Welche Kleidung tragt ihr im Gottesdienst?

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    • Welche Kleidung tragt ihr im Gottesdienst?

      Welche Kleidung tragt ihr im Gottesdienst?

      Ich sollte eigentlich immer einen Anzug anziehen, aber im Sommer ist mir der einfach zu warm :)
      Deshalb habe ich immer eine leichte Sommerhose (keine Jeans) und dann ein Hemd an.
      Kurze Hose finde ich nicht angebracht.

      Bei meiner Taufe hatte ich natürlich schon einen Anzug, stimmts Jan? ;)
    • Bei meiner Taufe habe ich ein weißes fußlanges Gewand getragen sta-forum.de/forum/wcf/images/smilies/freu.gif
      mein Anzug hätte es nämlich schlecht verkraftet naß zu werden sta-forum.de/forum/wcf/images/smilies/wink.png

      Aber mal im Ernst zu einem sehr vielschichtigen Thema:

      1. gibt es sehr verschiedene Formen und Anlässe von / für "Gottesdienste" (Genaugenommen Versammlungen von Gläubigen! Gottesdienst ist etwas anderes! vergl. Röm.12,1 und in der einen Situation kann die Kleidung angemessen und in der anderen nicht.

      2. Empfindet Jeder es etwas anders was passend oder unpassend ist. Noch krasser wird es beim Stichwort "aufreizend". Die Kleidung alleine ist das manchmal nur bedingt und außerdem ist da in den meisten Fällen "Die Sünde / Begierde in den Augen des Betrachters"!

      3. Es geht in den üblichen Texten zum Thema immer nur indirekt um die Äußerlichkeiten ... sie sind nur die Wirkung von etwas das deutlich tiefer liegt!

      4. Symptom-Doktereien sind Pharisäertum das sich Christen niemals antun sollten!

      1.Petrus 3,3.4:
      "Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein wie Haarflechten, goldene Ketten oder prächtige Kleider, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes: das ist köstlich vor Gott."

      Fragen:
      Darf ein Christ seine Haare jetzt nicht mehr pflegen oder sie hochstecken wie viele Pietisten das heute noch gerne tun?
      Worum geht es hier eigentlich?
      Was ist die Kernaussage von Petrus?
      Worum geht es ihm wenn er das Thema anspricht?
      Welches Thema ist das überhaupt?
      Geht es hier wirklich um Schmuck?
      Übersieht derjenige der am Schmuck hängen bleibt nicht mindestens 70% des Satzes und seine gesamte Kernaussage?

      Alle, die diesen Text so interpretieren, daß man dieses oder jenes nicht mehr zeigen / tragen darf
      verstoßen interesanterweise massiv gegen die enthaltene Aussage, daß es nicht auf die Äußerlichkeiten ankommt,
      denn wenn ich die erklärende Aufzählung im Text überspringe entsteht plötzlich ein ganz einfacher und leicht verständlicher Sinn, den wir auch an sehr vielen anderen Bibelstellen wieder finden:

      1.Petrus 3,3.4:
      "Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein ... sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes: das ist köstlich vor Gott."

      Petrus fordert "seine Christen" also dazu auf auf das zu achten und das zu pflegen was Gott wichtig ist: Der innere Mensch, den wir heute als Persönlichkeit oder Charakter bezeichnen!
      Er sagt dabei mit keinem Wort dass man seine Haare nicht pflegen darf oder niemals Schmuck tragen dürfte, gescheige denn dass dies für einen Christen falsch wäre. Er verbietet damit auch keine Schuhe ... denn sonst müßten wir alle kahlgeschoren und nackt in den Gottesdienst gehen (wenn man das radikal zuendedenkt!).

      Petrus zeigt also lediglich auf die Prioritäten die im Leben eines Christen herrschen (sollten) weil das wohl nicht mehr Allen selbstverständlich gewesen ist ...

      Die pietistische "Antwort" der extremen Schmucklosigkeit ist ja auch nur eine Äußerlichkeit, die in keinem logischen Zusammenhang mit dem Charakter der Leute steht - auch wenn die das gerne so darstellen!
      Dieses Pharisäertum entspricht nicht dem Geiste Jesu! Wer sich also über die Äußerlichkeiten bei den anderen Aufregt und versucht diese zu theologisieren beweist damit nur, dass er noch nicht verstanden hat worum es Gott geht!

