Antitrinitarische Sicht über Gott Vater, Jesus Christus und Heiligen Geist

    • Lieber Yokurt,
      bzgl. der mE eindeutig unitarischen Stellen hier nur die wichtigsten Gedankengänge:

      -GOTT betont, dass er der einzige wahre GOTT ist (1.Gebot usw)

      -GOTT verspricht einen Propheten zu erwecken auf den Israel hören soll (3.Mose, 5.Mose v.a. Apg 3)

      -In den sog, Knechtsliedern (jesaja ab Kap. 42) ist nie von GOTT selbst die Rede

      -Die ersten drei Evangelien sind allesamt unitarisch, nirgendwo wird ein trinitarisches Konzept erwähnt

      -Paulus bestätigt dies im 2.Tim

      -Jesus selbst spricht in Joh. 17,3 und 17,8 immer von zwei Personen, von GOTT (an den er auch seine Gebete richtet) und von sich als Gesandten..

      -Jesus behauptet von GOTT, dass er größer ist als er selbst, dass er (jesus) nichts aus sich heraus tun kann, dass er (Jesus) nicht weiss, wann er wieder auf die Erde kommen wird....

      -Als Jesus von den Juden gefragt wird, ob er der Messias ist, bestätigt er dies, als er beschuldigt wird, sich " selbst zu GOTT (zu) mach(en)t", da antwortet er mit Psalm 82, indem ausdrücklich von vielen und nicht nur von einem Gott die rede ist, wäre er EINER, dann wäre der Bezug zum Ps 82 völlig irreführend...

      Wenn Jesus und Gott EINE Person wären, wären diese Aussagen allesamt falsch oder soweit interpretationsfähig, dass man dann auch andere Aussagen Jesu in Zweifel ziehen müsste.....

      Besonders die Apostelgeschichte gibt uns mE einen klaren Blick auf die Rollenverteilung zwischen Jesus, dem Messias und GOTT, dem Höchsten! Lies die mal im Hinblick auf die Fragestellung, ob GOTT und Jesus wirklich EINER (und nicht" eins") sein können....

      Gruss
      DKM
    • Joh. 16,13: "Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden."

      Wer kann mir bitte erklären, wie ist das hier gemeint? Der Geist der Wahrheit erzählt nicht von sein eigenes Wissen, sondern er lauscht was die Beiden, Vater und Sohn, reden und dann erzählt er uns weiter. Er vernimmt etwas oder nimmt etwas auf und dann wiedergibt uns weiter. Wie geht das ohne eine selbstständige Entität zu sein?
    • Ich spreche nicht für den Adventismus oder im Sinne einer Gläubigenorganisation; sondern nur für mich.


      Ich teile die Auffassung, dass der Heilige Geist eine Person im modernen Sinne sei, eher nicht. Am ehesten bin ich der Ansicht, dass die Wendung "Heiliger Geist" nichts anderes bezeichnet als "wahre Einsicht" oder "die Wahrheit Gottes"; aber keine Person, es sei denn, man meinte Gott selber als den Träger vollkommener Erkenntnis. Nach dieser Ansicht ist der Heilige Geist jedoch keine Person in Gott und auch keine, die mit Gott eins ist; er ist nur die "wahre Einsicht", die von Gott kommt oder mit Gott übereinstimmt.


      Die Trinitätslehre, das Geschriebene und dann mündlich Nachgebetete über eine angebliche Dreieinigkeit, halte ich bestenfalls für eine kluge Art über Gott nachzudenken, aber im wesentlich halte ich diese Lehre für eine reine Kopfgeburt der Theologen. Ich glaube, Jesus würde das für ziemlich abgedreht halten und nur verwundert und eher widerwillig diese wirre Theorie nachvollziehen.


      Man kann auch fragen, ob an der von Dir, @Florini:, zitierten Stelle vom Heiligen Geist die Rede ist. Freilich hat diese Frage etwas Spekulatives; aber mich wundert, dass viele Bibelausleger oft davon ausgehen, ein bestimmtes Wort oder ein Begriff bedeute in der Bibel immer an jeder Stelle das selbe. In vielen längeren Texten, zumal in Anthologien, Sammlungen von Texten verschiedener Autoren -- so etwas ist die Bibel ja --, ist das nicht der Fall: Ein und dieselben Wörter haben je nach dem Textzusammenhang verschiedene Bedeutungen, sie kann sogar völlig gegensätzlich sein.


