Was ist nötig um errettet zu werden ?

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    • Um errettet zu werden, muss man Jesus als seinen Erretter annehmen. Man muss an Gott glauben und sollte sich bemühen, wie ein verantwortlicher und gläubiger Christ zu leben, die 10 Gebote beachten und Menschen helfen und von Gott erzählen. So wie es im Missionsauftrag steht.

      Aber wie das zum Beispiel jetzt bei so Eingeborenen im tiefsten Afrika ist, die noch nie vorher von Gott gehört haben, das weiß ich nicht. Schließlich muss ja jeder die Chance haben, Jesus anzunehmen oder nicht anzunehmen.

      Ich muss jetzt in den Unterricht, schreibe heute Nachmittag dann mehr. ;)
    • Jonas, Das würde dann z.B. heißen, dass wenn man nicht missioniert oder die 10 Gebote nicht beachtet, trotzdem verloren ist, obwohl man die Vergebung durch Christus angenommen hat.

      1.

      Bibelstelle

      Jesus spricht: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen. Johannes 5,24


      2.

      Bibelstelle

      Der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist. Lukas 19,10


      3.

      Bibelstelle

      Jesus sprach zu ihnen: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6,37


      4.

      Bibelstelle

      Was muss ich tun, um errettet zu werden? ...Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus. Apostelgeschichte 16,30.31


      5.

      Bibelstelle

      Jeder, der an ihn glaubt, empfängt Vergebung der Sünden durch seinen Namen. Apostelgeschichte 10,43


      6.

      Bibelstelle

      Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Epheser 2,8.9


      7.

      Bibelstelle

      Komm, denn schon ist alles bereit. Lukas 14,17


      Ich muß jetzt mal Opposition spielen!
      Man wird allein durch die Gnade errettet; wenn es da auch noch eine Rolle spielt, ob ich z.B. den Sabbat halte oder einen guten Lebensstil habe, würde man doch durch Werke erlöst werden, aber wir wissen, daß unsere Werke nichts hinzutun können.
      Was ist z.B. wenn ein wahrhaftiger, guter Christ Jesus in seinem Herzen hat, gut lebt, weiß/denkt, dass er das ewige Leben hat, aber noch den Sonntag als Sabbattag hält? Gott ist die Liebe und liebt doch auch den Sünder..

    • Das Gleichnis vom Feigenbaum

      Jonas, was du geschrieben hast stimmt schon , weil ja in so vielen Bibeltexten bestätigt wird
      Gerade habe ich das Gleichnis vom Feigenbaum gelesen:
      Lukas 13,6-9:
      "Er sagte ihnen aber dies
      Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem
      Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine.Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin
      nun drei Jahre lang gekommen und habe Frucht gesucht an diesem
      Feigenbaum und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die
      Kraft? Er aber antwortete und sprach zu
      ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis ich um ihn grabe und ihn dünge;vielleicht bringt er doch noch
      Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab."


      Wenn ein Christ keine Frucht bringt, gibt Gott zwar natürlich noch eine (meherere) Chance(en) und ist gnädig, aber irgendwann ist auch seine Geduld und Gnade am Ende.
      Das heißt aber auch, daß auch kleine Früchte ausreichen; aber ist man dann gerettet, wenn man z.B. nur nicht lügt, aber dafür tötet, ehebricht, begehrt, usw. und alles andere falsch macht ? Bis hin zu alles richtig Machen, außer dem Sabbat am Samstag ? Gibt es irgendwo eine Grenze ? Und Adventisten sind ja auch nicht besser; sie sind dafür vielleicht stolz, zu intolerant/lieblos, beim Sabbat selbst-, nicht gottzentriert,...

      Was ist nötig, um erlöst zu werden ? Der Gläubige muß Frucht bringen! Aber was für eine Frucht?

    • Die Erlösung und die Rolle der Werke

      Hallo Jan,

      Du hast schon Recht, daß wir aus Gnade gerettet werden!
      ABER das "allein" hat der gute Luther in den Text eigefügt ohne daß es im uns bekannten Orginal drinne steht!

      Außerdem rügt Gott / Jesus z.B. in den Sendschreiben mehrfach, daß die Werke nicht OK sind!
      Also bezieht sichGott selbst auf die Werke und macht die Erlösung durchaus davon abhänig.

      Auch im AT - wenn die Propheten die Leute und Leiter rügen - geht es sehr häufig um die Kurskorrektur und das Unterlassen bestimmter Werke.

