Die Dreieinigkeit Gottes

    • Elli59 schrieb:

      Wir sind so wie wir sind. Keiner ist ohne Sünde. Wichtig ist zuallererst mal, dass wir ehrlich mit allem was wir sind zu Gott kommen können/sollen. Natürlich ist es nicht gut wenn unsere Emotionen zu schnell hochschießen und wir unseren Nächsten damit Unrecht tun.

      Solches Verhalten ist unchristlich, jeder der sich hier im Umgang mit dem Nächsten Mühe gibt verdient auch Zuspruch, Gerald hat hier Recht.
      Meine vollste Zustimmung zu Deinen Beitrag, Elli. Wenngleich ich den Eindruck habe, dass es gut möglich sein kann, dass wir aneinander etwas vorbeigeredet haben. Es ging mir nicht darum, ein "unchristliches Verhalten" rechtzufertigen, auch nicht um Gane oder um die Frage ob Gerald Recht hat.

      Man mag "Wut" als "unchristlich" ansehen, keine Frage. Ich wollte mit meinem Beitrag ausdrücken, dass ich es gut verstehen kann, wenn man mal wütend ist, weil Jesus z.B. klein geredet wird. Es wäre schade, wenn man einfach sagen würde: "Als Christ" darf man nicht wütend sein. Natürlich ist es nicht ideal, doch zur Erneuerung unserer Gesinnung gehört es doch auch, unsere Gedanken und Gefühle bewusst zu lenken und im ehrlichen und liebevollen Austausch miteinander diese zu äußern. Ich glaube, dass das "trainieren" darauf hin, eben mehr und mehr angemessen zu reagieren, ein ganz wichtiger Schritt ist. Bei diesem Gedanken "ehrlich und liebevoll miteinander umzugehen" möchte ich gerne, bei Deinem nächsten Zitat "einhaken" :

      Elli59 schrieb:

      Gut zu wissen :D


      Dieses Vermögen kann man trainieren, im Austauch mit dem Betreffenden. Oft geht es nur um ein paar falsch verstandene Wörter, die im Kontext gar nicht so böse gemeint waren, wie es der Andere es aufnimmt.
      :D Als ob Du das schon nicht gewusst hättest... :P :D

      Klar, kann man es trainieren. Wir alle gehen und lernen durch die (Charakter)Schule Gottes. Ich bin davon überzeugt, dass Ehrlichkeit und Direktheit die beste Strategie ist, wenn es darum geht Gefühle zu äußern. Doch es ist auch wichtig dabei seine eigenen Grenzen zu kennen. Mit meiner Aussage "Manchmal denke ich da auch nicht nach und hinterfrage mein Unterscheidungsvermögen" meinte ich: Es menschelt halt manchmal, bei mir, bei Dir, bei unseren Geschwistern...

      Mir passiert es manchmal, dass ich "meine" Liebe dem Eifer "opfere", ehrlich miteinander umzugehen. Es passiert schnell und man lässt sich da manchmal hinreißen, eben darauf nicht zu denken, dass wir die Wahrheit in Liebe sagen sollen. (Eph 4,15)

      LG
    • freudenboten schrieb:

      Auch ein Mose hatte zeitlebens einen Kampf mit seiner "Ungeduld" bei ungerechten Vorwürfen/Tat
      Ich denke, es hat oft einen Hintergrund warum es Menschen gibt, die z.B. in diesen Bereich "empfindlicher" als andere Menschen sind. Ich denke, da spielen Worte nicht immer die erste Rolle, vielmehr die Art und Weise wie man (als Christ) seine Gefühle äußert und welche Richtung man dabei einschlägt. Ich glaube, dass es gut ist, wenn man sich und auch anderen Menschen gegenüber seine Gefühle offen und ehrlich eingestehen kann. Klar, bedeutet das nicht, dass es ratsam wäre einfach mal so Dampf abzulassen - Das birgt die Gefahr andere Menschen zu verletzen.

      Wie Elli sagte, jeder darf auch mal wütend sein. Ich finde Psalm 109 ist da ein ganz gutes Beispiel - Schau mal, was David da für seine Feinde von Gott erbittet. Da ensteht leicht der Eindruck, als ob an David doch sehr der Hass nagte. Doch ich denke, dass es Gott nicht überrascht hat, was David da gebetet hat. Gott wusste doch schon, was David dachte und fühlte. David hat sein Leid und seinen Ärger ganz ehrlich vor Gott ausgeschüttet. Gott verstand David und nahm David auch so an.

