Wenn du dann im Gericht vor Gott stehst...

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    • Wenn du dann im Gericht vor Gott stehst...

      Hallo,
      ich habe eine Frage an euch. Oft habe ich es schon erlebt, das ein Gläubiger einen anderen Gläubigen eine Gerichtsszene vor Augen malt. Es geht meistens dadrum, das man sich irgendwann mal in einen himmlischen Gerichtssaal befindet und Gott einen dies und jenes fragt oder zeigt. Ähnlich geschah dies auch hier in einen Thread:

      Zitat von »Armin Krakolinig«
      Ja, eigentlich wird Gott bei diesem Gericht allen Menschen, die sich nicht für den rechten Glauben und die Nachfolge Jesu entschieden haben, vor Augen stellen, „Was-gewesen wäre, wenn sie sich für den Glauben an Gott und die Nachfolge Jesu nach ihren Möglichkeiten entschieden hätten. Also wird diese Weltgeschichte mit einem „Was-Wäre-Wenn-Szenario“ im letzten Gericht beendet werden.



      Aha..... Woraus leitest du das ab ? Gibt es da eine Bibelstelle ?

      Meine Frage ist nun: Gibt es solch eine himmlische "Gerichtsverhandlung", an der wir teilnehmen und Rede und Antworten stehen müssen? Wenn ja, wann findet sie statt?

      Ich habe eigentlich nur einen adventistisch-prophetischen "Fahrplan" vor Augen, und weiß ehrlich gesagt auch nicht, wo ich diese "Verhandlung" chronologisch einordnen soll. Soweit ich weiß, ist unser Urteil schon gesprochen, wenn wir zur 1. oder 2. Auferstehunng erwachen. Es mag sein, dass Gott den Erlösten während der 1000 Jahren dies und jenes erklärt und zeigt - aber die Entscheidung ist letztendlich schon gefallen und eine "Verhandlung" im Sinne einer Rechtfertigung ist meiner Meinung nach überflüssig, da das eigentliche Gericht ist schon beendet und das Urteil gefällt ist. Es wird nur noch verkündet und für die nötige Transparenz gesorgt. Dann folgt die Bestrafung der Ungläubigen.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • nun ja,.. aber was machst du hiermit? in welche Zeit fällt das?:


      1Kor 6,2 Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden soll, seid ihr dann nicht gut genug, geringe Sachen zu richten?

      1Kor 6,3 Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Wie viel mehr über Dinge des täglichen Lebens.

      oder hier:

      Offb 20,4 Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben.

      und letztlich auch dies.

      Offb 20,12 Und
      ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher
      wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das
      Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.

      Offb 20,13 Und
      das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein
      Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.

      Gruß
      Adam
    • Ich glaube hier auf Erden haben wir die Chance und die Möglichkeiten unsere Verfehlungen, sei es der Umgang mit unseren Mitmenschen oder die Entscheidung für Gott oder gegen Gott, wieder gut zu machen und auf den Nächsten zu gehen. Auch habe ich die Möglichkeit mich für Gott zu entscheiden, tue ich das, dann ist auch die Folge das ich meine Mitmenschen achte.
      Im Grunde sprechen wir unser eigenes Gericht, entweder für oder gegen Gott. Wir können uns nicht mehr rechtfertigen, Christus steht für uns ein, ist unser Fürsprecher, er kennt jeden und er wird sagen ich kenne dich oder ich kenne dich nicht.
    • @Bemo,

      Zitat von »Armin Krakolinig«
      Ja, eigentlich wird Gott bei diesem Gericht allen Menschen, die sich nicht für den rechten Glauben und die Nachfolge Jesu entschieden haben, vor Augen stellen, „Was-gewesen wäre, wenn sie sich für den Glauben an Gott und die Nachfolge Jesu nach ihren Möglichkeiten entschieden hätten. Also wird diese Weltgeschichte mit einem „Was-Wäre-Wenn-Szenario“ im letzten Gericht beendet werden.


