Welche Kleidung tragt ihr im Gottesdienst?

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    • ich habe erst seit einem halben Jahr einen anständigen Anzug Hemden und Krawatten. Ichgehe seit dem nur noch so.
      Habe jetzt meinen Söhnen auch je einen kompletten Anzug gekauft, ich möchte dass sie das Gespür dafür bekommen dass es was ganz besonderes ist im Gottesdienst zu sein. Außerdem bin ich mitlerweile ein absoluter Anzug-Krawattenfan geworden. Als Pflicht empfinde ich es allerdings nicht. Mützen und Hüte sind im Godi tabu für meinen Geschmack der Rest ist denke ich mal jedem selbst überlassen. JoggingHose bzw. Anzug ist auch ein NoGo,allerdings ist es bei Gästen etwas anderes.
      Der Anzug strahlt nicht Glauben nach innen ABER der Glaube strahlt nach außen und das ist der entscheidende Unterschied.
      Aber ich bin am überlegen ob ich bei gaaanz heißen Tagen auch so gehe wie Jonas " leichte Sommerhose und Hemd" und Krawatte.

      Zum Thema Schmuck: bin auch im Gottesdienst eigentlich gegen Schmuck bzw. ich finde es einfach nicht korrekt den Fokus auf sowas zu richten. Würde aber einen andern nicht drauf ansprechen da ich mir sage dass das jeder für sich selbst klären muss.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Also meine Meinung zu diesem Thema ist folgende:

      Die Gemeinde ist ein besonderer Ort an dem wir Gott preisen und loben....überlegt euch doch nur mal, wenn wir eine brühmte Persönlichkeit treffen würden, wie würden wir uns dann anziehen? Sicher nicht im Freizeitlook (Jogginghose, veraztes Shirt, ....)....aber vor Gott kommen einige, als ob sie gerade zu irgendeiner Freizeitaktivität gehen.....und da stimmt was nicht.....Ich sage ja nicht, dass man sich qäulen muss bei hohen Temperaturen einen Anzug anzuziehen, aber man sollte darauf achten, dass man etwas schönes, besonderes, nicht alltägliches, festliches anzieht. Und was man nun darunter versteht, ist eine andere Frage!

      Das ist meine Meinung! winkexD13nei
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • @Anton

      Also Demut hängt doch nicht davon ab, ob ich Schmuck trage oder nicht. Demut ist eine Herzenseinstelllung und hat gegenüber Gott nichts mit Schmuck zu tun.

      Ich mache Dir ein Beispiel (steht nicht in der Bibel):
      Angenommen Du wirst von einem König oder einer Person eingeladen, die Dir ungemein Eindruck macht und Du möchtest Dich gut vor der präsentieren. Dann wirst Du doch auch das Schönste anziehen, was Du in deinem Schrank hast. Wenn Du eine besonders schöne Kette hast wirst Du auch die anziehen. Und warum tust Du das: Du willst dem König oder dieser Person doch nicht zeigen wie reich Du bist, sondern Du möchtest dich dem Einladenden entsprechend zeigen. Weil wenn es darum geht ob man Schmuck tragen darf oder nicht, dann dürfte man auch keinen meist teuren Anzug tragen oder generell etwas schönes tragen. Alles wäre ein Affront gegenüber Gott. Wohlverstanden ich bin auch der Meinung, dass es im Gottesdienst nicht darum gehen soll, wer das teuerste oder beste trägt und wer in Sachen Moden der Oberexperte ist. Aber Schmuck kann, wenn er richtig eingesetzt wird noch ein i-Tüpfelchen oder einen Akzent setzen. Es geht mir nicht darum aus alles Models und aus allen Veranstaltungen eine Modeschau zu machen, aber irgendwo ist es doch schizophren bei einer Halskette wird ein Riesentheater gemacht und ein Uhr (ebenso ein Schmuckstück) akzeptiert man das. Beides richtig eingesetzt sind tolle Sachen, aber eines ist klar, die Mode (inkl. der Schmuck) soll nie in den Vordergrund resp. einen grösseren Stellenwert haben.

