Die "Sammlung" des modernen Israels: Erfüllung der Prophetie?

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    • HugoTobler schrieb:

      .... Und die Bemerkung: "Auch Jesu Worte kommen nicht aus ihm selber, sondern Er redet nur das, was Sein Vater Ihm gezeigt/gesagt hat," können nicht im abwertenden Sinne gesagt werden (so wie ich es aus Deiner Aussage heraus empfinde). Ganz im Gegenteil, weisst sich damit Jesu aus, als einer der kompetent das Wort Gottes redet. Und damit sind die Worte Jesu für einen Menschen der sich Christ nennt verbindlich.
      Du meintest sicher "herabstufend" ? Denn Jesus herabwerten wollte ich absolut nicht. Meine Aussage stützt sich nicht nur an:

      Joh 8,28 Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir selber tue, sondern, wie mich der Vater gelehrt hat, so rede ich.

      sondern auch in Verbindung zu:

      1Kor 15,28
      27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, "alles" sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
      28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.


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    • Was wollte ich sagen ? Und wie wurde es verstanden ?

      HugoTobler schrieb:

      Und das Wichtigste ist, in allen Fragen der Bibel ist immer zuerst Christus massgebend, das will heissen, dass man bei der Bibelauslegung immer zuerst fragen muss: "Hat Jesus zu diesem Thema schon eine Antwort gegeben?" Und wenn ja, so MUSS die Bibel nach dieser Antwort Jesu betrachtet und ausgelegt werden.

      Stofi schrieb:

      Ich weiß nicht, ob es im Wort Gottes eine Hierarchie der Gültigkeit gibt. Denn jedes Wort ist vom Geist eingegeben. Auch Jesu Worte kommen nicht aus ihm selber, sondern Er redet nur das, was Sein Vater Ihm gezeigt/gesagt hat.

      Ich wiederhole mich gerne: In allen biblischen Fragen der Auslegung muss immer christozentrisch ausgelegt werden. Das heisst zu CHRISTUS hin und von CHRISTUS ausgehend. Als Christ sind die Aussagen Jesu immer bindend, sonst darf ich mich nicht Christ nennen. Bezogen auf unser Thema heisst dies: Die Sammlung der Juden heute hat nichts mit der Prophetie zu tun, weil Jesus ganz unmissverständlich, klipp und klar sagte: *Höret ein ander Gleichnis! Es war ein Hausvater, der pflanzete einen Weinberg und führete einen Zaun darum und grub eine Kelter darinnen und bauete einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land. (34) Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen. (35) Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie. (36) Abermal sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleich also. (37) Danach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. (38) Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen! (39) Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn. (40) Wenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun? (41) Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg andern Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zu rechter Zeit geben. (42) JEsus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein worden; von dem HErrn ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unsern Augen? (43) Darum sage ich euch: Das Reich GOttes wird von euch genommen und den Heiden gegeben werden, die seine Früchte bringen. (44) Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf welchen er aber fällt, den wird er zermalmen. (45) Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse höreten, vernahmen sie, daß er von ihnen redete. (46) Und sie trachteten danach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk; denn es hielt ihn für einen Propheten.* (Matthäus 21, 33.-46. Luther 1545)

      Das heisst "de Facto", dass die Juden sehr wohl einen Staat Israel gründen können (Gott hat nichts dafür oder dagegen prophezeit) aber als jüdische Nation sind sie keine Heilsträger mehr.


      Stofi schrieb:

      Joh 8,28 Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir selber tue, sondern, wie mich der Vater gelehrt hat, so rede ich. sondern auch in Verbindung zu:

      Dieser Text bezieht sich auf das wahre Mensch sein Jesu. Will heissen, dass er in der menschlichen Hülle seine Gottheit nicht gebrauchen durfte. Hat aber keine Folgen auf seine göttlichen Aussagen, die er in seinem Wort gemacht hat.
      Johannes sagt unter Inspiration:
      Johannes 1:1-5: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei GOtt, und GOtt war das Wort. (2) Dasselbige war im Anfang bei GOtt. (3) Alle Dinge sind durch dasselbige gemacht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht ist. (4) In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (5) Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.
      Das will heissen, dass Jesus auch das Wort war, als er im Fleische und Mensch war. Will heissen, dass seine theologischen Aussagen 100% Gültigkeit hatten, auch als Mensch! Dies auch in Bezug auf das Volk Israel. Nicht zu vergessen, dass Jesus auch der JHWH des AT war. Jesus der Autor des AT und des NT weiss also was er bezüglich der Juden sagte. Abgesehen davon, dass jede Verheissung auch ihre Bedingungen hat.

