Kriegsdienst

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    • HeimoW schrieb:

      Hast Du schon einmal geschaut, wie viele hochrangige Militärs wir unter uns haben, und wie stolz man darauf ist, wenn die z.B. Militärkaplan für Obama sind???


      Wie gesagt, ich find sowas zum Heulen.
      Wozu sollte man stolz auf sowas sein?
      Stolz wegen Militär?

      Stolz darauf dass man sich als Adventist zum Töten ausbilden lässt?
      :huh: ich kann sowas nicht verstehen. Jeder Adventist der zum Militär und Einsatz an der Waffe geht bedauere ich.
      Ich glaube es ist Sünde (das ist meine Überzeugung für mich), jedem steht es natürlich frei in seinem Gewissen.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Ich kenne mich jetzt global nicht so gut aus, wie viele Länder haben noch Wehrpflicht? Es werden immer weniger.

      Aber was mich interessiert: Was macht ein Christ, der in einem Land geboren ist, wo es nur Wehrpflicht gibt, also keinen Wehrersatzdienst? Und ich meine jetzt nicht im Kriegsfall, sondern im Friedensfall. Könnte man dann sagen: Ok, das ist meine Pflicht als Bürger dieses Landes, diese Ausbildung zu machen, oder müsste man auswandern/verweigern? Ich rede von dem Fall, dass man nicht konkret auf Personen schießt, sondern es "nur" lernt. Die Entscheidung im Ernstfall (Angriff oder Verteidigung) wäre extra zu treffen.
    • In unserer Gemeinde gibt es beide Seiten. Von einem Bruder weiß ich mit Sicherheit, dass er den Dienst an der Waffe getan hat. Es war seine damalige Entscheidung. Ich achte ihn heute noch. Er ist mir ein wertgeschätzter Bruder. Es hat auch seinem Glauben nicht geschadet, wie evtl. vermutet wird.
      Solche Dinge muß jeder für sich entscheiden. Ich würde mir da nie anmaßen, ein Urteil zu fällen. Das steht mir nicht zu, es ist Gottes Sache.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • Wir haben die Kraft Jesus

      tricky schrieb:

      Aber was mich interessiert: Was macht ein Christ, der in einem Land geboren ist, wo es nur Wehrpflicht gibt, also keinen Wehrersatzdienst? Und ich meine jetzt nicht im Kriegsfall, sondern im Friedensfall. Könnte man dann sagen: Ok, das ist meine Pflicht als Bürger dieses Landes, diese Ausbildung zu machen, oder müsste man auswandern/verweigern? Ich rede von dem Fall, dass man nicht konkret auf Personen schießt, sondern es "nur" lernt. Die Entscheidung im Ernstfall (Angriff oder Verteidigung) wäre extra zu treffen.

      Natürlich verweigern, da gäbe es für mich keine Allternative. Die ZJ haben es uns vorgelebt. Sie sind wegen ihres Glaubensgehorsam sogar ins
      Gefängnis und KZ gegangen.Wenn sie einen Zettel unterschrieben hätten, indem stand, dass sie ihrem Gott abschwören, um dann Hitler anzubeten, wären sie aus dem KZ entlassen worden. Sehr viele Zeugen haben dies nicht getan und sind sogar im KZ umgekommen.Durch die Kraft Jesus können wir die Gebote Gottes halten.Wir werden, wenn Jesus in uns ist und wir in IHM sind die Gebote Gottes halten können. Wenn ein STA aus Angst vor Strafe doch den Wehrdienst absolviert, wie wird er dann handeln, bei großer Strafandrohung, wegen des Sabbathaltens?? Entweder ist man treu gegenüber Gottes Gebote, oder nicht.
      Das Gebot, du sollst nicht töten, ist nicht weniger wichtig, als das Sabbatgebot.Wenn ich hier lese, jeder kann machen wie er will, ist eine Gewissensfrage....
      das erinnert mich stark an die Christen die sagen......ach was der Sabbat, kann doch jeder machen wie er will, man sollte sein Gewissen nicht so plagen.....wir sind doch alle Sünder, Gott liebt jeden, du bist frei selbst zu entscheiden. Nur weil man am Sabbat in die Kirche geht, hält man noch lange nicht die 10 Gebote

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Die Sünde sehen wir überall und deswegen können wir auch überall von Jesus erzählen, ohne direkt sich "mit der Sünde - in diesem Fall," Krieg", zu vereinigen.


      Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Du salltes mal das alte testament lesen und die Kämpfe oder Kriege Dir veranschaulichen.

      Das ganze Leben ist doch ein Kampf laut EGW. Paulus spricht von Waffenrüstung.