      Wenn ich die folgende Wendung lese:

      Bibelstelle

      [...] er [der Geist der Wahrheit] wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.

      Dann frage ich mich, ob Jesus nicht sogar von einem Menschen gemeint haben mag. Propheten nennen wir ja die Boten, menschliche Herolde Gottes. Vielleicht meinte Jesus einen Propheten, der nach ihm kommen werde; denn die Wendung meint, wie mir scheint, dass jemand nicht willkürlich seine eigene Gedanken oder Vermutungen vorträgt, sondern nur unverfälscht weitergibt, was andere ihm mitgeteilt haben. Einen eigenen Willen oder eigene Gedanken erwartet man aber nur von Personen, im Alltag eigentlich nur von einzelnen Menschen.


      Es wird nicht lange dauern, bis mir einige Forenmitglieder widersprechen; fast jeder hier hat allerhand hautamtlich verkündigte Lehrmeinungen verinnerlicht und verteidigt sie, als hätte irgendwer unschlagbare objektive Beweise für diese Theorien.

      Beste Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

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    • Florini schrieb:

      Joh. 16,13: "Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden."

      Wer kann mir bitte erklären, wie ist das hier gemeint? Der Geist der Wahrheit erzählt nicht von sein eigenes Wissen, sondern er lauscht was die Beiden, Vater und Sohn, reden und dann erzählt er uns weiter. Er vernimmt etwas oder nimmt etwas auf und dann wiedergibt uns weiter. Wie geht das ohne eine selbstständige Entität zu sein?

      So, wie "die Zeitung" etwas schreibt, das Radio etwas sagt, der TV etwas zeigt. Auch nicht von sich selbst, sondern nur, was man "ihnen" eingegeben hat. Jeder hat eine Antenne für die Wiedergabe der "Welle" Gottes, die in die ganze Welt das trägt, was Gott ausgesendet hat.

      .... 1Kor 15,28 "......, damit Gott sei alles in allem."


      .
    • Daniels schrieb:

      Vielleicht meinte Jesus einen Propheten, der nach ihm kommen werde; denn die Wendung meint, wie mir scheint, dass jemand nicht willkürlich seine eigene Gedanken oder Vermutungen vorträgt, sondern nur unverfälscht weitergibt, was andere ihm mitgeteilt haben.
      In den „letzten Stunden“ seines „irdischen Sein“ sprach Jesus mehrmals von dem Kommen des Heiligen Geistes. Er nannte den Heiligen Geist einen „anderen Ratgeber“, der für immer bei seinen Jüngern bleiben würde. Was Jesus für die Jünger gewesen war, solle (nun/bald) der Heilige Geist sein: Es ist der „Geist der Wahrheit“, der stets bei denen wohnen würde, welche Jesus nachfolgen. Er führt, lehrt, ermutigt, weißt zurecht, zeugt…

      Als der Geist zu Pfingsten auf die Jünger fiel, konnte sie trotz Drohung, Haft, Gewalt und Mord nichts mehr halten. Die Jünger hatten wenige/keine menschliche Ressourcen, waren völlig auf die Kraft des Heiligen Geistes angewiesen. Heute haben die Kirchen viele „menschliche Ressourcen“ - Gebäude, Investitionen, Schätze, Seminare, Büchereien, Filme, Konkordanzen, etc.…

      Wie Du festgestellt hast:

      Daniels schrieb:

      dass viele Bibelausleger oft davon ausgehen, ein bestimmtes Wort oder ein Begriff bedeute in der Bibel immer an jeder Stelle das selbe.
      Die Schrift spricht vom Heiligen Geist auch als ein Wind oder als Atemzug, auch in der Symbolik des Öls. Man könnte sagen, dass der Geist Gottes mit seinem Atem neues Leben in eine Gemeinde oder einen Menschen „haucht“. Ebenso war der Heilige Geist an der Schöpfung dieser Welt beteiligt. Die Kraft durch welche Gott „schuf“.

