Die Schlange als Versucher

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    • Hallo Freunde,

      Nach all den bisherigen Erklärungen zum Fluch der Schlange, hätte ich einige grundsätzliche Fragen an Euch?

      Woher wisst ihr denn so genau, dass die Schlange, die Eva verführte, Flügel und Beine hatte? Steht das in der Bibel, dass Gott alle Arten von Schlangen, die wir heute kennen, mit Flügel und Beine geschaffen hatte? Oder war das nur bei der Art der Schlange der Fall, die Eva verführte, oder doch bei allen Arten der Schlangen?
      Es gibt doch heute einen großen Unterschied zwischen z. B. einer Riesen-Anakonda, einer Kobra, einer Python, einer Kreuzotter, einer Blindschleiche und allen möglichen Wasserschlangen etc. Oder gab es damals nur eine Art von Schlangen, die sich dann später erst aus dieser einen Art der Schlange in eine solche Vielzahl von Schlangen entwickelt haben?
      Oder hat Gott nach dem Sündenfall nicht nur die Art der Schlange verflucht, die Eva verführte, sondern gleich alle anderen Arten mit ihr - egal ob es z. B eine Riesenschlange war, oder eine Kreuzotter oder Blindschleiche etc?

      Hier ein Link über die Vielzahl der heute über 2.400 weltweit existierenden Schlangenarten: http://www.wasistwas.de/natur-tiere/eure-fragen/reptilien/link//0f93d52d5e/article/wie-viele-schlangenarten-gibt-es-auf-der-welt.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1299

      Wenn das im Paradies eine maskuline Schlange war, hat Gott dann auch das Weibchen gleich mit verflucht, obwohl es sich vom Satan nicht gebrauchen ließ, um Eva zu verführen?Haben irgend welche Bibelausleger auch heraus gefunden, wie viele Beine und Flügel diese ursprünglichen Schlangen hatten, die Gott geschaffen hatte - waren es zwei, vier, sechs oder mehr? Es gibt ja heute eine Menge von Tieren mit Flügel und Beinen, welchem dieser Tiere oder Vögel könnte sie denn am ehesten geglichen haben?

      Außerdem hat Gott damals offensichtlich ohnehin schon verschiedene Arten von kriechenden Kreaturen geschaffen, die sich auf der Erde und auf ihrem Bauche dahinwinden ähnlich wie die Schlangen, sind das alles von Gott verfluchte Tiere, weil sie das tun?

      Ein anderes Problem ist die Ermährung, zu der die Schlange verflucht wurde zu essen. Wenn Gott die buchstäbliche Schlange dazu verurteilte statt weiterhin sich vegetarisch ab dem Sündenfall von Erde zu ernähren, dann müsste das ja auch bis heute die einzige Nahrung oder zumindest die Hauptnahrung aller Schlangen sein! Ist das jedoch der Fall?

      Wer unter Euch ist ein guter Schlangenkenner, der uns sagen kann, welche der vielen Schlangenarten sich denn tatsächlich von Erde ernähren, oder welche kriechenden Tiere sich überhaupt von Erde ernähren? Nach meinen bisherigen Informationen tut das kein einziges Tier, auch wenn es noch so auf oder gar nur in der Erde kriecht. Ich lasse mich aber gerne besser informieren.

      Hier ein Link zur Information:http://www.schlangeninfos.de/schlangen/fressen.htm Das entspricht also alles nicht dem Fluch über die Schlange, wie er im Paradies über sie ausgesprochen wurde – oder doch?

      Habt ihr euch auch schon die Frage gestellt, wie denn die Schlange ihre Flügel und Beine verloren hat - hat Gott sie ihr und auch ihrem Partner oder ihrer Partnerin gleich nach dem Sündenfall schlagartig weggenommen, oder sind sie ihnen im Laufe der späteren Generationen so nach und nach in einem evolutionistischen Prozess verlornen gegangen, so dass sie Zeit genug hatten sich an das kriechen am Buch zu gewöhnen?

      Habt ihr Euch bei all diesen Überlegungen auch schon die Frage gestellt, was denn z. B. mit einem Pinguin oder anderen Vogelarten geschehen muss, die zwei Flügel und zwei Füße haben, damit sie dann plötzlich vielleicht sogar von einem auf den andern Moment auf dem Bauche kriechen könnten? Das ginge doch nur, wenn Gott ihnen einen völlig neuen Körperbau und Fortbewegungsappart schafft.Und wenn sie vorher sich von allem grünen Grass und Kraut ernährten, und sich dann plötzlich nur mehr von unverdaubarer Erde ernähren sollten, müsste ihnen doch Gott einen völlig neuen Verdauungsapparat schaffen.In dem Augenblick, da Gott aber das täte, ist es ja gar kein Fluch mehr, sondern das Tier wäre eine völlig neue Kreatur, die dann Gott mit solchen Fähigkeiten neu erschaffen hätte? War es aber so?

      Das alles aber sind für mich echte Fragen, die mir bibelgläubige Leute beantworten müssten, bevor sie von mir erwarten können, dass ich glauben kann, dass der Fluch über die Schlange tatsächlich die damals von Gott erschaffene Art oder Arten der buchstäblichen Schlangen betraf. Bis dahin ist es für mich viel eher glaubhaft, dass der Fluch in 1. Mo. 3,14 an die selbe Schlange gerichtet ist, als der Fluch oder die Ankündigung an die Schlange in Vers 15. Oder hat Gott in 1. Mo. 3,15 auch die buchstäbliche Schlange gemeint, als er ihr eine Feindschaft zwischen ihr und dem Weibe und zwischen ihren Nachkommen und den Nachkommen der Schlange ankündigte? Sollte dann auch der buchstäblichen Schlange, die Eva damals verführte der Kopf zertreten werden? Es steht dort ja nicht, dass er allen Schlangen den Kopf zertreten würde!