      Was mir sehr gut gefällt und was ich nachahmenswert finde, ist die Art und Weise wie Jesus sich geärgert hat - Er ärgerte sich ohne sich zu "versündigen". Ein gutes Beispiel ist, finde ich, die Situation mit den Geldwechslern im Tempel: Jesus ärgerte sich über Sünde - Er warf die Tische um, nicht aber die Geldwechsler.

      Andererseits finde ich, dass auch Petrus in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel ist - Ein echter Haudegen, der kein Problem damit hatte, allen Leute zu sagen, was er dachte oder wie er fühlte. Ebenso wie meine eigenen Reaktionen auf meine Mitmenschen manchmal unreif sind, so waren es auch die von Petrus - Nicht selten geriet Petrus deshalb in Schwierigkeiten. In einem Moment macht er ein großes Bekenntnis, im anderen Augenblick schwor Petrus Jesus nie gekannt zu haben oder haute dem Diener vom Kaiphas' einfach das Ohr ab.

      Wie Du sagst, Moses kämpfte zeitlebens - Doch wenn ich auf Petrus sehe, dann sehe ich die große Verwandlung und Hoffnung die durch den Heiligen Geist mit Ihm geschehen ist. Petrus lernte vom Herrn das er nicht die Geldwechsler sondern die Tische umwerfen sollte - Denn des Menschen Zorn tut nicht was vor Gott Recht ist (Jak 1, 19 - 20).
    • freudenboten schrieb:

      Genau das lernte auch Mose bis zuletzt, und er war ehrlich damit, das macht ihn umso glaubwürdiger
      Ich denke, wie man seine Empfindungen äußert, dass ist eine Sache. Mir gelingt es da nicht immer, und damit bin ich mit Sicherheit nicht "alleine", diesen Empfindungen im Sinne des gutem Ratschlags von Epheser "Die Wahrheit in Liebe" zu äußern nachzukommen. Ich verstehe es, wenn es Gläubige gibt, die vielleicht meinen, dass man als Christ nicht wütend sein darf. Ich hatte einige Gespräche mit Geschwistern die so denken / dachten und ich finde es tragisch, da sich diese Geschwister das Leben nicht gerade einfach damit gestalten - Es schmerzt, wenn Du siehst, dass ein Bruder oder eine Schwester vielleicht niedergeschlagen, traurig oder wütend ist, doch der Täuschung verfällt, dass man solche Gefühle "als Christ" oder "vor Gott" nicht haben "darf". Ich danke Jesus sehr, dass er uns das Versprechen gab, dass wir die Wahrheit erkennen werden und das diese uns frei machen wird. Es ist eine große Freude, wenn Du miterleben darfst, wie Geschwister sich verändern, freier werden, mutiger werden, unbeschwerter und leichter werden.

      Es ist wunderbar, wenn man sagen darf, dass man seine Fehler hat, seine Verfehlungen offen vor Gott bekennen kann - Doch immer mit der Hoffnung, dass man ganz fest (zur rechten Zeit) mit der Hilfe des Herrn rechnen kann.

      Ich könnte es mir nicht vorstellen, mir einen Teil von mir einfach zu "unterdrücken" - Denn das wäre für mich ein bewusstes Verleugnen meiner Existenz. Obendrein will ich mich damit ja auseinandersetzen, diese erforschen, neugierig sein, warum und weshalb man manchmal eben so reagiert wie man reagiert. Ich finde, sich seine Gefühle oder Verhaltensweisen (ob gesund oder ungesund) einzugestehen, bedeutet ehrlich, aufrichtig und offen zu sein - Auch wenn die eigenen Verhaltensweisen nicht immer gesund sind. Meine Gebete in stressigen Zeiten sind auch nicht immer edler Natur, doch sie sind echt und aufrichtig. Wenn ich enttäuscht, traurig oder niedergeschlagen bin, möchte ich kein "frommes Zeug" labern - Als ob Gott nicht eh' wüsste, wie man sich fühlt... Andere Mitmenschen haben eben mit dem "Eingestehen" zu kämpfen, ich habe eben manchmal mit der Art und Weise zu kämpfen, wie ich mich bei solchen Dingen anderen Menschen gegenüber äußere. Mancher mag darin eine Bösartigkeit sehen, dass ist auch in Ordnung so - Ich mag bei anderen Menschen manchmal eine Bösartigkeit in deren Verhalten sehen, dass ist auch in Ordnung so - Ich denke, wir alle sind auf den Weg und jagen dem Ziel nach, mehr von Jesus zu lernen, mehr und mehr Seine Charaktereigenschaften und Sein Handeln in unserem Leben mit der Hilfe des Geistes zu erlernen, mehr und mehr auch unsere Mitmenschen zu lieben und positiv auf diese zu wirken. Man vergisst das schnell mal, vielleicht entstehen dann auch dadurch Konflikte oder tragen dazu bei...Vielleicht sehen wir auch nicht immer "sofort" eine Frucht bei uns selbst oder bei unserem Mitmenschen, vielleicht sind wir manchmal zu ungeduldig und beurteilen zu vorschnell - Mir geht es manchmal so.