      Daniels schrieb:

      Vielleicht meinte Jesus..
      Jesus sprach vom Heiligen Geist auch als ein Ratgeber. Er benutzte ein Wort, dass meint: „Jemand, der gerufen wurde um zu helfen“ - Ein Gehilfe. Man könnte sagen, dass das primäre und souveräne Werk des Geistes darin besteht, Jesus zu verherrlichen. Der Heilige Geist führt aber auch das Werk des „Heils“ und des „Heilen“ aus.

      Der Heilige Geist wirkt sich in allen Aspekten des Lebens aus: „Der Herr ist der Geist, wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“

      Gottes Bild „in uns“ ist durch die Sünde beschädigt. So hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes erlöst. Und nun schickt Gott uns seinen Geist in das Herz, um mit der „Reparatur“ zu beginnen, eine lange und oftmals delikate Arbeit, in gewissem Maße auch von der eigenen Bereitschaft zur „Zusammenarbeit“ abhängig. „Denn das Fleisch streitet wider den Geist … das ihr nicht tut, was ihr wollt.“

      Der Geist macht mich fähig „im Herzen zu fühlen“ - Der Geist kam um uns Zugang zu Gott zu verschaffen. Kommt um die Liebe Gottes in das Herz zu gießen. Der Geist ergreift stets die Initiative, um uns vom „Ego-bewusstsein“ zu erlösen, störende Hemmungen zu beseitigen, somit macht er uns auch die Gegenwart des lebendigen Gottes bewusster. Der Geist steht uns also auch als eine Art „Gehilfe“ zur Seite, welcher uns helfen möchte, unsere Liebe auf eine Weise zum Ausdruck zu bringen, an welcher sich der himmlische Papa erfreut. Eine Liebe, die seinen Sohn ehrt und seine Kinder ermutigt.

      Ebenso aber steht auch der Geist unserer Schwachheit bei. Denn was wir beten sollen, wie es sich gehört, wissen wir nicht, aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber, der die Herzen erforscht, weiß, was das Bestreben des Geistes ist, weil er im Sinne Gottes für die Heiligen eintritt.

      Ich kann nur für mich sprechen: Der Geist „sehnt“ sich danach, uns von physischer / psychischer Krankheit zu erlösen, von geistlichen „Störungen“ und ungesunden „Bindungen“ zu befreien. Und selbst wenn Gottes unmittelbarer Wille keine „körperliche Heilung“ zu bewirken scheint, so kann sein Heiliger Geist in uns die Stärke und Schönheit Gottes inmitten der Schwachheit, die wir empfinden, offenbaren – Eine Wahrheit, die sich im Leben vieler Gläubigen überall und zu jeder Zeit in dieser Welt „bestätigt“ hat.

      Daniels schrieb:

      verkündigte Lehrmeinungen verinnerlicht und verteidigt sie, als hätte irgendwer unschlagbare objektive Beweise für diese Theorien.
      Jede gute Gabe kommt „von oben“. Aber ja – Wir sind nicht in der Position um es uns zu zutrauen, dass wir Gottes Handlungsbereich einschränken. Ebenso sehe ich keine Möglichkeit, dass Menschen es leugnen könnten, dass Gott -wie auch sein Geist- Möglichkeiten verwendet, die unser Verstand nicht fassen kann. Wer wollte schon versuchen den Wind zu fangen ?

      Und mag die "verkündete Lehrmeinung" auch noch so "korrekt" sein, viel wichtiger ist doch die Beteiligung des Herzens, meine ich. Wenn ich zu einem Gottesdienst oder Gebetstreff gehe und bloß eine "Formalität" mitmache, ohne dabei "im Herzen beteiligt" zu sein, dann bin ich doch in gewisser Weise daran (an der Anbetung) nicht beteiligt. Die Bibel fragt, was es wohl nützen würde, eine "perfekte Theologie/Lehrmeinung" zu haben, ohne den Geist "zu haben" - Eine "Theologie" ohne Wirkung des Heiligen Geistes würde ich als "kraftloses Paradox" bezeichnen. Denn diese hat nicht die Kraft "kalte Herzen aus Stein" in "lebende Herzen aus Fleisch" zu verwandeln.