      Was gibt uns also das Recht die Schlange in Vers 15 als Sinnbild für Satan zu interpretieren, und die Schlange in Vers 14 als buchstäbliche Schlange zu interpretieren? Nach welchem hermeneutischen Prinzip und nach welcher exegetischen Regel der Auslegung kann man das denn so machen? Oder ist es möglich, dass die christliche Theologie in diesem Punkt der Interpretation einer Jahrtausende alten religiösen Tradition aus Heidentum, Judentum, Christentum und dann auch noch adv. Tradition aufsitzt? Könnte das auch ein Grund dafür sein, dass viele denkende Menschen, das schon lange nicht mehr so ganz glauben können, wie hier die Bibel ausgelegt wird?

      Oder ist diese Interpretation inzwischen sogar schon zu einem Dogma und zu einer Seligkeitsfrage geworden, und man demnach unbedingt glauben muss, dass Schlangen von Gott ursprünglich mit Flügel und Beinen geschaffen wurden und Gott seither allen Schlangen das wegnahm und sie so alle bestrafte, weil eine von ihnen sich von Satan gebrauchen ließ und ihr scheinbar ihre Stimme borgte, obwohl auch das nicht mal so gewesen sein musste. Denn die Täuschung Evas kann ja tatsächlich auch daran gelegen haben, dass sie meinte, die Schlange spricht, doch in Realität war es die Stimme Satans, die wie aus dem Rachen der Schlange kam, und die zu ihr sprach. Oder war Satan tatsächlich so mächtig, dass er eine buchstäbliche Schlange ohne Stimmbänder zu haben, zum Sprechen einer menschlichen Sprache bekam?

      Nach alle dem sollten wir und auch fragen, welches Gottesbild sich aus dieser Geschichte ergeben würde, wenn wir diesen Fluch über die Schlange so interpretieren? Da wäre ja der Mensch nach seinem Fluch noch besser davongekommen, als die Schlange, die ja von Satan nicht wirklich verführt werden konnte, um sich zur Versuchung Evas so gebrauchen zu lassen? Wo kämen wir denn da hin, wenn wir nun auch noch glauben müssten, dass die Schlange so intelligent war, dass Satan zu ihr sprechen und sie verführen konnte, wie das in diesem Thread auch schon in Erwägung gezogen wurde?

      Da würden mir nun auch noch einige WWW-Fragen dazu einfallen, die das Ganze noch unmöglicher erscheinen lassen könnten, doch das erspare ich mir mal, und begnüge mich mit diesen ganz normalen und logischen Fragen, die vielleicht etwas leichter zu beantworten sein sollten.

      Auf gute und vor allem auf biblisch fundierte Antwort hoffend,

      Armin [/size][/font]
    • Hallo Freunde,

      es tut mir sehr leid, dass ich gleich schon mit meinem ersten Beitrag zu diesem an sich sehr wichtigen und interessanten Thema in diesem Thread die bis dahin recht rege Diskussion mit all meinen für mich sehr entscheidenden Fragen offensichtlich zum Schweigen gebracht habe, und seither niemand mehr dazu eine Antwort darauf gefunden hat.

      Mich würde nun aber doch interessieren, ob meine Fragen, die ich zu diesem Fluch über die Schlange im Paradies stellte, und die euch auch jeder kritisch, logisch, wissenschaftlich informierter und denkender Bibelleser in seinem Zweifel bzgl. der Glaubwürdigkeit einer buchstäblichen Deutung dieses Fluchen stellen würde, so zu Unrecht gestellt habe, dass ich dieses Schweigen darüber verursacht habe? Oder waren einfach der Fragen zu viele und somit der Beitrag wieder mal zu lang, dass er vielleicht von den meisten gar nicht gelesen wurde?

      Sollt das der Fall sein, würde ich zumindest mal eine Frage etwas wiederholen: Was würdet ihr einem ungläubigen Freund, der die Wörtlichkeit des Fluches Gottes über die Schlange bezweifelt, indem er Euch als guter Kenner der Fressgewohnheiten von Schlangen, darauf aufmerksam macht, dass er nicht glauben kann, dass man diesen Fluch so buchstäblich zu verstehen habe, wie es unter Christen üblich ist, weil es ja gar nicht zutrifft, dass Schlangen ihr ganzes Leben lang nur Erde fressen? Heute im Zeitalter der Wissenschaft könne man doch so etwas nicht mehr glauben, denn man weiß ja heute, dass es kein Tier gibt, das der Wissenschaft bis heute bekannt ist, welches Erde tatsächlich als Hauptnahrung hat, und schon gar nicht irgend eine Schlange. Oder ist vielleicht der Fluch so zu verstehen, dass Gott nur die eine Schlange, durch die der Teufel die Eva zur Sünde verleitete, verfluchte, und nur sie alleine auf Erden kriechen musste und den Rest ihrer Lebenszeit nur mehr Erde fressen durfte?
      Wären diese Fragen für Euch leichter zu beantworten, und der tiefere Sinn dieses Fluches über die Schlange so besser zu verstehen?

      Es wäre jedenfalls schade, wenn wir das Thema nicht doch noch etwas weiterführen könnten.

      Armin
    • Freitag ist, bekanntlich der Rüsttag und am Sabbat hat man meistens andere Gänge, als am Rechner zu Recharchieren. So passiert es sehr schnell, dass man auf Fragen, die am Freitag Nachmittag gestellt werden, nicht bis Sonntag früh Morgen eine Antwort bekommt. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Armin Krakolinig schrieb:

      Hallo Freunde,

      es tut mir sehr leid, dass ich gleich schon mit meinem ersten Beitrag zu diesem an sich sehr wichtigen und interessanten Thema in diesem Thread die bis dahin recht rege Diskussion mit all meinen für mich sehr entscheidenden Fragen offensichtlich zum Schweigen gebracht habe, und seither niemand mehr dazu eine Antwort darauf gefunden hat.