      Gruss
      DonDomi
    • Anzug und Kravatte. ("Hat er den dunklen Anzug an, so hat er die Predigt; hat er den dunklen Anzug und ein weisses Hemd an, so ist Abendmahl." - Eigestehen eines Bruders, dass ich die Orientierungshilfe für das bin, was diesen Sabbat am Programm steht) - - -Wie würde ich zum Empfanbg bei Herrn Bürgermeister gehen, bei Herrn Bundespräsidenten ? - - - - Aber wir haben auch Geschwister, welche sich bestenfalls die Sachen von H&M leisten können - und die Beratung dort.

      Schmuck ? Eine Hilfskraft aus meiner Dienststelle bat mich einmal, ihre Mutter zu beraten - eine ältere Bäuerin aus der ärmsten Gegend des Landes. Die kam unter anderem mit zarten silbernen Ohrgehängen , welche sie, selten getragen, schon von ihrer Grossmutter geerbt haben dürfte : Das war nicht Eitelkeit, Selbsterhöhung, (oderw as wir sonst allens an Urteilen über schmucktragende Weltmenschen zu sagen wissen), sondern ein Zeichen des Respektes.

      Was ich bis jetzt vermisse : Das Äussere - auch der Schmuck - wirkt auch auf das Innere zurück. Wer achtet auf kultivierte Sprache, auf kleine Aufmerksamkeiten, auf Sachen, die man handschriftlich auf Bütenpapier und mit Feder zu Papier bringt ? - Ja, gerade jene Schwestern, welche auch sehr aufmerksam bedacht darauf sind, sich ihrer Persönlichkeit gemäss "nett" zu kleiden. Etwas persönliche Kultur tut allen gut.
    • Huhu,

      tja, schade, dass keiner reagiert. Joel hat am Sabbat nen Anzug an. Hose, Hemd, Weste, Schlips, Jacket. Und wenn der in der Wäsche ist, halt was anderes ordentliches, oder Sabbats nen besonders hübschen Strampler, als er kleinr war. Den Anzug findet er selbst auch ganz gtoll und ist immer ganz stolz, den anziehen zu dürfen. :)

      Ich selbst hatte früher immer Kleid an. Jetzt hab ich eeeendlich wieder ein vernünftiges Kleid - zur Taufe von Oma gesponsert. Bei fer Taufe meines Bruders drei Wochen zuvor hatte ich das noch nicht, da hatte ich z.B. ne weiße Hose und ne grüne Bluse an. Wobei ich zugeben muss, die Bluse auch im Alltag zu tragen.

      Im Winter meistens nen Hosenanzug. Aber inzwischen bin ich auch soweit "eltlich" geworden, ab und an nur Jeans uns T-shirt zu tragen. Das war besonders in der SS so, denn was anderes hat mir gar nicht mehr gepasst, udn für die paar Monate was anderes zu kaufen, was sauteuer ist mMn Verschwenung und nciht unbedingt im Sinne Gottes.

      Mein Bruder hat eigentlich IMMER seinen Anzug an (der sieht auhc richtig geil drin aus), mein anderer Bruder besitzt nichtmal einen, er mag Anzüge ncihtnund so sehr steht ihm das auch nciht. Er hat ne ordentliche Jeans und ein Hemd, oder chicken Pullover oder so an.

      Ich denke nciht, dass es auf den Anzug ankommt, sondern auf die Motivation dahinter.

      Joel hat auch nur enn Anzug an, weil ich Anzüge so toll finde udn liebe - und weil ich Fliegen hässlih finde.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Durch ein Gespräch gestern kam heraus, das Frauen keinen Schmuck tragen sollen, wenn einen Ring nur einen Ehering, keinen Ohrschmuck und das das niemand trägt. Und nur Röcke sollen sie tragen.
      Ich habe nie geschaut ob jemand Schmuck trägt oder nicht, ob jemand Hose trägt oder Rock.
      Ich nehme den Menschen so wahr wie er ist, ohne eine Bewertung abzugeben, was trägt er, was hat er an.
      Tragen die Schwestern bei euch auch wirklich keinen Ohrclips/ring oder einen Ring am Finger.
      Täte mich ehrlich intressieren, in eigener Sache.
    • Ich hab bei uns noch keine Schwester gesehen die gänzlich schmucklos war und nur mit Rock oder Kleid kommt. Die Damen bei uns tragen es sicher dezent und sind nicht "schmucküberhangen" aber so radikal wird das bei uns nicht gesehen. Es handelt sich dabei übrigens keinesfalls um supermoderne Adventistinnen sondern eben um ganz normale Geschwister.
    • Wir können so zum HERRN kommen,wie wir sind.Der HEILIGE GEIST bewirkt weiter,dass wir uns verändern.Äußerlichkeiten sind eben "Nebensächliches".Frauen nur in Röcken,kein Schmuck etc.,da werden entsprechende Verse in der BIBEL "überzogen".Allerdings ist der Gottesdienst auch keine Modenschau!Einzig und allein sollte der HERR im Mittelpunkt stehen.IHM steht allein die Ehre zu!
      Jeder Gläubige bewertet selbst,was seine Bekleidung betrifft.Und in unsicheren Fällen können Geschwister "diskret" im Zwiegespräch auf "Anstößiges" hinweisen.
      Denn vieles ist aus Tradition unkritisch beibehalten worden.
    • ingeli schrieb:

      Durch ein Gespräch gestern kam heraus, das Frauen keinen Schmuck tragen sollen, wenn einen Ring nur einen Ehering, keinen Ohrschmuck und das das niemand trägt.

      Zuerst mal sollten wir uns fragen, warum das so ist. Warum tragen viele Frauen in der Adventgmeinde keinen Schmuck. Es gibt da die Stelle im Petrusbrief:

      1 Ptr 3/3 Euer Schmuck sei nicht der äußerliche durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern, 3/4 sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen [Schmuck] des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr köstlich ist. 3/5 Denn so schmückten sich auch einst die heiligen Frauen, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten.

      Beachten wir vorerst bei diesem Textabschnitt nur den Aspekt des Schmucks, nicht vordergründig den Aspekt der Ordnung in der Familie.

      Viele verstehen diesen Text, der für Männer und Frauen gilt, als Verbot Schmuck zu tragen. Und meiner Meinung nach kann er auch so verstanden werden. Ich bin allerdings schwerpunktmäßig auf einen anderen Kern gestoßen:

      Euer Schmuck sei[...]der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen [Schmuck] des sanften und stillen Geistes


      Für mich ist die positive und proaktive Hauptaussage des Textes, dass der verborgene Mensch des Herzens einen sanften und stillen Geist als Schmuck haben soll. Wenn das passt, dann ist die äußerliche Darstellung und Schmückung ein Beiprodukt. Ich habe solche Menschen in der Gemeinde getroffen. Sie zeichnen sich durch eine demütige Haltung aus, die mich staunen lässt.
      Niemand wird dadurch ein besserer Mensch, nur weil er den Schmuck ablegt. Jedoch kann das Ablegen von Schmuck seine Ursache in einer Herzensänderung haben, genauso das Anlegen von Schmuck. Was ist also die Motivation, dass ich mich von etwas enthalte oder etwas benutze? Das ist aus meiner Sicht die Kernfrage.
    • Danke @tricky, Ja, so seh ich das auch, das man sich in allen was man tut hinter fragt, warum tue ich das und warum tue ich das nicht.
      Auch warum will ich mir was neues kaufen, weil ich unzufrieden bin oder es hat wirklich ein Stück ausgedient, weil ich mich verändert habe und das Kleidungsstück nicht mehr zu mir passt.
    • Es gibt ein gutes Buch (nicht nur) zu diesem Thema, leider wurde es bisher noch nicht ins deutsche übersetzt, aber für den einen oder anderen kann es sicherlich interessant sein: Joe Crews "Creeping Compromise" (es liegt im PDF Format vor.)
      Der Autor ist der Gründer von Amazig Facts (im Jahr 1966) das inzwischen von Doug Batchelor witergeführt wird und vielen bekannt sein dürfte.
      Das gute an den Buch ist, dass es sich nicht darauf konzentiert was 'verboten' ist, sondern versucht zu klären warum es nicht gut ist.