      GLG

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    • Jacob der Suchende schrieb:

      #3 Wer/was ist Heiliger Geist? Ist das eine Person?
      Eine gute Frage über die gewiss schon viele Köpfe nachgedacht haben. Wir Menschen neigen halt zur Tendenz, Gott in die Beschränktheit unseres menschlichen Denkens „einfangen“ zu wollen.

      Wer oder was ist der Heilige Geist ?
      Darauf vermag ich keine Antwort zu geben. Wir Menschen definieren die Weisen, auf die wir bereit sind, dass Wirken des Geistes zu akzeptieren. Das mag „sicher“ sein, denn diese Weisen haben wir fest im Griff. Aber die Wege Gottes sind eben nicht unsere Wege, seine Gedanken nicht unsere. Ich „weiß“ nur, dass der Geist Gottes durch das, was auf dem „menschlichen Niveau“ erdacht wird, mit einem „Sonnenstrahl der Überraschung“ „hinein atmen“ kann. Ganz gleich wie sehr wir auch davon überzeugt wären, mit unserer „eigenen Vorstellung“ über den Geist „richtig zu liegen“ oder „recht zu haben“ - Es ist besser zu lieben, als Recht zu haben.

      Was der Heilige Geist nun genau ist und wie er in allen Facetten wirkt, kann ich nicht erfassen - Der Geist Gottes kann so vieles sein, offenbart sich auch so vielfältig.

      Ich halte es für mein Glaubensleben nicht wichtig, darüber Bescheid zu wissen, ob der Geist nun eine Person, ein „nicht stoffliches Wesen“ oder ein „Lichtblitz“ sei. „Seid über den Heiligen Geist nicht unwissend“ so der Rat des Herrn. Wohl halte ich es aber nicht für unwichtig, dies zu "wissen": „Es sind mancherlei Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allem. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselben Geist; einem andern der Glaube in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen in demselben Geist; einem andern, Wunder zu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeglichen seines zu, nach dem er will.

      Wir können Gründe oder Vorstellungen finden, was denn nun der Heilige Geist sei. Wir können „tief überzeugende Bibelverse“ finden, um mit unseren Vorstellungen über den Geist auf „Nummer sicher“ gehen zu wollen. Offen bleiben, einen Dialog errichten – können wir auch tun. Tief und gründlich untersuchen, eine Kommission organisieren, ein Schema erstellen, einen Artikel zitieren oder etwas „Forschung“ betreiben… Alles möglich eben – Außer „voll des Geistes“ auf Menschen zu zugehen und mit Ihnen diese Freude zu teilen, wagemutig für Gott zu leben und uns ganz auf die Kraft seines Geistes zu werfen, ohne den wir nichts sind. Ohne die Kraft seines Heiligen Geistes wäre „unser“ Glauben wohl ein Unterfangen, bei Windstille segeln zu wollen.

      Gottes Heilsplan ist klar dargelegt. Durch seinen Geist in unserem Herzen empfangen wir eine neue Geburt, ein neues Leben - "Christus in Euch - Die Hoffnung der Herrlichkeit". Der Heilige Geist öffnet unsere Augen, erweckt von dem Schlaf, auf dass wir selbst die Herrlichkeit Jesu sehen können... Ich muss atmen um körperlich zu leben. Ebenso benötige ich es, den "Heiligen Geist" einzuatmen (empfangen) um geistlich zu leben.Da Gott auch Geist ist, benötige ich es, "geistlich lebendig zu sein", bevor ich Gott erkennen kann. Der Heilige Geist kann auch "Zeuge" sein, so kann er meinen menschlichen Geist davon "zeugen" und "zuflüstern", dass ich ein Kind Gottes bin.

      Ebenso ist mein menschliches Gewissen für die Wirkung des Geistes zugänglich. "Weißt Du nicht, dass die Güte Gottes Dich zur Umkehr leitet ?" Plötzlich empfinde ich Reue oder Schuld für etwas, was ich getan oder nicht getan habe. Nichts ist für das menschliche Gefühl der Schuld bezeichnender, als die "No-Reset-Option" - Ich meine damit, die Kraft des "angerührten" Gewissens, sich mit mit unverminderter Direktheit erneut über etwas zu erheben, auch trotz der Zeit, die vielleicht schon "darüber" vergangen ist.