      Zitat Stephan
      Aha..... Woraus leitest du das ab ? Gibt es da eine Bibelstelle ?
      Meine Frage ist nun:
      Gibt es solch eine himmlische "Gerichtsverhandlung", an der wir teilnehmen und Rede und Antworten stehen müssen?-------es steht--so--in der Schrift weder geschrieben, noch sinngemäß zu verstehen

      Wenn ja, wann findet sie statt?----weil nein, ist diese Folgefrage gegenstandslos

      Armin hat dies "eigentlich" (aus der Schrift?) herausgefunden
      Armin wird dies "eigentlich" daraus beantworten---oder auch nicht und eine neue Frage stellen.

      lg.y

      PS: Um Mißverständnisse zu vermeiden: Gem. obigen Zitat von Armin sprechen wir hier von Menschen, die sich "nicht für den rechten Glauben und die Nachfolge Jesu entschieden haben"

      Also wird "diese Weltgeschichte mit einem „Was-Wäre-Wenn-Szenario“ im letzten Gericht--(für diese Menschen)--NICHT "im letzten Gericht beendet werden.
      WWW sind für diese Thematik unbrauchbar und sinnlos.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Yokurt ()

    • Nach Joh.3,17ff kommen Gläubige nicht in das Gericht,dem sich diejenigen stellen müssen,die nicht glauben.Vergleiche auch mit Offb.20,5.6.

      Der Richterstuhl CHRISTI (1.Kor. 1,8:2.Kor.1,14;Phil.2,16) entspricht eher einem Preis- oder Schiedsgericht.Hierbei geht es um unseren Dienst für den HERRN,nicht um unsere Errettung.(1.Kor.3,15)
    • Danke für eure Antworten! Es ergibt sich dadurch (vor allem durch die genannten Bibeltexte) doch ein klares Bild, wie das "Gericht" im ganzen abläuft.

      Die Verse 1. Korinther 6,2.3 habe ich bis jetzt eigentlich immer so verstanden, dass die erretteten Gläubigen während der 1000 Jahre im Himmel Einsicht bekommen in Gottes "Gerichtsprotokoll". Das heißt Gott offenbart den Gläubigen weshalb er so oder so geurteilt hat. Meiner Meinung nach steht das Urteil über alle aber schon fest. Denn nur die, die schon auf Grund eines Urteilsspruch gerettet sind, können sich im Himmel befinden.

      Offenbarung 20,4 bezieht sich auf diese 1000 Jahre im Himmel und redet von jenen Geretteten, die mit Gott "richten" bzw. "regieren" werden. Siehe 1. Kor 6,2.3. Mich würde hier interessieren, was es eigentlich bedeutet "ihnen wurde das Gericht übergeben" - was ist damit genau gemeint?

      Kann es sein dass sich Offenbarung 20,12.13 auf die zweite Auferstehung "zum ewigen Tod" bezieht? Dort lesen wir, das jene Auferstandenen nach ihren Werken gerichtet werden und weil sie nicht im Buch des Lebens stehen, den zweiten, ewigen Tod erleiden. Dem gegenüber stehen meiner Meinung nach die, die die erste Auferstehung hatten - jene standen folglich im Buch des Lebens (welches schon komplett fertig geschrieben sein muss zum Zeitpunkt der 1. Auferstehung)


      Johannes 3,17-21
      17
      Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
      18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
      19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
      20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
      21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.
      Interessant finde ich es auch hier: Der Gläubige wird gerettet weil er an Jesus glaubte - der Ungläubige wird nach seinen Werken gerichtet.

      Wie ist also das Gericht für die Gläubigen zu verstehen? Gibt es das überhaupt? Was bedeutet es, wenn sie nicht gerichtet werden? Bezieht sich hier "richten" lediglich auf "verurteilt werden zum Tod" und nicht auf den ganzen Gerichtsprozess?