      Stofi schrieb:

      1Kor 15,28
      27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, "alles" sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

      Dieser Text bezeugt lediglich eine Aufgabenteilung in der Gottheit! Denn Jesus sagte auch: Ich und der Vater sind eins, Johannes 10,30

      In diesem Sinne!
    • Irgendwie höre ich aber heraus, dass Jesus u.U. etwas anderes sagte, als im AT gesagt wurde. Ja, ich glaube und vertraue Jesus voll. Ich WEISS aber, dass Jesus niemals eine neue Wahrheit brachte, die der alten Widerspach. Und deshalb vertraue ich der GANZEN Schrift. Denn sie ist von EINEM Geist eingegeben worden, der sich niemals widersprechen kann.

      .
    • HugoTobler schrieb:

      Zitat von »Stofi«

      1Kor 15,28
      27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, "alles" sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

      HugoTobler schrieb:

      Dieser Text bezeugt lediglich eine Aufgabenteilung in der Gottheit! Denn Jesus sagte auch: Ich und der Vater sind eins, Johannes 10,30
      hmm, Aufgabenteilung hört sich aber nicht nach untertan an. Gott und Jesus sind natürlich eins, aber in der Gesinnung!

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    • Was bedeutet der Text in 1.Korinther 15, 28 ff !

      Stofi schrieb:

      1Kor 15,28
      27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, "alles" sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.


      Lesen wir zuerst den Text im Zusammenhang:
      1.Korinther 15:23-28: Ein jeglicher aber in seinerOrdnung. Der Erstling Christus, danach die Christo angehören, wenn er kommen wird. (24) Danach das Ende, wenn er das Reich GOtt und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt. (25) Er muß aber herrschen, bis daß er alle seine Feinde unter seine Füße lege. (26) Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod. (27) Denn er hat ihm alles unter seine Füße getan. Wenn er aber sagt; daß es alles untertan sei, ist's offenbar, daß ausgenommen ist, der ihm alles untertan hat. (28) Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untertan hat, auf daß GOtt sei alles in allen. (Luther 1545)

      Es ist doch eine Aufgabenteilung!
      Jesus muss herrschen bis alle seine Feinde unter seinen Füssen sind. Bis dann hat er alle Macht. Wenn der Tod bezwungen wird dann wird der Sohn untertan seinem Vater sein. Bis es aber soweit ist, hat eindeutig Jesus das sagen. Mit anderen Worten sind die Worte Jesus im NT bindend, was er bezüglich der Juden sagte in Matthäus 21 : Man wird euch das Reich wegnehmen und einm Volk geben welches seine Früchte trägt (frei zitiert von mir)!
    • Hmm, @Hugo, ich sehe diesen Text anders. Für mich besteht nach wie vor: Jesus, obwohl mit Gott eins in der Gesinnung, war und bleibt bis in alle Ewigkeit Seinem Vater gehorsam.
      ... zum Thema also: für mich gilt die GANZE Bibel als das Wort Gottes. Die Aussagen der Propheten ergänzen sich mit den Aussagen Jesu und anders herum. Genauso wie Paulus, Petrus oder Johannes, usw. ALLES ist wichtig, und: Jesus hat niemals eine neue, widerprüchliche Lehre gebracht. Auch nicht über Juden.


      @alle

      hier ist ein, in meinen Augen, sehr schöner und klarer Beitrag was das Thema Juden und Juden-Erwählung betrifft. Sehr zu empfehlen:

      "Den Juden zuerst"

      Gottes Weisheit und Seinen Segen

      .
    • Was immer in diesem Vortrag gesagt wird ....

      Stofi schrieb:

      hier ist ein, in meinen Augen, sehr schöner und klarer Beitrag was das Thema Juden und Juden-Erwählung betrifft. Sehr zu empfehlen:


      .... für mich ist das Wort massgebend!