      Armin


      Lieber Armin,

      mir erscheint das einfach unwesentlich... *tutleid*

      Daher keine Reaktion...
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Armin Krakolinig schrieb:

      Hallo Freunde,

      es tut mir sehr leid, dass ich gleich schon mit meinem ersten Beitrag zu diesem an sich sehr wichtigen und interessanten Thema in diesem Thread die bis dahin recht rege Diskussion mit all meinen für mich sehr entscheidenden Fragen offensichtlich zum Schweigen gebracht habe, und seither niemand mehr dazu eine Antwort darauf gefunden hat.

      Armin


      Lieber Armin,

      mir erscheint das einfach unwesentlich... *tutleid*

      Daher keine Reaktion...
      .

      mir nicht, aber die Gründe meiner Zurückhaltung sind hier zu lesen: Forum: welche Empfindungen habt ihr (Diskussion)?
      letzter Beitrag
    • Hallo Armin Krakolinig

      Die Frage ist zwar interessant, aber kaum zu beantworten, ohne Spekulationen "in die Welt zu setzen", die biblisch nicht zu begründen sind. Außer den paar Texten in Mose gibt es ja keine andere Aussage dazu in der Bibel. Das einzige was ich ausschließen würde ist, das nur diese eine Schlange das Urteil Gottes bekommen hat und alle anderen Schlangen nicht. Wir Menschen wurden ja auch verurteilt, obwohl "nur" Adam und Eva ungehorsam waren.

      Gruß Wartende
    • Es sollte ein Mahnmal, eine Erinnerung an der Sündenfall zurück bleiben. Frau, Mann aber auch die Schlange hatten einen Fluch Gottes auferlegt bekommen. Wenn ich heute eine Schlange sehe, egal welche, werde ich direkt an die Anfänge der Weltgeschichte erinnert.... ich mag keine Schlangen, brrrrr!!!

      Der Fortbewegungsapparat einer Schlange konnte schon von Anfang an vorhanden sein, warum nicht? Wir Menschen haben auch mehrere Möglichkeiten sich zu bewegen, ohne unsere Füße zu benutzen. Viele Tiere haben voll ausgebildete Anlagen zu irgendetwas, die aber erst nach bedarf eingeschaltet oder abgeschaltet werden. (Z.B. Maulwurfs Augen. Der Gen der Augen unseres Europäischen Maulwurfs ist ausgeschaltet, da dieser sie nicht braucht, obwohl sie in voller Funktionalität vorhanden sind.)


      .
    • [font='Arial'][size=10]Wartende,

      Kannst Du mir sagen, wo Du irgend einen Ansatz von Spekulation findest, wenn ich behaupte, dass es keine Schlangen gibt, die sich von Erde ernähren, und das dies ein guter Grund dafür sein kann, dass der Fluch in 1.Mo. 3,14 sich deshalb nicht auf die buchstäbliche Schlange beziehen kann, weil sich in der Realität die tatsächliche Auswirkung dieses Fluches an den Schlangen nicht feststellen lässt?
      Was bitte an allen anderen meiner Fragen ist mehr Spekulation, als zu behaupten, die Schlange im Garten Eden hatte ursprünglich Flügel und Füße, und dass sie sich seit dem Sündenfall nicht mehr vegetarisch ernährt, wie es Gott ursprünglich für alle Tiere vorsah, sondern sich von Erde ernährt? Du musst doch auch selbst wissen, dass sich Schlangen nicht von Erde ernähren - oder hast Du noch nie etwas von dem gelesen oder in Filmen gesehen, wovon Schlangen sich ernähren? Warum muss man hier von Spekulation reden, wenn man solche ganz einfachen und sachlichen Fragen an bibelgläubige Menschen stellt?[/size][/font]



      [font='Arial'][size=10]Wäre es nicht besser und einfacher, Schlangen würden sich tatsächlich von Erde ernähren, als sich mit Mühe und List an alle möglichen Kleintieren heranzumachen und sie in Grausamkeit zu verschlingen? Wo würdest Du außerdem einen Fluch erkennen, wenn Gott der Schlange nach dem Sündenfall einen Verdauungsapparat schuf, der Erde als Nahrung verdauen kann? Für wie viele andere Tiere in heutigen Trockengebieten, wo Millionen Tiere vor Hunger sterben, weil sie kein Gras und Kraut mehr finden, sondern nur mehr trockene Erde vor ihnen liegt, wäre es sogar ein Segen und nicht ein Fluch, hätte Gott ihnen die Möglichkeit geschaffen, sich von Erde ernähren zu können. Das wäre ja sogar ein Segen für viele Menschen in solchen Hungergebieten, wenn sie Erde verdauen und als Nahrung essen und davon leben könnten, wenn sie sonst nichts zu essen haben! In alle dem könnte ich keinen Fluch erkennen. Und was hat das mit irgend welchen Spekulationen zu tun, von denen Du sprichst?[/size][/font]



      [font='Arial'][size=10]Oder ist es nicht erlaubt, die Bibel auch mit etwas Vernunft zu lesen und gewisse Aussagen zu interpretieren?[/size][/font]
      [font='Arial'][size=10]
      Ich frage mich echt, welches Problem man denn im Hintergrund vermutet, dass man bisher bei diesen meinen Fragen zu diesem Thema so zurückhaltend ist, sie ganz nüchtern zu sehen und versuchen sie zu beantworten?
      Ist es denn wirklich so schwer, einfach mal gewisse Traditionen in der Interpretation zu hinterfragen, von denen sogar sonst bibelgläubige Menschen oft nicht mal wissen, woher sie kommen, und wer ihr tatsächlicher Erfinder ist?

      Könnte nicht auch das ein Beispiel dafür sein, wo es dem Teufel gelungen ist, Menschen etwas glauben zu lassen, was der Wahrheit in keiner Weise entspricht, und gleichzeitig alle jene an den Pranger zu stellen, die mit Vernunft die Bibel lesen, und auf solche zweifelhafte Erklärungen und nachweisliche Unwahrheiten in Glaubensvorstellungen aufmerksam zu machen versuchen?