      Ich war bei der Bundeswehr. Ich habe Gehorsam und Befehle ausführen lernen müssen. Ich habe mit Waffen und gefährlichen Situationen umgehen gelernt.
      Was für mich am wertvollsten war, mit 8 Mann auf dem Zimmer 18 Monate Kamaradschft lernen müssen.
      Ich bin froh das wir in einer Zeit leben wo unser Land kein Krieg anzettelt oder wo wir uns verteidigen müssen.

      Manch einem würde die Bundeswehr durch eine Horizonterweiterung gut tun, anstatt immer von Sünde faseln.
      Nächstenliebe und Christsein kann man auch beim Militär praktizieren!
    • Bogi111 schrieb:

      Ich war bei der Bundeswehr. Ich habe Gehorsam und Befehle ausführen lernen müssen. Ich habe mit Waffen und gefährlichen Situationen umgehen gelernt.
      Was für mich am wertvollsten war, mit 8 Mann auf dem Zimmer 18 Monate Kamaradschft lernen müssen.
      Ich bin froh das wir in einer Zeit leben wo unser Land kein Krieg anzettelt oder wo wir uns verteidigen müssen.
      Möglicherweise ist das in Deutschland anders als in Österreich, aber hier lernt man beim Bundesheer leider viel zu viel Schwachsinn und bekommt nebenbei noch ein fragwürdiges Frauenbild aufs Aug gedrückt. Der sportliche Teil der Ausbildung würde mich sogar interessieren, aber das sinnlose Befehlsausüben, die kameradschaftlichen Feuerproben und und und, all das hat mich neben der Tatsache, dass ich niemals eine Waffe tragen will davon abgehalten zum Heer zu gehen.

      Für einen Christen sollte es aus meiner Sicht immer eine Alternative zum Dienst mit der Waffe geben. Sanitäter, Techniker, Funker, was weiß ich. Da gibt's doch viele Versorgungsjobs, die notwendig sind, aber nicht in direkte Kampfhandlungen eingreifen. So kann man die Zeit vielleicht drüberbringen, wenn man keine Möglichkeit zum Zivildienst hat. An der Grundausbildung kommt man aber wahrscheinlich überhaupt nicht vorbei, oder?
    • Du sollst nicht töten

      Bogi111 schrieb:

      Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Du salltes mal das alte testament lesen und die Kämpfe oder Kriege Dir veranschaulichen.

      Das ganze Leben ist doch ein Kampf laut EGW. Paulus spricht von Waffenrüstung.

      Ich war bei der Bundeswehr. Ich habe Gehorsam und Befehle ausführen lernen müssen. Ich habe mit Waffen und gefährlichen Situationen umgehen gelernt.
      Was für mich am wertvollsten war, mit 8 Mann auf dem Zimmer 18 Monate Kamaradschft lernen müssen.
      Ich bin froh das wir in einer Zeit leben wo unser Land kein Krieg anzettelt oder wo wir uns verteidigen müssen.

      Manch einem würde die Bundeswehr durch eine Horizonterweiterung gut tun, anstatt immer von Sünde faseln.
      Nächstenliebe und Christsein kann man auch beim Militär praktizieren!
      So, weil es im AT soviele Kriege gab, dürfen wir das Gebot du sollst nicht töten, nicht so eng sehen. Dieser Vergleich ist absolut daneben, gerade weil Jesus dies niemals gepredigt hat. Im Gegenteil, ER sagt uns ganz genau wie wir mit unseren Feinden umgehen sollen.Vielleicht solltest du mehr im NT lesen.!!
      Hat Jesus uns soetwas vorgelebt? Zeig mir die Stelle in der Schrift?
      Im Wehrdienst bekommt der Soldat die Ausbildung zum Töten. Ein Soldat der dann das doch irgendwann wenn es ernst werden könnte, dies dannn
      doch nicht will und dann doch vielleicht in die Luft schießt, ist kein Soldat. Er ist alles mögliche, aber kein Soldat.
      Das du beim Bund auch viele gute Dinge zur Horizonterweiterung und Kammeradschaft, erlernt hast, glaube ich dir sofort. Aber dies ist hier nicht das Thema.
      Es geht um die Ausbildung zum Töten, ob man das mit dem Gebot, du sollst nicht töten, vereinbaren kann.
      Wenn die Bibel im Epheserbrief von einer Waffenrüstung spricht, dann geht es darum, dass wir in der Kraft/Glauben Jesus, mit dieser Waffenrüstung gegen
      den Feind auftreten können, und zwar gegen Satan und seinen Helfern. Du hast Recht, das ganze Leben ist ein Kampf, vor allem als Christ. Schau dir die Apostel an, wie sie verfolgt, zersägt und gekreuzigt wurden. Sie mussten sich in Hölen verstecken, hatten Hunger und Durst........Und ihr redet, so ganz selbstverständlich davon, das der Dienst an der Waffe vor Gott ok sei. Ach ja, die STA haben ja in den letzten 2 Weltkriegen gut mitgemacht und dies gehört treu und gerecht verteidigt. [EDITIERT] [EDITIERT]
      Ich werde mich, zumindest für eine längere Zeit, von diesem Forum verabschieden.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tricky () aus folgendem Grund: Allgemeine Beschuldigungen und Verallgemeinerungen entfernt. Bitte keine pauschalen Aburteilungen mehr!

