Die Schlange als Versucher

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lieber nixwisser, Du kannst ja meinen, vermuten, glauben, was Du für richtig hältst. Ich natürlich auch.. Es ist aber höchst schwierig, ein Detail aus einem Ganzen heraus zu lösen und als symbolische Bilder Sprache zu erklären, und alles Andere als Tatsache an zu sehen. Ich denke, hier gilt: Alles oder gar nichts.

      Ich bin praktisch und technisch-natur wissenschaftlich aus gebildet. Und diese Grundlage sagt mir, dass der Schöpfungsbericht eine Tatsachen Schilderung ist. Die Deutungen über den Beginn der Welt und des Lebens, die die Evolutionshypothese als Religions-Ersatz mir anbietet, halte ich für überhaupt nicht überzeugend und mit ganz vielen Fragezeichen versehen.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Ich dachte eigentlich immer, daß es symbolisch ist.

      Die Beiden haben es miteinander getrieben, was ihnen (noch) nicht erlaubt war?
      Die Schlange war kein Kriechtier, sondern die Lust, das Verlangen, die Geilheit, dem sie nicht widerstehen konnten.
      Dafür spräche m.E. auch nachher die Scham und das Feigenblatt?


      Aber ich weiß es natürlich auch nicht.
    • Yppsi schrieb:

      Die Beiden haben es miteinander getrieben, was ihnen (noch) nicht erlaubt war?
      Die Schlange war kein Kriechtier, sondern die Lust, das Verlangen, die Geilheit, dem sie nicht widerstehen konnten.
      Nein. Der sog. Sündenfall war der Wille des Menschen, wie Gott zu sein. Wie die Schlange ja sagte: Ihr werdet sein wie Gott, und daraufhin findet Eva die Frucht begehrenswert. Vorher nicht.

      Die Schlange ist ein Symbol für den Satan und die böse Wurzel im Herzen, hebräisch jetzer ha´ra. Es ging sicher nicht um eine Kreuzotter oder eine Kobra.

      Natürlich ist es ein symbolischer Text. Der Text ist voll von Symbolik, wie kaum ein anderer.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Ja, trotzdem:

      Der sog. Sündenfall war der Wille des Menschen, wie Gott zu sein. Wie die Schlange ja sagte: Ihr werdet sein wie Gott, und daraufhin findet Eva die Frucht begehrenswert. Vorher nicht.

      "Sie findet die Frucht begehrenswert" ;)

      Ob das jetzt wirklich ne richtige Frucht war, wegen der sie meinten, wie Gott zu sein....???


      Ok, ich habe "meine" Version halt mal von einem Religionslehrer gehört und sie schien mir plausibel.
      Gerade auch wegen der Scham und dem Feigenblatt.

    • Yppsi schrieb:

      Der sog. Sündenfall war der Wille des Menschen, wie Gott zu sein. Wie die Schlange ja sagte: Ihr werdet sein wie Gott, und daraufhin findet Eva die Frucht begehrenswert. Vorher nicht.

      Yppsi schrieb:

      Ob das jetzt wirklich ne richtige Frucht war, wegen der sie meinten, wie Gott zu sein....???
      Kein Wesen kann so sein wie Gott

      Adam und Eva lebten in der direkten Gegenwart ihres Schöpfers...bis zum Sündenfall.
      Ja, ihre Begierde, so sein zu wollen wie Gott führte zur Sünde

      Jakobus 1, 13..
      Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. 14 Sondern ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. (Römer 7.7-8)15 Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod. (Römer 7.10)
      16 Irret nicht, liebe Brüder. 17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis. (Matthäus 7.11) (1. Johannes 1.5) 18 Er hat uns gezeugt nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf daß wir wären Erstlinge seiner Kreaturen


      Unser Gott ist der Töpfer, wir sind das Gefäß. Das Gefäß ist abhängig vom Töpfer.
      Diese Abhängigkeit gefällt nicht jedem.
      Das Gefühl selbst alles in der Hand zu haben fühlt sich besser an. Die Konsequenz sterben zu müssen wird verdrängt und die Lüge " Keineswegs werdet ihr sterben", wird gern angenommen.

      Nicht nur das, Jesus Werk am Kreuz, - die Sühnung und Reinigung der Menschen - wird mit der Lüge Satans überflüssig gemacht
      Wenn der Mensch meint, er sei Gott, dann braucht er Gott nicht mehr.

      Der Mensch möchte unabhängig vom Töpfer sein, deshalb wird die Stimme Gottes überhört, der vorgibt was zu tun ist.
      Adam und Eva lebten zufrieden und glücklich, ohne Sorgen, Leid und Schmerzen, aber nur solange sie auf ihren Schöpfer hörten..

      Nach dem Sündenfall versteckten Adam und Eva sich vor Gott. Sie schämten sich vor Gott. Diese negativen Gefühle - die sie zuvor nicht kannten - waren die Auswirkungen dessen, was ihr Schöpfer zuvor sagte.
      Wenn unser Gott sagt: So ist mein Gesetz ( Der Sünde Sold ist der Tod) dann ist das so. Er wird niemals dieses Gesetzt umändern.
      Ja, sie starben den geistlichen Tod schon am ersten Tag ihrer Übertretung. Genauso wie Gottes Wort ihnen das zuvor erklärt hatte..

      Der Mensch hört auf seine Begierden und auf Satan, der Vater der Lüge. Dieser Lügengeist ist der Vater allen Übels
      Johannes 8, 43
      Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören. (1. Korinther 2.14) 44 Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. (1. Mose 3.4) (1. Mose 3.19) (1. Johannes 3.8-10) 45 Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Schlange, Schlange, Schlange - -.

      Kein lieber hund etwa, Schwanzwedeln, Kommen, Bitten . das ein Apportl ihm geworfrn wird - ein unheimliches Tier, sich für uns nicht nachvollziehbar bewegend, bitzschnell, schlängelnd, ihr Ziel ist für uns zunächst nicht auszumachen - -


      - - dieses Bild steckt für mich ja auch in der versuchungsgeschichte drinnen.