      [/size][/font]
      Ich hoffe, Du, aber auch andere Leser, die sich bisher über dieses Thema schon vor meinem Beitrag etwas Gedanken gemacht haben, können doch noch etwas verstehen, was ich meine!


      Armin
    • Gott macht kein Abrakadabra, auch zaubert ER in der eigenen Schöpfung nichts nachträglich. Wenn man sich die Schlange ansieht, wie sie am Boden vorwärts gleiten, sehen wir deutlich, wie sie mit ihrer gespaltenen Zunge am Boden entlang tastet. Das wissen wir HEUTE, dass sie zur Orientierung tastet und riecht... am Boden ... es sah so aus, aus würde sie Erde lecken.

      Die Bibel ist ein universelles Buch und für Menschen in ALLEN Epochen geschrieben. Als die Biologie der Tiere noch nicht so ins Detail bekannt war, hat es in der Tat so ausgeschaut, dass die Schlange Erde frist. Es ist auch heute ein schaudriges Bild (für mich zu mindest). Ausserdem ernährt sie sich von Mäusen und Ratten und anderem Kleintier, das "in der Erde" wohnt (anstatt mit Obst von oben, von den Bäumen, wie früher). Sie raubt höhlen aus und unterirdische Bauten. "Sie ernährt sich tatsächlich von Erde". Die Bibel hat recht.

      .
    • Stofi, das sind in der Tat interessante Gedanken, die du da vorstellst. Ich weiß zwar noch nicht so recht, was ich davon halten soll, aber inspirierend sind sie allemal. Nur eine Nebenfrage - vielleicht auch für andere aufschlussreich - glaubst du das, oder sind es einfach "nur" Gedanken, die dir dazu gekommen sind? gefällt mir!

      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      Stofi, das sind in der Tat interessante Gedanken, die du da vorstellst. Ich weiß zwar noch nicht so recht, was ich davon halten soll, aber inspirierend sind sie allemal. Nur eine Nebenfrage - vielleicht auch für andere aufschlussreich - glaubst du das, oder sind es einfach "nur" Gedanken, die dir dazu gekommen sind? gefällt mir!

      Gruß
      Seeadler
      Hallo @Seeadler, mit der Frage habe ich mich noch nie vorher beschäftigt. Aber ich denke über Gott (und glaube es auch!!), dass Er viel "Menschlicher und Normaler" ist, als man aus Ihm macht. Er ist technisch, logisch, normal. Man muss sich nur ein wenig mit der Materiellen Schöpfung beschäftigen, dann erkennt man, wie komplex und genial alles funktioniert. Vor allem auch im Unsichtaberen Bereich der Atome, Moleküle &Co.. was alles schon entdeckt wurde. Heute, bei dieser Technik und Erkenntnissen der Wissenschaft, ist es viel leichter an Gott zu glauben, als je zuvor. Ich mag es nicht, wenn man alles in der Bibel vergeistlicht, versinnbildlicht, weil man sich etwas sonst nicht vorstellen kann. Ein Paradebeispiel sind die Reinheitsgebote aus 3.Mose. Sie sind so logisch und heute gesundheitlich beweisbar..... trotzdem verstehen es die meisten Christen nur Bildlich, symbolisch, oder was weiß ich noch.

      Ich lese die Bibel eher praktisch, als dogmatisch. Und ja, ich denke mir das so über die Schlange und glaube es auch. Bis ich eine bessere Erklärung bekomme.

      .

      .
    • @Stofi

      Stofi schrieb:

      Gott macht kein Abrakadabra, auch zaubert ER in der eigenen Schöpfung nichts nachträglich. Wenn man sich die Schlange ansieht, wie sie am Boden vorwärts gleiten, sehen wir deutlich, wie sie mit ihrer gespaltenen Zunge am Boden entlang tastet. Das wissen wir HEUTE, dass sie zur Orientierung tastet und riecht... am Boden ... es sah so aus, aus würde sie Erde lecken.

      Die Bibel ist ein universelles Buch und für Menschen in ALLEN Epochen geschrieben. Als die Biologie der Tiere noch nicht so ins Detail bekannt war, hat es in der Tat so ausgeschaut, dass die Schlange Erde frist. Es ist auch heute ein schaudriges Bild (für mich zu mindest). Ausserdem ernährt sie sich von Mäusen und Ratten und anderem Kleintier, das "in der Erde" wohnt (anstatt mit Obst von oben, von den Bäumen, wie früher). Sie raubt höhlen aus und unterirdische Bauten. "Sie ernährt sich tatsächlich von Erde". Die Bibel hat recht.
      Wenn ich Dich hier recht verstehe, dann meinte Gott als ER zur Schlange in V. 14 sprach die buchstäbliche Schlange, aber als er zur Schlange in Vers 15 sprach meinte er Satan - meinst Du es so?

      Das bedeutet dann auch, als Gott in Vers 14 zur Schlange sagte: "Auf deinem Bauche sollst Du kriechen und Erde fressen dein Leben lang, dann meinte er nicht wirklich Erde, sondern lebendiges Getier wie Mäuse, Ratten und anderes Kleintier, das "in der Erde" wohnt!

      Das ist zwar eine sehr seltsame Bibelauslegung, aber es wird immer sicher welche Leute geben, die Dir darin zustimmen werden. Möglich, dass ich auch hier wieder der einzige bin der damit ein Problem hat.

      Außerdem hätte ich gerne gewusst, woher Du weißt, dass die Schlangen früher das Obst von den Bäumen aßen? War das deiner Meinung nach die Nahrung, die Gott im Paradies für Schlangen und andere Tiere bestimmt hat. In meiner Bibel steht nähmlich folgendes: "Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so"!

      Meinte also Gott mit "alls grüne Kraut" eigentlich alles Obst auf den Bäumen?