    • Bogi111 schrieb:

      Manch einem würde die Bundeswehr durch eine Horizonterweiterung gut tun, anstatt immer von Sünde faseln.


      Das ist von allem Dummen das dümmste was man immer wieder zu hören bekommt.
      Ja, ich kann auch anders, aber wenn du meine Gewissensentscheidung (das ich es eben so sehe) als Gefasel abtust finde ich das [EDITIERT]
      Man kann seinen Horizont auch erweitern ohne das Töten zu lernen.
      Wer weiß, gut dass ich nicht bei der Bundeswehr war, evtl. wäre ich vielleicht ein Ökumeniker geworden.


      Aber schön für dich dass du die Bundeswehr so toll empfunden hast.
      Ich freue mich mit Dir, es ist doch schön dass es für dich funktioniert hat.

      :wink:
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.

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    • So unrecht hat Elli59 mit ihren Aussagen nicht.

      Jesaja und Micha zeigen uns:

      4. Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.

      5. Haus Jakob, kommt, lasst uns im Licht des HERRN leben!

      Gerade in Friedenszeiten wie sie bei uns derzeit - Gott sei Dank dafür - sollte es ein Leichtes sein, den Wehrdienst zu verweigern. Da könnte man Treue Gott gegenüber lernen. Vorausgesetzt natürlich, man ist davon überzeugt, dass Gott obiges von uns erwartet und möchte. Auch wenn einige meinen, das betrifft erst die Zukunft. WANN will man beginnen, Treue gegenüber Gott zu praktizieren? Beteiligung am Krieg lässt das Gewissen und die Hemmschwelle abstumpfen.

      Wenn man so überlegt: Da tötet man aus Gehorsam zum Staat seinen Glaubensbruder, nur weil er einer anderen Nationalität angehört und somit als Feind des Staates verstanden wird?

      Krieg, Wehrdienst, Morden auf Befehl und seinen Bruder oder Mitmenschen als Feind sehen, wenn er eine andere Staatsangehörigkeit hat, passen nicht wirklich zum Christ sein. Das kann man drehen und wenden wie man will.

      Ist es Zufall, straffe Zügel der Kirche oder ist es wirklich eine innige Glaubenüberzeugung, die Zeugen Jehovas als gesamte Kirche (mit wenigen Ausnahmen) lieber das eigene Leben ließen, als seinen Mitmenschen zu töten? Ich denke, es ist eine enge und lebendige Beziehung zu Jehova, die sie so entscheiden ließen. Gott gab und gibt ihnen die Kraft, standhaft zu bleiben. Warum ist das in diesem Ausmaß nur den ZJ möglich? Mangelt es an Liebe, Vertrauen zu Gott, oder ist man wirklich überzeugt, es ist im Sinne Gottes, sich aktiv am Krieg zu beteiligen? Ist man davon überzeugt, oder sucht man insgeheim Schlupflöcher, um seine Schwäche entschuldigen zu können? Ich mache mir da ernste Gedanken darüber.

      ***
    • Baptist schrieb:

      Das ist von allem Dummen das dümmste was man immer wieder zu hören bekommt.
      Ja, ich kann auch anders, aber wenn du meine Gewissensentscheidung (das ich es eben so sehe) als Gefasel abtust finde ich das [EDITIERT]


      Das Dich das Wörtchen "Gefasel" zu diesem Kraftausdruck provoziert, find ich für einen Heiligen schon erstaunlich!

      Ich möchte mir nicht vorstellen, Dich in anderen schwirigen Lebenssituationen zu erleben...

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    • Bogi111 schrieb:

      Das Dich das Wörtchen "Gefasel" zu diesem Kraftausdruck provoziert, find ich für einen Heiligen schon erstaunlich!
      Auch ziemt es sich für einen "Heiligen" nicht, eine Gewissensentscheidung als "Gefasel"abzuwerten. Im Gegenteil, ein "Heiliger" wird auf das Gewissen des anderen Rücksicht nehmen.


      Bogi111 schrieb:

      Ich möchte mir nicht vorstellen, Dich in anderen schwirigen Lebenssituationen zu erleben...
      Sollst du auch gar nicht! Man kann/soll aus an einer Situation nicht den Charakter oder die Mentalität einer Person bewerten. Es macht einen Unterschied, ob jemand aus der Situation versagt, oder in Sünde lebt!