      Wie Elli schon sagte, wir vergessen einfach manchmal auf das Kreuz Jesu zu schauen. Man blickt in viele Richtungen, erblickt schöne bunte Farben, atemberaubende Landschaften, dunkle und finstere Täler, tiefe Schluchten - Man sieht auf vieles und vergisst dabei so schnell auf das Kreuz zu blicken. Auf Jesus zu blicken...

      Doch mit Direktheit und Ehrlichkeit kann man es sich (ganz gleich ob diese in Liebe geäußert wurde oder nicht) bei Menschen schnell verscherzen. Ich finde es, umso schöner, dass wir bei Gott ehrlich und offen sein dürfen, so kommen dürfen wie wir sind, aber auch die Hoffnung haben, dass wir von Gott verändert werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      Früchte einer irreführenden Theologie?
      Sollen wir den Acker nochmal behacken?

      Sagt die Schrift nicht, dass Gott Geist ist?
      Sagt sie nicht, dass dieser Geist ein Beistand, ein Tröster, ein Lehrer ist?
      Sagt sie nicht, dass dieser Geist für uns spricht, wenn wir nur Seufzen und nicht wissen, was wir reden sollen?
      Sagt sie nicht, dass er im Anfang über die Tiefen der Erde schwebte und das Chaos betrachtete, bevor Gott durch sein Wort, das ist der Sohn, Licht in die Finsternis brachte?

      Sagt sie nicht, dass man wider den Geist sündigen, spotten und lästern kann? (Was übrigens in jenem Video getan wird!)

      Eine Energie ist nicht Gott, Pfingstrosen. Sie steht mir nicht bei, sie tröstet und ermahnt mich nicht, sie lehrt mich nicht;
      sie spricht auch nicht für mich, noch redet sie mit mir; auch erforscht sie nicht das Wesen Gottes oder des Menschen, und spotten kann ich ihr auch nicht.

      Nun sagst du, es sei ja keine Energie, sondern Jesu Geist (oder des Vaters Geist), statt einer dritten Person.
      Ja, was denn? Jesus geht und sendet seinen Geist, den Geist des Vaters (wie auch immer); das ist doch Gott und seine Person.

      Was Jesus verheißen hat war ja, dass Gott in unseren Herzen Einkehr nehmen wird; und niemand braucht mehr sagen: Erkenne Gott!, denn alle erkennen ihn durch diesen Geist und in diesem Geist.
      So ist Gott in uns, und wir sind in ihm; alles aber durch den Sohn. - Wie soll das anders gehen als geistlich?

      Was ist der Geist dann also? Er ist die Person Gottes.

      Das es keine figürliche Person ist, wie wir uns das denken, mit unserem fleischlichen Verständnis, das ist doch klar und sollte hier nicht mehr das Thema sein, oder?
      Das macht der Begriff "Geist" ja selbst schon klar.

