Islamhetze durch „Open Doors“

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    • Islamhetze durch „Open Doors“

      youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=NvCbuYxH2lU

      Islamistische Extremisten sollen eine Minderheit von 7% (3% davon sind militant) darstellen und können nicht den Hauptgrund der Verfolgung von Christen sein, wenn auch noch Länder wie Kirgistan und Kasachstan (erst Recht nicht) auf ihrer Liste stehen. Das ist lächerlich, ausgerechnet von den beiden eben genannten Ländern Kasachstan am bedrohlichsten darzustellen, wenn sich Kirgistan an der Politik Kasachstans „eine Scheibe abschneiden“ kann, weil sie sich so ähnlich sind. Ich kann nicht sagen, wie es wirklich um andere Länder steht, weil ich selbst nie dort war. Kirgistan aber zum Beispiel kenne ich gut und es gab zu diesem Land einmal ein Artikel vom Dezember 2010 in „adventist world“ (hier in Englisch adventistworld.org/article.php?id=896). Die größte Bedrohung für die Mission ist vielleicht der Säkularismus, ansonsten ist das Land nur islamisch geprägt und von Unterdrückung oder gar Verfolgung war und ist nie zu spüren gewesen. Nur, weil es islamisch ist, kann es nicht auf diese Liste zugeordnet werden! Genauso könnte man Deutschland wegen „Ehrenmordgeschichten“ dazu zählen (das es so in Kirgistan nicht einmal gibt). Daher wirkt ihre Organisation viel mehr wie eine Propaganda und ich traue ihr nicht. Was soll das auch, wenn schon über ein Land Unwahrheiten verbreitet werden? Ich würde vorsichtig sein, ihr zu spenden, denn ich wüsste wirklich nicht, wozu das Geld für „verfolgte Christen“ in Kirgistan zum Beispiel benötigt wird.
    • Hallo.

      Als erstes, könnte es sein, dass von Open Doors unter "Verfolgung" jede Art von Menschenrechtverletzung und durch die Religion verursachte Benachteiligung verstanden wird. So erwähnen sie unter "Was ist Christen Verfolgung?" jede Art von Leiden, Benachteiligung, Menschenrechtverletzung.

      Es wäre mal interessant, wie OpenDoors die Verfolgungszahlen ermittelt und daraus den Verfolgungsindex erstellt. Vielleicht könntest du mal eine Mail an sie schreiben.

      Als zweites, werden die Spenden dort eingesetzt, wo sie am nötigsten gebracht werden. Das bedeutet nicht, dass das Geld nach Kirgistan fließt, nur weil sich dieses Land auf Platz 48 befindet. Hier unter "Projekte" wird gesagt, was mit dem Geld alles gemacht und geplannt wird.

      Ob du dem traust, dass das Geld für die genannten Zwecke wirklich verwendet wird, ist schon die andere Frage. Vielleicht solltest du diese Organisation besser kennenlernen?

      "Islamhetze" im Titel habe ich in ""-Zeichen gesetzt.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Ich weis nicht wie du darauf kommst, das OpenDoors eine Islamhetze fürt, denn siehe selbst die jüdische Quelle berichtet von einer Christenverfolgung: haolam.de/?site=artikeldetail&id=6922 - 42k

      "Und der Westen schweigt:

      Zunehmende Christenverfolgung in islamischen Ländern

      Es wird nicht klar, was die westlichen Regierungen und westlichen Kirchen erreichen wollen, indem sie vor der Verfolgung der Christen in muslimischen Ländern ihre Augen verschließen.

      Am Sonntag Abend (9.Oktober) versuchten ägyptische Kopten eine friedliche Mahnwache vor dem Gebäude des ägyptischen Staatsfernsehens in Kairo abzuhalten. Diese tausend Christen vertreten die alte rund acht Millionen starke christliche Gemeinde Ägyptens, die schon vor der Gründung des Islams dort mehrere Jahrhunderte existiert hatte. Sie versammelten sich in Kairo, um zu protestieren: Gegen die jüngste Verbrennung von zwei Kirchen durch einen islamischen Mob, und gegen die vom Staat unterstützte und rapide eskalierende Gewaltausübung muslimischer Gruppen an Christen. Das geschah seit dem Sturz des ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak.