      ***
    • Nachtperle schrieb:

      So unrecht hat Elli59 mit ihren Aussagen nicht.
      Doch, hat sie! Weil sie dieses Thema wieder dazu verwendet gegen die STA und ihr angebliches Selbstverständnis zu wettern. Ich möchte da nicht mitmachen.

      Ganz abgesehen davon, dass sie mit ihren Posts viele Glaubensväter und Gläubige aus dem AT, die aus ihrer Sicht alle hemmungslose Gesetzesbrecher waren, ausnahmslos verurteilt. Ich zähle mal auf:

      David = Massenmörder
      Elia = Massenmörder
      Mose = Massenmörder
      Josua = Massenmörder
      Salomo = Massenmörder
      ...

      Diese Liste könnte man noch beliebig fortsetzen. Elia ist sogar in den Himmel aufgefahren...als Massenmörder?? Ich zeige euch die Textstelle gerne:

      1 Kön. 18/40 Und Elia sagte zu ihnen: Packt die Propheten des Baal, keiner von ihnen soll entkommen! Und sie packten sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und schlachtete sie dort.


      2 Mo 20/13 Du sollst nicht töten.


      Ergo war Elia ein Massentöter. Genauso könnten wir es mit allen oben aufgezählten Personen aufzeigen.


      Ich bezeichne mich auch heute als Pazifist und Waffenverweigerer, aber diese Haltung zu verallgemeinern bedeutet konsequent fertiggedacht, dass man über Menschen hinwegurteilt, die andere Menschen getötet haben und töten mussten. Niemand verteidigt die falsche Haltung vieler STA zu Zeiten des dritten Reichs. Das ist nun wirklich kein Ruhmesblatt der STA und es gab auch zig Entschuldigungen dafür. Man muss die STA schon sehr hassen um das jetzt auf Personen anzuwenden, die ihr Land im Rahmen des Bundesheers VERTEIDIGEN wollen.

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    • Nachtperle schrieb:

      Auch ziemt es sich für einen "Heiligen" nicht, eine Gewissensentscheidung als "Gefasel"abzuwerten.


      Nachtperle ,es ehrt Dich sich als Verteidiger zu betätigen.

      Aber im Grunde genommen machst Du genau das gleiche wie der den Du verteidigst.

      Ich respektiere jeden der sich gegen den Dienst mit einer Waffe entscheidet.

      Aber das neue Testament dazu zu benutzen andere anzuklagen die eine andere Meinung haben ist auch nicht Christlich!

      Noch was zu Gewalt. Dem Staat ist die Macht von Gott gegeben für Frieden nach innen und außen zu sorgen. Ich bin froh das wir eine Gewaltenteilung haben
      und Politzei und die Bundeswehr ihre Arbeit bisher hervorragend machen!!!
    • tricky schrieb:

      Doch, hat sie! Weil sie dieses Thema wieder dazu verwendet gegen die STA und ihr angebliches Selbstverständnis zu wettern. Ich möchte da nicht mitmachen.7
      Das ist deine Meinung. Und ich respetiere sie auch. Aber ich werde Elli nichts unterstellen. Den Beweggrund von ihr kenne ich nicht. Du schon?


      tricky schrieb:

      Ganz abgesehen davon, dass sie mit ihren Posts viele Glaubensväter und Gläubige aus dem AT, die aus ihrer Sicht alle hemmungslose Gesetzesbrecher waren, ausnahmslos verurteilt. Ich zähle mal auf:

      David = Massenmörder
      Elia = Massenmörder
      Mose = Massenmörder
      Josua = Massenmörder
      Salomo = Massenmörder
      ...
      Natürlich gab es diese. Aber nahm Gott sie so an, weil sie eben David, Josua, Salomo usw. waren, oder weil sie ihre Fehltritte bereut haben? Welcher von diesen Männern blieb bei seiner Einstellung, seinem Verhalten und Gott nahm ihn dennoch als sein Kind an? Wir sind dabei, hier Äpfel mit Birnen zu vermengen.



      tricky schrieb:

      Diese Liste könnte man noch beliebig fortsetzen. Elia ist sogar in den Himmel aufgefahren...als Massenmörder?? Ich zeige euch die Textstelle gerne:

      1 Kön. 18/40 Und Elia sagte zu ihnen: Packt die Propheten des Baal, keiner von ihnen soll entkommen! Und sie packten sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und schlachtete sie dort.