      Nimm nochmal uns zur Hilfe, damit es vielleicht anschaulich wird: du schreibst mir vielleicht mal, du seist im Geiste bei mir, oder ich schreibe dir dies.
      Wenn du nun im Geiste bei mir bist, dann ist natürlich nicht Fleisch und Blut bei mir; du sitzt ja nicht hier neben mir;
      sondern dein Geist ist bei mir, deine Gedanken, Gebete, wie auch immer; weil ich dir Sorgen und Nöte erzählt habe oder dich bat, für mich zu beten, oder wie auch immer ... (Paulus schreibt dies an die Gemeinde, dass er im Geiste bei ihnen ist, da er es leiblich nicht sein kann)

      Ist das nun deine Person, die bei mir ist, oder nur Schwingungen, Energien, mentale Prozesse, etc.?
      Die Bibel kennt Letzteres nicht. Bist du im Geiste bei mir, dann ist deine ganze Person bei mir. Das ist das Verständnis der Schrift.
      Natürlich sind wir begrenzt, und wir werden abgelenkt, sobald unsere Aufmerksamkeit auf etwas anderes geht. Dieses allumfassende Dasein können wir nicht haben.
      Wenn aber Paulus der Gemeinde dies schreibt, dann will er genau das sagen: Ich kann nicht leiblich bei euch sein; aber ich bin im Geist bei euch.
      - Er meint: Ich bin bei euch, mit meiner ganzen Gesinnung, mit meinem ganzen Herzen.
      Dass unser Herz und unsere Fähigkeit begrenzt ist, tut der Sache keinen Abbruch. Liebe gilt auch, wenn man gerade nicht an die Geliebte oder den Geliebten bewusst denkt.

      Vielleicht siehst du, was ich sagen will.

      Das ist Gott. Unfassbarer, heiliger Gott.
      ... denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.
      (2. Timotheus 1,12)
    • Noch etwas dazu: Warum wird der Heilige Geist in der Bibel nicht direkt an-gebetet, und tun es viele Christen auch nicht? (Also ich tue es nicht)

      Nach dem Verständnis der Schrift ist der Geist der "Sprecher", wenn wir beten. Wir beten im Geist und in der Wahrheit an.
      Tun wir das nicht und bitten Falsches und Böses, dann richtet uns dieses Gebet.
      Woran das Herz hängt, da ist der Schatz; und wes das Herz voll ist, dem geht der Mund über. Das gilt in beide Richtungen.

      Es gibt bei Charismatikern die Vorstellung, man kann bitten und beten, wie und was man will, der Geist wird es "dolmetschen", dass es richtig bei Gott ankommt.
      Das steht da aber nicht, sondern da steht, dass der Geist für uns spricht, wenn wir vor Kummer keine Worte haben.
      Mitnichten kann ich bitten und beten, wie und was ich will!

      Wen aber betet man an? Man betet den Vater an, den Schöpfer aller Dinge; und sehr oft heißt es bei den Aposteln: durch Jesus Christus, unsern Herrn;
      oder: im Namen Christi;
      oder auch: und Jesus Christus, unsern Herrn.
      Denn durch ihn und in ihm sind alle Dinge geschaffen, er ist das Wort, und verließ die Gottheit und wurde Mensch aus Fleisch und Blut.

      Der Geist ist es, wenn wir ihn haben, der spricht, der uns überhaupt die rechten Worte ins Ohr flüstert.
      Denn er redet nicht von sich selbst, sondern vom Sohn. Warum? Weil der Sohn die absolute Offenbarung Gottes und des Menschen gleichsam ist.
      Der Geist ist dies nicht, denn durch den Geist sprach man ja auch zuvor schon mit Gott.

      Die Offenbarung von Gottes Liebe, vom Evangelium, sind nicht der Vater selbst und auch nicht der Geist allein, sondern der Sohn!
      Er ist die Versöhnung, der Dreh- und Angelpunkt von allem, und wer es nicht begreift, dem fehlt das Entscheidendste überhaupt.

      Das will uns der Geist ja sagen und lehren. Und auch er tut das ja nicht vom Himmel in den Kopf geschossen, sondern bestenfalls durch aufrichtige Menschen, die es predigen.
      Gott möchte durch Menschen wirken.

      Der Geist spricht also und lobpreist Gott. Nun könnte man fragen: Lobpreist Gott sich selbst, wenn doch der Geist auch die Person Gottes ist?
      Ja. Ebenso wie die Engel und die Natur Gott lobpreisen, die ja auch sein Werk sind, so lobt der Geist Gottes die Gottheit.
      Denn wie sollte der Geist es unterlassen? Es gibt nichts über ihm, nichts Schöneres und Heiligeres.
      ... denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.
      (2. Timotheus 1,12)
    • Seele1986 schrieb:

