Kriegsdienst

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    • pathfinder schrieb:

      okay.Akzeptiert. Aber das mit dem "Narren in Christus" hat Paulus gesagt. Man könnte natürlich nun noch eine geanue Textexegese betreiben, den Zusammenhang anschauen etc. Lassen wir das halt einfach mal so stehen. Und über den Begriff "weltfremd" kann man natürlich auch diskutieren, da gebe ich Dir vollkommen recht. Ich für meinen Teil habe kein Problem, als "weltfremd" zu gelten, denn so wie die Welt läuft, kann man ja wirklich nur schauen, daß man nicht Teil von ihr ist. Das mit dem "wehren": Ich weiss nicht, ob ich geschrieben habe, ich würde mich nicht wehren. Ich denke nur, daß es eigentlich das Richtige wäre, nach christlicher Gesinnung,sich nicht zu wehren. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ob ich das in einer entsprechenden Situation auch durchziehen würde, keine Ahnung. Ich hoffe und bete, daß ich nie in eine solche komme. Und über die STA erlaube ich mir kein Urteil, sondern stelle fest. Oder kannst mir eine Ereignis nennen, wo die Adventgemeinde irgendwie gesellschaftlich relevant geworden wäre? Was z.B. ADRA macht, finde ich gut. Aber da die Prophetie ja eigentlich das ist, wo die Adventgemeinde stark ist, fehlt mir die praktische Umsetzung. Ich bekomme ja ab und an immer noch Einladungen zu Evangelisationen und sehe, daß diese Themen immer noch diskutiert werden. Aber es folgt nichts daraus oder sehe ich das falsch? Die Wachstums-zahlen in der westlichen Welt sind unterirdisch bzw. gar nicht vorhanden. Es wird dann begründet damit, daß die Leute sich nicht für Religion interessieren. Nein, es gibt schlicht und einfach keinen Grund dafür, Adventist zu werden, weil sich ein Adventist im Grossen und Ganzen auch nicht von seinen Mitmenschen unterscheidet. Wo die Gemeinde wächst, ist in der 3. Welt und da hat es sicherlich zum grossen Teil ökonomische Gründe,sprich, die Neumitglieder werden sozial besser gestellt, bekommen Zugang zu Bildung etc.
      wenn ich so lese was du denkst dar fehlt mir ein Spruch ein ich mal auf einer Sammelkarte gelesen habe : den Wahren Pazifisten erkennt man daran das er sich von den anderen erschießen lest um zu beweisen das der andere der Aggressor war. eine ziemlich dämliche und lebensmüde Denkweise.wenn alle Christen so wie du denken würden gebe es heute keine mehr.
      deine denk weise ist ein Luxus den sich nur der leisten kann der sein ganzes leben nur in Frieden verbracht hat .leider geht es nicht allen menschen so.
      Ich mochte nur mit ungetrübten blick die Wahrheit sehen
      Ashitaka
      Prinzessin Mononoke
    • Roland schrieb:

      wenn ich so lese was du denkst dar fehlt mir ein Spruch ein ich mal auf einer Sammelkarte gelesen habe : den Wahren Pazifisten erkennt man daran das er sich von den anderen erschießen lest um zu beweisen das der andere der Aggressor war. eine ziemlich dämliche und lebensmüde Denkweise.


      Dann war auch Jesus dämlich und lebensmüde.

      wenn alle Christen so wie du denken würden gebe es heute keine mehr.


      2000 Jahre später gibt es doch noch Christen.

      deine denk weise ist ein Luxus den sich nur der leisten kann der sein ganzes leben nur in Frieden verbracht hat .leider geht es nicht allen menschen so.


      Gandhi, Luther-King, Bonhoeffer, Franz Jägerstätter.
    • Zeder schrieb:

      Zitat von »Roland«



      wenn ich so lese was du denkst dar fehlt mir ein Spruch ein ich mal auf einer Sammelkarte gelesen habe : den Wahren Pazifisten erkennt man daran das er sich von den anderen erschießen lest um zu beweisen das der andere der Aggressor war. eine ziemlich dämliche und lebensmüde Denkweise.