      Wenn der Heilige Geist in Dein Leben kommt, dann fordert er Dich auf, zu "kommen" und zu "sterben" - Der Heilige Geist kann auch ein "unbequemer Tröster" sein, doch etwas Schmerz ist für ein gesundes Wachstum auch notwendig. Wohl möchte der Geist, dass wir so zum Tisch des Herrn kommen, dass Jesus in uns verherrlicht werde. Du kannst am Tisch des Herrn sitzen und einen feinen Anzug tragen, Du kannst Dir auch einbilden, dass Du eine "wichtige Person" wärst, weil Du am Tisch des Herrn sitzen darfst. Du kannst auch sagen: "Heute kommt ein Prediger in unsere Gemeinde, ein erfahrener Christ, der etwas zu erzählen weiß."

      Aber wenn der Geist kommt, wirst Du vielleicht sagen: "Herr, ich habe kein Verdienst und keine Würde. Ich komme, weil Du für mich gestorben bist - Ich vertraue Dir“ - Wenn Du es zulässt, dass der Heilige Geist Dein Herz überzeugen "darf", dann wird er dir sagen: "Komm, leeres Gefäß, lass dich füllen, und wenn du gefüllt worden bist, dann schütte alles aus zu den Füßen dessen, der dich gefüllt hat."

      Zusammenfassend wohl vorsichtig ausgedrückt ein "Ausdruck, eine Kraft, ein Atemzug des Herrn" in "vielfältiger Gestalt" - Ein Lehrer, Tröster, Gehilfe - Jemand, welcher am Plan Gottes entscheidend mitwirkt, auf dass "wir Menschen in Jesus vollkommen werden" - Dafür ist ein Maß an innerer Heilung notwendig, kein Mensch ist davon ausgeschlossen. Ein "göttlicher Atem" welcher mich in allen Facetten lebendig und fähig machen kann, den "Willen und Weg des himmlischen Papas" nachzufolgen. Jesus hat sein Versprechen nie zurückgezogen. Gott gibt den Heiligen Geist gerne, wenn wir darum bitten.


      GLG

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    • Dritte Person

      Hallo,
      ich möchte gern auf einen Beitrag antworten:

      Florini schrieb:

      Joh. 16,13: "Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden."

      Wer kann mir bitte erklären, wie ist das hier gemeint? Der Geist der Wahrheit erzählt nicht von sein eigenes Wissen, sondern er lauscht was die Beiden, Vater und Sohn, reden und dann erzählt er uns weiter. Er vernimmt etwas oder nimmt etwas auf und dann wiedergibt uns weiter. Wie geht das ohne eine selbstständige Entität zu sein?
      Nun, dieser Eindruck entsteht natürlich deshalb, weil Jesus hier vom "Geist der Wahrheit" in der dritten Person spricht. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass Jesus öfters von sich selber in der dritten Person spricht. Beispiel:

      Matthäus 16:27 (Sch2000)
      Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen, und dann wird er jedem Einzelnen vergelten nach seinem Tun.

      In dem fraglichen Vers tut Jesus das auch und nimmt dabei Bezug auf sich selbst:

      Johannes 14:6 (Sch2000)
      Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

      Der "Geist der Wahrheit" ist also der Geist Jesu. Und er (Jesus durch seinen Geist) wird uns auch in alle Wahrheit leiten.
      Es ist der Geist Christi und damit Christus selbst, der in uns wohnt, niemand anders, keine andere Person.

      Johannes 14:17-20 (Sch2000)
      17. den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
      18. Ich lasse euch nicht als Waisen zurück; ich komme zu euch.
      19. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich; weil ich lebe, sollt auch ihr leben!
      20. An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

      Johannes 15:4-5 (Sch2000)
      4. Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
      5. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

      Galater 4:6 (Sch2000)
      Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!

      Es ist Christus, der durch seinen Geist alles erfüllen soll, also auch unsere Herzen:

      Epheser 4:10 (Sch2000)
      Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.

