Was geschieht mit verstorbenen Baby?

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    • @Seeadler
      Nun noch ein anderer Punkt: Wenn ich wirklich biblisch überzeugt davon bin, dass jeder Mensch bereits als sündiges wesen geboren wird, oder auch in abgeschwächter Form behaupte, alle Menschen haben bereits bei der Geburt den Hang zur Sünde... so dürfte ich als Christ, der ich um das Wohl meiner Anbefohlenen besorgt bin, weil ich den Menschen liebe und von ihm Schaden abwenden möchte, überhaupt keine Kinder zeugen! Denn wenn ich von deren zukünftiger Sündhaftigkeit und schlechtigkeit überzeugt bin, verträgt sich das nicht mehr, mit meinem Willen und Streben, ohne Sünde dazustehen und zu leben. denn dazu gehört auch, die Sünde zu verhindern, damit sie gar nicht erst entstehen oder aufkommen kann - oder anders ausgedrückt, den "Keim des Bösen", welcher nachdieser Vorstellung in jedem neuen Leben erweckt wird, daran zu hindern, sich ausbreiten zu können.

      In diesem Moment müsste der Wille sich vereinen zu wollen und Kinder zu zeugen, dem Wunsch weichen, die Welt von Sünde rein zu halten und zu verhindern, dass Sünde entstehen kann! Ich müsste also, wenn ich davon überzeugt bin, einen sündigen Menschen zu gebären, vorziehen in Keuschheit zu leben und der Sexualität grundsätzlich zu entsagen. Tue ich dies nicht, und gebäre statt dessen Kinder, aus denen dann Sünder wird, weil ich dies weiß, so habe ich eine Mitschuld und Mitverantwortung an deren Entwicklung und zwangsläufiger Entfaltung hin zum Bösen!!!
      Als Argument dafür, dass die Kinder nicht mit dem Hang zur Sünde geboren werden, sagst du, man hätte dann keine Kinder zeugen dürfen.

      Weil Gott aber nicht verboten hat, die Kinder zu zeugen, so kann man mit deinem Argument schlussfolgern, dass die Kinder nicht mit dem Hang zur Sünde geboren werden.

      Ich glaube aber, dass deine Behauptung nicht als Argument benutzt werden kann. Angenommen, die Kinder würden ohne Hang zur Sünde geboren werden. Tatsache bleibt jedoch, was uns das praktische Leben zeigt: alle Kinder, wenn sie später erwachsen werden, werden Sünder. Und es ist unklar, ob ein Kind später sich für Gott entscheiden und ihm nachfolgen wird. Aufgrund der Tatsache, dass wir die Welt so kennen und keinen einzigen Menschen (außer Jesus) kennen, der niemals sündigen würde, aus diesem Wissen kannst du also nicht behaupten, dass du dein Kind so erziehen kannst, dass es niemals sündigt. Und wenn es nur ein einziges Mal sündigt, so stellst du dich - laut deinen Worten - in die Kategorie der "Mitschuld und Mitverantwortung an deren Entwicklung und zwangsläufiger Entfaltung hin zum Bösen". Mit anderen Worten, alle Menschen gehören zu dieser Kategorie und sind an der Sündhaftigkeit ihrer Kinder mitschuldig und mitverantwortlich.

      Ist das aber biblisch? Werden alle Väter und Mütter dafür bestraft, dass ihre Kinder Sünder werden? Warum schafft es kein einziger Mensch, sein Kind ohne Sünde zu erziehen?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jakob, um diese Frage auch biblisch klären zu können, müssten wir nun auch den teil aus dem anderen thread :
      Mensch UND Gott Jesus Christus: Wer bewirkte die Erlösung des Menschen?
      herüber holen, der schon mal in dieser Richtung darauf antwortet, nämlich ab dem Beitrag von Armin in #145 und meine sowie die anderen nachfolgenden Antworten. Sie gehören hier hin. Und irgendwie verfahren wir jetzt zweigleisig.
      Denn als Gegenargument, also die Belegung der These, dass alle Menschen "in Sünde geboren werden" oder "auf jeden Fall sündigen werden", wie es unter anderem Yokurt als Lehre der Adventisten konkretisiert hat, werden ja Bibelstellen angeführt, die ich bei näherem Hinsehen nicht als Beweis gelten lassen kann, weil sie nicht objektiver und somit allgemeingültiger Natur sind, sondern damals aus der Not heraus "geboren" wurden, entstanden und gesagt worden sind. Besieht man sich diese Stellen wie Ps 51,7 sowie Ps 139 (passendes Gegenargument) oder Hiob 14,4 oder Yokurts Zitate aus dem Römerbrief... dann stellt man fest, dass die jeweilige Situation zu wenig Beachtung findet, in denen diese Sätze eingebettet sind, und somit Gefühlsäußerungen also psychologisch interessante Reaktionen darstellen - die man eben nicht als Dogma verwenden kann.
      Vor allem ist es so, dass behauptet wird, dass kein Mensch sündlos leben kann und vor allem WIRD. Damit machen wir uns zu einem Richter. Wenn das Jesus sagt, lass ich das als Beweis und Argument stehen - aber ich finde in der Bibel keinen Ausspruch von Jesus, der dies so klar formuliert. Und ein christliches Dogma, also eine Lehre Christi kann es nun mal nur sein, wenn diese Aussage von Christus geäußert oder zweifelsfrei belegt wurde. Wir können doch nicht hingehen, und David, dessen Lebensweg eben nicht ein Gerader war, der weder keuch noch immer rechtschaffen gelebt hat, der sich genommen hat, was er wollte, und dessen Wort Macht besaß, so dass andere Menschen gar nicht anders handeln konnte, als wie er es wollte, diesen David billige ich ganz sicher nicht zu, dass seine Aussprüche, die einmal sehr tief betrübt, verzweifelt, widerspenstig, ein anderes Mal himmelhochjauchsend sind, dass seine Aussprüche hier nun als beweise mit dogmatischen Ausmaß haben, also Grundsatzaussagen. Das kommt nur Jesus Christus zu!
      Wie gesagt, wir müssten jene angeblichen biblischen Beweise erst einmal ins Rampenlicht setzen und näher untersuchen....
      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      Nun noch ein anderer Punkt: Wenn ich wirklich biblisch überzeugt davon bin, dass jeder Mensch bereits als sündiges wesen geboren wird, oder auch in abgeschwächter Form behaupte, alle Menschen haben bereits bei der Geburt den Hang zur Sünde... so dürfte ich als Christ, der ich um das Wohl meiner Anbefohlenen besorgt bin, weil ich den Menschen liebe und von ihm Schaden abwenden möchte, überhaupt keine Kinder zeugen!
      Und nun noch ein anderer Punkt!

      Wenn man die "Rechnung" ohne Gott macht, kommt man natürlich zu solchen Gedanken!

      Wie Jacob richtig geschrieben hat, kennen wir niemanden, der nicht irgendwann zu Sündigen begann, außer Jesus. Natürlich gibt es viele Menschen, die vom Bösen, der Sünde gar nicht weg möchten. Denn die Sünde selbst mag ja recht angenehm, ja sogar schön erscheinen. Für die Menschen aber, die den Wunsch haben, entwickeln, weil sie Gott kennengelernt haben, die möchten die Sünde meiden, können es aber - wie die Tatsachen zeigen - das nicht wirklich. Und für diese Menschen ist Jesus gestorben. Von diesen Sünden befreit Jesus.

      Wenn es vom christlichen Standpunkt das Richtige wäre, keine Kinder zu zeugen, hätte Gott das uns mitgeteilt. Und Jesus hätte nie gesagt: "Lasset die Kinder zu mir kommen" sondern es verurteilt, dass da überhaupt Kinder umlaufen. Zumindest hätte er die Menschen angewiesen, für die Zukunft aufs Kinder zeugen zu verzichten.

      Und dass Eltern (in der Regel) keine Mitschuld für die Sünden ihrer Kinder tragen, zeigt die Bibel ganz deutlich.



      Denn wenn ich von deren zukünftiger Sündhaftigkeit und schlechtigkeit überzeugt bin, verträgt sich das nicht mehr, mit meinem Willen und Streben, ohne Sünde dazustehen und zu leben. denn dazu gehört auch, die Sünde zu verhindern, damit sie gar nicht erst entstehen oder aufkommen kann - oder anders ausgedrückt, den "Keim des Bösen", welcher nach dieser Vorstellung in jedem neuen Leben erweckt wird, daran zu hindern, sich ausbreiten zu können.
      Der "Keim des Bösen" der es dir angetan hat, ist aber durchaus in der Welt, ja sogar in deiner unmittelbaren Umgebung zu beobachten. Wenn Kinder keinen Hang zum Bösen haben, wie kommt es, dass ein Baby zornig sein kann? Wie kommt es, dass sich Kinder, die mitunter nicht mal noch laufen können, sich schlagen, streiten, beißen, nur um ihren (negativen) Willen durchzusetzen?

      Wie kommt es, dass ein Kleinkind (weit vor der Pubertät) ein schlechtes Gewissen hat, wenn es etwas angestellt hat? Wenn es die Sünde noch gar nicht erkennen kann?



      In diesem Moment müsste der Wille sich vereinen zu wollen und Kinder zu zeugen, dem Wunsch weichen, die Welt von Sünde rein zu halten und zu verhindern, dass Sünde entstehen kann!
      Das kommt deshalb in keinem "normal denkenden" Christen auf, weil es nicht Gottes Wille ist. Gott hat nicht verboten, Kinder zu zeugen. Er hat aber die Lösung für die Befreiung der Sünde geschaffen.



      Ich müsste also, wenn ich davon überzeugt bin, einen sündigen Menschen zu gebären, vorziehen in Keuschheit zu leben und der Sexualität grundsätzlich zu entsagen.
      Und wer gibt den Befehl dazu? Das Gegenteil kann man in der Bibel lesen. Wenn man die Niederschriften der Bibel aber den momentanen Gefühlsregungen der Autoren unterwirft, kann man natürlich annehmen, dass der Autor grad schwer verliebt war und deshalb das Gebon des Kinder verhindern nicht wahr haben will. Gott segnet aber in vielen biblischen Beispielen den Kinderwunsch.



      Tue ich dies nicht, und gebäre statt dessen Kinder, aus denen dann Sünder wird, weil ich dies weiß, so habe ich eine Mitschuld und Mitverantwortung an deren Entwicklung und zwangsläufiger Entfaltung hin zum Bösen!!!
      Es mag ja sein, dass Eltern eine Mitschuld tragen, wenn Kinder auf die schiefe Bahn geraten. Das hat aber dann mit Erziehung, falscher Erziehung oder gar keiner Erziehung zu tun, und nicht damit, dass das "missratene" Kind überhaupt geboren wurde. Natürlich spielt auch bei dem "missratenen" Kind der "Hang zum Bösen" mit eine Rolle.


      Ich ecke zwar an, mit meiner Ansicht. Dennoch: Besser man lässt die Bibel sprechen ohne all die unwillkommenen Bibeltexte umdeuten zu wollen, oder der Emotion des Schreibers zuschieben.

      Wenn ich an die Bibel als das inspirierte Wort Gottes glaube, dann kann ich auch darauf vertrauen, dass Gott dafür sorgt, dass in die Bibel seinem Willen entspricht. An sonsten ist die Bibel ja wirklich nur ein Buch, eventuell um sie wissenschaftlich zu untersuchen.

      Und eines sind wir uns ja schon klar: Die Bibel macht keine konkrete Aussage, was mit verstorbenen Babies geschieht. Also können wir wohl fröhlich WasWäreWenn weiterspielen. Biblisch belegen können wir das nicht KONKRET!

      Daher bitte ich in MEINEM Thread (so man überhaupt von meinem, deinem, unserem sprechen kann) einzig darauf einzugehen. Selbst, wenn man meint, der sündigen Natur wann holt sie uns ein, haben wir sie immer schon, gibt es sie überhaupt, auf die Spur gekommen zu sein, sagt die Bibel immer noch nicht konkret, wie Gott mit den verstorbenen Babies verfährt. Das sagt uns aber alleine schon das Studium über Gott. Wenn man Gott kennt, braucht es keine Naturenuntersuchung. Dann weiß man: Gott ist Liebe! Gott ist Weise! Gott ist Gerecht! Was muss da noch hinzu gefügt werden?

      Bitte bleibe Eingleisig und schreibe deine Thesen in DEINEN Thread.

      ***

      ***
    • Nachtperle schrieb:

      ingeli schrieb:

      Kleine Kinder können zornig, eigensinnig sein,.... weil der Charakter schon angelegt ist, sie reagieren aus ihrer Natur heraus.
      Richtig, igeli. Das glaube ich auch. Und ab wann haben oder bekommen sie diese Natur?

      Nachtperle schrieb:

      ingeli schrieb:

      Kleine Kinder können zornig, eigensinnig sein,.... weil der Charakter schon angelegt ist, sie reagieren aus ihrer Natur heraus.
      Richtig, igeli. Das glaube ich auch. Und ab wann haben oder bekommen sie diese Natur?
      wie wäre es, einfach anzunehmen, dass dieses Verhalten keinesfalls "böse" ist, und somit auch nicht als ein Akt der Sünde angesehen werden kann, sondern einfach nur ein vollkommen natürlicher normaler Lernprozess. Wir sind es doch, die später alles aus unserem subjektiven Empfinden heraus in Gut und Böse klassifizieren. Der Natur, und damit der Entwicklung lassen wir da doch keinen freien Raum mehr. Auch bei den Tieren sind solche Verhaltensmaßnahmen, das herausfinden, wie jemand auf etwas so oder so reagiert, oder einfach nur zu erkennen, wenn ich etwas tue, egal was es ist, erfolgt die und die Reaktion.... dies hat alles noch nichts mit Gut oder Böse zu tun. Gut oder Böse wird es erst im Zuge der freien Willensentscheidung und wenn ich fähig bin, die Tragweite meines Handeln zu erkennen. Und dies entsteht erst ab etwa dem Zeitpunkt der Pubertät, also um das 12. Lebensjahr.

      Wir selbst meinen in den Augen eines Kindes, oder in seinem Verhalten etwas vorsätzliche Böses wahrnehmen zu können, also eine sündigen Akt. Damit nehmen wir eines der wichtigsten Kriterien der "psychologischen Evolution" weg, nämlich das selbst herausfinden, wann etwas so oder so ist....

      Gruß
      Seeadler
    • Und nun noch ein anderer Punkt!

      Wenn man die "Rechnung" ohne Gott macht, kommt man natürlich zu solchen Gedanken!
      es scheint für dich, Nachtperle, wirklich schwer vorstellbar zu sein, dass man einfach nur verschiedene Modelle analysiert ohne dabei eine Wertung vorzunehmen? Wo genau lasse ich bei meinen Überlegungen Gott aus dem Spiel? Ist es nicht viel mehr so, dass wir oftmals Gott regelrecht diktieren: "Das habe ich nun aus der Bibel entnommen und gelernt, und das ist deine Aussage, lieber Gott!" Was ich anprangere ist die Leichtfüßigkeit und damit leider auch die Ignoranz, zum Einen aus irgendwelchen Aussagen in er Bibel dogmatische Lehrsätze formen zu wollen, zum anderen nicht zu erkennen, dass dies eigentlich gar keine sind... sondern einfach nur eine natürliche menschliche Wiedergabe von Emotionen und Regungen, ein psychisches Muster der betreffenden Person - die wir dann aber zu Gott erheben, weil wir dessen Aussage als ein Dogma ansehen und behaupten, dies muss nun allgemein so sein und wäre somit auch ein Grundsatz des Glauben.

      Machen wir uns doch die Mühe, wie es Armin vorgeschlagen hat, dass wir ganz einfach solche "Grundsätze" in ihrem Zusammenhang zum restlich geschriebenen stellen und analysieren. Vielleicht entsteht dabei ja eine Aussage, die wir alle aus unserem täglichen Leben kennen. Darum meine ich ja, die Bibel lebt, sie zeigt das Leben im Hier und Heute und nicht im gestern und auch nicht durchweg von heiligen Männern, selbst dann nicht, wenn diese Psalme geschrieben haben.
    • Nachtperle, vielleicht denkst du auch mal darüber nach, ob solche Einlagen wie die letzte dazu dienen, den Frieden zu wahren. Ich versuche hier sachlich zu bleiben, und du willst mir etwas in den Mund legen, bzw schieben. Ich hoffe, dass dies auch andere merken.... also bitte beim Thema bleiben, wie du selbst einforderst und sachlich argumentieren!
    • Aaron schrieb:

      Seeadler schrieb:

      Damit nehmen wir eines der wichtigsten Kriterien der "psychologischen Evolution" weg,
      Sorry, ist jetzt nicht böse gemeint. Bitte nicht falsch verstehen! Aber, ich denke nicht, dass sich Evolution mit der Bibel verträgt. Egal welcher Art.

      LG dir.

      Aaron
      Aaron, Evolution verstehe ich in diesem Fall als notwendige Entwicklungsschritte, die jeder Mensch durchläuft, wo er seine Person erst noch finden und gestalten muß, wo er erst zu einer Person werden muß; dies hat mit Evolution nach Darwin absolut nichts zu tun. Leider wird dies gerne zusammen geschmissen.

      Gruß
      Seeadler
    • Seeadler schrieb:

      Nachtperle, vielleicht denkst du auch mal darüber nach, ob solche Einlagen wie die letzte dazu dienen, den Frieden zu wahren. Ich versuche hier sachlich zu bleiben, und du willst mir etwas in den Mund legen, bzw schieben. Ich hoffe, dass dies auch andere merken.... also bitte beim Thema bleiben, wie du selbst einforderst und sachlich argumentieren!
      Ich bin beim Thema und würde gerne beim Thema bleiben. Deshalb lehne ich hier auch WasWäreWennSpiele ab.
    • Dann extra für dich noch einmal geschrieben, weil du ganz offenbar dann den Ansatz meiner Ausführung falsch verstanden hast.

      das Verhalten eines Kleinkindes hat noch keine böse Natur (weder gut noch böse) sondern dient nur einem, herauszufinden, was passiert, wenn ich dieses und jenes tue. Es sind Verhaltenslernprozesse, die absolut und unabdingbar notwendig sind, und somit auch nicht als ein Akt der Sünde angesehen werden kann, sondern einfach nur ein vollkommen natürlicher normaler Lernprozess. Wir sind es doch, die später alles aus unserem subjektiven Empfinden heraus in Gut und Böse klassifizieren. Der Natur, und damit der Entwicklung lassen wir da doch keinen freien Raum mehr. Auch bei den Tieren sind solche Verhaltensmaßnahmen, das herausfinden, wie jemand auf etwas so oder so reagiert, oder einfach nur zu erkennen, wenn ich etwas tue, egal was es ist, erfolgt die und die Reaktion.... dies hat alles noch nichts mit Gut oder Böse zu tun. Gut oder Böse wird es erst im Zuge der freien Willensentscheidung und wenn ich fähig bin, die Tragweite meines Handeln zu erkennen. Und dies entsteht erst ab etwa dem Zeitpunkt der Pubertät, also um das 12. Lebensjahr.

      Wir selbst meinen in den Augen eines Kindes, oder in seinem Verhalten etwas vorsätzliche Böses wahrnehmen zu können, also eine sündigen Akt. Damit nehmen wir eines der wichtigsten Kriterien der "psychologischen Evolution" weg, nämlich das selbst herausfinden, wann etwas so oder so ist....
    • Hallo Nachtperle,

      wieder mal schreibe ich quasi aus dem "Stegreif", aber---
      mir ist wichtig, daß erkannt wird, wie unbiblisch schon vom Grund(denk)ansatz her, versucht wird von der Schrift Antworten auf unsere Fragen zu bekommen.

      Da werden z.B.zuerst außerbiblische!! "Grundlagen" (auf Grund von menschlichen Argumentationen) geschaffen und behauptet:
      -)das Verhalten eines Kleinkindes hat noch keine böse Natur (weder gut noch böse)---
      -) Wir selbst meinen in den Augen eines Kindes, oder in seinem Verhalten etwas vorsätzliche Böses wahrnehmen zu können---
      (ohne zu prüfen ob die Schrift das auch sagt)

      und dann wird von der falschen Grundlage ausgehend, versucht weiter zu denken und zu einem bibl. Resultat zu kommen
      ===================================================================================================================================================
      Die Schrift "offenbart" völlig anders:
      -) der Schrift ist es völlig egal ob wir Menschen meinen, daß ein Kleinkind noch keine böse Natur hat
      -) der Schrift ist es völlig ega ob wir Menschen meinen im Verhalten eines Kleinkindes meinen "etwas vorsätzliches Böses wahrnehmen zu können (odser auch nicht.

      Für den biblischen Befund sind diese menschlich festgelegten "Grundlagen" völlig" unmaßgeblich.
      Die Schrift bezeugt:
      +) Jeder Mensch (seit Adam und Eva) wird in der "Gottesferne" (ohne Glaubensverbindung mit Gott) geboren--
      +) das IST ein sündhafter Zustand---dessen Folge der "erste Tod" ist. (Wiederauferstehung, weil noch "ad personam" schuldlos vor Gott!!! (Problematik der Baby´s etc)
      +) Das ist die bibl. Begründung warum noch alle persönlich schuldlose Personen zwar sterben müßen aber das ewige Leben erlangen werden.

      Die Schrift bezeugt aber auch:
      +) daß der "sündhafte Zustand" (siehe oben) wegen der "innewohnenden Neigung des sündhaften Zustandes" irgenwann mal jeder Mensch BEWUßT sündigt---zum (bewußten) Sünder wird.
      +) in diesem Zustand des "bewußten Sünders, in welchen alle!! Menschen auf Grund der vorhandenen Neigung zur Sünde kommen, erwartet sie der zweite Tod, die ewige Verdammnis.
      +) Für diese Menschen gibt es die Chance, weil sie "bewußt" gesündigt haben, durch eine "bewußte" Bekehrung errettet zu werden.
      +) Vorraussetzung dafür: Jesu stellvertretender Tod---war ein muß!
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      das bedeutet "Rettung" für alle "Baby´s---was ja die Eingangsfrage war.
      das ist das adv. Verständnis dazu.
      Wo kümmert sich hier der bibl. Befund darum, was wir Menschen über die böse oder gute Natur von Kleinkindern denken etc? Das bibl. Kriterium für Rettung oder nicht ist ein ganz anderes.
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      Mit anderen Worten: die "Methode" des Vorgehens entscheidet, ob ein biblisches Ergebnis entsteht oder nicht. Der obenangeführte menschliche Ansatz ist völlig unbrauchbar dafür.
      Ist der "Ansatz" falsch, wird das Ergebnis auch durch weitere 100 Beiträge nicht mehr biblisch.
      l.g.Y.
    • Hallo Nachtperle,

      der besseren Übersicht wegen, habe ich die entspr. Schriftstellen/Schriftabschnitte nicht angeführt, in der ausfühlichen Darstellung der "bibl. Sündentheologie" sind sie jedoch ebenfalls vorhanden und, wer dies nicht als "vorgegebenes Diktat" von vornherein ablehnt --um nicht damit konfrontiert zu werden und darauf reagieren zu müßen, ---kann sich in diese Thematik vertiefen.
      viel Freude beim Bibelstudium.
      l.g.Y.
    • hallo Yokurt, wie heißt es so schön, dann mal "Butter bei de fische", falls dir der Ausdruck als Wiener bekannt sein sollte.

      du behauptest:
      1. +) Jeder Mensch (seit Adam und Eva) wird in der "Gottesferne" (ohne Glaubensverbindung mit Gott) geboren--

      soweit so gut, alles klar, das wissen wir alle, weil wir alle aus dem Paradies vertrieben worden sind und somit nicht mehr in der unmittelbaren Gesellschaft Jesu Christi im physischen sinne leben.
      Die Glaubensverbindung jedoch ist geistiger Natur, sie hat nichts mit dem physischen zustand zu tun - und hier widerspreche ich dir, es sei denn, du meinst damit das zwangsläufige Fehlen dieser Verbindung bei neugeborenen Menschen bis hin zum Alter, in dem Jesus selbst aktiv zum "Vater" ging, also dem 12. Lebensjahr.

      2. +) das IST ein sündhafter Zustand---dessen Folge der "erste Tod" ist. (Wiederauferstehung, weil noch "ad personam" schuldlos vor Gott!!! (Problematik der Baby´s etc)

      Da hatten schon andere damals darauf hingewiesen auch dir gegenüber, dass dies eine Folge dessen ist, weil sie nicht mehr an den Baum des Lebens kommen konnten und dadurch dem Tod ebenso zwangsläufig gewidmet waren. "Sündhafter Zustand" ist für mich das aktive Bestreben, eine Sünde zu begehen, und nicht unbedingt die gottesferne. Ein Mensch sündigt nicht zwangsläufig außerhalb der physischen Gemeinschaft mit Gott

      3. +) Das ist die bibl. Begründung warum noch alle persönlich schuldlose Personen zwar sterben müßen aber das ewige Leben erlangen werden.

      alles klar, sterben im Sinne von "Schlaf" und nicht Tod, denn der Tod selbst ereilt sie, wenn sie Gott ablehnen.

