Rauchen in der Adventgemeinde

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Susa schrieb:

      Also erstmal kenn ich dich gar nicht Heimo. ich kann also nur über das urteilen, was du schreibst.

      Du hast aber unsympatisch gefunden WIE ich schreibe - siehe:

      Susa schrieb:

      @Heimo:
      Ich finde die Art und Weise mit der du deine Einstellung hier schilderst unsympathisch

      Dein gutes Recht


      Susa schrieb:

      ... Diskriminierend - anderes Wort ist mir nicht eingefallen - ist das, was mit den Leuten gemacht wird, die rauchen: Sie werden nicht in die Gemeinde aufgenommen! Habt ihr also ein Muster von einem Menschen, wie er sein muss, damit er aufgenommen wird? Das ist willkürlicher Ausschluss, weil es jemandem nicht passt, das Menschen rauchen. patschnief Toleranz un Verständnis für Lebensumstände sollte schon vorhanden sein und nicht das Maß aller Dinge, Eure Voraussetzungen zu erfüllen! Ich würde mich vermutlich in der Gemeinde nicht wohlfühlen, wenn ich aufgenommen werden würde NACHDEM ich aufgehört habe zu rauchen. Warum sollte ich dahin? Nimmt mich doch nicht so wie ich bin. Diese Einstellung finde ich unsympathisch (weil ich da nicht sein will) und diskriminierend (weil ausgesiebt und aussortiert wird)


      Nun gut, dann wäre jede Gruppe die irgendwelche Kriterien aufstellt, für eine Mitgliedschaft, diskriminierend - das ist nicht zu ändern, auch wenn es manchem unsympatisch ist. Auch unser Forum ist übrigens diskriminierend, denn wenn sich jemand nicht registriert, kann er nicht posten :schäm: verwirrtwegr ;(

      Jede Universität ist diskriminierend, denn wenn Du nicht bestimmte Zeugnisse hast, kannst Du nicht inskribieren. etc.

      Diskrimination wäre es aber korrekterweise nur dann, wenn man jemanden nicht in die Gemeinde aufnimmt, weil er eine bestimmte Eigenschaft hat - nicht ein bestimmtes Verhalten. Also z.B. wenn man jemanden nicht aufnimmt, wenn er nicht beide Hände hat, oder eine bestimmte Hautfarbe etc. Eine Gesinnungsgemeinschaft ,und eine solche ist jede Kirche, muss Überzeugungen, Haltungen und bestimmte Verhaltensweisen zum Aufnahme- und Zugehörigkeitskriterium machen, sonst ist es keine Gesinnungsgemeinschaft. Man kann darüber diskutieren, welche Kriterien sinnvoll und gut sind.

      Das aber Diskriminierung zu nennen, ist falsche Anwendung oder Missbrauch des Begiffes.

      wikipedia schrieb:

      Das Wort Diskriminierung beschreibt die soziale Diskriminierung, wie sie sowohl in den Sozial- und Rechtswissenschaften als auch umgangssprachlich meist verstanden wird - eine gruppenspezifische Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder Individuen im Gegensatz zur heute seltener verwendeten neutralen Diskriminierung im Sinne von wertfreier Unterscheidung. ... Die Soziologie untersucht gesellschaftliche Diskriminierung und differenziert hierbei unter anderem zwischen struktureller, institutioneller und sprachlicher Diskriminierung. In Abgrenzung gegen die sozialpsychologische Vorurteilsforschung geht es also um soziale Bedingungen und Ursachen, die nicht auf individuelle Einstellungen reduzierbar sind. In der Rechtswissenschaft ist der Begriff enger gefasst und bezieht sich nur auf die Differenzierung wegen bestimmter enumerativ aufgeführter Gründe. Soziologie und Rechtswissenschaft gebrauchen den Begriff also in normativer Weise.