      Die Bibel sagt uns auch klar, dass Christus der Heilige Geist ist:

      2. Korinther 3:17 (Sch2000)
      17. Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
      (Textzusammenhang)...
      2. Korinther 4:5 (Sch2000)
      Denn wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus, dass er der Herr ist, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen.

      Der "letzte Adam" ist Christus:

      1. Korinther 15:45 (Sch2000)
      So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, [»wurde zu einer lebendigen Seele«]; der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.

      Noch ein Zitat von Ellen White, welches klar belegt, dass der heilige Geist niemals eine separate, eigene Entität sein kann, denn eine eigene Person kann man niemals mit "it" oder "itself" bezeichnen, das geht grammatikalisch nicht.

      Der Geist geht von einer Person aus, auch eine Seele gehört zu einer Person, aber es ist keine eigene Person.

      Desire of Ages:
      While the wind is itself invisible, it produces effects that are seen and felt. So the work of the Spirit upon the soul will reveal itself in every act of him who has felt its saving power. When the Spirit of God takes possession of the heart, it transforms the life. Sinful thoughts are put away, evil deeds are renounced; love, humility, and peace take the place of anger, envy, and strife. Joy takes the place of sadness, and the countenance reflects the light of heaven. No one sees the hand that lifts the burden, or beholds the light descend from the courts above. The blessing comes when by faith the soul surrenders itself to God. Then that power which no human eye can see creates a new being in the image of God. {DA 173.1; LJ.156.3}

      In der deutschen Übersetzung (Das Leben Jesu, S. 156) ist dieser Unterschied natürlich nicht mehr sichtbar. Da wird natürlich von "er" gesprochen, der Geist Gottes.

      LG :)
      Jeremia 6:16
      16. So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Sie aber sprechen: »Wir wollen nicht [darauf] wandeln!«
    • Guten Abend Elia,

      Elia02 schrieb:

      Es ist der Geist Christi und damit Christus selbst, der in uns wohnt, niemand anders, keine andere Person.
      Ich schließe mich Deiner Meinung an und meine ebenso, dass der Heilige Geist keine Person ist, obwohl der Heilige Geist manchmal in der Bibel durchaus mit den "Eigenschaften" einer Persönlichkeit dargestellt wird. Das Reich Gottes besteht ja auch nicht aus Worten, sondern aus Kraft - Ich beschrieb den Geist als eine Art Kraft, jedoch nicht als eine unpersönliche Kraft. Der Geist selbst ist keine eigenständige Kraft, sondern er hat Kraft. Etwas schwierig für mich, diesen Gedanken verständlich auszudrücken...

      Elia02 schrieb:

      Es ist der Geist Christi und damit Christus selbst.
      Ein guter Gedanke. Erlaube mir bitte jedoch eine Frage zu diesen Gedanken zu stellen:

      Wir lesen im Wort: "Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel,und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden."

      Versteh' mich nicht falsch, ich möchte Deinen Gedanken keinesfalls als "unrichtig" bezeichnen. Hier spricht Jesus zwar nicht in der Form einer "dritten Person", aber wie könnte man es z.B. einen nichtgläubigen Menschen erklären, dass der Heilige Geist Jesus selbst ist, wenn Gott vom Himmel spricht, sich der Heilige Geist in der körperlichen Gestalt einer Taube manifestiert und Jesus sich im Wasser des Jordans befindet ?

      Die Schrift sagt auch: "Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe." - Die Überlegung "Es ist der Geist Christi und damit Christus selbst" erscheint mir nicht unlogisch.


      GLG
    • Hallo Gabriel,

      gabriel87 schrieb:

      Versteh' mich nicht falsch, ich möchte Deinen Gedanken keinesfalls als "unrichtig" bezeichnen. Hier spricht Jesus zwar nicht in der Form einer "dritten Person", aber wie könnte man es z.B. einen nichtgläubigen Menschen erklären, dass der Heilige Geist Jesus selbst ist, wenn Gott vom Himmel spricht, sich der Heilige Geist in der körperlichen Gestalt einer Taube manifestiert und Jesus sich im Wasser des Jordans befindet ?
      Nun, ich habe nicht geschrieben, dass der Heilige Geist NUR Jesus selbst ist. Es ist nach meiner Auffassung der Geist Jesu, also seine (unsichtbare) Gegenwart.
      Es ist aber auch der Geist des Vaters, denn beide teilen einen Geist, sie sind einig im Geist.