      2 Mo 20/13 Du sollst nicht töten.

      Ergo war Elia ein Massentöter. Genauso könnten wir es mit allen oben aufgezählten Personen aufzeigen.
      Tricky, ich bin mir grad nicht sicher: Willst du, oder kannst du nicht verstehen? Richtig! Wir können aufzählen, was und wen und wie viele wir wollen. Die Frage ist, wie oben gestellt: Nahm Gott die Aufgezählten so an, weil sie eben David, Josua, Salomo usw. waren, oder weil sie ihre Fehltritte bereut haben? Welcher von diesen Männern blieb bei seiner Einstellung, seinem Verhalten und Gott nahm ihn dennoch als sein Kind an?


      tricky schrieb:

      Ich bezeichne mich auch heute als Pazifist und Waffenverweigerer, aber diese Haltung zu verallgemeinern bedeutet konsequent fertiggedacht, dass man über Menschen hinwegurteilt, die andere Menschen getötet haben und töten mussten.
      Ich will gleich mal vorausschicken, um sinnlose Aufschreie zu vermeiden: Natürlich spricht es sich in der Theorie einfach und leicht. Das betone ich immer wieder. Aber ... wer MUSSTE töten? Ich komme nochmals auf die von Elli erwähnten Zeugen Jehovas. Warum MUSSTEN sie nicht?

      Und klar steht es uns nicht zu, anders Denkende deshalb pauschal zu verurteilen. Man muss aber nicht jede konträre Ansicht als Angriff sehen. Allerdings: Jemand der vorsätzlich tötet ist nun mal ein Mörder und jemand, der unbeabsichtigt jemanden tötet ist ein Totschläger. Ist nun mal so. Das ist kein Urteil von Krieggegnern. Anscheinend haben wir hier viele Sensiberln, die halt dann reagieren, wenn es gegen ihre Ansicht geht.Wir sind ja sooo sensibel ...



      tricky schrieb:

      Niemand verteidigt die falsche Haltung vieler STA zu Zeiten des dritten Reichs. Das ist nun wirklich kein Ruhmesblatt der STA und es gab auch zig Entschuldigungen dafür. Man muss die STA schon sehr hassen um das jetzt auf Personen anzuwenden, die ihr Land im Rahmen des Bundesheers VERTEIDIGEN wollen.
      Ich glaube nicht, dass man die STA deshalb hassen muss. Ich verstehe diese "Krieglernenwollen" Art auch nicht, hasse aber die STA deshalb nicht mal annähernd. Merkst du was? Wir sind ja sooo sensibel ...

      ICH will "mein" Land nicht mit Waffengewalt verteidigen. WAS ist überhaupt MEIN Land? Beginnt nicht hier schon ein etwas sonderbares Denken? Auf der einen Seite reagieren wir sofort mit dem Schimpfwort: Ausländerhass, wenn etwas gegen einen Bewohner mit Migrationshintergrund sagt, weil sie ja das Recht haben hier zu sein und ihre Ideen einzubringen, auf der anderen Seitw wollen wir genau diese Menschen mit Waffengewalt vorgehen, weil wir "unser" Land verteidigen wollen? Bisschen schizophren das Ganze. Aber keine Sorge, ich will das Thema hier nicht ausschlachten. Es ist einfach meine Meinung zu den komischen zwiespältigen und konträren Aussagen abgeben.

      ***
    • Ich habe auch Militärdienst mit Waffe gemacht und ich sehe nicht was daran Sünde sein soll. Klar ein Gewehr ist eine Mordwaffe, allerdings ist sie dies erst, wenn man sie auch einsetzt und auf Menschen schiesst. Solange man in einer Region lebt, wo weit und breit kein Krieg in Sicht ist, stellt sich die Frage nach dem Töten gar nicht, es sei denn man möchte Auslandeinsätze machen. Wenn ich ein Messer benutze komme ich auch nicht auf die Idee, das könnte eine Sünde sein, nur weil ich damit ebenfalls jemanden töten kann.
      Bogi hat absolut recht, was man im Zwischenmenschlichen Bereich lernt, das wird man sonst kaum irgendwo lernen. Aber das können nur Leute beurteilen, die mal mehrere Monate mit Menschen, die man nicht selber ausgesucht hat, das gesamte Leben teilen musste.
      Wie man sich im Ernstfall verhalten würde ist eine ganz andere Frage und ich kann das nicht beurteilen, da ich noch nie in der Situation war, wo mein Land und meine Familie wirklich bedroht war.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Bogi111 schrieb:

      Nachtperle ,es ehrt Dich sich als Verteidiger zu betätigen.
      Du irrst, ich verteidige niemanden. Es ist meine Meinung, DESHALB schrieb ich so.

      Bogi111 schrieb:

      Aber im Grunde genommen machst Du genau das gleiche wie der den Du verteidigst.
      Aha! Welche meiner "Kraftausdrücke" meinst du?