      Darum kann ich das "Wir werden ALLEIN aus Gnade gerettet" keinesfalls aus der Bibell ableiten oder generell so stehen lassen.
      Andererseits stehen bei Gott nicht die Werke im Vordergrund sondern die Einstellung und Motivation, die durch sie zum Ausdruck kommen ... und das denke ich ist auc der Schlüssel zur Lösung dieses Problems.

      Lese doch mal die Sieben Sendschreiben ( vergl. bibelarbeit.info/gemeinde_pruefen.php [mit Hinweis auf die Tabellen] )
      Oder die Aussagen der vielen Propheten im AT ...

      maranatha Stephan
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Was ist mit der Frucht gemeint?

      Ist mit der Frucht die Erretteten Seelen durch die Mission gemeint?
      Ich sage radikal: NEIN! Auf gar keinen Fall?
      Geistliche Frucht ist schlicht die Frucht des Geistes, deren Auswirkungen in den Werken sichtbar werden!

      maranatha Stephan
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Das Gleichnis vom Feigenbaum

      Ja dass es nicht die Anzahl der durch einen geretteten Seelen ist, ist klar
      Ich habe mich eher gefragt, wie groß die Frucht sein muß, d.h. wie viele Werke; aber eigentlich ist das egal, weil nur entscheidend ist, dass eine Frucht da ist! Aber vielleicht sollte sie schon essbar / genießbar sein. Es wäre ja möglich, dass eine Frucht ganz groß ist, aber so viele Makel, Würmer, Kerne,.. hat, dass man sie wegwerfen muss und somit auch der Baum nutzlos ist. Aber ich glaube, auf dieser Erde schafft keiner perfekte Früchte

    • Hey,



      also perfekt ist wohl keiner von uns Menschen.........

      Ich lebe nach den 10 Geboten....naja versuch es zumindest, das mit dem Lügen, das klappt nicht immer, aber ich töte wenigstens nicht. ;)

      Dann versuche ich fair zu anderen zu sein, andere so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte...

      Ich sündige oft, aber ich hoffe auf die Gnade Gottes, aber ich stehe zu meinen Sünden.....paßt halt auch nicht jedem...... verwirrtwegr schiefguckenneu bäh26bfe



      LG Kira
    • Ist ein Christ ein Sünder? Oder sündigt ein Christ noch?

      Ist ein Christ ein Sünder?
      Oder sündigt ein Christ noch?

      Bevor Wir die Frage beantworten können muß klar sein was DIE Sünde überhaupt ist - und da herrscht eine geradezu sprichwörtliche babylonischer Verwirrung!

      Wir haben versucht das ein wenig zu erklären: bibelarbeit.info/grundlagen_suende.php

      Danach kann man obige Fragen viel sicherer und klarer beantworten!

      maranatha Stephan
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Hallo,

      wegen diesem Beitrag hier hatte ich Lust mich anzumelden,

      weil ich mich frage, was >> Glaube << eigentlich konkret bedeutet, also wie äußert sich das,

      geschieht da was in mir als Person oder geschieht da was dass ich mich anders verhalte?

      Es klingt so leicht wenn man sagt "Ja ich glaub dir" oder " ich glaub dir nicht", wenn es so in einer Unterhaltung vorkommt,

      dann sagt man dem anderen "du lügst nicht und ich zweifle deine Aussage nicht an, die ist für mich logisch"

      ABer wie ist das für Gott gemeint?


      Und mit der Mission bis ans Ende der Welt,

      ich denke die meisten Naturvölker sind schon erreicht von den zivilisierten Menschen,

      und doch denke ich dass es Menschengruppen gibt, die evtl schwer zu erreichen sind,

      Lesen und Schreiben könnten trotzdem nicht alle, oder z B Menschen denen das geistige Vermögen fehlt

      oder Menschen die ihre kUltur nicht aufgeben wollen und sich von keinem fremden in die Lebensführung hineinreden

      lassen oder die schon ganz dicht gemacht haben durch den staatlichen Zwang wie Religion näher gebracht wird.


      Also ein Bekannter hat für mich da mal die Idee reingebracht,

      dass es so eine Bibelstelle gibt, dass die Völker oder Menschen die Gott nicht kennen nach ihrem eigenen Gesetz

      gerichtet werden, vielleicht weil das auch ein Maßstab ist ob sie gehorsam sind

      oder ob sie nur ihr eigenes Ding machen,

      und das jeder Mensch Gottes Sinn eingepflanzt hat in Herz und Verstand, wo man erkennen könnte,

      ob er denn dem materiellen oder egoistischen zugeneigt ist oder aber nach Gottes Willen.