      Ähnlich wie Ehepartner, die sich sehr gut verstehen, auch eins im Geist sind.

      1. Mose 2:23-24 (Sch2000)
      23. Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll »Männin« heißen; denn vom Mann ist sie genommen!
      24. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden [ein] Fleisch sein.

      Hiermit wird nicht nur gesagt, dass die Frau ebenso rein körperlich Fleisch und Blut wie der Mann hat, sondern damit ist auch eine alles umfassende, intime Einheit und Gemeinschaft gemeint.
      Und in ähnlicher Weise, wie die Frau aus dem Mann hervor gegangen ist, ist auch der Sohn Gottes aus Gott, dem Vater hervorgegangen und hat somit alles, auch die Autorität und seinen Namen "geerbt".

      1. Mose 1:26 (Sch2000)
      26. Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!

      1. Mose 5:1-2 (Sch2000)
      1. Dies ist das Buch der Geschichte von Adam: An dem Tag, als Gott den Menschen schuf, machte er ihn Gott ähnlich;
      2. als Mann und Frau schuf er sie; und er segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«, an dem Tag, als er sie schuf.

      Gott gab beiden den Namen "Mensch". Die Frau hieß "Männin" vor dem Sündenfall, weil sie vom Mann genommen ist.
      (Das könnte die Wurzel der sehr alten Tradition sein, dass die Frau den Familien-Namen des Mannes übernimmt.

      In ähnlicher Weise hat Gott den Namen Yahuwah, und der Sohn Gottes, durch den er die gefallene Menschheit erlösen will, heißt Yahuschuah (in den Übersetzungen bekannt als "Josua").
      (bedeutet: Yahuwah ist Erlösung) Der Sohn trägt also den Namen des Vaters in seinem eigenen Namen.
      (Das könnte die Wurzel der sehr alten Tradition sein, dass oftmals der Sohn den Namen des Vaters bekommt).

      Also: beide teilen einen gemeinsamen Geist.
      Wie könnte man sonst z.B. die folgenden Textabschnitt verstehen?

      Römer 8:9-14 (Sch2000)
      9. Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.
      10. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.
      11. Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
      12. So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleisch nicht verpflichtet, gemäß dem Fleisch zu leben!
      13. Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
      14. Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.

      Also ich fasse nochmal kurz die Aussagen in diesem Abschnitt zusammen, die alle miteinander gleichwertig oder austauschbar verwendet werden:

      - Gottes Geist (wohnt in uns)
      - Geist des Christus (haben)
      - Christus (in uns)
      - der Geist dessen, der Christus auferweckt hat (Geist des Vaters in uns)
      - sein Geist (wohnt in uns)
      - durch den Geist (unspezifisch)
      - Geist Gottes (durch den Geist Gottes geleitet)
      - dadurch Söhne Gottes

      Wie das genau funktioniert - frag mich nicht - aber die Schrift sagt deutlich, dass es so ist.

      Die Taube drückt übrigens den demütigen, reinen Charakter Jesu aus, nicht eine separate, dritte Person.

      Deshalb war auch die Taube im AT ein Opfertier, welches auf Christus hinweist.
      Matthäus 10:16 (Sch2000)
      16. Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!

      LG :)
      Jeremia 6:16
      16. So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Sie aber sprechen: »Wir wollen nicht [darauf] wandeln!«
    • Taufe jesu - Ergänzung

      Hallo Gabriel,
      ich möchte noch eine kleine Ergänzung zu Deinem Beitrag anbringen:

      gabriel87 schrieb:

      Wir lesen im Wort: "Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel,und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden."
      Also, hier ist es wahrscheinlich gut, nicht nur die Version nach Lukas, sondern auch die anderen Berichte vergleichend zu lesen.

      Matthäus 3:16 (Sch2000)
      16. Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen.

      Markus 1:10 (Sch2000)
      10. Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er den Himmel zerrissen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen.

      Johannes 1:32 (Sch2000)
      32. Und Johannes bezeugte und sprach: Ich sah den Geist wie eine Taube vom Himmel herabsteigen, und er blieb auf ihm.

