Welche Kleidung tragt ihr im Gottesdienst?

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    • Ich denk mal dezenter Schmuck lenkt nicht ab. Was die Kleidung betrifft: ist alles ein wenig relativ. Ich persönlich ziehe mir ein gutes Hemd und ne gute Hose an. Krawatten niemals. Ich hasse Krawatten und find die nur unbequem. Allgemein denke ich das wenn jemand eine gute Jeans trägt, weil er auf Jeans steht und sich eine für ihn/sie besonders schöne raussucht, die er für Sabbat reserviert hat, warum nicht. Das schlimmste was ich mir vorstellen könnte wäre so ne Art freikirchlicher "Mao-Look" also absoluter Einheitsstil, wie man ihn ab und an bei konservativen Gemeinden (Zeugen Jehovahs, Brüdergemeinden, Reformadventisten) antrifft. Dress-Codes schrecken mich ab. Ich denke es kommt primär drauf an, das der/die versucht auf seine/ihre Art Gott mit der Kleidung zu ehren.
    • Hi
      Wisst ihr was für mich das Schizophrene in der Gemeinde meiner Freundin ist: Bei Schmuck macht man ein riesen Tamtam, eine teure Uhr ist erlaubt, das ist schliesslich etwas nützliches. Bei teurer Kleidung sagt auch niemand etwas und bei einem Sportwagen, einem teuren i-Phone oder dergleichen auch nicht. Ich weiss nicht, ob ihr mich versteht, aber als Nichtadventist sind mir die Begründungen schleierhaft, es erinnert mich persönlich an Willkür. Ich bin ja auch kein Fan davon, dass jemand wie ein Weihnachtsbaum behängt in der Gegend rumstolziert, aber eine schöne Kette oder ein Armband finde ich völlig in Ordnung. Problematisch wird es meiner Meinung nach erst, wenn es in ein Wettbewerb ausartet wer besser angezogen ist und wer den teureren Schmuck trägt. Btw. das kann auch in die Gegenrichtung ausarten, dass man regelrecht untersucht, wer mit seiner Kleidung eine angebliche "Norm" verletzt. Ich finde beides nicht ok, weil es vom Glauben ablenkt, resp. der Fokus falsch gesetzt wird. Ich habe das in einer Gemeinde in meiner Religion auch erlebt, und ehrlich gesagt ich habe zuvor und danach nie mehr eine Gemeinde kennenglernt die derart wenig Liebe ausgestrahlt hat.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Na ja Paradoxien sind mir nicht nur in dem Bereich bei einigen Adventisten aufgefallen. So fällt mir z.b. auf das so mancher Alkohol und Schwein absolut ablehnt aber dafür sich reihenweise Süßigkeiten reinzieht. Da wird Ernährung riesengroß und körperliche Betätigung klitzeklein geschrieben, der Sabbat dauert einen Gottesdienst lang und der Rest des Samstags besteht aus warten auf den Sonnenuntergang damit man wieder loslegen kann....
    • Das Innere kommt meiner Meinung immer nach aussen, ein Mensch mit einem wunderbaren Herzen und viel Liebe, wird diese immer ausstrahlen, egal ob sie nun superschön und mit viel Schmuck gekleidet ist oder ob sie in Lumpen daher kommt und ich glaube das ist das, was Petrus uns sagen wollte, wir sollen uns primär um unser Inneres kommen, das Äussere ist nur makulatur.

      Gruss
      DonDomi
    • Traditionell war Schmuck verpönt.

      Aktuell und in der Praxis hängt es sehr von der lokalen Gemeinde ab, ob Schmuck tragen missbilligt wird bzw. gar zu "Konsequenzen" irgendwelcher Art führt. Ich war persönlich schon in adventistischen Gemeinden auf drei Kontinenten und würde behaupten, praktisch überall gibt es Schwestern die Schmuck tragen.