      Zeder schrieb:

      Dann war auch Jesus dämlich und lebensmüde.
      Jesus war nicht dämlich dar er sich für unsere schuld umbringen lies und weil er wusste das es der einzige weg war um uns zu retten

      Zeder schrieb:

      Zitat


      wenn alle Christen so wie du denken würden gebe es heute keine meh

      Zeder schrieb:

      2000 Jahre später gibt es doch noch Christen.
      weil halt nicht alle so dachten gibt es uns noch

      Zeder schrieb:

      Zitat


      deine denk weise ist ein Luxus den sich nur der leisten kann der sein ganzes leben nur in Frieden verbracht hat .leider geht es nicht allen menschen so.

      Zeder schrieb:

      Gandhi, Luther-King, Bonhoeffer, Franz Jägerstätter.
      allein die Tatsache das Gandhi, Martin Luther King und Bonhoeffer alle umgebracht wurden beweist das auch der der nicht zur Waffe greift auch durch eine Waffe sterben kann

      gewaltloser widerstand ist nur da sinnvoll wo der Gegner nicht so skrupellos ist unbewaffnete Leute zu erschießen
      Ich mochte nur mit ungetrübten blick die Wahrheit sehen
      Ashitaka
      Prinzessin Mononoke
    • Roland schrieb:


      Zeder schrieb:

      Zitat


      deine denk weise ist ein Luxus den sich nur der leisten kann der sein ganzes leben nur in Frieden verbracht hat .leider geht es nicht allen menschen so.
      ganz schön luxuriös, der Jesus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tricky () aus folgendem Grund: Zitatformatierung richtiggestellt

    • „Besser die Hände gefesselt als der Wille!" -Franz Jägerstätter -Zitat eines Österreichischen Katholiken der den Wehrdienst verweigert hatte und dafür umgebracht wurde.
      Spoiler anzeigen
      Würdigung
      Franz Jägerstätter gewidmetes Fenster in der Wiener Votivkirche
      Das Denkmal für Jägerstätter in St. Radegund

      Jägerstätters Leben verlief nicht ohne Widersprüche und Brüche. Er verlor als Arbeiter in Eisenerz fast seinen Glauben und wollte danach in ein Kloster eintreten. Er blieb auf Rat seines Pfarrers, Josef Karobath, aber ein Bauer, schrieb Gedichte und war später auch seiner unehelichen Tochter ein fürsorglicher Vater.

      Sein Tod sorgt bis heute immer wieder für Kontroversen. Seiner Frau Franziska wurde vielfach der Vorwurf gemacht, dass sie am Tod ihres Mannes mitschuldig sei, weil sie ihn nicht von seiner Wehrdienstverweigerung abgehalten habe. Tatsächlich hatte sie aber sehr wohl versucht, ihren Mann umzustimmen. „Ich habe es dem Franzl nicht ausreden können“ sagte sie in einem Interview.[16] Da Franz Jägerstätter nicht als Widerstandskämpfer anerkannt war, wurde seiner Frau nach ablehnenden Bescheiden[17] erst 1950 eine Witwenrente nach dem österreichischen Kriegsopferfürsorgegesetz zuerkannt. Erst nach heftigen Auseinandersetzungen wurde der Name Franz Jägerstätter unter die Toten des Zweiten Weltkrieges auf dem Kriegerdenkmal von Sankt Radegund aufgenommen.

      Obwohl er seinen Glauben konsequent zu leben versuchte, wurde er auch in der katholischen Kirche von vielen abgelehnt, weil er in der Frage des Wehrdiensts eine andere Meinung vertrat als die kirchliche Hierarchie und die Mehrzahl der Gläubigen. 1946 wurde ein Artikel, der über ihn in der Linzer Kirchenzeitung erscheinen sollte, auf Weisung Bischof Fließers mit folgender Begründung abgelehnt: „Ich halte jene idealen katholischen Jungen und Theologen und Priester und Väter für die größeren Helden, die in heroischer Pflichterfüllung … gekämpft haben und gefallen sind. Oder sind Bibelforscher und Adventisten, die ‚konsequent‘ lieber im KZ starben als zur Waffe griffen, die größeren Helden?“


      Roland schrieb:

      Jesus war nicht dämlich dar er sich für unsere schuld umbringen lies und weil er wusste das es der einzige weg war um uns zu retten

      Richtig, genau nach seinem Tun sollen auch wir tun. Er sagte auch Petrus er solle sein Schwert wegstecken denn wer das Schwert zieht wird darin umkommen. Auch seine Jünger ließen sich lieber umbringen als mit Gewalt etwas zu vollbringen.