      Wen aber betet man an?
      Das Nicänische Glaubensbekenntnis lehrt - und daran halte ich mich - wie die ganze Christenheit auf Erden :
      Wir glauben an den Heiligen Geist,
      der Herr ist und lebendig macht,
      der aus dem Vater (und dem Sohn)[3] hervorgeht,
      der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird
    • Neu

      Pfingstrosen schrieb:

      Da fragt man sich natürlich was es für einen Sinn macht, dass er Jesus versuchte und dass er auch jetzt noch am Wirken ist....wozu?
      Ich weiß es nicht, habe nur ein paar Gedanken dazu :

      Die Wildnis, die das Tote Meer in Palästina umgibt, ist eine der ödesten und lebensfeindlichsten Gebiete dieser Welt. Felsig, ausgetrocknet, verdorrt und voller Staub. Wenn ein Mensch dort allein und ohne Nahrung Wochen verbringt, während er sich mit den tiefsten Fragen der gesamten Menschheit auseinandersetzt, dann ist es auch gut vorstellbar, dass ein Mensch für Versuchung anfällig ist.

      Wenn ich bedenke, dass dieser Mann der Sohn Gottes ist, der die Macht hat, selbst Steine in Brot zu verwandeln, dann wird mir die "Kraft" des völlig logischen und vernünftigen Vorschlags des Gegenspielers bewusst. Ich weiß, es klingt paradox - Was soll auch bitteschön daran logisch sein, denn der Gegenspieler weiß ja, welches Ende ihm blüht...

      "Bist Du nicht der Sohn Gottes ? Sprich doch, dass diese Steine zu Brot werden ! "

      Bestimmt war Jesus sehr ausgezehrt und angesichts seines Hungers und der damit verbundenen körperlichen Schwäche ist Jesu' Antwort für mich umso erstaunlicher : "Es steht geschrieben - Der Mensch lebt nicht nur vom Brot alleine, sondern von jedem Wort das aus Gottes Mund kommt."

      Vielleicht gab es diese Situation weil Jesus uns ein Vorbild sein will. Uns zeigen und lehren will, dass der subtile Druck dieser Welt so derartig massiv sein kann, dass wir nur "überleben" (im geistlichen Sinne), wenn wir nicht geistlich "verhungern". Ebenso wie wir unser täglich Brot zum Leben brauchen, so brauchen wir es, dass und die Schrift ständig in unserem Geist erneuert. Ja, wir brauchen jedes Wort, dass Gott spricht. Der Gegenspieler zeigte Jesus alle Reiche und Herrlichkeiten dieser Welt und sagte ganz frech: "Jesus, dass alles kannst Du haben. Ich gebe es Dir, aber nur wenn Du vor mir in die Knie gehst und mich anbetest." - Jesus widerstand dem Gegenspieler mit dem Wort Seines Vaters.

      Wie viel mehr brauchen wir Menschenkinder es, dass wir Gottes Wort in unseren Herzen verbergen ?

      Seele1986 schrieb:



      Die Offenbarung von Gottes Liebe, vom Evangelium, sind nicht der Vater selbst und auch nicht der Geist allein, sondern der Sohn !
      Für mich ist Jesus das fleischgewordene Gemüt Gottes. Das Gemüt Gottes wurde für uns Menschen zum Menschen - Das Wort war Fleisch geworden ! Ein Wort, dass ist doch der Ausdruck eines Gedankens, und ich finde, dass Jesus der vollkommene Ausdruck der Gedanken Gottes in Bezug auf uns Menschen ist.

      Das Wort war Fleisch geworden und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

      Dieses "Wort" ist für mich mehr und mit keinem anderen Wort vergleichbar, denn dieses Wort zeigt nicht auf eine Realität, wovon es lediglich eine "intellektuelle Ausdrucksweise" wäre - Dieses Wort ist die Realität selbst, doch es ist für mich keine Rationalität, sondern eine Tat.
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      Was ist der Geist dann also? Er ist die Person Gottes.
      Aber das ist es ja, was ich versuche zu unterscheiden, wenn Menschen sagen, dass wir es mit drei Personen zu tun hätten.
      Das kann ich eben nicht sehen. Gott ist einer und das zu verstehen geht nicht, wenn man aus dem Geist Gottes eine extra zweite Person macht.
      Eben weil der Geist die Persönlichkeit Gottes ist, so wie dein Geist deine Persönlichkeit ausdrückt.