      Auch in Jesaja (Jesaja 3,16.17) geht es in erster Linie um die Einstellung, den falschen Stolz, und nicht um die daraus folgenden Äußerlichkeiten.

      Auch unsere strapazierten Pietisten oder Amish-Leute, die äußerlich viele Dinge nicht tun, sind vom Charakter her keinesfalls aufgrund ihrer Äußerlichkeiten anders als andere Menschen.

      In dem Mose Text (2.Mose 20,26) geht es um etwas speziellen, das wir im Zusammenhang anschauen müssen: Um das Verbot von Stufenaltären! Er gehört also garnicht in den genannten Zusammenhang sondern ist eher mit Schiebung dort hin gebracht worden weil der Zusammenhang doch schon sehr an den Haaren herbeigezogen ist.

      Wenn wir den Text (2.Mose 20,26) heute noch konsequent anwenden würden, dann wäre in unseren Gemeinden und Kirchen keine Treppen, kein Podium und erst recht keine Hochkanzel erlaubt ...
      dann müßten wir außerdem - wie damals - grundsätzlich Fußlange Gewänder tragen, die weder die Haut entblößen noch die körperform erkennen lassen ...

      Ich finde daß man die Diskussion um die Dinge um die es Gott (Petrus / Jesaja) hier geht von einer ganz anderen Seite angehen muß!

      maranatha Stephan

      ps ab welcher offenbarten Hautfläche gelten Klammotten denn als anstößig?
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • wie ich im Gottesdienst gekleidet bin

      welche Rolle Kleidung und andere Äußerlichkeiten wirklich spielen,
      hast du gut erklärt Stephan

      Sabbats trage ich normalerweise einen
      Anzug -grau oder schwarz , einen weißen, den ich am besten fände, habe
      ich leider nicht- mit Weste und Krawatte, wobei ich die letzten beiden
      oder auch meine Jacke manchmal vergesse. Wenn es warm ist, ziehe ich
      sowieso kein Jacket an.
      Die Schuhe kann ich zur Zeit im
      Gottesdienst in Traunstein, der 14tägig stattfindet auszeiehen, weil der
      in einem Privathaus stattfindet. Die Schuhe sind relativ spitze ,
      schwarze Lederschuhe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jan ()

    • RE: Ich ziehe im GoDi immer den Anzug des Heils an. Dazu gehört das Hemd der Demut, die Hose der Sanftmut und die Schuhe der Liebe.

      Hihi ...
      der Spruch ist gut aber nicht "ganz" biblisch ...

      Gal.5,22-26: Die Frucht des Geistes (Einzahl! vergl. bibelarbeit.info/nachfolge_geistesfrucht.php )
      22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
      23 Sanftmut, Enthaltsamkeit(Aa). Gegen diese ist das Gesetz nicht <gerichtet>(b). A) o. Selbstbeherrschung a) Eph 5,9; Kol 3,12 b) 1Tim 1,9
      24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt(a). a) Röm 6,6
      25 Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns durch den Geist wandeln(a)! a) V. 16; Kol 2,6
      26 Laßt uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden(a)! a) Mt 20,24; Phil 2,3

      Das sind permanent vorhandene Chrakter-Eigenschaften, die wir im Zuge der Nachfolge/ Heiligung dauerhaft erwerben und bestimmt nicht einfach so zu besonderen Anlässen anlegen oder ablegen können.

      Eph. 6,13-17: Die "geistliche" Waffenrüstung
      13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen(a) und, wenn ihr alles ausgerichtet(A) habt, stehen <bleiben> könnt! A) o. besiegt, überwältigt a) Jak 4,7
      14 So steht nun, eure Lenden(A) umgürtet(a) mit Wahrheit(b), bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit(c) A) w. Lende a) Lk 12,35; 1Petr 1,13 b) Jes 11,5; Phil 4,8 c) 1Thes 5,8
      15 und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft <zur Verkündigung> des Evangeliums des Friedens(a)! a) Jes 52,7
      16 Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt!
      17 Nehmt(A) auch den Helm des Heils(Ba) und das Schwert des Geistes, das(C) ist Gottes Wort(b)!