      Bogi111 schrieb:

      Ich respektiere jeden der sich gegen den Dienst mit einer Waffe entscheidet.

      Aber das neue Testament dazu zu benutzen andere anzuklagen die eine andere Meinung haben ist auch nicht Christlich!

      Mag sein, dass du jeden respektierst, der sich gegen den Dienst mit Waffe entscheidet. Du kannst aber anscheinend nicht respektieren, dass jemand das NT nicht für seine Zwecke "bentutzt", sondern das NT einfach so versteht. Und angegklagt fühlen sich meist die Personen, ohne dass sie wirklich angeklagt werden. Aber es ist ja oft so, dass man seine Meinung zu etwas sagt, und der andere fühlt sich - aus Gründen, warum auch immer - sofort angegriffen oder angeklagt. Wir sind ja sooo sensibel, aber nur auf die eigene Person.


      Bogi111 schrieb:

      Noch was zu Gewalt. Dem Staat ist die Macht von Gott gegeben für Frieden nach innen und außen zu sorgen. Ich bin froh das wir eine Gewaltenteilung haben
      und Politzei und die Bundeswehr ihre Arbeit bisher hervorragend machen!!!
      Richtig! Aber der Staat hat - nach meinem Verständnis - eben nur eine relative Macht. Sie endet da, wo man gegen Gottes Gebot verstoßen müsste. Wie heißt es: "Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen". Also kann die Macht des Staates nicht absolut sein. Daher muss ich auch nicht absolut gehorchen. Gott muss ich absolut gehorchen. Gemäß meinem Verständnis und Gewissen. DU magst das anders sehen. Du bist ja auch in einem anderen mir bewussten Punkt - den ich gar nicht verstehen kann - nicht sooo sensibel. Wir sind eben nicht alle gleich geschalten.

      ***
    • DonDomi schrieb:

      Ich habe auch Militärdienst mit Waffe gemacht und ich sehe nicht was daran Sünde sein soll. Klar ein Gewehr ist eine Mordwaffe, allerdings ist sie dies erst, wenn man sie auch einsetzt und auf Menschen schiesst. Solange man in einer Region lebt, wo weit und breit kein Krieg in Sicht ist, stellt sich die Frage nach dem Töten gar nicht, es sei denn man möchte Auslandeinsätze machen.
      Dann ist es für dich auch OK so. Aber es ist auch OK, wenn man Dienst mit Waffe als Sünde sieht. Meine Frage wäre: Wozu lerne ich mit dem Gewehr umzugehen, mache Waffenübungen, wenn ich es gar nicht einsetzen will? ...Sie werden den Krieg nicht mehr lernen ...


      DonDomi schrieb:

      Wenn ich ein Messer benutze komme ich auch nicht auf die Idee, das könnte eine Sünde sein, nur weil ich damit ebenfalls jemanden töten kann.
      Ein Messer ist z.b. ein Küchenuntensil und man kann sehr viel mit einem Messer machen. Im Rücken deines Mitmenschen hat es allerdings nichts verloren. Wozu aber braucht man ein Gewehr noch, außer zum Töten? Und wozu muss/will "man" das lernen? Es mag plausible Gründe dafür geben. Dann muss ich mich aber nicht vom Militär für den Krieg ausbilden lassen.




      DonDomi schrieb:

      Bogi hat absolut recht, was man im Zwischenmenschlichen Bereich lernt, das wird man sonst kaum irgendwo lernen. Aber das können nur Leute beurteilen, die mal mehrere Monate mit Menschen, die man nicht selber ausgesucht hat, das gesamte Leben teilen musste.
      Hm, man sucht sich auch die Familie nicht selbst aus. Kann man da nicht für den zwischenmenschlichen Bereich üben. Ich habe da sehr viel gelernt.



      DonDomi schrieb:

      Wie man sich im Ernstfall verhalten würde ist eine ganz andere Frage und ich kann das nicht beurteilen, da ich noch nie in der Situation war, wo mein Land und meine Familie wirklich bedroht war.
      Da bin ich ganz mit dir. Die Theorie ist eben weit entfernt von der Praxis.