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      Liebe Grüße, Heimo
    • Hm, ist das ein eher österreichisches Problem? Ich war Mitglied in vielen Gemeinde im Raum Norddeutschland und bin von Kind an STA und doch habe ich noch nie etwas von einer Schmuck - oder Klamottendiskusion gehört. Ich meine, dass sind doch nur Äußerlichkeiten! Ich selbst trage Kleider, Röcke und auch einfach Jeans und Tshirt und auch Schmuck in der Gemeinde, so wie alle anderen in der Gemeinde auch und noch nie hat sich irgendjemand darüber aufgeregt.
      Klar, ziehe ich mich geschmackvoll und hübsch an, aber dass geht auch gut mit Jeans. Ich trage nur günstige H&M Sachen und habe überhaupt nichts besonderes tolles, was ich jeden Sabbat extra tragen könnte. Warum auch, was für eine Geldverschwendung! Gott sieht doch mein Herz an und nicht, was ich für Kleidung trage. Bei meiner Kleidung und dem Schmuck geht es dann höchstens noch um meine Einstellung, mit der ich diese ausgewählt habe. Klar, ziehe ich nicht "irgendwas" an, ich mache mir schon Gedanken, wie wenn ich zu ner Geburtstagsfeier eingeladen bin oder so.

      Aber um so mehr ich mich und die Gemeinde sich mit Äußerlichkeiten beschäftigt und was nun im Gottesdienst "angemessen" ist und was nicht, um so mehr rutscht man ab in Gesetzlichkeit. Man fängt an, über das Aussehen des anderen zu urteilen und darüber nachzudenken, anstatt sich mit Gottes Wort zu beschäftigen! Ich finde, im Gottesdienst sollte man sich einfach ganz normal und unauffällig kleiden - also weder zu chick, noch zu nachlässig. Wir sollten mit unserem Äußeren einen angenehmen, einladenden, bescheidenen Eindruck vermitteln und nicht die Aufmerksamkeit auf uns lenken.

      Wenn zu einer schönen Kleidung ein paar passenden und nicht zu opulente Ohrringe oder eine Kette getragen wird, warum sollte man etwas dagegen sagen? Heutzutage ist Schmuck ja kein Statussymbol mehr wie zu Paulus Zeiten, wo sich nur Reiche Schmuck leisten konnten. Heute kann man kaum noch den nachgemachten Billigschmuck von teurem unterscheiden und heute wird Schmuck ja nicht mehr getragen, um zu zeigen, wie reich man ist.

      Heute würde Paulus wohl eher krietsch auf dicke Autos und teure Handys verweisen, als auf meine 1,99€ Perlenohrringe!
    • @Die Glückliche, so sehe ich das eigentlich auch, wir sollen auch nicht auf andere schauen, sondern uns nach unseren Geschmack und Typ kleiden. Je mehr wir durch Gott zu uns selbst finden, desto mehr werden wir uns kleiden, nicht nach vorgegebenen Farben und Moden, sondern nach unseren Gefühlen und inneren Einstellung. Und werden Farben und Formen wählen, die zu uns passen.
      Die Einfachheit in allem und die Echtheit der Person, nichts Aufgesetzes und uns nicht anpassen an vorgegeben Regeln, Gesetzen und diese sind nicht verinnerlicht.
    • Die Ansicht der Sta über den Schmuck kommt ja aus der Bibelstelle, ´euer Schmuck sei nicht der äußerliche...."

      Ich sehe da kein Schmuckverbot. In keinster Weise. Es wird nur die Priorität und der allgemeine Anstand ins rechte Licht gerückt. Wenn ich mir als Frau überlege, was ich eigentlich tue, Gutes tue, wieviel ich wirklich helfe oder mich nur wichtig mache, dann bin ich schon ermahnt. Schmücke ich mich um gesehen zu werden, mich besser zu fühlen, oder trage ich ein wenig Geschmücke dezent, als Symbol, als kleines Detail. In unserer Gemeinde sehe ich immer wieder Frauen, die konsequent kein Jeschmücke tragen, dafür siehste aber Dinge, die keener vor die Linse kriegen sollte! Rock bis unter´n Bauchnabel und Blusen bis über´n Bauchnabel. Weiß nich wie se das mit E G White in Einklang bringen, dafür aber keinen Schmuck tragen. Die ganze Bibelstelle 1.Kor11 2-16 wird weggewischt mit:::das geht es nur allgemein um die Unterordnung. Und :::das war nur in Korinth so. Wo steht das? Gar nicht. Der Kor. ist nämlich an alle Gläubigen (d.h. jede Generation inklusive) geschrieben.

      wozu diente denn die Kleidung von Anbeginn? Um die Scham zu bedecken. Da laufe ich doch nicht ohne Ohrring aber mit Blick auf du-weißt-schon-wo rum. Die Kleidung sollte sogar die Priester daran erinnern, die Scham zu bedecken. Unterkleider. Und niedrige Stufen zum Tempel, um nich was aufzudecken, was bedeckt gehört. Jaja. Das AT dient heute noch zur Lehre. Aber nur was uns gefällt. ? Petrus erkannte den Auferstandenen am Seeufer, zieht ZUERST sein Obergewand an und hüpft dann in den See, um Jesus schnell zu erreichen. So viel Haut zu zeigen gefiel vor 4000 Jahren nicht dem Herrn, vor 2000 Jahren nicht und heute nicht.