      Und auf mein Eingangsproblem noch einmal zurück zukommen: Wenn ein Gläubiger zu einen anderen Gläubigen sagt "Dafür musst dich dann vor Gott im Gericht rechtfertigen" oder "Wie willst du das DANN im Gericht vor Gott verantworten?" oder oder oder...Szenen eines Gerichts in dem man vor Gott steht und sich verantworten muss...unterstellt er dem dann nicht (unabsichtlich und aus Unwissenheit) er kommt ins Gericht der zweiten Auferstehung, was zum ewigen Tod führt? In welcher Stelle in der Bibel finden wir solch eine Situation, in der wir uns vor Gott befinden und er uns "verhört"? Ich glaube in keiner, oder kann mir jemand das Gegenteil biblisch zeigen? Ich bin offen dafür.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Mal kurz dazwischen bemerkt: Wir sprechen hier von "Bildern" nicht von Realitäten. demzufolge sind jene in der Bibel verwendeten Irdischen Schattenbilder auch erst einmal zu deuten - eigentlich genau das, was du im Grunde möchtest, bemo.
      Dies ist ja genauso wie der Unterschied zwischen dem physischen israel und dem geistigen Israel oder dem physischen Babylon und dem geistigen Babylon. Ich glaube, es gibt hier wohl kaum einen unter uns, der zum Beispiel bei Offenbarung 16 auf die Idee kommt, dass das Austrocknen des Flusses Euphrat ebenso real zu verstehen wäre, wie sein einstiges irdisches "Schattenbild"

      In diesem sinne verstehe ich auch die himmlischen Gerichtsszenen nicht wirklich als reale mit der Erde vergleichbare Vorkommnisse. Also auch hier ist es sicherlich wünschenswert, den tieferen Sinn zu erfassen. Der aber ganz sicher nicht verstanden wird, wenn man eisern bei den irdischen Erfahrungsbildern bleibt.

      Gruß
      Seeadler
    • Vor dem Gericht des Großen Weißen Thrones werden alle,die das Angebot GOTTES-SEINE GNADE-,das Bekenntnis zum HERRN JESUS CHRISTUS,nicht angenommen haben,verurteilt.
      Die Gläubigen dagegen nach 2.KKor. 5,10 "zum Lohn".Ewiges Leben ist denen sicher,die an den Namen des HERRN JESUS CHRISTUS glauben.Der Lob von GOTT kann verschieden sein,das ist dann unser "Lohn".
      Aber ich schließe mich der Aussage an,das können wir nicht mit weltlichen Gerichten gleichsetzen.
    • Hallo, hallo liebe Leute!

      Was führt ihr da für eine Diskussion über meine Aussage in Zusammenhang mit dem letzten Gericht?

      Leider konnte ich noch nicht früher reagieren, weil ich zwar die Beiträge lesen konnte, aber seit gestern Nachmittag keine Antworten mehr absenden konnte. Da gab es irgendeine Panne! Sorry
      Bitte lest aber nun doch noch mal genau, was ich über diese Situation im letzten Gericht tatsächlich geschrieben habe, und was ihr gerade dabei seid daraus zu machen!!!???
      Ja, eigentlich wird Gott bei diesem Gericht allen Menschen, die sich nicht für den rechten Glauben und die Nachfolge Jesu entschieden haben, vor Augen stellen, „Was-gewesen wäre, wenn sie sich für den Glauben an Gott und die Nachfolge Jesu nach ihren Möglichkeiten entschieden hätten. Also wird diese Weltgeschichte mit einem „Was-Wäre-Wenn-Szenario“ im letzten Gericht beendet werden.

      Es wäre also nicht so verkehrt, wenn sich Menschen jetzt schon mit solch einem WWW-Konzept vertraut machen, als sich dann vielleicht zu spät, die Frage stellen, was gewesen wäre, wenn sie sich anders entscheiden hätten. Diese Frage werden sich sicher auch diejenigen Menschen stellen, die damals verantwortlich waren, Jesus zu kreuzigen. Was hätte also sein können, wenn sie ihn angenommen, geliebt und gefolgt wären etc...?

      Bemo,
      wo steht hier etwas von einer „Gerichtsverhandlung“ im Sinne einer Rechtfertigung, an der diese Menschen Rede und Antwort vor Gott stehen müssten, wie Du es hier darstellst?????