      ???

      mfg jonasnichte
    • weil ich mich frage, was >> Glaube << eigentlich konkret bedeutet, also wie äußert sich das,

      geschieht da was in mir als Person oder geschieht da was dass ich mich anders verhalte?

      Es klingt so leicht wenn man sagt "Ja ich glaub dir" oder " ich glaub dir nicht", wenn es so in einer Unterhaltung vorkommt,

      dann sagt man dem anderen "du lügst nicht und ich zweifle deine Aussage nicht an, die ist für mich logisch"

      ABer wie ist das für Gott gemeint?
      Glaube heißt für mich vor allem Vertrauen.
      Vor allem im neuen Testament ist der Glaube das zentrale Thema. Wer an Jesus glaubt, erfährt Rettung und Heil. Glaube ist auch hier Glaube, Vertrauen auf eine Person. Der Glaubende hält sich an Jesus. Der Glaube ist ein Akt bedingungsloser, personhafter Hinwendung zu Jesus. Es geht zuallererst um die Beziehung zu Jesus!

      Johannes 6, 35:

      Bibelstelle

      Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

      Also ich sehe das so:
      Gläubig werden oder zum Glauben kommen heißt deshalb: Eine persönliche Beziehung zu Gott, zu Jesus aufbauen. Luther: „Der Glaube besteht darin, dass der Mensch Christus ergreift, indem er sein ganzes Vertrauen darauf richtet, was Christus getan hat“. An Gott liegt es nicht. Er wartet mit offenen Armen auf dich (Gleichnis vom verlorenen Sohn). Jesus sagt: Wer zu mir kommt…. Glauben heißt, zu Jesus kommen und mein Leben durch die Taufe in seine Hand zu legen.


      ich denke die meisten Naturvölker sind schon erreicht von den zivilisierten Menschen,
      Ich denke, dass es immer noch viele komplett unerreichte Menschen gibt, die überhaupt nichts von Jesus wissen ;) .
      LG Jonas
    • @ jonasnichte : über die Leute/Völker, die nie etwas vom Christentum (Jesus, Bibel) erfahren haben, steht etwas in Rö.2,14-16. Ich glaube, das ist der Text, den du meintest.

      Bibelstelle

      Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen - an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.
      aber auch die Schöpfung/Natur haben wir als Buch Gottes: Römer 1,20:

      Bibelstelle

      Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so daß sie keine Entschuldigung haben.


      @Jonas : Glaube ist eine persönliche Beziehung zu Gott, damit auch Vertrauen; das hast du schon sehr gut erklärt
      Es gibt auch noch direkt eine Definition von Glaube, wo das Vertrauen sehr deutlich wird Hebräer 11,1:

      Bibelstelle

      Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht

    • Hallo Jonas,

      danke für deine Antwort.
      Vom Kopf her kann ich die auch nachvollziehen. Auch die Verknüpfung zum Vertrauen.

      Es ist nur so, wenn ich frage wie ein Kind, kann ich mir das nicht so richtig vorstellen....
      was bedeutet bedingungslose Hinwendung zu einer Person - das ist so weit weg und abstrakt.
      Wie würde sich das konkret zeigen?

      Hm, dass viele von JESUS nicht erreicht sind stimmt auf jeden Fall.
      Dass die von der Zivilisation erreicht sind ist ja ganz und gar nicht dasselbe, sondern eher schon was gegenteiliges.
      Weil Menschen eigentlich keine Hochhäuser, völlig abstrakte Kommunikation, Entfremdung udn Profitgier brauchen und Jesus das auch nicht bringt.


      Hallo Jan,

      ja genau diese Stelle meinte ich also Röm, 2, 14 f

      Hm, wenn jeder die Natur sieht
      (oder das was davon übrigblieb - bei irgendwelchen Krüppelbäumen die noch in kleinen VIerecken die in der Stadt bleiben dürfen, ist es vielleicht schwer auf Gottes Schöpfung zu kommen weil es eher aussieht wie von Menschen zugelassene Dekoration, doch erschaffen wird der Mensch sowas nie sondern "nur" verwalten)

      und wenn manche Völker das als Feindseligkeit betrachten würden zu missionieren,
      wie sieht dann am besten die Mission aus?
      Ich denke bisher: da wo offene Türen oder Fragen sind - erklären, da wo es in mir brennt sagen,
      und sonst zumindest ein wahrhaftiger aufrichtiger Mensch sein, der sich an den 10 Geboten orientiert, und
      dort hilft wo Not und Unterdrückung und Armut ist.