      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Na dann weißt du ja bestens Bescheid! Wenn du festgestellt hättest, dass ich VON MIR rede, von dem was wie auf mich wirkt, dann wüsstest du, dass mein subjektives Gefühl sich nicht an soziologische Definitionen anlehnt. Ich habe meine Meinung geäußert, was ich auch die ganze Zeit betone.
      Aber gut, bleiben wir bei Wikipedia oderwasauchimmer.. was ist eine Eigenschaft? Rauchen.. willenlos, süchtig..
      Du drehst dich im Kreis, wenn du jedes Wort auf die Goldwaage legst. ich finde die Art und Weise, bzw. den Inhalt, über den du schreibst nicht angemessen.
      Da ich nun keinerlei Interesse habe, mich weiterhin zu rechtfertigen, beende ich meinerseits die Diskussion an dieser Stelle. Menschen sind unterschiedlich in ihrer Gesinnung und so werden wir wohl nie auf einen grünen Zweig kommen.
      Schönen Abend noch!
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • HeimoW schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Hi

      Ich finde es etwas komisch: Jemand der eines der 10Gebote verletzt wird aufgenommen, wer aber raucht soll nicht aufgenommen werden...
      Wer sagt, dass jemand der bekannterweise eines der 10 Gebote verletzt, aufgenommen würde - wie kommst Du zu der Behauptung (ich habe das jedenfalls nicht einmal angedeutet geschweige denn geschrieben!)?

      Du musst das gar nicht schreiben, die meisten von uns, also zumindest ich, verletzen immer mal wieder eines der 10Gebote (und ich meine jetzt nicht, wie ich den Sabbat auffasse).

      Gruss
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Hi

      Ich finde es etwas komisch: Jemand der eines der 10Gebote verletzt wird aufgenommen, wer aber raucht soll nicht aufgenommen werden...
      Wer sagt, dass jemand der bekannterweise eines der 10 Gebote verletzt, aufgenommen würde - wie kommst Du zu der Behauptung (ich habe das jedenfalls nicht einmal angedeutet geschweige denn geschrieben!)?

      Du musst das gar nicht schreiben, die meisten von uns, also zumindest ich, verletzen immer mal wieder eines der 10Gebote (und ich meine jetzt nicht, wie ich den Sabbat auffasse).

      Gruss
      DonDomi

      Hallo.
      ja, wenn du das so meinst...

      Angenommen jemand lebt in einer Beziehung (Verstoß gegen das Gebot hinsichtlich Ehebruch) - wird er auch nicht aufgenommen.
      Ist er ein Dieb und meint, das nicht ändern zu können - wird er auch nicht aufgenommen.
      Betrügt er im Geschäft und man weiss es - wird er auch nicht aufgenommen.
      ....

      Voraussetzung wäre in allen Fällen Reue und Umkehr - ist doch biblisch, oder?

      Es geht also nicht um ein unsystematisches Übertreten der Gebote, sonden um ein bekanntes, beständiges das die Aufnahme verhindert.

      Nicht perfekt, aber was ist die praktikable Alternative?
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Susa:

      Als Adventist habe ich mir irgendwie niemals die Frage gestellt, ob die Gemeinde einen Rauchenden taufen würde. Keine Ahnung. Meine Gedanken sind allerdings folgende:

      - Wenn jemand die Sucht hat zu rauchen, dann sehe ich hierbei kein Problem, diesen Menschen zu taufen. Jesus wird ihm dann im Lauf der Zeit die Befreiung geben.

      - Wenn jemand bewußt raucht, obwohl er problemlos aufgeben kann, dann ist etwas mit seinem Glauben aus der Sicht eines Adventisten nicht Ordnung. Denn für einen Adventisten ist das Rauchen erstens ein Gift, was der Gesundheit schadet, und zweitens kein vorbildliches, christliches Verhalten. Die Taufe bedeuet das Abwaschen vorheriger Sünden und der Beginn der Nachfolge, was beinhaltet, dass wir Christus "anziehen" und so Seinem Beispiel folgen. Das Rauchen tut sich mit Buße und Nachfolge schwer vereinbaren - aus der Sicht eines Adventisten. Sieht das jemand anders, kann er sich gerne eine andere, ihm passende Gemeinde aussuchen. Schließlich sollte man sich in einer Adventgemeinde nur dann taufen lassen wollen, wenn man sich auch an die Grundprinzipien dieser Gemeinde halten will.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • HeimoW schrieb:

      DonDomi schrieb:

      HeimoW schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Hi

      Ich finde es etwas komisch: Jemand der eines der 10Gebote verletzt wird aufgenommen, wer aber raucht soll nicht aufgenommen werden...
      Wer sagt, dass jemand der bekannterweise eines der 10 Gebote verletzt, aufgenommen würde - wie kommst Du zu der Behauptung (ich habe das jedenfalls nicht einmal angedeutet geschweige denn geschrieben!)?

