Die Dreieinigkeit Gottes

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    • Gott erfahren, mit und durch seine Kraft leben, heißt im Alltag, mich nach positiver Veränderung bewusst ausstrecken und diese erfahren.
      Es gibt Bereiche, da reagiere ich heute anders, als vor 5 Jahren. Meine Sichtweise hat sich in einigen Dingen verändert. Dabei bekam ich nicht nur einen anderen Blickwinkel, sondern die Beziehung zu Jesus hat an Tiefe zugenommen.

      Was Heilung angeht, denke ich an eine junge Glaubensschwester. Sie sollte operiert werden und wir haben für Sie zwischen 2 Untersuchungsterminen gebetet, Das Ergebnis war: Es wurde nichts mehr gefunden, was die Operation nötig machte. Bei diesem Gebet war ich persönlich dabei.
      Wenn wir im Vertrauen beten, dürfen wir mit Heilung rechnen. Ansonsten brauche ich nicht beten. Gott will, dass wir Vertrauen beten, mit seiner Kraft rechnen und ihm überlassen, wie er reagiert !!
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • Bogi
      "Wissen in welcher Form, hat nie geschadet."

      Ich denke, dass man sich schon mit zu viel Wissen gerade im Glauben selbst ein Bein stellen kann. Es wird unendlich immer wieder neu hinterfragt, Man kommt zu keinem klaren Ergebnis und zu keiner entgültigen Entscheidung. Warum? Es stehen schon wieder neue Fragen im Raum, die es zu beantworten gilt.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • jüngerjesu schrieb:

      Wenn wir im Vertrauen beten, dürfen wir mit Heilung rechnen. Ansonsten brauche ich nicht beten.
      Darf man, ja. Man darf alles. Und es ist schön, dass ihr das für eure Schwester getan habt.

      Wie du aber selbst schreibst:

      jüngerjesu schrieb:

      mit seiner Kraft rechnen und ihm überlassen, wie er reagiert !!
      es ist gut und richtig, dass du diesen Teil nicht aussparst, denn das musst du letztlich immer hinzufügen.
      Wie er "reagiert" siehst du immer dann, wenn er eben reagiert: die Schwester wird gesund, dann kann man dankbar sein;
      oder sie wird nicht gesund, dann ... ? - Das ist nämlich häufig ein Problem für viele Menschen, jüngerjesu.

      Den Satz "Ansonsten brauche ich nicht beten" teile ich nicht. Ich kann auch beten: "Mein Herr, hilf mir durch diese Zeit hindurch. Lehre mich Geduld und Ausharren, Vertrauen und Glaube";
      und ich nehme Übel als Schule wahr, als Formung des Geistes. Ich schrieb vor einigen Monaten, als es mir medizinisch übel ging, einen Text, wo es genau darum ging.

      Natürlich wünscht man sich Wohlsein. Kein Schmerz, kein Leid, und dergleichen. Alles verständlich. Man wünscht sich viel.
      Es geht mir nun besser und ich bin dankbar dafür.

      Du siehst, man kann das unterschiedlich sehen.

      Ich bin keineswegs ein Freund von diesen pathetischen Sätzen, die teilweise Paulus nachahmen: "Alles Leid habe ich so gerne auf mir, denn ich verehre damit ja Gott!" - Nein. Machen wir uns selbst doch nichts vor!
      Ich freue mich doch, wenn es mir gut geht. Man soll Leid nicht suchen, um damit Gottesdienst zu machen! Aber: Leben ist auch Leiden. Und wenn es da ist, muss man es nehmen und kann schon darin viel überwinden, ohne einfach nur die Abwesenheit vom Übel zu erreichen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Ich denke immer, wenn jemand, für den man betete, plötzlich und unerwartet für Mediziner geheilt wurde, daß es sich nie um aus medizinischer Sicht aussichtslose Fälle handelte.
      Man spricht zwar oft schon von einem Wunder und Ärzte können es sich nicht erklären, für diese ist es dann eine spontane Selbstheilung, für die Gläubigen, die gebetet haben, ein von Gott erhörtes Gebet.

      Aber wurde schon mal ein wirklich medizinischer unmöglicher Fall geheilt?

      Wieviele Menschen haben z.B. schon für ihr Kind mit Down-Syndrom gebetet, das es geheilt wird?
      Wieviele schon für ihre verstümmelt geborene Kinder, z.B. wegen Contergan?

      Ich denke nicht, daß es jemals einen einzigen einzigen Fall gab, indem z.B. fehlende Gliedmaßen plötzlich nachgewachsen sind, oder ähnlich unmögliche Sachen, weil das sicher bekannt geworden wäre?

      Und jetzt?

      Nee, ich möchte nicht in Frage stellen, daß durch Gebete und Gottvertrauen schon viele Menschen geheilt wurden.
      Ich weiß auch, daß es keine Antworten gibt, falls man frägt, warum hilft er in solchen Fällen nie.
      Sind halt meine Gedanken.
    • jüngerjesu schrieb:

      ch denke, dass man sich schon mit zu viel Wissen gerade im Glauben selbst ein Bein stellen kann. Es wird unendlich immer wieder neu hinterfragt,
      Wenn ich von Wissen spreche,dann gehört für mich ich auch die gemachte Glaubenserfahrung dazu.