      Was meint ihr?

      mfg jonasnichte
    • Worin sich der Glaube äußert ...

      Bei Manchem bedeutet das 3-4 mal die Woche in die Kirche zu "rennen" - bei mir nicht!
      Bei Manchem bedeutet das ganz bestimmte abstrakte Lehren intelektuell zu vertreten - bei mir nicht!
      Bei Manchem bedeutet das ganz bestimmte Formen und Rituale peinlich einzuhalten - bei mir nicht!
      Bei Manchem bedeutet das ganz besondere Formen der "Anbetung", des Gesanges oder der Sprache zu praktizieren - bei mir nicht!
      Bei Manchem bedeutet das ganz besonders gesetzestreu (gesetzlich) zu sein - bei mir nicht!
      Bei Manchem bedeutet das ganz bestimmte Dinge lassen zu müssen - bei mir nicht!
      Bei Manchem bedeutet das ganz bestimmte Dinge tun zu müssen - bei mir nicht!
      ...

      Was aber bedeutet es dann?

      Ganz einfach
      Ich liebe Jesus und beschäftige mich damit was ER getan und gesagt hat, wie ER "glauben" gelebt und verstanden hat ... für uns anschaulich und greifbar Mensch geworden ist!

      Ich möchte es einfach machen wie Jesus und Mensch werden!
      Ich möchte mich von dem bewegen lassen was Jesus bewegt (hat), so denken, fühlen und entscheiden wie Jesus es tat, denn ich liebe IHN mehr als mein Leben, meine Eltern, meinen Wohlstand, meine Gemeinde ...
      Wie könnte ich meinen Bräutigam nicht lieben?

      Und mit weniger gibt sich Jesus auch erst garnicht zufrieden, denn ganau das bedeutet die Aussage was das größte Gebot ist (vergl. Mt 22,36; Mk 12,28-34; Lk 10,25-28; 3.Mose 19,18; 5.Mose 6,5; 5.Mose 10,12; )

      mach es wie Jesus: werde Mensch!

      maranatha Stephan
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • ...interessant die Diskussion zu verfolgen. Ich glaube, dass man automatisch Werke tut, wenn man errettet ist. Ich kann doch nicht die Freude in meinem Herzen haben, dass Jesus mir vergibt, ohne dass ich es weitererzähle! Je näher ich in meinem Leben Gott kam, desto mehr wurden auch die Werke. Ich möchte den Geboten gehorchen, weil ich weiß, dass Jesus mich liebt. Und wenn ich falsch denke, rede handle und es wirklich bereue, dann vergibt er mir. Wenn ich etwas Falsches unbedingt tun möchte, dann versuche ich, mir Kraft aus Verheißungen zu holen (z.B. Jes. 41,10).
      Deshalb glaube ich, dass ich allein aus Glauben und der Gnade Jesus errettet bin, aber wenn ich keine Werke habe, etwas mit meinem Glauben nicht stimmt - er nicht echt ist.
      Falls sich jetzt jemand denkt, was ist dann mit meinem Glaube, ich habe keine Werke, dann würde ich raten, einfach um Werke zu beten! Gott einfach bitten, dass man die Gebote halten kann, von Jesus erzählen kann usw. Und nicht aufgeben, einfach weiterbeten und dran bleiben.
      Ich habe erlebt, dass Gott mich sehr verändert hat.

      Fazit: Werke retten nicht, keine Werke zeigen an, dass mit dem Glauben etwas nicht stimmen kann!
    • Hallo Ihr,

      ich würde gern was ergänzen: Beziehung, auch die Beziehung zu Jesus oder Gott, beginnt nicht mit der totalen Hingabe und Liebe von Anfang an. Es beginnt doch eigentlich immer damit, daß mir eine Person auf einmal nicht mehr so (relativ) gleichgültig ist, wie all die anderen, die mir auch begegnen. Es fängt damit an, daß mir jemand wichtig wird und ich mich für das interessiere, was er sagt, was über ihn gesagt wird, was er meint, wie er lebt, wie er denkt. Für meine Begriffe beginnt auch die Beziehung mit Jesus an diesem Punkt. Es ist mir wichtig und ich will es wissen, wenn Menschen über ihn reden, was er über sich gesagt hat, wie er gelebt hat, was über ihn geschrieben wird und was andere Menschen von ihm halten. Von da aus wächst die Liebe immer mehr und damit auch die Hingabe und die Freude daran.