      Du musst das gar nicht schreiben, die meisten von uns, also zumindest ich, verletzen immer mal wieder eines der 10Gebote (und ich meine jetzt nicht, wie ich den Sabbat auffasse).

      Gruss
      DonDomi

      Hallo.
      ja, wenn du das so meinst...

      Angenommen jemand lebt in einer Beziehung (Verstoß gegen das Gebot hinsichtlich Ehebruch) - wird er auch nicht aufgenommen.
      Ist er ein Dieb und meint, das nicht ändern zu können - wird er auch nicht aufgenommen.
      Betrügt er im Geschäft und man weiss es - wird er auch nicht aufgenommen.
      ....

      Voraussetzung wäre in allen Fällen Reue und Umkehr - ist doch biblisch, oder?

      Es geht also nicht um ein unsystematisches Übertreten der Gebote, sonden um ein bekanntes, beständiges das die Aufnahme verhindert.

      Nicht perfekt, aber was ist die praktikable Alternative?
      .

      Du weisst ja gar nicht, ob ein Raucher nicht auch umkehren will, es vielleicht einfach noch nicht geschafft hat. Jesus nahm sich auch ohne Vorbehalte den grössten Sündern an. Das müssten jeder einzelne von uns auch tun. Es liegt nicht an uns zu urteilen, was genügend ist oder nicht.
    • Das aufgenommen werden, kommt ja auch nicht einfach so, da muß ja auch durch irgendein Gespräch einmal geäußert worden sein, die Aufnahmne in die Gemeinde.

      Wie funktionieren solche Aufnahmen, gibt es da bestimmte Zeiten wo es von der Gemeinde angeboten wird. Und wer sich dafür entscheidet, der sollte sich auch bewußt machen, das er ein Glied der Gemeinde und ein Glied Christi.

      Meine Frage, ist die Aufnahme in die Gemeinde gleich zusetzen mit Gott einen Bund zu schließen, gibt es das, bzw. wird das praktiziert bei den Adventisten. :?: :?: :?:

      Oder geht es nur um Zahlen.
    • @ingeli

      Meine Frage, ist die Aufnahme in die Gemeinde gleich zusetzen mit Gott einen Bund zu schließen, gibt es das, bzw. wird das praktiziert bei den Adventisten. :?: :?: :?:

      Oder geht es nur um Zahlen.

      Das ist die entscheidendste Frage. Ein adventistischer Pastor fühlt sich verpflichtet, darauf zu achten, dass der Mensch, der sich taufen lassen möchte, von seinen bewußt gemachten Sünden abläßt, wenn möglich. Denn Gott hat uns zur Reinheit berufen. Paulus beschreibt in Römer Kapitel 7-8 sehr gut, dass mit der Taufe ein neuer Mensch angezogen wird, der nicht mehr der Sünde dient. Ein Adventist ordnet das Rauchen, falls aus Eigenwille praktiziert wird, einem bewußten, sündhaften Vorgehen. Daher verbietet einem adventistischen Pastor das Gewissen, einen Menschen zu taufen, der selbst noch nicht bereit ist, den neuen Weg, den Weg des neuen Bundes mit Gott, zu beschreiten. Hier sieht man, dass es nicht um Zahlen geht, sondern um die Besorgnis der echten Umkehr zu Gott.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      @ingeli

      Meine Frage, ist die Aufnahme in die Gemeinde gleich zusetzen mit Gott einen Bund zu schließen, gibt es das, bzw. wird das praktiziert bei den Adventisten. :?: :?: :?:

      Oder geht es nur um Zahlen.

      Das ist die entscheidendste Frage. Ein adventistischer Pastor fühlt sich verpflichtet, darauf zu achten, dass der Mensch, der sich taufen lassen möchte, von seinen bewußt gemachten Sünden abläßt, wenn möglich. Denn Gott hat uns zur Reinheit berufen. Paulus beschreibt in Römer Kapitel 7-8 sehr gut, dass mit der Taufe ein neuer Mensch angezogen wird, der nicht mehr der Sünde dient. Ein Adventist ordnet das Rauchen, falls aus Eigenwille praktiziert wird, einem bewußten, sündhaften Vorgehen. Daher verbietet einem adventistischen Pastor das Gewissen, einen Menschen zu taufen, der selbst noch nicht bereit ist, den neuen Weg, den Weg des neuen Bundes mit Gott, zu beschreiten. Hier sieht man, dass es nicht um Zahlen geht, sondern um die Besorgnis der echten Umkehr zu Gott.


