können.
      Der Weg zurück geht über die "Rückgabe der geraubten Gottgleicheit", so wie Jesus es getan hat:

      Phil 2, 5 Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:
      6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
      7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
      8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
      9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
      10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
      11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

      Statt selbst - frei und unabhängig - zu entscheiden, was gut und schlecht ist, war er gehorsam bis in den Tod, demütigte sich unter Gottes Willen und gab ihm die Ehre, auch dort, wo es ihm äusserst schwer fiel, dem Weg zum Kreuz.
      Und wir sollen ihm folgen ihm in dieser Gesinnung.

      Das ist ein Aspekt des Baumes der Erkenntnis, der mir beim Nachdenken viel gebracht hat.
      Es gibt bestimmt noch viel mehr Aspekte, die uns viel bringen können, wenn wir unter dieser Perspektive ("was bedeutet das für uns?") fragen, statt darüber zu spekulieren, was Gott sich wohl dabei gedacht hat.