Die Dreieinigkeit Gottes

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      HeimoW schrieb:

      Aber nur einen relativ kleinen Teil ist es direkte Rede Gottes
      äh, ja ... die direkte Rede Gottes ist die direkte Rede Gottes ... das ist schon klar.

      HeimoW schrieb:

      in der Regel ist es Bericht über das Handeln Gottes, in dem Er sich erzeigt und offenbart.
      Ich glaube aber dass der Geist es den Autoren beim Schreiben eingegeben hat, wie und was sie schreiben.

      Das ist auch die Bedeutung von in-spiriert.
      Mit den Theorien zur Inspiration (verbal, auditiv, literal, usw.) habe ich mich noch nie beschäftigt und interessiert mich auch nicht;
      ich hatte zwar mal bei Wikipedia reingelesen und überflogen, aber auch nicht verstanden, was man damit eigentlich sagen will.

      Die Schrift ist eingegeben von Gott. Mose hat ja beim Sprechen Gottes auch nicht mit-geschrieben, sondern es danach aufgeschrieben in der Erinnerung.
      Was und wie zu schreiben sei, hat der Geist eingegeben, denke ich.

      Ich kenne auch jene Erklärungen von Gemeindeseiten oder eben die Chicagoer, die in aller Genauigkeit und Breite ausformulieren wollen, die Schrift sei ihnen unfehlbares, unveränderliches, absolut unantastbares (usw.) Gotteswort, das Gott wortwörtlich so eingemeißelt habe und wortwörtlich so zu lesen sei, usw.
      Ich kann damit nicht so richtig was anfangen. Es ist Gottes Wort, eingegeben von Gott dem Schreiber aus Fleisch und Blut, der ja den Stift über die Seiten führt.

      "Unfehlbar" in Bezug worauf?
      "Unveränderlich" in Bezug worauf? Die Bibel wurde und wird doch ständig behandelt und "verändert"; kommt drauf an, was man meint.
      "Unantastbar" in Bezug worauf? ... usw.

      Lg
      Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb;
      (1. Petrus 1,8)
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      HeimoW schrieb:

      Aber nur zu einem relativ kleinen Teil ist es direkte Rede Gottes - in der Regel ist es Bericht über das Handeln Gottes, in dem Er sich erzeigt und offenbart.
      Sehe ich absolut nicht so! Das direkte Reden Gottes im AT nimmt nach meiner Beurteilung einen sehr breiten Raum in der Schrift ein.

      HeimoW schrieb:

      Das hat überhaupt nichts mit Bibelkritik zu tun, für mich ist die ganze Heilige Schrift Offenbarung Gottes. Auch "von Gott eingegeben" wie nicht nur Paulus schreibt.

      HeimoW schrieb:

      Ich habe in einem anderen Kontext gelesen: Gott offenbart sich in seinem Handeln - und finde das nachdenkenswert.
      ...


      Weil es ... geht eben nicht um das "wörtliche" sondern um das Handeln und die Wirkung in dem sich Gott offenbart.

      "denn es geht eben nicht um das "wörtliche" sondern um das Handeln und die Wirkung in dem sich Gott offenbart." ==> Natürlich geht es immer um die Handlung und Wirkung Gottes auf seine von ihm berufenen und gerufenen Menschen (wie z.B. bei Abraham - der aus seiner alten heidnischen Heimat Ur herausgerufen wurde - so wie später die Ekklesia-Kirche aus der Welt herausgerufen + abgesondert wurde)!

      Der von mir violett markierte Satz, der beruhigt mich dann allerdings wieder, wo Du sagst, dass die ganze Heilige Schrift Offenbarung Gottes und auch "von Gott eingegeben" ist!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler!

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      Stofi schrieb:

      Anmerkung zu Mat. 28,16-20 aus einer katholischen Bibel:

      „Die Heilige Schrift – Herder – (Imprimatur – Freiburg im Breisgau, den 24. August 1965. Der Generalvikar, Dr. Föhr) Einführung und Anmerkung. Mathäus 28,16-20: Die trinitarische Taufformel hat sich in der frühen Kirche aus der einfachen Formel „auf den Namen Jesu“ entwickelt.“
      Es gibt etliche alte Handschriften vor dem Trinitäts-Konzil von Nicäa, welche der Kirchenhistoriker Eusebius gesammelt habe in welchen der trinitarische Taufbefehl nicht enthalten ist (!!!) und dagegen nur 5 Handschriften mit der trinitarischen Formel - diese aber alle nach dem Konzil von Nicäa! siehe ---> NR. 1249 und Matthäus 28,19 - "Taufe im Namen der Trinität" ? - BibelCenter Studien

      Stofi schrieb:

      sollte der Herr Jesus seine Jünger beauftrag haben Menschen im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, dann haben sie dies ignoriert, denn sie tauften nur auf den Namen Jesu. Siehe: ApG 2,38; 8,16; 10,48; 19,5; Rö 6,3; Gal 3,27.
      Und weil das so ist, sagen sogar bibeltreue Ausleger, dass die trinitarische Formel nicht im Urtext des Matthäus-Evangeliums enthalten sein könne - und damit folglich auch keine Worte Jesu Christi gewesen sind!

      Ein angeblich im Geheim-Archiv des Vatikans sich befindendes Ur-Mätthäus-Evangelium - verfasst in hebräischer Sprache - enthalte diese trinitarische Formel auch nicht und werde daher der Öffentlichkeit vorenthalten, weil sowas ganz klar den Glauben an die Dreieinigkeit erschüttern würde!
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      Seele1986 schrieb:

      Stofi schrieb:

      Anmerkung zu Mat. 28,16-20 aus einer katholischen Bibel:
      wieso sagst du denn einmal, man solle sich von Babylon lösen,glaubst dann aber dem, was dein Babylon schreibt?

      Das ist aber eine sehr dumme Bemerkung ;) Hier gibt die katholische Kirche doch selber zu, wo die Trinitätslehre ihren Ursprung hat.....nämlich nicht bei Jesus.
      :patsch:

      .
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      Die katholische "Kirche" kennt die biblische Begründung der Gottheit nicht. Es waren die vor und nach-konstantinischen Kirchenlehrer welche, die Philosophie bemühten, um nicht von der Gnosis völlig überrannt zu werden.

      Sonst wäre die "Kirche" moslemisch geworden.

      Die Gottheit der Bibel unterscheidet sich grundsätzlich von der islamischen!

      Beitrag von Seele1986 ()

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      freudenboten schrieb:

      Die Gottheit der Bibel unterscheidet sich grundsätzlich von der islamischen!
      Lieber freudenbote,
      ist also für Dich die Gottheit der Bibel demzufolgfe die dreieinige Gottheit? Alles, was Du geschrieben hast, deutet darauf hin;
      möchte aber nochmals von Dir hören: "Ja ich glaube an den DREIEINEN GOTT!"