      Ist aus meiner obigen Erklärung für einen vorurteilfreien Leser irgend etwas Gegenteiliges dazu herauszulesen? Ich habe von keinem einzigen Wort geredet, das hier zwischen Gott und den gottlosen Menschen zu diesem Zeitpunkt ausgetauscht werden würde.
      Wenn ich sage, dass Gott diesen Menschen zu diesem Zeitpunkt vor Augen stellen wird, was gewesen wäre, wenn sie sich für den Glauben und die Nachfolge Jesu nach ihren ihnen von Gott gegebenen Möglichkeiten entschieden hätten, dann hätte vielleicht zumindest einer von Euch vorher rückfragen können, was ich damit meine, oder wie ich mir das vorstelle?Yokurt, auch deine Frage, die Du hier stellst, erübrigt sich zunächst, denn davon ist in meinem geschrieben Text einfach nicht die Rede.
      Meine Frage ist nun:
      Gibt es solch eine himmlische "Gerichtsverhandlung", an der wir teilnehmen und Rede und Antworten stehen müssen?-------es steht--so--in der Schrift weder geschrieben, noch sinngemäß zu verstehen
      Wenn ja, wann findet sie statt?----weil nein, ist diese Folgefrage gegenstandslos



      Wie schnell geht denn das also, dass man den anderen - aus welchen besonderen Gründen auch immer - so missinterpretieren kann?

      Biblisch gesprochen könnte ich aber trotzdem die Rückfrage stellen, ob denn in der Schrift wirklich nichts von Rede und Antwort im Zusammenhang mit dem Gericht Gottes steht, auch wenn ich das in meinem Text nicht angesprochen habe?

      Fortsetzung folgt ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Armin Krakolinig ()

    • Fortsetzung

      So vorschnell würde ich diesen Gedanken von einer Rede-Antwort-Szene nicht vom Tisch wischen. Oder habe ich in Euren Antworten jemanden übersehen, der auf die Gerichtsszene in Mt. 25, 31-46, wo Jesus doch von einer Rede und Antwort-Szene spricht, die es da mal geben wird. Oder auch in Mt. 7,21-23 und Luk. 13,23-27.

      Ich würde Euch also nun raten über diese Aussagen Jesus und diese Szenen die Diskussion weiterzuführen und nicht mehr über meine, und mir dann zu sagen, wann und wo sich das konkret abspielen wird, oder ob sich das überhaupt so buchstäblich abspielen wird? Das wäre doch eine interessante Frage - oder nicht?


      Und wenn ihr darüber hinaus noch wissen wollte, wie ich meine Aussage vielleicht gemeint haben könnte, dann lest Euch mal bitte das letzte Kapitel im „Großen Kampf“ von Ellen White aufmerksam durch, und fragt Euch einfach, ob bei irgend welchen dieser dort geschilderten Menschen nach der zweiten Auferstehung am Ende der 1000 Jahre der Gedanke aufkommen könnte, was gewesen wäre, wenn er sich hier auf Erden anders entschieden hätte, als er es letztlich tat? Nicht mehr und nicht weniger wollte ich mit meiner Aussage zunächst mal sagen.

      Möglich, dass mir jemand immer noch sagen möchte, dass ich das anders gemeint habe, dann hat er natürlich auch weiterhin die Freiheit dazu.

      Ich hoffe aber, dass auch dies ein Beispiel für uns alle sein möge, dass wir uns vorher immer gut vergewissern sollten, ob ich den andern gut verstanden habe, bevor ich gleich eine Gesinnungsgemeinschaft gegen diese Person mobilisiere, und sie ihm gemeinsam einen Irrtum oder Fehler nahe legen, den er gar nicht begangen hat.

      Trotzdem in Freundschaft und mit hoffnungsvollen Grüßen für eine bessere und sensiblere Diskussion!

      Armin
    • Hallo Armin,
      es war nicht meine Absicht gegen dich irgendetwas zu mobilisieren. Es tut mir leid wenn ich dich jetzt irgendwie erregt habe. Ich stelle eigentlich nur Fragen dazu in einen extra Thread - um im ursprünglichen Thread nicht wieder vom Thema abzuschweifen (wie schon zu oft geschehen) - deshalb hier meine Fragen. Du bist gerne dazu eingeladen auf meine Fragen zu antworten. Ich habe dein Zitat nur Beispielhaft aufgegriffen, aber vielleicht könntest du uns noch an Hand der Bibel erläutern, wie Gott uns dieses WWW-Szenario vor Augen stellt, wenn er es denn tut. Mich interessiert Hauptsächlich zu welchen Zeitpunkt er dies tut und zu welchen Zweck.

