Für Bibelanfänger: Bibel lesen und verstehen

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    • Hallo, liebe Linda.

      Dein 2. Link führt zur Seite Cyber Space. Da keinerlei Namen zu finden sind, war ich zunächst mal etwas misstrauisch. Doch schon in der Überschrift steht: Unser Auftrag: Offb. 14:6-12 (das ist z.B. ein adventistisches Stichwort).
      Unsere Freikirche ist aber nicht die Einzige, die Sabbat feiert. Das tun etwa 40 andere Gemeinschaften auch.
      Zusätzlich gibt es viele Gemeinden, freie Missionswerke und Einzelpersonen, die im Internet missionarisch wirken und meistens zur Gemeinde gehören und sie unterstützen wollen. So fällt es nicht leicht, zu entscheiden, wer wohin gehört. Ich bin dafür, dass man seine Identität nicht verbergen soll.

      Bei der Seite handelt es sich aber um eine echte adventistische Seite, die nach einem ersten Prüfblick voll auf dem Boden der Schrift und unseres Verständnisses steht. Ihr Kursangebot ist aber nicht ganz einfach, da es nur ganz knappe Erklärungen, dafür aber ein gewaltige Menge an Bibeltexten gibt.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Wenn Du die Bibel chronologisch lesen möchtest, musst Du mit dem ältesten Teil anfangen. Das ist das Buch Hiob. In ihm werden die altertümlichsten Ausdrücke verwendet, viel älter als bei Mose.

      Das zweitältest Stück ist Ps. 90. Von der Wortwahl her stammt er aus dem 15. Jahundert v.Cht.

      Wie die chronologische Reihenfolge der anderen AT-Bücher ist, habe ich gerade nicht vor Augen, ließe sich aber klären.

      Liebe Grüße von benSalomo.


      Ich glaube, Du hast schon verstanden, was ich meine. Dass das erste Buch Mose inhaltlich vor Hiob kommt, wirst Du nicht abstreiten können, und ich persönlich bin kein Freund davon, mittten im Buch aufzuhören, nur weils jetzt woanders weitergeht. Die Bücher sind in sich geschlossen, ich würd die dann auch komplett lesen.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • OK, lieber sEngel, aber dann darfst Du die Bibel nicht chronologisch (chronos = die Zeit, logos : Wort, Logik,) lesen, sondern kanonisch (kanon = Reihemgolge, festgelegte Sammlung). Finde ich auch sinnvoller.
      Noch sinnvoller finde ich, sie thematisch zu studieren.
      Dazu kann ich allen hier im Forum nur wärmstens den Seventh-Day-Adventist Bible Commentary (ABC) empfehlen. Gibt es auch CD und ist dann billiger.
      benSalomo
    • benSalomo schrieb:


      Dazu kann ich allen hier im Forum nur wärmstens den Seventh-Day-Adventist Bible Commentary (ABC) empfehlen. Gibt es auch CD und ist dann billiger.
      benSalomo



      Ist die auf deutsch? Mein Schulenglisch ist etwas eingerostet und der Englischunterricht meines Sohnes ist weit unter meinen Erwartungen. Wenn das jetzt nicht besser wird und die Lehrerin weiterhin dauernd krank ist, dann muss ich mal vorstellig werden, leider. Keine Test im Sinne von Arbeiten/Proben, 3 Vokabeltests im Halbjahr...

      Naja, ich weiche ab. Dieser Kurs würde mich schon interessiere, ich muss nur aufpassen, dass ich mich nicht verzettel. Wobei das mit meinem Kurs wohl nichts wird. Irgendwie will den keiner finanziell unterstützen und ich kann das Geld beim besten Willen allein nicht aufbringen. Das heißt dann allerdings, dass ich ab Mai keinen Job mehr haben werde. Ich bete, dass sich da eine Lösung findet.

      Vorhin habe ich fast 3h an den Lektionen des Fernkurses gesessen. Der gute Mann, der die bearbeitet tut mir schon fast leid, weil mir während der Lektion immer Fragen ekeoemmen, und ich deswegen mit dem kleinen Raum für Anmerkungen nicht auskomme. Ein Brief ist daher immer mit dabei, und unter 1,5 DIN A4 Seiten komm ich nicht aus. Allerdings handgeschrieben. Mein Drucker ist ja kaputt.
      Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31,3)
    • Hallo liebe Linda.

      Ich hatte vor 65 Jahren 6 Jahre Englisch in der Schzle, mich allerdings bemüht, möglichst nichts zu vergessen. Da aber der Adventist Bible Commentary nicht nur für die englisch sprachigen Geschwister geschrieben wurde, sondern für möglichst alle STA auf der Welt, hat man sich bemüht, ein möglichst einfaches Englisch zu wählen. Ich kann ihn jedenfalls lesen, und wenn ich mal ein Wort oder einen Begriff nicht weiß, gibt es ja noch das kostelose Internet-Wörterbuch LEO von der Uni Münschen. Das habe ich in der Schnellstart-Leiste auf dem Computer und funktioniert ruck zuck.