      ...und es ist nicht "nur" der Pastor.

      Der Vorgang ist im Wesentlichen so:

      Ein Mensch bekommt Bibelunterricht und bekehrt sich zu Jesus und möchte getauft werden,
      Der Unterrichtende (muss nicht der Pastor sein) unterstützt die Idee weil er weiss, dass die wesentlichen Dinge besprochen sind und sich im Leben des Betreffenden das Wirken des Geistes Gottes zeigt,
      Der Taufkandidat wird im Gemeindeausschuss (einer gewählten Gruppe, die gewählt wird um die "Geschäfte" der Gemeinde zu betreiben) vorgestellt und erzählt warum sie getauft werden möchte, erzählt von der Bekehrung,
      Der Gemeindeausschuss schlägt der Gemeindevollversammlung vor den Taufkandidaten zu taufen und in die Gemeinde aufzunehmen, der Taufkandidat legt ein (mehr oder weniger formelles) Bekenntnis ab,
      Die Gemeindevollversammlung stimmt ab, in der Regel positiv, und es gibt eine Taufe nach biblischen Vorbild, sowie eine Aufnahme in die Gemeinde.

      Es wird wohl kaum eine Gemeindevollversammlung geben, die jemanden zur Taufe mehrheitlich befürwortet, wenn dieser Mensch gewohnheitsmässig raucht.


      Ich habe das nicht zu werten, will das nicht werten, es ist unsere Regel, ein adventistischer Grundsatz (Abstinenz auch von Alkohol und anderen Suchtmitteln).
      Liebe Grüße, Heimo
    • Es wird wohl kaum eine Gemeindevollversammlung geben, die jemanden zur Taufe mehrheitlich befürwortet, wenn dieser Mensch gewohnheitsmässig raucht.

      Ich denke, da gibt es aber auch immer wieder Ausnahmefälle... Und das kommt wahrscheinlich auch immer auf den Ausschuss bzw. die Gemeinde drauf an.

      Ich denke, wir müssen unterscheiden, ob jemand "clean" ist, getauft wird und dann mit Rauchen anfängt,
      schon immer geraucht hat und aufhören will und sich taufen lässt,
      und wer raucht und nicht aufhören will aber sich Taufen lassen will und in die Adventgemeinde will.
    • HeimoW schrieb:

      Es wird wohl kaum eine Gemeindevollversammlung geben, die jemanden zur Taufe mehrheitlich befürwortet, wenn dieser Mensch gewohnheitsmässig raucht.


      Sofern dies der Gemeinde überhaupt mtgeteilt wird..... Habe ich in den ganzen Jahren noch nie erlebt..... Und in den letzten Jahren wurden bei uns mindestens zwei Personen getauft, die im Gemeindeausschuss geäußert haben, zu rauchen bzw. abends gern mal eine Flasche Bier zu trinken...
    • Hey,