      Armin Krakolinig schrieb:

      Also wird diese Weltgeschichte mit einem „Was-Wäre-Wenn-Szenario“ im letzten Gericht beendet werden.

      Welchen Zeitpunkt meinst du denn hier konkret? Vor Jesu Wiederkunft oder nach Jesu Wiederkunft? Oder individuell? Oder ganz wann anders?
      Versteh bitte, ich habe deine Äußerung zunächst so verstanden, dass Gott den Ungläubigen nach der 2. Auferstehung dieses WWW-Szenario vor Augen hält. Mir fehlt jedoch derzeit noch der biblische Beleg dazu. Ich habe aus deinen Zitat nicht herraus lesen können, dass es diese Verhandlung bei dir gibt - ich glaube da hast du mich falsch verstanden oder ich mich nicht gut genug ausgedrückt. Mit dieser Verhandlung meinte ich, dass es immer mal wieder vorkommt (jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht), das ein Gläubiger einen anderen Gläubigen "virtuell" in Gottes Gerichtssaal setzt in dem er sich dort "irgendwann mal" rechtfertigen muss. Ist dir dieses Szenario auch schon mal begegnet in den vielen Gesprächen mit gläubigen Menschen? Ich frage mich halt, wann diese Gerichtsverhandlung rein chronologisch stattfinden soll, insofern es diese in jener Form gibt.

      Ich danke dir auch, das du mich auf Jesu Worte in den Evangelien aufmerksam gemacht hast! Genau solche Gedanken empfinde ich hier am richten Ort - dann darüber können wir konkret sprechen.

      Matthäus 25,31-46
      Hoch interessant für mich, hinsichtlich meiner Fragestellung! Es wird Jesu Wiederkunft beschrieben - kein Wort von irgendeiner Auferstehung - es werden lediglich 2 Gruppen vor Gott gestellt - und Gott befragt sie! Es gibt also doch eine Art "Gerichtsverhandlung" mit beiden Gruppen, die sich mehr oder weniger erfolgreich versuchen zu verteidigen! Nochmals danke für den Text, Armin!
      Nun meine Frage: Wann wird dies geschehen? Wir wissen doch, dass es eine 1. und 2. Auferstehung geben wird zwischen denen 1000 Jahre liegen. Matthäus 25,31-46 spricht meiner Meinung nach von Jesus Wiederkunft und der damit verbundenen 1. Auferstehung. Vor ihm können nur alle die treten, die zu diesen Zeitpunkt da sind --> die Toten zur 2. Auferstehung sind also nicht dabei?
      Meine Lehre aus diesen Versen ist zunächst, das es hinsichtlich unseres Urteils zum ewigen Tod oder ewigen Leben egal ist, wie man dann antwortet - da das Urteil schon feststeht. Das, was wir sagen, ist lediglich ein Bekenntnis, ein Ausdruck unserer Lebenseinstellung und unseres Glaubens an Jesus natürlich! Falsch antworten tun nur die, die vorher schon falsch lagen! Das Urteil steht meiner Meinung nach schon zur Wiederkunft Jesu fest - und deshalb frage ich mich, welchen Sinn noch eine "Verhandlung" oder eine Befragung Gottes machen soll?

      Mattäus 7,21-23
      Reiht sich meiner Meinung nach gut in Matthäus 25,31-46 ein. Ja, ich glaube, die zum Tode verurteilten Menschen werden sowohl nach Jesu Wiederkunft als auch nach der 2. Auferstehung Gott anrufen und anflehen - und Gott wird ihnen antworten.

      Lukas 13,23-27
      Sehe ich ähnlich wie Matthäus 7,21-23.

      Versteht mich bitte nicht falsch! Ich will hier nichts auf den Kopfstellen oder so. Mich persönlich interessiert einfach nur die chronologische Einordung dieser "Befragungen". Ich denke, es ist wichtig zu wissen, wann dies stattfinden wird, um den Sinn, der dahinter steckt, richtig zu erfassen. Denn eins steht für mich fest: Bei Jesu Wiederkunft sind die Würfel gefallen und sein Urteil steht dann fest.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Als "Gericht der Nationen" wird von Manchen das Gericht von Mt.25,31-46 bezeichnet.Doch es geht um Einzelpersonen während der irdischen Herrschaft unseres HERRN JESUS CHRISTUS.Diese wird in Offb.20,4-6 angeführt.Das Gericht vor dem Großen Weißen Thron von Offb.20,11-15 ist damit nicht gemeint.Dazwischen liegt das 1000jährige Reich.
    • Zitat von »Armin Krakolinig«
      Ja, eigentlich wird Gott bei diesem Gericht allen Menschen, die sich nicht für den rechten Glauben und die Nachfolge Jesu entschieden haben, vor Augen stellen, „Was-gewesen wäre, wenn sie sich für den Glauben an Gott und die Nachfolge Jesu nach ihren Möglichkeiten entschieden hätten. Also wird diese Weltgeschichte mit einem „Was-Wäre-Wenn-Szenario“ im letzten Gericht beendet werden.
      Zitat Bemo:
      Meine Frage ist nun: Gibt es solch eine himmlische "Gerichtsverhandlung", an der wir teilnehmen und Rede und Antworten stehen müssen? Wenn ja, wann findet sie statt?
      Zitat Yokurt
      Armin hat dies "eigentlich" (aus der Schrift?) herausgefunden
      Armin wird dies "eigentlich" daraus beantworten---oder auch nicht und eine neue Frage stellen.
      Zitat Armin:
      Was führt ihr da für eine Diskussion über meine Aussage (siehe Zitat Armin oben)

      und Armin stellt richtig:
      wo steht hier etwas von einer „Gerichtsverhandlung“ ??

      =========================================================================================================
      unterm Strich kommt bei mir folgende Info an:
      +) wurden die Fragen von Bemo bisher--siehe oben-- nicht beantwortet:dafür aber gibt es "gute" Ratschläge:

      a) "Ich würde Euch also nun raten über diese Aussagen Jesus und diese Szenen die Diskussion weiterzuführen und nicht mehr über meine, -----"

      b) "Und wenn ihr darüber hinaus noch wissen wollte, wie ich meine Aussage vielleicht gemeint haben könnte, dann lest Euch mal bitte das letzte Kapitel im „Großen Kampf“ von Ellen White aufmerksam durch, ----"

      c) Also fragt euch doch endlich einfach selbst, ob diese Leute sich nicht doch einfach fragen werden- und sucht euch die Antworten------bevor ihr immer Fragen stellt! ----so verstehe ich die Antwort auf Bemo`s berechtigte Fragen.

      "wenn diese ungläubigen Leute dann sehen/erkennen, daß es Gott doch gibt" ob die sich dann nicht ev. fragen würden:
      WWW--sie doch gläubig geworden wären? -----
      =======================================================================================================

      sind nur meine Gedanken, -------
      Y

      PS: auch WWW sie sich fragen würden---würde die Behauptung " Also wird diese Weltgeschichte mit einem „Was-Wäre-Wenn-Szenario“ im letzten Gericht beendet werden" für mich nicht stimmen, --denn schriftgemäß endet diese Weltgeschichte nicht mit dieser (ev.) Erkenntnis der Leute, sondern mit der folgenden Schaffung einer "neuen Erde und eines neuen Himmels"
      =======================================================================================================
      Worum ging es eigentlich wirklich:? Es wurde damit versucht die soooooo außerordentliche Wichtigkeit der WWW Frage Methode beim Bibelstudium zu begründen/argumentieren/unentbehrlich zu machen, da sie doch (anscheinend) auch am Ende der Weltgeschichte eine soooooo herausragende Bedeutung haben wird, doch-------


      +) bestätigt die Schrift , oder die anerkannten Auslegungsmethoden,diese so sehr --für alle erdenklichen Gelegenheiten--favorisierte und gewünschte--Bedeutung für mich nirgends.
    • Bemo,

      es freut mich, dass Deine Reaktion auf meinen Erklärungsversuch um Welten anders gekommen ist, als die von Yokurt nach Dir. Bei seiner Interpretation fiel mir nur mehr ein anderer Text ein, der auch von einer Rechenschaft spricht, die wir einmal vor Gott sogar über gewisse Worte geben werden müssen, und nach denen Menschen einmal gerichtet werden. (Siehe Mt. 12,37-38 )

      Es gibt noch mehr solcher Hinweise auf eine Rechenschaft quer durch die Bibel, die Gott von jedem Menschen für seine Taten, Worte etc.... fordern wird, und das nicht nur von ungläubigen, sondern auch von Gläubigen. Denn alles wird letztlich in den himmlischen Büchern aufgezeichnet und einmal für uns oder gegen uns zeugen.