      Beziehung Pflegen mit Gott und den Menschen werden wir das ganze Leben und Wachsen daran hoffendlich.
    • jüngerjesu schrieb:

      Wenn wir im Vertrauen beten, dürfen wir mit Heilung rechnen. Ansonsten brauche ich nicht beten. Gott will, dass wir Vertrauen beten, mit seiner Kraft rechnen und ihm überlassen, wie er reagiert !!
      Für mich ist Gebet sprechen mit Gott! Über alles was mich bewegt. dazu gehört das Danken.

      Natürlich auch bitten,aber ich weiß das Gott weißt was wir bedürfen. Deshalb gehört dazu "Dein Wille geschehe"

      Ich benutze Gott nicht als "Wunderheiler"...Gott unter Druck zu setzen,was hat das mit Liebe zu tun?
    • "Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.
      Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne und sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel! Ich und
      der Knabe wollen dorthin gehen; und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.
      Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak; er aber nahm das Feuer und Messer in seine Hand, und gingen die beiden miteinander..."

      Für mich als Neuling unter den Bibelstudierenden neu, für Euch wahrscheinlich längst bekannt, aber ich möchte es als Hinweis gegen die Trinität hier erwähnen: Abraham und Isaak gehen am Ende der Opferungsgeschichte alleine, da ist kein Dritter. Der Vater trägt das Feuer, der Sohn das Holz. Also drängt sich mir auf, der Vater hat das Feuer/den heiligen Geist, der Sohn hat das Holz, d.h. er wird sich durch den heiligen Geist des Vaters entzünden lassen, falls es gottgewollt wäre.
      Interessant auch für uns Nachfolger: Da gehen ein Esel und zwei Knechte mit bis zu einer gewissen Strecke, dann bleiben sie stehen. Der Esel dürfte für Prophetie stehen, die beiden Knechte könnten vielleicht, da bin ich mir unsicher, die Gläuben und die Ungläubigen sein? Oder das Nordreich Israels und das Südreich (Juda) aus der Zeit des geteilten Reiches? Wie auch immer, für mich ist das auch eine Erleichterung: Von den Gläubigen wird nicht erwartet, dass sie Jesus so weit nachfolgen sollen, sich selbst für andere zu opfern. Zwar sollen wir Gott nie verleugnen, aber wir dürfen uns selbst so sehr lieben wie den nächsten, müssen uns also nicht bis zur Selbstaufgabe opfern, sondern sollen auch unser Wohl nicht ganz aus dem Auge verlieren. Das hat mich nämlich immer sehr erschreckt, wenn es heißt, wir sollen Jesus nachfolgen. Da dachte ich immer: Aber doch nicht bis zum Kreuz!!! Ein Feigling wie ich bin, habe ich gehofft, das das nicht von mir erwartet wird. Aber ich denke, vielleicht kann es auch dazu kommen, dass so etwas auch gelegentlich noch von Gott erwartet wird. Sonst hätte es wohl kaum die Opfer der Christenverfolgung gegeben, oder?
    • So, ehrlicherweise will ich aber auch sagen, was mir auch noch eben aufgefallen ist: Der Vater (Abraham) hatte das Feuer und das Messer in der Hand: Das würde für Drei sprechen. Der Vater, sein Feuer (der heilige Geist) und sein Messer (das zweischneidige Schwert des Wortes, nämlich Jesus) Hm, ich lasse es mal offen... Allerdings wäre dann bei diesen Drei klar, dass das Feuer und das Messer absolut nicht gleichwertig wären wie der Vater, denn es wären nur seine Werkzeuge! Also auch keinesfalls eine Trinität von drei gleichwertigen Wesen!

      Eine Frage noch an "JüngerJesu", Du schreibst: "Das schließt für mich auch seine Allmacht ein, die ich viele Male erlebt habe..."
      Mich interessieren solche Erlebnisse von Gottes Allmacht sehr. Hast Du diese Erlebnisse hier irgendwo schon erzählt? Du schreibst ja schon von der Genesung der jungen Frau zwischen den beiden Arztterminen. Das ist wunderbar und ich habe schon mehrfach von solchen "Spontanheilungen" gehört. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die vielen vielen Menschen, die mit Hilfe von Bruno Gröning durch Gott und den Glauben an ihn geheilt wurden. Ich weis, Herr Gröning ist wieder so ein streitbares Thema, aber ich bin ihm dankbar, denn u.a. über ihn wurde mein Interesse an Gott wieder besonders geweckt.
    • Seele1986 schrieb:

      Das Feuer ist Feuer; zum Anzünden.
      Das Messer ist ein Messer; zum Schlachten.
      Das Holz ist Holz; zum Aufschichten des Opferaltars.
      Die Knechte sind Knechte; Begleiter ihres Herrn.
      Der Esel ist ein Esel.
      für dich, ja.
      Man kann das aber gerne auch mal anders andenken. Wenn man es nicht zur Lehre macht.....
      Wir werden sicher einmal staunen ohne Ende wie tiefsinnig die Bibel dann doch auch war ;)