      Jeder kann natürlich das Morden lernen
      Alternativ kann man auch der Lehre Jesu folgen.


      Darum: Kein Adventist für den aktiven Kriegsdienst!!!!!!
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Baptist ()

    • Vielen Dank für die klaren Worte. Wer in der Bundeswehr dient, macht sich der Verbrechen mitschuldig, die in Afghanistan und in Syrien von der westlichen Seite verübt werden. Nie werde ich verstehen, wie ein gläubiger Christ da mittun kann und die Worte Jesu zu diesen Themen ignoriert oder uminterpretiert!
    • zur Wehr gesetzt oder aggresiv

      pathfinder schrieb:

      Vielleicht der amerikanische Drohnenpräsident oder unser Lügen-Münchhausen-Verteidigungsminister de Maiziere mitsamt der Regierungsbagage,


      Bitte pathfuinder, gefährde nicht das Forum oder den Thread, indem Du Ausdrücke verwendest, welche Grund einer Klage sein könnten.

      Um den Wehrdienst bin ich herumgekommen -es wäre für mich die Hölle gewesen - war aber dann doch recht froh.
      , als beim Zerfall Jugoslawiens das BH ein deutliches Signal setzte, als es bei Radkersburg Panzer auffahren liess, ebenso im Loibl - Tunnel - - . Dritte - zuallererst die UdSSR - waren schon 1956 sehr beireit, unsere Neutralität zu "schützen" - die Russen damals, indem sie sofort bei der ersten Neutralitätsverletzung durch US - Militärmaschinen in Oesterreich wieder (!!) MIGs zu stationieren anboten. Auf von uns vergessenen D - Day samt Omaha - Beach müssen wir sicher nicht erst zurückkommen.

      In Wien habe ich jüngst einem Bettler in einer FUZO einen Imbiss beim Kebab - Stand bezahlt - just dort, wo wenig später eine Frau niedergestochen wurde, weil sie , angebettelt, zu wenig gab. Herumballernde Bankräuber, Geldtransporträuber, Supermarkträuber, Tankstellenräuber können Dir überall begegnen. Amokläufer gibt es in US - Schulen, in deutschen Schulen , in Wien - - . DIE UNGERECHTIGKEIT WIRD ÜBERHAND NEHMEN. Mit der Erfahrung, zweimal "in eine Amtshandlung eingegriffen" zu haben, (ohne negative Konsequenzen für mich), hätte ich ein Zeit gewinnendes Gewaltspektakel in der U6 inszeniert, wäre ich in dem Waggon gewesen, in dem jüngst eine 22jährige zwischen 11 und 12h mittags vergewaltigt worden ist.

      Die Obrigkeit trägt das Schwert zu Recht. In einer Republik : Der Staat sind wir, jeder von uns. - - - Es soll Inseln der Seligen geben, es gibt Disneylands, putzige kleine Paradiese.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Die Obrigkeit trägt das Schwert zu Recht. In einer Republik : Der Staat sind wir, jeder von uns. - - - Es soll Inseln der Seligen geben, es gibt Disneylands, putzige kleine Paradiese.

      Alles schön und gut. Von der Polizei redet hier auch keiner. Der Polizei und dem funktionierenden Staatsapparat tu ich keinen Abbruch damit.

      Die Frage ist ob man als Adventist staatstreu gegen einen anderen staatstreuen Adventisten im Kampf mit der Waffe Gott dienen kann.
      Nein ,in meinen Augen, -ja das ist meine Überzeugung- kann kein Soldat mit der Waffe für eine weltliche Macht dienen.
      Oder als sich damals Hutus und Tutsis abgeschlachtet haben (JA auch STAs) frage ich mich wo hier Gott gedient wurde.


      Afrika wird komplett vergessen aber die arabische Welt ist aus irgendwelchen Gründen viel interessanter für die USA und GB.
      Es ist ein satanischer Wirkkomplex auf jeglicher Kriegsführenden Regierung bzw. System aktiv.

      Mir ist das Paradoxon der Gewalt gegen Gewalt sehr wohl bewusst aber was ist wenn man meint auf der guten Seite zu stehen aber doch für das Böse arbeitet? Die Naziadventisten sind ein gutes Beispiel. Ich hoffe dass die Adventisten in den USA im MIlitär soweit offene Augen haben rechtzeitig aus diesem System auszusteigen. Im Nachhinein waren nicht die Adventisten Gott treu die ihrem Staat brav gefolgt waren sondern es waren die die ins KZ mit den Zeugen Jehovas gegangen sind.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Naziadvenmtisten etc.

