Hat die endzeitliche Drangsal begonnen?

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    • Biblische Begründungen des Dispensationalismus

      Norbert Chmelar schrieb:

      werde ich näher auf die biblische Begründung des Dispensationalismus eingehen
      Biblische Begründungen des Dispensationalismus:

      (Teilweise zitiert aus: Norbert Lieth: >>Die Heilszeiten der Bibel<<, 1. Auflage 2017, Koproduktion zwischen Verlag Mitternachtsruf, CH 8600 Dübendorf und Christliche Verlagsgesellschaft GmbH, DE 35683 Dillenburg, 132 Seiten)


      Der Dispensationalismus gründet sich auf die biblische Tatsache, dass das Wort Gottes selbst eindeutig unterschiedliche Zeitepochen lehrt. Folgende Bibelstellen belegen dies:

      1. <<Lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.>> (Mt.28,20)
      2. <<Keiner von den Fürsten dieses Zeitalters hat sie erkannt - denn wenn sie sie erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben.>> (1.Kor.2,8)
      3. << Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist.>> (1.Kor.10,11)
      4. <<... über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen.>> (Eph.1,21)
      5. <<Damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.>> (Eph.2,7)
      6. <<Dem König der Zeitalter aber, dem unverweslichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.>> (1.Tim.1,17)
      7. <<Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.>> (Hebr.1,1-2)

      Man sollte auch beachten, dass es im Neuen Testament (NT) zwei Übergangsbücher gibt:
      1. die Apostelgeschichte, in der das Evangelium von den Juden auf die Gemeinde übergeht, die aus Juden und Heiden besteht.
      2. die Offenbarung, in der das Heilshandeln Gottes von der Gemeinde wieder auf das Judentum übergeht.
      Das Nichtbeachten der biblischen Unterschiede führte dazu, dass man die Entrückung und die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit durcheinanderbringt. Und weil man den Blick für Israels Zukunft verlor, wurde die Wiederkunft Jesu ans Ende des Tausendjährigen Reiches auf den Jüngsten Tag verschoben.
      Durch das Nichtbeachten der Heilszeiten wird vieles vergeistigt, obwohl die Bibel etwas anderes lehrt. So glaubt man nicht mehr an ein buchstäbliches zukünftiges Königreich Jesu auf Erden. Die Offenbarung wird demzufolge rein symbolisch ausgelegt.

      Martin Luther schrieb: "Es ist alles Gottes Wort, wahr ist es. Aber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muss wissen und Acht haben, zu wem das Wort Gottes geredet ist. ... Man muss mit der Schrift säuberlich handeln und fahren. ... Man muss nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei ... sondern vielmehr, zu wem es geredet sei, ob es dich treffe oder einen anderen ... " (aus: >>Unterweisung, wie sich Christen in Mosen sollen schicken<<)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Der Dispensationalismus ist ziemlich breit gefächert und in sich total uneins. Das habe ich in meiner Heimatstadt viele Jahre lang erlebt. Keine Brüdergemeine ließ die Glieder anderer Brüder Gemeinden zum eigenen Abendmahl zu. Und so gibt es durchaus Brüdergemeinden, die lehren, dass Jesus der einzige Weg zum Heil ist. Es gibt aber auch andere, die sagen, dass es für die Juden einen anderen Heilsweg gebe als für Christren Das Problem ist, dass es im Dispensationalismus eine breite Palette von Professoren und Lehrern gibt. Es fehlt eine Oberste Lehr Inmstanz. Die hat es aber von Anfang an nicht gegeben, denn Darby war durchaus nicht überall bedingungslos anerkannt.

      Das kann man im Internet sehr gut nach verfolgen, wenn man mal unter dem Begriff "Brüdergemeinden" die verschiedenen Einträge verfolgt.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Man muss mit der Schrift säuberlich handeln und fahren. ... Man muss nicht allein ansehen, ob es Gottes Wort sei ... sondern vielmehr, zu wem es geredet sei, ob es dich treffe oder einen anderen
      Wichtig ist ob ich die Güte,Barmherzigkeit und Dankbarkeit ausstrahle....

      Papst: Christen sollten nicht wie Schweine rumlaufen - katholisch.de
    • Trotz meinem täglichen Versagen muss an mir das Wesen Christi sichtbar werden.
      Eine Kollegin sagte mal zu mir: "Ich sehe bei dir jeden Tag ein freudiges Gesicht, wenn du zur Tür reinkommst, verstehe nicht, wie das geht."
      Das ist der beste Beweis, trotz Probleme tiefe Freude im Herzen haben zu können. Es ist geschenkt vom Himmel.

      Durch den Tod Jesu habe ich nicht nur die Chance, der Sünde zu widerstehen, sondern auch zu siegen.

      Gedanklich beschäftigen wir uns hier im Form und sonstwo auf so vielen Nebenschauplätzen, um irgendwelche Wissenserweiterungen zu bekommen, die uns nicht 1 cm im Glauben vorwärts bringen. Das Eigentliche bleibt leider auf der Strecke.
      Das Blut des Heilandes hat Überwinderkraft. Wenn wir das doch mehr und mehr im Herzen bewegen und darüber nachdenken würden!!!
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jüngerjesu ()

    • jüngerjesu schrieb:

      Das Blut des Heilandes hat Überwinderkraft.
      Aber ganz gewiss!
      >>Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde!<< 1Joh 1,7

      jüngerjesu schrieb:

      Wenn wir das doch mehr und mehr im Herzen bewegen und darüber nachdenken würden!!!
      Ja, das sollten wir in aller Demut tun.