      In der Buchausgabe kann man nur den eigentlichen 7-bändigen Kommentar bekommen oder aber auch die 3 Ergänzungsbände (zus. etwa 70 cm im Bücherregal), in denen man sämtliche adventistischen Personen, Institute usw. , sowie eine Erklärung aller theologischen Begriffe wie z.B. Dispensationalismus oder ähnliche findet und auch alle bedeutenden Personen der Weltgeschichte, die im Bereich "Religion" aufgetreten sind.. Dazu alle Zitate von EGW zu den einzelnen Bibelstellen. Und dazu ausführliche Einleitungen zu jedem Buch der Bibel. Auf der CD ist aber alles.

      Shabat Shalom.

      benSalomo

      Evtl. kann man das Werk hier und da auch gebraucht bekommen.
    • benSalomo schrieb:

      OK, lieber sEngel, aber dann darfst Du die Bibel nicht chronologisch (chronos = die Zeit, logos : Wort, Logik,) lesen, sondern kanonisch (kanon = Reihenfolge, festgelegte Sammlung). Finde ich auch sinnvoller.
      Noch sinnvoller finde ich, sie thematisch zu studieren.
      [...]

      Ich bin der Ansicht, dass die Reihenfolge der Entstehung nicht unbeding bedeutungslos und ein chronologisches Lesen nicht immer sinnlos und falsch ist. Deswegen habe ich mich zeitweise eher auf das Markusevangelium konzentriert, dieses Evangelium scheint mir nicht so deutlich das Werk einer tendenziösen theologischen Theorie zu sein, wie etwa das Johannesevangelium. Ich weiß wirklich nicht, ob Jesus sich auch im Johannesevangelum wiedererkannt hätte oder vielmehr gesagt hätte: "Ihr habt eure Theorien und macht euch euer eigen Gesetz; aber ihr kennt mich nicht." (Matthäus 15, 4-6)

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Weiters ist die Entstehungsreihenfolge der Bibelinhalte nicht ohne Weiteres unwesentlich für die Beurteilung mancher bibelfundamentalistischer Argumente. Zum Beispiel das folgende Zitat:

      Bibelstelle

      Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, [...]

      Diese Stelle aus einem Paulusbrief wird mit anderen Pauluszitaten oft benutzt, um zu begründen, dass die ganze Bibel zuverlässig Gottes Wort sei. Solche Pauluszitate darf man aber nicht ohne weitere Begründung auf die Evangelien beziehen, da die Paulusbriefe, wie der Literatur nach unstrittig zu sein scheint, vor den Evangelien geschrieben wurden. Deshalb kann man nicht einfach behaupten, Paulus habe unsere heutige Bibel gemeint. Sehr wahrscheinlich meinte er die Thora in der damals gängigen Fassung und nichts anderes, jedenfalls weder das Markusevangelium noch gar das zuletzt entstandene Johannesevangelium.

      Die Tatsache, dass Paulus seine Briefe vor den Evangelien geschrieben hat, hält viele Adventisten gleichwohl nicht davon ab, auch die Zuverlässigkeit der Evangelien immer wieder, nahezu stereotyp, wie Musterschüler, die eine Lösung auswendig gelernt haben, mit diesen Pauluszitaten zu begründen. Ich sage das ohne Feindseligkeit; aber es ist mir nicht gegeben, mein logisches Urteilsvermögen beim Betreten einer Kirche aufzugeben.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • Lieber Daniels.
      Das Johannes-Evangelium entstand als letztes in den 90er Jahren des 1. Jahrhunderts und beschreibt 20 Tage aus dem Leben Jesu. Von der Sprache her ist es vor allem eine Auseinandersetzung mit den sich entwickelnden Gnostikern, die die Bibel gründlich verdrehten.

      Nach Prof. Eta Linnemann ist die Darstellung der historisch-kritischen Forschung, die Du wieder gibst, historisch nicht mehr haltbar. Sie ist überholt. Linnemann weist nach, dass die drei Synoptiker alle um das Jahr 50 n.Chr. herum vorgelegen haben. Zu der Zeit schrieb Paulus seinen ersten Brief an die Galater. Man hat sogar einen Papyrus-Fetzen mit Worten aus dem Markus-Evangelium aus der Zeit um 40 n.Chr. entdeckt.

      Das Timotheus-Zitat ist also sehr wohl wert haltig und anwendbar. Es kommt aber darauf an, welche Sichtweise auf die Bibel man persönlich bevorzugt: eine bibeltreue Sichtweise, oder eine, die die Bibel zu unter minieren sucht.

      benSalomo
    • Hallo Ben.

      benSalomo schrieb:

      Es kommt aber darauf an, welche Sichtweise auf die Bibel man persönlich bevorzugt: eine bibeltreue Sichtweise, oder eine, die die Bibel zu unter minieren sucht.

      Ich bevorzuge die Sichtweise, daß sich vernünftig gebende Argumente zuerst einmal schlüssig, logisch haltbar sein müssen. Auch Schlußfolgerungen, die sich auf Bibelzitate stützen, sollten formal und inhaltlich korrekt sein, jedenfalls darf man sie daran messen. Freilich kann man behaupten oder vielleicht beweisen, daß zum Beispiel die Evangelien schon früher entstanden seien oder daß frühe Fassungen oder Abschriften daraus schon zur Zeit der Paulusbriefe kursierten und Paulus vielleicht bekannt waren. Wenn man solche Argumente oder Beweise jedoch nicht anführt, scheint der Schluß von Pauluszitaten auf die Zuverlässigkeit der Evangelien unhaltbar.

      Ich vertrete nicht irgendeine theologische Schule, sondern beurteile, was ich gehört und gelesen habe, nach der Vernunft und meinem Wissensstand. Ein Argument, das unvernünftig oder löcherig ist, würde sogar dadurch, daß ich die Schlußfolgerung vielleicht gerne glauben möchte, nicht überzeugend.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Am besten fasst der Römerbrief die ganze Bibel zusammen!

      benSalomo schrieb:

      Das Johannes-Evangelium entstand als letztes in den 90er Jahren des 1. Jahrhunderts und beschreibt 20 Tage aus dem Leben Jesu
      Dies stimmt so nicht! Das Johannes Evangelium beschreibt die 3 1/2 Jahre des Dienstes von Jesus. So schreibt der Adventisten-Pionier Uriah Smith in dem Buch "Gedanken zum Buch Daniel": "Der Heiland war an vier Passahfesten anwesend. Das zeigt Johannes an folgenden Stellen seines Evangeliums:

      Joh. 2,13; 5,1; 6,4; 13,1. Am letzten Passahfest wurde er gekreuzigt." (Seite 201)
      1. Joh. 2,13: "Und das Passah der Juden war nahe und Jesus zog hinauf nach Jerusalem." ===> Dies war im Jahre 30 n.Chr. = das 1. Passahfest, an dem Jesus teilnahm.
      2. Joh. 5,1: "Danach war ein Fest der Juden und Jesus zog hinauf nach Jerusalem." ===> Dies war im Jahre 31 n.Chr. = das 2. Passahfest, an dem Jesus teilnahm.
      3. Joh. 6,4: "Es war aber das Passah nahe, das Fest der Juden." ===> Dies war im Jahre 32 n.Chr. = das 3. Passahfest, an dem Jesus teilnahm.
      4. Joh. 13,1: "Vor dem Passahfest aber, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen..." ===> Dies war im Jahre 33 n.Chr. = das 4. Passahfest, an dem Jesus teilnahm., an welchem er am Kar-Freitag, 3. April 33 gekreuzigt wurde und starb und am Oster-Sonntag, 5.4.33 auferstand!
      Das wollte ich eigentlich gar nicht schreiben, bin aber durch's Lesen darauf gekommen.

      Alle Gedanken, wie man mit dem Bibellesen am besten anfängt, die hier vorgeschlagen wurden, sind gut. Wer aber wirklich den Kernpunkt der Bibel lesen will, die wichtigsten Lehren und Konsequenzen
      aus der Heiligen Schrift, dem empfehle ich mit dem Römerbrief anzuzfangen! ===> Denn schon Martin Luther bezeichnete diesen als >den Kern des Evangeliums, der Frohen Botschaft von der Errettung in Jesus Christus.<
      Und im Römerbrief sind die zentralen Themen in den Kapiteln 3-5 erwähnt! Nicht umsonst wird der Römerbrief als "Grundgesetz des christlichen Glaubens" bezeichnet (siehe z.B. in der Einleitung zum Römerbrief in der Neuen Induktiven Studien-Bibel(NISB) auf Seite 1.841!)