      ***
    • @Nachtperle:
      Man lernt den Umgang mit Waffe weil man das als Vaterlandspflicht ansieht. Das hat nichts damit zu tun, dass man die Waffe deswegen einsetzen möchte. Man lernt vieles im Leben, das man nie benötigt. Es gibt aber schon bereiche wo Waffen benötigt werden, bei der Jagd ist z.B. eines der klassischen Beispiele.
      Ich habe kein Problem, wenn jemand aus ethischen Gründen keinen Dienst oder nur Dienst ohne Waffen machen möchte, ich verstehe aber immer noch nicht, was daran eine Sünde sein soll. Man tötet niemanden mit einer solchen Ausbildung, somit ist dieses Gebot schon mal nicht betroffen, denn es gibt dutzende andere Dinge die man lernt, mit denen man ebenfalls andere Menschen töten könnte, wenn man es denn wollte.
      Wegen der Familie: Ja, man lernt da auch viel, aber dort wird man gross, man lernt die Regeln von Kind auf, im Militär aber kommt man mit Menschen zusammen, die einem vom Weltbild, vom Verhalten etc. völlig fremd und konträr sein können und da ist das eben schon etwas anderes. Zudem hat man kaum einmal die Möglichkeit sich zuückzuziehen, du hast keine eigene Privatsphäre mehr und das ist etwas dass man sonst kaum irgendwo so findet. Es ist einfach nicht vergleichbar, aber das weiss nur jemand der das selber erlebt hat.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      @Nachtperle:
      Man lernt den Umgang mit Waffe weil man das als Vaterlandspflicht ansieht.
      OK! Und im weiteren Sinn sieht man es als Vaterlandspflicht, diese zu gebrauchen? Wo hört für z.b. für dich die Vaterlandspflicht auf?


      DonDomi schrieb:

      Das hat nichts damit zu tun, dass man die Waffe deswegen einsetzen möchte. Man lernt vieles im Leben, das man nie benötigt. Es gibt aber schon bereiche wo Waffen benötigt werden, bei der Jagd ist z.B. eines der klassischen Beispiele.
      Ja und genau das verstehe ich nicht. Wozu will ich etwas lernen, was ich gar nicht gebrauchen will. Will ich Jäger werden, brauche ich mich nicht zum Soldaten ausbilden lassen. Ich lasse mich auch nicht zum Räuber ausbilden, oder zum Menschenschmuggler, nur weil ich ein gesteigertes Bedürfnis "negatives" zu lernen habe. Ich verstehe das einfach nicht und das muss wohl auch akzeptiert werden.


      DonDomi schrieb:

      Ich habe kein Problem, wenn jemand aus ethischen Gründen keinen Dienst oder nur Dienst ohne Waffen machen möchte, ich verstehe aber immer noch nicht, was daran eine Sünde sein soll.
      Für den einen ist es Sünde, für den anderen eine Bildungslücke schließen. Respektiere es einfach, dass es für viele Christen Sünde ist, den Krieg und das Töten zu lernen.

      DonDomi schrieb:

      Man tötet niemanden mit einer solchen Ausbildung, somit ist dieses Gebot schon mal nicht betroffen, denn es gibt dutzende andere Dinge die man lernt, mit denen man ebenfalls andere Menschen töten könnte, wenn man es denn wollte.
      Du kannst ja wohl nicht leugnen, dass man bei der Bundeswehr - in Österreich Bundesheer - den Krieg lernt. Das Umgehen mit der Waffe lernt um damit den Feind zu töten. Sicher lernt man dort nicht für die Jagd. Diese Waffenübungen - wie sie beim Österreichischen Heer abgehalten werden, dienen dazu, den Umgang mit der Waffe und damit auch das Töten deines Bruders, weil er nicht deine Nationalität besitzt, nicht zu verlernen.

      Für mich persönlich ist es Sünde, den Krieg und somit das Menschen töten lernen wollen. Wenn es für dich und andere nur Vaterlandspflicht ist, muss ich das respektieren. Verstehen kann ich es nicht. Wo spricht Jesus oder die Bibel von einer Vaterlandsverteidigung? Wo spricht die Bibel im Besonderen im NT vom Töten deiner Mitmenschen, nur weil ein "'Staatsoberhaupt diesen zum Feind erklärt? Wann und wo beginnt für dich und solche Vaterlandsverteidiger das: Wir müssen Gott mehr gehorchen, als den Menschen.


      DonDomi schrieb:

      Wegen der Familie: Ja, man lernt da auch viel, aber dort wird man gross, man lernt die Regeln von Kind auf, im Militär aber kommt man mit Menschen zusammen, die einem vom Weltbild, vom Verhalten etc. völlig fremd und konträr sein können und da ist das eben schon etwas anderes. Zudem hat man kaum einmal die Möglichkeit sich zuückzuziehen, du hast keine eigene Privatsphäre mehr und das ist etwas dass man sonst kaum irgendwo so findet. Es ist einfach nicht vergleichbar, aber das weiss nur jemand der das selber erlebt hat.
      Die Privatsphäre hat man in einer größeren Familie auch nicht. Und das nicht nur auf sechs Monate (oder wie lange eben diese Ausbildung dauert. Von Land zu Land verschieden) Dass man sich nicht zurückziehen kann ist eigentlich wider der natürlichen Bedürfnisse des Menschen. Sogar Jesus zog sich zurück, wenn er das Bedürfnis dazu hatte. Warum muss man das lernen?
      Außerdem gibt es für solche Zwecke, Zeltlager, Herbergen, Heime, Schule, Hort u.s.w. sonstige Gemeinsamkeiten. Nicht nur in christlichen Organisationen. Also zum Üben solcher Eigenschaften braucht es auch kein Militär.