      Ankommen wird es aber im Gericht letztlich nicht so sehr darum, was der Mensch getan hat oder nicht getan hat, sondern wie er mit seinen sündigen Taten und Verhaltensweisen letztlich umgegangen ist, wenn ihn der Geist Gottes mahnt und ihn seiner Sünden überführt. Menschen werden also nicht wegen ihrer Sünden verloren gehen, sondern weil sie mit ihren Sünden nicht so umgegangen sind, wie es uns im Wort Gottes klar dargestellt wird.

      Die Frage ist aber in unserem Thema hier auch, wie eine solche Rechenschaft vor Gott genau aussehen wird, wann sie Konkret stattfinden wird, und ob es da wirklich ein Gespräch zwischen Gott und den Menschen zur Rechtfertigung geben wird, wie es in all den Texten, auf die ich aufmerksam zu machen versuchte, anscheinend der Fall ist.

      Ich weiß dazu nur eines, dass alle Entscheidungen für ewiges Leben und für ewige Verlorenheit jetzt im Himmel während des Untersuchungsgerichtes vor der Wiederkunft in Abwesenheit sowohl aller gläubigen als auch aller ungläubigen Menschen fallen. Wenn Jesus kommt, sind alle Entscheidungen getroffen und da gibt es wohl in Realität keine Gelegenheit mehr für irgend einen realen Gesprächsaustausch zwischen den Menschen und Gott.

      Auch im Gericht der 1000 Jahre, wo die Gottlosen nach den Büchern gerichtet werden, werden die ja nicht wirklich dort vor Gottes Thron Rede und Antwort stehen. Sie sind ja tot und werden erst nach diesem Gericht auferstehen. Doch hier empfehle ich allen, eben das zu lesen, was im letzten Kapitel im Gr. Kampf von EGW über das beschrieben ist, was sich nach dieser Auferstehung und vor dem endgültigen Vernichtungsurteil hier auf Erden und auch vom Himmel her noch abspielen wird. Und das nicht nur für die gesamte Menschheit, sondern auch für die gesamte dämonische und himmlische Welt!

      Jeder, der das genau liest, wird erkennen können, was letztlich mit dieser Rechenschaft wirklich konkret gemeint sein könnte und was nicht. Obdann zu dieser Zeit Menschen und vielleicht sogar Satan und seine Engel der Gedanke kommen wird, dass sie sich vielleicht falsch entschieden haben könnten, und erkennen werden, was sie verloren haben, oder was sie erlangen hätten können, wenn sie sich anders entschieden hätten, und wie weh es denen dann tun wird, das was ihnen dann vor Augen gestellt werden wird, nicht erlangen zu können, das überlasse ich nun jeden Leser für sich, es anhand dieser Beschreibungen herauszufinden.

      Das alles wird sich jedenfalls am Ende der Weltgeschichte abspielen, bevor dann Gott den neuen Himmel und die neue Erde erschaffen wird, wo alles Leid etc. nicht mehr sein wird.

      Ich hoffe, dass wir uns darin verstehen, und mir von gewissen Personen nicht noch weiterhin Dinge in den Mund gelegt werden, die einfach nicht stimmen, und die ich auch nie so glaube.

      Danke nochmal für Deine nette Rückantwort, nur so stelle ich mir einen sinnvollen Dialog vor! Jeder kann auch mal irren, aber in allem, was man schreibt, nur Irrtümer zu suchen und nie auch mal ein Wort der Zustimmung zu finden, das ist eine Haltung, die sehr bedenklich für mich ist , und auch dem Klima in einem solchen adventistischen Forum sicher nicht dienlich ist.

      Mit Grüßen, Armin