      Das Gleiche gilt auch hier: Wahrheit, Gerechtigkeit, Bereitschaft (<zur Verkündigung> des Evangeliums) und Vertrauen (Schild des Glaubens) sind Grundeinstellungen und Chraktermerkmale.
      Die Heils-Gewißheit und das Wort Gottes sind Zusage und Offenbarung (Joh.10,27) des Geistes Gottes an uns.

      Unsere Lebenspriorität und Charakter-Merkmale sind entweder da oder nicht und können nicht anlaß-abhänging an- oder ab-gelegt werden. Sie sind Teil von uns und untrennbar mit uns verbunden.
      Andernfalls sind wir eine scheinheilige Mogelpackung ohne Echtheits-Zertifikat.

      maranatha Stephan
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • super! Ja, das ist wichtig mal geübt zu haben!
      Ich bin auch am 17.Juli in Traunstein und am 24. in Altenmarkt zur Predigt eingeteilt. Übrigens predigt Jessica auch , ich glaube, am 17.Juli in Regensburg und Erick irgendwann in Straubing.
      Die Jugend wird aktiv und erobert die Kanzel/ das Pult! Ich hoffe, das wird nach der Evangelisation so weitergehen. Denn auch unsere Kirchengründer waren sehr jung: Jugendliche und junge Erwachsene!

    • Lieber Stefan, dieses Dein Posting ist ja oberkritisch! X( Du vertrittst Sachen, die teilweise diametral zu dem sind, was EG White sagt!




      Stephan Zöllner schrieb:

      2. Empfindet Jeder es etwas anders was passend oder unpassend ist. Noch krasser wird es beim Stichwort "aufreizend". Die Kleidung alleine ist das manchmal nur bedingt und außerdem ist da in den meisten Fällen "Die Sünde / Begierde in den Augen des Betrachters"!
      Die Kleidung der Frauen soll so sein, dass ein Auge, das schwach und in Gefahr steht, zu sündigen oder begehrlich zu werden, keinen Anhaltspunkt findet.

      Stephan Zöllner schrieb:

      3. Es geht in den üblichen Texten zum Thema immer nur indirekt um die Äußerlichkeiten ... sie sind nur die Wirkung von etwas das deutlich tiefer liegt!
      die Aussage geht noch.

      Stephan Zöllner schrieb:

      4. Symptom-Doktereien sind Pharisäertum das sich Christen niemals antun sollten!
      Hier wird es schon extrem: Also Menschen, die wollen, dass alle Geschwister (auch die Männer müssen angemessen gekleidet sein, schon klar) schlicht und demütig gekleidet sind, sind also Pharisäer? Schlimmer hätte es ein Liberaler nicht sagen können!


      Stephan Zöllner schrieb:

      Die pietistische "Antwort" der extremen Schmucklosigkeit ist ja auch nur eine Äußerlichkeit, die in keinem logischen Zusammenhang mit dem Charakter der Leute steht - auch wenn die das gerne so darstellen!
      Dieses Pharisäertum entspricht nicht dem Geiste Jesu! Wer sich also über die Äußerlichkeiten bei den anderen Aufregt und versucht diese zu theologisieren beweist damit nur, dass er noch nicht verstanden hat worum es Gott geht!
      Wir Adventisten verzichten auf Schmuck und Schminke. Punkt. Ebenso sind Applikationen schlecht, die die Unterschiede der Geschlechter abmindern, z.B. Schulterpolster bei Frauen. Gerade in der Lektion wird davon geredet, dass die Israeliten ihren Schmuck zur Demut abgelegt hatten, dass dies die wahren Gläubigen getan haben.


      Wir haben auch eine Kleiderreform, genauso wie eine Gesundheitsreform und eine Lebensreform.

      Ausserdem wäre das Zeigen von Schmuck eine Einschüchterung der Armen, die sich keinen Schmuck leisten können. Es soll nicht der äussere Mensch angesehen werden, sondern der Innere. Wenn aussen Schmuck hängt, was ablenkt, wird das Erkennen des Menschen behindert.


      Wir leben zur ZEit des großen Versöhnungstages. Manchen wollen das nicht wahrhaben .

      Stephan Zöllner schrieb:

      dann müßten wir außerdem - wie damals - grundsätzlich Fußlange Gewänder tragen, die weder die Haut entblößen noch die körperform erkennen lassen ...
      Das ist eine gute Idee, danke!

      Stephan Zöllner schrieb:

      ps ab welcher offenbarten Hautfläche gelten Klammotten denn als anstößig?
      Kommt darauf an, wo die Haut sichbar ist. Ärmellose Kleidungsstücke und große Ausschnitte sind bei beiden Geschlechtern fehl am Platz.
    • Da stellt sich schon mal die Frage was ist einfache Kleidung.
      Ist einfache Kleidung eine Kleidung die schon 20 Jahre alt ist und darüber,
      ist es eine zeitlose Kleidung,
      ist sie modern und schlicht,
      hängt eine einfache Kleidung von der Farbe ab,
      Ist sie harmonisch aufeinander abgestimmt,

      Dürfen Frauen nur Röcke tragen, ???
      Dann das nächste, wie sind die Haare, moderner Schnitt oder lang und ungeschnitten,
      was ist mit Haarfarbe, was ist mit Schminken.......
    • Anton schrieb:

      Lieber Stefan, dieses Dein Posting ist ja oberkritisch! Du vertrittst Sachen, die teilweise diametral zu dem sind, was EG White sagt!
      Das ist genau die Aussage, die eigentlich nicht angebracht ist. Denn die Bibel sagt das nicht, oder? Das ist wieder so ein Punkt, wo sie zwar nichts sagt, was gegen die Bibel ist, aber auch nicht dafür. Denn die Bibel verbietet Schmuck nicht.

      Wo beginnt Schmuck? Ist nicht z. B. ein buntes Halstuch zu einem unifarbenen Kleid auch Schmuck? Denn ich glaube kaum dass bei diesen Temperaturen, die zur Zeit herrschen, den Damen so kalt ist, dass sie auf das Halstuch nicht verzichten können. Oder eine Haarspange? Tut es nicht auch der einfache Gummiring?
      `

      Anton schrieb:

      Die Kleidung der Frauen soll so sein, dass ein Auge, das schwach und in Gefahr steht, zu sündigen oder begehrlich zu werden, keinen Anhaltspunkt findet.
      Und wie ist das mit den Männern? Ist für sexuelle Gefahr immer nur die Frau verantwortlich?

      Anton schrieb:

      Hier wird es schon extrem: Also Menschen, die wollen, dass alle Geschwister (auch die Männer müssen angemessen gekleidet sein, schon klar) schlicht und demütig gekleidet sind, sind also Pharisäer? Schlimmer hätte es ein Liberaler nicht sagen können!
      Warum sollte ich wollen, dass sich der Bruder oder die Schwester nach meinem Geschmack kleidet?

      Anton schrieb:

      Wir Adventisten verzichten auf Schmuck und Schminke. Punkt. Ebenso sind Applikationen schlecht, die die Unterschiede der Geschlechter abmindern, z.B. Schulterpolster bei Frauen. Gerade in der Lektion wird davon geredet, dass die Israeliten ihren Schmuck zur Demut abgelegt hatten, dass dies die wahren Gläubigen getan haben.
      Es wäre fein, wenn du das "Punkt" biblisch decken würdest. Das mit den Schulterpolstern ist mir total neu. Wird hier nicht zu viel auf Nebensächliches geschaut? Ist es nicht viel wichtiger, was ich vom Gottesdienst mit nach Hause nehme? Dass ich meine Geschwister ermuntert, getröstet, gelobt u.s.w. habe, statt zu gucken, ob nicht etwa eine Dame Schulterpolster unter der Bluse hat? Oder eventuell zu wenig Ärmel über dem Arm?
      Mir ist noch nicht aufgefallen, dass sich die adventistischen Frauen nicht schminken.

      Anton schrieb:

      Wir haben auch eine Kleiderreform, genauso wie eine Gesundheitsreform und eine Lebensreform.
      Und wer gibt die vor?


      Anton schrieb:

      Ausserdem wäre das Zeigen von Schmuck eine Einschüchterung der Armen, die sich keinen Schmuck leisten können. Es soll nicht der äussere Mensch angesehen werden, sondern der Innere. Wenn aussen Schmuck hängt, was ablenkt, wird das Erkennen des Menschen behindert.
      Das ist doch Unsinn! Denn wenn sich Christen in ihren Charaktereigenschaften von Jesus formen lassen, dürfte so eine "Einschüchterung" nicht möglich sein. Stimmt! Der innere Mensch ist wichtig. Aber das sollte nicht heißen, dass man Außen alles vermeiden muss, was Neid, Begehr oder Einschüchterung bewirken könnte. Da müsste die Gemeinde auf Uniformen zurück greifen. Denn auch in der schlichten Kleidung gibt es Qualitätsunterschiede, die zum Neid und zum Minderwertigkeitskomplex führen könnten.

      Wir leben zur ZEit des großen Versöhnungstages. Manchen wollen das nicht wahrhaben .
      Was hat das mit dem Verzicht auf Schmuck und Schminke zu tun

      Zitat von »Stephan Zöllner«
      dann müßten wir außerdem - wie damals - grundsätzlich Fußlange Gewänder tragen, die weder die Haut entblößen noch die körperform erkennen lassen ...

      Das ist eine gute Idee, danke!
      Das ist wohl ein kleiner Scherz, oder doch nicht?
    • Anton schrieb:

      Lieber Stefan, dieses Dein Posting ist ja oberkritisch! X( Du vertrittst Sachen, die teilweise diametral zu dem sind, was EG White sagt!


      Du scheinst zu vergessen, dass Sr. White schon fast 100 Jahre tot ist!

      Und Ratschläge zu solchen Themen sind jedenfalls an die Sitten der jeweiligen Kultur und Zeit anzupassen. Sogar die Bibel legen wir so aus, denn sonst müssten Frauen in der Gemeinde ihr Haupt bedecken...

      1.Kor 11,4-7 schrieb:


      Jeder Mann, der betet oder weissagt und <dabei etwas> auf dem Haupt hat, entehrt sein Haupt. Jede Frau aber, die mit unverhülltem Haupt betet oder weissagt, entehrt ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie die Geschorene. Denn wenn eine Frau sich nicht verhüllt, so werde <ihr> auch <das Haar> abgeschnitten; wenn es aber für eine Frau schändlich ist, dass <ihr das Haar> abgeschnitten oder geschoren wird, so soll sie sich verhüllen. Denn der Mann freilich soll sich das Haupt nicht verhüllen, da er Gottes Bild und Abglanz ist; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.


      ...und schweigen (auch Sr. White hätte dann nicht reden dürfen, abgesehen von prophetischem Reden oder Gebeten)

      1.Kor 14,34.35 schrieb:


      sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden.
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Anton:

      Ich gehe mit Stefans Ansichten da völlig konform. In den Aussagen der Bibel geht es nicht darum, was wir tragen dürfen und was nicht (Schmuck ja oder nein). Es gibt ja unzählige Vergleiche in der Bibel, wo Schmuck vorkommt und eigentlich wird das tragen davon grundsätzlich nie verurteilt. Es geht viel mehr darum, dass das Äussere doch sehr unwichtig ist. Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten da einen Wettbewerb durchzuführen, entweder man schaut, dass man am schönsten und besten angezogen und geschminkt ist (Viel teurer Schmuck, teure Kleider, perfekt Geschminkt etc.) oder es findet ein Wettbewerb in die andere Richtung statt, wo man schaut, dass ja niemand irgend eine Art Schmuck trägt oder sich schminkt. Beides ist aus meiner Sicht genauso schlimm. Da in beiden Fällen, das Äussere (die Art der Bekleidunge und der Schminke) in den Vordergrund rückt. Das sollte aber nicht so sein. Wir sollten uns um unsern Innwändigen Menschen kümmern und weniger um unser Äusseres. Das heisst nicht, dass man sich nicht schön kleiden darf oder Schmuck tragen darf, sondern heisst, dass die Mode (in welcher Form auch immer, adventistisch oder weltlich) keinen Stellenwert auf unsere Vollendung im Bezug auf die Wiederkunft Christi hat. Es geht um unser Innwändiges: Charaktereigenschaften, Herzenseinstellung und Taten Jesu. Die Früchte Jesu sollten unser Zeichen sein und nicht eine Konzentration auf richtige Kleidung. Wenn man so in den Gottesdienst geht, wird man automatisch adäquat gekeidet sein. Im schlimmsten Fall gehe ich auch in kurzen Hosen in den Gottesdienst, wenn ich die Wahl habe, zu gehen ohne mich umzuziehen oder den Gottesdienst zu verpassen.