      Aber wie schon und immer wieder erwähnt: Für den einen geht Staatsunterwerfung über alles. Andere sehen da einen Unterschied zwischen Gott gehorchen, oder eben Menschen gehorchen. Und jeder sagt eben seine Meinung, sein biblisches Verständnis dazu. Es sollte ein Kleines sein, dies zu respektieren. Mit oder auch ohne Erfahrungen mit dem Militärdienst mit und ohne Waffe.

      ***
    • Nachtperle schrieb:

      Natürlich gab es diese. Aber nahm Gott sie so an, weil sie eben David, Josua, Salomo usw. waren, oder weil sie ihre Fehltritte bereut haben? Welcher von diesen Männern blieb bei seiner Einstellung, seinem Verhalten und Gott nahm ihn dennoch als sein Kind an? Wir sind dabei, hier Äpfel mit Birnen zu vermengen.
      Du hast recht, wir mischen hier das Gebot: Du sollst nicht morden mit der Aufforderung Gottes im AT bestimmte Menschen (für Gebotsübertretungen oder im Rahmen von ethnischen Säuberungen im Land Kanaan) umzubringen. Wenn das Äpfel und Birnen sind, dann haben wir sie gemischt. Angefangen damit hat Elli59: Kriegsdienstverweigerung

      Nachtperle schrieb:

      Tricky, ich bin mir grad nicht sicher: Willst du, oder kannst du nicht verstehen? Richtig! Wir können aufzählen, was und wen und wie viele wir wollen. Die Frage ist, wie oben gestellt: Nahm Gott die Aufgezählten so an, weil sie eben David, Josua, Salomo usw. waren, oder weil sie ihre Fehltritte bereut haben? Welcher von diesen Männern blieb bei seiner Einstellung, seinem Verhalten und Gott nahm ihn dennoch als sein Kind an?
      Ich denke nicht, dass man es bereuen sollte, wenn Gott einem den Auftrag gibt in den Krieg zu ziehen, oder eine Todesstrafe zu vollstrecken, oder?

      Aus meiner Sicht ist es ein Mischen von Äpfeln und Birnen, wenn man allgemein und endgültig sagt: "Du sollst nicht töten" ist ein universelles Gesetz Gottes und gilt:

      Elli59 schrieb:

      wenn ich im 5. Gebot lese,: Du sollst nicht töten, dann ist das für mich verbindlich. Da steht nicht, du sollst nicht morden und wenn du angegriffen wirst, ja dann darfst du schon töten. Die von Gott geführten Kriege im AT her zu nehmen, dass die Kriege in der Gegenward und und in der Vergangenheit gottgewollt sind/waren, mit der Begründung,das wir dem Staate gehorsam sein müssen, finde ich komplett daneben.
      und ich damit Gott in seiner Gesetzgebung, die eben die Todesstrafe vorsah bzw. das Töten von gerichtsreifen Völkern, einen Widerspruch unterstelle. Komplett daneben, richt!


      Nachtperle schrieb:

      Das betone ich immer wieder. Aber ... wer MUSSTE töten?
      Wenn Gott den Auftrag gibt, dann musst du, oder?
      Natürlich kann man das nicht gleichsetzen mit dem heutigen Wehrdienst, da sind wir sicher einer Meinung, denn das heutige Heer wird nicht von Gott angeführt. Man könnte also vielleicht zum Kompromiss kommen: Wenn Gott sagt: Mach tot, dann ist es ok, wenn der Mensch von sich aus meint: Hier mach ich tot, dann ist es nicht ok.


      Nachtperle schrieb:

      WAS ist überhaupt MEIN Land? Beginnt nicht hier schon ein etwas sonderbares Denken?
      Land ist hier von mir ungenau definiert. Es geht mir um MEINE Leute. Wenn es darum geht meine Verwandten, Bekannten zu schützen, dann schütze ich "mein Land".
      Unser Reich und unser wahres Bürgerrecht ist im Himmel, soweit sind wir sicher einer Meinung. Einen Flecken Erde mit Waffen zu verteidigen versteh ich auch nicht wirklich.


      Ich hoffe jetzt reden wir von Äpfeln (Jonagold) und anderen Äpfeln (Cox Orange) als von Äpfeln und Birnen :rolleyes: