Die Dreieinigkeit Gottes

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      Die Gottheit schuf die Menschheit zu ihrem Bilde, Menschen, Personen sind nicht = Gottheit.

      Außerdem ist der Mensch durch den Sündenfall nicht mehr im Bilde der Gottheit.

      Daraus leitete sich die Notwendigkeit ab, (Gen. 3.15.) dass der "Allmächtige" als "Menschensohn" Sünde/Tod überwand.
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      Stofi schrieb:

      .....wobei ---- d u ---- die Antwort (Wahrheit) schon vorgibst,
      Nein, nicht --- i c h ---, sondern der Heilige Geist!

      Bogi111 schrieb:

      Hat nicht Gott auch Satan als ein besonderes "Gottes-Wesen" geschaffen...was macht den Unterschied?
      Wie freudenboten schon geschrieben hat,

      freudenboten schrieb:

      Außerdem ist der Mensch durch den Sündenfall nicht mehr im Bilde der Gottheit.
      dass Satan und der Mensch("Adam") in Sünde gefallen sind!
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      Das was die STA in ihren Glaubenspunkten geschrieben haben, entspricht in diesem einen Punkt (Fettdruck!) nicht ganz der Bibel!

      >>Die Wesenseigenschaften Gottes – Ewigkeit, Unsterblichkeit, Unendlichkeit, Schöpfermacht, Allwissenheit, Allgegenwart etc. – lassen sich nicht auf den himmlischen Vater begrenzen, sondern sie gelten ebenso für den Sohn und den Heiligen Geist.<<

      Die Allwissenheit des Sohnes ist insofern in nur einem einzigen Punkte eingeschränkt! Und zwar, wenn es um den Zeitpunkt des Jüngsten Gerichtes, des Termins der Wiederkunft Jesu geht. ---> siehe:

      Bibelstelle

      "Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." (Markus 13,32 und Parallelen)
      ===> Wenn man diesen Satz ernst nimmt, gibt es also in diesem Punkte einen Unterschied zwischen dem Vater und dem Sohn (
      Andere Ausleger sagen, dass Jesus im Himmel als wahrer Gott dann auch diesen Tag wüßte!)! Insofern ist die Allwissenheit des Sohnes eine andere Allwissenheit, als die des Vaters! Insofern kann in diesem einen Punkte gesagt werden: "Der Vater ist größer als ich!" (Joh.14,28)
      Deshalb aber die Dreieinigkeit Gottes abzulehnen, wäre ein Trugschluss!
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Die Allwissenheit des Sohnes ist insofern in nur einem einzigen Punkte eingeschränkt! Und zwar, wenn es um den Zeitpunkt des Jüngsten Gerichtes, des Termins der Wiederkunft Jesu geht.
      So könnte man es verstehen. Aber Jesus beschreibt uns die Zeichen der Zeit vor der Wiederkunft. Ich denke auch er weiss wann die Zeit
      reif ist. Er überlässt es dem Vater die Entscheidung, wann er seine Rettung des Restes und sein Gericht anfängt.

      Satan war ja der Gegenspieler Jesu, es wäre nicht weise Jesus das Ende Satans bestimmen zu lassen.

      Deshalb überlässt er es seinem Vater.
      Es klingt für uns nach Hirarchie, dabei ist es Liebe,Respekt und Ehre des Vaters!
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      Gott ist Geist.
      1Kor 7,40 Seliger ist sie aber, nach meiner Meinung, wenn sie unverheiratet bleibt. Ich meine aber, dass auch ich den Geist Gottes habe
      2Kor 5,5 Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat.

      ja welchen Geist denn?...den Geist Gottes.....

      1Petr 4,14 Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen, denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch.

      1Joh 4,2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott;

      Wie will man denn den Geist als dritte Person von Gott trennen? Natürlich handelt Gott als "Person", er ist Geist, oder?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Pfingstrosen schrieb:

      ja welchen Geist denn?...den Geist Gottes.....
      Diese Seiten können weiterhelfen und eine Antwort geben.

      Gottes Geist - Christi Geist
      Was ist in Römer 8, Vers 9, der Unterschied zwischen dem Geist Christi und dem Geist Gottes? Und wie kann man den ersten haben, ohne den zweiten zu besitzen?



      Gottes Geist - Christi Geist :: bibelkommentare.de

      Der Besessene im Land der Gadarener - www.bibelstudium.de
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      Bogi111 schrieb:

      Was ist in Römer 8, Vers 9, der Unterschied zwischen dem Geist Christi und dem Geist Gottes?
      Keiner!
      Die theologische Gleichung lautet
      : Gottes Geist = Christi Geist = Heiliger Geist !
      ===> Der "Geist Gottes" ist der Geist des Vaters + der "Geist Christi" ist der Geist des Sohnes + der "Heilige Geist" ist der Geist des Hl.Geistes! ==> Ein Gott in drei Personen! ==> Gott (Vater) = Christus (Sohn) = Heiliger (Geist) = GOTT(JHW)= 1 x 1 x 1 = 1
    • Die Dreieinigkeit lehrt die Schrift also eindeutig!

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      Norbert Chmelar schrieb:

      Dies ist die mit Abstand beste, biblischste und gründlichste Beleg-Studie für die göttl. Dreieinigkeit!!! begowl.de/wp-uploads/Dreieinigkeit.pdf
      Der besagte Internet-Artikel "Lehrt die Bibel die Dreieinigkeit Gottes?" auf begowl.de/wp-uploads/Dreieinigkeit.pdf schließt mit folgendem Fazit, das allen Leugnern der Trinität in den Ohren schallen möge!

      Daß Gott einer in den drei Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist ist,
      aber nur ein einziger Gott und nicht drei Götter, das lehrt die Schrift also eindeutig.
      Wer dies verwirft, der verwirft Christus und die Heilige Schrift — und damit Gott,
      der uns die Bibel als sein Wort gegeben hat.

      Möge Gott uns vor solch frevelhaftem Hochmut bewahren,
      dieses eindeutige Zeugnis der Heiligen Schrift zu verachten oder zu verdrehen!


      (Ende des hervorragenden 9 seitigen Artikels!)

      BITTE UNBEDINGT LESEN!!! AUCH DIE ANTITRINITARIER SOLLTEN DAS LESEN! UNBEDINGT! LESEN! :happy:

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar () aus folgendem Grund: Überschrift hinzugefügt!

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      Bogi111 schrieb:

      Es klingt für uns nach Hirarchie, dabei ist es Liebe,Respekt und Ehre des Vaters!
      Eben, es ist keine Hierarchie.

      Wenn ich mich jemanden unterordne, nicht weil er mich unterdrückt, oder weil er ohnehin mächtiger wäre oder weil ich mich schützen will,
      sondern vollkommen freiwillig und aus Liebe; ist da dann eine Hierarchie? Bin ich unterworfen worden? Nein.

      Wir denken aber in solchen Kategorien, weil wir es nur so kennen; die einen unterjochen die anderen,
      und "Freiheit" wäre, wenn mich nichts und niemand infrage stellt und ich hemmungslos die Sau raus lassen kann, wie ich will; das wird als Freiheit empfunden traurigerweise.

      Norbert Chmelar schrieb:

      BITTE UNBEDINGT LESEN!!! AUCH DIE ANTITRINITARIER SOLLTEN DAS LESEN! UNBEDINGT! LESEN!
      ALLES SCHON GEHABT HIER!!! ALLES SCHON GESAGT UND ERWÄHNT!!! :happy:
      ... denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.
      (2. Timotheus 1,12)
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      Hi Norbert
      wenn es so eindeutig wäre wie du schreibst, dann würden hier nicht 83 Seiten mit Argumenten und Gegenargumenten gefüllt sein.
      Ich denke das Problem ist das die Bibel nicht eindeutig sagt "drei Personen". Damit sind wir beim Kern des Problems. Persönlich habe ich kein Problem wenn du an die Dreieinigkeit ( nicht Trinität) glaubst, die Zukunft wird es erweisen. Das einem aber der Himmel abgesprochen wird, wenn man nicht dran glaubt, ist Inquisition. Das was ich erreichen möchte, ist folgendes: Einfach akzeptieren das die Bibel eindeutig nicht über DREI PERSONEN spricht, und ich stelle hier die Göttlichkeit Christie und des heiligen Geistes nicht in Abrede.
      Was die Bibel nicht sagt, ist nicht offenbart. Daran sollten wir uns halten.
      Die Bibel spricht zum einen eindeutig über den Sabbat z.B. gibt kein Gegenargument, was ziehen würde, aber hält man sich dran? Nein. Halten wir uns erst mal an das was die Bibel sagt und kommen dann zur festen Speise. LG DeS
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      Norbert Chmelar schrieb:

      Die theologische Gleichung lautet: Gottes Geist = Christi Geist = Heiliger Geist !
      und genau deshalb stört es , wenn daraus "ein Dritter" eine "dritte Person" gemacht wird, die man benutzt, um "Neues" zu begründen.
      Ansonsten handelt Gott in Jesus im Geist....er ist wie er ist....er widerspricht sich nicht....er ist Liebe....unsichtbar und sichtbar....in Jesus in uns......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      DerEwigeStudent schrieb:

      die Dreieinigkeit ( nicht Trinität)
      Trinität ist das Gleiche - nur der Lateinische Namen für Dreieinigkeit. ---> siehe u.a. auch: Trinität (Dreifaltigkeit) - Lexikon der Religionen

      DerEwigeStudent schrieb:

      Einfach akzeptieren das die Bibel eindeutig nicht über DREI PERSONEN spricht
      Aber ich sehe das genau anders herum! Lies besagten Artikel, bitte! ---> begowl.de/wp-uploads/Dreieinigkeit.pdf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

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      DerEwigeStudent schrieb:

      Einfach akzeptieren das die Bibel eindeutig nicht über DREI PERSONEN spricht,
      Nein, über drei Personen spricht sie nicht.
      Sie spricht vom Vater, vom Sohn und vom Geist, die eins sind.
      Das sind, wenn man zählt, nunmal drei ...


      DerEwigeStudent schrieb:

      Was die Bibel nicht sagt, ist nicht offenbart. Daran sollten wir uns halten.
      Soll alles wort-wörtlich vorgesagt und geschrieben sein? Das wäre ziemlich jämmerlich, oder?

      Es ist richtig: es gibt kein Kapitel, welches lautet: Das theologische Konzept der Dreieinigkeit.
      Dergleichen Theologie gibt es aber generell in der Schrift nicht (GOTT SEI DANK!)
      Sondern die Schrift erzählt uns etwas (vom Wesen Gottes, von der Welt, von den Menschen, den Engeln und Kräften), und daraus können wir etwas ersehen und erkennen, und also lernen.
      Eine diktierte Theologie lesen und nachsprechen, ist keine Erkenntnis und kein Lernen, sondern Unfreiheit.

      Es müssen aber, wenn man ja sagt, dass man den einen Gott verehrt, gewisse Dinge klar sein: Sind der Sohn und der Geist nicht Gott, dann treiben wir Götzendienst und verehren Geschöpfe und Kräfte.
      Dies war ja überhaupt erst der Anlass für diese Theologie: man las die Schrift, die sagt: Gott ist einer; man las vom Sohn und vom Geist, und schloss:
      "sie sind auch Gott, dieser eine Gott, denn ansonsten ehren wir ja Götzen."
      Man las schlicht die Schrift in dieser Sache und gesellte diese drei, von denen berichtet wird, in der einen Gottheit beieinander. Denn anders konnte es ja nicht sein.
      ... denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.
      (2. Timotheus 1,12)
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      Das Problem des Athanasius war, dass er die Gleichheit aller drei ewiger "Wesen" überbetonte, weil er die "unewige Hierarchie" des Arius widerlegen wollte. Dabei entging ihm, dass schon Genesis 1:1.ff. die drei "unterschiedlichen" Eigenschaften der "Elohim" beschrieben sind.

      Ist eigentlich noch nicht aufgefallen, dass die Bibel nicht vom "allmächtigen" Vater im Himmel spricht, wie es das römische Glaubensbekenntnis formuliert. Der Vater ist "allwissend" und offenbart, was er will durch den allmächtigen Sohn und den allgegenwärtigen Geist uns Menschen.

      Wirkung hierarchisch, Wesen ewig, gleich.
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      @Norbert Chmelar, sieht du es selber nicht, wie sehr du dir widersprichst? Auch die anderen Trinitarier. Gott ist Gott. Wozu muss dann ein Gott dem anderen etwas erst übergeben? Wieso weiß ein Gott nicht das, was der andere Gott weiß? Wieso wird ein Gott dem anderen Gott untertan? 1Kor 15,28
      Dann kommen von dir solche Erklärungen, wie: das ist ein Geheimnis, nur eine einzige Ausnahme, was geschrieben ist, glaube ich aber so nicht, das gilt heute nicht mehr.... usw.
      neverendingstory .. und immer ist euch das nicht klar, gelle :angry:
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      Hallo Elli und Norbert!

      Elli59 schrieb:

      Jesus wurde von den Menschen schon als Knabe in der Krippe angebetet.....

      Einige Übersetzer geben das Wort proskyneo in Matthäus 2, 11 mit "anbeten" wieder. Es bedeutet aber - abhängig vom Kontext - auch "huldigen", "sich niederbeugen" oder "fußfällig verehren". Das war eine damals ganz normale Form der Ehrerbietung, für die sich in der Bibel unzählige Beispiele finden (auch in Verbindung mit dem Wort proskyneo). Viele Übersetzungen beschreiben in Matthäus 2, 11 keineswegs eine "Anbetung":

      Einheitsübersetzung 1980: ...da fielen sie nieder und huldigten ihm.
      Elberfelder 2008: ...und sie fielen nieder und huldigten ihm,
      Menge Bibel 1939: ...warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm;
      Gute Nachricht 2000: ...Da warfen sie sich vor ihm zu Boden und ehrten es als König.

      Die "Weisen" waren nicht gekommen um "Gott" zu sehen. Sie wollten zu dem neu geborenen "König der Juden"! Da ist es meiner Meinung nach ziemlich willkürlich, wenn man hier mit "anbeten" übersetzt. Das Wort an sich kann diese Bedeutung natürlich haben.

      Elli59 schrieb:

      Hebräer 1, 6
      Und abermals, wenn er den Erstgeborenen einführt in die Welt, spricht er (Psalm 97,7): »Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.

      Auch hier steht das Wort proskyneo.

      Einheitsübersetzung 1980: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.
      Gute Nachricht 2000: »Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.«
      Zürcher Bibel 2007: Und beugen sollen ihre Knie vor ihm alle Engel Gottes.
      Menge Bibel 1939: »Alle Engel Gottes sollen vor ihm huldigend sich neigen.«

      Elli59 schrieb:

      Apostelgeschichte 7, 57-60
      ...und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

      Stephanus schickte nicht einfach ein "Gebet" zum Himmel hinauf. Er sah "den Himmel aufgetan" (siehe Vers 56), wo Jesus zur Rechten Gottes stand. Er sprach Jesus also nicht im Gebet, sondern persönlich an. Ich würde Jesus auch ansprechen, ihn etwas fragen, oder um etwas bitten, wenn ich ihn persönlich sehen würde. Mit einem Gebet hätte das aber nichts zu tun. Wäre Jesus Gott, hätte Stephanus ihn wohl kaum "zur Rechten Gottes" - separat von der "Herrlichkeit Gottes" stehen sehen (siehe Vers 55). Ob die Worte des Stephanus aus Vers 60 auch noch an Jesus gerichtet waren bezweifel ich, allerdings gebe ich gerne zu, dass man das so deuten kann.

      Elli59 schrieb:

      1. Johannes 5, 13-15
      ...Und dies ist die Zuversicht, die wir ihm gegenüber haben, daß er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen beten.

      Hier ist es genauso wie in 1. Johannes 5, 20. Dort kann man die Worte "Dieser ist der wahrhaftige Gott" rein grammatikalisch sowohl auf den zuvor erwähnten Jesus, als auch auf den ebenfalls zuvor erwähnten "Wahrhaftigen" beziehen. Und in 1. Johannes 5, 14 kann man die Worte "dass er uns hört" sowohl auf den zuvor erwähnten Sohn Gottes, aber auch auf den bereits im Vers 11 erwähnten "Gott" beziehen.

      Elli59 schrieb:

      Wenn wir folgende Texte in der Offenbarung miteinander vergleichen, erkennen wir deutlich, dass sowohl dem Vater wie auch Jesus die Anbetung gebührt.

      Offenbarung 5, 8-14 . ...Offenbarung 7, 11-12

      Elli59 schrieb:

      In Offenbarung 5, wird kein Unterschied zwischen der Anbetung Gott dem Vater und dem Lamm gemacht.

      Wo steht denn dort, dass Jesus angebetet wird? Das liest du dort anscheinend hinein!
      Jesus selbst hat uns gelehrt wie man beten soll:

      Matthäus 6, 6 (Einheitsübersetzung 1980): Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

      Matthäus 6, 9 (Einheitsübersetzung 1980): So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt,

      Elli59 schrieb:

      Ich weiß, wenn ich Jesus mit voller Begeisterung anbete, ich gleichzeitig auch den Vater anbete.
      Ja, wenn ich Jesus nicht anbete, bete ich automatisch auch den Vater nicht an..

      Und warum hat Jesus diese Gebetspraxis weder empfohlen, noch geboten? "So SOLLT ihr beten", das ist doch deutlich! Möchtest du ernsthaft andere dafür kritisieren, wenn sie sich schlicht und einfach an Matthäus 6, 6 halten? Sollten Gebote Jesu nicht oberste Priorität haben?

      "Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten"! (Johannes 14, 23)
      "Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben" (Johannes 15, 10)
      "Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben" (1. Johannes 2, 3)

      Im übrigen habe ich mich hier niemals in irgend jemandes Gebetsleben eingemischt. Wenn du zu Jesus beten möchtest ist das deine Sache.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Doch die Wunder, die Jesus tat - v.a. seine 3 Toten-Auferweckungen sind m.E. und klar aus der Bibel ersichtlich , "ein Beweis dafür, dass Jesus, als Mensch auf Erden, AUCH (gleichzeitig) ein Gott war."!

      Ja, "ein Gott" bestimmt, aber nicht "der eine Gott". Was sollten Jesu Wunder denn zeigen?

      Apostelgeschichte 2,22 (Zürcher Bibel 2007): Israeliten, hört diese Worte: Jesus von Nazaret, einen Mann, der sich vor euch als Gesandter Gottes ausgewiesen hat durch machtvolle Taten und Wunder und Zeichen, die Gott - wie ihr selbst wisst - mitten unter euch durch ihn getan hat,

      Laut Petrus hat sich Jesus durch seine Wunder nicht als GOTT, sondern als "Gesandter Gottes ausgewiesen". Gott selbst hat diese Wunder "durch ihn (Jesus) getan".

      Apostelgeschichte 10,38 (Zürcher Bibel 2007): Ihr kennt Jesus von Nazaret und wisst, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat; er zog umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel unterdrückt wurden, weil Gott mit ihm war.

      Auch hier bescheinigt Petrus dem Jesus nicht, dass er "alle heilte", weil er GOTT war, sondern "weil Gott mit ihn war"! Das sahen auch andere so:

      Johannes 3,2 (Zürcher Bibel 2007): Dieser kam zu ihm in der Nacht und sagte: Rabbi, wir wissen, dass du als Lehrer von Gott gekommen bist, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.

      Gemäß dieser Verse sagen Jesu Wunder etwas ganz anderes über ihn aus, als du es meinst.

      Gruß, GMacS

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      Hallo Elli!