      *Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht, (10) die ihr weiland nicht ein Volk wart, nun aber GOttes Volk seid, und weiland nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.* (1.Petrus 2, 9.+10. Luther 1545)

      *Denn wie viel euer getauft sind, die haben Christum angezogen. (28) Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo JEsu. (29) Seid ihr aber Christi, so seid ihr ja Abrahams Samen und nach der Verheißung Erben.* (Galater 3, 27.-29. Luther 1545)
    • @HugoTobler, in von Dir gebrachten Texten sehe ich keinen Widerspruch zu den Aussagen und zu anderen Texten, die über die Auserwählung Israels sprechen. Überhaupt keine.

      Blos muss aus den Köpfen der Christen der Stolz raus, ALLEIN SIE währen jetzt, anstatt Israel, DAS eigentliche Volk Gottes.
      Israel UND Christen .... Väter UND Söhne... sie sollen vor der Wiederkunft Jesu ZUSAMMEN das Volk Gottes bilden. Darüber sprechen unzählige Bielstellen, im Kontext und auch im AT und NT... überall. Ausserdem spiegelt auch genau das den wahren Charakter Gottes; wogegen eine ewige Verwerfung, Untreue gegenüber seinem Wort ... das ist nicht die "Ideologie" Gottes mit den Menschen.

      Du sagst, für Dich ist das Wort maßgebend. Im Videobeitrag wird auch das Wort zitiert, und viel mehr, als Du es getan hast. Nur darf man nicht nurt "Texte" heraus reißen, sondern das GANZE Wort zu Rate ziehen. Damit die Aussage "für mich ist das Wort maßgebend" auch stimmt. Die Lehre steht nicht auf "2" Texten, sondern auf der ganzen Bibel, was ja die Geschichte der Erlösung von Gottes Volk zeigt.

      Gottes Segen

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Zitat von »Stofi«

      hier ist ein, in meinen Augen, sehr schöner und
      klarer Beitrag was das Thema Juden und Juden-Erwählung betrifft. Sehr
      zu empfehlen: HIER

      HugoTobler schrieb:

      Was immer in diesem Vortrag gesagt wird ....
      .... für mich ist das Wort massgebend!

      Du tust so, als würde der Vortrag aus dem Kochbuch genommen, du würdigst ihn sehr, sehr herab. Anhand Deiner Reaktion(-en) vermute ich stark, dass Du Dir ihn nicht, oder nicht ganz angehört hast. Aber das macht nichts, das kannst du ja jeder Zeit nachholen... und keiner muss es erfahren ^^
      :wink:

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Das ist teilweise korrekt was Du schreibst, aber ....

      Stofi schrieb:

      Israel UND Christen .... Väter UND Söhne... sie sollen vor der Wiederkunft Jesu ZUSAMMEN das Volk Gottes bilden.


      Das Volk Israel sind alle Menschen die an Gott glauben. Es wird aber heute das Volk Israel mit den Juden gleichgesetzt und das ist UNBIBLISCH.

      Römer 11 sagt laut und deutlich, dass die Wurzel des guten Ölbaumes Jesus ist und der Stamm des guten Ölbaumes ist das Wort Gottes. Das will heissen, dass die Juden als Volk keine Heilsbringer (sprich Verkündiger) mehr sind. Nur nach einzelne Juden, werden sich zu Gott bekehren, nicht mehr das ganze Volk der Juden.
    • Ich weiß nicht ob hier über 2 verschiedenen ISRAELS diskutiert wird:

      Ich bin der Überzeugung, dass

      - das eine Israel nicht mehr der Heilsbringer ist, zumindest nicht für die Heiden! Die haben Christus.
      - Das andere Israel aber hat das Erbe von Abraham, und das ist m. E. nicht mit den Gesetzen und Geboten Moses verknüpft. Bei Abraham ist es eine Zusage OHNE wenn und aber, bei Mose ist es eine Zusage MIT wenn und aber!