      Das Wort ist Mensch geworden, durch das Wort ist geschaffen worden....Gottes Wort ist auch Gott.....so wird es für mich in umgekehrter Weise auch wieder nur "einer", menschlichen Definitionen brauchen wir nicht, finde ich.
      Die schränken das Wirken Gottes eigentlich ein, weil sie den Menschen nicht die Möglichkeit lassen solange über Gott nachzudenken, bis Gott im Menschen so ist wie Gott es will. Nein, man definiert und richtet(e) Menschen, die vielleicht sogar noch am Werden waren.

      Ich glaube wir werden immer über Gott nachdenken und ihn nie ganz erfassen können, das wird bestimmt die schönste Beschäftigung eines ewigen Lebens.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      Pfingstrosen schrieb:

      menschlichen Definitionen brauchen wir nicht, finde ich.
      die Bibel spricht aber für uns in einer Sprache unseres Vermögens.

      Der Vater liebt seinen Sohn, der Sohn liebt seinen Vater; das klingt für mich nicht nach einem (singularen) Gott, der sich selber liebt, sondern hier werden uns zwei Personen vorgestellt.
      Dies kann man begreifen, schlicht, wenn man es liest; das ist unsere Sprache und unser Vermögen.
      Was wir nicht begreifen können ist, wie diese beiden gleichsam ein Gott sind. Das können wir sagen und bekennen, aber unser Vermögen ist es nicht mehr;
      es ist das Geheimnis der Gottheit, das geglaubt wird oder nicht.

      Und um den Glauben geht es schließlich.
      Wir haben überhaupt kein Wissen von Gott! Wir haben, was er uns über sich zeigt und mitteilt, und dort zeigt er eben drei: Vater, Sohn und Geist, die eins sind.

      Dass die Zahl Drei fernerhin eine heilige Zahl ist, ist natürlich kein "Beleg", aber möchte ich auch noch dazusagen.
      Drei Männer erschienen dem Abraham bei Mamre, wo es dann heißt, dass er mit Gott redete. Was soll das heißen?
      Man kann sagen, dass das alles Chriffren und Symbole sind; findet man ja auch anderorts in der Bibel.
      Meinetwegen, aber Symbole und Chriffren wofür ... ?

      Dich stört es irgendwie. Wir können´s ruhig so lassen. Es ist ein uferloses Thema, denke ich.
      Ich finde es faszinierend und kanns auch ruhig ein Geheimnis sein lassen, denn genau das sagt die "Dreieinigkeit" für mich: er ist ein Geheimnis, das ich nicht erfassen kann.

      Lg
      ... denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.
      (2. Timotheus 1,12)
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      Der Vater liebt seinen Sohn, der Sohn liebt seinen Vater; ...
      Dies kann man begreifen, schlicht, wenn man es liest; ...
      Was wir nicht begreifen können ist, wie diese beiden gleichsam ein Gott sind. Das ... ist das Geheimnis der Gottheit, das geglaubt wird oder nicht.
      Dieses "Geheimnis des Glaubens" welches eindimensionale Arianisten einfach nicht akzeptieren - genausowenig wie die Moslems!

      Seele1986 schrieb:

      Wir haben überhaupt kein Wissen von Gott! Wir haben, was er uns über sich zeigt und mitteilt, und dort zeigt er eben drei: Vater, Sohn und Geist, die eins sind.
      Eben ===> Drei - Einigkeit

      Seele1986 schrieb:

      Drei Männer erschienen dem Abraham bei Mamre, wo es dann heißt, dass er mit Gott redete. Was soll das heißen?
      Man kann sagen, dass das alles Chriffren und Symbole sind; findet man ja auch anderorts in der Bibel.
      Meinetwegen, aber Symbole und Chriffren wofür ... ?
      Symbole für den drei-persönlichen Gott! (Lieblingsformulierung des verstorbenen Pfarrers Hans Buschor - dem Gründer von K-TV)

      Seele1986 schrieb:

      Ich finde es faszinierend und kanns auch ruhig ein Geheimnis sein lassen, denn genau das sagt die "Dreieinigkeit" für mich: es ist ein Geheimnis, das ich nicht erfassen kann.
      "Es fasse, wer es fassen kann... und bete Gott JEHOVA an!"
    • Neu