      4. +) daß der "sündhafte Zustand" (siehe oben) wegen der "innewohnenden Neigung des sündhaften Zustandes" irgendwann mal jeder Mensch BEWUSST sündigt---zum (bewussten) Sünder wird.

      das hätte ich gerne ein wenig differenzierter erklärt bekommen. Ein fehlen Gottes impliziert noch keine Neigung zur Sünde; denn hier vermischst du zwei vollkommen andere Ansichten deinerseits: denn zuvor hast du geschrieben, dass das Fehlen Gottes, oder die Gottesferne bereits der sündhafte Zustand wäre; hier sprichst du von einer sündhaften Neigung. Was genau soll denn diese Neigung sein, worin besteht sie, wie drückt sich diese aus, wo ist sie verankert? Und auch hier wagst du als sündiger Mensch ein Pauschalurteil, welches ausschließlich Gott, bzw Jesus Christus zukommt, und sonst keinen Menschen! Kein Mensch kann jemals behaupten, dass ALLE Menschen auf jeden Fall sündigen werden!!! Gerade hierfür hätte ich gerne den eindeutigen biblischen Beweis - ich sagte ja schon, dass manche Beweise bei näherem Hinsehen nicht wirklich Beweise sind.

      5. Wo kümmert sich hier der bibl. Befund darum, was wir Menschen über die böse oder gute Natur von Kleinkindern denken etc? Das bibl. Kriterium für Rettung oder nicht ist ein ganz anderes.

      Da stimme ich dir zu, denn die Bibel beschreibt an keiner Stelle den Zustand eines Babys, bzw Kleinkindes, sondern dein offenbarter sündiger Zustand beruht auf der Aussage in
      1.Mose 8,21:... denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.
      nicht von Kindesbeinen an. erst dann erfolgt eine objektive Bewertung des Menschen nach dem, was er tut im Besitz geistiger und physischer Entscheidungs- und Willensfreiheit und dem vermögen der Erkenntnis sündhaften Handelns. Alles andere davor spielt überhaupt keine rolle, auch nicht die Behauptung, wir wären in Sünde geboren. Auch hier hatte ich darum gebeten, dass Umfeld jener Aussage in der Bibel zu lesen um zu erkennen, weshalb diese Aussage gemacht wurde

      Zum Schluss noch einmal hinweisend, es wäre schon notwendig, die nunmehr von dir ausgesparten Bibelverse etwas näher zu betrachten, ansonsten ist dies auch keine wirkliche biblische aussage, die du hier triffst, lediglich deine persönliche Überzeugung
      Gruß
      Seeadler

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Hallo Yokurt,

      eine Diskussion wird unmöglich, weil hier jemand, der dir zwar immer wieder vorhält, du willst deine Ansicht anderen aufzwingen, genau das tut. Daher halte ich mich hier raus..... Tut mir zwar leid, aber ich mag diesen wiederholenden Schmafu, den du auf jeden deiner Beiträge serviert bekommen wirst, einfach nicht mehr respektieren.....

      Seeadler besteht zwar darauf, in SEINEM Thread nicht zu stören, was ihn aber nicht hindert, selbst so zu tun...

      Für mich ist das Thema gegessen.

      Ich führe schon einige Diskussionen aus diesem Grund per PN. Wenn du magst, können wir das auch so tun.

      LG Die Nachtperle
    • Nachtperle, du bist dir tatsächlich für nichts zu schade, du probierst es mit allen Mitteln mich aus diesem Forum hinaus zu ekeln. Ich habe meinen letzten Beitrag sehr sachlich gehalten - im Gegensatz zu deinen persönlichen Anspielungen, mit denen du Antworten an mich würzt. Wir hätten kein Problem miteinander, wenn du dies einfach lassen würdest.....
    • Hallo liebe Nachtperle,
      Hallo Yokurt,
      eine Diskussion wird unmöglich, --
      tut mir leid,----
      jedenfalls wollte ich mit meinem Beitrag erstens dir ---zu diesem Teilaspekt aus der umfangreichen offiziellen adv. Erlösungs-und Sündentheologie---nochmal eine Antwort auf deine Frage geben, und zweitens dieses Verständnis unserer "Theologen" hier nochmals für daran interessierte Adventisten weiter geben.

      Ich hoffe wir lesen uns hier---oder auf anderen Info-Wegen -- abermals zu anderen Themen.
      liebe Grüße dir aus Wien
      Yokurt