      Gruss
      DonDomi
    • >Es gibt ja unzählige Vergleiche in der Bibel, wo Schmuck vorkommt und eigentlich wird das tragen davon grundsätzlich nie verurteilt.

      Wo ist der Beweis für Deine Behauptung?
      Bibelzitate?

      > Die Früchte Jesu sollten unser Zeichen sein und nicht eine Konzentration auf richtige Kleidung.

      Wir sollen in der Heiligung wachsen. Ob es darum geht, immer besser dem Ernährungsideal zu entsprechen (zuerst alssen wir Alkohol, Schweinefleisch, Zigaretten, Meeresfrüchte und Kaffe weg, dann alles Fleisch, dann Milchprdukte und Eier, zuletzt ernähren wir uns nur noch von Rohkost) oder Lebensstil (Keine Disco, kein Tanzen, keine Rockmusik, kein Fluchen, ein ordentlicher Beruf tagsüber, schließlich kein Kino, kein Fernsehen, ...) oder Kleidung. Immer geht es darum immer genauer der einen weltumfassenden adv. Kultur zu entsprechen, die durch die Bibel und die Schriften von EGW determiniert ist. Paralle dazu findet uach die Umwandlung des inneren Menschen statt, beides wird in der Kraft Christi geschehen.



      > Im schlimmsten Fall gehe ich auch in kurzen Hosen in den Gottesdienst, wenn ich die Wahl habe, zu gehen ohne mich umzuziehen oder den Gottesdienst zu verpassen.

      Da hast Du allerdings recht! Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige! :)
    • Wir sollen authentisch sein mit uns selber, unser inneres nach außen tragen. Dann sind wir echt und wirken auch so. Alles andere ist aufgesetzt und fanatisch.
      Zur Mitte sollen wir finden und aus dieser Mitte heraus die Christus in uns ist sollen wir leben.
      Wir sollen uns auch nicht kasteien, nur weil es so vorgeschrieben wird, "was von euren Mund raus geht ist schlimmer als das was in den Mund rein geht." Matth. 15,11
      Fanatismus und Kasteiung ist immer gleich ein scheitern, weil es nicht verinnerlicht wurde, sondern nur aufgesetzt.

      Darum steht es auch keinen zu jemand zu verachten, der eben noch anders lebt.
    • > Also ich trage grundsätzlich weder Anzug noch Krawatte! 1mief8 hyppxg dance_smieybc...ist auch besser so! 1649hg 1649hg

      Und warum ist das besser?

      DonDomi schrieb:

      @Anton:

      Im Zusammenhang mit Braut gibt es sehr viele solche Stellen mit Schmuck. Bspw.

      Hl1
      Jer 2
      Ps. 96
      Hes 16
      1.Mo 24
      Ist dir aufgefallen, dass es alles Stelle aus dem AT sind? :)
      Na gut, das kann ich auch:

      2Mo 33:4 Als das Volk diese harte Rede hörte, trug es Leid, und niemand legte seinen Schmuck an.
      3Mo 23:27-29 Am zehnten Tag in diesem siebenten Monat ist der Versöhnungstag, da sollt ihr eine heilige Versammlung halten und eure Seelen demütigen und dem HERRN Feueropfer darbringen; und ihr sollt an diesem Tage keine Arbeit verrichten; denn es ist der Versöhnungstag, zu eurer Versöhnung vor dem HERRN, eurem Gott. Welche Seele sich aber an diesem Tage nicht demütigt, die soll ausgerottet werden aus ihrem Volk;

      Wir leben in der Zeit des großen Versöhnungstages seit 1844, Gott prüft jetzt unsere Herzen. In 2Mo 33:4 ist zwar nicht vom Versöhnungstag die Rede, aber es geht auch um die Herzenprüfung durch Gott. Dadurch ist vom Kontext klar, dass man während des Versöhnungstages auch ohne Schmuck herumläuft.

      Liebe Grüße
      Anton