      Elli59 schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      Ich denke, dass das die Sicht vieler Evangelikaler ist, denn erfahrungsgemäß ist die Gottheit Jesu das erste Thema, welches angeschnitten wird, wenn sie mit einem ZJ zu tun haben. Aus der Sicht dieser Personen kann es nur so aussehen, als würden die ZJ Jesus "herabsetzen", denn wenn man jemanden (nämlich Jesus) als obersten GOTT betrachtet, ist alles, was davon abweicht natürlich eine "Herabsetzung". Und wenn man mit einem ZJ das Thema "Dreieinigkeit diskutiert, hört man zwangsweise vieles, was eben nichts mit dem Tod Jesu und seiner Rolle als "Retter", dafür aber mit seiner Gott untergeordneten Position zu tun hat. Andererseits gibt es auch einige Personen, denen das Thema Dreieinigkeit nicht so wichtig ist. Wenn diese dann die ZJ fragen, was sie über Jesus glauben, dann bekommen sie sicherlich oft einen anderen Eindruck davon, wie die ZJ Jesus sehen. Das Ganze ist also einerseits eine Frage des eigenen Standpunkts, aber auch des besprochenen Themas.
      Warum schreibst du so etwas Allgemeines?

      Weil du allgemein gesagt hast: "...es heißt immer dass die ZJ so gut wie gar nicht über Jesus Christus sprechen". Ich habe geschrieben, warum es das immer heißt (und bei wem).

      Elli59 schrieb:

      Wäre schön wenn du selbst erklären könntest, welchen Stellenwert Jesus aus eurer Sicht hat. Ich habe nicht wenig behauptet. Ich sagte, dass ihr Jesus nicht anbeten dürft, weil dies Götzendienst sei.

      Ob die Anbetung Jesu Götzendienst ist (oder nicht), hängt logischer Weise davon ab, ob Jesus Gott im höchsten Sinne ist (oder nicht). Laut eigener Aussage ist Er es nicht!

      Für mich ist Jesus der Sohn Gottes, sein Gesalbter, der messianische König und mein Erlöser. Er ist der Mittler zwischen mir und Gott, er hat mir gezeigt wer (und wie) Gott ist und wie Gott angebetet werden möchte. Er ist der von Gott eingesetzte "Herr" und durch ihn verwirklicht JHWH seinen Vorsatz.

      Elli59 schrieb:

      Wenn hier stehn würde, dass das Wort nicht Gott sondern ein Gott von mehreren Göttern sei, dann kann der Zusammenhang "Das Wort wohnte (stiftshüttete) unter uns, nicht mehr verständlich erklärt werden.

      Warum denn nicht?

      Elli59 schrieb:

      Johannes 1. 14
      14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

      In den meisten Übersetzungen steht hier das Wort wohnte. Ganz wörtlich steht hier zeltete. Man kann sogar übersetzen stiftshüttete. Johannes spielt in diesem Vers auf den Tempel bzw. die Stiftshütte im Alten Testament an.

      Woher weißt du denn, das Johannes das wollte? Nur weil das Wort σκηνόω "zelten" bedeuten KANN? Es bedeutet auch "verweilen" und "wohnen". Es ist MÖGLICH, dass Johannes auf die Stiftshütte anspielt, aber eindeutig ist es sicherlich nicht.

      Elli59 schrieb:

      Ein oberster Gottessohn kann nicht unter den Menschen als die" Stiftshütte" unter uns wohnen. Wie soll das gehen.....

      Was spricht denn dagegen? Nach wie vor hast du noch nicht einen einzigen Vers genannt, in dem Jesus als "Stiftshütte" bezeichnet wird, argumentierst aber damit. Andererseits verstehe ich auch immer noch nicht, was das Ganze darüber aussagen soll, ob Jesus GOTT im höchsten Sinne ist (oder nicht).