      Das Wort Person kommt aus persona (Latein) oder prosopon (πρόσωπον; Griechisch) und ist ein sozialphilosophischer Begriff, der die Einzigartigkeit jedes Individuums der Menschenart ausdrückt, im Gegensatz zu dem Begriff menschliche Natur, der die Gemeinsamkeiten der Individuen ausdrückt..
      Der Begriff Person wurde während der trinitarischen und christologosichen Diskussionen der 4. und 5. Jh. entfaltet. Während dieser theologischen Auseinandersetzungen waren einige philosophische Begriffe nötig, damit die Diskussionen auf einer allen theologischen Schulen gemeinsamen Basis gehalten werden konnten. Das Ziel der Diskussion war, die Relation (Beziehung), Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen dem Logos Λóγος/Verbum und Gott-Vater festzulegen. Der philosophische Begriff von Person ergab sich aus dem Wort „prosopon“ (πρόσωπον) des griechischen Theaters. Daher wurden Christus (der Λóγος/Verbum) und Gott als verschiedene „göttliche Personen“ definiert. Dieser Begriff wurde später auf den Heiligen Geist, die Engel und alle menschliche Wesen angewendet.


      Seele1986 schrieb:

      Der Vater liebt seinen Sohn, der Sohn liebt seinen Vater; das klingt für mich nicht nach einem (singularen) Gott, der sich selber liebt, sondern hier werden uns zwei Personen vorgestellt.
      Dies kann man begreifen, schlicht, wenn man es liest; das ist unsere Sprache und unser Vermögen.
      Was wir nicht begreifen können ist, wie diese beiden gleichsam ein Gott sind. Das können wir sagen und bekennen, aber unser Vermögen ist es nicht mehr;
      es ist das Geheimnis der Gottheit, das geglaubt wird oder nicht.

      Ich denke ein perfektes Ehepaar verkörpert diesen Gott anschaulich, was sonst würde das Wort Ebenbild bedeuten?
      1Mo 1,27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
      Wenn wir uns vorstellen , dass zwei unterschiedliche Personen
      im Lauf des Lebens fast wie einer handeln, weil sie das Gleiche denken und im Sinne des anderen handeln,
      "und sie werden sein ein Fleisch".
      So wie ich es erlebe, handelt man aber immer mehr in einem Geist. Nach 30 Jahren Ehe wird das trotz der Unterschiede denkbar.Zwei Personen, die handeln wie einer.
      Ja , wir sind in diesem Sinne schon fast "ein "Fleisch.
      Wir handeln eines Geistes.
      Das Prinzip wird klar.

      In diesem Sinn, ist es verständlich, dass ich aus dem Geist keine dritte Person machen würde.

      Aber ich für mich kann es so stehen lassen, solange man den Heiligen Geist nicht als dritte Person instrumentalisiert und missbraucht, um
      unbiblische Lehren und ein anderes Evangelium zu bringen.
      "So nach dem Motto: Der Geist hat mir gesagt ........die Maria ist in den Himmel aufgefahren und ist jetzt Mitregentin und Miterlöserin...."
      Millionen von Menschen glauben das und beten die "Gottesmutter " an.....

      2Kor 11,4 Denn wenn einer zu euch kommt und einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen andern Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gern!



      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Neu

      Für ein Geheimnis gibt es hier aber viel zu viel Erklärungen des Geheimnisses. Ooh, Leute, ihr selber habt euch das Geheimnis erschaffen. Das ist so irre: man konstruiert sich eine Theorie, die man aber Göttliches Geheimnis nennen muss, weil man das selber nicht erklären kann, es klingt aber so göttlich, so heilig erhaben....deshalb muss man dafür kämpfen....
      --》 Katze - Schwanz - beißen....

      .
    • Neu

      Wie gut, dass niemand von Geburt an mit der Bibel unter den Arm durch das Leben gelaufen ist.
      Warum also die Nase hochziehen, wenn andere das Wort nicht so verstehen, wie man es selbst versteht ? Austausch und Diskussion ist toll, keine Frage - Da lernt man auch viel. Doch nirgendwo steht, dass wir Gottes Wort vollkommen richtig verstehen müssen, damit wir gerettet sind. Man kann über vieles reden und diskutieren, doch die Grundlage ist: Gerettet durch Jesus !

      Gerettet durch Jesus - Wenn man daran bewusst denkt, dann sind unterschiedliche Ansichten und Meinungen in aller Regel nicht destruktiv.