      Hier der Inhaltsverzeichnis vorab:

      Table of Contents:
      • Introduction
      • Our Enemy - The World
      • Is Nudity Modest?
      • Double Standard Exposed
      • Unisex
      • Colorful Cosmetics and Jewelry
      • Television Trap
      • Lawfully Joined
      • Music and Moods
      • Meat or Unmeat
      • Potlucks and
      • Principles
      • Destroying Your Witness
      • Legalism or Love
      Ich weiß, dass es ein deutsches Forum ist, da aber nun mal noch nicht jedes Material übersetzt wurde, bin ich der Meinung, dass es nicht deren vorenthalten sollten, die bereits davon gebrauch machen können.
      Viele Grüße,
      h264

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    • Ich habe auch irgenwie kein gutes Gefühl, wenn man ein Schmuckstück was vielleicht ein Geschenk ist oderein Andenken an einen lieben Menschen nicht tragen soll oder gar nicht darf. Schauen wir auf das äußere schauen wir auf Menschen und beurteilen sie nach aussehen, Kleidung und Schmuck, schauen wir auf das Innere des Menschen, dann spüren wir seine inneres Wesen.
    • Kleidung und Schmuck

      Bei uns erscheint jeden Sabbat ein jüngerer Bruder in Jeans zum Gottesdienst. Ich bin der Letzte, der auf Kleidung sieht, aber allmählich fiel mir das doch auf. Doch dann erfuhr ich so nebenbei, dass seine Jeans teurer war als mein ganzer Anzug. Und er sieht in seiner Jeans auch gut aus. Sogar zum Abendmal trägt er Jeans.

      Ich bin es von Kind an gewöhnt, zum Gottesdienst gute Kleidung zu tragen, und zum Abendmahl die beste. So halte ich es bis heute. Meine Frau ebenfalls. Auch die anderen Geschwister bei uns benehmen sich so. Wenn aber jemand meint, es anders halten zu wollen, macht ihm/ihr auch keiner Vorschläge, es anders zu halten. Im Stillen aber denke ich bei mir: Wes das Herz voll ist, des geht das Äußere über (frei nach Jesus).

      Das gilt auch für den Schmuck. Was ist das eigentlich? Petrus spricht von Gold etc. Ist denn nun die Glasperlen- oder Plastikkette, die farblich so gut zu der Bluse passt und 6 € kostete, Schmuck im Sinne des Petrus? Oder ist es vielmehr die Armbanduhr des Bruders, der dafür 800 € bezahlt hat, die aber äußerlich ganz schlicht wirkt (vielleicht bis auf das blaue Krönchen)? Oder der Geländewagen für die Straße, der auch seine 60v 000 oder 80 000 kostete? Obwohl es ein Golf auch getan hätte?

      Ich denke, hier fängtz Vieles an, relativ zu sein Und auch hier gilt das obige Wort von Jesus: Wes das Herz voll ist...
      benSalomo.

      PS. Gilt der Ämterverlust auch bei einer teuren Uhr oder dem schicken Sportwagen? Oder nur bei der Kette, dem Armband oder Ring?
    • binich schrieb:

      Das würde mit dem vortrefflichen Beitrag von @tricky:kollidieren.

      Ich denke, dass das durchaus möglich ist, die Gepflogenheiten sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Ich kann mich aber noch erinnern, dass eine Interessentin jahrelang zu uns in die Gemeinde gekommen ist und dann auch Bibelunterricht bekam. Irgendwann ist sie auf das Thema in der Bibel (ich meine von selbst) gestoßen und hat mich dann gefragt, ob das so ist in der Gemeinde (also ohne Schmuck). Ich habe es bejaht und sie hat für sich das dann auch so angenommen. Ich war damals irrsinnig stolz auf meine Gemeinde, dass der Interessentin niemand gesagt hat, dass man doch bitte in die Gemeinde keinen Schmuck trägt. Sie ist von selbst draufgekommen und hat mir dann mitgeteilt, dass es ihr erst dann aufgefallen ist. Sowas ist leider nicht selbstverständlich. Und fürchterlich wird's dann, wenn diejenigen, die Schmuck gerne tragen würden solche sehen, die (vielleicht weil sie noch am Anfang stehen, oder warum auch immer) Schmuck tragen und dann Eifersüchtig werden und sich beschweren. Das ist dann richtig schräg.

      Ich meine, dass jeder selbst entscheiden sollte und zwar nach dem gleichen Prinzip wie mit der Sünde. Nicht die Sünde lassen, weil man sonst nicht in den Himmel kommt, sondern weil man erlöst ist von selbst sich die Gedanken machen, was das Richtige ist für einen. Nur so ist es effizient und wirkungsvoll.

      Ich bin mir aber auch sicher, dass andere in der Gemeinde das nicht so sehen wie ich.

      Ich persönlich halte Schmuck für eine Ablenkung. Ganz egal warum er getragen wird, er lenkt von der Person ab, hin zu einem äußerlichen Aspekt.