      Nach koptischen Quellen wurden die Demonstranten am Sonntagabend von islamischen Angreifern bedrängt, die bald vom Militär unterstützt wurden. Dabei wurden zwischen neunzehn und vierzig Kopten von Soldaten und muslimischen Angreifern getötet. Sie wurden von Militärfahrzeugen überfahren, geschlagen, erschossen, und durch die Straßen von Kairo geschleift.

      Das staatliche Fernsehen berichtete am Sonntagabend nur, dass drei Soldaten getötet worden seien. Laut al-Ahram Online haben die Militärs die Studios von al-Hurra TV am Sonntag Abend angegriffen, um die Berichterstattung über die Angriffe des Militärs auf die Kopten zu verhindern.

      Offenbar gelang der Versuch, die Berichterstattung über die Geschehnisse zu verhindern. Die Nachrichten vom Montag gaben wenig Hinweise auf die Identität der Toten und Verletzten. Das, was tatsächlich passiert ist in Kairo am Sonntagabend, wurde verschwiegen.

      Im Zusammenhang mit diesen Spannungen sprach der libanesische, katholisch-maronitische Patriarch Bechara Rai vor zwei Wochen eine Warnung aus. Während seines offiziellen Besuchs in Paris warnte Rai den französischen Präsident Nicolas Sarkozy, dass der Sturz des Assad-Regimes in Syrien eine Katastrophe für die Christen in Syrien und in der gesamten Region bedeuten könnten. Derzeit wird die vom Westen unterstützte syrische Opposition von der Muslimbruderschaft dominiert. Rai verwies darauf, dass der Sturz von Präsident Baschar al-Assad zu einem Bürgerkrieg und der Errichtung eines islamischen Regimes führen könnte.

      Seit dem Sturz des irakischen Baath-Regimes von Saddam Hussein durch die von den USA angeführte Allianz 2003 hat sich dort ein blutiger Dschihad, geschürt von iranischen und syrischen Interessengruppen, gegen die christliche Bevölkerung formiert. In diesem Monat jährt sich das Massaker des vergangenen Jahres an 58 christlichen Gläubigen in einer katholischen Kirche in Bagdad. Vor einem Jahrzehnt gab es 800 000 Christen im Irak. Heute sind es noch 150 000.

      Unter dem Schah von Persien konnten iranische Christen mehr oder weniger frei ihre Religion ausüben. Jedoch heute sind sie den Launen der islamischen Herren ausgesetzt, die kein anderes Gesetz als die Vorherrschaft des Islam kennen."

      Ich weis zumal nicht, was du erreichen willst, denn ich glaube wohl kaum das damit die OpenDoors Geldern sich ermogeln will, sondern machen eine Hingebungsvolle Arbeit in viele Ländern, denn sie ist mit einer der wenigsten Sprachrohren in der Welt, wo es bekannt wird, das in vielen Ländern Christen leiden müssen, bist du etwar ein Moslem, in einen christlichen Gewand? Ich glaube doch das du mit diesen Bericht, ein gerne gesehender Gast bist. Ich finde es einfach beschähmend was du geschrieben hast, einfach das die gesegnete Organesation falsch verdächtigst, wobei viele andere Ouellen es bestätigen.
    • Nix für ungut, aber Open Doors betreibt keine Islamhetze sondern die zunehmende Verfolgung von Christen durch radikale Muslime ist eine Tatsache. Islamhetze wäre es alle Muslime unter einen Kamm zu scheren und das passiert eben nicht. Aber die Übergriffe in Afrika, Afghanistgan, Ägypten etc. sind eine Tatsache. Man kann es natürlich so machen wie die Türkei mit dem Völkermord damals im 1. WK an den Armeniern umgegangen ist, nämlich es einfach so lange zu leugnen versuchen bis genug Gras drüber gewachsen ist. Man kann aber auch einfach die Sache so darstellen wie sie ist. Als Christ bin ich auch dem Gebot verpflichtet kein falsches Zeugnis zu geben. Das bedeutet nichts falsch darstellen und übertreiben aber eben auch nichts, weil es vielleicht political incorrect ist unter den Teppich kehren.