      Hat der "Verbrecher" neben Jesus Dogmas oder Doktrinen gekannt ? Musste er Jesus erst ein tieferes Verständnis der Schrift beweisen ? Musste er erst klar machen, dass er die Lehre von Jesus richtig verstanden hat ?

      Wir sind gerettet, weil Gott und Jesus uns unsere Rettung schenken.
    • Neu

      Stofi schrieb:

      Ooh, Leute, ihr selber habt euch das Geheimnis erschaffen.
      Also eigentlich sagt es die Bibel, nicht "wir".

      Aber für dich gibt es dort kein Geheimnis. Du kannst Gott erfassen und machst den Sohn zu einem Geschöpf;
      das ist ein uralter Klassiker: Gnosis nennt sich das.

      Es ist satanische Lehre, Stofi. Alte, satanische Lehre aus den Anfängen der Gemeinde.
      Der Herr war noch nicht lange weg, da haben die Apostel schon damit zu kämpfen gehabt.

      Bedauerlich.

      Im Übrigen, soweit ich das verstanden habe, widersprichst du damit deiner eigenen Gemeinschaft, die Gott in Vater, Sohn und Geist bekennt.
      Jene Gemeinschaft, die du doch am liebsten alleine hier im Forum hättest, damit du mit uns nicht mehr reden musst ...
      Was würdest du tun, wenn du hier nur "Adventisten" hättest, die es so sehen, wie du? Wo soll dann all das Gift hin, das es zu versprühen gibt?
      ... denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.
      (2. Timotheus 1,12)
    • Neu

      James Gabriel schrieb:

      Man kann über vieles reden und diskutieren, doch die Grundlage ist: Gerettet durch Jesus !
      Ja - Hallelujah!

      Bibelstelle

      "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben!" (Johannes 3,16)
      ===> Das ist die 'F r o h e
      . B o t s c h a f t' = 'd a s . E v a n g e l i u m'!

      James Gabriel schrieb:

      Wir sind gerettet, weil Gott und Jesus uns unsere Rettung schenken.
      Danke JEHOVA!
    • Neu

      James Gabriel schrieb:

      Wie gut, dass niemand von Geburt an mit der Bibel unter den Arm durch das Leben gelaufen ist.
      Warum also die Nase hochziehen, wenn andere das Wort nicht so verstehen, wie man es selbst versteht ? Austausch und Diskussion ist toll, keine Frage - Da lernt man auch viel. Doch nirgendwo steht, dass wir Gottes Wort vollkommen richtig verstehen müssen, damit wir gerettet sind. Man kann über vieles reden und diskutieren, doch die Grundlage ist: Gerettet durch Jesus !

      Gerettet durch Jesus - Wenn man daran bewusst denkt, dann sind unterschiedliche Ansichten und Meinungen in aller Regel nicht destruktiv.
      Natürlich sind wir gerettet durch Jesus. Hat man dies im Glauben angenommen, sollte man es gut festhalten und sich nicht beirren lassen!
      Leider werden viele Gläubige durch falsche Theologie stark verunsichert, bis hin zum Verlust ihres Glaubens.

      Die einen sagen, wir dürfen unseren persönlichen Heiland nicht anbeten, dass käme einer Gotteslästerung gleich und Andere meinen, Jesus würde vor einem Vorhang im Himmel jeden einzelnen Gläubigen überprüfen müssen, ob er nun wirklich den rechten Glauben vorweisen kann, um schlussendlich gerettet werden zu können.
      Natürlich wüsste Jesus das sowieso, aber das Universum nicht ;(

      Tut mir leid, ich denke das die Engel im Himmel, im Gegensatz zu uns, alles verstanden haben. Für Thomas waren die Wundmale überzeugend. Was braucht es mehr?
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      Aber für dich gibt es dort kein Geheimnis. Du kannst Gott erfassen und machst den Sohn zu einem Geschöpf;
      das ist ein uralter Klassiker: Gnosis nennt sich das.
      Vor allem wird übersehen, dass sie selbst an mehrere Götter glauben. Der Vater selbst sagt, neben mir keinen anderen Gott. Nun sitzt aber Jesus zurechten des Vaters.
      Also ein Gott vieler Götter, zwar der oberste von ihnen aber ein anderer Gott als der Vater.
      Wie kann das sein, dass zwei Personen - Vater neben einem geschaffenem Gott - auf dem Thron Gottes sitzen, der nur für den einzig wahren Gott vorgesehen ist.?
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)