      Manche Menschen erleben eine spontane Bekehrung und sowas wie "Liebe auf den ersten Blick" - vielleicht könnte man das so nennen. Aber viele andere wachsen in die Gottesbeziehung langsam hinein. Und damit wächst auch ihr Wissen über das, was Gott von ihnen erwartet und was sie tun können, um ihm Freude zu machen. Ich finde, das ist ein guter Weg, eine Beziehung zu beginnen und dann in ihr zu leben.

      Liebe Grüße, Basti
      Anfechtung ist die notwendige Kehrseite des Glaubens. Wer nicht angefochten wird, kann auch nicht glauben.
    • hallo,

      das klingt auf jeden Fall entspannt, mit dem langsamen wachsen,
      irgendwie natürlicher,

      ich habs lange so verstanden als müsste ich täglich irgendwelchen radikalen Entscheidungen treffen und immer
      gegen das angehen was so normal aussieht und etwas tun "was man als Christ tun sollte"
      mal auf vieles verzichten oder aber Geborgenheit empfinden weil man in "jesu Armen" liegt,
      das war mir dann zu hoch.

      eine Beziehung aufnehmen, indem ich beobachte, lese, schaue was die Person macht,
      ihre Motive kennenlerne, den Standpunkt, ihren Horizont in dem sie sich bewegt,
      ist eigentlich um vieles spannender,
      außerdem ist sie dann richtig von innen raus, in meinem Tempo und ist nicht sowas frommes anstrengendes.
      Und dann ist eine Veränderung im Gang, die zeigt wo die Prioritäten liegen, im Leben.

      mfg, jonasnichte
    • Gute Ergänzung!

      Danke an quopiam und jonasnichte für die gute Ergänzung.
      Eure Aussage kann ich nur unterschreiben.

      Ich habe das hier nur nicht extra dazu gesagt - aber das ist eigentlich selbstverständlich - ich habe das auch an anderer Stelle graphisch dargestellt und dokumentiert:
      bibelarbeit.info/nachfolge_index.php dort im Abschnitt "Modell zur Nachfolge" gibt es eine entsprechende Graphik, die ihr Euch auch vergrößern könnt.

      maranatha Stephan
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Schöner Hinweis, Stephan!
      Und @jonasnichte: Ich habe schon öfter mal erlebt, daß die Erwartungen nach einem Bekehrungserlebnis oder einem neuen Anfang im Glauben ziemlich hoch gehängt werden. Das geht so nach der Devise: Von nun an bin ich radikaler Christ und muß mich dabei ganz wunderbar fühlen. Ich kenne auch Menschen, bei denen das offenbar so war. Aber viele andere werden enttäuscht, weil ihre Erwartung oder Hoffnung an der Realität des gelebten Christentums doch ein bißchen vorbeigeht. Und manche geben dann den Glauben gleich ganz wieder auf und sagen sich: Bringt eh nix, laß ich es lieber.
      "Radikal" (also im Wortsinn "von der Wurzel her") kann es auch sein, wenn man Tag für Tag ganz kleine Entscheidungen trifft, weil man seinen Glauben leben will. Es muß nicht immer gleich das Martyrium sein. *lach* Es reicht schon, wenn man jeden Tag mal drüber nachdenkt, wo man hin will und was das bedeuten kann. Ernsthafte Nachfolge Christi ist kein leichter Weg, denn je mehr man sich drin übt, desto mehr merkt man, wie wenig einem gelingt. Jede ganz winzige Entscheidung, diesmal das Richtige zu tun, ist auf diesem Weg sehr viel wert. Ich denke, Gott oder Jesus ist der großzügigste Freund, den man sich denken kann. Er nimmt uns nicht krumm, daß wir nicht sofort zu ganz großen Taten aufbrechen. Er freut sich aber ganz besonders, wenn uns eine ganz kleine Tat vollkommen gelingt.

      Liebe Grüße, Basti
      Anfechtung ist die notwendige Kehrseite des Glaubens. Wer nicht angefochten wird, kann auch nicht glauben.