      Da würde ich gerne wissen, nach welcher Regel der Bibelauslegung man auf solche Interpretationen kommen kann, und wer dann überhaupt noch die Bibel recht deuten und verstehen kann. Könnte da nicht jeder nach seiner eigenen Phantasie die Bibel auslegen?

      Armin

      Wenn ich Dich hier recht verstehe, dann meinte Gott als ER zur Schlange in V. 14 sprach die buchstäbliche Schlange, aber als ebenfalls ER zur Schlange in Vers 15 sprach meinte er Satan - meinst Du es so?

      Das bedeutet dann auch, als Gott in Vers 14 zur Schlange sagte: "Auf deinem Bauche sollst Du kriechen und Erde fressen dein Leben lang, dann meinte er nicht wirklich Erde, sondern lebendiges Getier wie Mäuse, Ratten und anderes Kleintier, das "in der Erde" wohnt!

      Das ist zwar eine sehr seltsame Bibelauslegung, aber es wird immer sicher welche Leute geben, die Dir darin zustimmen werden. Möglich, dass ich auch hier wieder der einzige bin der damit ein Problem hat.

      Außerdem hätte ich gerne gewusst, woher Du weißt, dass die Schlangen früher das Obst von den Bäumen aßen? War das deiner Meinung nach die Nahrung, die Gott im Paradies für Schlangen und andere Tiere bestimmt hat. In meiner Bibel steht nämlich folgendes: "Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so"!

      Meinte also Gott mit "grünem Kraut" eigentlich alles Obst auf den Bäumen?

      Da würde ich gerne wissen, nach welcher Regel der Bibelauslegung man auf solche Interpretationen kommen kann, und wer dann überhaupt noch die Bibel recht deuten und verstehen kann. Könnte da nicht jeder nach seiner eigenen Phantasie die Bibel auslegen?

      Ich stimme Dir aber zumindest in dem zu, dass ich auch nicht glaube, dass Gott nach dem Sündenfall aus der Schlange ein neues Tier machte. Das aber hätte er tun müssen, wenn es stimmt, dass dieses Tier vorher mit Flügeln durch die Luft flog und auf zwei oder mehr Beinen ging und sich von grünem Kraut ernährte und sich nachher von unverdaubarer Erde ernähren müsste.

      Armin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armin Krakolinig ()

    • leider ist vorhin mein Server abgestürzt, sonst hättest du folgenden von mir gesicherten Post noch vor deiner Antwort an Stofi bekommen....



      @Armin, wenn ich hier in meinem Bibelserver "Schlange" eingebe, und dies interpretiere, was er mir so an Bibelstellen ausspuckt, so sind dies in erster Linie symbolische Bezeichnungen
      für Satan. Ich würde mal so überschlagen, 3/4 der dann genannten Bibelstellen charakterisieren Satan und keine biologische Schlange. Ehrlich gesagt kann einen da die Schlange auch schon wieder leid tun, dass sie da für das Böse schlechthin herhalten soll. Irgendwie habe ich damit dann auch Probleme, annehmen zu müssen, dass Gott die Schlange als physische Manifestation Satans
      hier auf Erden benutzen sollte um uns permanent an Satan zu erinnern, der hier quasi leibhaftig als Schlange herumgeistert. Von daher kann ich die Abscheu von "Wartende" verstehen; mir geht es da nicht anders. manchmal erweitere ich diesen Kreis und sehe sogar in der Gestalt von Echsen ebenso eine Verkörperung Satans.

      Eines dürfte uns doch allerdings klar sein: Aufgrund der Bewegungseinschränkung der Schlange muss sie nun mal auch recht erfinderisch sein, sprich "listig", um doch noch an die Nahrung heran zukommen, die sie ja genauso benötigt, wie jedes andere Lebewesen auch. Die List ist somit eine evolutionäre Bedingung der Schlange, um überleben zu können, um ihre Art erhalten zu können. Es wird für sie überlebensnotwendig und damit arterhaltend - vollkommen unabhängig von unserer Interpretation und symbolischen Zuordnung. Dieses Tier will einfach nur leben und sich weiter fortpflanzen, mehr nicht - aber auch nicht weniger. Wenn wir keine Füße und arme hätten oder leider auch haben, dann ist auch der Mensch zu Leistungen imstande, die er sich ansonsten nicht vorstellen kann...



      Seeadler
    • Ich weiß nicht, wie Satan es genau gemacht hat, dass er durch die Schlange redete. In dem einen Fall hat Gott eben die Schlange verflucht. Sicher sind ihr die Flügel nicht gleich abgefallen, aber Gott könnte für die Nächste Generation den Gen der Flügelanlage abschalten, fertig. Ich war doch nicht dabei, kann nicht wissen, wie das Tier (Schlange) damals im Paradies aussah. Aber sicher nicht so, wie heute, denn die Schlange ist bei WEITEM nicht das schönste Tier aller Tiere.

      Dass ALLE Tiere nur Graß gefressen haben, das glaube ich nicht. Denn viele Tiere haben ihr Gebiss zum Knacken der Nüsse oder zum Pulen und Fressen von Obst. Die Aussage bei der Schöpfung bedeutet in meien Augen, dass Gott am Anfang allen das zu fressen gegeben hat, was gewachsen hat. Nicht aber, dass Tiere, Tiere fressen, oder dass sie sich vom eigenen Kot ernähren. Eigentlich ernähren sich vllt. mehr als die Hälfte aller Tiere von Früchten, Beeren, Nüssen oder Blätter. Bei ein wenig Zoologie Kenntnissen erkennt man es schon an den verschiedenen Gebissanlagen, die zum Graß fressen ein wenig unbequem sind.

      Außerdem glaube ich, dass im Paradies jeder alles Fressen kann und darf, was vegetarisch ist. Nach Lust. Wenn einem Affen eine Birne schmeckt, soll sie sie haben, wenn er sich ein paar Graßhalme rein ziehen will, warum nicht? Warum in dieser Frage so viel Engstirnigkeit? Gott ist ein Gott der Vielfalt. Es wäre auch den Tieren zu langweilig, sich die ganze Ewigkeit nur von Grashalmen zu ernähren, oder?

      .Das bedeutet dann auch, als Gott in Vers 14 zur Schlange sagte: "Auf deinem Bauche sollst Du kriechen und Erde fressen dein Leben lang,
      dann meinte er nicht wirklich Erde, sondern lebendiges Getier wie
      Mäuse, Ratten und anderes Kleintier, das "in der Erde" wohnt!
      So habe ich es nicht geschrieben. Das Verhalten der Schlangen macht den Anschein, dass sie Erde frisst. Es musste eine enorme "Umstellung" gewesen sein. Erst schön oben klettern, womöglich fliegen, und dann auf dem Bauch kriechen müssen. (Erde fressen). Auch wir sagen oft: "am Boden zerstört"... dabei liegen wir gar nicht am Boden. oder "in meinem Leben bin auch schon mal im Schlamm, im Staub gelegen/Staub geleckt" und meinen damit, dass es uns so richtig mieß ging.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Satan und/oder Gschöpf Gottes

      Hallo,

      wo habt ihr gelesen das die Schlange im Paradies Flügel und Beine hatte? Ich habe allerdings gelesen, das etliche Schlangenarten "unnütze Knochenstücke am Leib" haben sollen, das könnten Rückstände von Beinen sein, die sich weiter vererbt haben. Natürlich weiß ich das Schlangen nicht nur (vielleicht auch) Erde essen, sondern hauptsächlich Kleintiere wie Mäuse und Riesenschlangen auch größere Beute. Schlangen kriechen auch nicht nur am Boden, sondern je nach Art, auch auf Bäumen oder sogar im Wasser. Grundsätzlich war im Paradies für die Tiere das Kraut bestimmt und für die Menschen die Früchte der Bäume (und das lese ich wirklich in der Bibel).

      Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen das nur diese eine Schlange zum kriechen und "Erde fressen" verurteilt wurde. Es kann gut sein das die Schlangen dazu verurteilt wurden Kleintiere, die in der Erde leben, zu fressen und das das für die Menschen wirklich so aussah, als ob sie Erde fressen würden.

      Die Schlangen die heute leben haben ebenso viel oder so wenig Schuld daran das Satan sie benutzt hat, wie die Menschen die heute leben daran, dass sich Adam und Eva verführen haben lassen.

      Deshalb sind die Schlangen für mich Geschöpfe Gottes und als diese respektiere ich sie, unabhängig davon ob sie mir sympatisch sind.

      Gruß Wartende
    • Fazit der bisherigen Diskussion zu diesem Thema

      Hallo Leute!

      Es ist schon sehr verwunderlich, welche seltsamen Erklärungen hier bei diesem Thema ihre Zustimmung finden, ohne gewisse Autoren auf offensichtliche Unmöglichkeiten der Interpretation aufmerksam zu machen.


      Offensichtlich wissen wir nun schon mehr über das, was sich durch Gottes Fluch am Wesen der buchstäblichen Schlange als Versucherin im Garten Eden und ihren buchstäblichen Nachkommen seit dem Sündenfall verändert hat, als über die Veränderung des Wesens der eigentlichen Gestalt, die laut Bibel zumindest der wahre Versucher dort im Garten war. Sollte es sich aber bei diesem Fluch tatsächlich um ein Verfluchen Gottes der buchstäblichen Schlange handeln, dann müsste eigentlich alles, was wir sonst noch über diese verführende Schlange in der Bibel lesen, auch mit der buchstäblichen Schlange in Verbindung gebracht werden.

      Von dieser Schlange, wird z. B. in der Offenbarung gesagt, dass sie schon vor der Erschaffung der Erde und vor der Existenz des Garten Edens im Himmel existierte, und dort schon ein Drittel von Engeln verführte, und dann mit diesen Engeln gegen Michael und seine Engel kämpfte. War es dann auch schon diese buchstäbliche Schlange, die laut Off 12,3 + 9 mit dem Drittel ihrer verführten Engel vom Himmel auf die Erde geworfen wurde, die dort in Vers 9 als „alte Schlange“ bezeichnet wird? Hat sie dann erst nach diesem Wurf auf die Erde Eva im Garten verführt und dann erst so nach und nach ihre ursprünglichen Flügel und Beine verloren und hier auf Erden dann angefangen auf dem Bauche zu kriechen und Erde zu fressen, weil es ja im Himmel keine Erde gab, die sie hätte fressen können?

      Was erlaubt uns denn in 1. Mose 3,14 zunächst nur von der buchstäblichen Schlange, und dann schon in Vers 15 bereits von Satan zu reden, und später in der Offenbarung ebenfalls vom Teufel und Satan zu reden, der dort damit gemeint sein soll? Das ist für mich eine völlig eigenwillige und inkonsequente Interpretation der Bibel. Wir können doch nicht wenn es um die Verführung zur Sünde geht, von der Schlange als Sinnbild für Satan reden, aber wenn es dann um den Fluch über diese Schlange geht, plötzlich so darauf bestehen, dass es die buchstäbliche Schlange und ihre buchstäblichen Nachkommen meint!

      Wäre es nicht viel sinnvoller, auch beim Fluch über die Schlange uns mehr darüber Gedanken zu machen, wie sich das Wesen der sinnbildlichen Schlange Satans schon im Himmel aufgrund der Sünde veränderte, und wie sich dieses Wesen nach der Versuchung der Menschen weiter veränderte? Bedenken wir dabei doch auch, dass der Fluchspruch gegenüber der Schlange nicht in 1. Mo. 3,14 aufhört, sondern dass er im Vers 15 ohne gedankliche Unterbrechung weitergeht. Dort kommt doch auch niemand auf die Idee zu meinen, dass der Same bzw. die Nachkommenschaft der Frau der buchstäblichen Schlange den Kopf zertreten würde, und die buchstäbliche Schlange dem Samen bzw. der Nachkommenschaft der Frau in die Verse stechen wird!