      jetzt wohne ich in Neumünster, das liegt zwischen HH und
      Kiel.......eigentlich komm ich aus Thüringen........aber die Gemeinde
      hier ist so was von konservativ!!!!!!!!!!!!!!!
      Ich möchte ein paar Worte zum Konservativ-sein verlieren.
      Konservativ zu sein ist ganz bestimmt nichts nachteiliges, zumindest kommt es darauf an, um was es geht.
      Wenn ich mir zb. die Gesellschaft anschaue und sehe wie sie sich entwickelt, dann würde ich mir mehr konservativität wünschen.
      In den 50igern war es noch üblich, dass die Mädchen um eine bestimmte Uhrzeit zu Hause waren, heute wissen die Eltern noch nicht mal, wo ihre eigene Tochter übernachtet.
      Was ich auch noch besonders schlimm finde, ist das Fernsehen, schon um die Mittagszeit kann man nackte Frauen betrachten, die vielleicht gerade beim Schönheitschirurgen hocken und sich beraten lassen usw.
      Den ganzen anderen Schmarren möchte ich jetzt nicht noch mit aufzählen, zumindest läuft das Zeug genau dann, wenn die Kids schule aus haben.
      Wenn man sich in der heutigen Zeit darüber beschwert, dann wird man sofort als konservativer Typ oder als "hinter dem Mond lebender" bezeichnet.
      Wer entscheidet nun was ok ist und was nicht?
      Die Gesellschaft?
      Dazu kann ich nur sagen, das sich die Gesellschaft nicht nach göttlichen Werten orientiert.
      In den 50igern war Homosexualität in der Gesellschaft verpönt, heute haben wir homosexuelle Politiker, andere die sich in der Öffentlichkeit küssen und sogar kirchlich heiraten dürfen...was wird morgen alles erlaubt sein?
      Mit jeder neuen Generation gibt es mehr Werteverfall, wo soll das hinführen?
      Wir Christen haben Gott, wir wissen ganz genau was richtig und was falsch ist, das war gestern so, heute und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
      Mit anderen Worten, Gott ist konservativ, denn was damals moralisch nicht ok war, wird auch morgen nicht moralisch in Ordnung sein.

      Diese, ich nenne sie mal "Göttliche-Konservativität" schützt uns vor dem moralischen Werteverfall der Gesellschaft.
      Jetzt zum Rauchen in der Gemeinde:
      Wer rauchen möchte kann das gerne tun, jedoch müssen meiner Meinung nach die Kinder in der Gemeinde davor bewahrt werden, sie sollten nicht damit groß werden und denken, Rauchen ist das normalste auf der Welt.
      Also haben Raucher auch eine gewisse Verantwortung und sie sollten darauf acht geben, dass die Kinder so wenig wie möglich davon mitkriegen und abkriegen.
      Wenn du lieber bereit bist deine Glaubensgemeinschaft(zu dem du dich bekennst) aufzugeben, anstatt das Rauchen, dann ist das deine persönliche Entscheidung.

      Überleg mal, wenn jetzt einige Glaubensgeschwister anfangen würden und kommen mit Bierflaschen in den Gottesdienst, würde dich das nicht stören und würdest du dich nicht fragen, ob mit ihren Glauben alles ok ist?

      Wer süchtig ist und die Sucht loswerden will, der sollte in der Gemeinde nicht abgelehnt werden, ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser Mensch noch nicht ganz bereit ist, getauft zu werden, oder?
      Bitte nicht falsch verstehen, das ist nur meine Meinung zum Thema Rauchen.
      Ich persönlich habe auch Fehler und ich arbeite daran(mit Gottes hilfe) sie loszuwerden.
      pupillenefwd
    • Rauchen muss man selbst verantworten

      Das ist ja falsch. Wenn Adventisten andere Menschen verwerfen und ablehnen, nur weil sie rauchen. Das ist mit Sicherheit nicht im Sinne Jesus Christus. Christus hätte vielleicht den Raucher geheilt. Das klingt ja so, als kämen alle Raucher in die Hölle. Man muss es mit sich selbst abmachen und verantworten. Die Risiken des Rauchens stehen ja auf jeder Zigarettenpackung. Und man kann es sich ja ausrechnen: Wenn ich als Frau/Mann 40 oder 50 Jahre stark rauche wie dann meine Gefäße und meine Lunge aussehen (kein Vorbild: Helmut Schmidt). Als Adventist würde ich vielleicht versuchen, einem Raucher zu helfen, davon loszukommen. Ich würde ihm empfehlern, vielleicht lieber einen Lollipop zu lutschen oder Kaugummi zu kauen anstatt zu rauchen, zumal es ja auch sehr teuer ist, zu rauchen. Ein Raucher gibt 100 - 150 Euro im Monat für die Qualmerei aus. Aber einen Raucher aus der Gemeinde zu verstoßen ist engstirnig und hochmütig und nicht im Sinne des Evangeliums von Jesus Christus. Er kann ja außerhalb der Gemeinde rauchen, damit es nicht zum Passivrauchen oder passivem Mitrauchens kommt. Man kann für ihn beten. Aber verstoßen ?