      Und wenn es um das Wort "wahr" geht, ich habe (theoretisch) einen Sohn, der bleibt mein Sohn und er arbeitet auch mit im Betrieb und wenn ein Mitarbeiter viel besser ist wie mein Sohn, so könnte ich auch leicht geneigt sein über diesen Mitarbeiter zu sagen: das ist mein wahrer Sohn, so stell ich mir meinen wahren Sohn vor! Aber der andere bleibt trotzdem mein Sohn! Er wird immer Anrecht auf mein Testament haben!

      Gruß
      Mikel
    • Ich denke, dass Du sehr nahe an der Wahrheit bist!

      Mikel schrieb:

      Ich weiß nicht ob hier über 2 verschiedenen ISRAELS diskutiert wird: Ich bin der Überzeugung, dass
      - das eine Israel nicht mehr der Heilsbringer ist, zumindest nicht für die Heiden! Die haben Christus.
      - Das andere Israel aber hat das Erbe von Abraham, und das ist m. E. nicht mit den Gesetzen und Geboten Moses verknüpft. Bei Abraham ist es eine Zusage OHNE wenn und aber, bei Mose ist es eine Zusage MIT wenn und aber!


      Israel sind alle die an Gott glauben! Nicht nur die Juden
    • Wer ist Israel?

      *Denket nur nicht, daß ihr bei euch wollt sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Ich sage euch: GOtt vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. (10) Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Früchte bringet, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.* (Matthäus 3, 9.+10. Luther 1545)

      *Da er noch also zu dem Volk redete, siehe, da stunden seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. (47) Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. (48) Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? (49) Und reckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder. (50) Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, derselbige ist mein Bruder, Schwester und Mutter.* (Matthäus 12, 56.-50. Luther 1545)

      Siehe Vers 50: Es gibt keine Verheissung ohne Bedingungen!
    • Wer alles ist Israel 2 !

      *Gleichwie Abraham hat GOtt geglaubet, und ist ihm gerechnet zur Gerechtigkeit. (7) So erkennet ihr ja nun, daß, die des Glaubens sind, das sind Abrahams Kinder . (8) Die Schrift aber hat es zuvor ersehen, daß GOtt die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham: In dir sollen alle Heiden gesegnet werden. (9) Also werden nun, die des Glaubens sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.* (Galater 3, 6.-9. Luther 1545)

      *... auf daß der Segen Abrahams unter die Heiden käme in Christo JEsu, und wir also den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben. (15) Liebe Brüder, ich will nach menschlicher Weise reden: Verachtet man doch eines Menschen Testament nicht, wenn es bestätiget ist, und tut auch nichts dazu. (16) Nun ist je die Verheißung Abraham und seinem Samen zugesagt. Er spricht nicht: durch die Samen, als durch viele, sondern als durch einen, durch deinen Samen, welcher ist Christus.* (Galater 3, 14.-16. Luther 1545)
    • Wer alles ist Israel 3 ?

      *Denn ihr seid alle GOttes Kinder durch den Glauben an Christum JEsum. Galater 3:27 Denn wieviel euer getauft sind, die haben Christum angezogen. (28) Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo JEsu. (29) Seid ihr aber Christi, so seid ihr ja Abrahams Samen und nach der Verheißung Erben.* (Galater 3, 26.-29. Luther 1545)

      *Aber ihr, die ihr den HErrn verlasset und meines heiligen Berges vergesset und richtet dem Gad einen Tisch und schenket voll ein vom Trankopfer dem Meni, (12) wohlan, ich will euch zählen zum Schwert, daß ihr euch alle bücken müsset zur Schlacht, darum daß ich rief und ihr antwortetet nicht, daß ich redete und ihr höretet nicht, sondern tatet, was mir übel gefiel, und erwähletet, das mir nicht gefiel. (13) Darum spricht der HErr HErr also: Siehe, meine Knechte sollen essen, ihr aber sollt hungern; siehe, meine Knechte sollen trinken, ihr aber sollt dürsten; siehe, meine Knechte sollen fröhlich sein, ihr aber sollt zuschanden werden; (14) siehe, meine Knechte sollen vor gutem Mut jauchzen, ihr aber sollt vor Herzeleid schreien und vor Jammer heulen (15) und sollt euren Namen lassen meinen Auserwählten zum Schwur; und der HErr HErr wird dich töten und seine Knechte mit einem andern Namen nennen,
      (16) daß, welcher sich segnen wird auf Erden, der wird sich in dem rechten GOtt segnen, und welcher schwören wird auf Erden, der wird bei dem rechten GOtt schwören; denn der vorigen Angst ist vergessen, und sind von meinen Augen verborgen.* (Jesaja 65, 11.-16. Luther 1545)
    • Wer alles ist Israel 4 ?