      Wäre es nicht viel wichtiger darüber gut Bescheid zu wissen, was den Fluch über Satan, der alten Schlange betrifft, der die ganze Welt und vorher schon einen großen Teil des Himmels verführte, als wirklich darüber zu spekulieren, wie die buchstäblichen Schlangen vor dem Sündenfall und dann nach dem Sündenfall ausgesehen haben könnten? Gott geht es bei der gesamten Sündenfallgeschichte doch sicher nicht darum, uns genaue Informationen darüber geben zu wollen, wie sich das Wesen der Schlangen nach dem Sündenfall auf Erden so nach und nach veränderte, sondern welche Auswirkungen das verführerische Wirken Satans durch sein Täuschungstaktik sowohl im Himmel als auch auf Erden in erster Linie auf ihn selbst, aber dann auch auf alle jenen himmlischen und irdischen Nachkommen in allen Bereichen des geistlichen, geistigen, moralischen und physischen Lebens, und ihrer gesamten Lebensumgebung in diesem Kosmos hatte und noch immer hat.Doch diesbezüglich ist es bis jetzt in diesem Forum noch nicht mal gelungen, eine einheitliche Antwort nur unter den adventistischen Teilnehmern auf die Frage zu bekommen, wann denn der Teufel samt seinen Engeln ganz konkret vom Himmel auf diese Erde geworfen wurde, und somit seine himmlische Umgebung für immer verlassen musste, und wie lange Gott sowohl ihm als auch seinen Engeln noch eine reale Chance zur Umkehr und zur Versöhnung mit Gott gegeben hat.

      Also scheint man hier über die ehemaligen Flügel und Beine und die Ernährungsgewohnheit der buchstäblichen Schlange im Paradies zu einer einheitlicheren Sicht gekommen zu sein, als über diese viel wichtigeren Fragen der Wesensveränderung Satans und seiner geistlichen Nachkommen, und über all die chronologischen Abläufe seiner Degeneration, die der Fluch Gottes, über ihn und seine Nachfolger in der Geschichte brachte.

      Das soll hier nur mal zumindest als mein persönlicher Standpunkt festgestellt werden. Vielleicht macht es aber Sinn, sich nun doch auch diesen viel bedeutungsvolleren Fragen zuzuwenden, und eine sichere Antworte aus der Bibel darauf zu finden, und nicht gleich vorneweg wieder nur von Spekulation zu reden, nur weil sich die meisten auch darüber noch keine wirklichen Gedanken gemacht haben.Hoffe, dass der eine oder andere Leser versteht, was ich damit meine.

      Armin


    • Armin Krakolinig schrieb:

      Es ist schon sehr verwunderlich, welche seltsamen Erklärungen hier bei diesem Thema ihre Zustimmung finden, ohne gewisse Autoren auf offensichtliche Unmöglichkeiten der Interpretation aufmerksam zu machen.
      Ou, sind wir also alle so schlecht

      Armin Krakolinig schrieb:

      Offensichtlich wissen wir nun schon mehr über das, was sich durch Gottes Fluch am Wesen der buchstäblichen Schlange als Versucherin im Garten Eden und ihren buchstäblichen Nachkommen seit dem Sündenfall verändert hat, als über die Veränderung des Wesens der eigentlichen Gestalt, die laut Bibel zumindest der wahre Versucher dort im Garten war. Sollte es sich aber bei diesem Fluch tatsächlich um ein Verfluchen Gottes der buchstäblichen Schlange handeln, dann müsste eigentlich alles, was wir sonst noch über diese verführende Schlange in der Bibel lesen, auch mit der buchstäblichen Schlange in Verbindung gebracht werden.
      Immer noch schlecht, weil wir uns auch andere Gedanken machen.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Von dieser Schlange, wird z. B. in der Offenbarung gesagt, dass sie schon vor der Erschaffung der Erde und vor der Existenz des Garten Edens im Himmel existierte, und dort schon ein Drittel von Engeln verführte, und dann mit diesen Engeln gegen Michael und seine Engel kämpfte. War es dann auch schon diese buchstäbliche Schlange, die laut Off 12,3 + 9 mit dem Drittel ihrer verführten Engel vom Himmel auf die Erde geworfen wurde, die dort in Vers 9 als „alte Schlange“ bezeichnet wird? Hat sie dann erst nach diesem Wurf auf die Erde Eva im Garten verführt und dann erst so nach und nach ihre ursprünglichen Flügel und Beine verloren und hier auf Erden dann angefangen auf dem Bauche zu kriechen und Erde zu fressen, weil es ja im Himmel keine Erde gab, die sie hätte fressen können?
      Die Bibel schreibt ganz klar über eine buchstäbliche Schlange im Paradies, als damals dem schönsten Tier von allen.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Was erlaubt uns denn in 1. Mose 3,14 zunächst nur von der buchstäblichen Schlange, und dann schon in Vers 15 bereits von Satan zu reden, und später in der Offenbarung ebenfalls vom Teufel und Satan zu reden, der dort damit gemeint sein soll? Das ist für mich eine völlig eigenwillige und inkonsequente Interpretation der Bibel. Wir können doch nicht wenn es um die Verführung zur Sünde geht, von der Schlange als Sinnbild für Satan reden, aber wenn es dann um den Fluch über diese Schlange geht, plötzlich so darauf bestehen, dass es die buchstäbliche Schlange und ihre buchstäblichen Nachkommen meint!
      Falsch! Nicht alle Bilder der Bibel haben für die ganze Schrift immer die selbe Bedeutung. Ein Löwe z.B. ist ein mal das buchstäbliche Tier gemeint, einmal ist es Jesus, ein mal sogar der Satan, und dann haben wir noch den Löwen in Daniel Visionen. Man muss also immer die Logik einschlalten und den Kontext lesen.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Wäre es nicht viel sinnvoller, auch beim Fluch über die Schlange uns mehr darüber Gedanken zu machen, wie sich das Wesen der sinnbildlichen Schlange Satans schon im Himmel aufgrund der Sünde veränderte, und wie sich dieses Wesen nach der Versuchung der Menschen weiter veränderte? Bedenken wir dabei doch auch, dass der Fluchspruch gegenüber der Schlange nicht in 1. Mo. 3,14 aufhört, sondern dass er im Vers 15 ohne gedankliche Unterbrechung weitergeht. Dort kommt doch auch niemand auf die Idee zu meinen, dass der Same bzw. die Nachkommenschaft der Frau der buchstäblichen Schlange den Kopf zertreten würde, und die buchstäbliche Schlange dem Samen bzw. der Nachkommenschaft der Frau in die Verse stechen wird!
      Genau, es würde keinem in den Sinn kommen, und deshalb ist dieser Punkt auch schneller klar, da die Logik keinen anderen Gedanken zulässt. Es ist sehr, sehr schön, wenn man die Bibel nicht wie Roboter liest, sondern sich auch eigene Gedanken macht. Dazu annimiert uns die Bibel auch. Gott hat uns mit einem Gehirn und mit Logik ausgestattet, deshalb ist eine Frage, wie diese nach der Schlange im Paradies z.B., durchaus interessant.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Wäre es nicht viel wichtiger darüber gut Bescheid zu wissen, was den Fluch über Satan, der alten Schlange betrifft, der die ganze Welt und vorher schon einen großen Teil des Himmels verführte, als wirklich darüber zu spekulieren, wie die buchstäblichen Schlangen vor dem Sündenfall und dann nach dem Sündenfall ausgesehen haben könnten? Gott geht es bei der gesamten Sündenfallgeschichte doch sicher nicht darum, uns genaue Informationen darüber geben zu wollen, wie sich das Wesen der Schlangen nach dem Sündenfall auf Erden so nach und nach veränderte, sondern welche Auswirkungen das verführerische Wirken Satans durch sein Täuschungstaktik sowohl im Himmel als auch auf Erden in erster Linie auf ihn selbst, aber dann auch auf alle jenen himmlischen und irdischen Nachkommen in allen Bereichen des geistlichen, geistigen, moralischen und physischen Lebens, und ihrer gesamten Lebensumgebung in diesem Kosmos hatte und noch immer hat.Doch diesbezüglich ist es bis jetzt in diesem Forum noch nicht mal gelungen, eine einheitliche Antwort nur unter den adventistischen Teilnehmern auf die Frage zu bekommen, wann denn der Teufel samt seinen Engeln ganz konkret vom Himmel auf diese Erde geworfen wurde, und somit seine himmlische Umgebung für immer verlassen musste, und wie lange Gott sowohl ihm als auch seinen Engeln noch eine reale Chance zur Umkehr und zur Versöhnung mit Gott gegeben hat.
      Ou, immer noch soo schlecht. Über satan und seine Geschichte machen wir uns auch Gedanken, blos eben in einem anderem Thread oder zu einem anderen Zeitpunkt.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Also scheint man hier über die ehemaligen Flügel und Beine und die Ernährungsgewohnheit der buchstäblichen Schlange im Paradies zu einer einheitlicheren Sicht gekommen zu sein, als über diese viel wichtigeren Fragen der Wesensveränderung Satans und seiner geistlichen Nachkommen, und über all die chronologischen Abläufe seiner Degeneration, die der Fluch Gottes, über ihn und seine Nachfolger in der Geschichte brachte.
      Enthschuldige, dass wir auch über andere Themen reden. Nicht jeden Thread im Forum können wir auf das gleiche Thema (dein Thema) unwandeln.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Das soll hier nur mal zumindest als mein persönlicher Standpunkt festgestellt werden. Vielleicht macht es aber Sinn, sich nun doch auch diesen viel bedeutungsvolleren Fragen zuzuwenden, und eine sichere Antworte aus der Bibel darauf zu finden, und nicht gleich vorneweg wieder nur von Spekulation zu reden, nur weil sich die meisten auch darüber noch keine wirklichen Gedanken gemacht haben.Hoffe, dass der eine oder andere Leser versteht, was ich damit meine.
      Eher Vorwürfe, als Standpunkt. Vom Standpunkt habe ich persönlich hier nichts gelesen.


      SPEKULATION hat hier immer einen negativen Klang und wird als VORWURF gemacht. Ist es denn verboten sich Gedanken zu machen und die zu äußern? Ist es nicht ein gutes Zeichen, dass man nicht Ja und Amen sagt zu allem, sonder auch das eigene Gehirn benutzt? Ist man nicht schon oft auf neue Ideen, Erklärungen und Verständnis gekommen, wenn man sich selber etwas tiefer in die Materie versetzt hat?

      .
    • Hallo Freunde!

      Solche meiner Meinung nach seltsamen Diskussionen kommen zustande wenn man die mythologische
      Erzählung des Sündenfalls als Tatsachenbericht liest. Also wortwörtlich nimmt.
      Ich glaube die Sündenfallerzählung in der Bibel ist ein Mythos der eine Wahrheit weitergibt.
      Eine Wahrheit aber in Legenden verpackt.
      Ein Garten, ein Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, eine sprechende Schlange usw. da
      ist das symbolhafte doch greifbar. Würde dieser Text in irgendeinem anderen Buch stehen kein
      Mensch würde ihn wohl wörtlich verstehen sondern gleichnishaft.
      Geradezu bizarr erscheint Gott hier wenn man annimmt das es sich wirklich so zugetragen hat.
      Wer hätte das auch niederschreiben sollen vor Ort.

      Lg Andi