      Wenn eine Trinität begründet werden soll, dann wird fast immer nur der Lukastext zitiert.

      Matthäus berichtet, dass es der Geist Gottes ist.
      Dieser Ausdruck passt absolut nicht zu einer dritten Person.

      Matthäus, Markus und Johannes drücken es auch mit einem "wie" aus, also wie eine Taube.
      Wahrscheinlich war es schon irgendwie sichtbar, aber die Taube könnte hier auch ein Vergleich sein, also in der Art und Weise wie eine Taube.

      Diese Taufe erfüllt auch die Prophezeiungen aus dem AT, in denen das genau so vorhergesagt wird:

      Lukas 4:18 (Sch2000)
      18. [»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat][, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen,]

      und das hat Jesus zitiert aus:

      Jesaja 61:1 (elb1905+)
      1. Der Geist des Herrn, Jehovas, ist auf mir, weil Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen;

      Jesaja 11:2 (elb1905+)
      2. Und auf ihm wird ruhen der Geist Jehovas, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und Furcht Jehovas;

      Jesaja 42:1-2 (elb1905+)
      1. Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird den Nationen das Recht kundtun.
      2. Er wird nicht schreien und nicht rufen, noch seine Stimme hören lassen auf der Straße.

      Auch hier wird schon der sanftmütige Charakter Jesu beschrieben, der auch durch die Taube ausgedrückt wird.

      Deshalb konnte Jesus sagen:

      Johannes 10:37-38 (Sch2000)
      37. Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht!
      38. Tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist und ich in ihm!

      Wie ist das gemeint, dass der Vater in Christus war?
      All die Verse davor erklären das. Der Vater war durch seinen Geist in Christus.

      Und auf die gleiche Weise, nämlich durch seinen Geist, will Christus auch in uns sein:

      Johannes 14:20 (Sch2000)
      20. An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

      LG :)
      Jeremia 6:16
      16. So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Sie aber sprechen: »Wir wollen nicht [darauf] wandeln!«
    • Guten Morgen Elia,

      vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

      Elia02 schrieb:

      Es ist nach meiner Auffassung der Geist Jesu, also seine (unsichtbare) Gegenwart. Es ist aber auch der Geist des Vaters, denn beide teilen einen Geist, sie sind einig im Geist. Ähnlich wie Ehepartner, die sich sehr gut verstehen, auch eins im Geist sind.
      Der Vergleich mit den Ehepartnern gefällt mir sehr gut. Ich meine auch, dass der Heilige Geist keine "eigene dritte Person" sein kann, doch die Textstelle mit der Taufe Jesu verunsicherte mich da immer etwas.

      Sehr interessant ist auch das "historische Umfeld" in welchem die Trinitätslehre entstand. Man weiß zwar wenig über diese Zeit - Doch viele Gläubige wurden zur Anerkennung der Trinitätslehre "gezwungen" und dabei wurde auch viel Blut vergossen.

      GLG
    • Stofi schrieb:

      Florini schrieb:

      Joh. 16,13: "Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden."

      Wer kann mir bitte erklären, wie ist das hier gemeint? Der Geist der Wahrheit erzählt nicht von sein eigenes Wissen, sondern er lauscht was die Beiden, Vater und Sohn, reden und dann erzählt er uns weiter. Er vernimmt etwas oder nimmt etwas auf und dann wiedergibt uns weiter. Wie geht das ohne eine selbstständige Entität zu sein?

      So, wie "die Zeitung" etwas schreibt, das Radio etwas sagt, der TV etwas zeigt. Auch nicht von sich selbst, sondern nur, was man "ihnen" eingegeben hat. Jeder hat eine Antenne für die Wiedergabe der "Welle" Gottes, die in die ganze Welt das trägt, was Gott ausgesendet hat.

      .... 1Kor 15,28 "......, damit Gott sei alles in allem."
      Danke dir und den Anderen, die mir durch ihren Beiträgen geholfen haben, meinen antitrinitarischen Sicht weiter zu untermauern. Das mit der "Welle Gottes" ist eine neue Perspektive, die ich nicht hatte.