      PS: Mir hat das Buch "KRAFT ZUM LEBEN" von Jamie Buckingham * in Sachen >>Wie man die Bibel lesen soll?<< sehr geholfen: Im 6. Kapitel des Buches mit dem Thema : MACHEN SIE DIE BIBEL ZU EINEM TEIL IHRES LEBENS (S.113-130) wird auf Seite 120 geschrieben: "(1) Beginnen Sie damit, jede Woche ein Buch zu lesen. Das ist nicht so schwierig, wie es klingt. Man kann das umfangreichste Buch der Bibel [also: die Psalmen! - Anm von mir] in einer Woche lesen, wenn man pro Tag etwas weniger als eine Stunde dafür aufwendet." ===> An diesen Ratschlag habe ich mich gehalten und habe im Jahre der Bibel 2003 damit angefangen - und es klappte tatsächlich sehr gut. In 66 Wochen - also in knapp eineinhalb Jahren habe ich somit die gesamte Bibel von A bis Z durchgelesen!

      *Jamie Buckingham: KRAFT ZUM LEBEN (Dunkelblauer Einband) - Im Auftrag der Arthur S. DeMoss Stiftung, Überarbeitete Auflage: September 2001, insg. 160 Seiten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Die vier Evangelien beschreiben alle die 3 1/2 Jahre des Dienstes Jesu. Johannes pickt sich aus diesen 3 1/2 Jahren genau 20 Tage heraus und beschreibt an Hand dieser Tage sein Anliegen, so, wie ihn der Heilige Geist dazu an leitete.

      Den Römer Brief schrieb Paulus nicht als ein Lehr Aufsatz für die Christenheit, sondern als einen Brief, in dem er die damaligen Verhältnisse in der Christen Gemeinde als Hintergrund nahm, um auf zu zeigen, dass das Evangelium sowohl Juden wie Heiden gleichermaßen rettet. Alle Menschen sind vor Gott gleich, keiner hat einen Vorzug, wenn es um die Errettung geht.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Unsere Freikirche ist aber nicht die Einzige, die Sabbat feiert.
      Lieber BENSALOMO, da gebe ich Dir Recht!

      Die Stadtkirchen-Gemeinde in Schorndorf/Württ. (hier gibt es übrigens auch eine Adventisten-Kirche - auch NAK, ZJ + CW!+ Bapt. + Meth.+ Volksmiss. + Chr.gem)der Evangelischen Landeskirche von Württemberg - hält seit ich denken kann - also wohl seit 1965(???) - mindestens seit 1978 den biblischen Sabbat!!!
      Jeden Sabbat gibt es in der Evangelischen Stadtkirchen-Gemeinde einen >>Schabbat-Gottesdienst<<!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • benSalomo schrieb:

      Du offenbarst hier so viele krause Ideen zur Bibel
      Diese sogen. "krause Idee" stammt nicht von mir, sondern von >>einem Adventisten der ersten Stunde<<, von Uriah Smith!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Siehe dessen sehr gute Auslegung des Daniel-Buches: "Gedanken zum Buche Daniel" - (hier : konkret auf Seite 201, wo er den Nachweis der 4 Passahfeste bringt, an denen Jesus teilgenommen hatte!)
    • Und was haben die 4 Passah Feste damit zu tun, dass sich Johannes 20 Tage aus der Lehrzeit Jesu heraus pickt und sie ausführlich erläutert ?

      Matthäus geht hauptsächlich biografisch vor, weil er für jüdische Leser schreibt, bei denen das sehr wichtig war.

      Lukas schreibt sein Evangelium für den Botschafter Theophilus ( (diesen redet er jedenfalls mit dem Titel eines Botschafters an).

      Und Markus -- so schreibt Eusebius - hat sein Evangelium nach den Predigten des Petrus zusammen gestellt, dessen Übersetzer er war. Er schreibt für Heiden Christen. Das merkt man am Text und an der Wort Wahl..

      Johannes lebte in Ephesus. Zu seiner Zeit begann dort die Gnosis sich breit zu machen. Das bemerkt man an der Wort Wahl des Johannes. Und wenn Du sein Evangelium genau studierst, merkst Du, dass er sich etwa 20 Tage aus dem Leben Jesu heraus gepickt hat und an Hand der Ereignisse an diesem Tagen nach weist, dass Jesus der ewige Gott JHWH in Menschen Gestalt gewesen ist.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Und wenn Du sein Evangelium genau studierst, merkst Du, dass er sich etwa 20 Tage aus dem Leben Jesu heraus gepickt hat und an Hand der Ereignisse an diesem Tagen nach weist, dass Jesus der ewige Gott JHWH in Menschen Gestalt gewesen ist.
      Den markierten Teil kann ich nicht bestätigen; ich merke darinnen nichts von "20 Tagen" - Werde wohl das Johannes-Evangelium ein paar mal hintereinander durchlesen müssen, bis ich die 20 Tage "entdecke" !

      Was meinen andere Forums-Teilnehmer zu den 20 Tagen?

      Deinem letzen Teil ab "an Hand der Ereignisse...nach weist, dass Jesus der ewige Gott JHWH in Menschen Gestalt gewesen ist." stimme ich natürlich zu!