      Man muss auch berücksichtigen, dass Staat und Gesellschaft eine Drogengesellschaft sind: Es wird wie verrückt geraucht und gesoffen. Selbst im kleinen EDEKA-Markt um die Ecke, kann man für wenig Geld Kanisterweise WODKA, Schnaps in Mengen billig kaufen und sich daran totsaufen. Das gleiche gilt für das Rauchen. Der Zigarettenrauch enthält neben Hunderten toxischen Substanzen auch Blausäure und Nikotin ist eines der tödlichsten Gifte überhaupt. Staat und Gesellschaft heucheln und verdienen ihr Geld als "Drogendealer", indem sie reichlich Steuern auf Tabak und Alkohol erheben. Und die gesundheitlichen Folgen trägt unser Gesundheitssystem mit allen finanziellen Folgelasten in Milliardenhöhe. Bekannt ist auch, das Rauchen das Bedürfnis nach Alkohol steigert und erhöhter Alkoholkonsum verursacht Krebs.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Die Adventgemeinde lehnt sicher keinen Raucher ab. Aber getauft werden sollte ein Raucher (Trinker,....) nicht. Denn es geht auch noch um die Repräsentation. Die Gemeinde soll Gott und Gottes Ideologie in der Welt repräsentieren. Jesus BEFREIT von Süchten, Er heilt. Rauchen ist eine Sucht. Ein getauftes Mitglied der STA, das immer noch raucht. zeigt grade das Gegenteil der Botschaft Jesu. Zu Jesus kann jeder kommen, wie er ist, aber er kann nicht so BLEIBEN, wie er ist.
    • Stofi schrieb:

      Die Adventgemeinde lehnt sicher keinen Raucher ab. Aber getauft werden sollte ein Raucher (Trinker,....) nicht. Denn es geht auch noch um die Repräsentation. Die Gemeinde soll Gott und Gottes Ideologie in der Welt repräsentieren. Jesus BEFREIT von Süchten, Er heilt. Rauchen ist eine Sucht. Ein getauftes Mitglied der STA, das immer noch raucht. zeigt grade das Gegenteil der Botschaft Jesu. Zu Jesus kann jeder kommen, wie er ist, aber er kann nicht so BLEIBEN, wie er ist.

      Schön, dass Menschen entscheiden, was wichtig ist und was nicht.

      Gruss
      DonDomi
    • hosanna32 schrieb:

      Zu Jesus kann jeder kommen, wie er ist, aber er kann nicht so BLEIBEN, wie er ist.
      Daraus kann man dann ja wohl schließen, dass das Rauchen in der Adventgemeinde eine "Sünde gegen den heiligen Geist" bzw. eine Sünde gegen das Gewissen ist?

      Finde das Thema sehr interessant!

      Das sehe ich ähnlich. Ich meine, die Person weiß ja dann, dass das Rauchen schädigt und dass Gott das nicht will.
      Wenn die Person dann aber weiter raucht, und nicht versucht es zu unterlassen, dann ist dies wohl eine Sünde die sicherlich nicht zu den normalen Alltagssünden zählt...?
    • Jonas schrieb:

      hosanna32 schrieb:

      Zu Jesus kann jeder kommen, wie er ist, aber er kann nicht so BLEIBEN, wie er ist.
      Daraus kann man dann ja wohl schließen, dass das Rauchen in der Adventgemeinde eine "Sünde gegen den heiligen Geist" bzw. eine Sünde gegen das Gewissen ist?

      Finde das Thema sehr interessant!

      Das sehe ich ähnlich. Ich meine, die Person weiß ja dann, dass das Rauchen schädigt und dass Gott das nicht will.
      Wenn die Person dann aber weiter raucht, und nicht versucht es zu unterlassen, dann ist dies wohl eine Sünde die sicherlich nicht zu den normalen Alltagssünden zählt...?
      Ist eine Alltagssünde weniger schlimm als eine andere?

      Gruss
      DonDomi
    • Und genau eine Taufe kann eine Hilfe sein, das Rauchen oder Trinken zu lassen, denn erst mit der Taufe geht das Neue Leben an. Wer mag da schon zu urteilen, was richtig ist, davor oder danach, das Lasterhafte aufzugeben. Die Taufe kann die Kehrtwende sein. Natürlich sollte die Motivation stimmen und gar nicht das lastehafte, sündhafte im Vordergrund stehen, sondern JESUS und die Ganze Entscheidung für IHN.

      Jesus weiß den Zeitpunkt.