      Rosen schrieb:

      Mich interessieren solche Erlebnisse von Gottes Allmacht sehr.
      und mich die Macht des Glaubens.
      "dein Glaube hat dir geholfen"
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Rosen schrieb:

      Für mich als Neuling unter den Bibelstudierenden neu, für Euch wahrscheinlich längst bekannt, aber ich möchte es als Hinweis gegen die Trinität hier erwähnen: Abraham und Isaak gehen am Ende der Opferungsgeschichte alleine, da ist kein Dritter. Der Vater trägt das Feuer, der Sohn das Holz. Also drängt sich mir auf, der Vater hat das Feuer/den heiligen Geist, der Sohn hat das Holz, d.h. er wird sich durch den heiligen Geist des Vaters entzünden lassen, falls es gottgewollt wäre.
      Hallo Rosen,bei dieser Geschichte geht es nur darum Abraham zu prüfen ob er gehorsam ist!

      Bitte nichts hineindeuten!!!

      Erst im NT hat sich die Prophezeiung durch Jesus erfüllt und Jesus hat uns seinen Vater erklärt.

      Bei Jesu Taufe haben sich alle vorgestellt.... Vater durch die Stimme und der HL. Geist in Form einer Taube....Jesus durch den Täufer...
    • Bogi111 schrieb:

      Hallo Rosen,bei dieser Geschichte geht es nur darum Abraham zu prüfen ob er gehorsam ist!

      Bitte nichts hineindeuten!!!
      Vielleicht übersiehst du ja , das Gott Abraham zeigen möchte wie es ihm mit dieser ganzen Erlösungsgeschichte geht....als Freund Gottes darf man ganz tief in sein Herz schauen.......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Vielleicht übersiehst du ja , das Gott Abraham zeigen möchte wie es ihm mit dieser ganzen Erlösungsgeschichte geht....als Freund Gottes darf man ganz tief in sein Herz schauen.......
      Ich denke das zu dem Zeitpunk der Glaube Abrahams "stark" war und er wusste Gottes Liebe richtig einzuschätzen... ;)
    • Das vorgeschattete ewige Heilsopfer

      ! der Sohn hat das Holz,

      Das könnte man auch auf den Holz - Stamm des Kreuzes Jesu auf Golgatha deuten. Diese ganze Geschichte von der von Gott befohlenen Opferungsgeschichte Isaaks durch Abraham deutet doch bereits auf das eigentliche heilsgeschichtliche Opfer des Gottessohnes hin. Nicht Abraham opferte seinen Sohn Isaak - sondern
      JAHWEH wird seinen Sohn JEHOSCHUA opfern - damit wir leben können und von unserer Sünde befreit werden!
    • Hallo Simon,
      meine Worte:"Dann brauche ich nicht beten"; sind von mir falsch ausgedrückt, entschuldige bitte. Die Gedanken dazu sind gewesen, dass ich nicht um Heilung beten brauche, wenn ich nicht damit rechne.

      Gebet ist immer gut!!
      In schweren Tagen um Kraft bitten, das stärkt das Durchhaltevermögen und bringt näher zu Gott.
      Der gute Vater schenkt auch hier reichlich, was wir so dringend brauchen.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248
    • Bogi111 schrieb:

      Gottes Liebe richtig einzuschätzen...
      ich habe es auf den Schmerz Gottes und die Gabe seines Sohnes bezogen....Abraham sollte schließlich seinen Sohn opfern, was das im Ernstfall bedeutet hat er vorher sicher nicht empfunden......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      ich habe es auf den Schmerz Gottes und die Gabe seines Sohnes bezogen....Abraham sollte schließlich seinen Sohn opfern, was das im Ernstfall bedeutet hat er vorher sicher nicht empfunden......
      Ich denke Abraham wusste was ein Trennungsschmerz bedeutet,schließlich hat er seinen Erstgeborenen wegschicken müssen!
    • Seele1986 schrieb:

      Gut.
      Wir haben also einen Gott, der nicht weiß, aber doch weiß; der nicht kann, aber doch kann; der nicht gegenwärtig ist, aber doch gegenwärtig ist ...

      Stimmt. Damit ist tatsächlich alles abgedeckt.
      Die obige (iranische?) Aussage zeugt lässt erkennen, dass der "Zusammenhang", das "Angewiesen sein" von Vater, Sohn und Geist untereinander nicht bedacht wurde. Die Differenzierung hinsichtlich der Qualitäten (nicht Modalitäten) erfordert gerade die "Einheit" in "Vielheit". Die "anderen Götter" sind "uneins".

      Die Monotheisten wie Gnostiker und Mohammedaner kennen auch keine "Einigkeit". Ihre Gottesvorstellung ist gegen ihre Schöpfung.

      Übrigens soll der Mensch nicht nur als "Familie" sondern auch als Individuum mit Körper, Seele, Geist das Bild der Gottheit widerspiegeln.