      Elli59 schrieb:

      Nach dieser Logik könnte Jesus aber nur das Zelt sein ...Natürlich ist Jesus auch das "Lamm" das wissen wir. Dann wäre Jesus das Lamm das im Zelt wohnte und starb.
      Dann wissen wir, dass am Jom Kippur kein Lamm geschlachtet wurde, sondern zwei Ziegenböcke und ein Stier.. Also war Jesus mehr als das "Lamm"...oder, Gane wie siehst du das aus der Sicht eines ZJ

      Grundsätzlich: Jesus kann ALLES sein, wenn Gott ihn dazu macht. Jesus ist der Hohepriester, weil Gott ihn dazu eingesetzt hat. Er ist gleichzeitig das Opfer, weil Gott ihn ausgesandt hat um genau das zu sein. Sowohl über den Menschen Jesus, als auch über den himmlischen Jesus heißt es überall in der Schrift, dass er mit Gottes Vollmacht handelt. Warum sollte er also NICHT verschiedene Aufgaben gleichzeitig ausführen können, OHNE Gott zu sein?

      Hebräer 2, 17 (Zürcher Bibel 2007): Daher musste er in allem den Brüdern und Schwestern gleich werden, um ein barmherziger und treuer Hoher Priester vor Gott zu werden und so die Sünden des Volkes zu sühnen.

      Elli59 schrieb:

      Weil wir wissen, dass Jesus Leib der Tempel war....stellt sich mir die Frage, wie ein oberster Gottessohn alles miteinander sein kann.

      Auch hierzu hast du nach wie vor keinen einzigen eindeutigen Text genannt. "Er aber sprach vom Tempel seines Leibes"! Das ist etwas anderes als "Er sprach von DEM TEMPEL, welcher sein Leib war". Jeder hat einen Tempel seines Leibes...

      Elli59 schrieb:

      Nicht nur das nackte Zelt ohne Bundeslade und Gerätschaften ist ein Bild für Jesus. ..alles einschließlich Allerheiligste mit Bundeslade.

      Aber wo steht das? Das erste Zelt stellt nicht den Christus, sondern "die gegenwärtige Zeit" da:

      Hebräer 9, 6-10 (Zürcher Bibel 2007): Seit dies so eingerichtet ist, betreten die Priester immer wieder das erste Zelt, um Gottesdienst zu feiern. Das zweite Zelt jedoch betritt allein der Hohe Priester, einmal im Jahr, nicht ohne das Blut, das er für sich selbst und für die aus Unkenntnis begangenen Sünden des Volkes darbringt. Damit macht der heilige Geist deutlich, dass der Weg ins Heiligtum nicht offen steht, solange das erste Zelt noch Bestand hat. Es ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, das bedeutet: Es werden Gaben und Opfer dargebracht, welche den, der am Gottesdienst teilnimmt, in seinem Gewissen nicht vollkommen machen können. Es geht dabei nur um Speisen, Getränke und verschiedene Waschungen; vorläufige Satzungen sind es, die gelten bis zur Zeit, da alles in Ordnung kommt.

      Christus ist aber auch nicht das zweite Zelt, vielmehr ist er "durch das grössere und vollkommenere Zelt gegangen":

      Hebräer 9, 11-12 (Zürcher Bibel 2007): Christus aber, der als Hoher Priester der wirklichen Güter gekommen ist, ist durch das grössere und vollkommenere Zelt gegangen, das nicht von Menschenhand gemacht ist und also nicht zu dieser Schöpfung gehört. Auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ist er ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und hat ewige Erlösung erlangt.

      Wie passt das zu deinen Ausführungen?

      Gruß, GMacS

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gane MacShowan ()

    • "JESUS IST MEIN ERLÖSER!"

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      Gane MacShowan schrieb:

      Für mich ist Jesus der Sohn Gottes, sein Gesalbter, der messianische König und mein Erlöser. Er ist der Mittler zwischen mir und Gott, er hat mir gezeigt wer (und wie) Gott ist und wie Gott angebetet werden möchte. Er ist der von Gott eingesetzte "Herr" und durch ihn verwirklicht JHWH seinen Vorsatz.
      Ja, dann ist ja alles gut! Das sehe ich genauso, wie Du! Da sind wir uns - ausnahmsweise - mal einig! ==>
      "JESUS IST MEIN ERLÖSER!" ==> Das ist doch das wichtigste für einen Christen! Hallelujah!