      *Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.* (Johannes 6, 37. Luther 1545)

      *Und ich habe andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle. Und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.* (Johannes 10, 16. Luther 1545)

      *Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.
      (28) Und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. (29) Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.* (Johannes 10, 27.-29. Luther 1545)

      *Da sie aber das höreten, ging's ihnen durchs Herz, und sprachen zu Petrus und zu den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?
      (38) Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen JEsu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.
      (39) Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, welche GOtt, unser HErr, herzurufen wird.
      (40) Auch mit viel andern Worten bezeugte er und ermahnte und sprach: Lasset euch helfen von diesen unartigen Leuten!
      (41) Die nun sein Wort gerne annahmen, ließen sich taufen, und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen.* (Apostelgeschichte 2, 37.-41. Luther 1545)

      *Paulus aber und Barnabas sprachen frei öffentlich: Euch mußte zuerst das Wort GOttes gesagt werden; nun ihr es aber von euch stoßet und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden. (47) Denn also hat uns der HErr geboten: Ich habe dich den Heiden zum Licht gesetzt, daß du das Heil seiest bis an das Ende der Erde.
      (48) Da es aber die Heiden höreten, wurden sie froh und preiseten das Wort des HErrn, und wurden gläubig, wieviel ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.* (Apostelgeschichte 13, 46.-48. Luther 1545)
    • Mikel schrieb:

      - das eine Israel nicht mehr der Heilsbringer ist, zumindest nicht für die Heiden! Die haben Christus.
      - Das andere Israel aber hat das Erbe von Abraham, und das ist m. E. nicht mit den Gesetzen und Geboten Moses verknüpft. Bei Abraham ist es eine Zusage OHNE wenn und aber, bei Mose ist es eine Zusage MIT wenn und aber!

      Sind das zwei Heilswege zum "Erbe" (=ewigen Leben): Einer für die Heiden mit Jesus, und einer für die leiblichen Nachkommen Abrahams ohne Jesus?

      Übrigens war der Bund mit Abraham in 1. Mose 17 an die Beschneidung seiner Nachkommen bebunden. Eine Zusage ohne Wenn und Aber kann ich nicht erkennen. Was Paulus dann von der (rituellen) Beschneidung als Heilsweg hält, kannst du im Galaterbrief nachlesen. Ich finde dein (nur kurz angerissenes) Konzept und ähnliche Konzepte des Dispensationalismus sehr verwirrend, gerade wenn man die Bibel im Gesamtkontext ließt.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Wer alles ist Israel 5 ?

      *Johannes 6:37 Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.* (Johannes 6, 37. Luther 1545)

      *Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.* (Johannes 6, 44. Luther 1545)

      *Und wir auch verkündigen euch die Verheißung, die zu unsern Vätern geschehen ist, (33) daß dieselbige GOtt uns, ihren Kindern, erfüllet hat in dem, daß er JEsum auferwecket hat, wie denn im andern Psalm geschrieben stehet: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt. (34) Daß er ihn aber hat von den Toten auferweckt, daß er fort nicht mehr soll verwesen, spricht er also: Ich will euch die Gnade, David verheißen, treulich halten. (35) Darum spricht er auch am andern Ort: Du wirst es nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.* (Apostelgeschichte 13, 32.-35. Luther 1545)

      *Siehe, euer Haus soll euch wüste gelassen werden.* (Matthäus 23, 38. Luther 1545)

      *Wisset ihr nicht, daß ihr GOttes Tempel seid, und der Geist GOttes in euch wohnet?* (1.Korinther 3, 16. Luther 1545)

      * Wer an ihn glaubet, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubet, der ist schon gerichtet; denn er glaubet nicht an den Namen des eingebornen Sohnes Gottes.* (Johannes 3, 18. Luther 1545)