      Stellt euch mal vor, Moslems kommen in die Gemeinde. Sie denken eh schon, dass Christen im Allgemeinen unmoralisch sind. Und dann reden wir von den Geboten Gottes oder der Gnade Jesu und sie sehen uns an.

      Unser Handeln, unser Reden, unsere Lehre, unsere Liebe, unsere Höflichkeit und gepflegte Gemeinderäume und unser Äußeres müssen stimmig sein. Es gibt soooo schicke Kleidung, die bedeckt. So schöne Stoffe, nett geschnitten, die der Trägerin und ihrem Schöpfer mehr Ehre machen als wie ein Nacktmulle daherkommen. Und, seid mir nicht bös, ich sage es so, wie es auf andere auch den Eindruck macht - manch eine sieht einer Nutte ähnlicher als einer Christin, die der Lehre nach ihr Vorbild in Sarah sehen sollte. (Keiner sage mir nach, ich rate zu langen, Kleidern aus dem Modeheft 100 v.Chr. )

      Eine Muslimin erkennt man an ihrem Outfit, einen Punker an seinen Tätos oder gestylt. Haar oder Nieten, einen Geschäftsmann am Anzug, ein Ökofreak zeigt sich meist auch nach außen hin, und eine Christin trägt keine Ohrringe??

      Ihr Lieben Mädels, lasst euch was hübsches einfallen und lasst euch inspirieren, das dem Herrn Ehre macht.
    • Als wir vor vielen Jahren in Barcelona die Gemeinde nicht an ihrem angegebenen Ort vorfanden (es wurde umgebaut), sahen wir auf der Straße ein älteres Ehepaar entlang gehen. Meine Frau erkannte sofort, dass es Adventisten waren und konnte sich mit 3 spanischen Wörten und Gesten vorstellen. Sie schrieben die Adresse der Gemeinde auf, während ich in einem Geschäft fragte. Wir trafen dann das Ehepaar später in der Gemeinde wieder, wo sie uns schon angekündigt hatten.
      Es war aber nicht nur die Kleidung, sondern auch der Gesamteindruck einschl. der Ausstrahlung eines großen Friedens.

      benSalomo
    • @ben Das ist eine coole Geschichte. Toll, dass STA ab und an doch noch so positiv rüberkomen. :)

      @nadia Ich geb Dir in allem recht, bis auf die Ohrringe. Schmuck - dezent - ist völlig i.O. Ohrringe hingegen sollten unterbleiben, da wir damit den Körper, den Gott schuf, zerstören. Hätte Gott gewollt, dass wir Ohrringe tragen, hätte er uns die Löcher schon reinwachsen lassen. Ohrclips, Magnetohrringe udn was es da alles gibt, sind hingegen natürlich i.O.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Bin eigentlich deiner Meinung. Aber mit 16 war ich noch kein Christ. Und ich ließ mir Löcher stechen. Die Clips schmerzen oft, und wenn sie nicht so eng sind, verliere ich leicht einen. Und deshalb trage ich Ohrringe. Wie gesagt, solange man in der Gemeinde ohne (!) jeden Kommentar die kürzesten Minis erlaubt und die tiefsten "Einblicke", finde ich es eher eine Farce, darüber zu diskutieren. Aber soweit so gut: Einritzen oder durchstechen, tätowieren oder piercen sollte betont werden, dass das für Christen nicht dran ist, WEIL unser Körper ja dem Herrn gehört.
      Aberrr 1649hg jetzt sind wir bei der Untersagung der Hautfärbung durch Tätowieren - die Haarfärberei dient auf alle Fälle nicht der Haarpflege assssiiieihf

      patschnief
      Das A und O ist also mal wieder, dass jeder, jede sich mal fragen soll, ob sie sich an die Kleiderordnung Gottes (Bedecken) hält und im Positiven, mit kreativ Hübschem Gott gefallen will oder den lieben Freunden aus der Gemeinde und den Kollegen.
      Langweilige alte Kleider - habe ich auch schon in einer Gemeinde gesehen - können ebenso zum Stolz führen. So etwa: ich bin züchtiger angezogen als du junges Ding.
      Die sogenannte Freiheit der Mode ist im Grunde - für viele nicht Freiheit. Junge Leute sind unter Druck, wie sie gefallen, dickere haben es oft auch schwerer mit der Kleiderwahl, und kaum ist etwas neu ist es bald wieder aus der Mode. Habe ich meinen Stil oder (wird auch oft gesagt) ´möchte ich ansprechend sein für Jesus und hübsch aussehen, damit die Leute auch wissen wir sind ganz normal´. UUUUaaaaaaHHHHH
      Ich glaube, wir haben im Allgemeinen damit ein Problem, deshalb auch dies Thema. Wohlstandsproblem. Was ist gesund. Was ist hübsch. wie viel muss man beten.
      Kleidest du dich nach dem ´Das bin ich vor Gott´Bewusstsein, oder nach dem ´was ist jetzt wieder richtig.....´ War das letzte jetzt verständlich :| ?
    • Gott ist es egal was wir anziehen denn er schaut in unser Herz.

      der eine trägt einen Maßanzug und das wegen der Meinung der anderen, oder weil er sich selbst mit der bibel in der Hand als den großen Verkünder der Wahrheit geben will, der andere ein T-shirt und jeans weil er rebbelieren will und nicht wie die anderen aussehen will. - denke beides würde Gott nicht gefallen ;)

      persönlich hab ich mich erwischt wie ich zu beginn immer mehr mich den anderen angepasst habe, als ich merkte das dem so ist hab ich bewußt das angezogen was ich immer trage. - bei sovielen ich im satzaufbau kann man sich leicht ein bild machen wie sehr aufgeblasen mein ego noch ist, also für mich ist der strassenlook sicher momentan das richtgere outfit.^^
    • Gott sieht das Herz an...

      Der Gott der Bibel sieht in erster Linie das Herz an. Und das ist das Wichtigste. Aber der Gott der Bibel bleibt da allein nicht stehen. Es ist zutiefst unjüdisch, also kein biblisches Denken, wenn man alles vergeistigt und auf das geistige / geistliche "heraufstuft", ohne die irdischen Aspekte mit einzubeziehen. So wie man im Herzen glaubt, so muss der Mund bekennen, DANN wird Jesus sich zu uns bekennen. Im Herzen soll man anständig werden durch Buße /Umkehr. DANN wird auch unser Handeln mit unserer Herzenseinstellung Licht bringen. Unsere Gedanken sollen koscher werden, dann werden wir auch nicht andere in Versuchung bringen wollen, hervorgerufen durch Neid, wegen der super Figur, hervorgerufen durch die noblen Stoffe der Kleidung, dann werden wir andere nicht in Versuchung bringen wollen, dass sie, unreine erotische Gedanken kriegen....Unser Äußeres hat sehr wohl etwas mit unserem Herzen zu tun. Und wenn ich die Lauheit der Gde. im Allgemeinen sehe, dazu die Kleidung und die Erotik dabei, oder die Gleichgültigkeit, dann wundert es mich nicht...
      Wir kleiden uns nicht für uns selbst. Wir stehen vor den Menschen UND vor den Engeln. Und vor dem Herrn. Und so manch ein Moslem wäre beschämt durch die Erotik der Kleidung - mitten im Gottesdienst, vorne am Podium.
      Das hat mit Freiheit nichts zu tun, das nenne ich persönlich arglose Frechheit. (Arglos, weil die Trägerin mitten in der Gemeinde es nicht anders gewohnt ist, keiner sagt was, und sie will sehr wohl dem Herrn dienen- das speche ihr niemand ab.....) ;)
    • Wir sollen uns immer fragen, warum bin ich neidisch auf den anderen, was habe ich nicht, was der andere hat. Das äußere in dem Fall die Kleidung löst was inneres aus, im Grunde ist es gar nicht die Kleidung, kann sein das es Unsicherheit ist, oft möchte man auch sich so kleiden hat aber nicht den Mut dazu und schaut neidisch auf seinen Nächsten.