      Baptist schrieb:

      Die Naziadventisten sind ein gutes Beispiel.


      Weisst Du, Baptist, wir haben gut reden. Meine Familie - sie waren (tatsächlich !) alle Antinazi und haben sich auch der GESTAPO, dem Dorfdenunzianten, der Deutschen Arbeitsfront gegenüber durch konstante Verweigerung von Ehrenbezeugungen bekannt und sich über das goldene Parteiabzeichen tragende "Leitende Brüder" klar geäussert. Heute ehren " wir" Jägerstätter, Bonhoeffer - -, wobei für uns das Klicken der Gewehrverschlüsse des Exekutiionskommandos weit weit weit weg ist. Da habe ich Hemmungen, rückblickend mehr Märtyrer zu fordern.

      Naürlich bin ich zunächst leicht empört, wenn Gerald Winslow / Loma Linda 2008 in Stuttgart den Kriegsdienst von US - SDA , freiwillig, auch mit der Waffe direkt, rechtfertigt mit deren finanzieller Notlage - und gleichzeitig einen Brief des Leitenden Bruders G. W. Schuberth aus dem Deutschland 1914 aus dem Ärmel zaubert - - aber : Wir Heutigen hier in Europa haben heutzutage leicht Reden. Ich schäme dieses Schlagabtausches wegen.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Naürlich bin ich zunächst leicht empört, wenn Gerald Winslow / Loma Linda 2008 in Stuttgart den Kriegsdienst von US - SDA , freiwillig, auch mit der Waffe direkt, rechtfertigt mit deren finanzieller Notlage - und gleichzeitig einen Brief des Leitenden Bruders G. W. Schuberth aus dem Deutschland 1914 aus dem Ärmel zaubert - - aber : Wir Heutigen hier in Europa haben heutzutage leicht Reden. Ich schäme dieses Schlagabtausches wegen.


      Ich fordere nicht rückwirkend irgend etwas. Nur bin ich der Meinung man sollte aus Fehlern der Vergangenheit lernen und das gute in den Verweigerern sehen und nicht einen weg favorisieren der der schlechtere ist.
      Deswegen sollte man Adventisten garnicht erst ermutigen zum Militär zu gehen sondern klar aufzeigen wo es alternativen gibt.

      Es geht immer ohne Waffe in der Hand.Darum gehts mir.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Wehrdienst - nein, danke !

      Heilfroh, mit C 44 untauglich gewesen zu sein kann ich nur bestenfalls als Zuschauer am Rand das eine wahrnehmen und mich über das andere wundern. In meinem kleinen privaten und beruflichen Bereich habe ich nur nie jemanden eine Arbeit angeordnet, welche ich nicht selbst auch getan habe oder hätte - das stimmt nun für die waffentragende Ordnungsmacht nicht - da bin ich ganz froh, wenn sie mit der Waffe gut umgehen kann. Das finde ich an mir unredlich : Die anderen sollen Scharfschützen, Panzerkommandanten und Richtschützen und Eurofighter - Piloten stellen, zu meinem Schutz. Und ob ich es nicht sehr leicht haben, die Märtyrer aus dem Dritten Reich als Vorbilder zu loben, wenn ich selbst bis dato nicht in Gefahr gelaufen bin und kaum in Gefahr laufen werde, so wie sie handeln zu müssen - - -.Ich habe da Hemmungen.
    • Keiner wird dazu gezwungen, Dienst mit der Waffe zu machen. Wenn sich jemand freiwillig dafür entscheidet,
      dann ist es seine Sache.Bei der Bundeswehr z.B. gibt es viele Möglichkeiten, berufliche Ausbildungen auf Staatskosten zu machen, das ist der Deal. Ich für meinen Teil verlange von niemandem, daß er seinen Kopf für mich hinhält.
      Auch dieser Abhörwahnsinn mit der Begründung, dadurch die Sicherheit zu gewährleisten, ist ja nur eine Farce. Es geht einzig und allein darum, die Bürger im Griff zu haben, die grösste Bedrohung für die Bürger eines Staates ist der Staat und seine Ordnungsmacht selbst.